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  • Streik der Müllabfuhr: Paris versinkt unter 10.000 Tonnen Abfall

    Streik der Müllabfuhr: Paris versinkt unter 10.000 Tonnen Abfall

    Am zwölften Tag des Streiks der Müllabfuhr gegen die Rentenreform wurde am Mittag nach Schätzung der Stadtverwaltung die Marke von 10.000 Tonnen Mülls auf den Straßen von Paris erreicht. In den Bezirken, in denen die Müllabfuhr von der Stadt Paris verwaltet wird, rückte am Freitag kein einziger Müllwagen aus. Dies steht im Gegensatz zu den Aussagen von Innenminister Gérald Darmanin, der am Freitagmorgen behauptete, dass die Zwangsverpflichtung der Müllarbeiter begonnen habe. Die Lage bei der Müllabfuhr von Paris war am Freitag, dem 17. März, dem zwölften Tag des Streiks der Müllwerker gegen die Rentenreform, sehr unübersichtlich. 10.000 Tonnen Müll wurden bisher nicht abgeholt, aber die Regierung behauptete, dass die Zwangsverpflichtung der Müllarbeiter „funktioniert“. Die symbolische Grenze von 10.000 Tonnen wurde am Freitagmittag überschritten, so die Schätzung der Stadtverwaltung. Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, die die Proteste gegen die Rentenreform unterstützt, hatte…

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  • Rentenreform: Rathaus in Lyon verwüstet und 61 Festnahmen in Paris am Abend

    Rentenreform: Rathaus in Lyon verwüstet und 61 Festnahmen in Paris am Abend

    An diesem Wochenende finden in Frankreich neue Aktionen gegen die Verabschiedung der Rentenreform statt. Die Franzosen, die gegen die Rentenreform und den Einsatz des Artikels 49.3 sind, sind von den Gewerkschaften aufgerufen, am heutigen Samstag, dem 18. März 2023, sich zu mobilisieren und öffentlich zu protestieren. Die Gewerkschaften rufen für diesen Samstag zu lokalen Protestversammlungen auf. An einer Protestversammlung auf dem Place de la Concorde in Paris am Freitagabend nahmen mehrere Tausend Menschen teil. Es flogen Wurfgeschosse auf die Polizei. 61 Personen wurden festgenommen.In Lyon drangen Demonstranten in das Rathaus des 4. Arrondissements ein und legten einen Brand. Eine Immobilienagentur wurde verwüstet. Mülltonnen wurden angezündet.Die Gewerkschaften der SNCF riefen dazu auf, den Streik „aufrechtzuerhalten“. Am Montag um 16:00 Uhr wird über zwei Misstrauensanträge in der Nationalversammlung diskutiert und abgestimmt. Die TotalEnergies-Raffinerie in der Normandie soll a…

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  • Die Prozessionsspinnerraupen sind zurück: Wie kann man sich vor ihnen schützen und sie wieder loswerden?

    Die Prozessionsspinnerraupen sind zurück: Wie kann man sich vor ihnen schützen und sie wieder loswerden?

    Mit dem Beginn des Frühlings kehren auch die Prozessionsraupen zurück. Und mit ihnen ihre nesselnden Haare, die für die Gesundheit von Menschen und Haustieren gefährlich sind. So kann man sich vor ihnen schützen und sie wieder loswerden. Die Kiefernprozessionsspinnerraupen sind etwa 4 cm lange Schmetterlingslarven, die sich im Gänsemarsch fortbewegen. Die nesselnden Haare dieses Insekts können bei Mensch und Tier allergische Reaktionen und Atemprobleme hervorrufen. Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) und der Kiefernprozessionsspinner (Thaumetopoea pityocampa) wurden daher im letzten Jahr als Schädlinge eingestuft. „Wenn sie sich in Gefahr fühlen, stoßen sie Haare ab, die sich auf ihrem gesamten Körper befinden“, erklärt Alice Samana, Leiterin der Beobachtungsstelle für Prozessionsraupen bei Fredon France, im Gespräch mit dem Sender BFMTV. „Das führt zu starkem Juckreiz und kann den Schlaf beeinträchtigen. Die Behandlung erfolgt mit Antihistaminika und Dermokortikoi…

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  • Yonne: 9 Personen der Entführung eines jungen Erben angeklagt

    Yonne: 9 Personen der Entführung eines jungen Erben angeklagt

    Das Opfer hatte seinem Dealer anvertraut, dass er einige zehntausend Euro geerbt hatte. Daraufhin entführte und quälte ihn der Dealer mit Hilfe von acht weiteren Personen.

    Neun junge Erwachsene wurden am Mittwoch, dem 15. und Donnerstag, dem 16. März in Auxerre (Yonne) festgenommen und angeklagt, berichtete France Bleu Auxerre. Sie werden verdächtigt, einen jungen Mann entführt, gefangen gehalten und gequält zu haben, der gerade eine Erbschaft erhalten hatte.

    Das 22-jährige Opfer hatte seinem Dealer anvertraut, einige zehntausend Euro geerbt zu haben. Der Dealer hatte sich daraufhin mit acht weiteren Personen zusammengetan und beschlossen, ihn zu entführen. Am 26. Januar zwangen sie das Opfer in der Nähe des Krankenhauses von Auxerre in ein Auto, verbanden ihm die Augen und stachen ihm ein Messer in den Oberschenkel. Sie hielten ihn in einer Wohnung in der Gemeinde Saint-Florentin, etwa 30 km nördlich von Auxerre, gefangen. Die Entführer fesselten das Opfer und schlugen es. Es gelang ihnen, ihm seine Bankdaten zu entlocken und das Geld zu überweisen.

    Der junge Mann nutzte einen Moment der Unachtsamkeit seiner Entführer und konnte fliehen. Er suchte Zuflucht bei einer Frau in der Nachbarschaft, die ihm die Tür öffnete und die Gendarmerie rief. Bevor die Verdächtigen festgenommen wurden, gaben sie einen Teil ihrer Beute in Geschäften in Auxerre aus.

    Vier von ihnen wurden am Mittwoch, dem 15. März, an die Staatsanwaltschaft Auxerre verwiesen. Fünf wurden am Donnerstag, dem 16. März, einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Gegen alle wurde Anklage wegen Entführung und Freiheitsberaubung erhoben. Gegen drei von ihnen wurde ein Haftbefehl erlassen und einer der Täter wurde unter gerichtliche Aufsicht gestellt.

  • Rentenreform : Wird Emmanuel Macron Premierministerin Elisabeth Borne halten können?

    Rentenreform : Wird Emmanuel Macron Premierministerin Elisabeth Borne halten können?

    Nach dem einsatz von Artikel 49.3, für viele ein Zeichen des Scheiterns, eine Mehrheit für die Rentenreform aufbauen zu können, erscheint Premierministerin Elisabeth Borne sehr geschwächt. Als Emmanuel Macron am Mittwochabend nach einem Treffen mit seinen Ministern im Elysée-Palast durchsickern ließ, dass er über die Rentenreform  unbedingt im Parlament abstimmen lassen wolle, hat er sich wohl darüber hinweg getäuscht, dass es für diesen Text, der von sieben von zehn Franzosen und allen Gewerkschaften abgelehnt wird, wohl keine Mehrheit geben kann? Wir werden es wohl nie erfahren, aber gestern Mittag, nach vier Krisensitzungen, musste der Staatschef einsehen, dass diese Mehrheit, mit deren Aufbau er Elisabeth Borne beauftragt hatte, zu dünn und zu zerbrechlich war. Und er, der nichts lieber tut, als ein Risiko einzugehen, zog das Erdbeben des Rückgriffs auf Artikel 49.3 (Verabschiedung ohne Abstimmung) der Demütigung durch eine Niederlage in der Nationalversammlung vor. Noch bevor Elis…

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  • Pariser Ringstraße (le périphérique) durch Aktionen der Gewerkschaft CGT blockiert

    Pariser Ringstraße (le périphérique) durch Aktionen der Gewerkschaft CGT blockiert

    Etwa 200 Demonstranten, die sich auf einen Aufruf des Regionalverbands Île-de-France der Gewerkschaft CGT hin versammelt hatten, blockierten am Morgen für etwa eine halbe Stunde den Verkehr auf dem Pariser Périphérique, nachdem die Regierung gestren den Artikel 49.3 eingesetzt hatte, um die Rentenreform ohne Abstimmung im Parlament durchzusetzen. 

    Insgesamt wurden am Donnerstag in Frankreich bei Demonstrationen gegen den Rückgriff der Regierung auf den Verfassungsartikel 49.3 für die Verabschiedung der Rentenreform 310 Personen festgenommen, davon 258 in Paris , wie Innenminister Gérald Darmanin bekannt gab. „Die Opposition ist legitim, die Demonstrationen sind legitim, das Chaos oder die gewalttätigen Auseinandersetzungen nicht“, sagte der Innenminister auf dem sender RTL und sprach von „sehr schwierigen Dem…

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  • Kriminalität: Entführungen und Freiheitsberaubungen nehmen in Frankreich zu

    Kriminalität: Entführungen und Freiheitsberaubungen nehmen in Frankreich zu

    Die Zahl der Entführungen am helllichten Tag mit anschließender Freiheitsberaubung hat in den letzten Monaten in Frankreich erheblich zugenommen. Sie betreffen in der Regel Personen, die in den Drogenhandel verwickelt sind, und keine Region des Landes bleibt verschont.

    Ein junger Mann wird geschlagen, brutal misshandelt und mit vorgehaltener Waffe von vier maskierten Angreifern gewaltsam in den Kofferraum eines Autos geworfen. Die Szene spielt sich am helllichten Tag des 8. Januar in Villeparisis (Seine-et-Marne) ab. Im Laufe der Ermittlungen fanden die Polizisten das Opfer in seiner Wohnung am anderen Ende der Region Paris. Das Opfer wollte keine Anzeige erstatten. In Marseille (Bouches-du-Rhône), aber auch überall in Frankreich, haben sich die Fälle von Freiheitsberaubung in den letzten Jahren vervielfacht. Im Jahr 2022 wurden 128 Fälle gezählt, d. h. im Durchschnitt einer alle drei Tage.

    Fälle, die häufig mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen.
    Entführungen sind Gewalttaten, die häufig dazu dienen, Konflikte im Drogenmilieu zu lösen. „Das Motiv für eine Entführung und Sequestration ist in den allermeisten Fällen mit dem Drogenhandel verbunden. Es geht darum, eine Schuld einzutreiben, einen Streit über Waren beizulegen, die nicht geliefert, nicht bezahlt oder gestohlen wurden“, erklärt Yann Sourisseau, Leiter der Zentralstelle für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität auf dem Sender France 2. Oft sind diese Methoden auch nur bloße Warnungen, die darauf abzielen, den Opfern Angst einzuflößen.

  • Atomkraft: EDF muss bis Ende 2023 90% der Schweißnähte in gefährdeten Kraftwerken kontrollieren

    Atomkraft: EDF muss bis Ende 2023 90% der Schweißnähte in gefährdeten Kraftwerken kontrollieren

    „Die ASN nimmt diese Entwicklung der Strategie zur Kenntnis und ist der Ansicht, dass es in der Verantwortung der EDF liegt, sie umzusetzen“, so die Atomaufsichtsbehörde.

    Der EDF-Konzern stellte am Donnerstag, dem 16. März, seinen Plan für die Kontrolle der Rohrleitungen vor, die in seinen Atomkraftwerken als am stärksten gefährdet für eine neue Art von Rissen angesehen werden. Erst kürzlich wurde überraschend eine sehr tiefe Korrosion in den Rohrleitungen eines Reaktors in Seine-Maritime entdeckt.

    Der Betreiber EDF hat 320 Schweißnähte in seinen Kernkraftwerken identifiziert, die als rissgefährdet gelten, und möchte bis Ende des Jahres 90% dieser „prioritären“ Schweißnähte kontrolliert haben, so die Strategie, die der französischen Atomsicherheitsbehörde (ASN) mitgeteilt wurde. Diese Vorgehen „erfordert keine Änderung der Planung der Reaktorabschaltungen, weder für 2023 noch für 2024“, teilte Régis Clément, stellvertretender Direktor des EDF-Kernkraftwerksparks, mit. „Die ASN nimmt diese Entwicklung der Strategie zur Kenntnis und ist der Ansicht, dass es in der Verantwortung der EDF liegt, sie umzusetzen“, erklärte die Atomaufsichtsbehörde dazu am Donnerstag.

    Es handelt sich um das gleiche Phänomen der „Spannungsrisskorrosion“, das seit Oktober 2021 an mehreren Standorten festgestellt wurde, aber bisher nur kleinere Risse und in anderen Bereichen dieser Rohrleitungen erzeugte. Diesmal war der Riss im AKW Penly im Département Seine-Maritime von einer bisher nicht gesehenen Tiefe und befand sich an einer Rohrleitung, die beim Bau des Kraftwerks in den 1980er Jahren gesondert repariert werden musste.

  • Rentenreform: Gewerkschaft CGT Cheminots ruft zur Vervielfachung von Streik-Aktionen bei der SNCF auf

    Rentenreform: Gewerkschaft CGT Cheminots ruft zur Vervielfachung von Streik-Aktionen bei der SNCF auf

    „Wir wünschen uns, dass die Wirtschaft zum Stillstand kommt“, ruft Laurent Brun, Generalsekretär der Gewerkschaft CGT Cheminots, auf Franceinfo. „Wir rufen alle Beschäftigten auf, sich zu mobilisieren und die Aktionen zu vervielfachen“, sagte Laurent Brun, Generalsekretär der Gewerkschaft CGT Cheminots, am Freitag, den 17. März, auf Franceinfo, nachdem die Rentenreform am Donnerstag nicht zur Abstimmung in der Nationalversammlung vorgelegt wurde. Die Regierung zog es vor, auf den Verfassungsartikel 49.3 zurückzugreifen. „Wir wünschen uns, dass die Wirtschaft zum Stillstand kommt“, bekräftigt Brun. Die Arbeitnehmer müssten erkennen, dass „die Streikaktion wirksam war. Die Regierung hatte 23 Abgeordnete Vorsprung und man sieht, dass die Aktionen, die wir durchgeführt haben, eine demokratische Debatte ermöglicht haben und die Regierung in Schwierigkeiten gebracht wurde. Also müssen wir die Streiks vervielfachen“, betonte Laurent Brun. Ab Montag werde die Zahl der Streikenden „wahrscheinli…

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  • Rentenreform: Gérald Darmanin bittet Präfekten um „verstärkte Schutzmaßnahmen“ für Mehrheitsabgeordnete

    Rentenreform: Gérald Darmanin bittet Präfekten um „verstärkte Schutzmaßnahmen“ für Mehrheitsabgeordnete

    Am Donnerstagabend hatte die Vorsitzende der Abgeordneten der Renaissance-Fraktion, Aurore Bergé, den Innenminister aufgefordert, „die staatlichen Dienste zu mobilisieren“, um „die Parlamentarier zu schützen“. In einem Schreiben an den Polizeipräfekten von Paris, die Polizeipräfektin des Departements Bouches-du-Rhône, oder auch an den Direktor der nationalen Polizei und den Direktor der nationalen Gendarmerie forderte Gérald Darmanin am Donnerstag (16. März), dass in den kommenden Tagen „verstärkte Maßnahmen zum Schutz der gewählten Volksvertreter“ ergriffen werden sollten. „Im Rahmen der Mobilisierung gegen die Rentenreform sind gewählte Volksvertreter, insbesondere Parlamentarier, manchmal Gegenstand von Drohungen, Beleidigungen oder böswilligen Handlungen wie Sachbeschädigungen“, schrieb der Innenminister in dem Brief, den France Télévisions einsehen konnte. „Ich bitte Sie, die nach meinen früheren Anweisungen bereits eingeführten Maßnahmen beizubehalten“, fuhr Gérald Darmanin fort …

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