Autor: Nachrichten

  • Achtung Gewitter: 68 Departements in Alarmstufe Gelb an diesem Montag

    Achtung Gewitter: 68 Departements in Alarmstufe Gelb an diesem Montag

    Für Montag, den 12. Juni, werden erneut starke Gewitter erwartet, insbesondere im Südwesten Frankreichs. Insgesamt 68 französische Departements wurden von Météo France unter Warnstufe Gelb eingestuft.

    Die Gewittersaison ist in diesen Tagen schon in vollem Gange. Und sie ist noch nicht zu Ende. Am Sonntagnachmittag gingen starke Regenfälle über Toulouse und Umgebung nieder, wo stellenweise bis zu 48 Liter Wasser in einer Stunde gefallen sind.

    Für den Montag, 12. Juni, wurden 68 Departements auf gelbe Gewitterwarnung gesetzt, vor allem in der südlichen Hälfte des Landes. Météo France mahnt zur Vorsicht.

    68 Departements unter Warnstufe Gelb bezüglich Gewittern und Starkregen am heutigen Montag. Météo France

    Hochwasserrisiken werden insbesondere für die Departements Hautes-Pyrénées, Gers, Landes und Pyrénées-Atlantiques genannt. Diese vier Departements werden von La Chaîne météo in Alarmstufe Orange eingestuft.

    Météo France stuft das Wetter am Montag im Nordwesten und Nordosten Frankreichs als ruhig und warm ein, aber überall sonst ist es unbeständig, mit gewittrigen Schauern, besonders am Ende des Tages.

  • Frankreich: Sexuelle Gewalt gegen Minderjährige kostet die Gesellschaft 10 Milliarden Euro pro Jahr

    Frankreich: Sexuelle Gewalt gegen Minderjährige kostet die Gesellschaft 10 Milliarden Euro pro Jahr

    Der Großteil der Gesamtkosten dieser Gewalt steht im Zusammenhang mit den langfristigen gesundheitlichen Folgen für die Opfer wie etwa medizinische Versorgung und später auftretendes Risikoverhalten …

    Mobilisierung von Polizei und Justiz, Auswirkungen auf die Gesundheit während des gesamten Lebens, Risikoverhalten der Opfer… Die Unabhängige Kommission zu Inzest und sexueller Gewalt gegen Kinder (Ciivise) schätzt die Kosten sexueller Gewalt gegen Minderjährige in Frankreich auf fast 10 Milliarden Euro pro Jahr.

    „9,7 Milliarden Euro, so viel kosten uns die Täter jedes Jahr“, so die Rechnung der Kommission, die 2021 von der Regierung im Zuge der #MeToo-Bewegung eingesetzt wurde, in einer Stellungnahme, die am Montag, dem 12. Juni veröffentlicht wurde. Um diesen Betrag zu schätzen, stützte sich die Ciivise auf Kostenstudien im öffentlichen Gesundheitswesen und auf die Kosten der Prävention von Gewalt gegen Minderjährige und Frauen.

    Investitionen in die Prävention
    Von diesen 9,7 Milliarden sind drei Milliarden Euro Ausgaben für unmittelbare und punktuelle Reaktionen: Betreuung der Opfer, Polizei-, Gendarmerie- und Justizdienste, sofortige medizinische Versorgung. Der Großteil der Gesamtkosten solcher Gewalttaten entfällt jedoch auf die langfristigen gesundheitlichen Folgen für die Opfer.

    So wird geschätzt, dass jedes Jahr etwa 6,7 Milliarden an Kosten durch Psychotrauma und nicht geschaffenen Wohlstand entstehen, darunter insbesondere: 2 Milliarden für psychische Störungen, 1 Milliarde für Arztbesuche, 2,6 Milliarden Euro an Schäden durch Risikoverhalten. Der Produktivitätsverlust – bedingt durch die Überrepräsentation der Opfer unter den Arbeitslosen oder Beziehern von Mindestsicherungsleistungen – wird auf 844 Millionen Euro geschätzt.

    Um diese kollektiven Kosten zu senken, muss die Gesellschaft verstärkt in die Prävention von sexueller Gewalt – frühzeitiges Erkennen, potentielle Opfer in Sicherheit bringen – und in die spezialisierte Versorgung investieren, um die Traumata zu behandeln, die die Opfer später daran hindern, ein normales Leben zu führen. In ihrer am Montag veröffentlichten Stellungnahme beschreibt die Ciivise „eine spezialisierte Behandlung für Psychotrauma“ für Kinder und Erwachsene, die in ihrer Kindheit Opfer sexueller Gewalt wurden, in 20 bis 33 Sitzungen, deren Kosten von der Krankenkasse übernommen werden müssten.

  • Gewitter: Starkregen geht am Sonntag über Toulouse nieder – 150 Feuerwehreinsätze

    Gewitter: Starkregen geht am Sonntag über Toulouse nieder – 150 Feuerwehreinsätze

    Am Sonntagnachmittag entstanden von Muret bis Toulouse Gewitter mit sehr starken Regenfällen. Es gab Überschwemmungen und sogar einen Erdrutsch hinter dem Bahnhof Matabiau.

    Am Sonntag, dem 11. Juni, entluden sich nachmittags teils heftige Gewitter über dem Departement Haute-Garonne, wobei die Achse Muret-Toulouse besonders stark betroffen war. Laut Météo France wurden an der Wetterstation in Blagnac in knapp drei Stunden 20 mm, d. h. 20 Liter Wasser pro Quadratmeter, gemessen, an der Station in Francazal fast ebenso viel.

    „Lokal im Zentrum von Toulouse können es bis zu 25 mm gewesen sein, da die städtische Hitze die Konvektion und die Regensummen verstärkt“, sagt Pascal Boureau, Meteorologe und ehemaliger Mitarbeiter von Météo France.

    Die starken Regenfälle führten überall in Toulouse zu Überschwemmungen. Manchmal nahmen Straßen sogar das Aussehen von Sturzbächen an, wie in der Avenue de la Gloire. In Les Minimes, wo die Kanalisation überlastet war, verwandelten sich einige Straßen in Wasserströme mit bis zu 50 Zentimetern Tiefe. Auch das Zentralkommissariat blieb von den Wasserschäden nicht verschont.

    Am Bahnhof Matabiau wurden die unterirdischen Gänge, von denen aus man zu den Bahnsteigen gelangt, überflutet, ebenso wie die Metrostationen François-Verdier und Carmes. Der Verkehr der Linie B war zwischen den Stationen Jaurès und Palais de Justice über eine Stunde lang unterbrochen. Der Betrieb der Linie A war nicht beeinträchtigt.

    In der Rue Périole hinter dem Bahnhof Matabiau gab es auf einer Baustelle in der Nähe der Schule Marengo-Périole einen Erdrutsch.

    Die Feuerwehr musste auf über 100 Hilferufe reagieren, die hauptsächlich in Toulouse eintrafen. „Hauptsächlich um Keller auszupumpen oder wegen elektrischen Problemen wegen des Wassers“, berichtet ein Feuerwehrmann. Überschwemmungen, die nach und nach wieder verschwanden, als die Kanalisation und der Fluss Garonne die vielen Tausenden Liter Wasser wieder aufnehmen konnten. insgesamt führte die Feuerwehr 150 Einsätze durch. 50 Feuerwehrleute waren mit 30 Fahrzeugen im Einsatz.

    Auch in der Region Muretain gab es starke Niederschläge, die zu Verkehrsbehinderungen auf der A64 Saint-Gaudens-Toulouse führten.

    Auch am Montag sind ab dem Vormittag Regenfälle möglich, und am Nachmittag könnten noch Gewitter mit mindestens 3 Litern Regen pro Quadratmeter ausbrechen. Das Gewitterrisiko wird sich am Dienstag fortsetzen, wobei in der Region Garonne den ganzen Tag über zwischen 7 und 10 mm Regen erwartet werden. Der einzige Lichtblick ist das Grundwasser, dessen Pegel wieder steigt, zumindest ein wenig…

  • Streit unter Nachbarn: 11-jähriges Mädchen erschossen und Vater schwer verletzt

    Streit unter Nachbarn: 11-jähriges Mädchen erschossen und Vater schwer verletzt

    Die Tragödie ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag in dem Weiler Saint-Herbot im. Departement Finistère. Der mutmaßliche Täter stellte sich und wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein 11-jähriges Mädchen wurde von einem Nachbarn der Familie in Saint-Herbot (Finistère) erschossen, wie die Staatsanwaltschaft von Quimper am Sonntag, dem 11. Juni, mitteilte und damit eine Meldung von France 3 Bretagne bestätigte. Der Vater des Opfers wurde schwer verletzt und befindet sich in Lebensgefahr. Die Mutter wurde ebenfalls verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Das zweite Kind der Familie, das acht Jahre alt ist, wurde „im Schockzustand“ aufgefunden. Die Tragödie ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Der Verdächtige stellte sich nach Verhandlungen der Gendarmerie und wurde in Gewahrsam genommen, nachdem ein Sonderkommando der Gendarmerie eingeschritten war.

    Ersten Ermittlungen zufolge tauchte der Nachbar der Opfer, „ein 71-jähriger Rentner niederländischer Nationalität, plötzlich mit einer Schusswaffe bewaffnet auf und schoss mehrmals in Richtung der Opfer, die sich in ihrem Garten befanden, bevor er sich mit seiner Frau in seinem Haus verschanzte“.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sind die Gründe für die Tragödie noch nicht bekannt. Es scheint jedoch, dass es zwischen den beiden Nachbarn seit mehreren Jahren einen Konflikt um ein Stück Land gibt, das an die beiden Grundstücke grenzt.

    Die Staatsanwaltschaft von Quimper erklärt, dass eine Untersuchung „vorsätzlicher Tötung eines Minderjährigen unter 15 Jahren“ und „versuchter vorsätzlicher Tötung“ eingeleitet wurde.

  • Listeria-Risiko: Rückruf der in ganz Frankreich verkauften „Pasta box“ von Lustucru

    Listeria-Risiko: Rückruf der in ganz Frankreich verkauften „Pasta box“ von Lustucru

    Die Marke Lustucru ruft die Verbraucher auf, bestimmte Pasta Box-Nudeln zum Aufwärmen in der Mikrowelle nicht zu verzehren. Es besteht ein mögliches Risiko, dass in den Packungen Listeria-Bakterien vorhanden sind. Das Produkt wurde in ganz Frankreich verkauft. Die Gesundheitsbehörden rufen gewisse Chargen in der Mikrowelle aufwärmbarer Pasta „Serpentini Carbonara“ ( aus dem Sortiment „Pasta boxes“) der Marke Lustucru wegen des möglichen Vorhandenseins von Listeria-Bakterien zurück. Listeriose kann besonders für schwangere Frauen gefährlich sein. Bei den betroffenen Produkten handelt es sich um 360g-Boxen mit Fertignudeln der Marke Lustucru Sélection, die im Kühlschrank aufbewahrt und bis zum 4. Juli 2023 verbraucht werden sollten. Sie wurden in ganz Frankreich von den Einzelhändlern Casino, Système U, Auchan und Leclerc, Intermarché, Cora und Match verkauft, heißt es auf der staatlichen Website „Rappel Conso“, die vor gefährlichen Produkten im Umlauf warnt. https://twitter.com/RappelCo…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Gironde: Fast 900 Personen von einem teilweise in Brand stehenden Campingplatz evakuiert

    Gironde: Fast 900 Personen von einem teilweise in Brand stehenden Campingplatz evakuiert

    Fast 900 Urlauber und Angestellte des Campingplatzes „Les Grands Pins“ in Lacanau wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag von einem Feuer geweckt. Sie mussten evakuiert werden. 893 Urlauber und Angestellte wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 11. Juni vom Campingplatz „Les Grands Pins“ in Lacanau (Gironde) evakuiert, wie France Bleu Gironde von der Feuerwehr erfuhr. Auf dem Gelände der Fünf-Sterne-Anlage war ein Feuer ausgebrochen. Eine Fläche von 400 Quadratmetern brannte ab, insbesondere das Restaurant und der Spielsaal gingen in Rauch auf. Das Feuer, das gegen 23.20 Uhr ausgebrochen war, ist inzwischen unter Kontrolle. Etwa fünfzig Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Ursache des Brandes zu ermitteln, wie die Gendarmerie gegenüber France Bleu Gironde erklärte. Die Annahme eines Unfalls wird bevorzugt.
  • 300 Kurgäste aus einem Thermalbad in Digne-les-Bains evakuiert

    300 Kurgäste aus einem Thermalbad in Digne-les-Bains evakuiert

    In Digne-les-Bains wurden am Samstag, dem 10. Juni, mehrere Dutzend Kurgäste bei einem Aufenthalt in den Thermalbädern krank. Sie wurden für eine Gesundheitskontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Fast 300 Personen mussten evakuiert werden, nachdem eine Chemikalie ausgetreten war. Kurgäste in Bademänteln, die sich einige Meter vor dem Thermalbad in Digne-les-Bains (Alpes-de-Haute-Provence) versammelt haben. 300 Personen wurden aus dem Thermalbad evakuiert, nachdem einige von ihnen am Samstag, dem 10. Juni, durch einen möglichen Chlorgasaustritt krank wurden. Die schwersten Fälle wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht. „Kopfschmerzen, Kratzen im Hals, viel Husten. Erste Symptome einer Vergiftung“, kommentierte eine Thermalbeamtin. Gerichtliche Untersuchung wurde eingeleitetNachdem die Einrichtung geräumt und gesichert war, konnten Feuerwehrleute, die auf chemische Risiken spezialisiert sind, eingreifen. „Die Teams der SDIS sind dabei, zu beurteilen, was wirklich passiert ist, wir wa…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • 85 Kilo pro Jahr und Person – die Franzosen essen zu viel Fleisch

    85 Kilo pro Jahr und Person – die Franzosen essen zu viel Fleisch

    Nachdem zwanzig Jahre lang der Fleischkonsum in Frankreich stetig gesunken ist, ist er seit 2013 wieder leicht angestiegen. Jeder Franzose verspeiste im Jahr 2021 durchschnittlich 85 Kilogramm Fleisch. Obwohl Fleisch eine Quelle für Proteine, Eisen und Vitamine ist, nimmt es zu viel Platz in der Ernährung der Franzosen ein, so die Nationale Agentur für Gesundheitssicherheit (Anses). „Der Fleischkonsum in Frankreich ist immer noch zu hoch“, meint Perrine Nadaud, Ernährungswissenschaftlerin bei der Nationalen Agentur für Lebensmittelsicherheit (Anses), auf Anfrage der Zeitung Le Progrès. Im Jahr 2021 aß jeder Franzose durchschnittlich 31,5 kg Schweinefleisch, 28,6 kg Geflügel und 22,1 kg Rindfleisch. Insgesamt also mehr als 85 kg Fleisch pro Jahr, nur 5 kg weniger als Amerikaner, Australier oder Argentinier. Ein Konsum, der nach einem stetigen Rückgang von 1990 bis 2013 seitdem wieder leicht angestiegen ist, wie die Statistikbehörde des Landwirtschaftsministeriums, veröffentlicht. Risike…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Klima: „Blitzdürre“ in der Picardie beunruhigt Landwirte

    Klima: „Blitzdürre“ in der Picardie beunruhigt Landwirte

    Das Wetter und die Trockenheit veranlassen die Präfektur des Departements Aisne, Maßnahmen zu ergreifen. Insbesondere das Lescot-Becken wurde in Alarmbereitschaft versetzt, die Situation verschärft sich für die Landwirte spürbar.

    Auf einem Kartoffelfeld in Moÿ-de-l’Aisne (Aisne) ist der Boden am Samstag, dem 10. Juni, bereits so trocken wie im Hochsommer. „Normalerweise ist der Boden hier fest, aber es ist weich“, stellt der Landwirt Bruno Cardot gegenüber dem Sender France 3 fest. Nach den Rekordregenfällen im Frühjahr hat sich das Wetter deutlich geändert. Die Hitze und der ständige Wind haben die Böden innerhalb weniger Wochen ausgetrocknet.

    In den USA wurde dieses Zusammentreffen von Wetterfaktoren als „Blitzdürre“ bezeichnet. In der Picardie hat sie bereits Auswirkungen auf Anbauflächen von Rüben oder Kartoffeln. Laut Météo France erlebt die Region derzeit die fünftlängste regenfreie Periode seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Intensität der Trockenheit wird nach Meinung von Experten jedoch nicht die Intensität einer „Blitzdürre“ erreichen, wie sie in den USA bekannt ist.

  • Toulouse: 75-Jähriger zerstach jeden Morgen die Reifen der in seiner Straße geparkten Autos

    Toulouse: 75-Jähriger zerstach jeden Morgen die Reifen der in seiner Straße geparkten Autos

    Ein siebzigjähriger Mann steht in Toulouse vor Gericht. Er hat gestanden, im Mai etwa zwanzig Autoreifen zerstochen zu haben. Der Schaden beläuft sich auf rund 4.500 €. Es wurden acht Anzeigen gegen ihn erstattet.

    Der 75-jährige Mann wurde am vergangenen Donnerstag zum ersten Mal in seinem Leben in Polizeigewahrsam genommen. Der 75-Jährige wird verdächtigt, etwa 20 Reifen in seiner unmittelbaren Nachbarschaft in Toulouse zerstochen zu haben.

    Es begann Anfang Mai. Ab dieser Zeit ging der Mann fast jeden Morgen gegen 6 Uhr auf die Straße, um auf andere Gedanken zu kommen. Der Rentner begnügt sich jedoch nicht damit, einfach nur herumzulaufen. Er nahm einen langen Nagel mit und zerstach damit die Reifen der Autos, die in seiner Straße und in der Umgebung seines Hauses parkten. Insgesamt wurden 20 Reifen von acht Fahrzeugen zerstochen. Die Besitzer haben alle Anzeige erstattet. Der Schaden wurde auf etwa 4.500€ geschätzt.

    „Ein Moment der Verwirrung“.
    Dank der Videoüberwachung und der Zeugenaussagen von Anwohnern kommen die Polizisten schnell auf die Spur des Übeltäters. Der 75-Jährige wurde am Donnerstag vorgeladen und in Polizeigewahrsam genommen. Der Verdächtige, der den Ermittlern gegenüber nicht sehr gesprächig war, gab jedoch zu, der Täter zu sein. Er habe eine schwierige Zeit in seinem Leben durchlebt. „Ich war völlig verloren und erlebte einen Moment der Verwirrung“, soll er den Ermittlern gestanden haben.

    Er wird nun vor Gericht erscheinen müssen.