Autor: Nachrichten

  • Frankreich: Ist Holz eine gute Lösung für die Heizung in diesem Winter?

    Frankreich: Ist Holz eine gute Lösung für die Heizung in diesem Winter?

    Als Reaktion auf die steigenden Energiepreise, explodiert die Nachfrage nach Holz in diesem Jahr. Die französische Regierung hat nun die Einführung einer entsprechenden finanziellen Unterstützung ins Gespräch gebracht. Es war eine Lieferung, auf die Véronique und ihr Mann ungeduldig gewartet hatten. Vier Ster Holz, um nur ein paar Räume in ihrem großen, herrschaftlichen Haus im Cantal zu heizen. Véronique und ihr Mann heizen nur zwei Räume mit einem Holzofen. In diesem Herbst werden die Brennholzverkäufer Frankreichs von Anfragen überschwemmt. Für Holzhändler Gilbert Amblard ist das in 50 Jahren Berufsleben noch nie vorgekommen. Sein gesamter Bestand an trockenem Holz, d. h. 600 Ster, ist bereits verkauft. „Es gibt eine beeindruckende Nachfrage in diesem Jahr. Und wir können sie nicht decken“, sagt er gegenüber France Télévisions. Ein Trend, der bald von der Regierung unterstützt wird?Véroniques letzte Gasrechnung macht schwindelig: 2.034,16 Euro für den Monat Oktober. Eine Rückkehr z…

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  • Iran: Oppositionsgruppe hackt Staatsfernsehen

    Iran: Oppositionsgruppe hackt Staatsfernsehen

    Die iranischen Proteste tauchten plötzlich mitten in den Nachrichten des Staatsfernsehens auf – etwas, das bis dato undenkbar schien. Und doch wurden am Samstagabend, dem 8. Oktober, während der Oberste Führer des Iran gerade eine Rede hielt, plötzlich für etwa 15 Sekunden Botschaften eingeblendet, in denen zur Rebellion aufgerufen wurde. Der Oberste Führer des Iran spricht am Samstagabend, dem 8. Oktober, im Staatsfernsehen, als plötzlich eine Maske in den iranischen Nationalfarben auf den Bildschirmen erscheint. Um das brennende Porträt von Ali Chamenei herum ist zu lesen: „Das Blut unserer Jugend klebt an euren Händen“. Darunter sind die Gesichter von vier jungen Frauen zu sehen, die seit Beginn der Proteste Mitte September gestorben sind. Massa Amini war die erste, sie wurde verhaftet, weil sie ihr Kopftuch nicht korrekt trug. Die Proteste lassen seit einem Monat nicht nach. Der Hackerangriff dauert nur etwa 15 Sekunden. Der Moderator ist entsetzt über den Hacker-Angriff, zu dem s…

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  • Annie Ernaux: Französische Literaturnobelpreisträgerin ruft zu Klimaprotest gegen Macron auf

    Annie Ernaux: Französische Literaturnobelpreisträgerin ruft zu Klimaprotest gegen Macron auf

    Die französische Schriftstellerin Annie Ernaux, die diese Woche mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, hat am Sonntag einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie die Massenproteste der linken Opposition gegen Präsident Emmanuel Macron unterstützt. Die Organisatoren der für den 16. Oktober geplanten Grossdemonstration werfen Macron vor, die steigenden Preise für Energie und andere lebenswichtige Güter nicht in den Griff zu bekommen und zu wenig gegen den Klimawandel zu unternehmen. „Emmanuel Macron nutzt diese Inflation, um das Wohlstandsgefälle zu vergrößern und die Profite des Kapitals auf Kosten aller anderen zu steigern“, heißt es in dem Brief, der in der Zeitung „Journal du Dimanche“ veröffentlicht wurde. Die 82-jährige Ernaux wird als erste und prominenteste der 69 Unterzeichner aufgeführt, zu denen neben Schriftstellerkollegen auch Ökonomen, Professoren und Aktivisten gehören. Macron, ein ehemaliger Investmentbanker, hatte Ernauxs Nobelpreis begrüßt und ihre Stimme al…

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  • Elisabeth Borne reist nach Algier, um die französisch-algerische Zusammenarbeit anzukurbeln

    Elisabeth Borne reist nach Algier, um die französisch-algerische Zusammenarbeit anzukurbeln

    Eineinhalb Monate nach Emmanuel Macrons Besuch in Algerien will die Premierministerin der Annäherung zwischen den beiden Ländern einen „neuen Impuls“ verleihen. Elisabeth Borne beginnt am Sonntag, dem 9. Oktober, einen zweitägigen Besuch in Algerien, um der Ende August von den Präsidenten der beiden Länder eingeleiteten Aussöhnung „einen neuen Impuls“ zu geben. Sie wird von 16 Ministern, also fast der Hälfte ihrer Regierung, begleitet. Ihre Reise beginnt mit einer Kranzniederlegung am Denkmal der Märtyrer, einem wichtigen Ort der Erinnerung an den algerischen Unabhängigkeitskrieg (1954-1962) gegen Frankreich, sowie auf dem Friedhof Saint-Eugène in Algier, auf dem viele in Algerien geborene Franzosen begraben liegen. Die Regierungschefin wird auf ihrer Reise voraussichtlich mit dem algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune zusammentreffen, mit dem Emmanuel Macron am 27. August eine „erneuerte Partnerschaft“ mit sechs Schwerpunkten vereinbart hatte, die jedoch noch konkretisiert werde…

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  • Benzinknappheit: Über 20% der französischen Tankstellen ohne Benzin

    Benzinknappheit: Über 20% der französischen Tankstellen ohne Benzin

    Die Gewerkschaft CGT will zwar ab Montag Verhandlungen aufnehmen, bestreikt aber weiterhin die Raffinerien und Kraftstoffdepots von TotalEnergies.

    Als Folge der Streiks hatten 20,7% der französischen Tankstellen Schwierigkeiten mit mindestens einem Produkt, wie eine Zählung des Ministeriums für Energiewende am Samstag um 13.00 Uhr ergab. „Die Regionen Hauts-de-France und Ile-de-France sind weiterhin besonders betroffen, auch wenn sich die Lage dort leicht verbessert“, so die Behörden. Im Departement Pas-de-Calais haben immer noch 41% der Tankstellen Schwierigkeiten, d. h. es gibt Unterbrechungen bei mindestens einem Kraftstoff.

    „Es gibt kein allgemeines Versorgungsproblem in unserem Land, es ist wichtig, das noch einmal zu sagen“, kommentierte Verkehrsminister Clément Beaune am Samstag, dem 8. Oktober, die Situation. „Wir appellieren an die Unternehmen und die Gewerkschaften, Verantwortung zu übernehmen, wie es die Premierministerin gestern gesagt hat, damit die Situation so schnell wie möglich gelöst wird“.

    Die CGT von TotalEnergies ist federführende Gewerkschaft bei einem Streiks in den Raffinerien und Depots der Total-Gruppe, der zu erheblichen Versorgungsengpässen an Tankstellen führt. Nach zehntägigen Streiks, die die größte Raffinerie des französischen Konzerns und zwei weitere des Konzerns Esso-ExxonMobil zum Stillstand brachten, schlug die CGT nun vor, auf ihre Forderungen nach mehr Einstellungen und Investitionen in Frankreich zunächst zu verzichten und Verhandlungen über ihre Lohnforderungen mit der Konzernspitze aufnehmen zu wollen.

  • Essonne: 19-Jähriger bei Schlägerei getötet – mehrere Personen verletzt

    Essonne: 19-Jähriger bei Schlägerei getötet – mehrere Personen verletzt

    In Brunoy (Essonne) wurden Ermittlungen eingeleitet, nachdem ein 19-jähriger Jugendlicher bei einer Schlägerei in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 8. Oktober, getötet worden war. „Die Schlägerei war von großer Gewalt geprägt“, erklärte die Staatsanwaltschaft von Evry.

    Ein 19-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag, 8. Oktober, in Brunoy im Département Essonne in der Siedlung Hautes-Mardelles getötet, wie die Staatsanwaltschaft von Evry gegenüber Franceinfo bestätigte. Er war Opfer einer Schlägerei geworden, an der zahlreiche Jugendliche beteiligt waren. Die genaue Todesursache ist derzeit noch nicht bekannt. Eine „Autopsie des Leichnams wird in den kommenden Tagen stattfinden“, so die Staatsanwaltschaft von Evry.

    Eine erste Schlägerei war bereits am Freitagnachmittag in dem sensiblen Viertel ausgebrochen. Am Abend kam es dann zu einer zweiten Auseinandersetzung. Dabei wurden mindestens eine Stichwaffe und eine Schusswaffe eingesetzt. „Die Auseinandersetzung war von großer Gewalt geprägt“, betont die Staatsanwaltschaft von Evry. Die Massenschlägerei forderte einen Toten und mehrere Verletzte.

    Vier junge Männer im Alter von etwa 20 Jahren wurden in Polizeigewahrsam genommen.

  • Streik bei TotalEnergies: Gewerkschaft CGT lenkt ein und ist ab Montag zu Verhandlungen bereit

    Streik bei TotalEnergies: Gewerkschaft CGT lenkt ein und ist ab Montag zu Verhandlungen bereit

    Die CGT, die bei den laufenden Streiks bei TotalEnergies federführend ist, ist laut einem offenen Brief, der am Samstag an den Vorstandsvorsitzenden des Total-Konzerns gerichtet wurde, bereit, ab Montag Verhandlungen über die Lohnerhöhungsforderungen aufzunehmen und ihre Forderungen nach Neueinstellungen und Investitionen zunächst zurückzustellen.

    „Mit dem Ziel, die festgefahrene Situation zu durchbrechen, wiederholen wir unsere Forderung nach der Aufnahme von Verhandlungen, in der Hoffnung, dass Sie dem endlich zustimmen. Wir sind bereit, Verhandlungen ab Montag für unsere Lohnforderung zu beginnen“, schrieb Eric Sellini, CGT-Koordinator bei TotalEnergies, in dem offenen Brief an den Konzernchef Patrick Pouyanné, der über Twitter verbreitet wurde.

    Höhere Löhne, Neueinstellungen, Investitionen…
    Die CGT fordert 10% Lohnerhöhung für 2022, nachdem der Total-Konzern im ersten Halbjahr einen Gewinn von 10,6 Milliarden Dollar erzielt hat. Die Unternehmensleitung erinnert ihrerseits daran, dass sie bereits durchschnittliche Lohnerhöhungen von 3,5% im Jahr 2022 gewährt hat, und verweist auf eine für den 15. November anberaumte Verhandlungsrunde über die Löhne für 2023. Bisher gab sich die Geschäftsleitung unflexibel in Bezug auf diesen Zeitplan.

    Neben der Lohnerhöhung forderte die CGT seit mehreren Monaten weitere Neueinstellungen in Frankreich und einen „massiven Investitionsplan“. „Wenn das die Dinge voranbringen kann, lassen wir die Problematik der Arbeitsplätze und die der Investitionen vorerst beiseite“, erklärte Eric Sellini gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die Gewerkschaft forderte insbesondere, „die Frage der Leiharbeit und der Kurzverträge gründlich zu überdenken“.

    Die derzeitige Benzinknappheit, die eine unmittelbare Folge der Weigerung der Geschäftsleitung Gespräche über Lohnerhöhungen zu beginnen, „führt zu großer Unzufriedenheit und droht die Wirtschaft des Landes zu verlangsamen“, heißt es in dem Schreiben weiter, um das Zugeständnis der Gewerkschaft zu erklären. Es wird auch auf die Unterstützung der Regierung hinsichtlich der Lohnerhöhungen hingewiesen. „Die Beschäftigten des Unternehmens haben durch ihre Arbeit dafür gesorgt, dass der Konzern riesige Gewinne erzielt hat“, heißt es in dem Schreiben weiter. „Ein Beweis dafür ist die Möglichkeit der Geschäftsleitung, extrem schnell einen außergewöhnlichen Betrag von 2,62 Milliarden Euro für die Aktionäre bereitzustellen.“

    „Man ist sehr schnell dabei, die Aktionäre zu belohnen, aber man sagt den Arbeitnehmern, dass sie unbedingt warten müssen: Warum diese unterschiedliche Behandlung?“, fragte Thierry Defresne, CGT-Sekretär zuständig für TotalEnergies, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP . Der Vorstandsvorsitzende von TotalEnergies, Patrick Pouyanné, hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Streik geäußert, doch in einem konzerninternen Video am Dienstag räumte er ein, dass „die Ergebnisse des Unternehmens 2022 außergewöhnlich gut sind“, und versprach den Angestellten: „Wir werden euch nicht vergessen“.

  • Ukraine-Krieg: Russische Armee tauscht nach wiederholten Rückschlägen den Kommandeur ihrer Offensive aus

    Ukraine-Krieg: Russische Armee tauscht nach wiederholten Rückschlägen den Kommandeur ihrer Offensive aus

    Diese Entscheidung, die von Moskau ungewöhnlicherweise öffentlich gemacht wurde, erfolgt nach mehreren schweren Niederlagen, die die russische Armee in der Ukraine erlitten hat.

    Die russische Armee gab am Samstag, dem 8. Oktober, die Ernennung eines neuen Kommandeurs für ihre Offensive in der Ukraine bekannt, nachdem sie eine Reihe von Rückschlägen vor Ort erlitten und Anzeichen für eine wachsende Unzufriedenheit sichtbar wurden. „Armeegeneral Sergej Surowikin wurde zum Kommandeur der Truppen der militärischen Sonderoperation“ in der Ukraine ernannt, wie das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mitteilte. Der 55-Jährige ist ein Veteran des Bürgerkriegs in Tadschikistan in den 1990er Jahren, des zweiten Tschetschenienkriegs in den 2000er Jahren und der 2015 begonnenen russischen Intervention in Syrien.

    Saporischschja von der Stromversorgung abgeschnitten. Das ukrainische Kernkraftwerk hat aufgrund weiterer Bombardierungen seine letzte externe Stromquelle verloren, wie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mitteilte. Daher sei diese von Russland besetzte und annektierte Anlage auf Notstromgeneratoren angewiesen, meldet die UNO-Organisation. „Die Verbindung wurde gegen ein Uhr morgens Ortszeit unterbrochen“, erklärte die IAEO, die sich nach eigenen Angaben auf offizielle Informationen aus der Ukraine sowie auf Berichte ihres eigenen Teams von vier Experten in Europas größtem Atomkraftwerk stützte.

    Eine Explosion zerstört teilweise die Krim-Brücke. Nach vorläufigen Informationen sind bei der Explosion der Krim-Brücke mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, wie das russische Untersuchungskomitee am Samstag auf seinem Telegram-Kanal mitteilte. „Es handelt sich wahrscheinlich um die Insassen eines Autos, das sich neben dem explodierten Lastwagen befand“. Die Leichen von zwei Männern und einer Frau seien aus dem Wasser geborgen worden. Russland hatte am frühen Morgen angekündigt, eine strafrechtliche Untersuchung der Explosion einzuleiten. Nach Angaben des russischen Nationalen Antiterrorkomitees wurde das Feuer auf der Krim-Brücke durch die Explosion einer Autobombe verursacht.

    Die Ukraine hat etwa 2.500 km2 Territorium von den russischen Streitkräften zurückerobert. „Insgesamt wurden seit Beginn der Ende September gestarteten ukrainischen Gegenoffensive im Nordosten und Süden des Landes bereits 2.434 km2 unseres Territoriums und 96 Ortschaften befreit“, sgate Wolodymyr Selenskij am Freitag in seiner täglichen Ansprache. „Allein in dieser Woche haben unsere Soldaten 776 km2 Territorium im Osten unseres Landes und 29 Ortschaften, davon sechs in der Region Luhansk, befreit“, so der ukrainische Präsident.

    Die russischen Streitkräfte beanspruchen Gebietsgewinne im Osten. Moskau gab seinerseits die Einnahme von drei Dörfern südlich der ukrainisch kontrollierten Stadt Bakhmut bekannt. Die russische Armee versucht seit Monaten, dieses Gebiet einzunehmen, bislang jedoch ohne Erfolg.

  • Benzinknappheit: Vorrangiger Zugang für Rettungsfahrzeuge in sieben Departements

    Benzinknappheit: Vorrangiger Zugang für Rettungsfahrzeuge in sieben Departements

    Auch am Samstag, dem 8. Oktober, erleben viele Autofahrer Probleme beim Tanken. Die Situation ist sehr angespannt, insbesondere in den Regionen Ile-de-France und Pas-de-Calais, wo Maßnahmen für vorrangige Fahrzeuge ergriffen werden mussten.

    Ein weiteres Wochenende voller Probleme, um ein paar Liter Treibstoff für das Auto zu finden. Am Samstagmorgen, dem 8. Oktober, kam es zu einem langen Stau vor einer Pariser Tankstelle. „Man muss warten und es stehen 100 Autos davor“, berichtet ein entnervter Autofahrer auf dem Sender France 3. Der Streik in mehreren Raffinerien führt zu Engpässen, besonders in der Region Hauts-de-France, in der Ile-de-France und in Marseille (Bouches-du-Rhône).

    Vorrang für Angehörige der Gesundheitsberufe
    Angesichts der Versorgungsprobleme haben sieben Departements vorrangigen Zugang zu Kraftstoffen für Angehörige der Gesundheitsberufe eingeführt, insbesondere in den Departements Somme, Val-d’Oise und Pas-de-Calais, wie in Arras. Ausserdem werden ab beginn der kommenden Woche staatliche Reservebestände für Schulbusse zur Verfügung gestellt, wie der Vizepräsident der Region Hauts-de-France am Samstagmorgen ankündigte.

  • Aisne: Sechs Personen mit Messer angegriffen – Verdächtiger festgenommen

    Aisne: Sechs Personen mit Messer angegriffen – Verdächtiger festgenommen

    Der Angreifer wurde von Ordnungskräften festgenommen. Keines der Opfer befand sich in Lebensgefahr.

    Ein Mann wurde am Freitagabend, dem 8. Oktober, nach einem Messerangriff auf sechs Personen in Château-Thierry (Aisne) festgenommen, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldet. Er wird verdächtigt, gegen 22 Uhr die ersten beiden Opfer mit einem Messer angegriffen zu haben, darunter seine 46-jährige Mutter, die schwer verletzt wurde, und der 11-jährige Bruder des Verdächtigen. Vier weitere Personen wurden von dem mutmasslichen Täter wahllos auf der Straße angegriffen, darunter ein 13-jähriger Teenager, wie der Staatsanwalt von Soissons, Julien Morino-Ros, mitteilte.

    Die Staatsanwaltschaft Soissons erklärte, dass Ermittlungen wegen „versuchten Mordes“ von der Kriminalpolizei in Creil und der Polizeistation in Château-Thierry aufgenommen wurden.

    Die Leben der Opfer sind nicht in Gefahr.
    Polizisten, die den Verdächtigen verfolgten, eröffneten das Feuer und verletzten den Mann, der daraufhin festgenommen werden konnte. „Alle Opfer wurden behandelt und ihre Zustand ist nicht lebensbedrohlich“, erklärte die Präfektur des Departements Aisne auf Twitter.

    Über das Motiv des Angreifers ist bisher noch nichts bekannt, ein terroristischer Hintergrund wird von den Ermittlern aber wohl ausgeschlossen.

    Der Bürgermeister der Gemeinde, Sébastien Eugène, lobt auf Twitter den Einsatz der Ordnungskräfte: „Schrecklicher Abend in unserer Stadt Château-Thierry, der ohne das Eingreifen der Nationalpolizei noch viel schlimmer hätte ausfallen können.“