Autor: Nachrichten

  • Elisabeth Borne empfängt Gewerkschaften: „Einen friedlichen und konstruktiven Dialog wieder aufnehmen“

    Elisabeth Borne empfängt Gewerkschaften: „Einen friedlichen und konstruktiven Dialog wieder aufnehmen“

    Die französische Regierungschefin wird am Dienstag und Mittwoch mit den Vorsitzenden der fünf wichtigsten Gewerkschaftsorganisationen sprechen. Rückkehr an den Gesprächstisch. Elisabeth Borne wird am Dienstag, den 16. und Mittwoch, den 17. Mai mit den Vorsitzenden der fünf größten Gewerkschaften zu bilateralen Gesprächen zusammentreffen. Die Gewerkschaft FO wird um 18.15 Uhr empfangen, gefolgt von der CFDT um 19.30 Uhr. Am Mittwoch trifft sich die Premierministerin mit der CFE-CGC, der CFTC und der CGT. Die Exekutive möchte „einen beruhigten und konstruktiven Dialog wieder aufnehmen“, ohne den Sozialpartnern eine Tagesordnung vorzuschreiben. Die Gewerkschaften wollen ihrerseits den Druck gegen die Rentenreform aufrechterhalten. „Wir werden zuerst mit ihr über die Renten sprechen“, und dann „werden wir ihr sagen, dass wir reparieren müssen“, was „in der Arbeitswelt beschädigt“ wurde, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft CFDT, Laurent Berger, am Dienstag auf dem Sender France 2. Ein Ja…

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  • Frankreich: Einsatz von Drohnen durch die Polizei vor dem Staatsrat angefochten

    Frankreich: Einsatz von Drohnen durch die Polizei vor dem Staatsrat angefochten

    Laut Rechtsanwalt Jean-Baptiste Soufron „versucht das Innenministerium, die Drohnenfrage durchzudrücken“: „Was in den europäischen Texten steht, ist, dass der Einsatz von Drohnen nur erlaubt sein darf, wenn es sich um eine absolute Notwendigkeit handelt“. Die Ordnungskräfte schicken „Drohnen ein bisschen überall für alles Mögliche“ hin, kritisiert am Dienstag, dem 16. Mai, Rechtsanwalt Jean-Baptiste Soufron, Anwalt in Paris und Mitglied des Vereins zur Verteidigung der verfassungsmäßigen Freiheiten, der jetzt eine Klage eingereicht hat, die am Dienstag vom Staatsrat in Bezug auf den Einsatz von Drohnen durch die Polizei geprüft wird, gegenüber Franceinfo. Die Bedingungen, unter denen die Polizei Drohnen einsetzen darf, haben sich kürzlich mit einem Dekret vom 19. April 2023 geändert. Ihr Einsatz wurde vom Verwaltungsrichter anlässlich der mit hohem Risiko behafteten Demonstrationen am 1. Mai bestätigt. Doch für den Anwalt darf man Drohnen nicht ohne einen strengen Rahmen benutzen, „wei…

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  • Sechs Seniorinnen im Alter von 84 bis 99 Jahren erklimmen die Stufen des Eiffelturms

    Sechs Seniorinnen im Alter von 84 bis 99 Jahren erklimmen die Stufen des Eiffelturms

    Sechs Bewohnerinnen eines Altenheims aus Troyes im Alter von 84 bis 99 Jahren stiegen am Montag, 15. Mai, die 327 Stufen zum ersten Stock des Eiffelturms in Paris hinauf. Begleitet von einem Sporttrainer hatten sie seit mehreren Monaten dafür trainiert.

    Die Herausforderung haben sie mit Bravour gemeistert. Sechs Bewohnerinnen eines Altenheims aus Troyes haben am Montag, dem 15. Mai, die 327 Stufen zum ersten Stock des Eiffelturms in Paris erklommen. Die sportlichen Frauen im Alter von 84 bis 99 Jahren hatten mehrere Monate lang in ihrer Pflegeeinrichtung trainiert.

    Schöner Sieg
    Mit Hilfe eines Trainers für körperliche und mentale Vorbereitung motivierten sich die älteren Damen und trainierten auf den Treppen ihrer Wohnanlage, bevor sie schließlich die Eiserne Lady in Paris in Angriff nahmen. „Ich dachte, es sei schwieriger!“,wunderte sich die 89-jährige Monique gegenüber dem TV-Sender TF1.

    Und während Rose, die mit 84 Jahren Jüngste, die Gruppe anführte und den Aufstieg nach etwa 30 Minuten als Erste beendete, schafften es auch alle anderen, ihr Ziel etwa 10 Minuten später zu erreichen. Ein schöner Sieg für alten Damen, die anschließend noch eine Fahrt mit dem Bateau-Mouche auf der Seine genießen durften.

  • Brandgefahr: Die Natur säubern kann Leben retten

    Brandgefahr: Die Natur säubern kann Leben retten

    Im Departement Var ist die Zeit der Reinigung der Natur gekommen. Ein Bürgermeister überprüft, ob die Arbeiten in einem Gebiet, das häufig von Bränden betroffen ist, reibungslos ablaufen.

    Im Departement Var ist das Entfernen von Gestrüpp inzwischen eine gesetzliche Pflicht geworden. Auf dem Massif de La-Garde-Freinet (Var) gibt es Tausende Hektar zu pflegen. Angesichts der Größe des Gebiets wird diese Aufgabe häufig an Profis übertragen. „Die Priorität liegt auf dem Gestrüpp“, ruft der Bürgermeister einem Angestellten zu. Er hält Ausschau nach jedem Stück Land, das brach liegt. Für ihn bedeutet das Säubern der Flächen um die Häuser herum, dass sie im Falle eines Brandes besser geschützt sind. „Wir sehen den Nutzen, weil es Gegenden sind, die von Bränden im Jahr 2021 betroffen waren. (…) Um jedes Haus herum bildet sich ein Kreis. Dieser Kreis ist ein Schutzring gegen das Feuer“, erläuterte er auf dem Sender France 3.

    Im Jahr 2021 forderte ein Feuer zwei Todesopfer.
    Tatsächlich verwüstete im August 2021 ein Feuer 7.000 Hektar des Massivs de La-Garde-Freinet. Etwa 30 Häuser wurden zerstört. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben. Die Feuerwehr will daran erinnern, dass das Entfernen von Gestrüpp Leben retten kann. „Die überwältigende Mehrheit der Häuser, die vom Feuer betroffen waren, hielten sich nicht an die gesetzlichen Verpflichtungen zur Grundstücksreinigung“, erklärt die Leiterin der Kommunikationsabteilung der Feuerwehr des Departements Var. In diesem an Brände gewöhnten Gebiet können die Gemeinden Besitzer von Grundstücken, die sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben halten, mit Geldbußen belegen.

  • Italien: Das Land ist mit einer großen Migrationskrise konfrontiert

    Italien: Das Land ist mit einer großen Migrationskrise konfrontiert

    Seit Anfang des Jahres ist die Zahl der ankommenden Migranten in Italien um 300% gestiegen. In Kalabrien versuchen Teams des Zivilschutzes, den Zustrom von Erstankömmlingen zu koordinieren.

    In den ersten vier Monaten des Jahres ist die Zahl der ankommenden Migranten in Italien um 300% im Verglaich zum Vorjahr gestiegen. Es ist der Süden des Landes, der an vorderster Front der Migrationskrise steht. Die kleine Hafenstadt Roccella Ionica, 6.000 Einwohner, muss Hunderte von ankommenden Flüchtlingsbooten bewältigen. Auch an diesem Abend ist das vom Roten Kreuz betriebene Notaufnahmezentrum voll belegt. Die Migranten, die alle aus Libyen kamen, wurden nach sieben Tagen Irrfahrt auf dem Meer gerettet. Ein 16-jähriger junger Mann hat die Reise ganz allein von Pakistan aus angetreten. „Ich bin nach Italien gekommen, weil ich in meinem Land nicht sicher war“, erzählt er.

    Um sich zu verständigen, behelfen sich die freiwilligen Helfer mit den Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen. Es gibt keine Dolmetscher, sondern nur Apps auf dem Handy. „All diese jungen Menschen tun mir leid. […] Sie sind so dankbar für das Wenige, das wir ihnen geben“, sagt Arturo Bianco, ein Freiwilliger des Zivilschutzes gegenüber dem Sender France 2. Nur haben nicht alle das Glück, lebend in Italien anzukommen. In Cutro kamen am 26. Februar 94 Menschen ums Leben und 80 überlebten. 34 Minderjährige konnten nur noch tot geborgen werden.

    Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer der auf dem Mittelmeer umgekommenen Flüchtlinge wesentlich höher ist.

  • Emmanuel Macron will bis 2027 Steuersenkungen in Höhe von zwei Milliarden für „die Mittelschicht“

    Emmanuel Macron will bis 2027 Steuersenkungen in Höhe von zwei Milliarden für „die Mittelschicht“

    Der Präsident der Republik erklärte am Montagabend, er habe seine Regierung gebeten, Vorschläge zu diesem Thema zu machen. Präsident Emmanuel Macron will bis 2027 zwei Milliarden Euro an Steuersenkungen auf „die Mittelschicht“ „konzentrieren“, „wenn der Haushalt dies in diesem Fünfjahreszeitraum erlaubt“, wie er am Montag, dem 15. Mai, auf dem französischen Fernsehsender TF1 ankündigte. „Ich habe die Regierung gebeten, mir Vorschläge zu machen“. Der Staatschef ging nicht näher auf die geplanten Maßnahmen ein. „Ich habe die Regierung gebeten, daran zu arbeiten, aber ich will hier keine Türen schließen, weil es intelligente Dinge geben kann, die man bei einem Teil der Abgaben, die Sie zahlen, der Beiträge, die Sie zahlen, wenn Sie Arbeitnehmer sind, machen kann“, betonte Macron. „Einkommen zwischen 1.500 und 2.500 Euro“. Wann könnten die Steuersenkungen greifen? „Wenn der Staatshaushalt es in diesem Fünfjahreszeitraum, in dieser Amtszeit erlaubt“, antwortete Emmanuel Macron ohne weitere …

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  • Normandie: Bäcker nutzt Sonnenofen zum Backen

    Normandie: Bäcker nutzt Sonnenofen zum Backen

    Arnaud Crétot, ein Bäcker aus der Normandie, verwendet jetzt einen speziellen Solarofen, um sein Brot herzustellen. Diese Lösung ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll. Arnaud Crétot ist ein Bäcker wie jeder andere. Nur dass sein Ofen in seinem Garten steht und sich nur bei Sonnenschein …

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  • US-Milliardär Elon Musk erwägt „bedeutende Investitionen“ von Tesla in Frankreich

    US-Milliardär Elon Musk erwägt „bedeutende Investitionen“ von Tesla in Frankreich

    Der amerikanische Milliardär Elon Musk zeigte sich am Montag, dem 15. Mai, am Rande des „Choose France“-Gipfels im Schloss von Versailles „zuversichtlich, dass Tesla in Zukunft bedeutende Investitionen in Frankreich tätigen wird“. „Ich bin sehr beeindruckt von dem Empfang, den Präsident Macron und die französische Regierung der Industrie bereitet haben“, rief Elon Musk den Journalisten nach einem Austausch mit dem französischen Wirtschaftsminister Bruno Le Maire zu. Am Rande des „Choose France“-Gipfels im Schloss von Versailles äußerte sich der Chef von Tesla, Twitter und Space X am Montag „zuversichtlich, dass Tesla in Zukunft bedeutende Investitionen in Frankreich tätigen wird“. „Mit Elon Musk, dessen Portfolio an Aktivitäten, das sehr breit gefächert ist, jeder kennt, setzen wir die Gespräche fort“, erklärte auch der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire. Aber „es ist besser, wenn wir den Inhalt dieser Gespräche vorerst geheim halten“, betonte der Minister. Hinter den Investitionen in Höhe von insgesamt 13 Milliarden Euro, die anlässlich der sechsten Ausgabe von „Choose France“ angekündigt wurden, „stehen Monate und Monate von Verhandlungen“, so Bruno Le Maire. „Es ist ein Kampf, in dem sich niemand etwas schenkt, um Investitionen nach Hause zu holen, Arbeitsplätze nach Hause zu holen, Technologien nach Hause zu holen“. Die einzige Fabrik, die der Elektroautohersteller Tesla derzeit in Europa baut, befindet sich in Brandenburg nahe Berlin.
  • Französische Industrie: Photovoltaikpaneele aus dem Département Moselle

    Französische Industrie: Photovoltaikpaneele aus dem Département Moselle

    In Hambach im Département Moselle soll eine Fabrik zur Herstellung von Photovoltaikmodulen errichtet werden. Eine Investition in Höhe von 710 Millionen Euro bringt 1.700 Arbeitsplätze. In einem Gewerbegebiet in Hambach im Departement Moselle, in der Nähe von Sarreguemines, soll bis 2025 eine Fabrik für Solarpaneele entstehen. Eine Investition von 710 Millionen Euro, die von dem multinationalen Unternehmen Holosolis getätigt wird, und die bis 2027 die Schaffung von 1.700 Arbeitsplätzen zur Folge haben wird. „Das ist eine ausgezeichnete Nachricht für die Region Sarreguemines, da nicht nur viele Arbeitsplätze geschaffen werden, sondern auch die Attraktivität einer Region aufgewertet wird“, sagte Vincent Seitlinger, republikanischer Abgeordneter des Departements Moselle. Politik zur Reindustrialisierung FrankreichsEine gute Nachricht nach einer großen Enttäuschung: Ein früherer Investor hatte sich im Dezember letzten Jahres nach jahrelangen Verhandlungen zurückgezogen. Das Projekt wurde se…

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  • Kurz vor der Landung verliert Flugzeug ein Teil des Fahrwerks

    Kurz vor der Landung verliert Flugzeug ein Teil des Fahrwerks

    Beim Landeanflug auf den Flughafen Findel in Luxemburg hat ein Frachtflugzeug am Sonntagabend ein Teil seines Fahrwerks verloren. Die Fluggesellschaft sprach von einem „ernsten Zwischenfall“. Eine spektakuläre Szene, die dazu führte, dass der Flugverkehr auf dem Flughafen Findel den ganzen Abend über gestoppt wurde.

    Großer Schrecken am Flughafen Findel in Luxemburg am Sonntag gegen 19 Uhr. Ein Frachtflugzeug verlor bei der Landung einen Teil seines Fahrwerks. Die Szene wurde von einem anderen Piloten gefilmt.

    Die Boeing 747-400 war kurz zuvor vom selben Flughafen gestartet. Nachdem es nicht gelang, das Fahrwerk einzufahren, hatte sich der Pilot entschlossen, umzudrehen und zum Flughafen zurückzukehren. Die Fluggesellschaft Cargolux sprach von einem „ernsten Zwischenfall“.

    Das Frachtflugzeug konnte glücklicherweise sicher landen. Die abgerissenen Räder führten zu mehreren großen Löchern auf der Landebahn. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, berichtet die luxemburgische Tageszeitung Le Quotidien.

    Die Ursache für das Abbrechen des Fahrwerks ist noch nicht bekannt.

    Um die Trümmer auf der Landebahn entfernen zu können, wurde der Flugverkehr auf dem Flughafen Findel, dem einzigen Flughafen Luxemburgs, am Abend unterbrochen. Er wurde um 1 Uhr morgens wieder für Starts und Landungen geöffnet.