Schlagwort: Zusammenstösse

  • Protest gegen die Rentenreform: 600.000 bis 800.000 Demonstranten heute in Frankreich erwartet

    Protest gegen die Rentenreform: 600.000 bis 800.000 Demonstranten heute in Frankreich erwartet

    In ganz Frankreich sind dreihundertzwanzig Protestzüge angekündigt. In Paris erwarten die Behörden zwischen 40.000 und 70.000 demonstrierende Personen. Am Donnerstag, dem 23. März, werden in Frankreich zwischen 600.000 und 800.000 Demonstranten für den neunten Tag des branchenübergreifenden Protetsts gegen die Rentenreform erwartet, wie Franceinfo meldete. Nach dem Rückgriff auf Artikel 49.3 und dem „aufgeheizten Klima, das sich in den letzten Tagen entwickelt hat“, befürchten die Sicherheitsbehörden auch Ausschreitungen in einem Dutzend französischer Städte wie Paris, Lyon, Nantes, Rennes, Lille oder auch Caen. Dreihundertzwanzig Demonstrationen sind in ganz Frankreich angekündigt. Allein Paris erwarten die Sicherheitsbehörden zwischen 40.000 und 70.000 mobilisierte Personen. Sie schätzen, dass 400 bis 600 Gelbwesten und 400 bis 600 „radikale Elemente“, in dem Demonstrationszug, der sich um 14 Uhr vom Place de la Bastille aus in Richtung Place de l’Opéra in Bewegung setzen wird, präse…

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  • Bastia: 60 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften

    Bastia: 60 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften

    An einer Protestaktion zur Unterstützung des inhaftierten und verletzten korsischen Nationalisten Yvan Colonna nahmen gestern 7.000 Personen teil, bevor der Protest in der Nähe der Präfektur Haute-Corse eskalierte.

    Laut der endgültigen Bilanz der Feuerwehr von Ajaccio wurden in Bastia am Sonntag, dem 13. März, nach einer weiteren Demonstration zur Unterstützung des im Gefängnis lebensgefährlich verletzten korsischen Nationalisten Yvan Colonna 60 Personen verletzt. Unter den Verletzten der Zusammenstöße zwischen Demonstranten auf der einen und Polizisten und Gendarmen auf der anderen Seite befanden sich 38 Angehörige der Ordnungskräfte und 22 Randalierer.

    Der Großteil der Verletzungen wurde durch das Werfen von Wurfgeschossen verursacht. Die Feuerwehr in Ajaccio stellte zahlreiche leichte Beinverletzungen fest, sowohl bei den Ordnungskräften als auch bei den Demonstranten. Ein Polizist wurde schwerer getroffen. Er erlitt einen offenen Bruch an der Hand.

    Feuer in den Räumlichkeiten des Finanzamts

    An der zunächst friedlichen Demonstration, die um 15 Uhr begann, beteiligten sich 7.000 Menschen, bevor die Situation in der Umgebung der Präfektur eskalierte, wie die Ordnungskräfte bestätigten. Rund 300 vermummte Personen warfen Molotowcocktails, Pflastersteine oder selbstgebastelte Bomben in Richtung der Polizeikräfte und der Präfektur.

    Die Zusammenstöße dauerten den ganzen Nachmittag über knapp sechs Stunden, wie ein vor Ort anwesender Journalist auf Franceinfo berichtete. Nachdem die Auseinandersetzungen vor der Präfektur begonnen hatten, setzten sie sich zwischen 18 und 22 Uhr an verschiedenen Orten in Bastia, am Hafen oder auch in der Nähe der Post fort. Den Demonstranten gelang es unter anderem, in das Gebäude des Finanzamts einzudringen und dort einen Brand zu entfachen. Zwei Stockwerke des Gebäudes wurden stark beschädigt.

  • Städtische Gewalt in Lyon nach dem schweren Unfall eines jungen Mannes auf einem Motorroller

    Städtische Gewalt in Lyon nach dem schweren Unfall eines jungen Mannes auf einem Motorroller

    Im Lyoner Stadtteil La Duchère kam es am Donnerstagabend zu Zusammenstößen zwischen Ordnungskräften und Jugendlichen, nachdem am Vortag ein Rollerunfall stattgefunden hatte, bei dem ein Jugendlicher schwer verletzt wurde. Nach Angaben der Präfektur wurden sechs Fahrzeuge angezündet und vier Personen festgenommen. Eine Kompanie der CRS kam zur Verstärkung der vor Ort eingesetzten Polizeikräfte.

    Über Zusammenstöße am Donnerstagabend zwischen der Polizei und Bewohnern einer sensiblen Gegend von Lyon nach einem Rollerunfall am Vortag, bei dem ein Teenager schwer verletzt wurde, berichten verschiedene Medien. Nach Angaben des Rathauses kam es am frühen Abend zu Zusammenstößen zwischen Jugendlichen aus dem Stadtteil La Duchère im 9. Arrondissement und Polizeibeamten, die nach einer Reihe von Brandanschlägen auf Mülltonnen und Autos eingriffen.

    https://twitter.com/OmgStype/status/1367530008504320002

    Sechs Fahrzeuge verbrannt, vier Personen verhaftet
    Die Ordnungskräfte setzten Tränengas ein, bis gegen 20:00 Uhr wieder Ruhe eingekehrt war. Nach Angaben der Präfektur wurden sechs Fahrzeuge angezündet und vier Personen festgenommen. Das Rathaus sagte, dass diese Spannungen auf den Unfall eines 13-jährigen Jungen auf einem Motorroller am Mittwoch im gleiche Viertel der Stadt folgten. Der Teenager, der am Donnerstag noch im Krankenhaus im Koma lag, trug zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Helm.

    Laut der lokalen Presse sagten Jugendliche vor Ort, dass der Roller von einem unmarkierten Polizeiauto verfolgt wurde, was die Präfektur in sozialen Netzwerken offiziell dementiert hat. In einem Tweet schrieb sie „#FakeNews, die behaupten, dass Polizeibeamte gestern in einen Rollerunfall verwickelt waren“. „Die Polizei griff erst ein, um die Unfallstelle nach einem Notfall-Anruf zu sichern“, fügte sie hinzu. „Es scheint, dass der Rollerunfall zu diesen Spannungen geführt hat“, sagte der Bürgermeister, Grégory Doucet, der gegen 20 Uhr am Tatort war, gegenüber der AFP.

  • In der Silvesternacht wurden fünfundzwanzig Polizisten und Gendarmen verletzt.

    In der Silvesternacht wurden fünfundzwanzig Polizisten und Gendarmen verletzt.

    Das große Polizeiaufgebot – mehr als 100.000 Ordnungskräfte wurden mobilisiert – spielte zweifellos seine abschreckende Rolle.

    Nach Angaben des Innenministers von gestern Abend gab es in der Silvesternacht zwar 6.650 Bußgelder wegen Nichteinhaltung der Ausgangssperre, aber in den Großstädten des Landes, vor allem in Paris, wo die Champs-Elysées leer blieben, kam es zu keinen größeren Ansammlungen. Lediglich die riesige Rave-Party in der Nähe von Rennes und ein paar weitere heimliche Partys machten Schlagzeilen.

    Ein Postamt brannte in Bordeaux nieder
    Der Übergang zum neuen Jahr führte jedoch zu 662 Festnahmen, von denen 407 in Gewahrsam endeten. „Auch wenn die Vorfälle weniger signifikant waren als in den Vorjahren“, so Innenminister Darmanin, „waren Einzelpersonen manchmal sehr gewalttätig mit dem Einsatz von Feuerwerksraketen. Insgesamt wurden 25 Polizisten und Gendarmen verletzt“.
    In Straßburg, dem Schauplatz eines „traditionellen“ städtischen Vandalismus in der Silvesternacht, wurden etwa 60 Fahrzeuge angezündet. In Bordeaux wurde ein Postamt in Brand gesteckt und mehrere Bushaltestellen wurden zerstört. Auch in Calais, Toulouse und den Pariser Vororten kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei.

  • Sicherheitsgesetz: Dies waren heute die wichtigsten Protestzüge

    Sicherheitsgesetz: Dies waren heute die wichtigsten Protestzüge

    Hier ein Blick auf die Teilnehmerzahlen der wichtigsten Demonstrationen am 12.12.2020:

    Paris, 10.000 Personen (Quelle Veranstalter) Lyon, 2.000 Personen (Quelle Polizei) Montpellier, zwischen 1.800 (Quelle Polizei) und 3.000 (Schätzung von France 3 Occitanie) Toulouse, 1.200 (Quelle Polizei) gegenüber „mehreren Tausend“ laut France Bleu. Straßburg, nach Angaben von France Bleu zwischen 1.000 und 1.500. Marseille, etwa eintausend (Quelle Polizei) oder mehrere tausend nach Angaben von France Bleu. Lille, 500 (Franceinfo)

    Allein in Paris wurden bisher 119 Personen bei Auseinandersetzungen mit der Polizei festgenommen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Aufrufe zum Protest an diesem Samstag deutlich weniger Menschen auf die Strassen brachten, als in den vergangenen Wochen. Innenminister Gerard Darmanin twitterte: „119 Verhaftungen um 17.50 Uhr in Paris, dank unserer Polizisten und Gendarmen, die entschlossen und mutig gegen die Schläger, die zahlreich gekommen sind, vorgehen. Ich w…

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  • Proteste in Paris 2 (Video)

    Proteste in Paris 2 (Video)

    Aktuelle Videomeldung von Franceinfo: Der Pariser Protestzug gegen das Gesetz zur „globalen Sicherheit“ ist soeben auf dem Place de la République eingetroffen. Wasserwerfer auf dem Platz der Republik…

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  • Proteste in Lyon: Einsatz von Tränengas (Video)

    Proteste in Lyon: Einsatz von Tränengas (Video)

    Aktuelle Kurzmeldung:

    Franceinfo berichtet:

    Protetste gegen das neue Sicherheitsgesetz „Globale Sicherheit“ in Lyon: Tausende von Menschen demonstrieren in Lyon, erste Scharmützel zwischen Demonstranten und der Polizei. „Man kann kaum mehr atmen“.