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  • Klimawandel: Große Artikelserie über Hintergründe und Auswirkungen der globalen Erderwärmung

    Klimawandel: Große Artikelserie über Hintergründe und Auswirkungen der globalen Erderwärmung

    Der Klimawandel ist eine große, wenn nicht sogar die größte Herausforderung unserer Zeit.

    Die Erkenntnis, dass sich das Klima derzeit grundlegend wandelt, ist nicht nur wissenschaftlich abgesichert und wird durch Daten und Studien namhafter Wissenschaftler in aller Welt gestützt – sie macht sich nach den Wetterereignissen der letzten Wochen, Monate und Jahre in unser aller Bewusstsein breit.

    Und damit wird das Thema Klimawandel und der Umgang inzwischen auch in der Gesellschaft und der Politik als vordringliche Aufgabe anerkannt.

    Das ist der Grund, warum wir ab sofort unsere große Artikelserie zum Thema Klimawandel anbieten, bestehend aus 16 Artikeln, unterteilt in mehere Themengruppen, basierend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen des international anerkannten Klimaforschers Michael E. Mann und anderen Wissenschaftlern.

    Am Ende dieser Seite und auch jeweils am Endes jedes weiteren Artikels findet sich der Link auf den nachfolgenden Artikel.

    Heute schon haben wir haben unseren Planeten um über ein Grad Celsius erwärmt durch die Treibhausgase, die wir bereits in die Atmosphäre eingebracht haben. Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und durch andere menschliche Aktivitäten.

    Und wir sind auf dem besten Weg, bis Mitte des Jahrhunderts eine Erwärmung von 2 Grad Celsius oder mehr zu erreichen, wenn wir weiterhin hemmungslos fossile Brennstoffe verbrennen.

    Inzwischen beginnen wir, die Auswirkungen grausam zu spüren. Schon 1 Grad Celsius Erwärmung erhöht die Wahrscheinlichkeit und verstärkt die Folgen schwerer Wetterereignisse um etwa 7-10%.

    Wir sahen in den drei Jahren 2016, 2019 und 2020 drei fast aufeinanderfolgende Rekordjahre, die heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
    Die extremen Hitzewellen, Dürren, Waldbrände, Überschwemmungen, die sich im Laufe der letzten Jahre auf der gesamten nördlichen Hemisphäre abspielten, waren eine eindringliche Botschaft des Klimas.

    Nicht nur Hitzeperioden – auch extreme Regenfälle und Hochwasser sind Auswirkungen der globalen Erderwärmung und des Klimawandels.

    Die Auswirkungen des Klimawandels sind nicht mehr nur im Verborgenen spürbar. In den Sommern der vergangenen Jahre sahen wir sie in Echtzeit auf unseren Fernsehbildschirmen, in unseren Zeitungs-Schlagzeilen, in unseren Social Media Feeds. Wir haben sie schlimmstenfalls sogar persönlich erlebt. Wir sehen Klimaflüchtlinge, Orte wie Kiribati, tiefliegende Inselstaaten, wo Küstendörfer zerstört werden.
    Miami Beach und Venedig werden inzwischen regelmäßig überflutet, nicht nur mehr durch Stürme und in bestimmten Jahreszeiten, sondern einfach wegen der Auswirkungen des globalen Meeresspiegelanstiegs. Wir haben ungefähr die Hälfte des Meereises in der Arktis verloren. Wir sind auf dem besten Weg, in ein paar Jahrzehnten eine eisfreie Arktis zu haben, wenn wir den Kurs beibehalten, auf dem wir sind. Selbst wenn wir die Kohlenstoffemissionen, die wir heute in die Atmosphäre abgeben, bis morgen auf Null reduzieren, werden die Auswirkungen noch für die kommenden Generationen zu spüren sein. Wir hinterlassen ein schweres Erbe.

    In dieser Artikelserie werden unsere Autoren die grundlegenden wissenschaftlichen Prinzipien hinter dem Klimawandel und der globalen Erwärmung darlegen.

    Wir alle müssen die Grundlagen verstehen, um die gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Probleme zu lösen, die der Klimawandel mit sich bringt.

    Beginnen werden wir mit den prinzipiellen Gegebenheiten der Atmosphäre. Wir werden schildern, wie Klimadaten gesammelt werden, und die Trends aufzeigen, die sich aus diesen Daten ablesen lassen.

    Wir wollen zeigen, wie man grundlegende Berechnungen durchführt und wie man theoretische Modelle des Klimasystems verwendet, um Fragen über den derzeitigen Klimawandel und die zukünftige Entwicklung zu beantworten.

    Wir werden die Auswirkungen von Treibhausgasemissionen untersuchen, verschiedene mögliche Zukunftsszenarien durchspielen, und schließlich werden wir die Auswirkungen, die der Klimawandel auf das soziale, kulturelle, wirtschaftliche, urbane und andere Facetten des menschlichen Lebens hat, aufzeigen und bewusst machen.
    Wir haben uns die Aufgabe gestellt, dir Erklärungen an die Hand zu geben, die es dir erlauben, nicht nur deine eigenen Fragen zu beantworten, sondern auch die deiner Kinder und Freunde.

    Fragen nach dem WARUM und dem WIE – Antworten, die erklären, warum ein Tiefdruckgebiet tagelang auf der Stelle verharrt und in wenigen Stunden hunderte Liter Wasser pro m2 abregnen lässt, warum eine Hitzeglocke über einer Region festhängt und alles unter sich verdorren lässt.

    Denn eigentlich wollen wir ja alle, dass auch noch unsere Kinder und Enkel in dem Land, in dem schon unsere Grosseltern lebten, auch ihr Leben in Ruhe und Gesundheit verbringen können.

    Sintflutartige Regenfälle und regelmässige Temperaturen über 40 Grad Celsius passen nicht in dieses Bild. Es gibt einen Grund, warum unser Fieberthermometer nicht über 42 Grad hinausgeht …

    Wir werden euch, unseren Lesern, eine Vielzahl von Hilfsmitteln an die Hand geben, um den Klimawandel zu verstehen, darunter Videovorträge, Graphiken, Diagramme, Tabellen und andere visuelle Darstellungen, Simulationen, Klimamodell-Simulationen,
    und weitere Datenquellen.

    Am Ende dieser Artikelserie werden wir alle ein tieferes Verständnis und grösseres Wissen darüber haben, wie sich unser Klimasystem verändert. Wir werden in der Lage sein zu verstehen, warum das menschliche Verhalten das Klima verändert, was genau den Klimawandel antreibt.
    Wir werden die Natur dieser Veränderungen verstehen.

    Die Inhalte dieser Artikel sind frei und dürfen zu Zwecken der Information frei benutzt werden. Du darfst sie verwenden, um Präsentationen zu erstellen oder sie in Referate einfügen. Alle Bilder, die wir zur Illustration benutzen, stammen von unsplash.com oder pixabay.com und dürfen frei genutzt werden.

    Das Klimasystem ist ein komplexes System
    Wenn wir einen Teil des Systems verändern, zum Beispiel indem wir der Atmosphäre CO2 hinzufügen, hat das lang anhaltende Auswirkungen nicht nur für die Atmosphäre, sondern auch auf andere Systeme wie die Ozeane, die Kryosphäre, das ist das Eis, die Biosphäre, das ist das Leben auf diesem Planeten, und menschliche Systeme wie die urbane Infrastruktur, die Wirtschaft und
    sogar die nationale Sicherheit.

    Vor allem aber werden wir ein Verständnis und Wissen entwickeln, um die Auswirkungen des Klimawandels auf den Planeten und die Menschen auf ihm zu verstehen.
    Wir werden die Rolle verstehen, die der Mensch spielt. Menschen sind sowohl die treibenden Kräfte hinter dem Klimawandel als auch maßgeblich und in tödlicher Weise vom Klimawandel betroffen.


    Unter diesem Link geht es zum folgenden Artikel in unserer Serie über den Klimawandel: Was bitte hat ein Hockey-Schläger mit dem Klima zu tun?

  • Editorial zum Europäischen Datenschutztag: Ein Plädoyer für Privatsphäre und digitale Autonomie

    Editorial zum Europäischen Datenschutztag: Ein Plädoyer für Privatsphäre und digitale Autonomie

    Am 28. Januar feiern wir den Europäischen Datenschutztag – eine bedeutende Initiative, die das Bewusstsein für die Bedeutung der Privatsphäre und den Schutz persönlicher Daten schärft. In einer Welt, die zunehmend von digitalen Technologien durchdrungen ist, gewinnt der Datenschutz eine entscheidende Rolle für die Sicherheit und Autonomie jedes Einzelnen.

    Europa hat mit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Jahr 2018 einen wichtigen Meilenstein erreicht. Diese Verordnung setzt klare Standards für den Umgang mit persönlichen Daten und stärkt die Rechte der Bürgerinnen und Bürger in Bezug auf ihre Privatsphäre. Der Europäische Datenschutztag bietet eine Gelegenheit, diese Errungenschaft zu würdigen und zugleich auf die laufenden Herausforderungen hinzuweisen.

    In einer Ära, in der Daten zu einer begehrten Währung geworden sind, müssen wir uns der weitreichenden Auswirkungen auf unsere Privatsphäre bewusst sein. Unternehmen und Organisationen sammeln täglich große Mengen an persönlichen Informationen, sei es durch Online-Käufe, soziale Medien oder intelligente Geräte. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir uns aktiv dafür einsetzen, die Kontrolle über unsere eigenen Daten zu behalten.

    Der Europäische Datenschutztag sollte nicht nur als formale Erinnerung betrachtet werden, sondern als Aufruf zur Reflexion über unsere digitale Präsenz und die Verantwortung von Unternehmen im Umgang mit unseren Informationen. Es ist an der Zeit, dass Datenschutz nicht nur als rechtliche Pflicht, sondern als ethische Verpflichtung betrachtet wird.

    Datenschutz ist nicht nur eine Angelegenheit von Institutionen und Behörden; er betrifft uns alle in unserem täglichen Leben. Es ist eine Frage des Vertrauens in die digitale Welt, in der wir uns bewegen. Die Gewissheit, dass persönliche Daten sicher sind und respektvoll behandelt werden, ist grundlegend für die Akzeptanz und das Gedeihen der digitalen Gesellschaft.

    Wir müssen uns daran erinnern, dass Datenschutz nicht nur eine Frage des Schutzes vor Missbrauch ist, sondern auch eine Voraussetzung für Innovation und Fortschritt. Menschen sind eher bereit, ihre Daten zu teilen und digitale Dienste zu nutzen, wenn sie das Vertrauen in die Sicherheit und Integrität ihrer Informationen haben.

    Während wir den Europäischen Datenschutztag begehen, sollten wir uns dazu verpflichten, unsere digitale Autonomie zu verteidigen und aktiv für den Schutz unserer Privatsphäre einzutreten. Dies erfordert nicht nur Gesetze und Vorschriften, sondern auch eine kontinuierliche Sensibilisierung und Bildung über den verantwortungsbewussten Umgang mit persönlichen Daten.

    Lasst uns diesen Tag nutzen, um die Wichtigkeit des Datenschutzes in unserer digitalen Welt zu betonen und gleichzeitig die individuelle Verantwortung für den Schutz unserer Privatsphäre zu unterstreichen. Nur durch eine kollektive Anstrengung können wir eine Zukunft gestalten, in der persönliche Daten respektiert, geschützt und als ein Gut betrachtet werden, das es zu verteidigen gilt.

  • Frankreich: Konkurrenz für die SNCF und was daraus folgt

    Frankreich: Konkurrenz für die SNCF und was daraus folgt

    Seitdem der Wettbewerb auch auf den französischen Schienen Einzug gehalten hat, passt die SNCF auf den großen TGV-Linien ihr Angebot an die Nachfrage an, was auf Kosten einiger Strecken mit geringerem Fahrgastaufkommen geht.

    Es ist kaum zu übersehen, dass auch in diesem Jahr Zugfahrkarten knapp sind. Was ist der Grund dafür? Der Mangel an Zügen! Innerhalb von zehn Jahren hat die SNCF rund 100 TGV-Züge abgeschafft. Auf mehreren Hochgeschwindigkeitsstrecken wie der zwischen Paris und Arras, Dijon oder auch Chambéry soll das Angebot nicht erhöht werden. Denn die SNCF verliert Geld auf diesen Strecken, auf denen die Auslastung nicht mehr als 50 % beträgt.

    Konkurrenz aus dem Ausland
    Welche Mittel hat die staatliche Bahngesellschaft, um die Verluste zu begrenzen? Die SNCF will zunächst darüber nachdenken, die Anzahl der täglichen Hin- und Rückfahrten auf den am wenigsten rentablen Strecken weiter zu reduzieren. Eine weitere Option, die in Betracht gezogen wird, ist eine finanzielle Beteiligung der lokalen Gebietskörperschaften, um die Aufrechterhaltung und den Fortbestand einer Zuglinie ermöglicht. Mit dem Auftauchen der Konkurrenz durch die italienische Trenitalia und der spanischen Renfe läuft die SNCF allerdings Gefahr, Marktanteile auch auf rentablen Strecken wie Paris-Lyon zu verlieren, die zum Teil zur Finanzierung defizitärer Linien dienen.

  • Bauernproteste: Attal spricht angesichts der drohenden „Belagerung der Hauptstadt“ von neuen Maßnahmen

    Bauernproteste: Attal spricht angesichts der drohenden „Belagerung der Hauptstadt“ von neuen Maßnahmen

    Bei einem Besuch auf einem Bauernhof am Sonntag, dem 28. Januar 2024, sagte Premierminister Gabriel Attal, er erwäge zusätzliche Maßnahmen, um französische Landwirte vor unlauterem Wettbewerb zu schützen. Bauerngewerkschaften hatten zuvor angekündigt, dass sie am Montag mit einer „Belagerung der Hauptstadt auf unbestimmte Zeit“ beginnen würden. Das Tauziehen zwischen der Regierung und den Bauern geht weiter. Premierminister Gabriel Attal besuchte am Sonntag, dem 28. Januar, einen Bauernhof im Departement Indre-et-Loire, um erneut zu versuchen, die Wut der Landwirte zu entschärfen, die trotz seiner verschiedenen Ankündigungen vom Freitag noch immer stark ist. Der Baurenverband FNSEA und die Gruppierung Jeunes Agriculteurs drohten damit, ab Montag eine „Belagerung“ der Hauptstadt Paris zu organisieren.

    Der Regierungschef besuchte einen Gemüseanbaubetrieb, wo ihm Landwirte und Gewerkschaftsvertreter erneut ihre Beschwerden vo…

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  • Louvre: Umweltaktivistinnen werfen Suppe auf die „Mona Lisa“

    Louvre: Umweltaktivistinnen werfen Suppe auf die „Mona Lisa“

    Um ein „Recht auf gesunde und nachhaltige Ernährung“ zu fordern, bewarfen Umweltaktivistinnen das Panzerglas, das das Gemälde schützt, mit Suppe. Das Kunstwerk von Leonardo da Vinci war bereits im Mai 2022 attackiert worden. Die Aktion spielt sich in Sekundenschnelle ab: Am Sonntag haben zwei Umwelt…

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  • Dürre in den östlichen Pyrenäen: Das hat man in der Geschichte Frankreichs noch nie gesehen

    Dürre in den östlichen Pyrenäen: Das hat man in der Geschichte Frankreichs noch nie gesehen

    Auch wenn man nicht von „Wüstenbildung“ sprechen kann, haben wir „eindeutig ein Dürre-Problem“, erklärt Emma Haziza, Expertin für die Anpassung an den Klimawandel.

    In den östlichen Pyrenäen „erleben wir eine Reihe von historischen Rekorden, die wir in der Geschichte Frankreichs noch nie gesehen haben“ und „die sich noch weiter verschärfen“, stellt Emma Haziza, Hydrologin und Spezialistin für die Anpassung an den Klimawandel sowie Präsidentin und Gründerin des Forschungszentrums Mayane, am Freitag, dem 26. Januar, im Gespräch mit dem Sender Franceinfo fest.

    Im Departement Pyrénées-Orientales wurden auch am vergangenen Donnerstag mehrere Temperaturrekorde über den Tag verteilt gebrochen: 25,6 Grad in Vivès gegenüber 23,9 Grad beim letzten Rekord, 25,1 Grad in Saint-Paul-de-Fenouillet gegenüber 21,1 Grad. „Wenn man sich umschaut, sind die Pyrénées-Orientales ein Gebiet, das sich in einer Kippphase befindet“ mit einem chronischen Regenmangel seit 2017, akzentuiert durch überdurchschnittlich hohe Temperaturen.

    „Man hat den Eindruck, dass dieses Gebiet seit nunmehr acht Jahren von den Regenfällen vergessen wurde“, sagt die Klima-Expertin Emma Haziza, diese außergewöhnliche Situation führt dazu, dass sich die Region in einem Zustand befindet, den man so noch nie gesehen habe. In den östlichen Pyrenäen kann man „noch nicht vollständig“ von Wüstenbildung sprechen, aber es handelt sich „eindeutig um ein semiarides Gebiet“.

    „Es wird energiepolitische Konsequenzen geben“, prognostiziert die Wissenschaftlerin, „da die Wasserfrage in erster Linie eine Frage der Energiegewinnung ist“, und nennt als Beispiel Staudämme in Portugal, die in dieser Zeit zu 90% gefüllt sein sollten jedoch nur zu 6% gefüllt sind. Die Folgen betreffen auch die Landwirtschaft, in einem Gebiet mit viel Obstanbau und man sehe sich in einer „Konfrontation zwischen den Akteuren des Tourismus und den Landwirten“.

    „Im letzten Sommer waren wir am Rande des Abgrunds“, erinnert sich Emma Haziza, „wir hatten Bohrungen, in denen noch 10 cm Wasser standen, wir hatten kein Trinkwasser mehr für die Einwohner. Wenn ich also sage, dass es knapp wurde, meine ich, dass wir eine Krisensituation erlebt haben, die zu einer globalen Blockade hätte führen können. Und wenn man kein Trinkwasser mehr hat, wird ein Gebiet unbewohnbar. An dieser Grenze sind wir angelangt“.

  • Frau transportiert Leiche der Mutter 120 km auf dem Beifahrersitz nach Paris – sie wollte Kosten sparen

    Frau transportiert Leiche der Mutter 120 km auf dem Beifahrersitz nach Paris – sie wollte Kosten sparen

    Eine Frau fuhr mit der Leiche ihrer Mutter auf dem Beifahrersitz ihres Fahrzeugs 120 km bis nach Paris, um den Bestatter nicht bezahlen zu müssen.

    Die Pariser Polizei kann es immer noch nicht fassen. Am Donnerstagabend gegen 22 Uhr erhielten sie den Anruf einer Frau, die den Tod ihrer Mutter im Alter von 93 Jahren meldete. Aufgrund des Alters der alten Dame ist dies an sich noch nichts Ungewöhnliches. Viel ungewöhnlicher ist, was die Frau anschließend den Polizisten erzählte.

    Ihre Mutter starb 120 km von Paris entfernt am selben Tag in ihrem Zweitwohnsitz in Mesnils-sur-Iton im Departement Eure. Die Tochter beschloss daraufhin, den Leichnam ihrer Mutter selbst nach Paris zu bringen. Sie setzte die Leiche auf den Beifahrersitz ihres Autos und machte sich auf den Weg. Eine 120 km lange Fahrt mit ihrer toten Mutter an ihrer Seite bis zu ihrem Zuhause im 10. Pariser Arrondissement! Eine makabre Reise, nur um den Transport durch einen Bestatter nicht bezahlen zu müssen, berichtet die Zeitung Le Parisien.

    Dabei ist das Gesetz eindeutig: Die Todeserklärung muss vor jedem Transport des Leichnams abgegeben werden. Der Leichnam muss innerhalb von 48 Stunden „mit speziell ausgestatteten Fahrzeugen, die ausschließlich für Leichentransporte vorgesehen sind“, transportiert werden, heißt es im Code général des collectivités territoriales. Darüber hinaus muss der Leichnam in einem Leichensack transportiert werden.

    Die Frau wurde von der Polizei angehört
    Die Polizei vernahm die Tochter und den Enkel der Verstorbenen als Zeugen. Der Leichnam der alten Dame wurde zur eingehenden Untersuchung in das Institut médico-légal de Paris gebracht, wobei aufgrund ihres hohen Alters allerdings keine Autopsie durchgeführt wurde.

    Parallel dazu untersuchten Gendarmen die Zweitwohnung im Departement Eure, die die Tochter nach dem Tod ihrer Mutter gereinigt hatte. Die Wohnung wurde versiegelt.

  • Emmanuel Macron setzt neues Einwanderungsgesetz in Kraft

    Emmanuel Macron setzt neues Einwanderungsgesetz in Kraft

    Der Gesetzestext, von dem 35 Artikel als verfassungswidrig gestrichen wurden, wurde am Samstag, dem 27. Januar, im Amtsblatt veröffentlicht. Der französische Präsident verkündete am Freitag, dem 26. Januar, offiziell das neue Einwanderungsgesetz, das vom Verfassungsrat weitgehend zensiert wurde. Das Gesetz, von dem 35 Artikel als nicht verfassungsgemäß gestrichen wurden, wurde im Amtsblatt vom Samstag veröffentlicht und die ersten Anwendungsanweisungen wurden bereits den Präfekten vorgelegt. Verschärfter Zugang zu Sozialleistungen, jährliche Migrationsquoten, strengere Kriterien für die Familienzusammenführung… Der Verfassungsrat hat zahlreiche Maßnahmen, die unter dem Druck der Rechten und mit Unterstützung der extremen Rechten in der Nationalversammlung verabschiedet worden waren, wieder rückgängig gemacht. Der endgültige Text behält die ursprünglich von der Regierung gewünschte Struktur bei, mit einer allerdings deutlichen Vereinfachung der Verfahren zur Ausweisung straffälliger Aus…

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  • Bauernproteste: Die Ankündigungen von Gabriel Attal

    Bauernproteste: Die Ankündigungen von Gabriel Attal

    Der französische Premierminister machte am Freitag eine Reihe von Ankündigungen, um die Landwirte zu besänftigen, die seit Tagen im ganzen Land durch Straßenblockaden ihre Verärgerung zum Ausdruck bringen. Die Regierung hat den Protest der Landwirte gehört, wie der Premierminister versicherte. „Die Botschaft ist deutlich angekommen“, sagte Gabriel Attal am Freitag, dem 26. Januar, auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Montastruc-de-Salies im Departement Haute-Garonne, bevor er ein Maßnahmenpaket für die Landwirte ankündigte. „Wir haben beschlossen, die Landwirtschaft über alles andere zu stellen“, sagte der Regierungschef. Zu den Maßnahmen, mit denen auf die Forderungen der Landwirte reagiert werden soll, gehören die Vereinfachung der Normen, die Einhaltung der sogenannten Egalim-Gesetze, die Beschleunigung der Auszahlung von Beihilfen und andere Maßnahmen. Vereinfachung der NormenGabriel Attal kündigte zunächst „zehn sofortige Vereinfachungsmaßnahmen“ für Landwirte an, als Auftakt…

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  • Frankreich: Trotz der Ankündigungen von Gabriel Attal bleibt die Unzufriedenheit der Landwirte bestehen

    Frankreich: Trotz der Ankündigungen von Gabriel Attal bleibt die Unzufriedenheit der Landwirte bestehen

    Eine große Mehrheit der Straßensperren wurde am Samstag, dem 27. Januar, zwar aufgehoben, aber die Bauerngewerkschaften rufen dazu auf, ab Montag die Hauptstadt zu „belagern“. Nach zehn Tagen mit Blockaden im ganzen Land haben einige Landwirte am Samstag, dem 27. Januar, nach den Ankündigungen der Regierung ihre Zelte abgebrochen. In Carbonne (Departement Haute-Garonne), dem ersten Ort der Proteste, wurde die Blockade symbolisch aufgehoben. Die Zufriedenheit der Landwirte mischt sich mit dem Stolz, dass sie es geschafft haben, sich so umfassend zu mobilisieren. In Rethel (Departement Ardennen) bekräftigten die Demonstranten allerdings auch, dass sie wiederkommen werden. In einigen Supermarktketten kommt es immer häufiger zu gezielten Aktionen, wie zum Beispiel in Figeac (Departement Lot), wo Landwirte in den Geschäften deutlich zeigen wollten, was sie als „Ungerechtigkeit“ bezeichnen. Die Unzufriedenheit besteht nach wie vor, auch wenn einige durch die Ankündigungen der Regierung besän…

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