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  • 18. Oktober: SNCF, Lehrer, Beamte – wer wird am Dienstag streiken?

    18. Oktober: SNCF, Lehrer, Beamte – wer wird am Dienstag streiken?

    Mehrere Gewerkschaften – CGT, FO, Solidaires, FSU – rufen für Dienstag zu einem übergreifenden Streiktag auf, „für höhere Löhne und die Verteidigung des Streikrechts“. Zahlreiche Branchen werden betroffen sein. Der Streik in der Ölindustrie wurde am Montag, dem 17. Oktober, an fünf Standorten von TotalEnergies nochmals verlängert, wie die Gewerkschaft CGT bekannt gab. Die Woche wird auch durch einen Tag der Demonstrationen und einen nationalen, branchenübergreifenden Streik am Dienstag gekennzeichnet sein, mit dem insbesondere auf breiter Fläche Lohnerhöhungen gefordert werden. Mehrere Gewerkschaften rufen Beschäftigte aus verschiedenen Berufszweigen zu „Mobilisierungen und Aktionen, in den Unternehmen und im Dienstleistungsbereich“ auf. Dieser Aktionstag wird „die Raffinerien, die Lebensmittelindustrie, die Kinderkrippen, den öffentlichen Nahverkehr, die Energie- und Atomwirtschaft, das Bildungswesen, das Gesundheitswesen, den Handel und mehr“ betreffen, zählte Catherine Perret, Gewer…

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  • Emmanuel Macron kündigt einen Plan zur Förderung des Kaufs von Elektroautos an

    Emmanuel Macron kündigt einen Plan zur Förderung des Kaufs von Elektroautos an

    Im Vorfeld des Autosalons von Paris kündigte Emmanuel Macron am Sonntag eine Reihe von Maßnahmen an, um den Kauf von Elektroautos in Frankreich zu fördern. Insbesondere kündigte er an, den Umweltbonus von 6.000 auf 7.000 Euro für weniger begüterte Haushalte zu erhöhen. Der Umweltbonus soll für die einkommensschwächsten Haushalte, die ein Elektroauto kaufen, von 6.000 auf 7.000 Euro erhöht werden, kündigte Emmanuel Macron in einem Interview mit der Tageszeitung Les Echos an, das am Montag, dem 17. Oktober, veröffentlicht wurde. „Weil wir das Elektroauto für alle zugänglich machen wollen, werden wir den Umweltbonus von 6.000 auf 7.000 Euro für etwa die Hälfte der Haushalte, die bescheidensten, erhöhen“, sagte der Staatschef, der am Montag zur Eröffnung der Pariser Automesse Mondial de l’Auto nach Paris reisen wird. Solche Boni haben den Markt für Elektroautos in vielen Ländern in Schwung gebracht, obwohl sie in der Anschaffung immer noch viel teurer sind als ihre benzin- oder dieselbetr…

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  • Elisabeth Borne: Der Staat und TotalEnergies werden den Tankrabatt verlängern

    Elisabeth Borne: Der Staat und TotalEnergies werden den Tankrabatt verlängern

    Premierministerin Elisabeth Borne, die am Sonntag, dem 16. Oktober, in der 20-Uhr-Sendung von TF1 zu Gast war, forderte die streikenden Beschäftigten von TotalEnergies auf, die unterzeichneten Vereinbarungen einzuhalten, und versprach eine Verbesserung der Versorgung der Tankstellen sowie die Verlängerung des staatlichen Rabatts.

    Die Premierministerin, die wegen der Streiks in den Raffinerien und den für diese Woche angekündigten branchenübergreifenden Streiks unter Druck steht, äusserte sich in den 20 Uhr Nachrichten des Senders TF1. Elisabeth Borne gab einige Erklärungen ab, die ihrer Meinung nach die Franzosen beruhigen sollen. Die Regierung sieht sich einem steigendem sozialen Unmut konfrontiert, der sich insbesondere bei dem Marsch gegen die hohen Lebenshaltungskosten äußerte, der am Sonntagnachmittag in Paris vom Linksbündnis Nupes organisiert wurde.

    Angesichts des Unmuts der Franzosen, die es leid sind, kilometerweit fahren oder stundenlang warten zu müssen, um Benzin tanken zu können, oder anderen, die sich Sorgen über steigende Lebensmittel- und Energierechnungen machen, erinnerte die Premierministerin zunächst an die Maßnahmen der Regierung: Requirierungen von Mitarbeitern im Tanklager Dünkirchen und die Öffnung der strategischen Vorräte des Staates sowie ein Druck von Seiten der Regierung, damit es bei den Ölkonzernen Verhandlungen gibt.

    „Wir haben unsere Verantwortung mit Requisitionen von Mitarbeitern wahrgenommen. Jeder muss sich darüber im Klaren sein, dass solche Requisitionen kein alltägliches Instrument sind. Ich fordere die Arbeitnehmer, die trotz der geschlossenen Mehrheitsvereinbarung weiter streiken, auf, diese Mehrheitsvereinbarung zu respektieren und das Land nicht zu blockieren, mit all den Schwierigkeiten, die das heute für die Franzosen mit sich bringt“, sagte Borne und forderte die streikenden Arbeitnehmer dringend dazu auf, „die Arbeit wieder aufzunehmen“.

    „Mit den Entscheidungen, die wir bereits getroffen haben, den Entscheidungen, die wir noch treffen könnten, und dem beendeten Streik bei Esso wird sich die Situation nächste Woche verbessern“, versicherte die Premierministerin und kündigte an, dass neue Zwangsmassnahmen gegenüber den Streikenden im Falle einer „sehr angespannten Situationen“ in Betracht gezogen würden.

    Tankrabatte der Regierung und von TotalEnergies werden verlängert.
    Élisabeth Borne kündigte weiterhin an, dass die Regierung die Ermäßigung von 0,30 €/L für Kraftstoff, die am 1. November teilweise aufgehoben werden sollte, nun doch bis Mitte November verlängern werde. Elisabeth Borne erklärte ausserdem, dass auch TotalEnergies seinem Rabatt von 0,20 €/L weiter gewähren wird.

  • Und wieder weht der Wind Sand aus der Sahara nach Frankreich

    Und wieder weht der Wind Sand aus der Sahara nach Frankreich

    Erneut könnte Saharasand Anfang der Woche den Himmel über Frankreich verschleiern, besonders im Südwesten.

    Im Frühjahr 2022 bereits hatte der Sand aus der Sahara mehrmals den Himmel über Frankreich ockerfarben gefärbt und die Autos mit einer charakteristischen Staubschicht versehen. Die aktuellen Wetterbedingungen könnten erneut zu diesem Phänomen führen, und zwar vor allem am Montag und Dienstag, wie La Chaîne météo berichtet.

    „Ein mäßiger Süd- bis Südostwind in Form von Föhn und Autan-Wind, der seit Sonntag von Nordafrika nach Südfrankreich aufsteigt, trägt Sand aus der Sahara-Wüste in die Atmosphäre. Der Wind aus Süd bis Südost transportiert den Saharastaub über Spanien und über die Pyrenäen nach Frankreich, meldet La Chaîne météo.

    Ganz Frankreich ist mehr oder weniger von diesem Sandniederschlag aus der Sahara betroffen, aber in Aquitanien und vor allem in den Pyrenäen wird das Phänomen am deutlichsten zu sehen sein, vor allem, wenn es wie vorhergesagt zu Gewitterschauern kommt.

    Aber trotz der möglichen Schauer ist das Wetter in diesem Herbst eher sommerlich. Die Temperaturen bleiben hoch und das mindestens bis Freitag, so die Vorhersage von Météo France. 20°C in Lille, 25°C in Tours, in Bordeaux wird es 28°C und in Toulouse 27°C geben, mit möglichen Spitzenwerten von 30°C im Landesinneren von Aquitanien oder am Fuße der Pyrenäen, werden erwartet.

  • Protest „gegen teure Lebenshaltungskosten und Untätigkeit“ im Klimabereich: 29.500 Teilnehmer in Paris

    Protest „gegen teure Lebenshaltungskosten und Untätigkeit“ im Klimabereich: 29.500 Teilnehmer in Paris

    Nach Angaben des unabhängigen Meinungsforschungsinstituts Occurrence marschierten am Sonntagnachmittag 29.500 Menschen zwischen dem Place de la Nation und dem Place de la Bastille in Paris. Ein Protestmarsch „gegen teures Leben und Untätigkeit“ beim Klima fand am Sonntag, dem 16. Oktober, zwischen den Plätzen Place de la Nation und Place de la Bastille in Paris statt. Die im Bündnis Nupes vereinte Linke organisierte diesen Mobilisierungstag, der auch von einigen Gewerkschaftsverbänden unterstützt wurde. Die Organisatoren gaben am späten Nachmittag bekannt, dass etwa 140.000 Menschen am Demonstrationszug teilgenommen hätten, während die Behörden von etwa 30.000 Teilnehmern sprachen. Nach einer Zählung der Firma Occurrence, die im Auftrag eines Medienkollektivs, darunter Franceinfo, durchgeführt wurde, waren 29.500 Demonstranten anwesend. Jean-Luc Mélenchon rief zu einem „Generalstreik“ auf. Zu Beginn der Demonstration sagte der Vorsitzende der LFI, dass Emmanuel Macron „am Ende des Wege…

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  • Côtes-d’Armor: Frau stirbt nach Jagdunfall

    Côtes-d’Armor: Frau stirbt nach Jagdunfall

    Die 67-Jährige hatte am Sonntag, dem 16. Oktober, mit ihrem Lebensgefährten an einer Treibjagd auf Wildschweine teilgenommen.

    Eine Frau starb am Sonntag, dem 16. Oktober, nach einem Jagdunfall in Goudelin, in der Nähe von Guinguamp (Côtes-d’Armor), wie France Bleu Breizh Izel berichtet. Die 67-jährige Frau hatte an einer Treibjagd auf Wildschweine teilgenommen. Nach Angaben des Bürgermeisters der Gemeinde nahm die 67-Jährige mit ihrem Lebensgefährten, an der Treibjagd teil, als dieser mit seinem Gewehr eine falsche Bewegung machte. Die Frau wurde durch einen Schuss in die Brust schwer verletzt und starb kurz darauf im Krankenhaus.

    „Wir kennen das Paar sehr gut“, berichtete der Bürgermeister Laurent Le Faucheur gegenüber France Bleu. „Wir sind sehr betroffen, weil sie in das Leben der Jagdgesellschaft eingebunden war, sie begleitete. Sie bereitete kleine Gerichte für alle zu“, fährt der Bürgermeister fort. „Sie war eine fröhliche, sympathische, lächelnde Person.“ Laurent Le Faucheur bekräftigt, dass „die Jäger, die zum Zeitpunkt der Treibjagd anwesend waren, schockiert sind“. „Wir sind betroffen und denken an sie und an ihn, der diese unglückliche Geste verantworten muss. Wir sind geschockt“.

    Seit Beginn des Jahres 2000 und bis Ende 2021 gab es in Frankreich 3.325 Jagdunfälle, bei denen 421 Menschen ums Leben kamen. Das sind durchschnittlich 158 Unfälle pro Jahr, von denen 20 tödlich enden. So die nackten Zahlen, die vom Office français de la biodiversité und dem nationalen Jagdverband vorgelegt wurden. Allerdings wird betont, dass seit dem Jahr 2000 die Zahl der Unfälle um 40% und die Zahl der Todesfälle um fast 70% zurückgegangen ist. In den Jahren 2020-2021 wurden in Frankreich 83 Jagdunfälle gezählt, von denen sieben tödlich endeten.

  • Wetter: 27C° in Toulouse, 25C° in Straßburg, 28C° in Bordeaux – der Sommer kehrt zurück

    Wetter: 27C° in Toulouse, 25C° in Straßburg, 28C° in Bordeaux – der Sommer kehrt zurück

    Laut den Vorhersagen von Météo-France und La Chaîne Météo wird die kommende Woche im ganzen Land und vor allem im Südwesten von sommerlichen Temperaturen geprägt sein.

    Es ist eine gute Nachricht für die Stromrechnung der Franzosen: Diese Woche müssen sie Ihre Heizung noch nicht einschalten. Die Kälte des Winters wird diese Woche noch nicht in Frankreich ankommen. Bereits am Wochenende zeigten die Thermometer für die Jahreszeit besonders hohe Temperaturen an, und es ist nicht abzusehen, dass das bald ein Ende haben wird.

    Laut den Vorhersagen von Météo France werden die Temperaturen sommerlich hoch sein und das mindestens bis Freitag. Hier ein Überblick über die Höchstwerte: 20 °C in Lille, 25 °C in Tours, in Bordeaux werden es 28 °C und in Toulouse 27 °C sein, mit möglichen Spitzenwerten von 30 °C im Landesinneren von Aquitanien oder am Fuße der Pyrenäen.

    „In der nächsten Woche wird es sehr mild, vom Südwesten bis zum östlichen Zentrum sogar heiß, mit Höchstwerten über 25°C an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen“, erklärt Gilles Matricon, Meteorologe bei La Chaîne Météo.

    Im Südwesten des Landes setzt sich die Hitze dauerhaft durch.
    Die Thermometer werden für die Jahreszeit besonders hohe Werte anzeigen, vor allem im Südwesten, wo die Temperaturen nahe an den Hitzerekorden für Mitte Oktober liegen werden. In Straßburg werden Temperaturen von 10 Grad über dem Normalwert erwartet, in Bordeaux oder Tours von 9 Grad und in Paris oder Lyon von 7 Grad.

    Laut François Gourand von Météo France, der von France 2 befragt wurde, „werden Temperaturrekorde wahrscheinlich nicht gebrochen, aber die Hitze wird sich mindestens bis zum nächsten Freitag im Süden des Landes halten“.

  • Benzinknappheit: Raffinerien immer noch bestreikt – die Lage am Montagmorgen

    Benzinknappheit: Raffinerien immer noch bestreikt – die Lage am Montagmorgen

    Die Benzinknappheit in Frankreich hält an und die Gewerkschaft CGT hat angekündigt, ihren Streik in den Raffinerien bis morgen zu verlängern. Wann wird sich die Situation an den Zapfsäulen entspannen? Trotz einer mehrheitlichen Einigung über die Löhne im TotalEnergies-Konzern setzt sich die Blockade der Raffinerien und Depots am Montag, dem 17. Oktober, fort. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind erheblich. Trotz einer Einigung über Lohnerhöhungen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit den beiden Mehrheitsgewerkschaften CFDT und CFE-CGC erzielt wurde, fordert die CGT weiterhin 10% entsprechend der Inflation plus einem Anteil an den vom Ölkonzern erzielten Gewinnen, die sich allein im zweiten Quartal auf 5,7 Mrd. USD (5,8 Mrd. EUR) beliefen. Die Gewerkschaft will die Streiks bis Dienstag, den 18. Oktober, fortsetzen, einem Tag der berufsübergreifenden „Mobilisierung und des Streiks“, zu dem auch die Gewerkschaften FO, Solidaires und FSU aufgerufen haben. Derzeit betreffen d…

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  • Haitianischer Sänger Mikaben stirbt mit 41 Jahren während eines Konzerts in Paris auf der Bühne

    Haitianischer Sänger Mikaben stirbt mit 41 Jahren während eines Konzerts in Paris auf der Bühne

    Michael Benjamin, alias Mikaben, brach am Samstag, dem 15. Oktober, in der Accor Arena in Bercy auf der Bühne zusammen. Er starb im Alter von nur 41 Jahren an einem Herzinfarkt. Sechs Jahre nach der Trennung von Carimi hatten sich die Bandmitglieder am Samstag, den 15. Oktober, zu einem musikalische…

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  • Atomkraft: Streiks lassen das Schlimmste befürchten

    Atomkraft: Streiks lassen das Schlimmste befürchten

    Nicht nur die französischen Raffinerien sind zur Zeit von Streiks betroffen. Auch in mehreren Kernkraftwerken gibt es Arbeitskampfmaßnahmen, die das Schlimmste für die Stromversorgung im bevorstehenden Winter befürchten lassen.

    Parallel zum Streik in den Raffinerien breitet sich am Samstag, dem 15. Oktober, auch eine Streikbewegung in den französischen Atomkraftwerken aus. Das Ziel der Streikenden: „Wir werden die Wartungsarbeiten an den abgeschalteten Reaktoren verzögern, was auch eine Verzögerung der Inbetriebnahme bedeutet, die für Ende des Jahres vorgesehen ist“, erklärt Franck Redondo, FO-Gewerkschaftssekretär der Centrale de Gravelines (Nord).

    Von den 25 Reaktoren, die zur Zeit wegen Reparaturen und Wartungsarbeiten abgeschaltet sind, ist der Zeitplan für fünf bereits nicht mehr einzuhalten, wobei es an einigen Standorten zu Verzögerungen von bis zu drei Wochen kommt. Die Regierung setzt den Stromversorger EDF jedoch unter Druck, die Fristen einzuhalten und den Reaktorpark rechtzeitig wieder in Stand zu setzen und ans Netz zu bringen. Mit den Streiks könnten sich nun die Verzögerungen noch vergrößern, warnt jetzt die EDF. Manche Kraftwerke könnten diesen Winter nicht rechtzeitig wieder ans Netz gehen. Die Gewerkschaften, die 5% Lohnerhöhung fordern, stehen aber weiter zu ihrer Strategie. Die Verhandlungen werden in der nächsten Woche fortgesetzt.