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  • Französische Armee: beunruhigende Zahlen für den Fall eines direkten Angriffs

    Französische Armee: beunruhigende Zahlen für den Fall eines direkten Angriffs

    Der Krieg in der Ukraine wirft die Frage auf, ob Frankreich in der Lage ist, sich im Falle eines kriegerischen Konflikts zu verteidigen. Die Zahlen erweisen sich als eher besorgniserregend.

    Der Konflikt in der Ukraine hat eine Frage wieder aufleben lassen: Ist die französische Armee in der Lage, das Hexagon ausreichend zu verteidigen? Der Präsident der Republik äußerte sich vor drei Tagen auf France 2 besorgt: „Wenn Präsident Zelensky manchmal von mir verlangt, bestimmte Waffen zu liefern, bin ich gezwungen, einige davon für uns selbst zu behalten, um uns oder unsere Ostflanke zu schützen“.

    Für den Fall eines direkten Angriffs auf Frankreich sind die Berechnungen der Experten besorgniserregend. Das Heer hat etwa 100.000 aktive Soldaten, von denen nur 25.000 schnell kampfbereit sind. Das ist kaum genug, um zum Beispiel 83 km Frontlinie zu halten, was einer Strecke von Dünkirchen nach Lille entspricht. Das Heer würde von 45 Kampfflugzeugen und der Flotte der französischen Marine unterstützt werden. Um ein Gebiet unter Kontrolle zu bringen, rechnet man mit einem Soldaten auf 40 Zivilisten. Die französischen Soldaten könnten also kaum die Region Mosel mit ihrer Million Einwohner kontrollieren, geschweige denn beschützen. Diese theoretischen Berechnungen berücksichtigen allerdings nicht die Reservisten und Gendarmen, die im Falle eines Angriffs mobilisiert würden. Doch diese Berechnungen decken Schwachstellen auf…

  • Dank Nav’Solidaire können recycelte Prothesen in Afrika wieder eingesetzt werden

    Dank Nav’Solidaire können recycelte Prothesen in Afrika wieder eingesetzt werden

    Der Verein Nav’Solidaire hat sich zum Ziel gesetzt, nicht mehr genutzte Beinprothesen zu sammeln und sie nach Westafrika zu verschiffen, um sie dort an die Ärmsten der Armen zu verteilen. Am Anfang dieses Projekts steht eine sehr persönliche Geschichte, nämlich die von Antoine Michel. Im Alter von 17 Jahren wurde er wegen einer Krebserkrankung behandelt (Osteosarkom, eine hochaggressive Krebsart, die sich in Knochen entwickelt), neun Jahre später traten schwere Komplikationen an seinem linken Knie auf. Antoine wird amputiert. Er ist sich bewusst, dass er begleitet und gut betreut wurde, und denkt an all diejenigen, die nicht so viel Glück haben, in Ländern, in denen das medizinische System und der Lebensstandard es Menschen mit Behinderungen nicht erlauben, sich zum Beispiel ein Hörgerät anzuschaffen. Weltweit wird ihre Zahl auf 80 Millionen geschätzt. Zusammen mit vier Freunden, die wie er vom Segeln und Reisen begeistert sind, gründete er 2020 Nav’Solidaire mit einem einfachen Ziel: …

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  • Frau am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße mit drei Messerstichen getötet

    Frau am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße mit drei Messerstichen getötet

    Eine 47-jährige Frau wurde am frühen Sonntagmorgen in einem Wohngebiet von Nantes, attackiert und mit einer Stichwaffe tödlich verletzt. Eine Frau starb, nachdem sie am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße mit einem Messer angegriffen worden war. Dies berichtete die Zeitung Ouest-France. Die Feuerwehr wurde gegen 6.30 Uhr wegen eines Angriffs auf eine Frau auf dem Boulevard Jean-Moulin im Stadtteil Devallières alarmiert. Das 47-jährige Opfer war beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits bewusstlos und hat anschliessend einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Die Frau konnte nicht mehr reanimiert werden und wurde noch vor Ort für tot erklärt. Laut der Zeitung Ouest-France, die sich auf Zeugen der Tat beruft, wurde das Opfer dabei beobachtet, wie es von einem Mann verfolgt wurde, der versucht haben soll, sie an den Haaren zu packen. Anschließend habe er sein Opfer mit drei Messerstichen in die Schulter und in den Bauch tödlich verletzt.
  • Benzinknappheit: Wie wird die Lage zu den Herbstferien sein?

    Benzinknappheit: Wie wird die Lage zu den Herbstferien sein?

    Am Samstagmorgen, dem 15. Oktober, hatten etwas mehr als 27% der Tankstellen immer noch Schwierigkeiten, sich mit Treibstoff zu versorgen. Die Regierung versichert zwar, dass die Versorgung bis Allerheiligen wieder normal sein wird, doch es bleiben Zweifel.

    Wird es zu Allerheiligen genügend Treibstoff an den Tankstellen geben? Die Regierung versichert dies und setzt auf die Aufhebung der Streiks in den Esso-Raffinerien und auf die Requirierungen bei TotalEnergies. Letztere beginnen sich in Bezug auf die Versorgung in der Region Hauts-de-France tatsächlich auszuzahlen, wo die Zahl der Tankstellen mit Versorgungsproblemen inzwischen von 50% auf 22% gesunken zu sein scheint. Ganz abgesehen davon, dass sich Frankreich auf seine Reserven, seine strategischen Vorräte, stützen kann, die für 90 Tage reichen.

    Ist die Regierung zu optimistisch?
    Mehrere Experten äußern Zweifel an den optimistischen Aussagen der Regierung. Immerhin ist eine komplexe Logistik, die neu gestartet werden muss, was Zeit braucht. Selbst wenn die größten Depots wieder offen sind, müssen anschließend über Pipelines die rund 200 französischen Nahversorgungsdepots wieder versorgt werden. Von diesen Depots aus müssen anschliessend die 11.000 französischen Tankstellen versorgt werden. Bis dahin, so das Management von Esso-ExxonMobil, werde es noch zwei bis drei Wochen dauern. Zunächst allerdings müssen die Raffinerien wieder normal arbeiten.

  • „Steadfast Noon“: Nukleare Übung der Luftstreitkräfte der NATO

    „Steadfast Noon“: Nukleare Übung der Luftstreitkräfte der NATO

    Vom 17. bis 30. Oktober wird in Belgien eine große Luftwaffenübung stattfinden. 14 NATO-Mitgliedsstaaten werden an der jährlichen Atomwaffenübung teilnehmen. 

    Vom 17. bis 30. Oktober werden viele Europäer ihre Augen zum Himmel richten. Vor dem Hintergrund der extremen Spannungen in der Ukraine findet nächste Woche eine große Übung der NATO statt. Die Übung mit dem Namen „Steadfast Noon“ wird von Russland genau beobachtet werden.

    „Diese Übung […] ist eine gewöhnliche, wiederkehrende Trainingsaktivität und steht in keinerlei Zusammenhang mit internationalen Ereignissen“, erklärt die NATO auf ihrer Website. Insgesamt werden 14 NATO-Mitgliedstaaten an dieser jährlichen Großübung teilnehmen. Frankreich will jedoch nicht an der Übung teilnehmen. Insgesamt werden etwa 60 Flugzeuge – vom Tornado über F-15 bis hin zur F-16 oder B-52 – eingesetzt, von denen jedoch keines näher als tausend Kilometer an eine russische Grenze herankommen darf.

    Tatsächlich hat der Kreml angedeutet, dass er bereit ist, im Falle einer Bedrohung sein Atomwaffenarsenal einzusetzen. Russland hat bereits ein Dutzend Langstreckenbomber auf seinem Stützpunkt in Olenya, unweit der norwegischen und finnischen Grenze, positioniert.

    „Nukleare Abschreckung“
    Die Übung wird hauptsächlich im Luftraum von Belgien und Großbritannien stattfinden, und das aus gutem Grund: Die Luftwaffenstützpunkte dieser beiden Länder sind mit Atomwaffen bestückt. Laut Ouest-France sind derzeit dort nicht weniger als 100 Atomwaffen auf sechs Stützpunkten gelagert, die der NATO angehören.

    „Diese Übung trägt dazu bei, dass die nukleare Abschreckung des Bündnisses wirksam bleibt“, sagte NATO-Sprecherin Oana Lungescu.

  • Aigues-Mortes: Stier springt in die Zuschauertribüne und wirft Zuschauerin in die Manege

    Aigues-Mortes: Stier springt in die Zuschauertribüne und wirft Zuschauerin in die Manege

    Während eines traditionellen Festes in Aigues-Mortes sprang am Samstag, dem 15. Oktober, ein Stier in die Tribüne. Eine Zuschauerin wurde von dem Tier gerammt und auf spektakuläre Weise in die Manege geschleudert.

    Die Zuschauer des Votivfestes in c (Gard) haben am Samstag, dem 15. Oktober, einen großen Schrecken erlebt. Während eines Stierrennen außerhalb der Stadt vor der Stadtmauer, sprang ein Tier inmitten der panischen Zuschauer bis auf die Tribünen.

    Mehrere Zuschauer vor Ort filmten die Szene und veröffentlichten sie in sozialen Netzwerken. Auf den Videos sieht man, wie der Stier über die provisorische Tribüne klettert und bis ganz nach oben gelangt. Eine Frau wird von dem Tier gerammt und eines der Hörner des Stiers verfängt sich im T-Shirt der Frau. Die Frau wird darauf hin auf spektakuläre Weise in die Manege geschleudert.

    Die junge Frau wurde von Rettungskräften versorgt, war zum Glück aber nur leicht verletzt.

  • Marsch gegen „das teure Leben“: Die politische Linke geht in Paris auf die Straße

    Marsch gegen „das teure Leben“: Die politische Linke geht in Paris auf die Straße

    Die im Bündnis Nupes vereinte Linke organisiert am Sonntag in Paris einen „Marsch gegen die hohen Lebenshaltungskosten und die Untätigkeit im Klimabereich“ gemeinsam mit Vereinen und Gewerkschaftsverbänden und hofft, damit zum sozialen Aufruhr im Herbst beizutragen. Die Parteien der Vereinigten Linken, mehrere NGOs und Gewerkschafter werden sich heute in Paris zu einem „Marsch gegen das teure Leben und die Untätigkeit im Klimabereich“ versammeln, in der Hoffnung, auf der Straße eine neue Front gegen die Regierung zu eröffnen. Jean-Luc Mélenchon sagte im Vorfeld: „Wir dürfen unsere Augen nicht davor verschliessen, es wurde beträchtlicher Reichtum angehäuft, der geteilt werden muss“. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat (21,95 % im ersten Wahlgang im April) hatte bereits im Juli seine Truppen und die Neue Ökologische und Soziale Volksunion (Nupes) aufgefordert, eine möglichst grosse Demonstration mit Verbänden und Gewerkschaften zu organisieren. Rund 60 Persönlichkeiten aus der Kultur,…

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  • 2.000 ukrainische Soldaten sollen in Frankreich ausgebildet werden

    2.000 ukrainische Soldaten sollen in Frankreich ausgebildet werden

    Armeeminister Sébastien Lecornu erklärte am Samstag, dass Frankreich seine Militärhilfe für die Ukraine weiter ausbauen werde. Paris wolle weitere Flugabwehrsysteme liefern und bis zu 2.000 ukrainische Soldaten daran ausbilden. Frankreich schaltet einen Gang nach oben. Angesichts eines sich in die Länge ziehenden Konflikts und brutaler russischer Bombenangriffe auf ukrainische Städte verstärkt Paris seine Hilfsmaßnahmen. „Die Priorität liegt eindeutig bei der Boden-Luft-Abwehr. Wir werden, wie vom Präsidenten der Republik angekündigt, robuste Rattler-Flugabwehrsysteme liefern. Sie werden im Kampf gegen Drohnen und gegen Luftangriffe besonders nützlich sein“, sagte Sébastien Lecornu am Samstag in einem Interview mit der Zeitung Le Parisien. Die genaue Anzahl der zu liefernden Waffen dieser Art „wird derzeit mit den Ukrainern abgestimmt, aber sie wird erheblich sein, um ihnen die Verteidigung ihres Luftraums zu ermöglichen“. Die Ukraine habe außerdem einen Antrag auf Raketenwerfer mit gr…

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  • Energie: EDF verschiebt Neustart von fünf Atomreaktoren

    Energie: EDF verschiebt Neustart von fünf Atomreaktoren

    Der französische Stromversorger EDF hat auf seiner Website das Datum für die Wiederinbetriebnahme mehrerer Reaktoren nach hinten verschoben. Die Verzögerungen reichen von einem Tag bis zu fast drei Wochen.

    Die EDF hat die Wiederinbetriebnahme von fünf Atomreaktoren verschoben, wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag, dem 15. Oktober von dem Unternehmen erfuhr. Die anhaltenden Streiks in einigen Kraftwerken haben „Auswirkungen auf den Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme bestimmter Reaktoren“, sagte eine Sprecherin des Konzerns. An sechs Standorten waren die Angestellten am Freitag im Streik. Die Mitarbeiter in den Atomkraftwerken verlängerten ihre Streiks über das Wochenende.

    „Für die in Produktion befindlichen Reaktoren kann sich dies in vorübergehenden Leistungsabsenkungen niederschlagen“, so eine Sprecherin der EDF.

    Die Verzögerungen bei den Kraftwerken Cattenom 1, Cruas 2 und 3, Saint-Alban 2 und Tricastin 3  reichen je nach Reaktor von einem Tag bis zu fast drei Wochen.

    Mit dem derzeitigen Arbeitskampf soll Druck auf die Lohnverhandlungen der Energieunternehmen und insbesondere bei der EDF ausgeübt werden. Für Dienstag sind erste Verhandlungen angesetzt. Auch wenn der Streik derzeit keine Auswirkungen auf die breite Öffentlichkeit hat, belastet er den Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme von Atomkraftwerken, die wegen dringenden Wartungsarbeiten zur Zeit ausgeschaltet sind.

    „Wir haben heute 30 von 56 Reaktoren, die funktionieren, wir werden in den nächsten Wochen bei etwa 40 liegen, das Ziel ist, im Januar 45 am Netz zu haben“, sagte Präsident Emmanuel Macron in einem Fernsehinterview am Mittwoch.

    Angesichts des nahenden Winters ist Frankreich aufgrund der niedrigen Atomstromproduktion, die auf Wartungsarbeiten oder Reperaturen wegen Korrosionsproblemen an einem Teil seiner Atomreaktoren zurückzuführen ist, in seiner Stromversorgung geschwächt. Außerdem ist die Stromproduktion durch Wasserkraft aufgrund der Dürre des Sommers deutlich zurückgegangen.

    Der Netzbetreiber RTE hatte im September das Risiko von Ausfällen im Stromnetz für den kommenden Winter als „erhöht“, aber „dank einer starken Mobilisierung“ der Bevölkerung für Energiesparmaßnahmen als „beherrschbar“ eingestuft.

  • Polizeischüsse in Paris: Autofahrer getötet – Polizisten in Gewahrsam

    Polizeischüsse in Paris: Autofahrer getötet – Polizisten in Gewahrsam

    Ein Mann am Steuer eines Autos wurde beim Versuch ein er Polizeikontrolle zu entgehen am Freitagabend im 12. Arrondissement von Paris tödlich verletzt. Die beiden Polizisten, die die Schüsse abgegeben hatten, wurden in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein Mann kam ums Leben, nachdem er von einer Kugel getroffen wurde, die ein Polizist in Paris im zwölften Arrondissement auf ihn abgefeuert hatte.

    Laut zwei von der Nachrichtenagentur AFP zitierten Polizeiquellen wollten Polizisten am Freitagabend gegen 19.00 Uhr ein Auto mit drei Männern an Bord kontrollieren. Das Fahrzeug versuchte zu fliehen und stieß mit einem anderen Auto zusammen, wie eine der Quellen berichtete. „Zwei Polizeibeamte“ machten daraufhin „von ihren Dienstwaffen Gebrauch, da das flüchtende Fahrzeug in ihre Richtung fuhr“. Einer der drei Schüsse traf den Fahrer, der sofort starb.

    Auf einem Video, das auf TikTok zu sehen ist, sieht man, wie Polizisten eine Herzmassage an dem getroffenen Mann durchführen, der neben dem Fahrzeug auf der Straße liegt. Die anderen Insassen des Fahrzeugs flüchteten, wie eine der Polizeiquellen gegenüber Franceinfo berichtete. Am Ort des Geschehens, in einer Seitengasse des Cours de Vincennes, stand das rote Auto des getöteten Fahrers quer auf der Fahrbahn. Ein Teil des Viertels, in dem zum Zeitpunkt des Geschehens noch Geschäfte geöffnet waren, wurde von der Polizei abgeriegelt. Die Leiche des Fahrers wurde erst kurz vor 23.00 Uhr abtransportiert.

    Aufgrund der schwerwiegenden Vorfälle wurden zwei Ermittlungen eingeleitet: eine wegen vorsätzlicher Tötung durch eine Amtsperson, die der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) übertragen wurde, wie es immer der Fall ist, wenn es zu Schüssen durch Polizisten kommt; und eine andere wegen versuchten Mordes an einer Amtsperson, die von der Kriminalpolizei durchgeführt wird und sich gegen den Fahrer des roten Autos richtet.

    Zwei Polizisten in Polizeigewahrsam
    Im Rahmen der ersten Ermittlungen wurden zwei Polizeibeamte in Polizeigewahrsam genommen. Der 52-jährige Omar Labdi, ein Ladenbesitzer aus dem Viertel, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP aus, er habe „drei Polizisten hinter dem Auto herlaufen sehen“, die den Fahrer zum Anhalten aufgefordert hätten. Das Auto „fuhr langsam, sie waren darin zu zweit, der Kumpel des Fahrers stieg aus und rannte weg, er fuhr langsam weiter und die Polizei schoss dreimal“.

    Zwölf Tote nach Polizeischüssen in diesem Jahr
    Seit Anfang des Jahres sind bereits zwölf Menschen nach Schüssen der Polizei bei Kontrollen gestorben. Innerhalb weniger Stunden starben im September zwei Menschen durch Schüsse der Polizei und ein dritter wurde verletzt: In Rennes wurde in der Nacht vom 6. auf den 7. September eine Frau getötet und ein Mann verletzt, als sie während eines Einsatzes zur Drogenbekämpfung angehalten wurde. Am gleichen Tag kam in Nizza gegen 16.30 Uhr ein Mann am Steuer eines gestohlenen Autos ums Leben.

    Im August kamen zwei Männer in Vénissieux und ein weiterer in Neuville-en-Ferrain (Nordfrankreich) ums Leben. Im März wurde ein Autofahrer in Sevran (Seine-Saint-Denis) und im Juni ein ägyptischer Migrant in Sospel (Alpes-Maritimes) getötet. In Grenoble wurde eine 18-jährige Beifahrerin bei einem Schusswechsel in der Nacht vom 4. auf den 5. Oktober während einer Verfolgungsjagd getötet.

    In Paris starben im April, am Abend der Wiederwahl von Emmanuel Macron, ein Fahrer und sein Beifahrer auf der Pont-Neuf. Im Juni dann eine Beifahrerin nach einer Verfolgungsjagd im XVIII Arrondissement.