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  • Präsidentschaftswahl 2024: Der Endspurt zwischen Donald Trump und Kamala Harris hat begonnen

    Präsidentschaftswahl 2024: Der Endspurt zwischen Donald Trump und Kamala Harris hat begonnen

    In nur vier Tagen entscheiden die USA über den oder die neue(n) US-Präsidenten – Millionen von Wählerinnen und Wählern müssen dann eine Wahl treffen, die die Zukunft des Landes und unserer Welt prägen wird. Kamala Harris oder Donald Trump? Der Wahlkampf ist heißer denn je, und beide Kandidaten setzen alles daran, die letzten entscheidenden Stimmen für sich zu gewinnen.

    Die verbalen Attacken werden schärfer, der Ton rauer. Donald Trump sorgte mit einer provokanten Bemerkung für Schlagzeilen. Bei einem Wahlkampfauftritt wetterte er gegen einen der wichtigsten Unterstützer von Kamala Harris und sagte: „Dieser Kriegstreiber gehört vor ein Exekutionskommando – dann sehen wir mal, wie er sich fühlt.“ Die Anspielung löste breite Empörung aus, und Harris ließ die verbale Provokation nicht unbeantwortet. Bei einem Auftritt in Las Vegas reagierte sie am 31. Oktober ebenfalls mit scharfen Worten.

    Der Wahlkampf nimmt noch einmal Fahrt auf

    Kamala Harris mobilisiert die Unterstützung prominenter Persönlichkeiten und bringt die größten Stars des Showbusiness auf ihre Seite. Nach Beyoncé stellte sich nun auch Jennifer Lopez öffentlich hinter die Demokratin – ihr Ziel: besonders Frauen und die hispanische Gemeinschaft für Harris zu gewinnen. Kurz darauf sicherten auch die Stars der „Avengers“-Filmreihe Harris ihre Unterstützung zu und riefen ihre Fans auf, gegen Trump abzustimmen.

    Beide Kandidaten konzentrieren ihre letzten Wahlkampfauftritte vor allem auf die sogenannten Swing States – die Bundesstaaten, in denen das Wahlergebnis noch ungewiss ist und die das Zünglein an der Waage spielen könnten. Es bleibt nur wenig Zeit für Trump und Harris, Amerika von ihrer jeweiligen Vision zu überzeugen – jetzt beginnt der finale Sprint zur Wahl.

    US-Wahlkampf 2024: Die Highlights der letzten Tage

    In den letzten Tagen vor der entscheidenden Wahl am 5. November hat sich der Wahlkampf in den USA zugespitzt. Kamala Harris, die demokratische Vizepräsidentin, tritt gegen den republikanischen Herausforderer und ehemaligen Präsidenten Donald Trump an – eine Wahl, die polarisiert und landesweit für Spannung sorgt. Beide Kandidaten und ihre Teams haben intensive Strategien entwickelt, um die Wähler in den letzten Stunden zu mobilisieren. Hier sind die spannendsten Entwicklungen und Auseinandersetzungen.

    Wettlauf um die Swing States

    Wie schon in früheren Jahren entscheiden einige wenige Bundesstaaten die Wahl, die sogenannten Swing States. In den finalen Tagen haben Harris und Trump ihre Kampagnen auf diese umkämpften Regionen fokussiert, darunter Wisconsin, Pennsylvania und Arizona. Harris tourte unter anderem durch Pennsylvania und Michigan, wo sie auf die Unterstützung von Gewerkschaften und moderaten Republikanern setzt. Trump hingegen führte seine Kampagne in den überwiegend ländlichen Regionen dieser Staaten, wo er besonders männliche und junge Wähler ansprechen will – Zielgruppen, bei denen er traditionell starke Unterstützung genießt.

    Mit dem Fokus auf die „Blue Wall“ (ehemals sichere Staaten wie Wisconsin und Michigan) versucht Harris, die Wiederwahl der Demokraten zu sichern. Trump setzt hingegen auf eine Strategie, die auch Wähler erreicht, die möglicherweise bisher nicht zur Wahl gegangen sind oder enttäuscht von der Politik der Demokraten sind. Seine Wahlkampfveranstaltungen in diesen Staaten sind oft überlaufen und symbolisieren, wie breit seine Unterstützerbasis selbst in traditionell demokratischen Gegenden ist.

    Politische Aussagen und Kontroversen

    Donald Trump sorgte in den letzten Wochen mehrfach für Aufsehen durch provokante Aussagen. So fiel er durch polarisierende Kommentare über „feindliche Elemente innerhalb des Landes“ auf, eine Rhetorik, die bei einigen Anhängern Anklang findet, aber auch scharf kritisiert wird. Während seine Anhänger solche Worte oft als „ehrliche“ Ansprache werten, empfinden viele Demokraten und gemäßigte Republikaner dies als Zeichen von Spaltung und Hetze.

    Auf der anderen Seite betont Kamala Harris die Notwendigkeit eines moderateren Tons und plädiert für ein vereintes Amerika. Sie nutzte ihre Reden, um Trumps Aussagen als Beispiel für „rückwärtsgewandte“ Politik darzustellen, die das Land spalten könnte. Ein oft wiederholtes Thema in ihren Ansprachen war zudem die Bedeutung von Frauenrechten und der Gleichberechtigung – ein strategischer Ansatz, um insbesondere weibliche Wähler anzusprechen.

    Mobilisierung der Wählerbasis

    Beide Lager haben große Anstrengungen unternommen, um ihre jeweiligen Wähler zu mobilisieren. Besonders die Demokraten haben ihre „Get-Out-the-Vote“-Kampagnen intensiviert, um unentschlossene und erstmals wahlberechtigte Bürger zu motivieren. Harris rief immer wieder dazu auf, frühzeitig zu wählen und „jede Stimme zählen zu lassen“. Dabei setzt ihr Team verstärkt auf soziale Medien und mobile Wahlkampfteams, die vor allem in Städten und Vororten aktiv sind, um Wähler anzusprechen, die sich vielleicht noch nicht sicher sind, ob sie zur Wahl gehen sollen.

    Trump hingegen verlässt sich auf seine starke Basis und fordert seine Anhänger in den ländlicheren Gebieten der Swing States auf, am Wahltag selbst zu erscheinen und „ihren Einfluss geltend zu machen“. Er versucht besonders die Wählerschaft der „Silent Majority“, wie er sie nennt, zu mobilisieren – diejenigen, die ihrer Meinung nach von der politischen Elite oft übersehen werden.

    Schmutzige Wäsche: Skandale und Fehltritte

    Die letzten Tage der Kampagne waren nicht frei von Kontroversen und kleinen Skandalen, die das politische Klima weiter aufheizten. So musste sich Trump gegen Kritik verteidigen, nachdem ein Komiker auf einer seiner Wahlkampfveranstaltungen Puerto Rico als „schwimmende Insel aus Müll“ bezeichnet hatte – eine Aussage, die viele als abfällig gegenüber der hispanischen Gemeinschaft empfanden. Diese Kommentare brachten auch demokratische Gegner dazu, die Notwendigkeit eines respektvollen Umgangs zu betonen und Trumps Lager erneut als spaltend zu kritisieren.

    Harris blieb weitgehend von Skandalen verschont, aber ihre politische Nähe zu bestimmten Industrien wurde von republikanischen Kommentatoren immer wieder als Schwachpunkt hervorgehoben. Außerdem sieht sie sich Vorwürfen gegenüber, sie stehe nur für „etablierte“ Politiker, was Trump als Schwäche darstellt. Diese Wahlkampfstrategie geht in Richtung der „Anti-Establishment“-Rhetorik, die er bereits 2016 erfolgreich eingesetzt hat.

    Was steht auf dem Spiel?

    Die US-Wahl 2024 wird als entscheidender Moment betrachtet – und beide Seiten machen klar, wie fundamental sie die Wahl einschätzen. Harris betonte mehrfach, dass es „um die Seele Amerikas“ gehe, und dass nur eine vereinte Gesellschaft die globalen und inneren Herausforderungen bewältigen könne. Für sie sind Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Gesundheitsversorgung die entscheidenden Punkte, die das Land zukunftssicher machen.

    Trump hingegen fokussiert auf ein Amerika, das stärker auf Eigenverantwortung und wirtschaftlichen Aufschwung setzt. Seine Ansprachen heben oft die „Bedrohung“ durch einen zunehmenden Einfluss des Staates hervor und warnen vor einer „Welle der Bürokratie und Kontrolle“, die die Freiheiten der Amerikaner einschränken würde. Er nutzt diese Rhetorik, um seine Basis zu mobilisieren, die sich in ihrer Freiheit bedroht fühlt und eine Regierung mit minimalem Eingriff bevorzugt.

    Aussichten und mögliche Überraschungen

    Die Umfragen deuten auf ein knappes Rennen hin, aber die Wahl 2024 bleibt unvorhersehbar. Manche Analysten erwarten eine hohe Wahlbeteiligung, besonders unter jungen Wählern und Minderheiten, während andere darauf hinweisen, dass sich viele Amerikaner von der zunehmend hitzigen politischen Lage eher abschrecken lassen könnten. Letztlich wird es darauf ankommen, wie gut die beiden Kandidaten ihre Anhänger motivieren können, tatsächlich an den Wahlurnen zu erscheinen.

    Werden also die Demokraten ihren Vorsprung behaupten, oder kann Trump durch die letzten Tage noch entscheidend Boden gutmachen? Die USA und die Welt schauen gespannt zu – und das Ergebnis dieser Wahl wird zweifellos weitreichende Konsequenzen für die politische Landschaft der westlichen Welt haben.

  • Der 3. November: Schlüsselereignisse in Frankreich und der Welt

    Der 3. November: Schlüsselereignisse in Frankreich und der Welt

    Manchmal reihen sich die großen Ereignisse der Geschichte wie Perlen an einem einzigen Tag auf. Am 3. November, so zeigt ein Blick zurück, spielten sich über die Jahrhunderte hinweg einige entscheidende Wendepunkte ab – in Frankreich und weit darüber hinaus. Von der Reformation bis zur modernen Zeitgeschichte: Hier ein Überblick über einige markante Geschehnisse, die den 3. November im Lauf der Jahrhunderte geprägt haben.

    Der 3. November 1534: Beginn der französischen Religionskriege

    Der 3. November des Jahres 1534 markiert einen kritischen Punkt in der Geschichte Frankreichs und seiner religiösen Konflikte. Damals war das Land tief gespalten: Die religiöse Spannung zwischen Katholiken und Protestanten, die auch Hugenotten genannt wurden, hatte gefährliche Ausmaße angenommen. Es war die Zeit, in der Martin Luthers Schriften in Europa hohe Wellen schlugen. Die Hugenotten, beeinflusst von Luthers Reformation, forderten eine Reform der katholischen Kirche und wurden von der katholischen Mehrheit in Frankreich als Bedrohung angesehen.

    An diesem 3. November ergriff der französische König Franz I. drastische Maßnahmen. Nach einer Reihe von sogenannten „Plakatanschlägen“ – Protestschriften, die in ganz Frankreich verteilt und aufgehängt worden waren – ließ der König eine Reihe von Verhaftungen und Hinrichtungen anordnen. Die Gewalt und Repression gegen die Hugenotten verschärfte sich dadurch massiv, was schließlich in den blutigen Hugenottenkriegen mündete, die Frankreich fast ein Jahrhundert lang heimsuchten. Ein Funke, der einen Flächenbrand auslöste: Die Ereignisse dieses Tages gelten als Beginn einer der schlimmsten religiösen Konfliktphasen, die Frankreich jemals durchlebte.

    Der 3. November 1793: Die Hinrichtung der Olympe de Gouges

    Ein weiterer 3. November, der für die französische Geschichte Bedeutung hat, fand 1793 während der Französischen Revolution statt. Die Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Olympe de Gouges, die Autorin der „Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin“, wurde an diesem Tag auf der Guillotine hingerichtet. Ihre Schriften und Forderungen nach Gleichberechtigung waren provokativ – zu provokativ für die radikalen Revolutionäre ihrer Zeit, die weibliche politische Partizipation und Gleichstellung ablehnten.

    Olympe de Gouges, eine Pionierin des Feminismus, kritisierte in ihren Schriften die Führung der Revolution und forderte, dass Frauen die gleichen politischen Rechte erhalten sollten wie Männer. Ihr Einsatz für die Rechte von Frauen und Minderheiten brachte ihr die Feindschaft der radikalen Jakobiner ein, die sie schließlich unter dem Vorwurf des Hochverrats verhafteten und hinrichteten. Mit ihrer Hinrichtung verlor Frankreich eine der mutigsten Stimmen für soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung – und doch blieb ihr Gedankengut unsterblich und wirkt bis heute nach.

    Der 3. November 1918: Österreich-Ungarns Kapitulation im Ersten Weltkrieg

    Nicht nur Frankreich, sondern die gesamte Welt war am 3. November 1918 im Umbruch, als das Ende des Ersten Weltkriegs in greifbare Nähe rückte. Nach über vier Jahren eines verheerenden Krieges unterschrieb Österreich-Ungarn an diesem Tag das Waffenstillstandsabkommen von Villa Giusti mit Italien. Das Habsburgerreich, das einst zu den größten Mächten Europas gezählt hatte, lag zerrüttet am Boden und war faktisch zusammengebrochen.

    Mit diesem Abkommen, das am 3. November in Kraft trat, kapitulierte Österreich-Ungarn und akzeptierte weitreichende Gebietsverluste und den Abzug seiner Truppen. Das Abkommen bedeutete das offizielle Ende der Kampfhandlungen an der Italienfront und läutete die endgültige Auflösung des österreichisch-ungarischen Reichs ein. Ein Reich, das seit Jahrhunderten Europa geprägt hatte, zerbrach in Folge des Krieges und durchlief einen radikalen Wandel – mit weitreichenden Folgen für die politische Landschaft Europas.

    Der 3. November 1957: Laika, die erste Hündin im All

    Am 3. November 1957 machte die Sowjetunion einen weiteren Schritt im Rennen um die Eroberung des Weltraums und schrieb dabei Geschichte – allerdings auch eine sehr umstrittene. Der Sputnik 2 startete mit einem besonderen Passagier an Bord: Laika, eine Hündin, die zum ersten Lebewesen wurde, das die Erde umrundete. Doch dieser Meilenstein der Raumfahrt war ein bittersüßer Erfolg.

    Laika, ein Straßenhund aus Moskau, wurde ausgewählt, um die Strapazen einer Weltraummission zu testen. Die Bedingungen der Mission waren jedoch alles andere als sicher: Es war von Anfang an klar, dass Laika den Flug nicht überleben würde, da es keine Rückkehrkapsel gab. Obwohl die Mission technische Erkenntnisse über die Lebensbedingungen im Weltraum lieferte, wurde sie gleichzeitig heftig kritisiert. Laikas Tod erregte international Proteste und entfachte eine Debatte über den Einsatz von Tieren in der Wissenschaft. Dennoch markierte der 3. November 1957 einen wichtigen Moment in der Geschichte der Raumfahrt und bereitete den Weg für spätere bemannte Missionen.

    Der 3. November 1992: Bill Clinton wird zum US-Präsidenten gewählt

    Ein weiterer 3. November, diesmal aus der jüngeren Vergangenheit, brachte 1992 eine politische Wende in den Vereinigten Staaten. An diesem Tag wurde der Demokrat Bill Clinton zum Präsidenten der USA gewählt und löste damit den Republikaner George H. W. Bush ab. Mit Clintons Wahl endete eine zwölfjährige Ära republikanischer Führung im Weißen Haus.

    Clinton versprach damals, die Wirtschaft anzukurbeln und das amerikanische Sozial- und Gesundheitswesen zu reformieren. Seine Wahl markierte auch einen Wechsel zu einer moderneren, medienbewussteren Politik: Clinton verstand es, durch seine lockere und nahbare Art viele junge Wähler zu mobilisieren. Trotz zahlreicher politischer Erfolge, darunter eine signifikante Reduktion des Haushaltsdefizits, wurde seine Amtszeit auch von Skandalen überschattet, die seine Präsidentschaft herausforderten. Dennoch bleibt der 3. November 1992 als Beginn einer Ära politischer Erneuerung in der amerikanischen Geschichte verankert.

    Der 3. November 2020: Die polarisierende US-Wahl zwischen Trump und Biden

    Und schließlich, ein weiteres jüngeres Datum, das weltweit für Spannungen und eine neue Spaltung in der US-Gesellschaft sorgte: die Präsidentschaftswahl am 3. November 2020 zwischen dem amtierenden Präsidenten Donald Trump und dem Herausforderer Joe Biden. Diese Wahl war nicht nur eine politische Entscheidung, sondern ein Spiegel der tiefen gesellschaftlichen Spaltungen in den USA.

    Die Pandemie und wirtschaftliche Krisen hatten das Land gespalten, und beide Kandidaten standen für völlig gegensätzliche Wege. Joe Biden, der ehemalige Vizepräsident unter Barack Obama, versprach, das Land nach Jahren der Polarisierung zu einen. Trump hingegen kämpfte um eine zweite Amtszeit, doch letztlich gewann Biden die Wahl. Die Ereignisse am 3. November 2020 leiteten ein turbulentes politisches Jahr in den USA ein, das mit den kontroversen Ereignissen rund um den Sturm auf das Kapitol im Januar 2021 noch lange nicht abgeschlossen war.

    Ein Tag, der Geschichte schrieb

    Ein Tag, viele Wendepunkte. Der 3. November hat in der Weltgeschichte immer wieder Momente des Umbruchs, der Innovation, aber auch der Gewalt hervorgebracht. Ob die dramatische Hinrichtung einer mutigen Vorkämpferin, der Aufstieg und Fall von politischen Mächten, ein todesmutiger Hund im All oder der Beginn einer der polarisierendsten Epochen in der US-Politik – der 3. November zeigt, wie eng Freude und Tragik, Wandel und Beständigkeit miteinander verflochten sind.

  • Saisonal angepasste Wasserpreise: In Toulouse sinkt der Preis im Winter um 30 %

    Saisonal angepasste Wasserpreise: In Toulouse sinkt der Preis im Winter um 30 %

    Ab dem 1. November dürfen sich die Einwohner von Toulouse über eine angenehme Überraschung freuen: Der Wasserpreis sinkt in den Wintermonaten um satte 30 %. Diese Maßnahme ist Teil der neuen „saisonalen Wasserpreisgestaltung“, die seit Juni 2024 in Kraft ist und der nachhaltigen Nutzung der Wasserressourcen der Region Garonne dienen soll.

    Ein Tarif, der sich den Jahreszeiten anpasst

    Das Prinzip der saisonalen Preisgestaltung ist einfach, aber wirkungsvoll: Von November bis Mai, also über die Winter- und Frühlingsmonate, wird der Wasserpreis um 30 % reduziert. Die Nachfrage nach Wasser ist in dieser Zeit in der Regel geringer, was sich im Preis widerspiegelt. Ab Juni, wenn der Sommer beginnt und Wasser knapper wird, steigt der Preis jedoch um 42 % im Vergleich zum Wintertarif. Mit diesem Preismodell möchte die Stadtverwaltung die Bevölkerung dazu anregen, in den Sommermonaten sparsamer mit Wasser umzugehen – eine Zeit, in der die Ressourcen der Garonne unter Druck geraten.

    Ein erster Erfolg – weniger Verbrauch, mehr Einsparung

    Für viele Einwohner von Toulouse zeigt sich bereits jetzt ein klarer Vorteil: Rentner Philippe Guillon reduzierte seinen Verbrauch in den Sommermonaten um ganze 25 Kubikmeter, was ihm eine Einsparung von rund 111 Euro einbrachte. Auch städtische Vertreter ziehen eine positive Zwischenbilanz. Robert Médina, Vizepräsident der Metropolregion Toulouse, betont stolz, dass die Wasserverbrauch der Stadt seit Einführung des Systems um 526.000 Kubikmeter gesunken ist. Diese Einsparung entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch einer Stadt mit 10.000 Einwohnern – ein bemerkenswerter Erfolg in der kurzen Zeit seit der Einführung der neuen Preisgestaltung.

    Vorreiterrolle im Wassermanagement?

    Toulouse geht mit der saisonalen Preisgestaltung einen spannenden Weg, den viele Kommunen in Zukunft vielleicht ebenfalls einschlagen werden. Die Maßnahme zeigt, wie durch simple Preisanreize das Verhalten der Verbraucher nachhaltig beeinflusst werden kann – und das ohne Verbote oder Einschränkungen. Es bleibt abzuwarten, ob die Verbrauchsrückgänge im nächsten Sommer noch deutlicher ausfallen.

  • Drogenhandel in Frankreich: „Wir stehen an einem Wendepunkt“, sagt Innenminister Bruno Retailleau

    Drogenhandel in Frankreich: „Wir stehen an einem Wendepunkt“, sagt Innenminister Bruno Retailleau

    Inmitten einer alarmierenden Serie von Gewalttaten rund um den Drogenhandel hat Frankreichs Innenminister Bruno Retailleau die Dringlichkeit betont, entschiedener gegen das organisierte Verbrechen vorzugehen. „Entweder schaffen wir eine nationale Mobilisierung für diesen langen Kampf gegen den Drogenhandel, der Jahre dauern wird – aber den wir gewinnen werden –, oder wir sehen eine ‚Mexikanisierung‘ unseres Landes. Das ist die Wahl, vor der wir stehen“, erklärte Retailleau während eines Besuchs in Rennes am Abend des 1. November. Der Hintergrund: Immer mehr Gewalttaten, insbesondere in Vierteln, die von Drogenhandel und Bandenkriminalität geprägt sind. Schüsse auf einen kleinen Jungen erschüttern Rennes Der Besuch des Ministers fand sechs Tage nach einem besonders tragischen Vorfall statt. Ein fünfjähriger Junge wurde am 26. Oktober in einem beliebten Viertel von Rennes durch zwei Kopfschüsse schwer verletzt. Das Opfer, ebenso wie sein Vater – laut dem Minister ein „Drogenhändler“ –, s…

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  • Drogenhandel: Plädoyer für eine Rückkehr der bürgernahen Polizei in die Stadtviertel

    Drogenhandel: Plädoyer für eine Rückkehr der bürgernahen Polizei in die Stadtviertel

    Bruno Millienne, Sprecher der Partei Modem und ehemaliger Abgeordneter, fordert entschieden eine Rückkehr zu stärkerer Polizeipräsenz in gefährdeten Stadtvierteln – eine Maßnahme, die im Kampf gegen den Drogenschmuggel dringend notwendig sei. In einem Interview am Sonntag, dem 3. November, stellte Millienne klar, dass das Drogenproblem in Frankreich tief verwurzelt und nicht allein durch kurzfristige Maßnahmen zu lösen sei. Millienne zeigt sich überzeugt, dass eine engere Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bürgern sowie eine ständige Präsenz vor Ort, ähnlich der früheren „Police de proximité“ (Nahbereichspolizei), entscheidend seien. Er verweist darauf, dass diese Polizeistruktur, die 2003 von Nicolas Sarkozy abgeschafft wurde, eine wichtige Bindung zwischen Sicherheitskräften und der lokalen Bevölkerung geschaffen habe. „Man muss diese Nahbereichspolizei in den Stadtteilen wieder einführen, die damals im Stich gelassen wurden“, betonte Millienne. Die Spirale der Gewalt in den Problem…

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  • Algerienkrieg und die Last der Vergangenheit: Frankreichs späte Anerkennung der Wahrheit

    Algerienkrieg und die Last der Vergangenheit: Frankreichs späte Anerkennung der Wahrheit

    Vor 70 Jahren begann der Algerienkrieg, ein achtjähriger blutiger Konflikt, der bis heute Schatten auf das Verhältnis zwischen Frankreich und Algerien wirft. Es war ein Krieg, der von Grausamkeit, Unrecht und Widerstand geprägt war, aber auch von Mut und einem schmerzhaften Kampf für die Unabhängigkeit. Der Konflikt endete offiziell 1962 mit Algeriens Unabhängigkeit, aber die Narben, die er hinterließ, sind bis heute spürbar – sowohl auf persönlicher als auch auf politischer Ebene. Dieses Wochenende hat der französische Präsident Emmanuel Macron einen wichtigen, längst überfälligen Schritt gewagt: Er räumte die Rolle Frankreichs bei der Ermordung eines zentralen algerischen Widerstandsführers, Larbi Ben M’hidi, ein und gab damit den Forderungen nach Wahrheit und Gerechtigkeit eine neue Bedeutung.

    Der Algerienkrieg und die Geburtsstunde eines modernen Widerstands

    Der Algerienkrieg begann am 1. November 1954, als die algerische Nationalbefreiungsfront (FLN) mit einer Serie koordinierter Angriffe gegen die französische Kolonialmacht begann. Ziel der FLN war es, die Unabhängigkeit Algeriens zu erkämpfen und die französische Herrschaft zu beenden, die Algerien seit 1830 als Kolonie unterdrückt hatte. Die FLN, die zu diesem Zeitpunkt nur aus wenigen Hundert Kämpfern bestand, setzte auf eine Kombination aus militärischem Widerstand und psychologischer Kriegsführung, um die koloniale Ordnung zu destabilisieren.

    Einer der prominentesten und charismatischsten Anführer dieser Bewegung war Larbi Ben M’hidi. Als eine Art „revolutionärer Held“ gilt er bis heute als Symbol für den algerischen Widerstand. Mit seiner Integrität, seinem Mut und seiner unverblümten Art erlangte er Respekt – sogar bei seinen Feinden. Bekannt ist sein berühmter Satz, der sein kompromissloses Engagement für die Freiheit widerspiegelt: „Gebt uns eure Panzer, und wir geben euch unsere Körbe voller Blumen.“ Doch seine Festnahme 1957 in Algier und die anschließende Ermordung durch französische Fallschirmjäger trugen zur Eskalation der Gewalt bei und hinterließen eine offene Wunde im kollektiven Gedächtnis Algeriens.

    Die Bedeutung von Larbi Ben M’hidi für Algerien

    Ben M’hidi spielte eine zentrale Rolle im Widerstand gegen die französische Kolonialherrschaft. Als Mitglied des Führungskommandos der FLN war er maßgeblich für die Organisation des bewaffneten Kampfes verantwortlich und wurde schnell zu einem der bekanntesten Gesichter des Aufstands. Er sah den Kampf als Akt der Selbstbestimmung und Würde für das algerische Volk, das fast 130 Jahre lang unterdrückt, entrechtet und ausgebeutet wurde. Ben M’hidi wird auch als „Märtyrer des algerischen Befreiungskampfes“ bezeichnet – ein Symbol, das den Unbeugsamkeit des algerischen Widerstands verkörpert.

    Als die französische Armee Ben M’hidi im Februar 1957 festnahm, begann für ihn eine Leidensgeschichte, die viele Algerier bis heute nicht vergessen haben. Unter der Leitung von General Jacques Massu wurden brutale Verhörmethoden angewandt – Folter war in der Praxis der französischen Fallschirmjäger nicht ungewöhnlich. In den Jahrzehnten danach bestritt Frankreich offiziell seine Ermordung und behauptete, er habe Selbstmord begangen. Doch die Wahrheit kam schrittweise ans Licht: Ben M’hidi wurde gefoltert und auf Befehl eines französischen Offiziers gehängt. Seine Ermordung gilt bis heute als Symbol für das Unrecht und die Gewalt, die Algerier im Namen der Kolonialmacht erleiden mussten.

    Macron und die späte Wahrheit

    Die historische Anerkennung von Verbrechen im Kolonialkontext war in Frankreich immer ein sensibles Thema. Die französische Gesellschaft selbst war im Algerienkrieg gespalten – viele Bürger lehnten die koloniale Gewalt ab, während andere die algerische Unabhängigkeit als Bedrohung sahen. Jahrzehntelang war es in Frankreich tabu, über die Gräueltaten der Armee in Algerien offen zu sprechen. Noch 2018 sah sich Emmanuel Macron als erster französischer Präsident in der Lage, die Verantwortung Frankreichs für das, was er als „System der Folter“ bezeichnete, zu benennen. Und nun, dieses Wochenende, der bislang wohl weitreichendste Schritt: Macron erkannte offiziell an, dass Ben M’hidi nicht durch Selbstmord starb, sondern auf Befehl der französischen Streitkräfte ermordet wurde.

    Für viele Algerier – besonders für die Angehörigen von Ben M’hidi – ist diese Geste ein bedeutendes Zeichen, aber längst nicht ausreichend. Es ist eine Anerkennung, aber es bleibt der bittere Nachgeschmack, dass sie Jahrzehnte auf sich warten ließ. Und was bedeutet diese späte Anerkennung wirklich? Dass eine koloniale Vergangenheit nicht einfach in Archiven verstauben kann, sondern durch Gerechtigkeit und Erinnerung aufgearbeitet werden muss.

    Ein gespaltenes Erbe

    Das Verhältnis zwischen Algerien und Frankreich ist bis heute von Misstrauen und angespannten politischen Beziehungen geprägt. Die algerische Regierung fordert seit Jahren eine umfassende Entschuldigung und Entschädigung für die Gräueltaten der Kolonialzeit, doch Frankreich bewegt sich nur in kleinen Schritten auf eine Anerkennung dieser Vergangenheit zu. In Algerien bleibt der Befreiungskrieg ein zentraler Bestandteil der nationalen Identität – und die Erinnerungen an die Leiden und Opfer, die der Krieg kostete, sind in der Gesellschaft tief verankert.

    Frankreich wiederum steht im Zwiespalt: Viele Franzosen sehen in der Geschichte eine Quelle nationaler Schuld, während andere befürchten, dass eine vollständige Aufarbeitung eine Kette von Forderungen und Diskussionen nach sich ziehen könnte, die Frankreich politisch und moralisch belasten würde. Ein häufig vorgebrachtes Argument ist, dass man die Vergangenheit „ruhen lassen“ solle – ein Vorschlag, der für die Opfer und ihre Nachfahren kaum akzeptabel ist.

    Die Kraft der Erinnerung und die Frage nach der Zukunft

    Emmanuel Macron hat mit der Anerkennung des Mordes an Ben M’hidi ein kleines, aber bedeutsames Signal gesendet. Doch ob dieser Schritt ausreichen wird, um das Verhältnis zwischen Frankreich und Algerien zu entspannen, bleibt fraglich. Die offene Wunde, die der Algerienkrieg hinterließ, ist bis heute eine Herausforderung, die weit über politische Statements hinausgeht. Wahrscheinlich wird es erst dann eine echte Annäherung geben, wenn Frankreich sich seiner kolonialen Vergangenheit vollständig stellt und die Forderungen nach Wahrheit und Wiedergutmachung in konkrete politische Taten umsetzt. Doch wird dieser Zeitpunkt jemals kommen?

    Die Frage bleibt offen, doch eins ist klar: Der Algerienkrieg ist mehr als nur ein Kapitel in Geschichtsbüchern. Es ist eine Erinnerung, die beide Länder auf unterschiedliche Weise prägt und die auch 70 Jahre später nicht an Bedeutung verloren hat.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Macron erkennt Ermordung des algerischen Freiheitskämpfers Ben M’hidi an

    Macron erkennt Ermordung des algerischen Freiheitskämpfers Ben M’hidi an

    In einer bedeutenden Geste der historischen Anerkennung hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am 1. November offiziell bestätigt, dass der algerische Widerstandskämpfer Larbi Ben M’hidi im Jahr 1957 von französischen Militärs ermordet wurde. Diese Bestätigung erfolgte anlässlich des 70. Jahrestages der algerischen Unabhängigkeitsbewegung und der Invasion vom 1. November 1954, die den Weg zur algerischen Revolution und letztlich zur Unabhängigkeit des Landes ebnete. Larbi Ben M’hidi gilt als Symbolfigur und Märtyrer der algerischen Befreiungsbewegung. Die französische Präsidentschaft bezeichnete ihn in einer Erklärung als „nationalen Helden“ und würdigte seine Rolle als zentralen Anführer der Nationalen Befreiungsfront (FLN). Ben M’hidis Tod wurde bisher offiziell als „Selbstmord“ dargestellt – eine Version, die jedoch schon früh von Augenzeugen infrage gestellt wurde. Erst Jahrzehnte später, Anfang der 2000er Jahre, gab der verantwortliche Offizier, General Paul Aussaresses, die Er…

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  • Verkehrslage in Frankreich am 3. November: Staus in der Region Île-de-France erwartet

    Verkehrslage in Frankreich am 3. November: Staus in der Region Île-de-France erwartet

    Am heutigen Sonntag, dem 3. November, steht den Autofahrern in Frankreich – insbesondere in der Region Île-de-France – ein intensiver Rückreiseverkehr bevor. Da das Ende der Herbstferien und des verlängerten Feiertagswochenendes naht, werden viele Urlauber zurück in die Hauptstadt strömen, was zu starken Verkehrsbelastungen auf den Hauptautobahnen führen wird. Vor allem die A6, A10 und A13 sind davon betroffen und könnten bis in den späten Abend stark ausgelastet sein.

    Schwere Verkehrsbehinderungen erwartet

    Ab dem frühen Nachmittag wird der Rückreiseverkehr auf der A6 und der A10 in Richtung Paris besonders dicht sein. Auch an den Mautstationen wird mit erheblichen Wartezeiten gerechnet, insbesondere auf der A10, die den Verkehr aus dem Südwesten aufnimmt. Bison Futé, der französische Verkehrsservice, prognostiziert für die Region Île-de-France, die Stufe „rot“ – ein deutliches Zeichen für lange Verzögerungen.

    Auf der A13, die Paris mit der Normandie verbindet, könnte ab dem Nachmittag der Rückreiseverkehr ebenfalls langsamer vorankommen. Diese Autobahn wird voraussichtlich bis in die Abendstunden von Pendlern stark frequentiert sein, was zu regelmäßigem Stop-and-Go-Verkehr führen kann.

    Strategische Verkehrsplanung für Autofahrer

    Für Reisende in Richtung Paris rät Bison Futé, die Rückfahrt nach Möglichkeit früher am Tag zu starten, um den stärksten Stauzeiten zu entgehen. Wer flexibel ist, sollte die Rückfahrt idealerweise auf den späten Abend verschieben. Alternativ ist es sinnvoll, Nebenstraßen und alternative Routen in Erwägung zu ziehen, um die stark frequentierten Mautstationen zu umgehen.

    Für alle, die trotz der erwarteten Verzögerungen unterwegs sind, empfiehlt es sich, regelmäßige Pausen einzulegen, ausreichend Getränke mitzunehmen und sich über die Echtzeit-Verkehrsbedingungen zu informieren – etwa über die Sytadin-Plattform für Île-de-France oder die Verkehrsmeldungen von VINCI Autoroutes auf der Frequenz 107.7.

    Ursachen der hohen Verkehrsdichte

    Der heutige Sonntag markiert das Ende der Herbstferien in Frankreich sowie in den benachbarten Ländern Belgien und Luxemburg, was einen erhöhten internationalen Verkehr nach sich zieht. Außerdem beenden auch die Niederlande ihre Ferienzeit, was zusätzliche Belastungen erwarten lässt. All diese Faktoren führen zu einer intensiven Rückreisewelle, die auf den Hauptverkehrsstraßen durch Frankreich Richtung Paris rollt.

    Zusammenfassung der betroffenen Strecken

    • A6 und A10: Ab frühem Nachmittag sehr dichter Verkehr in Richtung Paris, insbesondere an den Mautstationen.
    • A13: Starke Verzögerungen ab dem Nachmittag bis in die Abendstunden.
    • A86 und Boulevard Périphérique: Erhöhtes Verkehrsaufkommen im gesamten Stadtbereich von Paris.

    Für viele wird die Rückkehr aus den Herbstferien oder dem verlängerten Wochenende heute sicherlich zur Geduldsprobe – daher ist es ratsam, sich bestmöglich vorzubereiten und Alternativen einzuplanen.

  • Die „Avengers“ für Kamala Harris – Hollywoods originelle Unterstützung für die Demokratin

    Die „Avengers“ für Kamala Harris – Hollywoods originelle Unterstützung für die Demokratin

    Wenige Tage vor den Präsidentschaftswahlen 2020 erhielt die demokratische Kandidatin Kamala Harris eine ganz besondere Unterstützung – die der Avengers! In einem humorvollen Video, das von Robert Downey Jr., alias Iron Man, veröffentlicht wurde, versammelten sich mehrere Stars der Marvel-Serie, um eine etwas andere Mission zu erfüllen: einen einprägsamen Slogan für Harris zu finden. Zwischen Lachen und Anspielungen auf ihre berühmten Rollen mobilisierte diese amüsante Aktion Millionen von Fans und potenziellen Wählern für eine ernsthafte Sache.

    Ein heldenhafter „Brainstorming“-Call

    Das Video beginnt mit einem Videocall, in dem Scarlett Johansson (Black Widow) ihre Superhelden-Kollegen zusammenruft, um eine kreative Sitzung abzuhalten, die sowohl entspannt als auch engagiert ist. Paul Bettany (Vision), Don Cheadle (James Rhodes), Chris Evans (Captain America), Danai Gurira (Okoye) und Mark Ruffalo (Hulk) – alle waren sie schon einmal gemeinsam in Avengers: Endgame zu sehen – nehmen teil. Die Stimmung ist locker, doch die Botschaft ist klar: Die Wähler mobilisieren und sie zum Wählen animieren.

    „Scarlett, es ist eine Ehre, hier zusammenzukommen und die Leute zum Wählen zu ermutigen“, erklärt Danai Gurira zu Beginn des Gesprächs, bevor sie in die Ideenfindung einsteigen. Die Ideen sprudeln nur so, darunter Vorschläge wie „Kamala Forever“ – ein cleverer Verweis auf den Slogan „Wakanda Forever“ aus Black Panther, einem weiteren Marvel-Film.

    Ein kreativer Slogan mit Biss

    Nach einigem Überlegen entscheiden sich die Avengers schließlich für den Slogan: „Ich bin Kamala Harris und ich bin für die Demokratie bis zum Schluss!“ Dieser kraftvolle Satz soll nicht nur die Unterstützung für Harris ausdrücken, sondern auch das Engagement der Stars für die Demokratie unterstreichen. In einer Zeit, in der jede Stimme zählt, kann dieser Humor durchaus dazu beitragen, Wähler zu mobilisieren und ihnen das Gefühl zu geben, dass ihre Stimme Gewicht hat.

    Ein Teil einer größeren Bewegung

    Dieses Video ist nur der jüngste Ausdruck von Unterstützung aus Hollywood für Kamala Harris. Weitere prominente Persönlichkeiten wie Julia Roberts, Jane Fonda und Leonardo DiCaprio haben sich bereits für die Demokratin ausgesprochen. Auf der anderen Seite hat auch Donald Trump Unterstützung erhalten, unter anderem von Zachary Levi, dem Star der Komödie Shazam!.

    Es ist faszinierend zu beobachten, wie diese Superhelden nicht nur auf der Leinwand, sondern auch in der politischen Arena aktiv werden. Sie zeigen, dass Hollywood, trotz seiner oft kritisierten Blase, sich engagiert und versucht, einen Unterschied zu machen.

    Der Einfluss von Prominenten auf Wahlen

    Man fragt sich: Wie viel Einfluss haben solche Prominenten tatsächlich auf die Wähler? In der Vergangenheit haben viele Stars ihren Einfluss genutzt, um auf wichtige Themen aufmerksam zu machen oder Wähler zu mobilisieren. Ihre Reichweite kann dabei helfen, jüngere Wähler zu erreichen – eine Zielgruppe, die oft als weniger engagiert gilt.

    Wenn man die leidenschaftliche Unterstützung der Avengers sieht, wird deutlich, dass sie mehr als nur Unterhaltung bieten. Sie sind bereit, sich für die Werte einzusetzen, an die sie glauben.

    Das Engagement der Avengers für Kamala Harris könnte ein Schlüssel sein, um eine jüngere Wählerschaft zu mobilisieren. In einer Zeit, in der Wahlen oft als übermächtig oder frustrierend empfunden werden, bringt dieser Humor einen frischen Wind – und vielleicht sogar ein wenig Inspiration.

    Mit einer Prise Humor und dem charismatischen Aufruf zur Wahlbeteiligung zeigt diese Initiative, dass die Avengers nicht nur in der Marvel-Welt, sondern auch im echten Leben Helden sein können. Und wer weiß? Vielleicht wird das nächste große Abenteuer für diese Superhelden nicht auf der Leinwand stattfinden, sondern in den Wahlurnen der Vereinigten Staaten.

  • Schwere Auseinandersetzungen in Poitiers: Fünf Verletzte – Drogenhandel als mutmaßlicher Auslöser

    Schwere Auseinandersetzungen in Poitiers: Fünf Verletzte – Drogenhandel als mutmaßlicher Auslöser

    In der französischen Stadt Poitiers eskalierte am Donnerstagabend eine heftige Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Gruppen, bei der fünf Menschen verletzt wurden, einige von ihnen schwer. Innenminister Bruno Retailleau informierte am Freitagmorgen über die Vorfälle und bestätigte einen Zusammenhang mit dem Drogenhandel.

    Gegen 22:45 Uhr begannen die Ereignisse laut Retailleau mit einer Schießerei auf ein Restaurant. Die Gewalt entwickelte sich daraufhin schnell zu einer Massenschlägerei zwischen mehreren Gruppen. Die Lage geriet dabei dermaßen außer Kontrolle, dass sich zwischen 400 und 600 Menschen im Umfeld des Restaurants prügelten – so zumindest die ersten Berichte. Laut einer Polizeiquelle, die von französischen Medien zitiert wird, sei die Anzahl aktiver Beteiligter tatsächlich jedoch auf etwa 50 bis 60 Personen begrenzt gewesen. Unter den Verletzten befindet sich ein 15-jähriger Jugendlicher, der eine Schusswunde am…

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