Schlagwort: Zugtickets

  • SNCF: Startschuss für den Sommer – Bahnfahrkarten ab dem 12. März buchbar

    SNCF: Startschuss für den Sommer – Bahnfahrkarten ab dem 12. März buchbar

    Wer seine Sommerferien mit der Bahn plant, sollte sich diesen Termin vormerken: Ab Mittwoch, dem 12. März, startet der Vorverkauf für die begehrten Tickets der SNCF.

    Früh dran sein lohnt sich

    Die französische Bahngesellschaft hat angekündigt, dass Fahrgäste ab diesem Datum ihre Reisen mit den Hochgeschwindigkeitszügen TGV Inoui und Intercités für den Zeitraum zwischen dem 5. Juli und dem 31. August buchen können. Wer auf der Südost-Achse unterwegs ist, hat sogar die Möglichkeit, Fahrkarten bis zum 13. Dezember zu ergattern.

    Noch besser sieht es für diejenigen aus, die mit einem Ouigo Grande Vitesse oder einem internationalen TGV Inoui reisen möchten – für diese Verbindungen sind Buchungen bis zum 13. Dezember 2025 möglich.

    Die Sommerferien in Frankreich beginnen offiziell am 5. Juli. Wer also nicht in letzter Minute ein überteuertes oder gar ausverkauftes Ticket ergattern will, sollte sich rechtzeitig um seine Buchung kümmern.

    Preisvorteile für clevere Planer

    Das Prinzip ist bekannt: Frühbucher profitieren von günstigen Preisen. Die SNCF bietet für ihre Hochgeschwindigkeitszüge ein Preissystem an, das sich nach der Nachfrage richtet – je früher die Buchung, desto attraktiver die Tarife.

    Gerade in den Ferienzeiten sind beliebte Strecken wie Paris – Marseille, Paris – Bordeaux oder Lyon – Nizza schnell ausgebucht. Besonders Familien oder Gruppen sollten sich also nicht allzu lange Zeit lassen.

    Was ist mit den Nachtzügen?

    Die Nachtzüge der SNCF – Intercités de Nuit – sind ebenfalls eine interessante Option für Sommerreisende. Zwar sind diese Verbindungen oft weniger zahlreich, bieten aber den Vorteil, dass man eine Übernachtung spart und ausgeruht am Ziel ankommt. Auch hier gilt: Wer früh bucht, hat die besten Chancen auf günstige Preise und einen bequemen Liegeplatz.

    Ein Tipp für flexible Reisende

    Wer nicht an feste Termine gebunden ist, kann sich mit einem SNCF Max Avantage-Abonnement oder speziellen Rabattkarten zusätzliche Preisvorteile sichern. Auch die Wahl eines Reisetags unter der Woche kann helfen, günstige Tarife zu ergattern – denn freitags und sonntags sind die Preise oft höher als an einem Dienstag oder Mittwoch.

    Fazit: Schnell sein oder tief in die Tasche greifen

    Die Erfahrung zeigt: Beliebte Sommerverbindungen sind schnell vergriffen. Wer also noch nicht genau weiß, wann er verreisen möchte, sollte zumindest schon einmal einen groben Plan machen – und dann ab dem 12. März schnell zuschlagen.

    Bleibt nur noch die Frage: Meer, Berge oder doch lieber eine Städtetour?

    Von C. Hatty

  • SNCF: Lohnen sich Frühbuchungen wirklich für die Sommerferien?

    SNCF: Lohnen sich Frühbuchungen wirklich für die Sommerferien?

    Am Mittwoch, den 12. März, startet die SNCF den Ticketverkauf für die Sommerferien. Ab 6 Uhr morgens heißt es für viele Reisende: schnell sein! Denn die günstigsten Fahrkarten gehen erfahrungsgemäß zuerst weg. Aber ist eine frühe Buchung wirklich immer ein Garant für die besten Preise?

    Frühbucher sparen – aber nicht immer

    Grundsätzlich gilt: Wer gleich zu Beginn der Verkaufsphase bucht, kann ordentlich sparen. Laut SNCF lassen sich bis zu 50 % beim TGV Paris-Metz und rund 30 % auf der Strecke Paris-Lyon einsparen. Das klingt verlockend – doch es gibt Ausnahmen.

    Die Preisgestaltung folgt einem einfachen Prinzip: Je voller ein Zug, desto teurer die verbleibenden Tickets. Das bedeutet, dass Reisende an Tagen mit geringer Nachfrage tatsächlich ein Schnäppchen machen können. Doch wer während der Hauptreisezeiten unterwegs sein will – etwa am Wochenende um den 14. Juli oder am 15. August – wird auch beim frühesten Kauf keine Billigtickets finden.

    Alain Krakovitch, Direktor von Voyages SNCF, bringt es auf den Punkt: „Würden wir die günstigsten Tickets genau dann anbieten, wenn die Nachfrage am höchsten ist, würde man uns für schlechte Geschäftsleute halten.“

    So ergattert man die besten Preise

    Wer auf einen günstigen Preis spekuliert, sollte sich daher nicht nur auf den Verkaufsstart verlassen. Hier einige Tipps:

    • Früh aufstehen: Der Ticketverkauf beginnt um 6 Uhr – die besten Preise sind oft schon nach wenigen Stunden vergriffen.
    • Flexible Reisetage wählen: Wer unter der Woche reist, hat bessere Chancen auf ein günstiges Ticket als an Wochenenden oder Feiertagen.
    • Alternative Verbindungen prüfen: Manchmal sind Umsteigeverbindungen oder andere Abfahrtszeiten günstiger als Direktzüge zur Hauptverkehrszeit.
    • Ouigo nicht vergessen: Diese Low-Cost-Züge bieten oft besonders niedrige Preise – allerdings mit weniger Komfort und strengeren Gepäckregeln.

    Fazit: Frühbuchung ist nicht immer die beste Wahl

    Ja, früh zu buchen kann sich lohnen – aber nicht um jeden Preis. Wer an besonders gefragten Tagen reist, zahlt oft unabhängig vom Buchungszeitpunkt hohe Preise. Flexible Reisende hingegen haben gute Chancen, von den günstigsten Tarifen zu profitieren.

    Wer also wirklich sparen will, sollte nicht nur schnell sein, sondern auch clever planen. Denn nur weil die Türen um 6 Uhr morgens aufgehen, heißt das noch lange nicht, dass dahinter immer das beste Angebot wartet.

    Von C. Hatty

  • Zugfahren zum Spottpreis: Sommerurlaub in den Hauts-de-France

    Zugfahren zum Spottpreis: Sommerurlaub in den Hauts-de-France

    Die SNCF startet auch im Sommer 2024 die beliebte Aktion „Zugfahren für einen Euro“ in der Region Hauts-de-France. Insgesamt stehen 205.000 Fahrkarten zur Verfügung.

    Ein Gefühl von Urlaub liegt in der Luft – zumindest am Bahnsteig in Lille (Nord) an diesem verregneten Mittwoch, dem 10. Juli. Trotz des ungemütlichen Wetters machen sich die Reisenden auf den Weg zum Strand von Malo-les-Bains (Nord). „Es soll ja schön werden, wir sind optimistisch“, erzählt eine Passagierin. Der Fahrpreis beträgt nur einen Euro – ein echtes Schnäppchen im Vergleich zu den üblichen 15 Euro für die Strecke von Lille nach Dunkerque (Nord).

    205.000 Tickets für den Sommer

    Insgesamt sind 205.000 Tickets im Angebot, die zu rund 40 Zielen in der gesamten Region führen. Diese Initiative ermöglicht vielen Familien einen bezahlbaren Urlaub. „Das bringt etwas Abwechslung in den Alltag und macht den Kindern Freude“, sagt eine Fahrgästin. Angekommen am Zielort, sorgt ein kostenloser Bus für den schnellen Transfer nach Malo-les-Bains in weniger als 15 Minuten. Trotz des windigen Wetters – das Gefühl von Urlaubsfreude ist ungebrochen.

    Ein Zeichen der Solidarität

    Diese Aktion, finanziert von der Region Hauts-de-France, existiert seit über 20 Jahren. Sie hat das Ziel, allen Bürgern – unabhängig von ihrem Einkommen – die Möglichkeit zu geben, die Sommerferien zu genießen. Es zeigt sich, dass solche Initiativen nicht nur den Familien guttun, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärken.

    Also, wer hat noch Lust auf einen Sommerausflug zum kleinen Preis? Koffer packen und ab geht’s – der Strand ruft!

  • Günstig durch Frankreich: Ouigo bietet heute und morgen Bahntickets für 5 Euro an

    Günstig durch Frankreich: Ouigo bietet heute und morgen Bahntickets für 5 Euro an

    Ouigo, der kostengünstige Service der SNCF, hat eine unglaubliche verkaufsaktion gestartet: Am 21. und 22. Mai 2024 können Bahntickets für nur 5 Euro erworben werden. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit, um während der warmen Monate günstig durch ganz Frankreich zu reisen. Ein Schnäppchen zum zweiten Geburtstag Zur Feier seines zweiten Geburtstags bietet Ouigo insgesamt 50.000 […]

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  • Durchbruch für den „Pass rail“: Unbegrenztes Bahnfahren für junge Menschen

    Durchbruch für den „Pass rail“: Unbegrenztes Bahnfahren für junge Menschen

    Nach einer hitzigen Debatte und dem anfänglichen Widerstand einiger Regionen kommt der „Pass rail“ für junge Menschen unter 27 Jahren diesen Sommer doch zustande. Für nur 49 Euro pro Monat bietet dieser Pass unbegrenzten Zugang zu Regionalzügen (TER) und Intercity-Zügen (Intercités) in den Monaten Juli und August.

    Ein Wendepunkt in der Mobilität für junge Menschen

    Der anfängliche Stolperstein – die Ablehnung von drei regionalen Verwaltungen – wurde durch eine letzte Verhandlungsrunde überwunden. Die französischen Verkehrsminister Patrice Vergriete verkündete die erfreuliche Wendung: Alle Regionen Frankreichs haben sich darauf geeinigt, den „Pass rail“ diesen Sommer anzubieten. Dies markiert einen entscheidenden Schritt zur Realisierung eines Versprechens von Präsident Emmanuel Macron und eröffnet jungen Menschen die Freiheit, Frankreich weit und breit zu erkunden.

    Einigkeit über die Finanzierung

    Der Minister dankte Carole Delga, der Präsidentin der Region Okzitanien und von Régions de France, für ihre Bemühungen, die regionalen Präsidenten zu mobilisieren und dieses Projekt voranzubringen. Die endgültige Vereinbarung sieht vor, dass der Staat 80 % der Kosten übernimmt, während die Regionen die verbleibenden 20 % tragen – ein deutlicher Unterschied zur ursprünglich vorgeschlagenen hälftigen Aufteilung.

    Ein Schritt in die Zukunft

    Diese Initiative ist als Experiment für diesen Sommer geplant, doch die Pläne sind weitreichender. Ab 2025 soll ein ähnliches Angebot auch in der Île-de-France verfügbar sein. Dies unterstreicht das Engagement des Staates, den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen und jungen Menschen mehr Mobilität zu ermöglichen.

    Der „Pass rail“ symbolisiert einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigeren und inklusiveren Mobilitätskultur in Frankreich. Er ermöglicht es nicht nur 700.000 jungen Menschen, das Land zu erkunden, sondern trägt auch dazu bei, das Bewusstsein für die Vorteile des Bahnreisens zu schärfen.

  • Sommerferien – Zugpreise schnellen in die Höhe, sehr zum Leidwesen der Reisenden

    Sommerferien – Zugpreise schnellen in die Höhe, sehr zum Leidwesen der Reisenden

    Drei Monate vor den großen Sommerferien schießen die Zugticketpreise in die Höhe. Preiserhöhungen, die durch mehrere Faktoren bedingt sind.

    Drei Monate vor der wohlverdienten Auszeit im Sommer erreichen die Preise für Zugtickets bereits schwindelerregende Höhen. Diese Entwicklung lässt sich durch eine Reihe von Gründen erklären. Am Montag, dem 25. März, begannen die Preise für Zugtickets bereits regelrecht zu explodieren. Für eine Fahrt mit dem TGV von La Baule nach Paris Mitte Juli kostete ein Ticket bei Verkaufsstart am 13. März 57 Euro. Eine Woche später lag der Preis bereits bei 91 Euro. Ein weiteres Beispiel: Ein Ticket von Paris nach Arcachon Ende Juli stieg von 69 Euro beim Verkaufsstart auf 132 Euro am 25. März – ein Anstieg um 91%.

    Manche Strecken erleben Preissteigerungen von 30% im Jahresvergleich
    Die Uhr tickt, und die Preise klettern, was einige Reisende abschreckt. „Das ist enorm, mehr als das Doppelte, das ist schon heftig“, beklagt sich eine Frau auf dem Sender France 2. „Es ist kompliziert, Zugtickets für eine vierköpfige Familie zu bezahlen“, betont ein anderer Reisender. Innerhalb eines Jahres haben sich die Preise für den TGV, besonders in Richtung Südwesten, drastisch erhöht. Laut einem Vergleichsportal ist der Preis für eine Fahrt von Paris nach Bordeaux im Juli und August um durchschnittlich 29,55% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Für die Strecke Paris nach Toulouse wurde eine Erhöhung von 30% festgestellt.

    Die Vorfreude der Reisenden ist nicht der einzige Grund für dieses Phänomen. „Der erste Faktor, der diesen Anstieg erklärt, ist eine Tariferhöhung der SNCF, und der zweite ist die Auslastung der Züge“, erklärt Victor Bertho, Sprecher der Suchmaschine Kombo.


    Kommentar:

    Und da haben wir’s. Der Sommer steht vor der Tür, die Sonne kitzelt uns bereits unter der Nase – und zack! Die Preise für Zugtickets machen einen Satz, als wollten sie dem Hochsommer entgegenfliegen. Aber warum genau ist das so? Und noch wichtiger – wie gehen wir damit um?

    Erstmal tief durchatmen. Die Preiserhöhungen, so abrupt sie auch erscheinen mögen, kommen nicht aus heiterem Himmel. Die SNCF und andere Bahnanbieter stehen vor der Herausforderung, ihre Dienste rentabel zu gestalten, während sie gleichzeitig mit den saisonalen Schwankungen der Reisenachfrage jonglieren. Die Ferienzeit ist Spitzenzeit – und wie in jedem Geschäft, steigen die Preise, wenn die Nachfrage hoch ist.

    Doch – mal ehrlich – wer möchte schon das Doppelte oder gar mehr für ein Zugticket bezahlen? Insbesondere, wenn es um den lang ersehnten Familienurlaub geht. Da wird der Geldbeutel gleich doppelt strapaziert.

    Die Lösung? Planung ist das halbe Leben. Oder, in diesem Fall, die halbe Zugfahrt. Wer früh bucht, profitiert oft von deutlich günstigeren Preisen. Und dann gibt es ja noch die altbewährten Spartipps: Flexibel bleiben bei den Reisedaten, Sonderangebote im Auge behalten und vielleicht auch mal Alternativrouten in Betracht ziehen.

    Aber ist es fair, dass die Preise so steigen? Das ist die Million-Dollar-Frage. Auf der einen Seite stehen die wirtschaftlichen Notwendigkeiten der Bahnunternehmen, auf der anderen die Reisenden, die einfach nur fair behandeln möchten. Eine einfache Lösung gibt es nicht – aber ein Bewusstsein für die Dynamiken des Marktes und ein bisschen Planungsgeschick können zumindest ein wenig helfen.

    Abschließend: Die Preise für Zugtickets in den Sommermonaten steigen – das ist Fakt. Aber mit ein bisschen Cleverness und Flexibilität müssen diese Preissprünge nicht das Ende der Urlaubsträume bedeuten. Wer weiß, vielleicht entdeckt man ja auf der Suche nach dem besten Deal noch ein unbekanntes Juwel als Urlaubsziel?

    MAB

  • SNCF gibt Startschuss für den Verkauf von Sommerferientickets für TGV, Ouigo und Intercités

    SNCF gibt Startschuss für den Verkauf von Sommerferientickets für TGV, Ouigo und Intercités

    Am Mittwoch hat die SNCF den Ticketverkauf für TGV, Ouigo und Intercités-Züge für die Sommerferienzeit freigegeben.

    Ein Hauch von Sommerurlaub weht durch die Luft. Seit Mittwochmorgen um 6 Uhr können bei der SNCF Tickets für die Sommerferien erworben werden. Für den Reisezeitraum vom 6. Juli bis zum 11. September sind nun alle Tickets verfügbar, wie die Eisenbahngesellschaft bekannt gibt. Der große Ticketverkauf betrifft Fahrkarten für TGV Inoui, Ouigo und Intercités-Züge.

    SNCF Voyageurs kündigt an, für den Sommer 400.000 zusätzliche Plätze in TGV Inoui-Zügen im Vergleich zum Sommer 2022 anzubieten, um der gestiegenen Nachfrage nach Bahnreisen gerecht zu werden. Die Sommermonate werden außerdem teilweise mit den Olympischen Sommerspielen in Paris 2024 zusammenfallen.

    Neues beim Ouigo
    Bei den Ouigo-Zügen werden mehrere neue Angebote und Ziele vorgestellt. Ouigo startet einen täglichen Service zwischen Paris und La Rochelle für den Sommer ab 16 € zu denselben Zeiten wie die Züge, die bereits freitags, samstags, sonntags und montags außerhalb der Schulferien angeboten werden. Die Ouigo-Hochgeschwindigkeitslinie zwischen dem Pariser Gare de Lyon und Perpignan wird ab dem 25. März mit einer täglichen Hin- und Rückfahrt angeboten. Der Zug wird die Bahnhöfe Lyon Saint-Exupéry, Nîmes, Montpellier Saint-Roch, Sète, Agde, Béziers und Narbonne bedienen. Die SNCF erinnert daran, dass die klassischen Ouigo-Zugangebote 45 Tage vor dem Reisedatum zu Preisen zwischen 10 € und 49 € pro Platz verkauft werden.

    Nachtzüge täglich zwischen Paris und dem Süden
    Bei den Intercités-Zügen werden zwei sommerliche Neuheiten in Form von Nachtzügen eingeführt: die Linien Paris-Aurillac und Paris-Cerbère. Die Linie Paris-Cerbère wird Rivesaltes sowie die Badeorte Leucate-la-Franqui und Port-la-Nouvelle anfahren. Diese Verbindungen werden täglich zwischen dem 5. Juli und dem 1. September angeboten.

    Europäische Ziele
    Zur Sommerferienzeit verstärkt die SNCF auch ihre europäischen Verbindungen:

    Spanien: Eine Linie Paris-Barcelona an Samstagen und Sonntagen vom 27. April bis zum 30. Juni, die vom 6. Juli bis zum 1. September täglich bedient wird, ergänzt die zwei täglichen Hin- und Rückfahrten, die das ganze Jahr über bestehen.
    Deutschland: Eine Linie Stuttgart-Bordeaux an den Samstagen 20. und 27. Juli, am 3. August und am 11. August und eine Linie Bordeaux-Frankfurt im TGV an den Samstagen 15., 22. und 29. Juni sowie am 6. und 13. Juli. Die SNCF erinnert daran, dass ganzjährig tägliche Verbindungen zwischen Paris und Frankfurt, Paris-Stuttgart/München und Marseille-Frankfurt bestehen.
    Schweiz: Die Direktverbindung Lausanne-Marseille kehrt vom 29. Juni bis zum 26. August zurück. Sie wird Genf, Bellegarde, Lyon, Avignon und Aix-en-Provence bedienen.

    Buchungen können über die Website SNCF Connect, die SNCF Connect-App, telefonisch unter 36-35 oder in Reisebüros vorgenommen werden.

  • SNCF will Fahrpreise für den TGV Inoui im Jahr 2024 um 2.6 % erhöhen

    SNCF will Fahrpreise für den TGV Inoui im Jahr 2024 um 2.6 % erhöhen

    Wenige Stunden nach der Bekanntgabe ihrer Jahresergebnisse 2023 wurde auch bekannt, dass die SNCF die Fahrpreise für den TGV Inoui um 2,6 % erhöhen wird. Die Preise für den TGV Ouigo werden hingegen unverändert bleiben.

    Zugfahren in Frankreich wird in diesem Jahr teurer werden. Die Preise für den TGV Inoui werden 2024 im Vergleich zu 2023 um 2,6 % steigen, wie die SNCF bei der Vorstellung ihrer Jahresergebnisse bekannt gab. Die Preise für den TGV Ouigo werden sich hingegen nicht ändern. Auch die Preise für die Carte Avantage werden unverändert bleiben.

    Im Jahr 2023 waren die Preise für den TGV insgesamt um 5 % gestiegen.

    Ein Großteil des Anstiegs der TGV-Fahrkarten ist auf die höheren Preise für die Gleisnutzung zurückzuführen. Um die Eisenbahninfrastruktur nutzen zu können, muss SNCF Voyageurs bei der Gesellschaft SNCF Réseau eine Durchfahrtsgebühr entrichten, deren Höhe immerhin 40 % des Endpreises einer Fahrkarte ausmacht.

    Ein Nettogewinn von 1,3 Milliarden Euro.
    Die SNCF kündigte am Mittwoch einen Nettogewinn von 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2023 bei einem Umsatz von 41,8 Milliarden Euro an. Ein Jahr zuvor hatte sich der Nettogewinn des Eisenbahnunternehmens auf 2,4 Milliarden belaufen. Dies ist das dritte Jahr in Folge, in dem die Konten der SNCF im grünen Bereich liegen. Das Unternehmen hatte mit steigenden Stromkosten (+14 %) und den Streiks gegen die Rentenreform zu kämpfen, was insgesamt etwa 350 Millionen kostete.

    Für 2024 plant die SNCF, 11,7 Milliarden Euro in den Kauf von Zügen, die Regeneration des Netzes und die Renovierung von Bahnhöfen zu investieren.

    Im vergangenen Jahr beförderte die SNCF etwa 156 Millionen Fahrgäste. Das ist ein Rekord. Aber auch ein Problem: Die TGV-Flotte ist begrenzt und die Nachfrage explodiert. Die neuen TGV-M-Züge, die mehr Sitzplätze bieten werden, will der Hersteller Alstom frühestens im Sommer 2025 ausliefern.

  • Leere SNCF-Züge werden als „voll“ angezeigt: Diese Praxis wirft Fragen bei französischen Fahrgästen auf

    Leere SNCF-Züge werden als „voll“ angezeigt: Diese Praxis wirft Fragen bei französischen Fahrgästen auf

    An Tagen mit großen Fahrgastaufkommen werden manchmal SNCF-Züge als „voll“ angezeigt, obwohl sie es nicht sind. Eine Methode, die von den Regionen angewandt wird, um zu verhindern, dass Fahrgäste stehend reisen müssen. Internetnutzer hinterfragen diese oftmals kontraproduktive Praxis.

    Es ist eine Praxis, die viele französische Bahnbenutzer verärgert. Auf der Website der SNCF zeigen einige Züge „complets“ (ausgebucht) an. Im Internet stellen sich Reisende dazu viele Fragen. „Ich sitze in einem fast leeren Zug nach Orleans, der auf SNCF Connect als ausgebucht angezeigt wird. Es ist unmöglich, eine Fahrkarte zu kaufen, und ich muss mit einem Bußgeld rechnen. Gibt es eine Erklärung?“, fragt ein Nutzer auf X.

    Benjamin fragt sich auf X: „Wie kann ein TER voll sein?“ und postet ein Foto eines leeren Waggons. Tatsächlich gibt es in den TER-Zügen keine Reservierungspflicht (außer in der Normandie für die Züge von Paris nach Rouen, Le Havre und Deauville).

    „Es werden regelmäßig Zählungen durchgeführt und je nach Verkauf der Fahrkarten sowie der Abonnements können Züge aus Sicherheitsgründen für den Verkauf gesperrt werden, um eine Überbelegung des Zuges zu vermeiden“, antwortet das Réseau de Mobilité Interurbaine du Centre Val de Loire. So kann es an bestimmten Tagen vorkommen, dass mehrere Züge als ausgebucht angezeigt werden.

    Die Internetnutzer beschweren sich in den sozialen Netzwerken. Diejenigen, die ihren Platz nicht online reservieren können, müssen auf einen anderen Zug ausweichen. Die SNCF Voyageur, die von der Zeitung Le Figaro kontaktiert wurde, verteidigt sich. Ihrer Meinung nach sind die als voll angezeigten Züge manchmal nur auf kleinen Reiseabschnitten teilweise leer. Sie seien auf einem großen Teil der Strecke ausgebucht.

    Wer trotzdem ein Ticket für einen ausgebuchten Zug kaufen möchte, kann seine Fahrkarte an einem Automaten oder an einem Verkaufsschalter in einem Bahnhof erwerben. Es ist erlaubt, eine Fahrkarte für einen anderen Zug zu benutzen, da ein TER-Fahrschein in allen Zügen des gleichen Tages gültig ist. Allerdings geht man dabei das Risiko ein, dass man sich während der Fahrt nicht hinsetzen kann.

  • Frankreich: Konkurrenz für die SNCF und was daraus folgt

    Frankreich: Konkurrenz für die SNCF und was daraus folgt

    Seitdem der Wettbewerb auch auf den französischen Schienen Einzug gehalten hat, passt die SNCF auf den großen TGV-Linien ihr Angebot an die Nachfrage an, was auf Kosten einiger Strecken mit geringerem Fahrgastaufkommen geht.

    Es ist kaum zu übersehen, dass auch in diesem Jahr Zugfahrkarten knapp sind. Was ist der Grund dafür? Der Mangel an Zügen! Innerhalb von zehn Jahren hat die SNCF rund 100 TGV-Züge abgeschafft. Auf mehreren Hochgeschwindigkeitsstrecken wie der zwischen Paris und Arras, Dijon oder auch Chambéry soll das Angebot nicht erhöht werden. Denn die SNCF verliert Geld auf diesen Strecken, auf denen die Auslastung nicht mehr als 50 % beträgt.

    Konkurrenz aus dem Ausland
    Welche Mittel hat die staatliche Bahngesellschaft, um die Verluste zu begrenzen? Die SNCF will zunächst darüber nachdenken, die Anzahl der täglichen Hin- und Rückfahrten auf den am wenigsten rentablen Strecken weiter zu reduzieren. Eine weitere Option, die in Betracht gezogen wird, ist eine finanzielle Beteiligung der lokalen Gebietskörperschaften, um die Aufrechterhaltung und den Fortbestand einer Zuglinie ermöglicht. Mit dem Auftauchen der Konkurrenz durch die italienische Trenitalia und der spanischen Renfe läuft die SNCF allerdings Gefahr, Marktanteile auch auf rentablen Strecken wie Paris-Lyon zu verlieren, die zum Teil zur Finanzierung defizitärer Linien dienen.