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  • Wetter: Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen und Windböen mit fast 145 km/h im Nordwesten

    Wetter: Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen und Windböen mit fast 145 km/h im Nordwesten

    der Nordwesten Frankreichs wurde von starken Windböen heimgesucht. Sturmböen mit 145 km/h wurden registriert. 22 französische Departements bleiben wegen des starken Windes auf Warnstufe Gelb.

    Météo France hatte gewarnt, dass starke Windböen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den Norden und Westen des Landes treffen könnten. Und in der Tat: Heftige Sturmböen fegten über die gesamte Atlantikseite des Landes. Meteo France gab außerdem bekannt, dass in der Gemeinde Granville (Manche) um genau 23:01 Uhr eine Windböe mit einer Geschwindigkeit von annähernd 145 km/h gemessen wurde.

    In rund 15 Städten wurden Sturmböen mit Geschwindigkeiten von über 100 km/h gemessen. So zum Beispiel in Fécamp (Seine-Maritime), wo der Windzähler am Donnerstagmorgen um 04:04 Uhr auf 130 km/h stieg. Auf der Insel Groix (Morbihan) wurden um 20:57 Uhr Windgeschwindigkeiten von 129 km/h gemessen. Die Feuerwehr hatte viel zu tun: Allein im Departement Finistère waren die Feuerwehrleute 88 Mal im Einsatz, wie der Sender Ouest-France berichtete.

    Im Finistère konnte am Mittwoch gegen 21.30 Uhr eine junge Autofahrerin in der Nähe von Quimperlé einem Baum nicht mehr ausweichen, der auf die Fahrbahn stürzte. Sie wurde leicht verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

  • Wunder in der Dordogne: 72-jährige Frau gerät unter Lkw und bleibt unverletzt

    Wunder in der Dordogne: 72-jährige Frau gerät unter Lkw und bleibt unverletzt

    Eine 72-jährige Frau geriet am Donnerstagmorgen in Trélissac in der Dordogne unter einen Lastwagen. Sie kam mit einem kleinen Kratzer davon.

    Es war ihr Glückstag. Eine 72-jährige Frau überquerte die RN 21 in Trélissac in der Dordogne und wurde von einem langsam fahrenden Lastwagen erfasst. Bei dem Sturz geriet die ältere Dame unter den Lkw. Die Rettungskräfte fanden sie zwischen den Rädern, berichtet der Sender France Bleu Périgord.

    Glücklicherweise wurde sie unter dem Lkw weder eingeklemmt, noch wurde sie von den Rädern erfasst. Die Rettungskräfte konnten sie problemlos aus ihrer misslichen Lage befreien. Da das Opfer über Schmerzen in der rechten Schulter klagte, wurde sie zu Untersuchungen in das Krankenhaus von Périgueux gebracht.

  • Sturm: Dorf im Departement Marne verwüstet

    Sturm: Dorf im Departement Marne verwüstet

    Das Dorf Suippes im Departement Marne wurde am Donnerstag, dem 17. November, von dem starken Wind regelrecht verwüstet.

    Am 17. November wurde das Dorf Suippes im Departement Marne von sehr heftigen Windböen heimgesucht. Die Schäden sind hoch. Bäume wurden entwurzelt, Dächer zerstört und Stromkabel abgerissen. Die Bewohner stehen unter Schock angesichts des plötzlichen und heftigen Sturms, der nur wenige Minuten andauerte. Einige vergleichen die Windböen mit einem Mini-Tornado und berichten von einer erschreckenden Szene. „Wenn man die ganzen Schäden sieht, die es gibt, ist das beeindruckend“, reagiert eine Anwohnerin gegenüber France 3.

    Auch die Feuerwache des Dorfes wurde von den starken Winden schwer getroffen. Das Dach des Gebäudes wurde fast vollständig weg gerissen. Die Reparatur dieser Schäden hat oberste Priorität, damit die Feuerwehrleute ihre Aufgaben für die Dorfbewohner weiterhin erfüllen können. Überall in der Gemeinde sind die Gehwege mit heruntergefallenen Dachziegeln übersät. Auch Autos wurden durch herabfallende Dachziegel beschädigt. Mitarbeiter des Stromversorgers Enedis arbeiten daran, die Stromversorgung überall wieder herzustellen.

  • Autofahrer tötete im März Radfahrerin – Leiche bleibt bis heute unauffindbar

    Autofahrer tötete im März Radfahrerin – Leiche bleibt bis heute unauffindbar

    Ein Mann wurde im Departement Eure inhaftiert, weil er im März eine Radfahrerin, die er zuvor angefahren hatte, mutmasslich mit einer Schaufel erschlug und dann vergrub. Die Gendarmerie sucht bis heute vergeblich nach der Leiche.

    Im Departement Eure wurde gegen einen Mann Anklage wegen Mordes erhoben. Ihm wird vorgeworfen, bereits am 9. März eine Radfahrerin angefahren zu haben, bevor er sie mit einer Schaufel erschlagen und ihre Leiche vergraben hat.

    Unfall mit dem Auto
    Die Ex-Freundin des Angeklagten sagte vor der Polizei aus, dass der Mann polnischer Herkunft am 9. März mit seinem Auto eine Radfahrerin angefahren habe. Sie berichtete, dass der Mann, von dem sie sich gerade getrennt hatte, sie angerufen habe, „offensichtlich in Panik und unter Alkoholeinfluss, um ihr zu sagen, dass er gerade jemanden mit dem Auto getötet habe“, teilte der Staatsanwalt von Evreux, Rémi Coutin, gegenüber der Presse mit. „Die getötete Frau war etwa 60 Jahre alt und sah, wie die Zeugin es ausdrückte, wie eine Landstreicherin aus“, so der Staatsanwalt.

    Mit einer Schaufel erschlagen
    Der mutmassliche Täter erzählte seiner Ex-Freundin, dass er die Leiche und das Fahrrad in sein Fahrzeug geladen habe, sie hinter einer Böschung versteckte und später mit einer Schaufel zurückkam, um sie zu vergraben. Als er zurückkam lebte die Radfahrerin wohl noch. Daraufhin habe er sie „mit mehreren Schaufelhieben erledigt, bevor er sie zusammen mit ihrem Fahrrad vergrub“, so die Staatsanwaltschaft.

    Auto als gestohlen gemeldet
    Am 10. März hat der mutmassliche Täter sein Fahrzeug als gestohlen gemeldet. Es wurde dann am 12. April verbrannt auf einem Weg entdeckt. Am Tag des Mordes soll eine Freundin des mutmasslichen Täters sowie seine ehemalige Lebensgefährtin das Auto – einen schwarzen Audi A4 – mit durch einen Unfall hervorgerufenen Beschädigungen auf der Windschutzscheibe gesehen haben. Ausserdem sprachen die Zeuginnen von möglichen Blutspuren. Die Freundin habe sogar Fotos von dem Fahrzeug gemacht.

    Verschiedene Versionen
    Der mutmassliche Täter wurde am schliesslich am 21. Juni verhaftet und soll den Ermittlern verschiedene Versionen präsentiert haben. Zunächst behauptete er, seiner Ex-Freundin einen Streich gespielt zu haben, damit sie ihn bemitleide und wieder bei ihm einziehe, bevor er dann erklärte, dass er zwar eine Radfahrerin gerammt habe, diese sich aber wieder erholt habe und weiterfahren konnte. Er gab schließlich zu, sein Fahrzeug selbst angezündet zu haben, schwieg jedoch über die Gründe. Er wurde wegen Mordes angeklagt und in Untersuchungshaft genommen.

    Leiche nicht gefunden
    Der Angeklagte ist zwar inhaftiert, aber die Strafverfolgungsbehörden stehen vor einem Problem: Die Leiche des Opfers bleibt unauffindbar.

    Die Gendarmerie hat zwischenzeitlich mehrere Durchsuchungen durchgeführt, jedoch ohne Erfolg. Das Opfer könnte eine Frau gewesen sein, die isoliert war und alleine lebte, da in der Umgebung keine Vermissten gemeldet wurden. Da das Auto des mutmasslichen Täters ausgebrannt war, konnten keine Blutspuren sichergestellt werden. Der Angeklagte behauptet, dass er sich nicht an den Ort erinnern könne, an dem er die Leiche vergraben hat.

  • Kinderpornografie: Großer Fahndungserfolg in Frankreich – 48 Männer festgenommen

    Kinderpornografie: Großer Fahndungserfolg in Frankreich – 48 Männer festgenommen

    Diese Personen werden verdächtigt, in grossen Mengen kinderpornografische Fotos und Videos getauscht zu haben.

    Die Kriminalpolizei hat in dieser Woche in ganz Frankreich mehrere Razzien durchgeführt und 48 Männer festgenommen, die verdächtigt werden, in großem Umfang kinderpornografische Fotos und Videos online heruntergeladen und/oder angeboten zu haben. An der landesweiten Operation waren seit Montag mehrere Abteilungen der Kriminalpolizei beteiligt.

    Von den in Polizeigewahrsam genommenen Personen ist der jüngste 26 Jahre alt, der älteste 79 Jahre. „Es sind sogenannte Monsieurs Tout Le Monde, es gibt kein typisches Profil, Arbeitslose, Rentner, Leute, die arbeiten“, so eine Polizeiquelle. Unter den Festgenommenen befinden sich sogar Kommunalpolitiker.
    Derzeit werden die Männer des Konsums von „illegalen Fotos von Minderjährigen“ verdächtigt, aber die Polizeimaßnahmen, die unter der Aufsicht mehrerer Staatsanwaltschaften durchgeführt werden, sollen klären, ob sie auch sexuelle Angriffe oder Vergewaltigungen begangen haben.

  • Er findet einen auf Haribo ausgestellten Scheck über 4.6 Millionen Euro und erhält Gummibärchen als Finderlohn…

    Er findet einen auf Haribo ausgestellten Scheck über 4.6 Millionen Euro und erhält Gummibärchen als Finderlohn…

    Ein 38-jähriger Deutscher findet einen an Haribo ausgestellten Scheck im Wert von über 4,6 Millionen Euro. Er vernichtete ihn auf Wunsch des Süßwarenherstellers und wurde dafür mit einem eher mageren Geschenk belohnt.

    Eine gute Tat, so heißt es, erhält immer ihren Lohn – oder vielleicht auch nicht. Anouar, ein 38-jähriger Deutscher, musste dies feststellen, als er seine Mutter in einem Frankfurter Stadtteil besuchte, wie die deutsche Bild-Zeitung berichtet. Als er sich auf den Heimweg machen wollte, sah er ein Stück Papier auf dem Boden. Er hob es auf und entdeckte, dass es sich dabei um einen Scheck, ausgestellt von der Supermarktkette Rewe, im Wert von 4.631.538,80 Euro. Als Empfänger war der deutsche Süßwarenriese Haribo auf dem Scheck eingetragen.

    „Es stand eine so große Summe darauf, dass ich sie nicht einmal aussprechen konnte“, erzählt der 30-Jährige der Bildzeitung. Als guter Bürger beschließt er, Haribo zu kontaktieren. Zur Sicherheit wird er gebeten, den Scheck zu vernichten und dann ein Foto als Beweis zu schicken. Was der Mann auch brav genauso macht.

    Einige Tage später findet Anouar in seinem Briefkasten ein Haribo-Paket. Darin befinden sich sechs Pakete mit Süßigkeiten. „Ich fand das ein bisschen knauserig…“.

    Der deutsche Süßwarenhersteller erklärt Bild, dass Anouar ein „Standard“-Geschenk als Dankeschön erhalten habe und sagt, dass Haribo in der „Scheckaffäre“ nichts zu verlieren hatte: „Außer uns hätte sowieso niemand den Scheck einlösen können.“

  • James Webb-Teleskop: Atemberaubende Aufnahme eines neugeborenen Sterns

    James Webb-Teleskop: Atemberaubende Aufnahme eines neugeborenen Sterns

    Das Bild zeigt einen Stern namens „Protostern L1527“, der „nur“ 100.000 Jahre alt ist und dessen Licht Gas- und Staubwolken beleuchtet.

    Eine märchenhafte Aufnahme. Das James-Webb-Weltraumteleskop sendete am Mittwoch, dem 16. November, neue, flammende Bilder einer riesigen, sanduhrförmigen Staubwolke um einen sich bildenden Stern, der als „Protostern L1527“ bekannt ist und sich im Sternbild Stier befindet.

    Auf der Aufnahme ist ein vergleichsweise sehr junge Stern (nur 100.000 Jahre alt) zu sehen, der durch den Rand einer rotierenden Gasscheibe am Hals der Sanduhr im Dunkeln teilweise verborgen ist. Aber das Licht dieses Protosterns ist oberhalb und unterhalb dieser Gasscheibe zu sehen und beleuchtet Hohlräume im umgebenden Gas und Staub, wie die Nasa und die Europäische Weltraumorganisation (ESA) in einer gemeinsamen Erklärung erklären. „Diese Ansicht von L1527 bietet zeigt, wie unsere Sonne und unser Sonnensystem in ihren Anfängen aussahen“.

    Solche Gas- und Staub-Wolken entstehen, wenn das vom Stern ausgestoßene Material mit Materie in der Umgebung kollidiert. In den blauen Bereichen ist der Staub feiner, in den orangefarbenen Bereichen dicker. Die bislang verborgenen orangefarbenen und blauen Wolken wurden durch das NIRCam-Instrument des Teleskops sichtbar gemacht, das im nahen Infrarotbereich arbeitet – einer Wellenlänge, die für das menschliche Auge unsichtbar ist.

  • Route du Rhum 2022: Ankunft des Rennens von zwei Todesfällen überschattet

    Route du Rhum 2022: Ankunft des Rennens von zwei Todesfällen überschattet

    Als Charles Caudrelier, der Sieger der Route du Rhum 2022, sich dem Ziel näherte, kostete ein Zwischenfall unter den Zuschauern des Rennens am Mittwoch, dem 16. November, zwei Menschen das Leben. Die genauen Umstände des Dramas sind noch unbekannt.

    Am frühen Morgen des Mittwochs, dem 16. November, ereignete sich bei der Ankunft der Route du Rhum auf Guadeloupe ein Drama. Ein Boot kenterte. An Bord befanden sich elf Personen. Zwei Männer im Alter von 35 und 38 Jahren starben. Sie waren Mitglieder der Firma OC Sport Pen Duick, die das Rennen organisierte. Das Drama ereignete sich kurz vor 5 Uhr morgens. Das Boot war Teil des Korsos, der den Sieger Charles Caudrelier bis zur Ziellinie begleitete.

    Die Umstände des Unfalls sind noch nicht bekannt
    Das Wetter war zwar gut, aber Dutzende von Booten versuchten, so nah wie möglich an den Maxi-Trimaran des Siegers heranzukommen. Die Boote beschleunigten und verlangsamten sich wieder, wodurch in ihrem Kielwasser starke Wellen entstanden. Eine Kollision scheint zwar bis jetzt als ausgeschlossen, aber die genauen Umstände des Dramas müssen noch geklärt werden. Es wurde eine gerichtliche Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

  • Energiekrise: Rückgang des Energieverbrauchs in Frankreich beobachtet

    Energiekrise: Rückgang des Energieverbrauchs in Frankreich beobachtet

    Aufgrund der steigenden Preise sehen sich Industrie und Privatpersonen gezwungen, ihren Energieverbrauch einzudämmen.

    Der Stromversorger Enedis hat vor einigen Wochen ein Experiment gestartet: Warmwasserspeicher in den Stunden zwischen 12 und 14 Uhr ferngesteuert abzuschalten. 2,4 GW Leistung wurden auf diese Weise eingespart, was „dem Stromverbrauch von 2,4 Millionen Franzosen entspricht“, berichtet der Journalist David Boéri am Mittwoch, dem 16. November, auf dem Sender France 3. Der Verbrauch viel jedoch nicht vollständig weg, sondern von der Mittagszeit in die Nacht verlegt.

    Ein allgemeiner Rückgang des Energieverbrauchs

    „In diesem Winter, bei großer Kälte und im Falle einer Verbrauchsspitze, könnte genau so eine Verschiebung notwendig werden, um mögliche Stromausfälle zu vermeiden“, so der Journalist David Boéri. Allgemein betrachtet hat Frankreich seinen Verbrauch gesenkt: – 5,4% Anfang November im Vergleich zum Durchschnitt der fünf Jahre vor Covid-19. Die Großindustrie, der energieintensivste Sektor, reduzierte ihren Verbrauch sogar um 15,6%. „So etwas hat es seit der Finanzkrise 2008 noch nie gegeben. Mit anderen Worten: Es handelt sich möglicherweise um eine drastische Reduzierung der Produktion. Wirtschaftlich gesehen ist das also nicht gerade eine gute Nachricht“, vermutet der Journalist.

  • Emmanuel Macron zur Weltmeisterschaft in Katar: „Wir sollten Sport nicht politisieren“

    Emmanuel Macron zur Weltmeisterschaft in Katar: „Wir sollten Sport nicht politisieren“

    Der französische Staatschef äußerte sich entsprechend am Mittwoch, nachdem die Ankündigung seines möglichen Besuchs in Katar für Aufregung sorgte. Emmanuel Macron schaltet sich wenige Tage vor dem Anpfiff der Fußballweltmeisterschaft in Katar in die Debatte über die WM ein. Der französische Präsident meinte am Donnerstag, dem 17. November, dass man Sport nicht „politisieren“ dürfe. „Diese Fragen muss man sich stellen, wenn man den Austragungsort für das Ereignis vergibt“, sagte er in Bangkok (Thailand) am Rande seiner Reise zum Gipfeltreffen des Asiatisch-Pazifischen Kooperationsforums. Der Staatschef äußerte sich, nachdem die Ankündigung, dass er nach Katar kommen würde, wenn die französische Nationalmannschaft das Halbfinale oder das Finale erreicht, kritisiert worden war. Die Weltmeisterschaft 2022, die am Sonntag beginnt, sorgt für Kontroversen. Es geht um die Lebensbedingungen der einheimischen Arbeiter, die Auswirkungen der klimatisierten Stadien auf die Umwelt und die Diskrimini…

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