Autor: Nachrichten

  • Jade, Gabriel, Leo – die häufigsten Vornamen in Frankreich im Jahr 2022

    Jade, Gabriel, Leo – die häufigsten Vornamen in Frankreich im Jahr 2022

    Das amtliche Statistikinstitut Insee hat am Dienstag seine Rangliste für die beliebtesten Vornamen des Jahres 2022 veröffentlicht.

    Gabriel für Jungen und Jade für Mädchen. Das sind die beiden Vornamen, die die Hitparade der im Jahr 2022 in den französischen Geburtskliniken am häufigsten vergebenen Vornamen anführen. Das französische Statistikamt Insee hat am Dienstag, dem 4. Juli, die Rangliste der beliebtesten Vornamen bekannt gegeben, die jedes Jahr anhand der Informationen aus den Geburtsregsitern der in Frankreich geborenen Kinder erstellt wird.

    Bei den Mädchen sind demnach Jade (3.420 Mal), Louise (3.412 Mal) und Ambre (3.380 Mal) die am häufigsten gewählten Vornamen. Bei den Jungen entschieden sich die Eltern für Gabriel (4 889), Léo (4 078) und Raphaël (3 798). Diese Zahlen sind jedoch zu relativieren. Jeder dieser Vornamen macht nur zwischen 1 und 1,3 % aller männlichen und weiblichen Vornamen aus, die von den Statistikern des Insee analysiert wurden, da der globale Trend zu mehr Diversität bei der Namensfindung geht.

    Ambre steht bei den Mädchen in 26 Departements an erster Stelle. Dieser Vorname ist oberhalb der Loire beliebt, da er sich mehrheitlich in der Normandie und in der Region Hauts-de-France etabliert hat. Alba, der in 19 Departements an erster Stelle steht, ist eher die Wahl von Eltern, die in der südlichen Hälfte des Landes leben. Louise und Jade schließlich sind Vornamen, die über das ganze Land verstreut gewählt werden. Sie stehen in 15 bzw. 14 Departements an erster Stelle.

    In der Ile-de-France variiert der „Sieger“ je nach Departement: Alma und Louise liegen in Paris gleichauf, Emma in den Hauts-de-Seine oder Lina in Seine-Saint-Denis. In Südfrankreich wurde der Vorname Giulia im Departement Bouches-du-Rhône bevorzugt. In den französischen Überseegebieten wurde der Name Inaya am häufigsten an kleine Mädchen vergeben.

    Bei den Jungen wurde Gabriel in 34 Départements bevorzugt. Wie im Jahr 2021 war dieser Vorname in Paris (331 Geburten in einem Jahr) und im westlichen Teil der Ile-de-France (200 Mal in Hauts-de-Seine) sehr beliebt. Auch in mehreren Gebieten im Südosten Frankreichs, in Auvergne-Rhône-Alpes und an der Côte d’Azur ist er die Nummer 1. Léo führt in 16 Departements, von denen die Hälfte im Nordosten und entlang der Ostgrenze des Hexagons konzentriert sind. Jules ist in 13 Departements führend, aber weniger gleichmäßig verteilt.

    In der Bretagne verdrängten die Raphaels die Malos in den Departements Morbihan und Finistère. In Übersee ist jedes Gebiet anders: Gabriel führt in Guadeloupe, Noah in Martinique, Jayden in Guyana, Liam in La Réunion und Rayane in Mayotte.

  • Autobahn: Bis zu 30% Ersparnis bei den Mautgebühren! Ingenieur verrät einen unschlagbaren Trick

    Autobahn: Bis zu 30% Ersparnis bei den Mautgebühren! Ingenieur verrät einen unschlagbaren Trick

    Rechtzeitig für die näher rückenden Ferien, verrät ein Ingenieur aus Nantes einen Trick, um auf französischen Autobahnen weniger für seine Fahrten zu bezahlen. Obwohl die Mautgebühren am 1. Februar dieses Jahres um fast 5 % gestiegen sind, spart er bei jeder Fahrt Geld.

    Der französische Ingenieur Franck Saless stieß auf die Schwachstelle, als er einen Bericht des Rechnungshofs las. Der Ingenieur aus Nantes sprach darüber in der Sendung Complément d’enquête, die am Donnerstag, dem 29. Juni ausgestrahlt wurde. Er sagte: „Ein ehemaliger Direktor einer Autobahngesellschaft erklärte, dass jemand, der die Tarife der Autobahnen genau kennt, weniger bezahlen könnte, indem er einfach an bestimmten definierten Ausfahrten aus- und gleich wieder einfährt.“

    Journalisten des Senders France 2 begleiteten Franck Saless daraufhin auf der Strecke Nantes-Angers (Pays de la Loire), um seine Behauptungen zu überprüfen. Die Maut kostet normalerweise 9,80 Euro. Um die Kosten zu verringern, fuhr Franck kurz vor Angers an der Mautstelle in Ancenis (3,50 Euro) ab. Anschließend fuhr er an derselben Mautstelle (5,10 Euro) sofort wieder auf die Autobahn auf.

    Insgesamt zahlte er also nur 8,60 Euro. Eine Ersparnis von 12 %, d. h. 1,20 Euro weniger als erwartet, bei einem kleinen Zeitverlust von zwei Minuten. Laut Franck Saless gibt es auf den meisten französischen Autobahnen keinen Kilometertarif. Die Kosten richten sich immer nach dem Punkt, an dem man ein- und ausfährt. Je mehr man ausfährt, desto weniger zahlt man also.

    Franck Saless teilt seine Tipps und Entdeckungen zum Sparen auf seiner Website Autoroute-éco.fr und schätzt, dass man auf manchen Strecken bis zu 30 % sparen kann. Eine fast militante Empfehlung, denn er schätzt, dass, wenn ein Drittel der Nutzer diese Technik anwenden würde, das immerhin 3 % weniger Umsatz für die Autobahn-Konzessionäre bedeuten würde.

    Die Mautgebühren in Frankreich haben eine ähnliche Inflation wie Benzin erfahren und sind im ersten Februar dieses Jahres um satte 4,75 % gestiegen.

  • 27-Jähriger während der Unruhen in Marseille möglicherweise von der Polizei getötet

    27-Jähriger während der Unruhen in Marseille möglicherweise von der Polizei getötet

    Während der Unruhen wegen des Todes von Nahel wurde am Samstag, dem 1. Juli, in Marseille ein Mann getötet. Er wurde offenbar von einem Gummigeschoss getroffen. Die genauen Umstände sind noch immer unklar.

    Der Tod des jungen Mannes wurde erst am Dienstag bekannt gegeben. Während der Unruhen wegen Nahels Tod starb am Samstag, dem 1. Juli 2023, in Marseille unter noch ungeklärten Umständen ein 27-jähriger Mann. Ein Gummigeschoss traf ihn offenbar tödlich.

    Die Szene spielte sich im Stadtzentrum von Marseille ab, wo das Opfer vermutlich mit einem Motorroller unterwegs war. Der genaue Ort, an dem das Opfer getroffen wurde, ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen sollen dies klären.

    Das Opfer erlitt einen „heftigen Schock im Brustbereich“, der durch „einen Schuss aus einem Projektil vom Typ Flash-Ball“ ausgelöst wurde, so die Zeitung La Marseillaise. Die Autopsie ergab, dass „der Aufprall zu einem Herzstillstand und damit zum Tod geführt hat“, erklärte der Staatsanwalt von Marseille, Dominique Laurens. Die Zeitung La Provence berichtet von einem möglichen Projektil vom Typ „gom cogne“, einem Gummigeschoss aus einer Verteidigungswaffe der Polizei.

    Das Opfer ist ein 27-jähriger Mann, dessen Identität nicht öffentlich bekannt gegeben wurde.

    Der tödliche Vorfall ereignete sich in einem Bereich von Marseille, in dem es am Samstag, dem 1. Juli, zu Unruhen und Plünderungen kam. Wie der Staatsanwalt von Marseille ausführte, ist es jedoch „nicht möglich, festzustellen, ob das Opfer daran beteiligt war“.

    Die Staatsanwaltschaft Marseille hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs des tödlichen Gebrauchs einer Waffe eingeleitet. Auch die Inspektion der Nationalpolizei IGPN hat Ermittlungen aufgenommen.

  • Unruhen in Frankreich: Emmanuel Macron will eventuell die sozialen Netzwerke „abschalten“

    Unruhen in Frankreich: Emmanuel Macron will eventuell die sozialen Netzwerke „abschalten“

    Vor den von den Unruhen betroffenen Bürgermeistern, mit denen der Staatschef am Dienstag, dem 4. Juli, im Elysée-Palast sprach, stellte Emmanuel Macron die Möglichkeit einer Schließung der sozialen Netzwerke in Aussicht, da diese in seinen Augen die Gewalttätigkeiten verstärkten. Werden sozialen Netzwerke, die von der französischen Regierung beschuldigt werden, die Spannungen im Zusammenhang mit dem Tod des jungen Nahel zu verstärken, bei Unruhen zeitweise „abgeschaltet“? Während die Idee die Linke bereits in Rage bringt, skizzierte Emmanuel Macron am Dienstag, dem 4. Juli, im Elysée-Palast in Anwesenheit von Bürgermeistern, die Opfer der Unruhen geworden waren, die Umrisse einer solchen Maßnahme. „Wir müssen über die Nutzung sozialer Netzwerke unter der Jugend nachdenken. […] Über Verbote, die wir aufstellen müssen. […] Und wenn die Dinge eskalieren, muss man sich vielleicht in die Lage versetzen, sie zu regulieren oder sogar abzuschalten. Das darf man aber auf keinen Fall im Eife…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Spendenpool für den Polizisten von Nanterre: Nahels Mutter klagt gegen Rechtspolitiker Jean Messiha

    Spendenpool für den Polizisten von Nanterre: Nahels Mutter klagt gegen Rechtspolitiker Jean Messiha

    Der Anwalt von Nahels Mutter spricht von „betrügerischen Machenschaften zur Irreführung der Menschen“. Die Mutter von Nahel, der am Dienstag, den 27. Juni in Nanterre von einem Polizisten erschossen wurde, klagt gegen den Rechtspolitiker Jean Messiha wegen „bandenmäßigen Betrugs“, wie Franceinfo am Dienstag, dem 4. Juli berichtete. Jean Messiha hat einen Spendenpool zur Unterstützung der Familie des Polizisten gestartet, der den tödlichen Schuss auf den jungen Nahel abgegeben hat. Der Anwalt von Nahels Familie spricht von „betrügerischen Machenschaften, die darauf abzielen, Personen zu täuschen“, die sich an dem Pool beteiligen. In der Klage wird insbesondere hervorgehoben, dass Jean Messiha mutmaßliche Informationen aus Nahels Vorstrafenregister preisgegeben hat, um ihn zu „kriminalisieren“ und eine Bewegung zur Unterstützung des Polizisten zu schaffen. Außerdem habe er Nahel „öffentlich und wahrheitswidrig als Intensivtäter dargestellt“. Jean Messiha, früherer Sprecher des Rechtsextr…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Trockenheit: In Cannes werden die Straßen jetzt mit Brauchwasser gereinigt

    Trockenheit: In Cannes werden die Straßen jetzt mit Brauchwasser gereinigt

    Um das trinkbare Wasser zu schonen, verwenden die Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Cannes nun Brauchwasser, um die Straßen der Stadt zu reinigen.

    Die Reinigung der Strassen mit Trinkwasser ist in Cannes (Alpes-Maritimes) vorbei. Seit einigen Tagen verwenden die Angestellten der Stadtverwaltung Abwasser. „Das ist viel besser für die Umwelt“, sagt ein städtischer Angestellter gegenüber dem Sender France 2. Für die Straßenreinigung werden in Cannes jeden Tag etwa 25 m3 Wasser verbraucht, das sind 25.000 Liter. Auch Bäume und Gärten werden jetzt mit Abwasser bewässert. „Brauchwasser ist gut“, meint eine Bewohnerin. Eine andere macht sich allerdings Sorgen über ein mögliches Gesundheitsrisiko.

    Trinkwasser wird eingespart
    Die Stadtverwaltung versichert, dass es kein Risiko gibt. In einer Wasseraufbereitungsanlage werden regelmäßig Analysen durchgeführt. Das Wasser wird in mehreren Schritten aufbereitet, bis alle Schadstoffe entfernt sind. Nach dem Einsatz von ultraviolettem Licht ist das behandelte Wasser kristallklar und frei von Bakterien und Viren. Eine Million Kubikmeter Trinkwasser werden so eingespart werden können. Das aufbereitete Abwasser wird auch für das Waschen der Schiffe im Hafen von Cannes verwendet.

  • Tod von Nahel: Vergangene Nacht verlief ohne größere Zwischenfälle – Frankreich beruhigt sich

    Tod von Nahel: Vergangene Nacht verlief ohne größere Zwischenfälle – Frankreich beruhigt sich

    Emmanuel Macron kündigte ein „Notstandsgesetz“ an, um die Reparaturen in den Städten zu beschleunigen, die in der vergangenen Woche von den Unruhen besonders betroffen waren. Eine Woche nach dem Tod des 17-jährigen Nahel, der bei einer Verkehrskontrolle in Nanterre (Hauts-de-Seine) von einem Polizisten erschossen wurde, scheint in Frankreich langsam wieder Ruhe einzukehren. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 5. Juli, wurden in ganz Frankreich „nur“ 16 Personen festgenommen, davon sieben in Paris und im Großraum Paris. Nach tagelangen Krawallen wurden in der vergangenen nacht keine größeren Zwischenfälle gemeldet, abgesehen von 116 kleineren Feuern auf öffentlichen Straßen. In der Nacht wurden außerdem acht Gebäude angezündet oder beschädigt und 78 Fahrzeuge in Brand gesetzt. In ganz Frankreich wurden innerhalb einer Woche 3.625 Personen in Polizeigewahrsam genommen, darunter 1.124 Minderjährige. Von diesen Personen mussten 990 bereits vor Gericht erscheinen und 380 wurden inha…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Vermögensrangliste 2023: Wer sind die 10 reichsten Menschen in Frankreich?

    Vermögensrangliste 2023: Wer sind die 10 reichsten Menschen in Frankreich?

    Das Wirtschaftsmagazin Challenges wird am Donnerstag, 6. Juli, seine jährliche Rangliste der 500 reichsten Menschen Frankreichs veröffentlichen.

    Wer sind die reichsten Männer und Frauen in Frankreich? Das Wirtschaftsmagazin Challenges veröffentlicht seine 28. Rangliste der 500 reichsten Menschen. Wenig überraschend führt Bernard Arnault, der Vorstandsvorsitzende des Luxusgüterkonzerns LVMH, die Rangliste an. Sein Vermögen ist um mehr als 50 Milliarden gewachsen und übersteigt zum ersten Mal die 200-Milliarden-Euro-Grenze. Die Luxusgüterindustrie, ein Aushängeschild der französischen Wirtschaft, ist in den Top 10 stark vertreten.

    Zwischen 2022 und 2023 hat sich die Rangliste relativ wenig verändert. Bernard Arnault blieb an der Spitze. Nur die Plätze 2 und 3 sowie 9 und 10 haben innerhalb eines Jahres die Plätze getauscht. Nur eine Frau ist in den Top 10 vertreten: Françoise Bettencourt-Meyers wurde zur reichsten Frau der Welt.

    Das kumulierte Vermögen der reichsten Menschen wird auf 1.170 Milliarden Euro geschätzt, was 45% des BIP (Bruttoinlandsprodukt) Frankreichs entspricht und einen noch nie dagewesenen Wert darstellt. Im Jahr 2009 betrug dieser Wert „nur“ 194 Milliarden!

    Die Rangliste
    10 – Emmanuel Besnier und seine Familie (Lactalis – Lebensmittelindustrie): 13,5 Mrd.
    9 – Pierre Castel und seine Familie (Castel Frères – Weine und Biere): 14 Milliarden
    8 – Gérard Mulliez und seine Familie (Groupe Mulliez – Einzelhandel): 20 Milliarden.
    7 – François Pinault und seine Familie (Kreing – Luxus, Wein, Dienstleistungen): 31,2 Mrd.
    6 – Laurent, Marie-Hélène, Thierry Dassault und Familie (Dassault Gruppe – Industrie, Digital, Wein und Medien): 32 Mrd.
    5 – Rodolphe Saadé und seine Familie (CMA CGM – Transportwesen): 39 Mrd.
    4 – Françoise Bettencourt Meyers und ihre Familie (L’Oréal – Kosmetik): 77,2 Mrd.
    3 – Alain und Gérard Wertheimer und ihre Familie (Chanel – Luxusgüter) : 100 Milliarden
    2 – Familie Hermès (Hermès International – Luxusgüter) : 137,8 Milliarden.
    1 – Bernard Arnault und seine Familie (LVMH – Luxus, Einzelhandel und Wein): 203 Milliarden Euro.

    Das Wirtschaftsmagazin Challenges ist ab Donnerstag, den 6. Juli 2023 am Kiosk erhältlich.

  • Unruhen in Freankreich: Macron kündigt Notstandsgesetz zur Beschleunigung des Wiederaufbaus an

    Unruhen in Freankreich: Macron kündigt Notstandsgesetz zur Beschleunigung des Wiederaufbaus an

    Bei seinem Treffen mit rund 250 Bürgermeistern der Städte, die in den letzten Tagen von den Unruhen betroffen waren, kündigte der Staatschef an, dass ein Notstandsgesetz eingebracht werden soll, um die Reparaturen der zerstörten Gebäude, Verkehrsmittel und Stadtmobiliar zu beschleunigen. Emmanuel Macron kündigte am Dienstag vor Bürgermeistern von Städten, die in der letzten Woche von den Unruhen betroffen waren, einen Entwurf für ein „Notstandsgesetz“ an, um die Reparaturen nach den Zerstörungen, die sich gegen Gebäude, Stadtmobiliar und Verkehrsmittel richteten, zu beschleunigen. „Wir haben ein Problem mit den Fristen. Wir werden ein Notstandsgesetz vorlegen, um die Fristen zu umgehen, ein beschleunigtes Verfahren zu haben, um schnell wieder aufbauen zu können“, sagte der Staatschef auf dem Treffen mit den Bürgermeistern. Der Präsident versprach auch eine Begleitung der Gebietskörperschaften, um die kaputten Videoüberwachungsgeräte „sehr schnell reparieren zu können“, sowie finanziell…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Tod von Nahel: „Ein Verrückter, er hat geschossen“… die letzten Worte des Teenagers

    Tod von Nahel: „Ein Verrückter, er hat geschossen“… die letzten Worte des Teenagers

    Der Beifahrer, der sich im Fahrzeug des 17-jährigen Nahel befand, sprach jetzt über das schreckliche Drama, das sich am Dienstag, dem 27. Juni ereignet hat. Er beschreibt die letzten Momente des jungen Nahel.

    Am Montag, dem 3. Juli, berichtete der dritte Mitfahrer auf der Rückbank des gelben Mercedes, den der junge Nahel steuerte, über den Tod des 17-Jährigen am 27. Juni dieses Jahres. Der gerade 14 Jahre alt gewordene Beifahrer – mit Spitznamen Adam – wurde in Polizeigewahrsam genommen und von den Polizeikräften befragt.

    Der junge Mann verfasste daraufhin einen Brief, der an die Zeitung Le Parisien gerichtet war. Es ist Adams Vater, der den Journalisten diesen Brief übergab. In diesem Schreiben berichtet der junge Beifahrer über die letzten Momente von Nahel, der bei einer Verkehrskontrolle in Nanterre, einem Vorort von Paris, von einem Polizisten aus nächster Nähe erschossen wurde. Der 14-jährige Junge erklärte, dass er an diesem Tag auf dem Weg zum Collège war, um eine Prüfung abzulegen. Auf dem Weg traf er Nahel, der einen gelben Mercedes fuhr: Dieser bot ihm an, ihn mit dem Auto zu seiner Prüfung zu fahren. „Mein Sohn wusste nicht, dass Nahel keinen Führerschein hatte und dass er noch minderjährig war“, erklärte Adams Vater gegenüber Le Parisien. Der Schüler setzte sich auf den Rücksitz des Fahrzeugs, da der Beifahrersitz von einem anderen Freund Nahels besetzt war.

    „Er ist ein Verrückter, er hat geschossen“
    Das Fahrzeug wird kurz darauf von Polizisten für eine Kontrolle angehalten. Zwei Polizisten, die der Abteilung öffentliche Ordnung und Verkehr (DOPC) angehören, forderten Nahel auf, den Motor des Fahrzeugs auszuschalten. „Nahel wollte nicht anhalten“, berichtet Adam in seinem Brief. Der gelbe Mercedes lieferte sich daraufhin eine Verfolgungsjagd durch die Straßen von Nanterre. Schließlich blieb das Fahrzeug in einem Verkehrsstau stehen. Die beiden Polizisten postierten sich auf Höhe der linken Vordertür neben dem Fenster von Nahel.

    „Die Polizisten […] richteten ihre Waffen auf Nahel“, berichtet Adam weiter. Laut dem 14-Jährigen erhielt Nahel „drei Schläge“ und versuchte, „seinen Kopf zu schützen“. Der Schüler behauptet, dass einer der Polizisten Nahel gewarnt habe, „dass er ihm eine Kugel in den Kopf schießen würde“. In seinem Schreiben erklärt Adam, dass Nahels Fuß „wahrscheinlich aus Panik die Bremse losgelassen hat, als er versuchte, sich zu schützen“. Das Auto mit Automatikgetriebe „fuhr von selbst weiter“. Laut Adam hat einer der Polizisten „seinem Kollegen gesagt, er solle schießen. Dann ging der Schuss los“. Der Junge schreibt, er habe in dem Moment nicht verstanden, dass sein Freund getroffen wurde: „Nahel, nachdem er die Kugel abbekommen hatte, sagte er: Das ist ein Verrückter, er hat geschossen“. Das Fahrzeug beschleunigte daraufhin „schlagartig“ und prallte gegen Straßenmobiliar. Nahel lag regungslos in seinem Sitz: „Es gab kein Blut, aber er war auf die Seite geneigt“, beschreibt Adam.

    Der Schüler versucht daraufhin, aus dem Fahrzeug auszusteigen. Er wird sofort von den beiden Polizisten festgenommen. Auf online verbreiteten Videos ist zu sehen, wie einer der Polizisten ihn zu Boden wirft: „Ich habe meine Hände gehoben, damit er nicht auf mich schießt. Ich lag auf dem Boden. Ich sagte (dem Polizisten), dass ich nichts getan habe, und er sagte: Halt die Klappe. Und er hat mir Handschellen angelegt“, berichtet Adam. Der Schüler wird von den Polizisten abgeführt. Gleichzeitig sieht er, dass sein Freund eine Herzmassage erhält. Der Junge hörte, wie einer der beiden Polizisten seinem Kollegen sagte, dass er „nicht hätte schießen sollen, weil sie weiter hinten eine Straßensperre errichten wollten“. Adam wurde schließlich in Polizeigewahrsam genommen. Am späten Nachmittag des 27. Juni wurde der Gewahrsam wieder aufgehoben. Adam ist von den Geschehnissen gezeichnet: „Ich weiß, dass er leidet. Er hat Aussetzer. Er schläft im Moment sehr schlecht“, sagt der Vater gegenüber der Zeitung Le Parisien.