Autor: Nachrichten

  • Französische Regierung setzt Supermärkte unter Druck – sie sollen die Preise senken

    Französische Regierung setzt Supermärkte unter Druck – sie sollen die Preise senken

    Die Regierung versucht, ihren Anti-Inflations-Warenkorb einzuführen, aber die Supermarkteinzelhändler lehnen dies ab und gehen lieber nach ihren eigenen Methoden vor. Das erklärte Ziel der Regierung ist: Ab 15. März soll es in allen französischen Supermärkten sinkende Preise und Sonderangebote geben, um die Inflation zu bekämpfen. Am Mittwochmorgen, den 1. März, bemühten sich Olivier Véran, Regierungssprecher, und Olivia Grégoire, stellvertretende Ministerin für den Handel, dies dem französischenEinzelhandel in Erinnerung zu rufen. Der Druck auf die Handelsketten wird immer größer, aber die verteidigen sich, indem sie sagen, dass sie bereits jetzt viele Rabatte und Sonderangebote anbieten, insbesondere mit Rabatten auf Kundenkarten und den sogenannten „Null-Gaspi“-Regalen („Keine Verschwendung“). Der Anti-Inflationskorb überzeugt den Handel nicht In einer Auchan-Filiale in Cergy-Pontoise hängen über Obst und Gemüse Schilder mit dem Hinweis „niedrige Preise“, um die billigsten Waren anz…

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  • Rentenreform: 4.720 Änderungsanträge wurden im Senat eingereicht

    Rentenreform: 4.720 Änderungsanträge wurden im Senat eingereicht

    Die Senatoren beendeten am Dienstag die Beratungen im Ausschuss über die geplante Rentenreform, ab Donnerstag wird im Plenarsaal diskutiert. Die Senatoren haben bis zum 13. März um Mitternacht Zeit, um über den Text der Regierung abzustimmen. Auch im Senat wurden 4.720 Änderungsanträge zum Entwurf der Rentenreform eingereicht. Die Senatoren werden sich am Donnerstagnachmittag zum Auftakt der Debatten im Plenarsaal treffen. Die mehrheitlich rechtsgerichteten Senatoren hatten am Dienstag die Vorab-Prüfung des Regierungsentwurfs im Ausschuss abgeschlossen. Mehrere Änderungsanträge wurden bereits angenommen, insbesondere zugunsten von Müttern und der Beschäftigung von Senioren. Die erste Lesung der Rentenreform endete am Freitag, den 17. Februar, in der Nationalversammlung ohne abschliessende Abstimmung, sogar ohne dass über Artikel 7 der Reform und seine Bestimmungen zur Anhebung des gesetzlichen Rentenalters von 62 auf 64 Jahre diskutiert werden wurde. Die Abgeordneten der Nationalversam…

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  • Meurthe-et-Moselle: Gemeinde mit 1.500 Einwohnern erbt eine Million Euro

    Meurthe-et-Moselle: Gemeinde mit 1.500 Einwohnern erbt eine Million Euro

    Die Einwohner von Maidières im Departement Meurthe-et-Moselle erlebten eine freudige Überraschung. Eine Bewohnerin der Gemeinde hat dem kleinen Dorf eine Million Euro vermacht. Dies entspricht dem gesamten Jahreshaushalt der Gemeinde.

    Es ist ein bisschen so, als hätten Maidières (Meurthe-et-Moselle) und seine 1.500 Einwohner im Lotto gewonnen. Eine schon vor fünf Jahren verstorbene Bewohnerin hat der Gemeinde eine Million Euro vermacht. „Das ist eine tolle Überraschung. Das ist grossartig von ihr“, sagt eine Frau gegenüber dem Sender France 3. Andere scheinen von dieser Großzügigkeit eher schockiert zu sein, wieder andere hoffen, dass die Ortsverwaltung etwas Gutes daraus machen wird.

    Die kinderlose ehemalige Lehrerin war bereits vor fünf Jahren verstorben und hatte vor ihrem Tod weitere Werte von ihre Geschwistern geerbt. Das Erbe wurde nun offiziell bestätigt. Damit wird ihr Vermögen, ihr Haus und Lebensversicherungsanlagen im Wert von insgesamt etwa 1 Million Euro nun an die Gemeinde übertragen. Das ist mehr als das Jahresbudget von Maidières. Die Ortsverwaltung weiss noch nicht, was sie mit diesem Geld machen wird. „Wir haben Perspektiven, die sich erweitern. Wir haben viele Projekte, die Instandsetzung der Gemeindegebäude, vielleicht eine Erweiterung der außerschulischen Betreuung, auch die Begleitung der Alten und der Vereine“, sagt Gérard Boyé vom Bürgermeisteramt von Maidières. Im Gegenzug für das Erbe verlangte die Erblasserin nur eines: dass ihr Grab gepflegt wird.

  • Zwei Leichen in der Nähe von Perpignan entdeckt: Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet

    Zwei Leichen in der Nähe von Perpignan entdeckt: Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet

    Nach dem Fund von zwei Leichen in Canohès bei Perpignan leitete die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung wegen Mordes ein. Eines der Opfer soll ein Immobilienmakler sein.

    Die Staatsanwaltschaft Perpignan hat eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet, nachdem die Leichen eines Immobilienmaklers und eines seiner Kunden in zwei verschiedenen Gemeinden im Departement Pyrénées-Orientales gefunden wurden, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch, dem 1. März, mitteilte.

    Die Polizei wurde von der Frau des 33-jährigen Immobilienmaklers alarmiert, der sich am Montag mit einem anderen Mann verabredet hatte, der sein Haus in Canohès verkaufen wollte, wie der Staatsanwalt Jean-David Cavaillé auf einer Pressekonferenz in Perpignan erklärte. Das Fahrzeug des Maklers wurde einige hundert Meter von dem Haus des Verkäufers entfernt gefunden, der von seiner Familie als psychologisch auffällig geschildert wurde.

    Die Behörden drangen daraufhin in das Haus ein und entdeckten dort die sterblichen Überreste des Verkäufers. Der 45-jährige Mann hatte einen „testamentarischen Brief“ hinterlassen und eine Schusswaffe befand sich in der Nähe seines Körpers, was die Ermittler dazu veranlasste, die Möglichkeit eines Selbstmords in Betracht zu ziehen. Die Gendarmen fanden außerdem weitere Waffen in der Wohnung. Der Immobilienmakler befand sich jedoch nicht in der Wohnung. Erst am Mittwochmorgen wurde seine Leiche bei der Durchsuchung eines Wohnwagens gefunden, der auch dem Verkäufer des Hauses gehörte und in Le Soler, einer Gemeinde in der Nähe von Canohès, abgestellt war.

    Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen Mordes an dem Immobilienmakler sowie eine zweite Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache des Hausbesitzers ein, um „den Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen“ zu ermitteln.

  • Dutzende mit Kokain gefüllte Taschen an den Stränden der Normandie entdeckt

    Dutzende mit Kokain gefüllte Taschen an den Stränden der Normandie entdeckt

    An mehreren Stränden in der Normandie wurden mehrere Dutzend Taschen mit Kokain gefunden.

    Koks auf den Stränden der Normandie. Die Wellen des Ärmelkanals haben seit mehreren Tagen Dutzende von Säcken voller Kokain angespült. Es begann am Sonntag, dem 26. Februar. Etwa 40 Leinensäcke wurden an einem Strand in Réville im Departement Manche angespült.

    Neue Funde am Mittwoch, dem 1. März: Am Vormittag wurden weitere Säcke in Néville und La Hague, ebenfalls im Departement Manche, angespült.

    Die Menge der am Sonntag angeschwemmten Drogen wurde auf 800 kg geschätzt. Mit den weiteren Säcken vom Mittwochvormittag könnte sich die Menge inzwischen auf 1,5 Tonnen belaufen, berichtet die Zeitung Ouest-France.

    Die Ordnungskräfte sperrten mehrere Strände ab, um die Drogen zu sichern und zu verhindern, dass sich neugierige und Kriminelle daran bedienen.

    Ein Hubschrauber der Gendarmerie Nationale überfliegt die Gegend um Cherbourg, um mögliche weitere Pakete bereits auf dem Meer ausfindig zu machen.

  • Olivier Véran: „Das Land zum Stillstand zu bringen, bedeutet Risiko einer humanitären Katastrophe“

    Olivier Véran: „Das Land zum Stillstand zu bringen, bedeutet Risiko einer humanitären Katastrophe“

    Olivier Véran greift die Gewerkschaften an, die angekündigt haben, Frankreich ab dem 7. März „zum Stillstand zu bringen“. „Das wäre eine ökologische, landwirtschaftliche und humanitäre Katastrophe“, so der Regierungssprecher. Nach der Sitzung des Ministerrats griff Olivier Véran die Gewerkschaften an, die versprochen hatten, ab dem 7. März die Arbeit unbefristet niederzulegen, um gegen die geplante Rentenreform zu protestieren. „Frankreich zum Stillstand zu bringen, hieße, eine ohnehin schon gesalzene Rechnung noch weiter zu erhöhen“, erklärte der Regierungssprecher. „Frankreich zum Stillstand zu bringen, hieße, eine Krise zuzulassen, die man noch abwenden könnte“, sagte Véran und verwies auch auf „das Ausbleiben von Regen seit mehr als 30 Tagen in Frankreich, das ein extrem hohes Risiko für den Zustand unserer Wasserreserven in diesem Sommer darstellt“. Für Olivier Véran bedeutet „das Land zum Stillstand zu bringen, das Risiko einer ökologischen, landwirtschaftlichen und humanitären K…

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  • Das Rathaus von Lille ist Opfer eines Cyberangriffs

    Das Rathaus von Lille ist Opfer eines Cyberangriffs

    Viele Dienste des Rathauses von Lille sind seit Mittwoch aufgrund eines Computerangriffs gestört, teilte die Stadtverwaltung mit.

    Die Stadt Lille registrierte an diesem Mittwoch einen „Einbruch in ihr Informationssystem“, berichtet der Sender France Bleu Nord. Der Hackerangriff, dessen Art von der Stadtverwaltung nicht näher erläutert wurde, verhindert den Zugriff auf mehrere Softwareprogramme.

    In einer Pressemitteilung erklärte die Stadtverwaltung, sie habe „Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen“ ergriffen. Als konkrete Folge des Cyberangriffs werden „mehrere öffentliche Dienstleistungen gestört, da der Zugriff auf bestimmte Software vorübergehend nicht möglich ist“, so die Stadtverwaltung. Insbesondere der Zugang zur Telefonzentrale der Stadt ist bis auf Weiteres nicht möglich und das Standesamt „funktioniert nur handschriftlich“. Die physischen Termine werden dennoch beibehalten. Die Stadtverwaltung von Lille versichert, dass sie über die weitere Entwicklung der Situation informieren wird.

  • König Charles III. besucht am 28. März Paris und den Südwesten Frankreichs

    König Charles III. besucht am 28. März Paris und den Südwesten Frankreichs

    Der englische König Charles III. wird im Laufe des Monats März zu einem Staatsbesuch in Frankreich erwartet. Er wird Paris und auch Bordeaux besuchen.  Ein König wird im Südwesten Frankreichs erwartet. Charles III., König von England, wird ab dem 27. März auf Einladung von Emmanuel Macron zu einem Staatsbesuch nach Frankreich kommen. Er wird natürlich der Hauptstadt Paris, aber auch Bordeaux einen Besuch abstatten. der Besuch ist für den 28. März angesetzt, berichtet die Zeitung Sud-Ouest. Der britische König könnte auch zwei oder drei weitere Orte in der Gironde besuchen, wie Sud-Ouest berichtet. Weder das Rathaus von Bordeaux noch die Präfektur des Departements Gironde haben diese Reise jedoch bisher offiziell bestätigt. König Charles III. wird wahrscheinlich von seiner Frau Camilla Parker Bowles begleitet. An der Seite von Brigitte Macron könnte sie Schulen oder Krankenhäuser besuchen….

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  • Was will Emmanuel Macron während seiner viertägigen Reise in Zentralafrika erreichen?

    Was will Emmanuel Macron während seiner viertägigen Reise in Zentralafrika erreichen?

    Emmanuel Macron begann eine viertägige Reise nach Zentralafrika. Es handelt sich um die achtzehnte Reise des Staatschefs nach Afrika seit 2017. Emmanuel Macron begann am Mittwoch in Librevillle seine viertägige Reise durch Zentralafrika, um die „neue Beziehung“ zu zeigen, die er mit dem Kontinent anstrebt, auf dem Frankreichs Einfluss immer weiter zurückgeht. Der Staatschef traf am späten Mittwochnachmittag in der gabunischen Hauptstadt ein, der ersten Etappe einer Reise, die ihn anschließend nach Angola, in den Kongo und in die Demokratische Republik Kongo führen wird. Es ist seine achtzehnte Reise nach Afrika seit Beginn seiner ersten fünfjährigen Amtszeit im Jahr 2017. Emmanuel Macron begann seine Reise zwei Tage, nachdem er von Paris aus seine neue Afrika-Strategie für die kommenden vier Jahre dargelegt hat. Angesichts der wachsenden Ressentiments gegenüber der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich rief Macron am Montag dazu auf, „eine neue, ausgewogene, gegenseitige und verantwortun…

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  • Umwelt: Eine Fabrik recycelt gebrauchte Textilien

    Umwelt: Eine Fabrik recycelt gebrauchte Textilien

    Die Textilindustrie ist für 4 % aller Treibhausgasemissionen verantwortlich. Daher recycelt das Unternehmen Renaissance Textile gebrauchte Stoffe und bringt sie wieder in den Umlauf.

    Frisch gewaschene und gebügelte Krankenschwestern- und Arztkittel. Jedes Jahr durchlaufen 3.700 Tonnen Wäsche die Wäscherei des Krankenhauses in Nantes (Loire-Atlantique). Doch seit September 2022 werden selbst beschädigte Kleidungsstücke nicht mehr weggeworfen. Die Kleidung wird nun sortiert, um sie zu recyceln. Dank dieser Aktion hat das Krankenhaus bereits 15 Tonnen Stoff recycelt und seinen CO2-Fußabdruck um ein Zehntel reduziert.

    Kleidung wird zu Fasern verarbeitet
    150 km entfernt hat das Unternehmen Renaissance Textile eine Lösung gefunden, um der Arbeitskleidung ein zweites Leben zu geben. Die Kleidung wird zunächst zerschnitten und dann zu Fasern verarbeitet. 85 % des Materials werden auf diese Weise zurückgewonnen und wiederverwertet. Mit 4.000 Tonnen recycelter Kleidung pro Jahr können 12.000 Tonnen Kleidung hergestellt werden. Dabei handelt es sich sowohl um eine wirtschaftliche als auch um eine ökologische Herausforderung. Durch das Recycling in Frankreich kann die Textilbranche, die heute zu 80 % in Asien fertigen lässt, wieder nach Frankreich geholt werden. Innerhalb von drei Jahren sollen drei weitere Produktionslinien entstehen und 110 Arbeitsplätze geschaffen werden.