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  • Rentenreform: Zwischen 500 und 1.000 gewaltbereite Radikale am Donnerstag in Paris erwartet

    Rentenreform: Zwischen 500 und 1.000 gewaltbereite Radikale am Donnerstag in Paris erwartet

    Am Donnerstag, dem 6. April, dem 11. Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform, werden nach Schätzungen der Pariser Polizeipräfektur zwischen 60.000 und 90.000 Demonstranten auf die Straßen der Hauptstadt gehen, um ihre Unzufriedenheit auszudrücken. Unter ihnen könnten voraussichtlich zwischen 500 und 1.000 gewaltbereite Radikale sein.

    Für den 11. Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform am Donnerstag, dem 6. April, schätzt die Pariser Polizei, dass zwischen 60.000 und 90.000 Demonstranten auf die Straßen der Hauptstadt gehen werden. Das berichtete der Sender Europe 1. Demnach dürfte die Mobilisierung im Vergleich zum vorherigen Mobilisierungstag, an dem laut Innenministerium 93.000 Menschen in Paris gezählt wurden (450.000 laut CGT), zurückgehen.

    Erneut verstärkte Sicherheitsvorkehrungen?
    Am 28. März hatte das Innenministerium angesichts der drohenden Ausschreitungen ein verstärktes Aufgebot von 5.500 Polizisten und Gendarmen allein in Paris aufgestellt. Insgesamt waren 13.000 Angehörige der Ordnungskräfte im ganzen Land einsatzbereit, um die Demonstrationen friedlich zu halten. „Ein beispielloses Dispositiv“, so der Innenminister damals. Angesichts der zunehmenden Radikalität könnten solch umfangreiche Polizeikräfte am Donnerstag erneut mobilisiert werden

  • Rentenreform: Elisabeth Borne empfängt am Mittwoch die Gewerkschaften

    Rentenreform: Elisabeth Borne empfängt am Mittwoch die Gewerkschaften

    Élisabeth Borne empfängt am Mittwochmorgen die Chefs der Gewerkschaften. Die französische Premierministerin hofft, die Rentenkrise zu überwinden und mehrere Themen zum Thema Arbeit anzusprechen. Die Gewerkschaften allerdings werden von ihr die ersatzlose Rücknahme der Rntenreform fordern. Elisabeth Borne empfängt am Mittwoch die Gewerkschaften, um einen Ausweg aus der Rentenkrise zu finden. Die Gewerkschaften wollen jedoch nicht so schnell aufgeben und fordern gemeinsam die „Rücknahme“ der Rentenreform. Die Premierministerin versprach, dass sie „ein offenes Ohr für alle Themen“ haben werde, die die Gewerkschaften bei dem Treffen, das um 10.00 Uhr beginnt, ansprechen wollen, obwohl es „Meinungsverschiedenheiten“ über die Rentenreform gibt, insbesondere über die Erhöhung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre. Wenn die Exekutive sich weigert, über die 64 Jahre zu sprechen, „werden wir gehen“, warnte der Chef der Gewerkschaft CFDT Laurent Berger. „Das kann fünf Minuten dauern“, sch…

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  • Alpes-Maritimes: Das Dorf Breil-sur-Roya ist stark von der Dürre betroffen

    Alpes-Maritimes: Das Dorf Breil-sur-Roya ist stark von der Dürre betroffen

    Die Gemeinde Breil-sur-Roya (Alpes-Maritimes) meldet einen traurigen Rekord. Seit Anfang des Jahres gab es hier nur zwei Regentage. Diese Situation beunruhigt nicht nur die Einwohner, sondern ganz besonders auch die Landwirte. Auf den Höhen von Breil-sur-Roya (Alpes-Maritimes) ist der Betrieb von Mickaël Viale stark von der Dürre betroffen. Es ist ihm unmöglich, seine 600 Schafe und ebenso viele Lämmer ausreichend zu füttern. „Das Problem ist derzeit, dass es nicht regnet. Wir werden in der nächsten Zeit nicht genügend Grasressourcen haben“, bedauert der Züchter auf dem Sender France 2. Die Gemeinde Breil-sur-Roya, die 2021 schwer von Sturm Alex getroffen wurde, erlebt erneut eine besorgniserregende Situation. Seit Anfang des Jahres gab es nur zwei Regentage. Sorgen vor dem SommerIn den sozialen Netzwerken appellierte der Bürgermeister an die Verantwortungsbereitschaft der Einwohner. Die Bürger versichern vor der Kamera, dass sie die Sparmaßnahmen anwenden. „Wir putzen uns die Zähne un…

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  • Kaufkraft: Die Gemeinde Denain bietet allen Einwohnern eine Unterstützung von 50 Euro an

    Kaufkraft: Die Gemeinde Denain bietet allen Einwohnern eine Unterstützung von 50 Euro an

    In Denain im Norden Frankreichs bekommen alle Einwohner einen Zuschuss von 50 Euro, um den steigenden Preisen entgegenzuwirken. Die Gemeinde hatte dieses Experiment bereits im letzten Jahr durchgeführt, sehr zur Freude der Einwohner. Vor dem Rathaus von Denain (Nord) bildete sich schon lange vor der Öffnung der Türen eine Schlange. Die Einwohner haben es eilig, ihren Scheck zu erhalten. „Das tut gut, vor allem bei all dem, was im Moment teurer wird“, bekräftigt eine Frau auf dem Sender France 2. Die Gemeinde bietet 50 Euro pro Haushalt ohne Bedürftigkeitsprüfung, eine willkommene Anschubaktion in einer Stadt, in der 30 % der Bevölkerung arbeitslos sind. Die Aktion kostete die Gemeinde im letzten Jahr 400.000 Euro. Im letzten Jahr wurden 6.231 Schecks verteilt, was die Gemeinde insgesamt 400.000 Euro kostete, was immerhin 2 % des städtischen Haushalts entsprach. Die Stadtverwaltung hatte bei anderen Ausgaben gekürzt. „Wir machen es dieses Jahr wieder, weil die Leute es brauchen. Wenn di…

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  • Emmanuel Macron als Hitler: Wandgemälde sorgt in Avignon für Polemik

    Emmanuel Macron als Hitler: Wandgemälde sorgt in Avignon für Polemik

    Das Wandgemälde zeigt den Präsidenten der Republik mit der Inschrift „49.3“ an Stelle des Bürstenschnurrbarts. Ein neues Fresko des Graffiti-Künstlers Lekto, der im Mittelpunkt der Polemik stand, als er im Juni 2022 in Avignon ein als antisemitisch eingestuftes Fresko gemalt hatte, soll „so schnell wie möglich“ entfernt werden, kündigt der Gemeindeverband Grand Avignon gegenüber dem Sender France Bleu Vaucluse am Montag, dem 3. April, an. Das neue Fresko, das der Graffiti-Künstler am Sonntag an einem Gebäude am Rande eines Parkplatzes im Norden der Stadt anbrachte, zeigt den Präsidenten der Republik als Adolf Hitler karikiert. Statt des Hitlerbärtchens ist die Aufschrift „49.3“ zu sehen, zusammen mit dem Satz „Non merci“ (Nein, danke). Das Wandgemälde wird „auf Wunsch des Präsidenten des Departements und der Präfektin“ entfernt werden. Der Graffiti-Künstler Lekto gibt unteren Rand seines Werkes an, dass es sich um ein „satirisches Werk“ handele. https://twitter.com/bleuvaucluse/status/…

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  • Emmanuel Macron besucht China: Französische Unternehmen noch sehr vorsichtig

    Emmanuel Macron besucht China: Französische Unternehmen noch sehr vorsichtig

    Emmanuel Macron wird am Mittwoch bei seinem offiziellen Besuch in China auch mit französischen Unternehmern zusammentreffen, die China gegenüber weiterhin sehr misstrauisch sind, auch mehr als drei Monate nach der Aufhebung der Covid-19-Einschränkungen. Emmanuel Macron beginnt am Mittwoch, dem 5. April, einen Staatsbesuch in China. Es ist der erste Besuch seit 2019 und diesmal wird der Krieg in der Ukraine eines der wichtigen Themen sein, aber sicher nicht das einzige. Nach drei Jahren Covid-19 wollen Paris und Peking ihre Beziehungen wiederbeleben, insbesondere die Wirtschaftspartnerschaften. Das wird von den rund 2.000 französischen Unternehmen, die in China vertreten sind, sehnlichst erwartet. Es sind Unternehmer, die noch von drei Jahren „Null-Covid-Politik“ traumatisiert sind, die der Staatspräsident jetzt treffen wird. Bis heute hat sich die Geschäftstätigkeit in China wieder erholt, aber die französischen Unternehmen sind noch sehr vorsichtig und misstrauisch. Drei Jahre Gesundh…

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  • Arzneimittelmangel: Gesundheitsbehörden wollen Liste mit „wesentlichen“ Medikamenten erstellen

    Arzneimittelmangel: Gesundheitsbehörden wollen Liste mit „wesentlichen“ Medikamenten erstellen

    Der französische Gesundheitsminister François Braun kündigte am Montag die Erstellung eines Plans zur Bekämpfung von Medikamentenengpässen an. In einem ersten Schritt werden die Behörden eine Liste mit Medikamenten erstellen, die als „wesentlich“ eingestuft werden. „Wir haben ein echtes Problem mit Medikamenten, aber es gibt keinen Mangel“. Gesundheitsminister François Braun wollte am Montag, dem 3. April, vor den Kameras des französischen Fernsehsenders BFMTV beruhigen, was die Medikamentenvorräte in Frankreich betrifft. In einigen Apotheken des landes ist es in letzter Zeit zu Lieferverzögerungen bei bestimmten Medikamenten gekommen.

    François Braun berichtete außerdem, dass die Regierung derzeit an einem Plan zur Bekämpfung von Arzneimittelknappheit arbeitet, um Abhängigkeiten von anderen Ländern zu verringern. Im Rahmen der Ausarbeitung dieses Plans will das Gesundheitsministerium eine genaue Liste der Medikamente aufstellen, a…

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  • Neun Personen in Nizza wegen eines Videos festgenommen, das einen Mann mit Sturmgewehr zeigt

    Neun Personen in Nizza wegen eines Videos festgenommen, das einen Mann mit Sturmgewehr zeigt

    Die Präfektur Alpes-Maritimes teilte mit, dass nach der Festnahme auch vier Waffen, 5 kg Cannabisharz, 10 kg Cannabis und 2,2 kg Kokain beschlagnahmt worden seien. Die Bilder, die der Vorsitzende der Republikaner, Eric Ciotti, am Sonntag, dem 2. April, auf Twitter postete, lösten einen politischen Aufschrei aus. Sie zeigen einen Mann mit einem Sturmgewehr, der durch das Viertel Les Moulins in Nizza (Alpes-Maritimes) spaziert. „Ich fordere den Innenminister Gérald Darmanin auf, alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um dieses Viertel zurückzuerobern!“, forderte Eric Ciotti in seinem Tweet. Seine Worte wurden gehört. Die Präfektur der Alpes-Maritimes gab am Montag bekannt, dass neun Personen in dem Viertel festgenommen wurden, „nachdem ein Video einer bewaffneten Person in Les Moulins verbreitet wurde“. Es wurden Waffen und Drogen beschlagnahmt.
  • Emmanuel Macron kündigt bis zum Ende des Sommers Gesetzentwurf über Sterbehilfe an

    Emmanuel Macron kündigt bis zum Ende des Sommers Gesetzentwurf über Sterbehilfe an

    Der Präsident der Republik ergriff am Montag, dem 3. April, das Wort, nachdem er Mitglieder des Bürgerkonvents zum Thema „Lebensende“ empfangen hatte. Emmanuel Macron erklärte, er wolle „bis zum Ende des Sommers“ einen Gesetzentwurf vorlegen. „In Verbindung mit den Parlamentariern“, mit „allen Beteiligten und auf der Grundlage der Schlussfolgerungen“, die der Bürgerkonvent gezogen hat, will der Staatschef mit diesem neuen Gesetz ein, wie er es nannte, „französisches Modell für das Lebensende“ aufbauen. Zwei Mitglieder des Bürgerkonvents haben auf franceinfo.fr Fragen beantwortet. Nachdem sie den Elysée-Palast verlassen hatten, nahmen zwei Mitglieder des Bürgerkonvents am frühen Nachmittag an einem Chat auf franceinfo.fr teil. „Ich hoffe, dass dieser Bürgerkonvent etwas bewegen wird, sowohl in der Frage des Lebensendes, als auch in der Frage der Bürgerbeteiligung“, erklärte Jean-Noël, eines der Mitglieder. Ein „nationaler Zehnjahresplan“ zur Hospiz- und Palliativversorgung. Emmanuel Mac…

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  • „Das ist unglaublich!“: Mit 93 Jahren beendet Charly den Paris-Marathon in 7 Stunden und 22 Minuten

    „Das ist unglaublich!“: Mit 93 Jahren beendet Charly den Paris-Marathon in 7 Stunden und 22 Minuten

    Am Sonntag, dem 2. April, gelang dem 93-jährigen Charly Bancarel Unglaubliches. Er überquerte die Ziellinie des Paris-Marathons in 7 Stunden und 22 Minuten.

    „Es ist wunderschön, ich habe Tränen in den Augen, weil ich so viel Zuspruch und Applaus bekommen habe. Das ist unglaublich!“ Das waren die ersten Worte, die Charly Bancarel am Sonntag, dem 2. April, im Ziel des Paris-Marathons in das Mikrofon von France Télévisions sprach. Der 93-jährige ehemalige Busfahrer schaffte es, die gut 42 Kilometer in 7 Stunden, 22 Minuten und 11 Sekunden zurückzulegen.

    Der junge 93-Jährige aus Salers (Cantal) war einer der 52.000 Teilnehmer der diesjährigen Paris-Marathons. Er erreichte den 50.769. Platz und wurde Erster in seiner Altersgruppe. Ein stolzer Mann aus der Auvergne: „Ich bin regelmäßig gelaufen und habe mein Ziel erreicht. Ich habe den Paris-Marathon geschafft, dank der Begleiter und der Organisatoren, die sich wirklich gut um mich gekümmert haben.“

    Sein nächstes Ziel: die Olympischen Spiele. „Vor drei oder vier Jahren habe ich erfahren, dass die Olympischen Spiele in Frankreich stattfinden sollen. Da ich etwas Ahnung vom Laufen hatte, dachte ich mir, warum soll ich mich nicht anmelden?“, sagte der mit recht überaus stolze Charly.