Autor: Nachrichten

  • Temperaturrekorde im Südwesten: In mehreren Städten wurden ungewöhnlich hohe Temperaturen gemessen

    Temperaturrekorde im Südwesten: In mehreren Städten wurden ungewöhnlich hohe Temperaturen gemessen

    Die vom ehemaligen Hurrikan Danielle verursachte „Wärmepumpe“ setzte Frankreich vor allem im Südwesten hohen Temperaturen aus. Zahlreiche Rekorde für den Monat September wurden weit überschritten.

    Am Montag, dem 12. September, erstickte der Südwesten Frankreichs erneut unter einer Hitzewelle. Die heisse Luft, die von dem  ehemaligen Sturm Danielle aus Afrika nach Norden geschaufelt wurde, gab vielen Franzosen das Gefühl, in den Monat August zurückversetzt zu werden. Das Thermometer erreichte Temperaturen wie im Hochsommer. Eine Reihe von Temperaturrekorden für einen Monat September wurden laut Météo France deutlich übertroffen.

    Wie erwartet stieg das Thermometer im Südwesten Frankreichs am stärksten an: In Mont-de-Marsan wurden 39,1 °C gemessen, der bisherige Rekord lag für einen 12. September bei 37,1 °C. In Dax wurden 39°C (38°C im Jahr 2016) gemessen; in Pau wurden 38,9°C (36,3°C im Jahr 1970) registriert; Sauternes in der Gironde ächzte unter 38,1°C (37°C im Jahr 2016).

    Die höchste gemessene Temperatur gab es in Bégaar im Departement Landes: 40,1°C, das sind 2,6° mehr als der bisherige Rekord für einen Tag im September – und dieser stammte vom vergangenen Sonntag, dem 11. September 2022.

    Die höchste gemessene Hitzewelle betraf Bégaar im Departement Landes: 40,1°C, das sind 2,6° mehr als der bisherige Rekord für einen Tag im September, datiert von… an diesem Sonntag, dem 11. September.

    In der Region Okzitanien wurde ein 58 Jahre alter Rekord gebrochen: In Tarbes wurde es am Montag 37,2° C warm, die höchste gemessene Temperatur für einen September stammte bis dahin aus dem Jahr 1964 (35,8° C). In Albi wurde es 36,5°C heiss, ein Zehntelgrad über dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2005. In Villefranche-de-Rouergue war es 36,°C (gegenüber 35,4 °C im September 2005).

    In anderen Regionen erreichten die Temperaturen ebenfalls neue Höchstwerte: 36,0°C in Tulle, 35,1°C in Nantes, 34,3°C in Limoges und 33,4°C in Saint-Nazaire.

  • Atomkraft: Streit zwischen Emmanuel Macron und dem Stromkonzern EDF

    Atomkraft: Streit zwischen Emmanuel Macron und dem Stromkonzern EDF

    Die Energiekrise ist nicht nur auf den Konflikt in der Ukraine zurückzuführen. Auch die Stromerzeugung in Frankreich wird ernsthaft gebremst, weil fast die Hälfte der Atomreaktoren des Landes abgeschaltet werden musste. Emmanuel Macron und die EDF schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Inmitten der Energiekrise sind mehr als die Hälfte der französischen Atomreaktoren wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet. Der Staatschef zeigte sich von der Situation genervt und wies mit dem Finger auf den Stromerzeuger EDF. „Es ist absolut inakzeptabel, dass die Leute, die die Verantwortung für die Wartungsarbeiten an den Atomkraftwerken hatten, heute erklären können, dass wir unsere Verantwortung nicht wahrgenommen haben“, sagte Macron am 5. September. EDF beklagt einen Mangel an Arbeitskräften und beschuldigt den StaatDie Kritik des Präsidenten ist eine Reaktion auf eine Äusserung des Vorstandsvorsitzenden der EDF. Einige Tage zuvor hatte dieser mit dem Finger auf Verantwortliche gezeigt, darunter de…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Nizza: Polizist nach tödlichen Schüssen in Polizeigewahrsam

    Nizza: Polizist nach tödlichen Schüssen in Polizeigewahrsam

    Am Mittwoch, dem 7. September, führte eine Weigerung, anzuhalten, zum Tod eines Mannes. Der Polizist, der die tödlichen Schüsse abgab sitzt am Donnerstag in Untersuchungshaft.

    Mit der Waffe in der Hand befahl ein Polizist am Mittwoch, dem 7. September, in Nizza (Alpes-Maritimes), einem Fahrer, sein Fahrzeug anzuhalten. Dieser aber versuchte, zu entkommen. In diesem Moment schoss der Beamte. Der Fahrer des Wagens wurde tödlich getroffen. War das wirklich Selbstverteidigung? Der Polizist sitzt seit Mittwochabend in Untersuchungshaft.

    Ein gestohlenes Auto
    Die Besatzung eines Polizeiwagens wurde tätig, nachdem ein Fahrzeugs gemeldet worden war, dessen Fahrstil andere Verkehrsteilnehmer potentiell gefährdete. Laut Polizei handelte es sich um ein gestohlenes Fahrzeug. Der 24-jährige Fahrer war wegen mehrerer Delikte bekannt. Auf der Flucht stieß er am Mittwoch mit dem Polizeifahrzeug zusammen. Der 23-jährige Polizist, der seine Waffe abfeuerte, war seit einem Jahr im Dienst und wurde von seinen Vorgesetzten geschätzt.

    Seit Anfang des Jahres wurden in Frankreich neun Menschen durch Polizeischüsse getötet, nachdem sie sich geweigert hatten, anzuhalten und sich kontrollieren zu lassen.

  • Macron verspricht Bürgerbefragungen zu „entscheidenden“ Themen

    Macron verspricht Bürgerbefragungen zu „entscheidenden“ Themen

    Präsident Emmanuel Macron versprach am Donnerstag, „umfassende nationale Konsultationen“ zu Themen wie Bildung, Klimawandel und Euthanasie durchzuführen, von denen einige eventuell sogar in einem Referendum behandelt werden könnten. Zum Auftakt des sogenannten „Nationalen Rates für die Neugründung“ sagte Macron, dass eine Website eingerichtet werde, auf der die Wählerinnen und Wähler ihre Meinung zu „wichtigen Entscheidungen“ äußern können – Teil seines Versprechens, die Bürgerinnen und Bürger stärker in seine Regierung einzubeziehen. „In den kommenden Wochen werden wir die Schulen und das Gesundheitswesen verändern, dank eines solchen Austausches. Ja, das könnte auch zu Volksabstimmungen führen“, sagte Macron bei einem Besuch in der Pariser Vorstadt Marcoussis. Oppositionsparteien und mehrere Gewerkschaften boykottierten die Gründung des Rates und dessen Versprechen einer „demokratischen Erneuerung“. Macron hatte diese Pläne vor den Parlamentswahlen im vergangenen Juni angekündigt, be…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Globale Erwärmung: Warum Turbulenzen in Flugzeugen in den nächsten Jahren deutlich unangenehmer werden

    Globale Erwärmung: Warum Turbulenzen in Flugzeugen in den nächsten Jahren deutlich unangenehmer werden

    Turbulenzen in Flugzeugen – ein unangenehmes Phänomen, das manchmal sogar zu Verletzungen führen kann – werden in den kommenden Jahren voraussichtlich zunehmen. Der Grund dafür ist die globale Erwärmung.

    Es ist eine unerfreuliche Nachricht: Laut einem Artikel, den der amerikanische Sender CNN am 1. September veröffentlichte, sind Turbulenzen in Flugzeugen ein Phänomen, das in den kommenden Jahren zunehmen wird – zum Leidwesen der Passagiere.

    Turbulenzen, die Schaden anrichten
    Turbulenzen, die auch Sie vielleicht schon einmal in einem Flugzeug erlebt haben, gehören zu den weniger angenehmen Erfahrungen beim Fliegen: Sie sind oft harmlos, können aber manchmal Angst, Unruhe und leichte Verletzungen verursachen – machmal auch schwerere.

    Zwischen 2017 und 2020 waren laut Euronews 65% der schweren Verletzungen bei Flugreisen in den USA auf Turbulenzen zurückzuführen. Diese Verletzungen betreffen nicht die Passagiere, sondern auch das Flugzeugpersonal, das laut dem US-amerikanischen Rat für Verkehrssicherheit in 28% der Fälle nicht rechtzeitig über Turbulenzen informiert wird.

    Und die Turbulenzen haben auch ihren Preis: Bis zu 500 Millionen Dollar pro Jahr kosten die Fluggesellschaften laut dem National Center for Atmospheric Research die dadurch verursachten Unfälle und Verspätungen.

    Turbulenzen werden sich noch verschlimmern
    Paul Williams, Professor für Atmosphärenwissenschaft an der Universität Reading (Großbritannien), der von CNN kontaktiert wurde, erklärt, dass nach den Simulationen, die er durchführen konnte, die Zahl der Turbulenzen „um das Zwei- oder sogar Dreifache“ steigen dürfte. Die Treibhausgasemissionen wirken sich auf den Jetstream aus, eine Art konstanter Luftströmung, die von Flugzeugen genutzt wird und als Luftautobahn dient.

    Die Turbulenzen werden sich aufgrund der Störungen in dem Jetstream vervielfachen und an Länge und Stärke zunehmen: „Bei einem Transatlantikflug kann man mit 10 Minuten Turbulenzen rechnen. Ich denke, in den nächsten Jahrzehnten werden wir 20 oder sogar 30 Minuten erreichen“, so der Wissenschaftler.

    Das bedeutet jedoch nicht, dass das Reisen mit dem Flugzeug weniger sicher sein wird: Paul Williams erklärt, dass „Flugzeuge nicht anfangen werden, abzustürzen, da die Konstruktionsstandards für diese Flugzeuge sehr hoch sind und es ermöglichen, den heftigsten Turbulenzen, denen sie begegnen könnten, auch in der Zukunft standzuhalten“.

    Flugreisen werden auch in Zukunft nicht aussterben aber möglicherweise an Komfort verlieren.

  • Führerschein: Gérald Darmanin will Punkte für „kleine Geschwindigkeitsüberschreitungen“ bis Ende des Jahres abschaffen

    Führerschein: Gérald Darmanin will Punkte für „kleine Geschwindigkeitsüberschreitungen“ bis Ende des Jahres abschaffen

    Innenminister Gérald Darmanin wird demnächst einen Gesetzentwurf über das Ende des Punktabzugs für „kleine Geschwindigkeitsüberschreitungen“ vorlegen, der Ende des Jahres umgesetzt werden soll. Er will Fahrzeugschein und Führerschein digitalisieren. Der Plan von Gérald Darmanin lässt die Verbände, die sich für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit einsetzen, aufschreien. Er zielt darauf ab, die Punkte für Geschwindigkeitsüberschreitungen von weniger als 5 km/h abzuschaffen. Der Staatsrat hat dem Innenminister gerade erlaubt, eine parlamentarische Abstimmung zu umgehen. Er ist der Meinung, dass der Verordnungsweg ausreicht. Gérald Darmanin reibt sich die Hände und hofft nun, dass er seine Reform innerhalb von zwei Wochen dem Staatspräsidenten und der Premierministerin vorlegen kann. Auch die kleinen Geschwindigkeitsüberschreitungen „sind zwar gefährlich, aber oft unbeabsichtigt und machen mehr als 50% der Punkte aus“, schätzte Gérald Darmanin in einem Interview mit der Ebra-Gruppe im…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Covid-19 in Frankreich: Wenige Patienten auf der Intensivstation, keine neue Variante…

    Covid-19 in Frankreich: Wenige Patienten auf der Intensivstation, keine neue Variante…

    Covid-19 glänzt in Frankreich nach Beginn des neuen Schuljahres scheinbar mit Abwesenheit. In Frankreich ist die Zahl der Patienten, die wegen des Virus in eine Intensivstation eingeliefert wurden, seit März 2020 auf dem niedrigsten Stand. Hat das Land die SARS-CoV-2-Epidemie hinter sich? Die Masken in den Schubladen und die Flaschen mit dem hydroalkoholischen Gel in den Schränken. In dem neuen Schuljahr 2022 sind die Sorgen um die Covid-19-Pandemie plötzlich einer allgemeinen Sorglosigkeit und Gleichgültigkeit gewichen. Das Virus interessiert wenig – oder nicht mehr – und ist aus den Diskursen verschwunden. „Das Damoklesschwert Covid steht nicht mehr im Mittelpunkt der Diskussionen“, stellte Jean-Daniel Lévy, stellvertretender Direktor für politische Strategien und Meinungsforschung bei Harris Interactive, vor einigen Tagen in der Zeitung La Dépêche du Midi fest. In der von La Dépêche du Midi veröffentlichten Umfrage von Challenges und Harris Interactive wurde das Virus auf den letzte…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Benzinpreis: Auch E.Leclerc und Systèmes U wollen vom TotalEnergies-Rabatt profitieren

    Benzinpreis: Auch E.Leclerc und Systèmes U wollen vom TotalEnergies-Rabatt profitieren

    Der Rabatt, der für Kunden von Total-Tankstellen gilt, wird den beiden Einzelhändlern nicht gewährt, obwohl sie bei TotalEnergies einkaufen. Die Supermärkte Système U und E.Leclerc forderten TotalEnergies am Mittwoch auf, auch ihnen den Rabatt von 20 Cent zu gewähren, da TotalEnergies auch ihre Tankstellen mit Kraftstoff beliefert. Sie beklagten „eine Wettbewerbsverzerrung“. Der Gas- und Ölgigant bietet seit dem 1. September und bis Ende Oktober den Kunden einen Rabatt von 20 Cent pro Liter auf Kraftstoffe an seinen eigenen Tankstellen an, beliefert aber auch die Tankstellen anderer Händler wie E.Leclerc und Système U. „Total ist gleichzeitig unser Lieferant und unser Konkurrent“, fasste Michel-Édouard Leclerc, Vorsitzender des Vorstands der E.Leclerc-Zentren, zusammen. „Ich habe dem Präsidenten von Total geschrieben und ihn gebeten, auch uns diesen Rabatt zu gewähren“. Am Vortag hatte der Generaldirektor von Système U, Dominique Schelcher, im Sender BFMTV die gleiche Forderung gestellt. Den gleichen Rabatt Système U und Leclerc kaufen den Treibstoff gemeinsam ein. Es ist also der gleiche Treibstoff an allen Tankstellen der zwei Handelsketten. Ein Teil dieses Treibstoffs wird von Total geliefert. „Ich fordere Total auf, uns denselben Rabatt zu gewähren“, sagt E. Leclerc. Beide Händler betonen ihre Präsenz in ländlichen Gebieten, in denen TotalEnergies selbst nur über wenige Tankstellen verfügt. „Wir appellieren an Total, auch die Menschen in ländlichen Gebieten von diesem interessanteren Preis profitieren zu lassen, der über den Rabatt der Regierung hinausgeht“, sagte Dominique Schelcher von Systéme U. „Was ziemlich bizarr ist, ist, dass die Wettbewerbsbehörden, die Regierung, mit dieser Wettbewerbsverzerrung kein Problem haben“, legte Michel-Édouard Leclerc am Mittwoch nach. Auch andere Tankstellennetze machen sich Sorgen über eine mögliche „Kundenabwanderung“. Vom 1. November bis zum 31. Dezember wird der Rabatt von TotalEnergies auf 10 Cent reduziert. Der Rabatt der Regierung liegt im September und Oktober bei 30 Cent pro Liter und im November und Dezember bei 10 Cent.
  • Iran: Frankreich protestiert gegen Todesurteil für zwei lesbische Aktivistinnen

    Iran: Frankreich protestiert gegen Todesurteil für zwei lesbische Aktivistinnen

    Die 31-jährige Zahra Sedighi Hamedani und die 24-jährige Elham Chubdar wurden von einem Gericht im Nordwesten des Irans zum Tode verurteilt, nachdem sie der Förderung der Homosexualität beschuldigt worden waren.

    Frankreich hat am Mittwoch, dem 7. September, das Todesurteil im Iran gegen zwei Lesben und LGBTQ-Aktivistinnen „bedauert“, das Anfang der Woche von einer Menschenrechtsorganisation gemeldet wurde. „Frankreich erinnert an seine ständige Ablehnung der Todesstrafe an allen Orten und unter allen Umständen“, betonte das Außenministerium in einer Erklärung. Paris erinnert auch „an sein starkes Engagement für die weltweite Entkriminalisierung von Homosexualität und die Verteidigung der Rechte von LGBT+-Personen“.

    Die 31-jährige Zahra Sedighi Hamedani und die 24-jährige Elham Chubdar wurden von einem Gericht in der nordwestlichen Stadt Urmia verurteilt, wie die kurdische Menschenrechtsorganisation „Hengaw“ am Montag berichtete. Sie wurden wegen „Korruption auf Erden“, der schwersten Anklage im iranischen Strafgesetzbuch, verurteilt. Laut der iranischen LGBTQ-Rechtsorganisation „6Rang“ mit Sitz in Deutschland ist dies das erste Mal, dass Frauen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung zum Tode verurteilt wurden.

    Menschenrechtsaktivisten beschuldigen das Regime im Iran, derzeit eine Welle der Unterdrückung zu veranlassen, die alle Teile der Gesellschaft betrifft. Die Aktivistinnen kämpften gegen Verhaftungen unter der religiösen Minderheit der Baha’i (Nicht-Muslime), die steigende Zahl von Hinrichtungen und die Verhaftung von Ausländern.

    Iranische LGBTQ-Aktivistinnen Elham Chobdar und Zahra Sedighi-Hamedani im Iran zum Tode verurteilt
  • Krawalle vor Fussball-Match Nizza-Köln: Fan nach Sturz aus 5 Metern Höhe in Lebensgefahr

    Krawalle vor Fussball-Match Nizza-Köln: Fan nach Sturz aus 5 Metern Höhe in Lebensgefahr

    Ein Fan, der sich auf der Tribüne des 1. FC Köln befand, wurde in Lebensgefahr ins Krankenhaus transportiert, nachdem er am frühen Abend bei Krawallen aus 5 Metern Höhe in das Allianz-Riviera-Stadion in Nizza gestürzt war. Der Anpfiff des ersten Gruppenspiels der Conference League, des „dritten“ Europapokals, musste um 55 Minuten verschoben werden.

    Bereits vorher kam es am Donnerstag, dem 8. September, im Stadtzentrum von Nizza zu Zwischenfällen mit Hooligans. Anschliessend kam es auf dem Stadiongelände zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Fans der beiden Mannschaften. Laut ersten Zeugenaussagen sollen die Kölner „Fans“ die Fans des OGCN angegriffen haben. Laut Präfektur gab es bei den Auseinandersetzungen 31 Verletzte.

    Bei den gewalttätigen Rangeleien stürzte ein Mann von der oberen auf die untere Ebene der Tribünen, erklärt die Präfektur. Der Mann sei stark alkoholisiert gewesen und wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus transportiert. Nach einer Krisensitzung wurde beschlossen, das Spiel trotzdem stattfinden zu lassen. Es sollte jedoch beim ersten neuen Zwischenfall abgebrochen werden.

    Etwa hundert vermummte Mitglieder des FC Köln, von den mehr als 8.000, die sich im Stadion aufhielten, stürmten die Tribüne der OGCN-Fans, um sich mit Hooligans aus Nizza zu prügeln.