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  • Neue Ideen: Unternehmen baut Segelboote zu Camping-Bungalows um

    Neue Ideen: Unternehmen baut Segelboote zu Camping-Bungalows um

    In Nantes (Loire-Atlantique) baut der Unternehmer Thibault Saint-Olive alte Segelboote zu Camping-Bungalows um. Der Sender France 2 hat ihn besucht.

    Thibault Saint-Olives Idee „ist es, alte Segelboote zu sammeln, sie zu renovieren, umzubauen und ihnen irgendwann ein neues Leben zu geben“. Diese Boote waren eigentlich für den Schrottplatz bstimmt. Doch auf einer kleinen Werft in der Nähe von Nantes (Loire-Atlantique) haben Thibault und sein Team sie wieder zum Leben erweckt und in Bungalows umgewandelt. Für den Umbau der Boote muss man jeweils mit etwa 25.000 Euro rechnen. Auf einem Campingplatz in Noirmoutier (Vendée) werden die etwas speziellen Bungalows bald die ersten Touristen beherbergen. Für eine Nacht „Kreuzfahrt“ muss der Liebhaber 80 Euro bezahlen.

    Kampf gegen die Verschwendung
    Die Journalistin Valérie Heurtel berichtet für den Sender France 2 aus Sables-d’Olonne (Vendée) und stellt neben den Booten eine weitere Initiative zur Eindämmung von Verschwendung vor. Sie berichtet von der Rentnerin Françoise, die jeden Tag „die Geschäfte abklappert“ und „unverkaufte Obst-, Gemüse- und Frischprodukte einsammelt“. „Sie stellt dann Tische vor ihrer Garage auf und verteilt Körbe an diejenigen, die Hilfe brauchen. […] Sie hilft etwa hundert Familien“, berichtet die Journalistin und sagt, dass Françoise bei den derzeit steigenden Preisen viele Menschen glücklich macht.

  • Trockenheit: Der Bau von Swimmingpools könnte im Departement Var bald verboten werden

    Trockenheit: Der Bau von Swimmingpools könnte im Departement Var bald verboten werden

    Können im Sommer weiterhin Swimmingpools gefüllt werden, auch wenn es kein Wasser mehr gibt, um die Felder ausreichend zu bewässern? Im Departement Var erwägen einige Gemeinden, die Erteilung neuer Baugenehmigungen für Swimmingpools zu verweigern. Im Pays de Faïence im Departement Var findet man überall die gleichen Bilder – Siedlungen, in denen fast jedes Haus einen Swimmingpool hat. Müssten in der von Dürre geplagten Region nicht radikale Maßnahmen ergriffen werden? Die Bürgermeister von neun Gemeinden ziehen dies jetzt ernsthaft in Betracht. „Keine Baugenehmigungen mehr, (…) keine Schwimmbäder mehr, wir stoppen das vorläufig für 3, 4, 5 Jahre“, schlägt Nicolas Martel, Bürgermeister von Saint-Paul-en-Forêt, auf dem Sender France 2 vor. Damit die Entscheidung rechtlich gültig ist, fordert er die Unterstützung des Staates. Die neuen Maßnahmen zur Einsparung von Wasser sind schwer umzusetzen, zumal Wasserbeschränkungen wie das Verbot, Swimmingpools zu füllen, von den Einwohnern nicht …

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  • Was passiert mit dem ukrainischen Milliardär Konstantin Jevago, der in Frankreich festgenommen wurde?

    Was passiert mit dem ukrainischen Milliardär Konstantin Jevago, der in Frankreich festgenommen wurde?

    Der Geschäftsmann und ehemalige Abgeordnete ist bereits am 27. Dezember in Courchevel (Savoyen) festgenommen worden. Er gilt als einer der reichsten Menschen seines Landes und wird seit mehreren Jahren in mehreren Fällen strafrechtlich verfolgt. Und die Frage, die sich nun stellt, ist: Wird Frankreich Konstantin Jevago an die Ukraine ausliefern? Der Geschäftsmann wurde bereits Ende letzten Jahres in Courchevel, Savoyen, festgenommen. Er wurde von Kiew per Haftbefehl gesucht. Konstantin Jevago, der jetzt von politischer Verfolgung spricht, führte, seit er 2019 aus der Ukraine geflohen ist, ein Luxusleben zwischen Dubai und London. Im Dezember 2022 hatte er sich für ein Luxushotel in den französischen Alpen entschieden und wollte die Weihnachtsfeiertage mit seiner Familie in Courchevel verbringen. Am späten Abend des 27. Dezember wurde er jedoch von der Kriminalpolizei in Chambéry festgenommen. Der 49-jährige Geschäftsmann, der heute Hauptaktionär des in London börsennotierten Bergbauunternehmens Ferrexpo und laut Forbes-Magazin der fünftreichste Mann der Ukraine ist, war auf die Interpol-Liste der gesuchten Personen gesetzt worden, da er von der ukrainischen Justiz verdächtigt wird, 106 Millionen Euro veruntreut zu haben, als seine Bank, Finance and Credit, 2015 bankrott ging. Das Vermögen von Konstantin Jevago in der Ukraine – übrigens ein ehemaliger Abgeordneter des ukrainischen Parlaments (von 1998 bis 2019), der mal als Unabhängiger, mal im Lager der ehemaligen Premierministerin Julia Timoschenko saß – war bereits beschlagnahmt worden, darunter Unternehmensanteile und Dutzende von Immobilien. Anfang März hatte das Handelsgericht in Kiew beschlossen, die 50,3%igen Anteile an den Bergbaubetrieben Poltava, Eristivskiy und Bilanivskiy, die Konstantin Jevago über Ferrexpo hält, zu beschlagnahmen. Die Anlagen befinden sich in der Region Poltava in der Zentralukraine. Konstantin Jevago bestreitet alle Vorwürfe: „Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich ins Gefängnis gehe. Ich Ich habe die Taten, die mir vorgeworfen werden, nicht begangen“, sagte er während einer kurzen Anhörung am 5. Januar in Chambéry. Der Geschäftsmann musste eine Kaution von einer Million Euro hinterlegen, um wieder auf freien Fuß zu kommen und die Haftanstalt in Aiton (Savoyen) verlassen zu können. Er wurde mit einem Ausreiseverbot unter richterliche Aufsicht gestellt und musste außerdem seine beiden Pässe abgeben und „sich dreimal pro Woche bei der Polizeiwache seines Wohnortes melden“, hieß es damals in einer Erklärung des Gerichts. Jevago lehnt für sich die Bezeichnung Oligarch ab und behauptet, Opfer einer politischen Intrige zu sein, da er früher Abgeordneter und Gegner des Lagers des derzeitigen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gewesen sei. „In der Ukraine sagt man, dass ich ein Oligarch bin. Das stimmt nicht, ich habe immer gegen die Oligarchen“, „die Ungerechtigkeit“ und „die Korruption“ gekämpft. „Heute zahle ich dafür“ und „das habe ich nicht verdient“, sagte er den Richtern. Jevago behauptet auch, dass er um seine Sicherheit fürchtet, wenn er in die Ukraine ausgeliefert wird, insbesondere in diesen Kriegszeiten. Diese und andere Argumente haben seine Anwälte am Donnerstag, dem 16. März, vor dem Berufungsgericht in Chambéry vorgetragen. „Ich glaube an die französische Justiz und hoffe, dass Sie die Argumente meiner Anwälte hören werden“, sagte der Geschäftsmann am Ende der Anhörung. Eine Entscheidung über die Auslieferung soll am 30. März fallen.
  • Die Nasa warnt: Asteroid „2023 DW“ könnte 2046 die Erde treffen

    Die Nasa warnt: Asteroid „2023 DW“ könnte 2046 die Erde treffen

    Laut Nasa besteht eine Chance von 1 zu 340, dass der Asteroid „2023 DW“ im Jahr 2046 mit der Erde kollidieren könnte. Das Risiko ist laut der Weltraumbehörde aber noch immer sehr gering.

    Der Asteroid „2023 DW“ wurde vor etwa drei Wochen entdeckt und zieht nach wie vor die Aufmerksamkeit der Astronomen auf sich. Die Nasa schätzte vor 2 Wochen noch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Asteroid mit einem Durchmesser von 50 Metern die Erde treffen könnte, 1:625 betrug – korrigierte die Wahrscheinlichkeit jetzt aber nach oben. „2023 DW“, der sich derzeit noch fast 20 Millionen Kilometer von unserem blauen Planeten entfernt befindet, hat nun laut Nasa eine „Chance von 1:340“, die Erde zu treffen. Die Berechnungen der Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein Einschlag – wenn er denn stattfindet – am 14. Februar 2046 zu erwarten sein könnte: Der Asteroid würde dann seinen Weg im Pazifischen Ozean beenden.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass der Asteroid die Erde nicht trifft, liegt bei 99,71%. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) spricht von einem Kollisionsrisiko von 1 zu 432. „2023 DW“ steht an der Spitze der „Risikoliste“ der ESA, die fast 1.500 Objekte umfasst.

    „2023 DW“ ist der einzige von 1.448 Asteroiden, der auf Stufe 1 der sogenannten Turiner Skala eingestuft wurde, einer Maßeinheit – von 1 bis 10 -, die heute zur Bewertung des Kollisionsrisikos von Weltraumobjekten verwendet wird. „Die aktuellen Berechnungen zeigen, dass das Risiko einer Kollision äußerst unwahrscheinlich ist und es keinen Grund gibt, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit darauf zu lenken oder Besorgnis zu erregen“, erklärte die Nasa.

    „Keine Sorge, es ist üblich, dass Asteroiden zunächst gefährlicher erscheinen, als sie tatsächlich sind“, meint auch die Europäische Weltraumorganisation. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Himmelsobjekt die Erde trifft, wird mehrfach berechnet. Außerdem bietet die Nasa auf ihrer Internetseite die Möglichkeit, die Flugbahn vieler eindeutig identifizierter Asteroiden live zu verfolgen.

    Die Möglichkeit, dass ein Asteroid auf die Erde trifft, wird von vielen Raumfahrtbehörden allerdings sehr wohl befürchtet. Im März 2022 führte die Nasa daher einen Test der „planetarischen Verteidigung“ durch und versuchte etwas, was noch nie zuvor gemacht worden war: die Flugbahn eines Asteroiden abzulenken, indem sie ein Kamikaze-Raumschiff auf ihn abschoss. Der Test verlief erfolgreich!

  • Demonstrationen und Blockaden: Frankreich kommt wegen der Rentenreform nicht zur Ruhe

    Demonstrationen und Blockaden: Frankreich kommt wegen der Rentenreform nicht zur Ruhe

    Die Entscheidung der Regierung, die Rentenreform ohne Parlamentsabstimmung durchzusetzen, hat die Wut der Reformgegner erneut entfacht. Die Gewerkschaften rufen zu neuen Aktionen auf und es sind Blockaden in allen Sektoren geplant. Blockade der Pariser Ringautobahn, der Bahnhöfe von Toulon oder Bordeaux, Demonstrationen, usw.. Nach Versammlungen von mehreren tausend Demonstranten am Donnerstag nahmen die Gegner der Erhöhung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre auch am Freitag den Kampf wieder auf, meist auf Initiative der Gewerkschaft CGT. Die Verabschiedung eines Textes ohne Abstimmung in der Nationalversammlung, wurde von vielen Franzosen „als eine Beleidigung“ empfunden. „Wir wurden seit Wochen nicht angehört, das hat viel Wut erzeugt“, sagt Philippe Melaine, Lehrer an einem staatlichen Gymnasium in Rennes, wo am Freitag mehr als 2.000 Menschen, darunter mehrere hundert Gymnasiasten, protestierten. „Wir können uns nicht vorstellen, bis 64 arbeiten zu gehen, es ist schon sch…

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  • TotalEnergies will 1.600 Tankstellen in der EU abbauen und sich so auf Ende der Verbrenner in 2035 vorbereiten

    TotalEnergies will 1.600 Tankstellen in der EU abbauen und sich so auf Ende der Verbrenner in 2035 vorbereiten

    Der Beschluß des Europäischen Parlaments, der ein Verkaufsverbot für neue Verbrennungsfahrzeuge in Europa im Jahr 2035 zugunsten der Entwicklung von Elektrofahrzeugen vorsieht, veranlasst TotalEnergies dazu, Entscheidungen über die Zukunft seiner Tankstellennetze in Europa zu treffen, teilte der Konzern mit. TotalEnergies gab am Donnerstag, dem 16. März, bekannt, dass es fast 1.600 Tankstellen in Deutschland und den Niederlanden an den kanadischen Lebensmittel- und Kraftstoffkonzern Couche-Tard veräußert hat, um sich besser auf das Ende des Verkaufs von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor in Europa im Jahr 2035 vorzubereiten. Die Abstimmung des Europäischen Parlaments Mitte Februar, die ein Verkaufsverbot für neue Verbrennungsfahrzeuge in Europa im Jahr 2035 zugunsten der Entwicklung von Elektrofahrzeugen vorsieht, „veranlasst TotalEnergies, Entscheidungen über die Zukunft seiner Netze in Europa zu treffen, die mit einem Verlust ihrer Kraftstoffeinnahmen konfrontiert sein werden, während Elektrofahrzeuge vor allem zu Hause oder am Arbeitsplatz und weniger an Tankstellen aufgeladen werden“, erklärt der französische Ölriese in einer Pressemitteilung. In Deutschland und den Niederlanden kündigt TotalEnergies an, dass es „seine gesamten Tankstellennetze an Couche-Tard verkaufen wird, d.h. 1.198 Stationen in Deutschland und 392 in den Niederlanden“, Länder, in denen der Konzern nach eigenen Angaben nicht Marktführer ist und in denen „die Expertise eines Akteurs des lokalen Handels von entscheidender Bedeutung ist“. TotalEnergies „wird sich daher auf die Entwicklung der neuen Mobilität (elektrisch und Wasserstoff) in diesen Ländern konzentrieren“, erklärt der Konzern. Man werde sich insbesondere auf das elektrische Aufladen von Fahrzeugen außerhalb von Tankstellen und den Vertrieb von Wasserstoff konzentrieren. In Belgien und Luxemburg, wo der französische Ölkonzern nach eigenen Angaben Marktführer ist, wird ein Joint Venture zwischen TotalEnergies (40%) und Couche-Tard (60%) gegründet, um 619 Tankstellen zu betreiben und „die Transformation dieser beiden Netze durch die Maximierung ihrer Verkäufe außerhalb der Erdölkraftstoffe“ zu beschleunigen. Die Tankstellen in den vier Ländern werden die Marke TotalEnergies behalten, solange sie von dem Ölkonzern – „mindestens fünf Jahre lang“ – mit Kraftstoffen beliefert werden.
  • Rentenreform: Gewerkschaften rufen zum Streik der Aufsichtspersonen während der Abiturprüfungen auf

    Rentenreform: Gewerkschaften rufen zum Streik der Aufsichtspersonen während der Abiturprüfungen auf

    Die fachspezifischen Prüfungen für das Abitur 2023 sollen von Montag bis Mittwoch nächster Woche stattfinden. Mehrere Gewerkschaften im Bildungswesen rufen dazu auf, die Mobilisierung „fortzusetzen“, „auch durch einen Streik der Aufsichtspersonen bei den Spezialprüfungen des Abiturs, die am Montag beginnen“, wie Franceinfo am Freitag, dem 17. März, aus Gewerkschaftsquellen erfuhr. Dieser Aufruf wurde insbesondere von der SNES-FSU, der größten Gewerkschaft im Sekundarbereich, sowie den gewerkschaften FO, Sud und CGT aufgegriffen. Am Donnerstagabend hatten die französischen Gewerkschaften „eine echte Verweigerung der Demokratie“ kritisiert, nachdem die Regierung auf Artikel 49.3 der Verfassung zurückgegriffen hatte, um die Rentenreform ohne Abstimmung in der Nationalversammlung durchzubringen. Sie fordern weiterhin „die Rücknahme dieser Reform“ und rufen zu Gewerkschaftsversammlungen an diesem Wochenende vor dem „neuen großen Tag der Demonstrationen“ am Donnerstag, den 23. März, auf. Auf…

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  • Hackerangriff auf Rathaus von Lille: Persönliche Daten der Bürger von den Servern gestohlen

    Hackerangriff auf Rathaus von Lille: Persönliche Daten der Bürger von den Servern gestohlen

    Aufgrund dieses Angriffs sind derzeit alle EC-Kartenterminals in der Stadt ausser Funktion.

    Die Stadtverwaltung von Lille gab bekannt, dass bei dem Hackerangriff, dem sie am 1. März zum Opfer fiel und der immer noch andauert, persönliche Daten der Bürger auf den Servern der Stadt abgegriffen wurden, berichtet France Bleu Nord am Freitag, dem 17. März.

    Die von der Stadt, aber auch von spezialisierten Diensten der Kriminalpolizei beauftragten technischen Experten haben weitere Untersuchungen durchgeführt. Sie bestätigen, dass „Daten von bestimmten Servern der Stadt Lille entwendet wurden, von denen einige offenbar personenbezogen sind“. Die angeschlossenen Städte Lomme und Hellemmes sind ebenfalls betroffen.

    Angesichts der Situation gibt die Stadt ihren Einwohnern einige Ratschläge: Antworten Sie nicht auf verdächtige E-Mails, klicken Sie nicht auf zugehörige Links, öffnen Sie keine Anhänge oder ändern Sie das Passwort für Ihre persönlichen E-Mails. Im Falle einer verdächtigen Nachricht empfiehlt die Stadt, diese bei der Website „cybermalveillance.gouv.fr“ zu melden.

    Dieser Cyberangriff, der sich gegen die Stadt richtet, hat konkrete Auswirkungen: Der Online-Ticketverkauf für zahlreiche Dienstleistungen der Stadt bleibt inaktiv. Auch alle Kreditkarten-Terminals in der Stadt sind ausser Betrieb.

    Am Mittwoch erhielten vier Bedienstete der Stadt über ihre persönlichen E-Mails eine Lösegeldforderung. Bisher hat sich aber noch niemand zu diesem Angriff bekannt.

  • Inflation: Ladendiebstähle nahmen 2022 in Frankreich um 14% zu

    Inflation: Ladendiebstähle nahmen 2022 in Frankreich um 14% zu

    Ladendiebstähle sind laut französischem Innenministerium im Jahr 2022 um 14 % gestiegen. Eine Zunahme, die mit der galoppierenden Inflation bei Lebensmitteln zusammenhängt. 

    Aufgrund der steigenden Inflation und damit sinkender Kaufkraft stiegen auch die Ladendiebstähle laut Innenministerium im Jahr 2022 um 14 %. Die Mehrheit der Kunden billigt diese Diebstähle nicht, aber diese Zunahme überrascht die Menschen nicht mehr wirklich. „Wenn die Leute wirklich Geldprobleme haben und sich nicht richtig ernähren können, kann man das verstehen“, sagt ein Kunde eines Supermarkts in Chagny (Saône-et-Loire) gegenüber dem Sender France 2. In dieser ländlichen Gemeinde mit 5.000 Einwohnern ist auch der lokale Supermarkt von diesem Phänomen nicht ausgenommen. Die Profile der Diebe sind sehr unterschiedlich.

    Hoher Schaden für einen Supermarkt
    In dem Supermarkt wurden 20 zusätzliche Videoüberwachungskameras installiert. An der Tankstelle des Supermarkts kam es an diesem Tag nur knapp eine Stunde vor der Reportage des Senders France 2 zu einem Kraftstoffdiebstahl. Der Schaden für den Supermarkt in Chagny beläuft sich jedes Jahr auf 10.000 bis 15.000 Euro. Wenn die Diebstähle weiter ansteigen, schließt der Geschäftsführer nicht aus, einen Sicherheitsmann einzustellen.

  • Ukraine-Krieg: Internationaler Strafgerichtshof erlässt Haftbefehl gegen Wladimir Putin

    Ukraine-Krieg: Internationaler Strafgerichtshof erlässt Haftbefehl gegen Wladimir Putin

    Die Rechtsinstanz beschuldigt den russischen Präsidenten der „illegalen Deportation“ ukrainischer Kinder.

    Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) veröffentlichte am Freitag, dem 17. März, dass man einen Haftbefehl gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen des Kriegsverbrechens der „illegalen Deportation“ ukrainischer Kinder seit Beginn der russischen Invasion ausgestellt habe. Der IStGH mit Sitz in Den Haag erließ außerdem einen Haftbefehl gegen Maria Lvova-Belova, die russische Präsidentenbeauftragte für Kinderrechte, wegen ähnlicher Anschuldigungen.

    Russland ist kein Mitglied des IStGH und Experten zufolge ist es unwahrscheinlich, dass es Verdächtige überstellt. Das Gericht gab nicht an, wie es die Vollstreckung der Haftbefehle plant. „Heute, am 17. März 2023, hat die Vorverfahrenskammer II des Internationalen Strafgerichtshofs im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine Haftbefehle gegen zwei Personen erlassen: Wladimir Wladimirowitsch Putin und Maria Aleksejewna Lwova-Belova“, die Präsidialbeauftragte für Kinderrechte in Russland, erklärte der IStGH in einer Pressemitteilung.

    Wladimir Putin „ist mutmaßlich verantwortlich für das Kriegsverbrechen der illegalen Deportation von Bevölkerung (Kindern) und des illegalen Transfers von Bevölkerung (Kindern) aus den besetzten Gebieten der Ukraine in die Russische Föderation“, fügte das Gericht hinzu. „Die Verbrechen sollen auf dem besetzten ukrainischen Gebiet mindestens ab dem 24. Februar 2022 begangen worden sein“, fuhr der IStGH fort und fügte hinzu, dass es „hinreichende Gründe für die Annahme gibt, dass Wladimir Putin persönlich für die oben genannten Verbrechen verantwortlich ist“.

    Der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew verglich den Haftbefehl mit Toilettenpapier – die erste Reaktion eines hochrangigen Politikers in Russland. „Der Internationale Strafgerichtshof hat einen Haftbefehl gegen Wladimir Putin ausgestellt. Es ist nicht nötig zu erklären, wo dieses Papier verwendet werden soll“, schrieb er auf Twitter auf Englisch und beendete seine Nachricht mit einem Toilettenpapier-Emoticon. Laut dem Kreml hat der Haftbefehl keine rechtliche Bedeutung. „Russland erkennt, wie eine Reihe von anderen Staaten, die Zuständigkeit dieses Gerichts nicht an, daher sind aus rechtlicher Sicht die Entscheidungen dieses Gerichts null und nichtig“, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, vor Journalisten.

    Kiew begrüßte seinerseits die Ausstellung der Haftbefehle, die „nur der Anfang“ sein können, so der Leiter der Präsidialadministration Andrij Jermak auf Telegram. Es handele sich um eine „historische“ Entscheidung des IStGH, begrüßte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Auch das Vereinigte Königreich begrüßte das Verfahren gegen Wladimir Putin. „Wir begrüßen den Schritt des unabhängigen IStGH, diejenigen an der Spitze des russischen Regimes, einschließlich Wladimir Putin, zur Rechenschaft zu ziehen“, erklärte der britische Außenminister James Cleverly auf Twitter.