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  • Energiekosten: Entlastung der französischen Bevölkerung

    Energiekosten: Entlastung der französischen Bevölkerung

    Am Mittwochnachmittag, dem 14. September, hielten Premierministerin Elisabeth Borne, die Ministerin für die Energiewende Agnès Pannier-Runnacher und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire eine Pressekonferenz ab, um die vorgesehenen Entlastungen der französischen Bevölkerung zu erläutern. Hier sind die wichtigsten Ankündigungen:

    Der Preisstopp für Energiekosten wird im Jahr 2023 verlängert. Der Anstieg der Gas- und Stromtarife wird auf maximal 15% begrenzt, der Preisstopp wird im Januar bzw. Februar nächsten Jahres umgesetzt. Bis Ende des Jahres 2022 werden den 12 Millionen einkommensschwächsten Haushalten Frankreichs außergewöhnliche Energie-Hilfszahlungen in Höhe von 100 bis 200 Euro ausgezahlt. Beihilfen für Haushalte, die mit Heizöl heizen, sollen im November ausgezahlt werden, so Elisabeth Borne.

    Die Premierministerin gab heute die Verlängerung des „Tarifschilds“ für Anfang 2023 bekannt, der für „alle Haushalte, Eigentumswohnungen, Sozialwohnungen, Kleinunternehmen und kleinste Geme…

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  • Brände in der Gironde: Bewohner müssen ihre Häuser räumen (Video)

    Brände in der Gironde: Bewohner müssen ihre Häuser räumen (Video)

    Am Mittwoch, dem 14. September 2022, erleben die Bewohner des Departements Gironde noch einmal, dass ihre Häuser von Flammen bedroht sind. Sie mussten evakuiert werden.

    Josette und Christian Ellies wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 13. September 2022, aus ihrem Haus in der Gironde evakuiert. Am Mittwoch, dem 14. September, wollen sie wieder in ihr Haus zurückkehren. Die Erlaubnis wird nur vorübergehend erteilt, um das Wichtigste zu bergen. Die Rückkehr ist beängstigend. Die Vegetation an der Straße ist verbrannt. Glücklicherweise ist ihre Wohnung intakt. Das Gebiet wird noch immer überwacht. Ein Hubschrauber kreist im Himmel.

    „Ein Horrorfilm“
    „Es ist ein bisschen wie in einem Horrorfilm“, erklärt Christian Ellies auf France 2. Seine Frau greift bereits zum Gartenschlauch. Tatsächlich steigen direkt vor ihrem Zaun noch immer Rauchwolken auf. Der Wind frischt sehr schnell auf und die Flammen lodern wieder auf. Trotz der Anwesenheit der Feuerwehr müssen sie schweren Herzens den Ort nach kurzer Zeit wieder verlassen. Auch heute Nacht wird das Paar bei einer Tochter schlafen. Andere Evakuierte wurden in Gästezimmern oder in einem Gemeindesaal untergebracht.

  • Eine Hornisse, die sehr schmerzhaft stechen kann, ist in Frankreich eingewandert

    Eine Hornisse, die sehr schmerzhaft stechen kann, ist in Frankreich eingewandert

    Eine Hornisse orientalischen Ursprungs wurde jetzt auch in Frankreich und Spanien entdeckt. Die Vespa orientalis stellt eine Bedrohung für das biologische Gleichgewicht dar, ausserdem ist ihr Stich sehr schmerzhaft.

    Nach der Asiatischen Hornisse ist nun auch die Vespa orientalis in Frankreich angekommen. Im Jahr 2004 tauchte zunächst die Asiatische Hornisse erstmals in Frankreich auf. Sie befand sich in einem Container chinesischer Töpferwaren, der nach Lot-et-Garonne importiert wurde.

    Diesmal ist es eine Orientalische Hornisse, die nach Europa kommt.

    Die Vespa orientalis wurde vor einem Jahr, im September 2021, in Marseille von drei Entomologen zum ersten Mal in Frankreich entdeckt. Vor einigen Tagen wurde sie auch im Hafen von Barcelona entdeckt, wo sie wahrscheinlich in Schiffscontainern angekommen war.

    Die mit der asiatischen Hornisse verwandte Vespa orientalis ist größer, aber kleiner als die traditionelle Wespe, die in Frankreich vorkommt. Nur etwa 2,5 cm für die Arbeiterinnen und Männchen und 3,5 cm für die Königinnen. Sie identifiziert sich durch ihre dunkelrostbraune bis rötliche Farbe mit leuchtend gelben Flecken auf dem Kopf und zwei gelben Streifen am Ende des Hinterleibs.

    Schmerzhafte Stiche
    Die orientalische Hornisse kann „schmerzhafte Stiche“ verursachen, warnt Accio climatica, die Abteilung für Klimaschutz der Generalitat de Catalunyaa in Barcelona. Wie die Wespen injiziert die Hornisse beim Stechen Gift, hinterlässt aber im Gegensatz zu den Bienen keinen Stachel in der Haut. Sie gilt nicht als aggressiv gegenüber Menschen: Sie verteidigt sich, würde aber nicht von sich aus angreifen.

    Die Vespa orientalis baut ihr Nest in der Regel in einem Hohlraum, einer Felsspalte oder einem Loch in einer Mauer. Ihr Aktionsradius wird auf mehrere Kilometer geschätzt.

    Eine Gefahr für das biologische Gleichgewicht
    Die Ankunft dieser neuen Hornisse stellt eine Gefahr für die biologische Vielfalt dar – eine Gefahr Bienenzucht und damit auch den Obstanbau. Sie ernährt sich von Fliegen, Kakerlaken, aber eben auch von Bienen. Deren Proteine nutzt die Hornisse, um die Larven in ihrem Nest zu ernähren. Die Schäden an den Bienenstöcken könnten sogar größer werden als bei der Asiatischen Hornisse.

  • Ausfälle im französischen Stromnetz während des Winters können nicht ausgeschlossen werden

    Ausfälle im französischen Stromnetz während des Winters können nicht ausgeschlossen werden

    Élisabeth Borne hält heute Nachmittag um 15.30 Uhr eine Pressekonferenz zur Energiekrise ab. RTE und GRTgaz, die die Strom- und Gasnetze verwalten, sollen über die Lage für diesen Winter berichten.

    RTE warnt vor „erhöhtem Spannungsrisiko“ im Stromnetz in diesem Winter
    Das Risiko von Ausfällen im Stromnetz in diesem Winter sei „erhöht“, bliebe aber „dank einer starken Mobilisierung“ zugunsten von Energieeinsparungen „beherrschbar“, hat der Betreiber des französischen Stromnetzes RTE am Mittwoch angekündigt. „Das Risiko eines Stromausfalls kann nicht völlig ausgeschlossen werden, aber es knn vermieden werden, indem der nationale Verbrauch generell um 1 bis 5% und während der extremsten Wetterlagen um bis zu 15% gesenkt wird“, erklärte RTE in einer Pressemitteilung.

    Die Regierung will im Laufe des Tages die neuen Modalitäten des Preisstopps für 2023 vorstellen.

    RTE warnte, dass die „sehr große Mehrheit der Risikosituationen“ morgens zwischen 8:00 und 13:00 Uhr und abends zwischen 18:00 und 20:00 Uhr auftreten könnten. Diese Situationen würden weder ganze Tage noch die Wochenenden betreffen.

    Laut RTE besteht keine Gefahr eines generellen „Blackouts“
    In Frankreich bestehe keine Gefahr eines „Blackouts“, d. h. eines vollständigen Kontrollverlusts über das Stromsystem. RTE kündigt an, über „angemessene und verhältnismäßige Mittel zur Sicherung des Stromsystems in je nach Ausmaß eines möglichen Ungleichgewichts“ zu verfügen.

    In Zeiten, in denen das Stromnetz sehr belastet ist, kann das Risiko von Stromausfällen durch eine Senkung des generellen Verbrauchs um 1% bis 5% vermieden werden, hat RTE als Betreiber des Stromnetzes errechnet. Die erforderliche Senkung des Verbrauchs kann im extremsten Szenario bis zu 15% betragen. 

  • Justiz: Bürgermeister von Saint-Étienne wegen Erpressung angeklagt und in Polizeigewahrsam genommen

    Justiz: Bürgermeister von Saint-Étienne wegen Erpressung angeklagt und in Polizeigewahrsam genommen

    Der Bürgermeister von Saint-Étienne, Gaël Perdriau, wurde am Dienstag, dem 13. September, einen Tag nach von „Mediapart“ veröffentlichten Aufnahmen in Polizeigewahrsam genommen. Es wurde eine gerichtliche Untersuchung wegen politischer Erpressung mit intimen Videoaufnahmen eingeleitet. Der Bürgermeister von Saint-Étienne (Loire) wurde am Dienstag, dem 13. September, nach Enthüllungen der Online-Zeitung „Mediapart“ wegen Erpressung in Polizeigewahrsam genommen. Tonaufnahmen belasten den Bürgermeister schwerGael Perdriau, Bürgermeister von Saint-Étienne, soll einen seiner ehemaligen ersten Stellvertreter erpresst haben, weil er ihn „politisch in den Schatten gestellt habe“, berichtet der Sender France 3. „Das Opfer wurde ohne sein Wissen in einem Hotelzimmer in Begleitung eines männlichen Prostituierten gefilmt“, berichtet die Journalistin Bérengère Bourgeot. Ein Mann, der Teil dieser unlauteren Machenschaften gewesen sei, habe gegenüber „Mediapart“ über die Erpressung erzählt. Der Bürge…

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  • Tod von Jean-Luc Godard: Der 91-jährige Filmemacher nahm Sterbehilfe in Anspruch

    Tod von Jean-Luc Godard: Der 91-jährige Filmemacher nahm Sterbehilfe in Anspruch

    Der französisch-schweizerische Filmemacher Jean-Luc Godard nahm Beihilfe zum Selbstmord in Anspruch. Einer der Väter der Nouvelle Vague starb „friedlich“ am Dienstag, dem 13. September, in seinem Haus in der kleinen Gemeinde Rolle in der Schweiz. „Der Filmemacher Jean-Luc Godard ist am 13. September…

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  • Gewitter: Am heutigen Mittwochabend sind im Südwesten starke Gewitter zu erwarten

    Gewitter: Am heutigen Mittwochabend sind im Südwesten starke Gewitter zu erwarten

    Sieben Departements im Südosten wurden von Météo France unter orangefarbene Gewitterwarnung versetzt. Es werden heftige Gewitter vorhergesagt. Es wird erwartet, dass bis Abend bis zu 100 mm Niederschlag fallen werden.

    Meteo France befürchtet große Niederschlagsmengen und lokal heftige Gewitter in den Departements Hérault, Gard, Bouches-du-Rhône, Vaucluse, Drôme und Ardèche. Klicken Sie hier, um die Gewitter in Echtzeit auf der Webseite von Keraunos zu verfolgen.

    Das Wetter zur Zeit
    Am Mittwochmorgen entluden sich zwischen Montpellier und den Cevennen gewittrige Regenschauer. In kurzer Zeit fielen zwischen 20 und 30 mm Niederschlag, berichtet Météo France. Bereits am Dienstagabend fielen in Antraigues-sur-Volaine in der Ardèche 114,3 mm Niederschlag.

    Zwischen dem Languedoc und dem Rhonetal toben zum Teil heftige Gewitter mit Niederschlagssummen von 30 bis 50 mm. Parallel dazu ziehen Gewitter vom Mittelmeer in Richtung Bouches-du-Rhône. Später ziehen diese Gewitter in Richtung Nordosten und Rhônetal ab. Eine Wetterberuhigung wird für den frühen Nachmittag erwartet.
    Die Gewitter werden am Nachmittag im Rhônetal wieder einsetzen und dürften in 2 bis 3 Stunden etwa 50 mm Niederschlag bringen, sagt Météo France voraus. Die Wetterlage wird sich im Laufe des Mittwochabends beruhigen.

  • Fluglotsenstreik: Air France streicht am Freitag mehr als die Hälfte der Kurz- und Mittelstreckenflüge

    Fluglotsenstreik: Air France streicht am Freitag mehr als die Hälfte der Kurz- und Mittelstreckenflüge

    Air France wird am Freitag, dem 16. September, wegen eines Fluglotsenstreiks mehr als die Hälfte ihrer Kurz- und Mittelstreckenflüge streichen.

    Treffen Sie Vorkehrungen, wenn Sie am Freitag, dem 16. September, mit Air France fliegen müssen. Die französische Fluggesellschaft wird 55% ihrer Kurz- und Mittelstreckenflüge und 10% ihrer Langstreckenflüge streichen. Als Folge eines angekündigten Streiks der Fluglotsen. Verspätungen und Annullierungen in letzter Minute seien auch nicht auszuschließen, warnt die Fluggesellschaft.

    Die Gewerkschaft Syndicat national des contrôleurs du trafic aérien (SNCTA) hat den Streik für den ganzen Tag angekündigt. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt empfahl den Fluggesellschaften, ihre Flugpläne anzupassen. Es sind auch Flüge anderer Fluggesellschaften, die in Frankreich starten und landen, betroffen.

    Keine Gebühren für Änderungen
    Air France empfiehlt ihren Kunden „dringend“, ihre Reise auf ein anderes Datum zu verschieben. Es ist ab sofort möglich, die Reise umzubuchen. Air France versichert, dass Maßnahmen ergriffen werden, um gebuchte Reisen kostenlos zu verschieben. Die Änderungen können auf der Website airfrance.com unter der Rubrik „Meine Buchungen“ oder über die mobile Anwendung vorgenommen werden.

    Streik für höhere Löhne
    Die Streikankündigung der Gewerkschaft der Fluglotsen erfolgt im Rahmen eines Tarifstreits für höhere Löhne.

  • Feuer in der Gironde: Beeindruckender Feuertornado gefilmt

    Feuer in der Gironde: Beeindruckender Feuertornado gefilmt

    Ein Feuertornado, ein relativ seltenes und beeindruckendes Naturphänomen, entstand beim Grossbrand im Wald von Saumos in der Gironde, wo seit Montag, dem 12. September, bereits mindestens 3.200 Hektar in Rauch aufgegangen sind.

    Die Flammen wüten schon wieder in der Gironde, wo ein neues Feuer nach den schrecklichen Bränden des Sommers seit Montag bereits mindestens 3.200 Hektar Land verbrannt hat und mehrere hundert Menschen evakuiert werden mussten.

    Ein Hubschrauber von France 3 Aquitaine überflog das Feuer und konnte die Entstehung eines beeindruckenden Feuertornados festhalten. Dieses Naturphänomen, das manchmal auch als „Fackel“ bezeichnet wird, wird normalerweise durch einen aufsteigenden Luftwirbel, der die Flammen mit sich reißt, ausgelöst, heißt es auf der Website von La Chaîne Météo.

    „Dieser Tornado mag aus der Perspektive des Hubschraubers klein erscheinen, aber er steigt in einem engen Wirbel weit über den Wald hinauf“, beobachtete der schottische Meteorologe Scott Duncan.

    Der Brand in der Gemeinde Saumos, einem Dorf zwischen den Stränden des Atlantiks in der Nähe des Badeortes Lacanau und dem Großraum Bordeaux, wo am Montag Hitzerekorde gemessen wurden, ist am Mittwoch noch immer im Gange.

    Eine gerichtliche Untersuchung zur Ursache des Feuers wurde eingeleitet. Am Dienstag wurden weitere 300 Personen evakuiert, sodass sich die Gesamtzahl der Evakuierten innerhalb von 24 Stunden auf „840 Personen“ in Saumos und der Nachbargemeinde Sainte-Hélène erhöhte, wie die Präfektin des Departements Gironde, Fabienne Buccio, am späten Dienstagnachmittag vor Ort berichtete.

  • Neues Feuer in der Gironde: Nach „unruhiger Nacht“ 3.500 Hektar verbrannte Fläche

    Neues Feuer in der Gironde: Nach „unruhiger Nacht“ 3.500 Hektar verbrannte Fläche

    Vier Wohnhäuser wurden zerstört und mehr als 800 Menschen wurden seit Beginn des Feuers am Montag evakuiert.

    Das Feuer, das am Montag, dem 12. September, in der Gemeinde Saumos in der Region Gironde ausgebrochen ist, schritt in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch weiter voran. Die neue, noch vorläufige Bilanz beläuft sich auf mindestens 3.500 Hektar verbrannte Fläche, wie France Bleu Gironde berichtet.

    Rund 920 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Vier Häuser wurden zerstört und mehr als 800 Menschen wurden seit Beginn des Feuers am Montag evakuiert. Bereits am Montagabend mussten 540 Personen in den Gebieten Saumos und Sainte-Hélène ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

    „Der Wald brennt wie Stroh“
    Laut dem Bürgermeister von Sainte-Hélène, Lionel Montillaud, der am Mittwoch von France Bleu Gironde befragt wurde, „war die Nacht unruhig, aber die Feuerwehr hat eine bemerkenswerte Arbeit geleistet, um das Fortschreiten des Feuers einzudämmen“. Er sagte, dass die Feuerwehr seine Gemeinde während der Nacht „vor den Flammen bewahrt“ habe.

    Die für Mittwochmorgen vorhergesagten Windböen bereiten den Einsatzkräften grosse Sorge. Die Virulenz der Brände, die durch die Trockenheit und den Klimawandel verursacht wurden ist enorm. Die Feuerwehr meldet: Der Wald brennt wie Stroh, denn es hat seit Monaten nicht genügend geregnet.