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  • Wieder Risse entdeckt: Die beiden Reaktoren des Kraftwerks Golfech wurden abgeschaltet

    Wieder Risse entdeckt: Die beiden Reaktoren des Kraftwerks Golfech wurden abgeschaltet

    Die Wiederaufnahme des Betriebs von Reaktor Nummer 1 des Kernkraftwerks Golfech wurde auf den 11. Juni verschoben. Angesichts des von Spannungsrisskorrosion wird Reaktor Nummer 2 von März bis August 2023 abgeschaltet sein.

    Für den Kraftwerkspark Frankreichs gibt es schon wieder eine schlechte Nachricht. Der Reaktor Nummer 1 des Kernkraftwerks Golfech, der seit Februar im Rahmen seiner dritten Zehnjahresinspektion abgeschaltet ist, kann nicht wie geplant wieder hochgefahren werden. Grund: der präventive Austausch von Teilen der Rohrleitungen, die von Rissen bedroht sind. Demnach kann das Kraftwerk erst am 11. Juni 2023 wieder hochgefahren werden.

    Dies gab der Betreiber EDF in einer am Wochenende veröffentlichten Mitteilung bekannt. Reaktoren, die diesem Korrosionsrisiko ausgesetzt sind, müssen bis Ende 2023 systematisch untersucht werden. Sie müssen für die Dauer der Arbeiten abgeschaltet bleiben, was jeweils etwa fünf Monate dauern dürfte.

    Es handelt sich um die 16 der 56 Reaktoren, die es in Frankreich gibt.12 dieser 16 Reaktoren sind 1.300 Megawatt (MW) Anlagen. Die beiden Reaktoren in Golfech fallen in diese Kategorie.

    Das Kernkraftwerk Golfech wird zwischen dem 18. März und dem 11. Juni keinen Strom produzieren können.

  • Ein Gendarm und die Nichte von Innenminister Gérald Darmanin in Polizeigewahrsam

    Ein Gendarm und die Nichte von Innenminister Gérald Darmanin in Polizeigewahrsam

    In der Nähe von Périgueux wurden am Dienstag ein Gendarm und die Nichte des Innenministers Gérald Darmanin in Polizeigewahrsam genommen. Sie wird verdächtigt, den Gendarmen gebeten zu haben, für sie Dateien einzusehen, die nur den Ordnungskräften vorbehalten sind.

    Ein Gendarm und die Nichte von Gérald Darmanin wurden am Dienstag in Polizeigewahrsam genommen, weil sie illegal Einsicht in die gerichtliche Vergangenheit und vertrauliche Informationen über Verwandte der jungen Frau genommen haben sollen, berichtet France Bleu Périgord und bestätigt damit eine Meldung des Senders RTL.

    Die junge Frau, die als Sicherheitsbeamtin in einem Supermarkt im Isle-Tal in der Nähe von Périgueux arbeitet, ist die Nichte des Innenministers und die Tochter seiner Halbschwester. Sie wird verdächtigt, ihren früheren Geliebten, einen Gendarmen, gebeten zu haben, Dateien einzusehen, die nur den Ordnungskräften zugänglich sind, wie etwa die Führerscheindatei, die Datei mit den Vorstrafen oder auch die Datei mit den laufenden Verfahren. Die Anfragen betrafen die Mutter der jungen Frau, ihren Ex-Partner oder eine Kollegin, mit der sie einen Konflikt hatte.

    Der jungen Frau wird außerdem vorgeworfen, dass sie illegal eine Gendarmerie-Uniform auf den Straßen ihrer Gemeinde getragen hat, obwohl sie nicht mehr freiwillige Hilfsgendarmin ist. Die junge Frau riskiert eine Verurteilung, weil sie diese Informationen verlangt und erhalten hat. Dem Gendarm drohen Sanktionen seiner Vorgesetzten.

  • Rentenreform: Elisabeth Borne wird „am Montag oder Dienstag“ Gewerkschaftsvertreter empfangen

    Rentenreform: Elisabeth Borne wird „am Montag oder Dienstag“ Gewerkschaftsvertreter empfangen

    Die Information über das bevorstehende Treffen mit der Regierungschefin wurde kurz nach der Ankündigung eines neuen Mobilisierungstages, der am Donnerstag, dem 6. April, stattfinden soll, veröffentlicht. Premierministerin Elisabeth Borne hat die Gewerkschaften „am kommenden Montag oder Dienstag“ zu einem Gespräch eingeladen, wie der Generalsekretär der Gewerkschaft CFDT, Laurent Berger, auf dem Sender TMC berichtete. „Die Einladung wurde an alle Mitglieder“ der Aktionsgruppe der Gewerkschaften geschickt, bestätigte das Büro der Premierministerin. Die Einladung der der Premierministerin schlug drei Zeitfenster am Montag, Dienstag oder Mittwoch für „ein Gespräch“ mit Elisabeth Borne vor, ohne weitere Angaben zu machen. Eine „lapidare Mail“, wie Laurent Berger bestätigte, der „über die Rentenreform diskutieren“ will, insbesondere um seinen „Vermittlungsvorschlag“ zu verteidigen, um einen Ausweg aus dem Konflikt zu finden. „Wir müssen das noch gewerkschaftsübergreifend diskutieren“, schrän…

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  • Rennes: Zwei Männer vor Einkaufszentrum erschossen, ein dritter verletzt

    Rennes: Zwei Männer vor Einkaufszentrum erschossen, ein dritter verletzt

    Zwei Männer starben am Dienstag, dem 28. März, in Rennes im Stadtteil Maurepas durch Schüsse. Die Männer waren 29 und 35 Jahre alt und wurden von mehreren Schüssen in den Kopf und in die Brust getroffen.

    Zwei Männer wurden am Dienstag, dem 28. März, gegen 22.30 Uhr im Stadtteil Maurepas in Rennes in der Bretagne erschossen. Sie waren 29 und 35 Jahre alt und erlitten unter anderem tödliche Brust- und Kopfverletzungen, wie die Zeitung Ouest-France berichtete.

    Ein dritter Mann wurde verletzt
    Bei dem Angriff wurde auch ein dritter Mann verletzt, der sich selbstständig im Universitätskrankenhaus von Rennes meldete. Ein Mann habe „mit einer Maschinenpistole das Feuer auf eine Gruppe von mehreren jüngeren Männern eröffnet“, teilte der Staatsanwalt von Rennes, Philippe Astruc, mit.

    „Der Ort und die Art der Tat lassen auf eine mögliche Abrechnung vor dem Hintergrund des Drogenhandels schließen“, was jedoch noch bestätigt werden müsse.

    Eine mobile Gendarmerieschwadron, die im Rahmen der Demonstrationen gegen die Rentenreform in der Nähe präsent war, sicherte den Tatort sehr schnell ab, bevor die Ermittler und die Kriminalpolizei eintrafen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Stadtteil Maurepas in Rouen Schauplatz solcher Taten ist. Im vergangenen Juni waren zwei junge Männer beschossen und ein Mann durch Schüsse ums Leben gekommen.

  • Rouen: Wildschweine siedeln sich in den Gärten an

    Rouen: Wildschweine siedeln sich in den Gärten an

    Auf den Anhöhen von Rouen im Département Seine-Maritime verwüsten immer öfter Wildschweine die Gärten. Die Bewohner sind von der Situation genervt.

    Seit sechs Monaten haben sich Wildschweine mitten in einem Wohngebiet auf den Anhöhen der Stadt Rouen (Seine-Maritime) eingenistet. Die Anwohner sind entnervt. „Sie drehen alles um. Sie fressen die Blumen. Sie legen die Bäume um“, beklagte sich Guy Billard, ein Anwohner, vor der Kamera des Senders France 3. Mitten am Tag lassen sich die über hundert Kilo schweren Tiere auf den Rasenflächen und Terrassen der Anwohner nieder. In 20 Jahren hat Guy Billard so etwas noch nie gesehen. Er fragt sich: „Müssen wir uns mit einem Gewehr bewaffnen und schießen? Dann wird innerhalb einer Stunde die Polizei hier sein“.

    Palisaden sollen aufgestellt werden
    Nur wenige Meter entfernt stellt Lilas Ferrar das gleiche fest. Sie sagt: „Sie fressen. Sie laufen herum (…) Sie haben alles aufgewühlt. Ich habe eines verjagt und das war ein riesiges Schwein.“ Mindestens ein Dutzend Häuser im dem Viertel wurden von den Wildschweinen besucht. Auf Anfrage teilte die Stadtverwaltung von Rouen mit, dass bald Palisaden aufgestellt werden sollen, um die Routen der Tiere umzulenken. Außerdem wird derzeit eine Studie durchgeführt, um die Wildschweinpopulation in der Umgebung von Rouen zu schätzen.

  • Rentenreform: 740.000 demonstrieren laut Innenministerium – 2 Millionen laut CGT

    Rentenreform: 740.000 demonstrieren laut Innenministerium – 2 Millionen laut CGT

    Die Mobilisierung gegen die Rentenreform ist am zehnten Protesttag deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Innenministeriums demonstrierten am Dienstag, dem 28. März, etwa 740.000 Menschen in ganz Frankreich. Die CGT zählte ihrerseits 2 Millionen Demonstranten.  Für das Innenministerium war der zehnte Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform „von einem Rückgang der Beteiligung geprägt“. Rund 740.000 Demonstranten gingen am Dienstag, dem 28. März, in ganz Frankreich auf die Straße, davon 93.000 in Paris, wie das Innenministerium am Abend mitteilte. Am 23. März, dem vorangegangenen Demonstrationstag, hatten sich in Frankreich fast 1,09 Millionen Menschen mobilisiert, davon 119.000 in Paris, ebenfalls laut den offiziellen Zahlen des Ministeriums. Dieser Rückgang wurde von Laurent Berger, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft CFDT, bestätigt, der an der Spitze des Pariser Demonstrationszuges von einem Rückgang von etwa 20 % sprach. Die Gewerkschaft CGT meldete am Ende des Tages 2 Million…

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  • Rentenreform: Polizei sprüht Tränengas in eine Bar

    Rentenreform: Polizei sprüht Tränengas in eine Bar

    Am Rande des neunten Tages der Mobilisierung gegen die Rentenreform am 23. März eskalierte ein Polizeieinsatz in einer Bar in Lille: Die Gäste, die sich in dem Lokal befanden, wurden mit Tränengas besprüht.

    Die Szene, über die die Zeitung Voix du Nord berichtet, ereignet sich am Donnerstag, dem 23. März, in Lille am Rande der Demonstration gegen die Rentenreform. Als sich die Demonstration mit schweren Ausschreitungen auf dem 500 Meter entfernten Place de la République ihrem Ende näherte, stürmte ein Polizeibeamter in das Bistro L’Ecart. „Wir tranken ruhig ein Bier nach der Demo (…) Er schien jemanden zu suchen. Es gab natürlich eine Reaktion, einige Leute standen auf und forderten ihn auf zu gehen. Es war angespannt.“, berichtete der Stadtrat von Lille, Frédéric Louchart.

    Ein „unverhältnismäßiger Polizeieinsatz“.
    In einem der Videos, die von dem Vorfall in den sozialen Netzwerken zirkulieren, kann man tatsächlich hören, wie Kunden den Polizisten beschimpfen: „Geh nach Hause!“, „Das ist hier Privatbesitz, raus!“. Der Polizist verlässt schließlich das Gebäude und Kunden treten vor die Tür des Bistro L´Ecart. Dort stehen mehrere Polizeibeamte, der Ton wird schärfer. Der erste Polizist nähert sich einem jungen Mann vor dem Eingang und die Situation eskaliert. Einer der Beamten sprüht Tränengas in die Gruppe und dann in das Innere des Cafés. Die Gäste husten und draußen wird der junge Mann abgeführt.

    „Es gab keinen Willen zur Deeskalation“, stellt Stadtrat Frédéric Louchart fest. Er selbst erlitt bei dem Vorfall Verbrennungen im Gesicht und war mehrere Tage arbeitsunfähig. In einer Erklärung fordert die Partei Lille Verte, der der Stadtrat angehört, von der Präfektur Erklärungen zu diesem „unverhältnismäßigen Polizeieinsatz“.

  • Prinz Harry belastet die königliche Familie in London vor Gericht

    Prinz Harry belastet die königliche Familie in London vor Gericht

    Prinz Harry wirft seiner Familie vor, ihn davon abgehalten zu haben, die Boulevardpresse zu verklagen.

    Prinz Harry beschuldigte das britische Königshaus, ihm Informationen über das Abhören von Telefongesprächen durch britische Boulevardzeitungen vorenthalten zu haben. Dies wurde am Dienstag, dem 28. März, im Rahmen seiner Klage gegen den Herausgeber der Daily Mail bekannt.

    Der jüngste Sohn von König Charles III. nahm am Dienstag den zweiten Tag in Folge an einer Anhörung vor dem Londoner High Court teil, die im Rahmen der Klage mehrerer Prominenter gegen die Associated Newspaper (ANL) stattfand, der vorgeworfen wird, illegal Informationen gesammelt zu haben. In seiner am 24. Februar unterzeichneten Zeugenaussage spricht Harry über seine „schwierige Beziehung zur Presse“ seit dem Tod seiner Mutter Diana, erklärt aber, dass „für ein Mitglied der königlichen Familie die Regel ’never complain, never explain‘ (sich nie beschweren, nie erklären) lautete“.

    Überraschender Besuch in London
    Harry sagte aus, dass die königliche Familie ihm davon abgeraten hat, die Presse zu verklagen, weil „das eine Büchse der Pandora öffnen könnte“. „Es besteht kein Zweifel daran, dass die (königliche) Institution mir lange Zeit Informationen über das Telefon-Hacking vorenthalten hat, und das wurde erst in den letzten Jahren klar, als ich meine eigene Klage eingereicht habe“, sagte er.

    Harry, der nur in Ausnahmefällen nach Großbritannien reist, kam überraschend nach London, um an der Anhörung teilzunehmen, bei der Associated Newspaper versucht, die Klage des Königssohns, aber auch des Sängers Elton John und der Schauspielerin Liz Hurley zu Fall zu bringen. Sechs prominente Kläger beschuldigen ANL, Detektive eingesetzt zu haben, um sie auszuspionieren und abzuhören.

  • Bis zu 30°C am Mittwochnachmittag! Wo wird es am heißesten sein?

    Bis zu 30°C am Mittwochnachmittag! Wo wird es am heißesten sein?

    Der Mittwoch, 29. März 2023, verspricht ein sehr milder Tag in Frankreich zu werden. Milde Temperaturen werden sich in der Nordhälfte Frankreichs durchsetzen. Im Südwesten wird es sogar recht warm werden.

    Werden die Höchsttemperaturen am Mittwochnachmittag in Frankreich auf heiße 30°C steigen? Das ist durchaus möglich! Im Laufe des Tages werden im Südwesten Temperaturen von 25°C bis 28°C erwartet. Dank des Windes und des Föhneffekts am Fuße der Pyrenäen könnte das Thermometer örtlich sogar über 30°C anzeigen.

    La Chaîne Météo meldet, dass in Bordeaux die ersten 25°C dieses Jahres erwartet werden. Normalerweise werden dort im Durchschnitt um den 9. April solche Temperaturen gesehen. In Paris werden heute die ersten 20°C des Jahres erwartet. Die ausgesprochen milden Temperaturen werden nicht nur den Süden, sondern ganz Frankreich betreffen.

    Von 5°C auf 10°C in 24 Stunden.
    Der Temperaturanstieg wird innerhalb von 24 Stunden recht beeindruckend sein, mehrere Städte sollen von 5°C auf 10°C zulegen. In Paris wird die Temperatur von 11°C am Dienstagnachmittag auf 21°C am Mittwochnachmittag steigen.

    Im Südwesten erwartet Meteo France 28°C in Pau, 27°C in Tarbes, 25°C in Auch, 24°C in Albi, Castres und Foix, 23°C in Montauban, Agen und Cahors, 22°C in Toulouse und Rodez.

  • Demonstrationen gegen die Rentenreform: Laut CGT 450.000 Demonstranten in Paris – Mobilisierung rückläufig

    Demonstrationen gegen die Rentenreform: Laut CGT 450.000 Demonstranten in Paris – Mobilisierung rückläufig

    An der Demonstration vor einer Woche, am 23. März, hatten nach Angaben der Gewerkschaften noch 800.000 Menschen allein in der Hauptstadt teilgenommen. Zeit der ersten Zählungen: Die Gegner der Rentenreform gingen am Dienstag, dem 28. März, am zehnten großen Mobilisierungstag gegen das Vorhaben der Regierung erneut auf die Straße. Die Gewerkschaft CGT zählte 450.000 Demonstranten in Paris. An der Demonstration am 23. März hatten nach Angaben der Gewerkschaften in der Hauptstadt noch 800.000 Menschen teilgenommen. In Nantes meldete der Gewerkschaftsverband 60.000 Demonstranten, gegenüber 80.000 am 23. März. In Marseille lagen sowohl die Zahlen der Polizei (11.000) als auch der Organisatoren (180.000) trotz der üblichen großen Unterschiede um ein Drittel niedriger. Laurent Berger, der Vorsitzende der Gewerkschaft CFDT, bestätigte den Rückgang der Teilnehmerzahlen um rund 20 %. Am Nachmittag sprach das Ministerium für den öffentlichen Dienst von einem Rückgang der Streikenden unter den Bea…

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