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  • Rentenreform: Demonstrantenzahlen gehen zurück – gewaltsame Auseinandersetzungen nehmen zu

    Rentenreform: Demonstrantenzahlen gehen zurück – gewaltsame Auseinandersetzungen nehmen zu

    Rund 400.000 Menschen demonstrierten laut Angaben der Gewerkschaft CGT am Donnerstag in Paris gegen die Rentenreform. Die Zahlen der Behörden liegen bei 90.000. Das waren etwas weniger als am letzten Aktionstag am 28. März, als die CGT 450.000 und die Behörden 93.000 Demonstranten in der Hauptstadt gemeldet hatten. Innenminister Darmanin meldet 111 Festnahmen und 154 verletzte Polizeikräfte in ganz FrankreichInsgesamt 111 Personen wurden am Donnerstag in Frankreich während des 11. Tages der Mobilisierung gegen die Rentenreform festgenommen und 154 Polizisten und Gendarmen verletzt, „einige von ihnen schwer“, so eine vorläufige Bilanz, die Innenminister Gérald Darmanin twitterte.“Volle Unterstützung für die Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute, die die Demonstranten und öffentliche wie private Güter schützen“, twitterte der Innenminister. Die Zahl der verletzten Demonstranten ist noch nicht bekannt.

    Demonstranten und Sanit…

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  • In Frankreich ist Trinkwasser oft mit Rückständen eines verbotenen Fungizids verseucht

    In Frankreich ist Trinkwasser oft mit Rückständen eines verbotenen Fungizids verseucht

    Laut einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Nationalen Agentur für Gesundheitssicherheit ist das in Frankreich verteilte Trinkwasser weitgehend mit dem Metaboliten von Chlorthalonil R471811, einem Fungizid, das in Frankreich seit 2020 verboten ist, kontaminiert. Es handelt sich um den am häufigsten gefundenen Metaboliten und führt bei mehr als einer von drei Probenahmen zu Überschreitungen der Qualitätsgrenze. Das Trinkwasser in Frankreich ist großflächig mit Rückständen eines seit mehreren Jahren verbotenen Fungizids kontaminiert, was ein Zeichen dafür ist, dass Spuren von Pestiziden auch lange nach dem Ende ihrer Verwendung in der Umwelt verbleiben, so ein Bericht der französischen Behörde Anses, der am Donnerstag, den 6. April veröffentlicht wurde. Die nationale Agentur für Gesundheitssicherheit (Anses) untersuchte Wasserproben aus dem ganzen Land, einschließlich der Überseegebiete, insbesondere auf der Suche nach 157 Pestiziden und ihren Metaboliten, d. h. den Bestandteil…

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  • Steuern: Serienbetrug – französische Verwaltung sperrt gehackte Internet-Steuerkonten

    Steuern: Serienbetrug – französische Verwaltung sperrt gehackte Internet-Steuerkonten

    Die Steuerbehörde warnt vor einer Welle von Hackerangriffen, die sich gegen die Nutzer der Website www.impots.gouv.fr richten. Um die Steuerzahler und ihre Bank- und persönlichen Daten vor bösartigen Aktionen zu schützen, wurden die Konten, die Opfer betrügerischer Aktionen wurden, gesperrt. Dies könnte auch auf Sie zutreffen.

    Sie haben keinen Zugriff mehr auf Ihr Benutzerkonto auf der Website www.impots.gouv.fr.? Dies ist wahrscheinlich die Folge eines Hackerangriffs, der von der Steuerverwaltung jetzt entdeckt wurde, die zum Schutz Ihrer persönlichen und vertraulichen Daten eine Sperrung vorgenommen hat.

    Überall in Frankreich warnen die Regionaldirektionen für öffentliche Finanzen die Steuerzahler seit diesem Mittwoch vor Betrugsversuchen und Identitätsdiebstahl.

    „In letzter Zeit wurden Fälle von Identitätsdiebstahl und betrügerischen Zugriffen auf Nutzerkonten in einigen besonderen Bereichen auf der Website www.impots.gouv.fr. festgestellt“, warnt die Steuerbehörde und weist darauf hin, dass eine Phishing-Kampagne mit betrügerischen E-Mails hinter diesen Kontohacks stecken soll. „Die unrechtmäßigen Zugriffe sind nicht durch eine Schwachstelle des Informationssystems zu erklären“, so die Steuerbehörde.

    Um die persönlichen Daten zu schützen und den Zugriff auf vertrauliche Daten oder die Durchführung böswilliger Handlungen zu verhindern, wurde die betroffenen Konten gesperrt. Insbesondere erwähnt die Steuerverwaltung eine böswillige Änderung der Bankdaten, die dazu führen könnte, dass die Überweisungen zu viel gezahlter Steuern nicht auf das Konto des Steuerzahlers, sondern auf das der Täter erfolgen könnte. Die betroffenen Nutzer werden derzeit individuell informiert (per E-Mail oder alternativ per Post).

    Um die Reaktivierung eines gesperrten Kontos auf www.impots.gouv.fr vorzunehmen, werden die Nutzer oder ein ordnungsgemäß bestellter Bevollmächtigter aufgefordert, sich mit einem Ausweisdokument in das Finanzamt zu begeben.

    Tipps zur Vermeidung von Betrug
    Anlässlich dieser Welle von Hackerangriffen erneuert die Verwaltung ihre Ratschläge zur Vorsicht und Wachsamkeit.

    – Nutzen Sie für alle Ihre Steuerangelegenheiten immer die Website www.impots.gouv.fr, insbesondere für den Zugang zu Ihrem persönlichen Bereich;

    – Wenn Sie E-Mails von der Steuerverwaltung erhalten, überprüfen Sie systematisch die Absenderadresse: Sie muss unbedingt mit @dgfip.finances.gouv.fr enden;

    – Ändern Sie Ihr Passwort in eines, das auf keiner anderen Website verwendet werden sollte;

    – Falls noch nicht geschehen, geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer in Ihrem persönlichen Bereich an, um die Sicherheit zu erhöhen;

    – Geben Sie niemals persönliche Informationen oder Informationen, die den Zugang zu Online-Diensten ermöglichen, per Telefon weiter.

  • 🔴 11. großer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform / Ausschreitungen

    🔴 11. großer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform / Ausschreitungen

    Der Demonstrationszug in Paris setzte sich am elften Tag der Mobilisierung gegen die geplante Rentenreform kurz nach 14 Uhr von der Esplanade des Invalidendoms aus in Bewegung. Außerdem ordnete das Verwaltungsgericht Rouen in einer einstweiligen Verfügung die Aussetzung der Zwangsverpflichtung streikender Arbeiter der TotalEnergies-Raffinerie in Gonfreville-L’Orcher im Departement Seine-Maritime an. Hunderttausende Menschen werden am Donnerstag, dem 6. April, in den Straßen Frankreichs erwartet, um gegen die Rentenreform zu protestieren. Dieser erneute nationale Protesttag wird zeigen, ob die Bewegung an Schwung verliert oder im Gegenteil wieder auflebt, nachdem Regierung und Gewerkschaften auf ihren Positionen beharren. Der Streik findet einen Tag nach einem mißglückten Treffen zwischen Elisabeth Borne und den Gewerkschaften statt, das laut den Gewerkschaften ein „Misserfolg“ war. Das Umfeld von Emmanuel Macron schob die Schuld für das Scheitern des Dialogs den Gewerkschaften zu, insb…

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  • Emmanuel Macron will mit Hilfe von China bei Lösung des Ukraine-Konflikts vorankommen

    Emmanuel Macron will mit Hilfe von China bei Lösung des Ukraine-Konflikts vorankommen

    Bei seinem Besuch in China hofft Emmanuel Macron für eine Lösung des Konflikts in der Ukraine auf Hilfe und Rückendeckung von Peking. Eine heikle Operation, da China bisher als Verbündeter Russlands gilt. Als er aus dem Präsidentenflugzeug stieg, war dies sicherlich ein wichtiges Ziel von Emmanuel Macron: China zu einem Verbündeten bei der Lösung des Konflikts in der Ukraine zu machen. Eine heikle Mission, da das Land eine zweideutige Position innehat. Im Februar 2023 hatte Peking einen eigenen Fahrplan zur Beendigung des Krieges ausgearbeitet. Ein Plan, der den französischen Staatspräsidenten nicht überzeugte: „Wir haben ihn begrüßt, aber finden wir uns in seiner Gesamtheit darin wieder? Nein. Nichtsdestotrotz hat er einen Nutzen, er zeigt den Willen, sich für die Lösung des Konflikts einzusetzen.“ Xi Jinping reiste bereits nach Moskau. Seit Beginn des Konflikts hat China mehrmals Zeichen der Unterstützung für seinen russischen Verbündeten gezeigt. Vor zwei Wochen reiste XI Jinping so…

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  • Lebenserwartung: Franzosen werden öfters 100 Jahre alt als der Rest der Europäer

    Lebenserwartung: Franzosen werden öfters 100 Jahre alt als der Rest der Europäer

    Dies ist eines der Ergebnisse der jüngsten Erhebung des Statistikinstituts Insee über Menschen ab 100 Jahren. In Frankrich gibt es 30.000 von ihnen. Eine hohe Zahl im Vergleich zu den europäischen Nachbarn, was wohl vor allem auf die Ernährung zurückzuführen ist. Die Zahlen und Kurven, die das französische Statistikamt Insee am Mittwoch, dem 5. April, veröffentlichte, sind eindeutig: Die Zahl der Hundertjährigen ist seit den 1970er Jahren um durchschnittlich 8 % pro Jahr gestiegen. In Frankreich gibt es mittlerweile 30.000 von ihnen (0,04 % der Gesamtbevölkerung), von denen die Hälfte noch zu Hause oder bei einem Verwandten lebt. Die 100-Jährigen und Älteren sind in erster Linie Frauen, nämlich zu 86 %. In Bezug auf die Langlebigkeit haben Menschen mit besserer Bildung einen Vorteil, da sich die Wahrscheinlichkeit, 100 Jahre alt zu werden, verdoppelt, wenn man eine höhere Ausbildung absolviert hat. Eine lange Ausbildung bedeutet in der Regel einen höheren Lebensstandard, was auch den Z…

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  • TotalEnergies deckelt Benzinpreis bei 1,99 Euro pro Liter – unabhängig vom Kraftstoff

    TotalEnergies deckelt Benzinpreis bei 1,99 Euro pro Liter – unabhängig vom Kraftstoff

    Angesichts der Versorgungsschwierigkeiten und Preissteigerungen kündigt TotalEnergies an, die Preise für alle seine Kraftstoffe ab Freitag, dem 7. April, vorübergehend zu deckeln. TotalEnergies wird ab Freitag „vorübergehend“ seine Preisbegrenzungsmaßnahme von 1,99 Euro pro Liter auf alle Kraftstoffe (SP95, SP98, Diesel, Excellium) ausweiten, wie der Ölkonzern in einer Pressemitteilung bekannt gab. „Die im März eingeleitete Preisstopp-Maßnahme gilt jetzt also auch für die Produktreihe Excellium (SP98 & Diesel Excellium) und zwar so lange, bis die Tankstellen keine Versorgungsschwierigkeiten mehr haben“, heißt es in der Erklärung. Seit dem 1. März betraf die Obergrenze von 1,99 € bereits die Palette der klassischen Kraftstoffe wie einfachen Diesel und SP95-Benzin. Am Mittwochmorgen war an 6,95 % der französischen Tankstellen mindestens einer der Kraftstoffe (Benzin und/oder Diesel), die sie normalerweise anbieten, vergriffen, wie aus der Analyse der Daten auf der Regierungswebsite für Kraftstoffpreise hervorgeht.
  • Wetter in Frankreich: Was ist in den nächsten drei Monaten zu erwarten?

    Wetter in Frankreich: Was ist in den nächsten drei Monaten zu erwarten?

    Jeden Monat veröffentlicht Météo France einen Bericht mit den wichtigsten Klimatrends für die nächsten drei Monate. Die neuesten Vorhersagen wurden am Mittwoch, dem 5. April veröffentlicht.

    Nach einem eher trockenen und regenarmen Winter machte der März in Frankreich mit zahlreichen Niederschlägen einiges wieder gut. Météo France veröffentlicht jeden Monat eine vierteljährliche Prognose der großen Klimatrends. Die Schätzungen für das Quartal April, Mai, Juni wurden am Mittwoch, dem 5. April veröffentlicht. Ein Quartal mit Temperaturen, die entweder wärmer oder kälter oder im Rahmen der normalen jahreszeitlichen Temperaturen liegen könnten.

    In dieser letzten Prognose von Météo-France sind klare Trends nur sehr schwer zu erkennen. Die Szenarien für die Temperaturen sind alle wahrscheinlich: 33% Wahrscheinlichkeit, dass sie über der normalen Jahreszeit liegen, 33%, dass sie der normalen Jahreszeit entsprechen, und 33%, dass sie kälter sind. Im Mittelmeerraum ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Temperaturen über der normalen Jahreszeit liegen, bei 50 %. Dieser Trend ist nicht nur auf Frankreich beschränkt, die Temperaturen in allen Mittelmeerländern sollen relativ hoch sein werden.

    Vorausschau Météo France

    Bei den Niederschlägen ist der gleiche Trend zu beobachten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Sommer trockener, normal oder nasser als normal ausfällt, beträgt jeweils 33%.

    Dass Météo-France einige Schwierigkeiten hat, die Szenarien genauer vorherzusagen, liegt daran, dass zwei Klimaphänomene aufeinander folgen. Seit Anfang März ist das Ende von La Niña, das 2020 mit einer ungewöhnlich langen Dauer von drei Jahren begann. Diese Wetteranomalie, zeichnet sich durch eine Abkühlung des Oberflächenwassers im Pazifischen Ozean aus. Dieses Phänomen wirkt sich direkt auf die Hitze auf dem Kontinent Europe aus, da die Winde die Kühle des Wassers des Pazifischen Ozeans mit sich bringen.

    Die unsicheren Vorhersagen von Météo-France sind das Ergebnis des Endes dieses Phänomens. La Niña macht nun Platz für „neutrale“ Bedingungen während des Frühlings, bevor im Sommer ein anderes Phänomen an Stärke gewinnt: El Niño. Im Gegensatz zu La Niña führt er zu einer Erwärmung des Wassers im Pazifischen Ozean. Auch das wirkt sich auf den gesamten europäischen Kontinent aus und führt zu einem Anstieg der Temperaturen. La Chaine Météo erklärt, dass, wenn dieses Phänomen intensiv und dauerhaft ist, dies ein Jahr 2023 begünstigen würde, das noch wärmer ist als das Vorjahr.

  • Benzinknappheit in Frankreich: Besorgte Autofahrer wenige Tage vor Ostern

    Benzinknappheit in Frankreich: Besorgte Autofahrer wenige Tage vor Ostern

    Seit Anfang der Woche hat die Regierung Zwangsverpflichtungen vorgenommen, um die Tankstellen wieder aufzufüllen, damit den Franzosen, die über das Osterwochenende mit dem Auto verreisen wollen, der Treibstoff nicht ausgeht. Wenige Tage vor dem großen Reisewochenende machen sich viele Autofahrer jedoch Sorgen.

    Mit dem Auto über das lange Osterwochenende zu verreisen, könnte kompliziert werden. Die Region um Paris ist am stärksten von Benzinknappheit betroffen, in 30 % der Tankstellen fehlen ein oder mehrere Kraftstoffe. Im Departement Hauts-de-Seine kam am Mittwoch, dem 5. April, ein Verkehrsteilnehmer zum Tanken, bevor er in die Normandie aufbrach. „In Voraussicht, für den Fall, dass ich nichts finde. […] Ich tanke lieber, dann kann ich in Ruhe hin und zurück fahren“, sagte er auf dem Sender France 2.

    Weitere Zwangsverpflichtungen
    In Frankreich fehlt an fast jeder zehnten Tankstelle mindestens ein Kraftstoff. Seit Anfang der Woche hat sich die Lage jedoch verbessert. Dies dürfte auch weiterhin der Fall sein. In den Raffinerien Gonfreville (Manche) und Donges (Loire-Atlantique), die insbesondere die Tankstellen in der Region Île-de-France versorgen, wurden Zwangsverpflichtungen von streikenden Mitarbeitern verfügt. Die Mitarbeiter der Raffinerie Gravenchon (Seine-Maritime) beendeten den Streik am Dienstag, dem 4. April. In der Hälfte der französischen Raffinerien gibt es jedoch immer noch Blockaden. Laut der Gewerkschaft der Erdölunternehmen ist die Rückkehr zur Normalität jedoch noch in weiter Ferne.

  • Ausstellung in Mulhouse zeigt die Autos aus den Kultfilmen von Louis de Funès

    Ausstellung in Mulhouse zeigt die Autos aus den Kultfilmen von Louis de Funès

    In Mulhouse, im Département Haut-Rhin, ist eine Ausstellung den Autos gewidmet, die die Kultszenen der Filme von Louis de Funès geprägt haben. Eine Ausstellung, die sowohl die Filmografie von Louis de Funès als auch die populäre Geschichte des Automobils nachzeichnet. In Mulhouse (Haut-Rhin) ist ein…

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