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  • Überschwemmungen: Savoyen, Haute-Savoie, Isère und Hautes-Alpes unter Warnstufe Orange

    Überschwemmungen: Savoyen, Haute-Savoie, Isère und Hautes-Alpes unter Warnstufe Orange

    Die Ursache dafür sind anhaltende Regenfälle in Kombination mit dem teilweisen Abschmelzen des Schnees in den Alpen.

    Vier Departements wurden am Donnerstag, 30. November, auf die Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmungen gesetzt, wie Météo-France mitteilte. Es handelt sich um die Departements Haute-Savoie, Savoie, Isère und Hautes-Alpes. Langanhaltende und intensive Regenfälle zusammen mit der teilweisen Schneeschmelze des auf dem Alpenrelief vorhandenen Schnees erfordern aufgrund der erwarteten Wassermengen laut Météo France besondere Wachsamkeit. Die Überschwemmungsgefahr soll am Donnerstagnachmittag beginnen und wird voraussichtlich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag und am Freitag tagsüber anduern.

    Météo-France hebt „die Dauer der anhaltenden Regenfälle sowie ihr ziemlich großes geografisches Gebiet“ hervor, um die besondere Wachsamkeit zu rechtfertigen, die der Situation auferlegt wird. In Savoyen zum Beispiel können die Niederschlagssummen am Ende des Tages 50 Liter/m2 oder mehr erreichen, wobei eine Schneeschmelze von 15 bis 20 mm hinzuzufügen ist. „Bis morgen Mittag können die Niederschlagssummen lokal bis zu 100 Liter/m2 betragen“ – und dazu kommt noch das Schmelzwasser…

  • 2. und 3. Dezember in Okzitanien: SNCF verkauft Zugtickets für nur 1 € – aber nur eingeschränkt

    2. und 3. Dezember in Okzitanien: SNCF verkauft Zugtickets für nur 1 € – aber nur eingeschränkt

    Die SNCF kündigt allerdings an, dass das Angebot an Zugticktes zum Preis von 1 € am ersten Dezemberwochenende eingeschränkt ist.

    1 € für ein Zugticket am ersten Wochenende des Monats Dezember. Die Region Okzitanien und die SNCF haben dieses Angebot vor einigen Monaten eingeführt, um den Einwohnern Südwestfrankreichs die Möglichkeit zu geben, zu sehr günstigen Preisen zu reisen und ihre Region zu entdecken. Mit Erfolg, denn die Angebote für 1 € finden rasend schnell Abnehmer.

    Für das kommende Wochenende vom 2. und 3. Dezember hat die SNCF ausnahmsweise beschlossen, den Verkauf von Fahrkarten zu 1 € einzuschränken. Diese Entscheidung folgte auf die Entgleisung eines Bauzugs bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Matabiau in Toulouse am vergangenen Sonntagmorgen.

    Die SNCF erklärt, dass die Schäden an den Bahnanlagen „die Verfügbarkeit der liO-Züge stark einschränken“. Durch die Einschränkung des Fahrkartenverkaufs solle „die Beförderung der Reisenden gewährleistet werden“, die bereits Tickets erworben haben.

    Die 1-€-Fahrkarte wird seit Dienstag, dem 28. November, um 17 Uhr für die meisten Zügen nicht mehr verkauft. Sie ist jedoch weiterhin für die Strecken Nîmes-Alès, Marvejols-Mende-La Bastide, Nîmes-Pont Saint-Esprit und für den Gelben Zug in den Pyrénées-Orientales erhältlich.

    Die bereits verkauften 1-€-Fahrkarten für das Wochenende vom 2. und 3. Dezember behalten ihre Gültigkeit. Die SNCF gibt an, dass sie zusammen mit der Region Okzitanien die Einführung eines zusätzlichen Wochenendes mit 1-€-Zügen für Anfang 2024 prüft.

  • Mayotte: Das französische Überseedepartement mit einem Ausbruch von ungewöhnlicher Gewalt konfrontiert

    Mayotte: Das französische Überseedepartement mit einem Ausbruch von ungewöhnlicher Gewalt konfrontiert

    In Mayotte kommt es seit einigen Tagen zu Gewalttätigkeiten. Am Dienstagmorgen, dem 28. November, ziehen die Einwohner eine Bilanz der Schäden.

    Angesichts wütender Angreifer mussten Soldaten in der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 28. November, ihr Fahrzeug verlassen, bevor es in Flammen aufging. Geschäfte wurden in Brand gesetzt und Detonationen waren zu hören. Ein Autofahrer, der am Dienstagmorgen aufgrund der Gewalttätigkeiten festsitzt, schlägt Alarm. Die ungewöhnliche Gewalt wurde von Gruppen von mehreren Dutzend Personen ausgeübt und von zahlreichen Autofahrern beobachtet. „Ungefähr zwanzig Leute (…) sie haben Steine geworfen“, sagt ein Mann auf dem Sender Franceinfo.

    Der für die französischen Überseegebiete zuständige Minister ist vor Ort.
    In der Stadt Mramadoudou halten es die Bewohner langsam nicht mehr aus: Sie protestieren gegen die wachsende Gewalt und Kriminalität. „Es gibt Mädchen, die sich prostituieren, um ihre Miete bezahlen zu können, und Jugendliche machen Erpressungen“, berichtet ein Anwohner. Der ungewöhnliche Gewaltausbruch in Mayotte, der seit einigen Tagen zu beobachten ist, fällt mit der Ankunft des stellvertretenden Ministers für die französischen Überseegebiete Philippe Vigier zusammen.

  • Grenoble: Sechs Teenager nach falschen Bombendrohungen in Polizeigewahrsam

    Grenoble: Sechs Teenager nach falschen Bombendrohungen in Polizeigewahrsam

    Die Jugendlichen könnten wegen der falschen Bombendrohungen mit bis zu zwei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 30.000 Euro belangt werden.

    Die Verhafteten sind zwischen 14 und 17 Jahre alt. Sechs Minderjährige wurden am Dienstag, dem 28. November, in Polizeigewahrsam genommen, da sie verdächtigt werden, zwischen dem 6. und 17. November falsche Bombendrohungen gegen ihr Gymnasium in Vizille (Isère) verbreitet zu haben. Das geht aus einer Erklärung der Staatsanwaltschaft Grenoble hervor. In dieser Zeit mussten in Grenoble insgesamt sechzehn Schulen evakuiert werden, nachdem E-Mails mit Bombendrohungen eingetroffen waren.

    Die Ermittler hatten festgestellt, dass bei jeder dieser Drohungen „das Mobiltelefon eines Schülers mit oder gegen seinen Willen benutzt wurde“, so der Staatsanwalt in seiner Erklärung. Ein Anruf ging an die Hauptleitung des Gymnasiums und eine unmissverständliche, roboterartige Stimme kündigte eine Explosion der Schule an. Anhand der identifizierten Nummern und Telefonbesitzer konnte die Spur zu den Urhebern der falschen Bombendrohungen zurückverfolgt werden.

    „Systematisch musste der Unterricht unterbrochen werden und 1.400 Schüler und 100 Lehrer mussten evakuiert werden“, so die Staatsanwaltschaft. Die jungen Angeklagten sollen am 19. Dezember vor dem Jugendrichter erscheinen. Sie könnten wegen des Vergehens der Verbreitung falscher Informationen über eine drohende Katastrophe, die das Eingreifen von Rettungskräften provozieren könnte, zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und einer Geldstrafe von 30.000 Euro verurteilt werden.

  • Autobahngebühren in Frankreich: Verkehrsminister kündigt zum 1. Februar 2024 Erhöhung von etwa 3 % an

    Autobahngebühren in Frankreich: Verkehrsminister kündigt zum 1. Februar 2024 Erhöhung von etwa 3 % an

    Der französische Verkehrsminister Clément Beaune bestätigte am Mittwochmorgen auf dem Sender RMC eine weitere Erhöhung der Autobahngebühren am 1. Februar 2024 an. Sie werde aber „unter 3 %“ liegen, so der Minister. Der 1. Februar ist der traditionelle Tag, an dem die Mautgebühren für die Autobahnen in Frankreich erhöht werden. Auch 2024 werden die Autofahrer wieder nicht davon verschont bleiben. Die Mautgebühren werden teurer werden, kündigte der Verkehrsminister am Mittwochmorgen auf dem Sender RMC an. „Im nächsten Jahr wird es eine Erhöhung geben, die allerdings begrenzt sein wird, eine Erhöhung, die unter 3 % liegen wird“, erklärte Verkehrsminister Clément Beaune.

    Clément Beaune erklärte, dass diese Erhöhung auf die Inflation zurückzuführen sei und nicht auf die neue Steuer auf die Gewinne der Autobahnkonzessionäre, die 2024 in Kraft treten wird. „Die Steuer hat keinerlei Auswirkungen auf die Entwicklung der Mautgebühren“, v…

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  • Wetter am Donnerstag: Starke Regenfälle, Schnee und Kälte in ganz Frankreich

    Wetter am Donnerstag: Starke Regenfälle, Schnee und Kälte in ganz Frankreich

    Das Wetter verschlechtert sich am Donnerstag in ganz Frankreich. Eine neues Tiefdruckgebiet sorgt für Schauer und Schnee bis in tiefe Lagen in mehreren östlichen Regionen bei kalten Temperaturen. Der Süden wird von der Kälte verschont bleiben, nicht aber von den Schauern.

    Auf der einen Seite kommt ein Tiefdruckgebiet vor der Bretagne an. Auf der anderen Seite befindet sich Kaltluft, die bereits über Ostfrankreich liegt. Das Zusammentreffen dieser beiden Wetterfronten wird zu Schneefällen im Elsass, in Lothringen, in Burgund-Franche-Comté und in den Alpen führen.

    Am Donnerstagmorgen wird es ab etwa 300 Metern auf den lothringischen Hochebenen, im Jura, in den Vogesen und im Elsass schneien. 2 bis 5 cm Neuschnee werden oberhalb von 500 Metern erwartet. In den Alpen sind Schneefälle oberhalb von 1.000 bis 1.200 Metern angekündigt. Bis Ende Vormittag wird die Schneefallgrenze in den Alpen und im Jura auf über 1.700 Meter ansteigen. Am Nachmittag gehen starke Regenfälle vom Jura bis zu den Alpen nieder.

    Es wird erwartet, dass 50 bis 80 Liter/m2 Niederschlag fallen werden, was dem üblichen Volumen von 2 bis 3 Wochen Regen in nur 36 Stunden entspricht, berichtet La Chaîne Météo. Die Wasserstände der Flüsse sollten in den Alpentälern genau beobachtet werden, da die Gefahr von Überschwemmungen besteht. Auch die Lawinengefahr wird im gesamten Alpenmassiv erheblich sein.

    Im nördlichen Drittel Frankreichs liegen die Temperaturen zwischen -1°C und 3°C am Morgen und zwischen 3°C und 7°C am Nachmittag.

    Milde und feuchte Luft im Süden.
    Im Süden Frankreichs ist der Himmel am Morgen bewölkt und weitgehend regnerisch. Am Nachmittag wird es trockener und bis zum Abend gibt es einige Auflockerungen. Im Gegensatz zur Nordhälfte, die winterliche Temperaturen erleben wird, herrschen im Süden mildere Temperaturen vor. Zwischen 8°C und 12°C werden am Morgen von Météo France vorhergesagt.

    Kalt und trocken am ersten Dezemberwochenende.
    Am kommenden Wochenende wird sich die Sonne im Süden durchsetzen, nachdem sich graue Wolkenbänke am Morgen aufgelöst haben. In der Nähe des Mittelmeers werden Mistral und Tramontane stark wehen.

  • Vogelgrippe: Die gefürchtete Tierseuche taucht in Frankreich wieder auf

    Vogelgrippe: Die gefürchtete Tierseuche taucht in Frankreich wieder auf

    Das französische Landwirtschaftsministerium hat das Risikoniveau von „vernachlässigbar“ auf „mäßig“ angehoben, nachdem ein Ausbruch der gefürchteten Vogelgrippe im Departement Morbihan bestätigt wurde. Wenige Wochen vor dem Weihnachtsgeschäft sind die Geflügelzüchter nervös.

    Es ist ein Damoklesschwert, das über der französischen Geflügelindustrie schwebt. Die Geflügelbranche, die sich seit dem Start der ersten Impfkampagne gegen die Vogelgrippe Anfang Oktober in den Departements Landes und Gers beruhigt zeigte, wurde nun wieder von Beunruhigung und Nervosität eingeholt, nachdem das französische Ministerium für Landwirtschaft und Lebensmittelsouveränität am Dienstag, dem 28. November, mal wieder einen Ausbruch der Vogelgrippe bei einer Putenfarm in Grand-Champ (Morbihan) bestätigt hatte. In unmittelbarer Nähe des Zuchtbetriebs wurde der Kadaver einer mit dem Virus infizierten Silbermöwe gefunden. „Das Ministerium erklärte, dass alle Maßnahmen ergriffen wurden, um diesen ersten Ausbruch im Herbst 2023 zu bewältigen, und beschloss daher, das Risikoniveau von „vernachlässigbar“ auf „mäßig“ anzuheben. Das bedeutet, dass das gesamte Geflügels in Gebieten mit besonderem Risiko, in den Ställen bleiben muss.

  • Henry Kissinger stirbt mit 100 Jahren: Das fränkische Gesicht der US-Diplomatie während des Kalten Krieges

    Henry Kissinger stirbt mit 100 Jahren: Das fränkische Gesicht der US-Diplomatie während des Kalten Krieges

    Als Initiator der Annäherung an Moskau und Peking in den 1970er Jahren wurde sein Image auch durch dunkle Seiten der US-Geschichte geprägt, wie etwa die Unterstützung des Staatsstreichs in Chile 1973 oder die Invasion in Osttimor 1975 und natürlich den Vietnamkrieg. Henry Kissinger, eine große und umstrittene Figur der US-Diplomatie und Außenminister unter Richard Nixon und Gerald Ford, starb im Alter von 100 Jahren am Mittwoch, den 30. November. Er war ein wichtiger Akteur der Weltdiplomatie während des Kalten Krieges und starb „in seinem Haus in Connecticut“, wie seine Beratungsfirma Kissinger Associates mitteilte, ohne die Todesursache zu nennen. Die Familie des Diplomaten werde eine private Beerdigung organisieren, hieß es in der Erklärung, die auch eine spätere öffentliche Ehrung in New York erwähnte. Mit seinem Tod „hat Amerika eine seiner sichersten und meistgehörten Stimmen in der Außenpolitik verloren“, begrüßte der ehemalige US-Präsident George W. Bush, ein Republikaner wie e…

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  • Eric Dupond-Moretti: Französischer Justizminister wird für nicht schuldig befunden und freigesprochen

    Eric Dupond-Moretti: Französischer Justizminister wird für nicht schuldig befunden und freigesprochen

    Die Richter des obersten Gerichtshofs der Republik, der als einziges Gericht befugt ist, über von einem Regierungsmitglied begangene Taten zu urteilen, folgten nicht den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die ein Jahr Haft auf Bewährung gegen den amtierenden Justizminister gefordert hatte. Es ist eine große Erleichterung für die Regierung von Premierministerin Elisabeth Borne. Ihr amtierender Justizminister Eric Dupond-Moretti wurde am Mittwoch, dem 29. November, vom Gerichtshof der Republik (CJR) freigesprochen. Ihm wurde vorgeworfen, in zwei verschiedenen Fällen seine Funktion als Minister genutzt zu haben, um mit vier Richtern abzurechnen, mit denen er in seiner Zeit als Anwalt Probleme hatte. „Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass er sich eines Interessenkonflikts schuldig gemacht hat“, erklärte der Vorsitzende des CJR. „Das ist das, was wir erhofft hatten, das sich das Recht durchsetzt“, reagierte Jacqueline Laffont, eine der Anwältinnen von Eric Dupond-Moretti. Die Anklage hat…

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  • Treibstoff: Preise in Frankreich auf dem niedrigsten Stand seit fünf Monaten

    Treibstoff: Preise in Frankreich auf dem niedrigsten Stand seit fünf Monaten

    Seit mehreren Wochen sinken die Preise an den französischen Zapfsäulen. Am Dienstag, dem 28. November erreichten sie den niedrigsten Stand seit Monaten.

    Preise unter 1,80 Euro an fast allen französischen Tankstellen – das ist das erste Mal seit Januar dieses Jahres. Am Dienstag, dem 28. November, blieb die Nachricht in einer Stadt in der Nähe von Rennes (Ille-et-Vilaine) fast unbemerkt, doch die Preisentwicklung wird von den Autofahrern geschätzt. „Es ist gut. Aber ansonsten ist es immer noch zu teuer“, meint ein Tankstellenkunde gegenüber dem Sender France 2.

    Seit mehreren Wochen sinkt der Weltmarktpreis für ein Barrel Öl. Dies wirkt sich inzwischen auch auf die Preise an den Zapfsäulen aus: minus drei Cent für Benzin und minus zwei Cent für Diesel. Für einige Gewerbetreibende ist dieser Rückgang noch nicht signifikant genug. „Ich fahre (…) im Durchschnitt 150 bis 200 Kilometer am Tag“, erklärt eine freiberufliche Krankenschwester. Alle drei Tage tankt sie für 55 Euro. Sie hofft auf einen noch stärkeren Preisrückgang in den kommenden Wochen. Experten gehen davon aus, dass der Rückgang mindestens bis Ende des Jahres anhalten wird.