Autor: Nachrichten

  • Montpelliuer: Betrunkener bedroht Passanten auf offener Straße mit einer Königspython

    Montpelliuer: Betrunkener bedroht Passanten auf offener Straße mit einer Königspython

    Der Mann wurde festgenommen und die Schlange von einer Tierschutzorganisation in Obhut genommen.

    Ein alkoholisierter Mann, der verdächtigt wird, Passanten mit einer Königspython auf offener Straße bedroht zu haben, wurde bereits am vergangenen Freitagabend in Montpellier (Hérault) verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, wie die Polizei des Departements auf ihrem X-Account (ex-Twitter) berichtet.

    Die Person wird beschuldigt, Passanten im Stadtteil Gambetta das Reptil direkt vor die Nase gehalten zu haben. Als Polizisten eingriffen, soll der Mann aggressiv geworden sein und sich geweigert haben, sich den Beamten zu ergeben. Schließlich wurde er überwältigt und zur Polizeistation gebracht. Der Mann stand unter Alkoholeinfluss und hatte ein Messer bei sich.

    Die Königspython, die sich in der aufgeregten Situation sehr ruhig verhielt, wurde von einem Polizisten eingefangen. Die Schlange wurde anschließend von einer Tierschutzorganisation aus Montpellier, SOS Nature, die auf die Pflege von Reptilien spezialisiert ist, abgeholt. Es ist bisher nicht bekannt, woher der Mann die Schlange hatte.

  • Klima: September 2023 kann der wärmste je in Frankreich gemessene September werden

    Klima: September 2023 kann der wärmste je in Frankreich gemessene September werden

    Die Woche ab Montag, dem 25. September, wird durch einen erneuten Wärmeeinbruch voraussichtlich den September 2023  zum heißesten September machen, der jemals in Frankreich gemessen wurde.

    Im Becken von Arcachon (Gironde) scheint sich der Sommer verlängert zu haben. Die Temperaturen sind besorgniserregend hoch. Der erneute Wärmeeinbruch in der Woche ab Montag, dem 25. September, dürfte den September 2023 zum heißesten September machen, der jemals in Frankreich gemessen wurde. In Lyon (Rhône) werden heute 31 °C gemessen, in Toulouse (Haute-Garonne) die ganze Woche über 30 °C und in Paris bis zu 28 °C.

    Auch der Oktober soll Rekorde brechen
    Den Wetterfröschen zufolge wird auch der Oktober in Frankreich Rekorde brechen. „Ab kommenden Sonntag, dem ersten Tag des Oktobers, werden sicherlich monatliche Temperaturrekorde gebrochen werden, zumindest im Südwesten, wo in der Region Toulouse und in ganz Okzitanien Temperaturen von über 30°C erwartet werden“, sagt der Klimatologe Patrick Marlière auf dem Sender France 2. Der September ist der 20. Monat in Folge, in dem die Temperaturen die für Frankreich normalen Jahreszeitenwerte überschreiten.

  • Arbeitsunfälle: In Frankreich gibt es immer noch 700 Todesfälle pro Jahr

    Arbeitsunfälle: In Frankreich gibt es immer noch 700 Todesfälle pro Jahr

    Die französische Regierung hat am Montag, dem 25. September, eine Kampagne zur Prävention von schweren und tödlichen Arbeitsunfällen gestartet. Der Arbeitsminister möchte ein Umdenken in der öffentlichen Meinung auslösen, da solche Unfälle immer noch 700 Todesfälle pro Jahr verursachen.

    Dieser neue TV-Spot soll realistisch wirken. Er wurde an einem echten Arbeitsplatz gedreht und orientiert sich für mehr Glaubwürdigkeit an Dokumentarfilmen. Der Moment des Dramas wird nur andeutet, ohne ihn zu zeigen. Im Jahr 2021 ereigneten sich in Frankreich 640.000 Arbeitsunfälle, davon 39.000 schwere Unfälle. Fast 700 Personen starben an den Folgen dieser Unfälle. Für den Arbeitsminister ist diese Situation unhaltbar. „Es gibt immer noch zu viele schwere und tödliche Arbeitsunfälle, das ist inakzeptabel, und deshalb müssen die Präventions- und Sensibilisierungsmaßnahmen weiter verstärkt werden“, erklärte Olivier Dussopt.

    Frankreich steht in der EU schlecht da
    Es gibt zwar eine Reihe von Maßnahmen, aber bestimmte Kategorien sind bei den Unfällen deutlich überrepräsentiert, wie etwa neu Eingestellte Arbeiter, die manchmal schlecht ausgebildet sind, Leiharbeitnehmern oder auch an andere Firmen entliehene Arbeitnehmer. Seit zehn Jahren sinken die Zahlen nicht mehr, als ob sie zur Wirklichkeit der Arbeitswelt gehörten. Frankreich in der Europäischen Union ganz schlecht da, was Arbeitsunfälle angeht. „Jeden Tag sterben zwei Menschen bei der Arbeit und über 100 werden schwer verletzt“, erklärt der TV-Spot in seinem letzten Satz.

  • Frankreich: Erste Elektroautos für 100 Euro im Monat sollen nächstes Frühjahr auf die Straßen kommen

    Frankreich: Erste Elektroautos für 100 Euro im Monat sollen nächstes Frühjahr auf die Straßen kommen

    Das am Montag von Emmanuel Macron angekündigte neue Leasing-System soll bereits im nächsten Jahr zur Verfügung stehen, wie der französische Verkehrsminister Clément Beaune am Dienstag im Sender France Inter erklärte. Die ersten Elektroautos, die für 100 Euro pro Monat geleast werden können, „werden nächstes Jahr fahren“, weil dies „eine wesentliche Maßnahme“ für die ökologische Neuausrichtung Frankreichs sei, sagte heute Verkehrsminister Clément Beaune auf dem Sender France Inter. Das neue Leasing-System soll von der Regierung im November detailliert vorgestellt werden. „Es muss eine soziale Ökologie werden, denn heute ist das Elektroauto für viele Franzosen noch ein Luxusprodukt“, fügt Clément Beaune hinzu. „Und es muss eine Ökologie der Souveränität sein. Das ist kein Slogan, denn wir werden in Frankreich und in Europa produzieren“, insbesondere um „Arbeitsplätze bei uns zu schaffen“. „Wir sind gerade dabei, die Gespräche“ mit den Herstellern „Stellantis und Renault“ abzuschließen, e…

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  • 2 entlaufene Stiere verursachen fünfstündige Unterbrechung des Flugbetriebs am Flughafen Annecy

    2 entlaufene Stiere verursachen fünfstündige Unterbrechung des Flugbetriebs am Flughafen Annecy

    Die beiden Stiere waren am Montag aus ihrer Weide ausgebrochen, bevor sie auf das Rollfeld des nahegelegenen Flughafens gelangten. Die Feuerwehr mußte eingreifen, um die Ausreisser zu evakuieren.

    Zwei Stiere haben am Montag, dem 25. September, am Nachmittag den Flugverkehr auf dem Flughafen Annecy-Meythet (Hochsavoyen) empfindlich gestört, das berichtete der Sender France Bleu Pays de Savoie. Die beiden Tiere waren von ihrer in der Nähe des Flughafens gelegenen Weide ausgebrochen. Sie durchbrachen einen Zaun und gelangten so auf das Gelände des Flughafens, wodurch der Flugverkehr von 14 Uhr bis 19 Uhr unterbrochen werden mußte.

    Zwei weitere Stiere wurden von der Feuerwehr auf das Rollfeld gebracht, „um einen Herdeneffekt zu erzeugen und das Einfangen der entlaufenen Tiere zu erleichtern“, so einer der Beteiligten. Nachdem die Tiere sich auf einem Platz zusammenrotteten, konnte die Feuerwehr sie mithilfe von Betäubungspfeilen außer Gefecht setzen und ihre Evakuierung organisieren.

    Die Besitzer der Rinder konnten die vier Tiere schließlich wieder in Empfang nehmen, bevor sie aufwachten. Keiner der Einsatzkräfte wurde verletzt. Der Flughafen nahm am späten Montag wieder seinen normalen Betrieb auf.

  • Vermisst: Großangelegte Suchaktion nach der 15-jährigen Lina im Département Bas-Rhin

    Vermisst: Großangelegte Suchaktion nach der 15-jährigen Lina im Département Bas-Rhin

    Drei Tage nach dem Verschwinden des Teenagers im Département Bas-Rhin findet am Dienstagmorgen, dem 26. September, eine großangelegte Suchaktion statt. Die Suche konzentriert sich auf die Gemeinde La Plaine, die auf der Strecke zwischen dem Wohnort der vermissten Jugendlichen und dem Bahnhof, den sie erreichen wollte, liegt.

    Am Samstag, dem 23. September, verschwand die 15-jährige Lina in der Nähe von Saint-Blaise-la-Roche im Departement Bas-Rhin. Das Mädchen wollte von ihrem Wohnort zum drei Kilometer entfernten Bahnhof von Saint-Blaise-la-Roche laufen, um nach Straßburg zu fahren und sich dort mit einem Freund zu treffen. Als Lina in Straßburg nicht eintraf, schlug der Freund Alarm.

    Nach ersten Überprüfungen ist das Mädchen „nicht in den Zug gestiegen“, sagt die Staatsanwältin der Republik von Saverne, Aline Clérot. Die Jugendliche „ist nach den ersten Anhörungen bislang nicht als Ausreißerin bekannt“, so die Staatsanwältin weiter.

    An den möglichen Orten des Verschwindens wurden inzwischen mehrere Durchsuchungen durchgeführt, bei denen unter anderem auch eine Hundestaffel eingesetzt wurde. Am Montagnachmittag nahmen etwa 100 Personen an einer Suchaktion teil, die von der Gendarmerie begleitet und von einem Hubschrauber mit Wärmebildkameras unterstützt wurde. An Dienstagmorgen findet jetzt eine weitere Suchaktion in der Gemeinde Plaine statt, die auf der Strecke zwischen dem Wohnort der vermissten Jugendlichen und dem Bahnhof, den sie erreichen wollte, liegt.

    Am Montagnachmittag äußerte sich die Mutter des Mädchens kurz vor Journalisten: „Meine 15-jährige Tochter Lina ist am Samstagmorgen verschwunden. Sie muss gegen 11 Uhr das Haus verlassen haben. Sie begab sich zum Bahnhof von Saint-Blaise-la-Roche. Gegen 11.20 Uhr schickte sie eine Nachricht an ihren Freund, das war der letzte Kontakt mit ihr. Sie sollte mit dem Zug nach Straßburg fahren. Sie ist nie in Straßburg angekommen“, erklärte die verzweifelte Mutter.

    Saint-Blaise-la-Roche ist eine sehr kleine Gemeinde in den Vogesen mit ca. 230 Einwohnern, die etwa 60 km südwestlich von Straßburg liegt.

  • Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Emmanuel Macron stellte am Montag seine neue ökologische Planung vor. Der französische Präsident will Gasheizheizungen nicht verbieten, aber Wärmepumpen sehr viel stärker fördern. Das Verbot von Gasheizungen ist in Frankreich vom Tisch: Emmanuel Macron hatte dies bereits am Sonntag, dem 24. September, angekündigt, bevor er am Montag seinen neuen Plan für die ökologische Zukunft Frankreichs vorstellte. Der Präsident will „doppelt so schnell“ vorgehen, um die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % zu senken, wobei er eine straffreie Strategie propagiert. „Wir werden Gasheizungen nicht verbieten, weil wir unsere Landsleute, vor allem in den ländlichen Gebieten, nicht ohne Lösung lassen können“, erklärte der Präsident bereits am Sonntagabend. Der Einsatz von Wärmepumpen werde hingegen besser „begleitet“. Gasheizkessel bis 2030 ganz abzuschaffen, erscheint heute in Frankreich illusorisch. Im letzten Jahr wurden zwar schon 83.000 Gasheizungen außer betrieb gesetzt, aber es gibt i…

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  • Industrie: In Dünkirchen soll eine neue Giga-Fabrik entstehen

    Industrie: In Dünkirchen soll eine neue Giga-Fabrik entstehen

    Der börsennotierte Umwelt-Konzern Suez hat die Errichtung einer Recyclinganlage für Batterien von Elektroautos in Dünkirchen (Nordfrankreich) angekündigt. Bis 2033 sollen im „Tal der Batterien“ 20.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Ein neuer riesiger Industriekomplex soll im Hafen von Dünkirchen (Nordfrankreich) aufgebaut werden. Innerhalb von zwei Jahren sollen zwei Fabriken für das Recycling von Batterien für Elektroautos entstehen. Das Unternehmen Suez, das sich mit einem Bergbaukonzern verbündet hat, hat dies gerade angekündigt. Im Laufe der Zeit sollen dort 200.000 Batterien zerlegt werden, um die darin enthaltenen strategischen Metalle zurückzugewinnen. Diese Metalle werden dann veredelt und wiederverwertet. Ein weiteres Projekt in dem sogenannten „Tal der Batterien“, das in Nordfrankreich allmählich Gestalt annimmt.

    20.000 Arbeitsplätze in 10 Jahren
    Im Mai dieses Jahres wurde die erste Giga-Fabrik in der Nähe von Lens (Pas-de-Calais) mit großem Pomp eingeweiht. Drei weitere ähnliche Projekte sind auf dem Weg. In der Nähe von Dünkirchen haben nun auch gigantische Bauarbeiten begonnen.

    Diese Arbeiten betreffen eine Fabrik im Wert von 2 Milliarden Euro, die innerhalb von zwei Jahren unter anderem die Elektrobatterien für Renault liefern soll. Ein Projekt, das sinnbildlich für den Aufschwung dieser neuen Industrie in Frankreich steht. Nach Angaben der Regierung sollen innerhalb von zehn Jahren mindestens 20.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

  • Ökologische Planung: Emmanuel Macron bringt Frankreich auf grünen Kurs

    Ökologische Planung: Emmanuel Macron bringt Frankreich auf grünen Kurs

    Nach mehreren Verschiebungen hat der französische Präsident am Montag, dem 25. September, den Fahrplan für seine neue ökologische Planung vorgestellt. Ziel ist es, die CO2-Emissionen Frankreichs bis 2030 um 55 % zu senken. Bis 2030 sollen mindestens 15 % der Autos auf französischen Straßen elektrisch betrieben werden. In mehreren Städten sollen S-Bahnen fahren und die Kohle soll gänzlich aus der Energieerzeugung verschwunden sein. Dies sind die Ziele, die Emmanuel Macron am Montag, dem 25. September, bekannt gegeben hat. Unter anderem sollen im Automobilbereich bis 2027 eine Million Elektroautos in Frankreich produziert werden, wobei man sich auf vier große Batteriefabriken stützt. Um diese Autos erschwinglich zu machen, soll ein Leasingsystem zu sehr attraktiven Bedingungen eingeführt werden. Ein Plan im Wert von 40 Milliarden EuroIn einem Dutzend Städten wie Lyon (Rhône), Marseille (Bouches-du-Rhône) oder Nantes (Loire-Atlantique) sollen S-Bahnen entstehen. Der Staat wird 700 Million…

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  • Frankreich: Immer mehr Auto-Diebstähle mit digitalen Hilfsmitteln

    Frankreich: Immer mehr Auto-Diebstähle mit digitalen Hilfsmitteln

    Die Zahl der Autodiebstähle ist während des diesjährigen Sommers stark angestiegen, wie eine große Studie des Unternehmens Coyote zeigt. In vielen Fällen brauchen Diebe nur ein bis zwei Minuten, um ein Auto unter ihre Kontrolle zu bringen – dank ausgeklügelter Technologien.

    Der Diebstahl dauert nur wenige Minuten. Zwei Männer hacken mithilfe eines Tablets den elektronischen Autoschlüssel, der im Haus des Besitzers liegt. Mit einem anderen Gerät entriegelt ein Komplize die Autotür. Auf diese Weise wird das Fahrzeug ohne die geringsten sichtbaren Einbruchsspuren entwendet. Die Zahl dieser Art der Autodiebstähle ist explosionsartig angestiegen: +100 % im August im Vergleich zu 2022, davon 80 % mit elektronischen Methoden.

    Vor allem SUVs werden ins Visier genommen.
    Die am meisten ins Visier genommenen Fahrzeuge sind SUVs. Sie sind leicht zu hacken und machen inzwischen 65 % der Diebstähle aus. Diese Fahrzeuge sind sehr beliebt und können von den Dieben leicht weiterverkauft werden. „Die Verbrecherbanden haben ihre technischen Möglichkeiten erweitert. Daher sind die beliebtesten Fahrzeuge, die auf dem Markt nachgefragt werden, leider auch die am häufigsten gestohlenen“, analysiert Stéphane Curtelin, Marketing- und Produktmanager von Coyote auf dem Sender France 2.