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  • Drôme: Mann in Polizeigewahrsam – er hat die Präsidentin der Nationalversammlung telefonisch bedroht

    Drôme: Mann in Polizeigewahrsam – er hat die Präsidentin der Nationalversammlung telefonisch bedroht

    Am 8. Juni ist der 48-Jährige betrunken, als er die Nummer der Telefonzentrale der Nationalversammlung wählt, die Präsidentin bedroht und mehrere Abgeordnete beleidigt.

    Ein Einwohner von Romans-sur-Isère (Drôme) wurde am Montag, dem 12. Juni, in Polizeigewahrsam genommen, nachdem er die Präsidentin der Nationalversammlung Yaël Braun-Pivet am Telefon bedroht hatte, wie France Bleu Drôme Ardèche am Dienstag berichtete. Er soll am Mittwoch der Staatsanwaltschaft des Departements Drôme vorgeführt werden.

    Am 8. Juni war der 48-jährige Mann offensichtlich betrunken, als er die Nummer der Telefonzentrale der Nationalversammlung wählte und die Präsidentin bedrohte: „Wenn wir ihr eine Kugel in den Kopf jagen, wird sie dann mit ihrem Mist aufhören?“, fragte er, bevor er ausserdem mehrere Abgeordnete beschimpfte. Seine Nummer wurde daraufhin vom Telefonisten notiert, der sie an die Ermittler weiterleitet. Der Mann aus der Drôme war der Polizei bereits bekannt, weil er die Polizeistation seiner Stadt per Telefon belästigt hatte.

    Am Montag wurde er in seiner Wohnung festgenommen. Er bestreitet die Tat nicht, behauptet aber, dass er sich nicht an das Telefongespräch erinnern könne, da er betrunken gewesen sei. Der 48-Jährige befand sich auch am Dienstagabend noch immer in Polizeigewahrsam.

  • Simulation einer Reise zum Mars: In Toulouse verbringen Freiwillige zwei Monate lang im Liegen

    Simulation einer Reise zum Mars: In Toulouse verbringen Freiwillige zwei Monate lang im Liegen

    Ziel ist es, verschiedene Möglichkeiten zu testen, um die Auswirkungen der fehlenden Schwerkraft zu begrenzen und so zukünftige lange bemannte Raumflüge vorzubereiten.

    Zwei Monate lang rund um die Uhr liegen zu bleiben und den Kopf  nur leicht um sechs Grad nach unten zu drehen – das ist die Herausforderung für ein Dutzend Freiwillige in der Weltraumklinik in Toulouse. Alle sind bei sehr guter Gesundheit, eher sportlich und unter 45 Jahre alt. Das 88 Tage dauernde Experiment, von dem 60 Tage im Bett verbracht werden, wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Weltraummedizin und -physiologie (IMPS-Medes) durchgeführt und dient dazu, verschiedene Möglichkeiten zu testen, die negativen Auswirkungen der fehlenden Schwerkraft auf den Organismus zu begrenzen.

    Die erste Herausforderung: sich zu ernähren, während man in dieser Position verharrt. „Man muss in der Regel auf der Seite liegend essen“, erklärt Jean-Christophe, einer der Freiwilligen. Eine Schulter muss zwangsläufig die Matratze berühren, es ist also Gymnastik, um nicht alles zu verkleckern.“ Auch beim Trinken muss er wachsam sein. „Die gute Idee ist, mit einem Strohhalm zu trinken“, sagt Jean-Christophe fort.

    Auch Aufstehen, um seine Notdurft zu verrichten, kommt nicht in Frage. Die Freiwilligen mussten sich daher einige etwas ungewöhnliche Gewohnheiten aneignen. „Wir legen uns auf eine Duschtrage und verrichten unsere Notdurft in einer Schüssel“, erzählt der Freiwillige Geoffrey und versichert, sich nach einigen Tagen an dieses System gewöhnt zu haben.

    Besuche und Ausflüge sind natürlich verboten, aber die Freiwilligen, die seit dem 4. April in ihren Betten liegen, dürfen über soziale Netzwerke kommunizieren und haben ihre Nachmittage damit verbracht, Tennis in Roland-Garros zu schauen. Liegenbleiben bedeutet jedoch nicht, dass man untätig ist. Während der Versuchszeit fährt die Hälfte der freiwilligen pro Tag eine halbe Stunde lang im Liegen Fahrrad.

    Jean-Christophe liegt auf seinem Fahrrad, und ist gleichzeitig in einer Zentrifuge, die sich immer schneller dreht. Eine harte Übung für die Freiwilligen, die sich unter den wachsamen Augen der Ärzte der Weltraumklinik in Toulouse verausgaben. In der Mikroschwerelosigkeit neigt alle Flüssigkeit im Körper dazu, in den Oberkörper zufließen. Der Zweck der Zentrifuge besteht darin, diesen Fluss in den Oberkörper abzuschwächen, indem sie die Strömung der Flüssigkeiten nach unten umleitet.

    In einigen Monaten soll es klar werden, ob die Zentrifuge die Dauer von Weltraumreisen verlängern kann oder nicht. Der Auftrag für die Studie wurde von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) an die Raumfahrtklinik in Toulouse vergeben, um Reisen zum Mars vorzubereiten. Man muss sich anpassen, betont die Direktorin Marie-Pierre Bareille: „Im Moment dauern die Missionen im Weltraum sechs Monate. Aber wenn es um den Mars geht, sind es Missionen, die viel länger dauern werden“.

    Auch die Besatzungen werden viel stärker beansprucht sein, weshalb es laut Marie-Pierre Bareille wichtig ist, sie gut vorzubereiten und Wege zu finden, sie bei guter Gesundheit zu halten. Das Experiment soll ab Herbst mit zwölf weiteren Freiwilligen wiederholt werden.

  • Gesundheit: Franzosen trinken laut einer Studie weniger Alkohol

    Gesundheit: Franzosen trinken laut einer Studie weniger Alkohol

    Eine Studie über den Alkoholkonsum der Franzosen zeigt, dass dieser gesunken ist. Aber jeder Fünfte überschreitet immer noch die empfohlenen Mengen. Eine soeben erst veröffentlichte Umfrage aus dem Jahr 2021 zeigt, dass die Franzosen weniger Alkohol konsumieren, was eine gute Nachricht für die Gesundheit ist. Die soeben veröffentlichte Umfrage aus dem Jahr 2021 ist ermutigend, denn der Konsum von Alkohol verursacht nicht nur etwa 41.000 Todesfälle pro Jahr in Frankreich, sondern auch Unfälle, Gewalt, Leberzirrhose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Verfall des Gehirns und auch Leber-, Dickdarm- und Enddarmkrebs. In den Jahren 2017 und 2021 gab es eine echte Verbesserung beim Alkoholkonsum, was eine Verringerung der Risiken für die Gesundheit mit sich brachte. Das erste Kriterium der Studie: nicht mehr als zwei Gläser pro Tag zu trinken. Es gibt tatsächlich immer weniger Menschen, die diese Grenze überschreiten. Die Zahlen gehen von 19,2 % auf 17,8 % zurück. Das zweite Kriterium ist, nicht m…

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  • Spendenaufruf zur Wiederherstellung des Dorfes Oradour-sur-Glane in der Haute-Vienne

    Spendenaufruf zur Wiederherstellung des Dorfes Oradour-sur-Glane in der Haute-Vienne

    Das Museumsdorf Oradour-sur-Glane im Département Haute-Vienne, das Zeuge des Nazi-Horrors wurde, bei dem 643 Menschen ums Leben kamen, braucht dringend Geld. Mit einem großen Spendenaufruf sollen nun Gelder gesammelt werden.

    Sie sind die letzten Zeugen eines Massenmords: die Ruinen von Oradour-sur-Glane (Haute-Vienne). 643 Menschen wurden hier am 10. Juni 1944 von den Nazis ermordet. Um dies nicht dem vergessen preis zu geben, hat die Stiftung für das Kulturerbe gerade einen nationalen Aufruf zur Finanzierung der notwendigen Arbeiten gestartet. 

    Der Staat ist bislang der einzige Geldgeber.
    Die Restaurierung der Gedenkstätte ist eine gute Nachricht für die Besucher. „Das ist sehr gut, es pflegt das Erbe Frankreichs“, meint eine Touristin auf dem Sender France 2. Ziel ist es jetzt, auf nationaler Ebene Spenden von Mäzenen, Unternehmen und Gebietskörperschaften zu erhalten. Bisher ist der Staat der einzige Geldgeber. „Seit einigen Jahren haben wir festgestellt, dass sich der Verfall beschleunigt“, sagt Philippe Lacroix, Bürgermeister der Gemeinde. Die Subskription für die Spenden wird im September beginnen.

  • Jura: Nach Verteilung antisemitischer Flugblätter Untersuchung wegen Verherrlichung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit

    Jura: Nach Verteilung antisemitischer Flugblätter Untersuchung wegen Verherrlichung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit

    Die Gemeindeverwaltung von Clairvaux-les-Lacs hat mitgeteilt, dass sie eine Klage einreichen werde. Die Justiz hat nach der Verteilung antisemitischer Flugblätter in der Gemeinde Clairvaux-les-Lacs im Departement Jura eine Untersuchung wegen „Verherrlichung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Aufstachelung zum Hass aufgrund der Herkunft oder der Religion“ eingeleitet, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag, dem 13. Juni bekannt gab. Die Gemeindeverwaltung von Clairvaux-les-Lacs hatte bereits am Sonntag ihre Absicht mitgeteilt, Anzeige zu erstatten, nachdem in den Briefkästen der 1.400 Einwohner zählenden Gemeinde Flugblätter entdeckt worden waren, die an „den weißen Mann“ gerichtet waren und mit Nazi-Symbolen versehen waren.

    In einer Nachricht auf Facebook hatte die Gemeindeverwaltung mitgeteilt, dass sie den Urheber der Flugblätter nicht kenne. „Wir verurteilen die Ideologie, die deutlich ausgesprochen wird und an …

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  • Tod von Silvio Berlusconi: Sein Staatsbegräbnis findet am Mittwoch in Mailand statt

    Tod von Silvio Berlusconi: Sein Staatsbegräbnis findet am Mittwoch in Mailand statt

    Das Staatsbegräbnis für Silvio Berlusconi, der am Montag, dem 12. Juni verstarb, wird am Mittwoch im Mailänder Dom stattfinden. Silvio Berlusconi, der am Montag, dem 12. Juni im Alter von 86 Jahren starb, wird am Mittwoch im Mailänder Dom ein Staatsbegräbnis erhalten, wie die Diözese von Mailand bekannt gab. „Das Staatsbegräbnis für Silvio Berlusconi (…) wird am Mittwoch im Mailänder Dom stattfinden“, wie die Diözese auf ihrer Website mitteilte. Der ehemalige italienische Regierungschef, ein umstrittener Milliardär, der für seine politischen Manöver ebenso berühmt war wie für seine juristischen Auseinandersetzungen und sexuellen Eskapaden, starb am Montag im Alter von 86 Jahren. Der Senator war am Freitag in das San Raffaele Krankenhaus in Mailand (Norditalien) eingeliefert worden, wo er wegen einer Leukämieerkrankung behandelt wurde. Kurz nachdem sein Tod bekannt wurde, versammelten sich Dutzende Menschen vor dem Krankenhaus, während aus Italien und dem Ausland Huldigungen eintrafen…

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  • Sommerurlaub: Die Franzosen werden in den Ferien rund 2.000 Euro ausgeben

    Sommerurlaub: Die Franzosen werden in den Ferien rund 2.000 Euro ausgeben

    Trotz der Inflation planen die Franzosen nicht, den Gürtel in diesem Sommer enger zu schnallen, und werden ihr Verhalten während ihres Urlaubs entsprechend anpassen. Das durchschnittliche Haushaltsbudget wird sich um die 2.000 Euro bewegen, was einem Anstieg von +20% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

    Trotz der Inflation haben die Franzosen nicht vor, den Gürtel in diesem Sommerurlaub enger zu schnallen, sondern planen sogar ein höheres Budget ein, zu dem sie durch den allgemeinen Preisanstieg gezwungen sind. Dies geht aus einer von CSA Research für Cofidis durchgeführten Studie hervor, die am Dienstagmorgen veröffentlicht wurde.

    Etwa sechs von zehn Franzosen planen, in den nächsten Wochen zu verreisen. Das ist etwas weniger als im letzten Jahr (-3%). Die betroffenen Haushalte planen im Durchschnitt ein Budget von rund 2.000 Euro für ihren Sommerurlaub ein. Die Ausgaben steigen um 20 % (1.641 Euro im Jahr 2022 gegenüber 1.986 Euro in diesem Jahr).

    Laut der Studie ist jedoch ein Unterschied zwischen den Generationen festzustellen: 1.689 Euro bei den 18- bis 24-Jährigen. Bei den 50-Jährigen und Älteren sind es 2.204 Euro.

    Trotz der höheren Ausgaben glaubt eine große Mehrheit der Franzosen (71 %), dass sie sich in diesem Sommer einschränken und auf ihr Geld aufpassen müssen. Der Hauptgrund dafür ist die Inflation (58 %), die auf die täglichen Einkäufe drückt. Ob zu Hause oder am Meer, es ist schwierig, sich dem zu entziehen.

    Vor diesem Hintergrund werden die Ausgaben priorisiert. So werden Souvenirs (59 %) und Restaurants (52 %) an erster Stelle genannt, wenn es darum geht, zu sparen.

    43% der Befragten gaben an, dass sie ihren Urlaub aus ihrem laufenden Budget finanzieren. 37% gaben an, dass sie dafür an ihre Ersparnisse gehen werden.

  • Mangel an Arzneimitteln : Emmanuel Macron will Plan zur Verlagerung der Produktion ankündigen

    Mangel an Arzneimitteln : Emmanuel Macron will Plan zur Verlagerung der Produktion ankündigen

    Emmanuel Macron besucht am Dienstag, dem 13. Juni, ein pharmazeutisches Labor in der Ardèche und wird die Gelegenheit nutzen, um einen Plan zur Verlagerung der Arzneimittelproduktion nach Frankreich vorzustellen. Und zwar mit dem Ziel, weniger vom Ausland abhängig zu sein, um Engpässen besser begegnen zu können. Die Frage der Gesundheitssouveränität Frankreichs rückt wieder in den Vordergrund. Emmanuel Macron reist am Dienstag, dem 12. Juni, in die Ardèche zum Standort des Pharmaunternehmens Aguettant in Champagne. Laut einer Meldung von Europe 1 wird er die Gelegenheit nutzen, um acht Projekte zur Verlagerung von Arzneimittelproduktionen nach Frankreich anzukündigen. „Wie uns die Covid-Krise bereits gelehrt hat, ist es für das Land eine Sackgasse, die Produktion unserer wesentlichen pharmazeutischen Produkte an andere zu delegieren“, betonte der Präsident der Republik in einem Text, der auf seinem Twitter-Account veröffentlicht wurde. https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/16684833…

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  • Bouches-du-Rhône: 80-jähriger Mann schiesst auf seine Mieterin und verletzt sie schwer

    Bouches-du-Rhône: 80-jähriger Mann schiesst auf seine Mieterin und verletzt sie schwer

    Ein Großaufgebot der Gendarmerie ist am Montag, dem 12. Juni, im Departement Bouches-du-Rhône im Einsatz, um einen 80-jährigen Mann zu finden, der auf seine Mieterin geschossen hat. Am Montag, dem 12. Juni, gegen 9.30 Uhr, richtete ein 80-jähriger Mann eine Schusswaffe gegen eine junge Frau, bevor er flüchtete, berichtet die Zeitung La Provence. Der Besitzer einer Immobilie in der Gemeinde Mimet im Departement Bouches-du-Rhône hatte angeblich einen Streit mit seiner Mieterin. Er habe dann mit einer Waffe auf sie geschossen, bei der es sich um eine Jagdwaffe handeln könnte, berichtet La Provence. Die junge Frau wurde an den Armen verletzt. Sie wurde von den Rettungskräften versorgt und anschliessend in ein Krankenhaus transportiert. der mutmaßliche Täter flüchtete in die umliegenden Hügel und soll möglicherweise seine Waffe mit sich führen. Ein großes Gendarmerieaufgebot sucht nach dem 80-Jährigen.
  • Wachmann kollabiert neben Emmanuel Macron – der Präsident wird für seine Gleichgültigkeit kritisiert

    Wachmann kollabiert neben Emmanuel Macron – der Präsident wird für seine Gleichgültigkeit kritisiert

    Ein Gardist erlitt neben Emmanuel Macron auf der Treppe des Elysée-Palastes einen Schwächeanfall. Das Verhalten des Staatspräsidenten wurde umgehend von der Opposition kritisiert. Am Freitag, dem 9. Juni, empfing Emmanuel Macron den Präsidenten der Republik Madagaskar, Andry Rajoelina. Als die beiden Staatsoberhäupter die Stufen zur Freitreppe des Elysée-Palastes hinaufgingen, erlitt ein Mitglied der Republikanischen Garde, der neben den Präsidenten stand, einen Schwächeanfall. Auf den Bildern ist zu sehen, wie die beiden Präsidenten lächelnd für die Fotografen posieren, während dem Wachmann von zwei Sicherheitsleuten wieder aufgeholfen wird. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Emmanuel Macron von dem Vorfall nichts mitbekommen hat, da er in ein Gespräch mit dem Staatschef von Madagaskar vertieft war, aber die Opposition sah darin dennoch ein Symbol für die Arroganz des Präsidenten. „Erbärmliche Szene. Meine Zuneigung gilt diesem Wachmann, der im Élysée-Palast einen Schwächeanfall erli…

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