Autor: Nachrichten

  • Politik: Der Front National – jetzt Rassemblement National – feiert 50. Jahrestag

    Politik: Der Front National – jetzt Rassemblement National – feiert 50. Jahrestag

    Der Front National, gegründet in 1972 und später zu Rassemblement National umbenannt, hat über die Jahre einen immer wichtigeren Platz im politischen Leben Frankreichs eingenommen. Im November 1972 wurde der Front National (FN) auf Initiative der neofaschistischen Bewegung „Ordre Nouveau“ gegründet. Ihr Vorsitzender war damals Jean-Marie Le Pen. „Ich gehörte schon damals zu den Franzosen, die auf ein anderes politisches Angebot warteten, das die französische Identität verteidigte“, erklärt Bruno Gollnisch, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender des Front National gegenüber France Télévisions. 1986 zogen dank des Verhältniswahlrechts rund 30 Abgeordnete des FN in die Nationalversammlung ein. Jean-Marie Le Pen wegen seiner Holocaustleugnung verurteilt.Der FN stützte sich von Anfang an auf eine selbstbewusste fremdenfeindliche Rhetorik. Jean-Marie Le Pen wurde zum Anführer der extremen Rechten Frankreichs und hält die Partei 40 Jahre lang zusammen. Während dieser Zeit wird er wegen Äuß…

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  • Tod von Mahsa Amini: Frankreich drängt die EU zu Sanktionen gegen den Iran

    Tod von Mahsa Amini: Frankreich drängt die EU zu Sanktionen gegen den Iran

    Paris kündigte an, gemeinsam mit der Europäischen Union an Sanktionen gegen die Verantwortlichen für die Unterdrückung der Demonstrationen im Iran zu arbeiten. Die Europäische Union will mit „restriktiven Maßnahmen“ sanktionieren. Die Zeit ist reif für Sanktionen des Westens. Frankreich arbeitet in der Europäischen Union daran, das Einfrieren von Vermögenswerten und ein Reiseverbot gegen die Verantwortlichen im Iran durchzusetzen, wie das französische Aussenministerium am Dienstag, dem 4. Oktober, mitteilte. Das Ziel sei es, „auf die Unterdrückung zu reagieren, indem man die dafür Verantwortlichen ins Visier nimmt“, betonte Aussenministerin Catherine Colonna vor den Abgeordneten der Nationalversammlung während einer Fragestunde. „Solche Maßnahmen können sich auf die Entscheidungsträger des Regimes im Iran auswirken, die auf der einen Seite das Volk unterdrücken und auf der anderen Seite ihre Kinder in den Westen schicken, um dort zu leben. Es geht darum, Vermögen einzufrieren und Reis…

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  • SNCF: 9 Millionen verbilligte Fahrkarten für die Weihnachtszeit werden ab diesem Mittwoch verkauft

    SNCF: 9 Millionen verbilligte Fahrkarten für die Weihnachtszeit werden ab diesem Mittwoch verkauft

    Fahrkarten für TGV, Ouigo und Intercités für die Weihnachtszeit sind ab sofort verbilligt zum Verkauf freigegeben. Seit diesem Mittwoch, dem 5. Oktober, sind 9 Millionen Zugtickets für den Zeitraum von Sonntag, 11. Dezember, bis Montag, 2. Januar, erhältlich.

    Diese Nachricht wurde von vielen Franzosen erwartet. Die SNCF hat am Mittwoch, dem 5. Oktober, den Verkauf ihrer preiswerten Fahrkarten für die Weihnachtsferien eröffnet, wie Le Parisien berichtet. 9 Millionen Fahrkarten für die TGV-, Ouigo- und Intercités-Züge für Reisen zwischen Sonntag, dem 11. Dezember, und Montag, dem 2. Januar, stehen an sofort zum Verkauf. Das ist eine Million mehr als im Vorjahr.

    Im Jahr 2021 wurden am ersten Verkaufstag der Fahrkarten für die Weihnachtszeit innerhalb von 24 Stunden eine Million Fahrkarten verkauft. Paris, Lyon, Lille, Bordeaux und Straßburg waren die beliebtesten Reiseziele für die Weihnachtsferien. Laut SNCF ist der erste Verkaufstag der Tag mit den günstigsten Preisen, die dann gegen Weihnachten steigen werden.

    Außerdem startet Ouigo, der Low-Cost-Service der SNCF, am Mittwoch, dem 5. Oktober, ebenfalls den Vorverkauf seiner Fahrkarten bis Anfang Juli. Ouigo-Züge fahren in die Bretagne, nach La Rochelle aber auch in den Süden nach Perpignan.

  • Eine gekoppelte Grippe- und Covid-Impfkampagne startet im Oktober

    Eine gekoppelte Grippe- und Covid-Impfkampagne startet im Oktober

    Mit den sinkenden Temperaturen kehren auch die üblichen Winterkrankheiten nach Frankreich zurück. Ab 18. Oktober können sich die Menschen gegen die Grippe und gleichzeitig gegen Covid-19 impfen lassen. Nach einigen Pannen im Jahr 2020, als Lieferengpässe die Grippeimpfkampagne erschwerten, war das Jahr 2021 durch die Möglichkeit gekennzeichnet, zwei Impfungen gleichzeitig zu erhalten, nämlich die Grippeimpfung sowie eine Auffrischungsimpfung gegen Covid. Im vergangen Jahr haben allerdings nur relativ wenige Personen die gekoppelte Injektion Covid/Grippe in Anspruch genommen, weil sie Angst vor stärkeren Nebenwirkungen hatten. Aber Ärzte und Apotheker beruhigen: Es gäbe keine stärkeren Nebenwirkungen, wenn man die beiden Impfstoffe gleichzeitig erhält. Gesundheitsminister François Braun hat kürzlich gefährdete Personen aufgefordert, sich eine Impfung „gleichzeitig gegen Grippe und Covid“ verabreichen zu lassen, „um eine neue Pandemie mitten im Winter“ zu verhindern. Die Barrieregesten …

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  • In französischen Städten sterben Bäume wegen der Sommerhitze

    In französischen Städten sterben Bäume wegen der Sommerhitze

    Die Trockenheit und die Hitzewellen des Sommers haben die Bäume in vielen Städten Frankreichs geschwächt. Es gibt verschiedene Lösungen, um den Schaden zu begrenzen und die Bäume so weit wie möglich zu erhalten.

    In der Stadt stellen Bäume, Mikrowälder und Haine wichtige Kühlinseln dar, die gegen die Hitze helfen. Die verschiedenen Hitzewellen des Sommers haben sie jedoch geschwächt. „Es gibt dort einen 10 mm großen Riss, man sieht deutlich, dass das auf die Trockenheit zurückzuführen ist“, erklärt Pascal Gueguen, Leiter der Grünflächenverwaltung in Eu (Seine-Maritime) auf dem Sender France 3.

    Pflanzen und Bäume werden durch den Klimawandel geschwächt
    Geschwächte Bäume können leichter von Insekten und Pilzen besiedelt werden. Einige Bäume, die gefährlich schwach geworden sind, müssen gefällt werden. Anstelle jedes gefällten Baumes muss wieder ein neuer angepflanzt werden. Der Klimawandel macht den Pflanzen in französischen Städten das Leben schwer. Innerhalb von zwei Jahren wurden zum Beispiel in Lille (Nordfrankreich) 18.000 Bäume gepflanzt. Asphalt auf den Schulhöfen wurde durch poröse Pflastersteine ersetzt, um das Wasser besser zu speichern. Dadurch leiden auch die Bäume weniger unter der Hitze. „Wenn es regnet, versickert fast 100% des Wassers auf dem Grundstück und füllt das Grundwasser oder bewässert die Bäume“, sagt Grégory Flament, stellvertretender Direktor für Bau, Instandhaltung und nachhaltige Energie in Lille.

  • Isère: 18-jährige Frau bei Verfolgungsjagd in Grenoble von der Polizei getötet

    Isère: 18-jährige Frau bei Verfolgungsjagd in Grenoble von der Polizei getötet

    Die Schüsse der Polizei trafen die junge Frau in die Brust. Der Fahrer des flüchtenden Autos wurde ebenfalls verletzt.

    Eine 18-jährige Frau, die als Beifahrerin in einem Auto saß, wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 2.40 Uhr in Grenoble durch Schüsse von Polizisten getötet, wie France Bleu Isère am Mittwoch, dem 5. Oktober, von der Feuerwehr erfuhr.

    Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 2.20 Uhr zu einem Schusswechsel zwischen einem flüchtenden Fahrzeug und einem Streifenwagen der Polizei. Die Beifahrerin in dem flüchtenden Fahrzeug wurde tödlich getroffen. Der Fahrer, ein Mann in den Zwanzigern, wurde verletzt und in die Universitätsklinik von Grenoble gebracht. Er befindet sich nicht in Lebensgefahr.

    Unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet Franceinfo schoss der Autofahrer drei Mal in Richtung der Polizisten, bevor er in eine Sackgasse in Saint-Martin-d’Hères in der Nähe von Grenoble fuhr. Er versuchte, auf die Polizeibeamten zuzufahren, die aus ihrem Fahrzeug ausgestiegen waren. Die drei Polizeibeamten machten daraufhin von ihren Waffen Gebrauch. Das Fahrzeug konnte dennoch fliehen, bevor es in Grenoble von einer weiteren Polizeistreife gestoppt wurde, nachdem der Fahrer die Kontrolle verloren hatte.

  • Flughafen Toulouse-Blagnac: Frau aus Guyana mit 20 kg Kokain erwischt!

    Flughafen Toulouse-Blagnac: Frau aus Guyana mit 20 kg Kokain erwischt!

    In den Koffern einer Frau aus Guayana wurden 20 Kilogramm Kokain entdeckt, was einem Weiterverkaufswert von etwa zwei Millionen Euro entspricht. Sie befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam und wird am Donnerstag, dem 6. Oktober, dem Staatsanwalt vorgeführt.

    Bisher sind nur wenige Informationen durchgesickert, aber es scheint, dass die regionale Zolldirektion am Flughafen Toulouse-Blagnac am Montagabend eine Rekordmenge Kokain in dem Gepäck einer Reisenden entdeckte. Zwei Frauen wurden von den Zollbeamten durchsucht, als sie aus ihrem Flugzeug ausstiegen. Beide stammen aus Cayenne in Französisch-Guayana. Im Gepäck einer der beiden Frauen machen die Beamten eine unglaubliche Entdeckung: 20 kg Kokain. Beim Weiterverkauf kann man mit dieser Menge leicht zwei Millionen Euro erlösen.

    Die beiden Frauen wurden zunächst vom Zoll in Gewahrsam genommen, bevor sie von den Ermittlern des Ofast (Office antistupéfiants), der für die Bekämpfung der großen Drogen-Kriminalität zuständigen Behörde, in Polizeigewahrsam genommen wurden.

    Die Frau, deren Koffer mit dem Kokain gefüllt war, wird nach bisherigen Informationen am Donnerstag dem Staatsanwalt von Toulouse vorgeführt. Die zweite Frau wurde wieder freigelassen.

  • Inflation: Französische Verbraucher essen immer weniger Fleisch

    Inflation: Französische Verbraucher essen immer weniger Fleisch

    Mit den steigenden Preisen ändern die Franzosen ihre Essgewohnheiten und konsumieren weniger Fleisch. Von diesem Rückgang sind alle Frischprodukte betroffen. Die französischen Verbraucher gehen heute nicht mehr so regelmäßig in die Metzgereien. „Ich kaufe lieber Qualität, lege ein Preislimit für mi…

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  • Smartphones: Europäisches Parlament beschliesst einheitliches Ladekabel in der EU

    Smartphones: Europäisches Parlament beschliesst einheitliches Ladekabel in der EU

    Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments stimmten am Dienstag für einen einheitlichen USB-C-Anschluss für alle Handys, Tablets und weitere Geräte. Ab Anfang 2026 sollen auch Laptops von dem neuen Gesetz betroffen sein. Das Europäische Parlament hat am Dienstag, dem 4. Oktober, endgültig grünes Licht für die Verpflichtung der Hersteller gegeben, dass alle Smartphones, Tablets und Konsolen über ein identisches Ladegerät verfügen müssen. Nach der Abstimmung der Europaabgeordneten in Straßburg muss der USB-C-Anschluss bis Herbst 2024 das einzige Ladekabel für tragbare elektronische Geräte sein, die in der Europäischen Union verkauft werden. Der Text wurde mit 602 Stimmen bei 13 Gegenstimmen und acht Enthaltungen verabschiedet. „Dies ist ein großer Tag für die Verbraucher, ein großer Tag für unsere Umwelt“, freute sich der maltesische Labour-Europaabgeordnete Alex Agius Saliba im Plenarsaal des EU-Parlaments. Mit seiner Abstimmung bestätigt das Europäische Parlament die Anfang Juni mit …

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  • Ukraine-Krieg: Im Falle eines Atomangriffs Putins wird die NATO die russischen Streitkräfte „eliminieren“

    Ukraine-Krieg: Im Falle eines Atomangriffs Putins wird die NATO die russischen Streitkräfte „eliminieren“

    Der ehemalige Generaldirektor der CIA, David Petraeus, hat sich zu einer möglichen nuklearen Eskalation geäußert. Im Falle eines Atomangriffs versichert er, dass die NATO in der Lage sei, die russischen Streitkräfte „zu eliminieren“.

    Könnten die Russen, die von den ukrainischen Streitkräften derzeit stark unter Druck gesetzt werden, bald Atomwaffen einsetzen? Der ehemalige Direktor der Central Intelligence Agency (CIA), David Petraeus, nimmt diese erschreckende Aussicht sehr ernst. Wenn Wladimir Putin zu solchen Extremen greif, „würden wir mit einer NATO-Aktion reagieren, die alle konventionellen russischen Streitkräfte in der Ukraine und auf der Krim eliminieren wird“, so der ehemalige General im Interview mit dem Sender ABC.

    Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: Tschetschenenführer Kadyrow fordert von Russland, “Atomwaffen mit geringer Sprengkraft” einzusetzen

    Erst vor einigen Tagen hat der russische Präsident Wladimir Putin angekündigt, dass jeder Schlag gegen die vier von Russland annektierten Gebiete – Saporischschja, Donezk, Luhansk und Mariupol – als Aggression betrachtet würde. Eine nukleare Bedrohung könne „unter keinen Umständen akzeptiert werden“, so der ehemalige CIA-Chef. Aber, so räumt David Petraeus ein, wird der Einsatz von Atomwaffen die NATO nicht dazu bewegen, direkt gegen Russland in den Krieg zu ziehen. Dann wäre jedoch eine angemessene „Antwort der USA und der NATO“ erforderlich, so der General.

    „Wladimir Putin ist verzweifelt“, sagt Petraeus. „Die Realität des Schlachtfelds, mit dem er konfrontiert ist, ist unumkehrbar“, und „keine Annexion, keine noch so verschleierte nukleare Drohung kann ihn aus einer solchen Situation herausholen“, bekräftigt der ehemalige General der US-Armee. „Wir werden uns aber nicht auf eine nukleare Eskalation einlassen“, so David Petraeus.

    Am Samstag, dem 1. Oktober, hatte der Führer der russischen Republik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, die russische Armee dazu aufgerufen, „Atomwaffen mit geringer Sprengkraft“ in der Ukraine einzusetzen, nachdem sich die Russen aus der strategisch wichtigen Stadt Lyman zurückziehen mussten. „Meiner Meinung nach müssen drastischere Maßnahmen ergriffen werden, bis hin zur Ausrufung des Kriegsrechts in den Grenzgebieten und dem Einsatz von Atomwaffen mit geringer Sprengkraft“, hatte Ramzan Kadyrow in einer auf Telegram geposteten Nachricht erklärt. Der Sprecher des Kremls, Dmitri Peskow, bezeichnete den Aufruf als emotional.