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  • Neue Regelungen ab 1. November: Gehaltserhöhungen, Heizkosten und mehr…

    Neue Regelungen ab 1. November: Gehaltserhöhungen, Heizkosten und mehr…

    Ab dem 1. November gelten in Frankreich einige wichtige Neuerungen, die das tägliche Leben vieler Menschen betreffen. Von einer Erhöhung des Mindestlohns über die Wiedereinführung der Winterreifenpflicht in Bergregionen bis hin zur Preissenkung für Gas und Änderungen im Gesundheitssystem – hier sind die wichtigsten Änderungen im Überblick. 1. Mindestlohn um 2 % angehoben Eine positive Nachricht für Arbeitnehmer in Frankreich: Der Mindestlohn (SMIC) steigt ab dem 1. November um 2 %. Damit liegt er nun bei 1.801,80 Euro brutto im Monat, basierend auf einer 35-Stunden-Woche. Diese Erhöhung, die normalerweise erst zum Jahreswechsel erfolgt, wurde dieses Jahr auf den 1. November vorgezogen. Premierminister Michel Barnier hatte ein Versprechen zu dieser Anpassung in seinem Programm gegeben. Das bedeutet eine neue Berechnung des Stundenlohns: Dieser liegt nun bei 11,88 Euro brutto. Für das Übersee-Département Mayotte fällt die Anhebung jedoch geringer aus. Hier steigt der Mindestlohn nur auf …

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  • Macrons Reise nach Marokko: Neue Partnerschaften und politische Annäherung

    Macrons Reise nach Marokko: Neue Partnerschaften und politische Annäherung

    Die dreitägige Marokko-Reise des französischen Präsidenten Emmanuel Macron Ende Oktober brachte weitreichende Ergebnisse und markierte einen diplomatischen Neustart. Mit einer Delegation von über 120 Persönlichkeiten, darunter ein Großteil aus der französischen Wirtschafts- und Industriewelt, machte Macron ernst: Neben wirtschaftlichen Abkommen in Milliardenhöhe standen geopolitische Themen wie die umstrittene Region Westsahara und die gemeinsame Strategie gegen illegale Migration auf dem Programm.

    Marokkos Souveränität über die Westsahara: Frankreich bezieht Position Macrons Statement zur Westsahara hat ein klares Signal gesetzt: Frankreich erkennt die marokkanische Souveränität über die Region an. In seiner Rede vor dem marokkanischen Parlament betonte Macron, dass „Gegenwart und Zukunft der Westsahara im Rahmen der marokkanischen Souveränität“ liegen. Ein solches Statement – das erste dieser Art von einem französischen Präsidenten – unterstreicht die diplomatische Annäherung und st…

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  • Tragödie auf dem Parkplatz eines Nachtclubs im Elsass: 21-Jähriger erstochen

    Tragödie auf dem Parkplatz eines Nachtclubs im Elsass: 21-Jähriger erstochen

    In der kleinen Gemeinde Bernolsheim im Elsass kam es am frühen Freitagmorgen zu einem tragischen Vorfall: Ein 21-jähriger Mann wurde auf dem Parkplatz des Nachtclubs Mille Club erstochen. Der Club hatte eine große Halloween-Party veranstaltet, doch das Fest nahm ein tödliches Ende, als der junge Mann gegen fünf Uhr morgens mit einem Messerstich in die Brust schwer verletzt wurde.

    Die Rettungskräfte waren sehr schnell vor Ort. Trotz der schnellen Reaktion der Feuerwehrsanitäter, die kurz nach dem Notruf am Tatort eintrafen, konnte das Leben des jungen Mannes nicht mehr gerettet werden – er erlag seinen schweren Verletzungen noch am Tatort.

    Die schreckliche Wendung beendete abrupt die ausgelassene Stimmung der Halloween-Feier und versetzte die Gäste sowie das Personal in Schock und Entsetzen.

  • Winterreifen ab dem 1. November: Welche Modelle sind zugelassen?

    Winterreifen ab dem 1. November: Welche Modelle sind zugelassen?

    Ab dem 1. November müssen Autofahrer in bestimmten Regionen Frankreichs gemäß dem Gesetz „Loi Montagne“ mit zugelassenen Winterreifen unterwegs sein. Welche Modelle sind erlaubt, und welche Alternativen gibt es? Schauen wir uns das mal genauer an.

    Das Alpin-Symbol: Voraussetzung für die Winterreifen-Zulassung

    Die Regelung ist klar: Zugelassene Winterreifen müssen ein Alpin-Symbol tragen – eine Schneeflocke, umgeben von einem Berg mit drei Spitzen (bekannt als „3PMSF“ für „Three Peak Mountain Snow Flake“). Dieses Symbol ist entscheidend, weil es garantiert, dass der Reifen nach europäischen Standards auf seine Wintertauglichkeit geprüft wurde und in schneereichen Regionen für Sicherheit sorgt.

    Zusätzlich sind diese Reifen mit speziellen Lamellen ausgestattet – kleinen Einschnitten in der Oberfläche, die für besseren Grip auf glatten Straßen sorgen. Gerade in verschneiten oder vereisten Gebieten bieten diese Reifen den nötigen Halt und verkürzen den Bremsweg erheblich.

    Ganzjahresreifen: die flexible Alternative

    Neben den klassischen Winterreifen haben Autofahrer auch die Möglichkeit, auf Ganzjahresreifen zu setzen. Diese haben den Vorteil, dass sie in vielen Fällen ebenfalls das Alpin-Symbol tragen und daher zugelassen sind. Sie kosten im Schnitt etwa genauso viel wie Winterreifen – um die 200 Euro pro Reifen – und bieten den Vorteil, dass sie nicht jedes Jahr im Frühjahr oder Herbst gewechselt werden müssen. Besonders für Autofahrer, die nur gelegentlich in Bergregionen unterwegs sind, können Ganzjahresreifen eine gute Wahl sein.

    Schneeketten und -socken: Praktische Lösungen für den Notfall

    Wer auf die Anschaffung spezieller Winterreifen verzichten möchte, kann auch Schneeketten oder sogenannte Schneesocken im Kofferraum mitführen. Diese müssen im Bedarfsfall montiert werden, zum Beispiel bei starkem Schneefall oder glatten Straßen. Sie stellen eine kostengünstige Option dar, sind jedoch eher für den temporären Einsatz gedacht und bieten nicht den Komfort und die Flexibilität, die Winter- oder Ganzjahresreifen im Alltag mit sich bringen.

    Fazit

    Ab dem 1. November gilt es also für Autofahrer in französischen Bergregionen: Entweder mit zugelassenen Winter- oder Ganzjahresreifen fahren oder passende Schneeketten mitführen. Die Loi Montagne sorgt damit nicht nur für die eigene Sicherheit, sondern schützt auch andere Verkehrsteilnehmer.

  • Spanien: Schwere Überschwemmungen fordern über 150 Menschenleben – und andere World-News

    Spanien: Schwere Überschwemmungen fordern über 150 Menschenleben – und andere World-News

    Die jüngsten Überschwemmungen in Spanien gehören zu den verheerendsten der letzten Jahrzehnte. In Teilen von Ost- und Südspanien verwandelten sich innerhalb weniger Stunden Straßen in reißende Flüsse, die ganze Landstriche überfluteten, Autos mitrissen und Häuser schwer beschädigten. Über 158 Menschen kamen dabei ums Leben, und viele weitere werden vermisst. Tausende waren in Fahrzeugen oder ihren Häusern gefangen und mussten in dramatischen Rettungsaktionen evakuiert werden. Die Natur zeigt sich hier von ihrer erbarmungslosen Seite.

    Betroffen sind besonders die Regionen Valencia und Katalonien an Spaniens Ostküste. Hier fielen binnen eines Tages Regenmengen, die sonst einem ganzen Monat bis hin zu einem Jahr entsprechen. Die Wetterlage bleibt weiter angespannt: Auch heute erwarten Meteorologen weitere Regenfälle, und die Gefahr neuer Überschwemmungen ist noch nicht gebannt.

    Verwüstete Landstriche und das Aufräumen nach dem Sturm

    Der gestrige Tag war geprägt von Aufräumarbeiten und einer ersten Bestandsaufnahme. Städte und Dörfer wurden von Schlammlawinen und Wasserfluten durchzogen, die Gebäude, Infrastruktur und Straßen zerstörten. Bilder und Videos von den betroffenen Gebieten zeigen eine Szenerie, die an eine Apokalypse erinnert: Menschen, die sich durch kniehohen Schlamm kämpfen, zerstörte Autos und Häuser, die den Naturgewalten nicht standhalten konnten.

    Die spanischen Behörden haben nationalen Sicherheitskräfte in die Krisengebiete entsandt, um die Ordnung wiederherzustellen und mögliche Plünderungen zu verhindern. Leider haben einige die Notlage ausgenutzt: In einer groß angelegten Operation wurden 39 Verdächtige festgenommen, die offenbar Diebesgut im Wert von mehreren Tausend Euro mitgehen ließen. Die Polizei fand zahlreiche gestohlene Gegenstände, die nun ihren Besitzern zurückgegeben werden sollen.

    Der Klimawandel – ein unaufhaltsamer Einfluss auf extreme Wetterereignisse?

    Wissenschaftliche Berichte machen deutlich, dass extreme Wetterereignisse wie diese Überschwemmungen in Spanien durch den Klimawandel häufiger und heftiger werden. Studien zeigen, dass die zehn tödlichsten Wetterkatastrophen der letzten zwei Jahrzehnte durch die Auswirkungen des menschlichen Handelns – insbesondere die Verbrennung fossiler Brennstoffe – erheblich verschärft wurden.

    Spanien hat sich bereits mit Dürreperioden, Hitzewellen und heftigen Stürmen auseinandersetzen müssen, doch das aktuelle Szenario setzt eine neue Dimension in Bezug auf Häufigkeit und Heftigkeit von Wetterkatastrophen. Wie viele Naturkatastrophen muss die Welt noch erleben, bis nachhaltige und globale Maßnahmen ergriffen werden?

    Wahlkampf in den USA: Frauen und die erste Wahl nach Roe v. Wade

    Während Spanien mit den Folgen der Überschwemmungen kämpft, steht in den USA ein anderer Kampf an – der um die Wählerstimmen, besonders der weißen Frauen. Donald Trump, der in den letzten Wahlen die Mehrheit dieser Gruppe für sich gewinnen konnte, sieht sich diesmal einem engen Rennen gegenüber. Die Demokraten, insbesondere weibliche Wählerinnen, rufen Frauen aller ethnischen Hintergründe dazu auf, ihre Stimme für die weibliche Kandidatin Harris abzugeben.

    Das Thema Abtreibungsrechte steht dabei weit oben auf der Agenda der Wählerinnen. Dennoch steht insgesamt die Wirtschaft weiterhin als wichtigstes Thema im Fokus. Laut einer Umfrage nannten 29 Prozent der weißen Frauen Inflation und Wirtschaft als entscheidend, gefolgt von 24 Prozent, die Abtreibungsrechte als ihr Hauptanliegen angaben.

    Russlands Offensive in der Ukraine

    Der Krieg in der Ukraine hat sich zuletzt dramatisch entwickelt. Im östlichen Donbas-Gebiet erzielte die russische Armee in den vergangenen Monaten bedeutende Gebietsgewinne und nähert sich nun Pokrowsk, einem strategisch wichtigen Versorgungszentrum für die ukrainischen Streitkräfte. Diese jüngste Offensive stellt eine deutliche Wende im Konflikt dar, nachdem das Kriegsgebiet zuvor weitgehend stabil erschien.

    Die Gewinne, die Russland in den letzten drei Monaten erzielte, machen fast die Hälfte der gesamten Gebietseroberungen des Jahres aus und lassen darauf schließen, dass die Fronten zunehmend zugunsten Russlands verschoben werden könnten.

    Weitere Schlagzeilen

    • Waffenruhe-Gespräche: Vertreter der US-Regierung trafen sich gestern mit Verantwortlichen aus Ägypten und Israel, um vor den US-Wahlen letzte diplomatische Bemühungen für eine Waffenruhe zu unternehmen.
    • Krieg in Gaza: Israels Streitkräfte zerstörten eines der letzten funktionierenden Krankenhäuser im Norden Gazas, wodurch medizinische Versorgung und auch Vorräte der WHO betroffen sind.
    • Iran: Zwei führende Politiker kündigten als Reaktion auf jüngste israelische Angriffe Vergeltungsmaßnahmen an.
    • Taiwan: Ein Mensch starb, und mehr als 500 Menschen wurden durch Taifun Kong-rey verletzt, der schwere Sturmwinde und Regen mit sich brachte.
    • Volkswagen in China: Nach Jahrzehnten der Marktführerschaft in China hat Volkswagen nun mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, die das gesamte Unternehmen beeinflussen.
    • Nordkorea: Nordkorea testete eine interkontinentale ballistische Rakete, die westlich von Japan niederging – der erste Test dieser Art seit fast einem Jahr.
    • Antiquitätenhandel: In New York wurde ein Händler mit Verbindungen zur Princeton University angeklagt, Tausende illegaler Artefakte im Wert von mehreren Millionen Dollar gehandelt zu haben.

    Das aktuelle Weltgeschehen bleibt voller Turbulenzen – von Naturkatastrophen über politische Machtkämpfe bis hin zu neuen Konflikten und Eskalationen.

  • 31. Oktober: Ein Datum voller Geschichte

    31. Oktober: Ein Datum voller Geschichte

    Am 31. Oktober sind im Laufe der Jahrhunderte weltweit Ereignisse eingetreten, die Geschichte geschrieben haben. Von religiösen Revolutionen über kulturelle Wendepunkte bis hin zu politisch bedeutenden Entwicklungen – dieser Tag hat sich in den Annalen vieler Länder verewigt, besonders in Europa und den USA. Ein Blick auf die Ereignisse am 31. Oktober offenbart jedoch auch Frankreichs spannende Kapitel, die mal an großen Veränderungen, mal an einzigartigen Wendungen beteiligt waren.


    1. Die Reformation – Der Anfang einer neuen religiösen Ära (1517)

    Der 31. Oktober 1517 steht in Europa wie kein anderes Datum für den Beginn einer Revolution innerhalb der Kirche und ihrer Hierarchie. In Wittenberg, Deutschland, veröffentlichte Martin Luther an diesem Tag seine berühmten „95 Thesen“. Angeblich nagelte er sie an die Tür der Schlosskirche, um die Missstände der katholischen Kirche zu verdeutlichen – insbesondere den Verkauf von Ablassbriefen, mit denen Gläubige sich von ihren Sünden freikaufen konnten.

    Die Verbreitung dieser Thesen, begünstigt durch den Buchdruck, ließ Luthers Ideen schnell in ganz Europa zirkulieren. Es war der Anfang der protestantischen Reformation, die das Christentum spaltete und eine Vielzahl neuer Glaubensgemeinschaften hervorbrachte. Diese Bewegung führte langfristig zu einer Reihe von theologischen und politischen Konflikten und prägt die europäische Gesellschaft bis heute – bis tief in den Alltag und die Kultur vieler europäischer Länder. Der Thesenanschlag wird heute vielerorts gefeiert und symbolisiert ein Aufbegehren gegen die etablierten Autoritäten.

    Doch auch in Frankreich blieb Luthers Aktion nicht unbemerkt. Die Ideen des Protestantismus fanden hier in den Hugenotten eine große Anhängerschaft. Diese protestantische Minderheit sollte Frankreich in den folgenden Jahrzehnten in heftige Glaubenskriege verwickeln, die später in das Edikt von Nantes mündeten – ein religiöses Toleranzedikt, das den Hugenotten gewisse Rechte gewährte.

    2. Halloween – Ein keltischer Brauch wird global

    Für viele Menschen steht der 31. Oktober mittlerweile für Halloween. Dieses Fest, das besonders in den USA ausgiebig gefeiert wird, hat seine Wurzeln in keltischen Bräuchen. Ursprünglich war Halloween als „Samhain“ bekannt, ein Fest der alten Kelten in Irland und Großbritannien, das den Übergang vom Sommer zum Winter markierte. Man glaubte, dass an diesem Tag die Grenzen zwischen der Welt der Lebenden und der Toten besonders durchlässig wären.

    Durch die Einwanderung irischer und schottischer Familien im 19. Jahrhundert gelangte das Fest in die USA und entwickelte sich dort zum beliebten Halloween, das vor allem für Kinder durch „Trick or Treat“ und für Erwachsene durch aufwendige Kostüme und Dekorationen bekannt wurde. Von dort aus eroberte es weltweit die Herzen und wurde im Laufe der Zeit kommerzialisiert – heute sind Halloween-Partys und gruselige Dekorationen auch in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Ländern keine Seltenheit mehr.

    Auch in Frankreich feiern viele Halloween mit Kostümfesten und ausgehöhlten Kürbissen. Die Popularität ist zwar geringer als in den USA, doch in Städten wie Paris sieht man vermehrt Halloween-Dekorationen und Kostümveranstaltungen.

    3. Der „Schwarze Dienstag“ – Börsencrash 1929

    Der berüchtigte „Schwarze Dienstag“, der letzte Tag des großen Börsenkrachs von 1929, der die Weltwirtschaftskrise auslöste, fiel ebenfalls auf den 31. Oktober – zumindest nach europäischer Zeitrechnung. Während in New York noch der 29. und 30. Oktober als eigentliche Crash-Tage gelten, war der 31. Oktober in Europa der Tag, an dem die Dimension des Börsenkrachs erstmals in vollem Ausmaß spürbar wurde. Millionen Menschen verloren ihr Vermögen, und der Wirtschaftseinbruch hatte weltweite Folgen.

    Auch Frankreich traf die Krise hart. Banken und Unternehmen schlossen, die Arbeitslosigkeit stieg und politische Spannungen nahmen zu. Frankreich war in den 1930er-Jahren ohnehin von einer politischen Instabilität geprägt, die letztlich in die Gründung der „Volksfront“ und einer Regierung der Linken führte. Der 31. Oktober blieb für viele Investoren und Bürger in Frankreich als Synonym für die wirtschaftlichen Turbulenzen dieser Ära im Gedächtnis.

    4. Die Gründung des UN-Welttourismustags (1980)

    Am 31. Oktober 1980 verabschiedete die UN die Resolution zur Einführung des „Welttourismustags“, der jährlich am 27. September gefeiert wird. Der Tourismustag mag auf den ersten Blick unscheinbar wirken, doch er zielt darauf ab, die Bedeutung des Tourismus als wirtschaftlichen Motor und als Völker verbindendes Element in den Vordergrund zu rücken.

    Frankreich ist dabei ein zentraler Akteur, da es eines der meistbesuchten Länder weltweit ist und der Tourismus seit jeher eine der tragenden Säulen der französischen Wirtschaft darstellt. Ein Tag, um die Rolle des Tourismus zu würdigen, war daher auch für Frankreich von Bedeutung, das sich bis heute aktiv für nachhaltigen und kulturell respektvollen Tourismus einsetzt.

    5. Jacques Chiracs Rede zur Gleichstellung (2001)

    Am 31. Oktober 2001 hielt der damalige französische Präsident Jacques Chirac eine vielbeachtete Rede zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern. Chirac betonte in seiner Ansprache die Notwendigkeit, die Stellung der Frau in Gesellschaft und Beruf zu verbessern und rief zu konkreten Maßnahmen auf, um Diskriminierungen abzubauen.

    Dieser Tag gilt in Frankreich als wichtiger Schritt in der Gleichstellungsdebatte und inspirierte viele Organisationen, sich intensiver für Frauenrechte einzusetzen. Die Rede ist beispielhaft für die Bemühungen Frankreichs, soziale Gleichstellung gesetzlich zu verankern und Frauen gezielt zu fördern – ein Ziel, das sich auch in vielen politischen Maßnahmen der kommenden Jahre widerspiegelte.

    6. Magische Momente und Kuriositäten – Verschiedene historische Ereignisse

    Nicht immer sind es die großen, weltbewegenden Ereignisse, die den 31. Oktober prägen. Manchmal finden auch kleinere, eher kuriose Geschehnisse ihren Weg in die Geschichte. So war am 31. Oktober 1984 das Datum, an dem die indische Premierministerin Indira Gandhi von ihren eigenen Leibwächtern ermordet wurde – ein Vorfall, der weltweit Entsetzen auslöste und politische Spannungen in Indien verschärfte.

    Und für Literaturfans: Am 31. Oktober 1926 verstarb der berühmte Entfesselungskünstler Harry Houdini. Der Illusionist und Zauberer starb an einer Bauchfellentzündung, nachdem er während einer Vorführung heftig in den Bauch geschlagen worden war. Sein Tod hinterließ eine Lücke in der Welt der Magie und entfachte zahlreiche Spekulationen und Mythen um seine letzten Stunden. Seitdem gilt der 31. Oktober für Zauberer und Magier weltweit als symbolisches Gedenken an Houdinis künstlerisches Erbe.

    Fazit: Ein Tag, der Geschichte atmet

    Der 31. Oktober ist also viel mehr als nur ein Datum im Kalender. An diesem Tag sind immer wieder Entscheidungen gefallen, die weitreichende Konsequenzen nach sich zogen. Der Thesenanschlag Luthers prägt Europa bis heute, der Börsenkrach 1929 erinnerte an die Gefahren wirtschaftlicher Spekulation, und die Halloween-Tradition zeigt, wie kulturelle Feste über Kontinente hinweg Menschen vereinen.

  • Rillauds d’Anjou: Ein kulinarisches Erbe Frankreichs

    Rillauds d’Anjou: Ein kulinarisches Erbe Frankreichs

    Rillauds d’Anjou, auch „Rillettes d’Anjou“ genannt, sind ein traditionelles, rustikales Gericht aus der französischen Region Anjou, das sich besonders durch seinen reichhaltigen, würzigen Geschmack und seine knusprige Textur auszeichnet. Es handelt sich dabei um in Schweineschmalz gebratene, würzige Schweinefleischstücke, die perfekt zu einem Glas kräftigen Rotwein und einer Scheibe frischen Baguettes passen. Diese kulinarische Spezialität […]

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  • Maine-et-Loire – Das Herz Frankreichs entdecken

    Maine-et-Loire – Das Herz Frankreichs entdecken

    Das Departement Maine-et-Loire, eingebettet im westlichen Loire-Tal, verzaubert mit sanften Hügeln, pittoresken Städten und einer besonderen Kulinarik, die zu den besten Frankreichs gehört. Hier erwartet Reisende eine Mischung aus romantischen Schlössern, versteckten Gärten und fruchtbaren Obstplantagen – darunter ein überraschendes Highlight: die Kiwiproduktion! Klingt ungewöhnlich? Ist es auch. Lassen Sie uns gemeinsam eine Reise durch […]

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  • Völkermord an den Tutsi: Ehemaliger Arzt aus Ruanda in Paris zu 27 Jahren Haft wegen Beihilfe verurteilt

    Völkermord an den Tutsi: Ehemaliger Arzt aus Ruanda in Paris zu 27 Jahren Haft wegen Beihilfe verurteilt

    Eugène Rwamucyo, ein ehemaliger ruandischer Arzt, wurde von einem Pariser Schwurgericht zu 27 Jahren Haft verurteilt – unter anderem wegen Beihilfe zum Völkermord an den Tutsi im Jahr 1994 und wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Verurteilung am Mittwoch, dem 30. Oktober, ist ein bedeutender Moment in der französischen Justiz, die seit Jahren gegen mutmaßliche Täter des Völkermords ermittelt, die nach Frankreich geflüchtet sind. Rwamucyos Anwalt Philippe Meilhac erklärte, dass das Urteil für seinen Mandanten „inakzeptabel“ sei und kündigte Berufung an. Nach Verkündung des Urteils wandte sich Rwamucyo, der heute 65 Jahre alt ist, an seine Angehörigen und Freunde im Gerichtssaal, bevor er in Haft genommen wurde. Ihm wurde Beihilfe zum Völkermord, die Teilnahme an einer Verschwörung zur Vorbereitung des Völkermords sowie Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt. Vom Vorwurf des direkten Völkermordes und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurde er hing…

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  • Französischer Kiwi-Käse-Salat: Geschichte und ein Rezept

    Französischer Kiwi-Käse-Salat: Geschichte und ein Rezept

    Der französische Kiwi-Käse-Salat ist kein traditionelles Gericht aus Frankreich, sondern eher eine moderne Interpretation der klassischen französischen Käse-Salate, die regionale Käsesorten mit frischen Zutaten kombinieren. Die Verwendung von Kiwis, die ursprünglich aus China stammen und erst im 20. Jahrhundert nach Europa kamen, gilt als innovative Zutat in der französischen Küche. Kiwis fanden ab den 1970er […]

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