Schlagwort: Zuglinie gesperrt

  • Gare du Nord: Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg legt Bahnverkehr lahm

    Gare du Nord: Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg legt Bahnverkehr lahm

    Freitagmorgen in Paris – Chaos am Gare du Nord. Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde entdeckt, was zu einer kompletten Einstellung des Zugverkehrs führte. Kein TGV, kein Eurostar, kein RER – nichts fährt.

    Fund in der Nacht – Totalausfall am Morgen

    Die Bombe wurde in der Nacht bei Bauarbeiten auf den Gleisen in Saint-Denis (Seine-Saint-Denis) gefunden. Ein brisanter Fund, der sofort Sprengstoffexperten auf den Plan rief. Aus Sicherheitsgründen wurde der gesamte Bahnverkehr in und aus dem Gare du Nord gestoppt.

    Betroffen sind sämtliche Zugverbindungen:

    • Fernzüge wie TGV und Eurostar
    • Regionalzüge wie TER
    • Pendlerzüge: Der RER B ist zwischen Gare du Nord und La Plaine-Stade de France unterbrochen, der RER D zwischen Gare de Lyon und Stade de France-Saint-Denis.

    Wie lange dauert der Ausnahmezustand?

    Eine schwierige Frage – die SNCF selbst hat darauf noch keine Antwort. Laut den offiziellen Kanälen der RER-Linien ist vor 9 Uhr nicht mit einer Wiederaufnahme des Verkehrs zu rechnen. Die Entscheidung liegt letztlich bei der Pariser Polizeipräfektur, die das weitere Vorgehen mit den Sprengstoffexperten koordiniert.

    Bahnpendler und Reisende – was nun?

    Wer heute früh von oder nach Paris reisen wollte, braucht starke Nerven – oder Alternativen. U-Bahn und Busse sind überfüllt, und wer mit dem Auto unterwegs ist, muss mit Staus rechnen. Die Empfehlung: Warten auf neue Informationen der SNCF oder nach anderen Routen suchen.

    Diese Episode zeigt einmal mehr, wie die Schatten der Vergangenheit auch heute noch den Alltag beeinflussen können. Wer hätte gedacht, dass eine Bombe von vor 80 Jahren an einem Freitagmorgen Paris lahmlegen könnte?

    Von C. Hatty

  • Heftige Gewitter legen Zugverkehr zwischen Marseille und Nizza lahm

    Heftige Gewitter legen Zugverkehr zwischen Marseille und Nizza lahm

    Der Süden Frankreichs wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, dem 14. August, von heftigen Unwettern heimgesucht. Besonders betroffen waren die Departements Alpes-Maritimes und Var, die wegen der starken Gewitter unter eine Wetterwarnung der Stufe Orange gestellt wurden. In der Folge kam es zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr – und das genau zur Hauptreisezeit.

    Die Szenen in den betroffenen Zügen erinnern an ein Abenteuer, das niemand so schnell vergessen wird. Unter dem Gepäckträger improvisierte Schlafplätze, Passagiere, die quer über den Sitzen liegen, und Eltern, die versuchen, ihre Kinder in den Schlaf zu wiegen. Für viele Reisende wurde die Zugfahrt zu einer Nacht auf der Schiene – nicht gerade das, was man sich unter einer entspannten Reise vorstellt.

    Blitze, Sturmböen und Chaos auf den Gleisen

    Das Unwetter brachte nicht nur starke Regenfälle mit sich, sondern auch Blitzeinschläge und Sturmböen, die teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h erreichten. Besonders in der Region um Toulon, im Departement Var, führte dies zu gefährlichen Situationen. Auf den Gleisen landeten entwurzelte Bäume, die den Zugverkehr komplett lahmlegten. Für die Passagiere bedeutete das: Warten. Und das nicht nur für ein paar Minuten.

    Ein Zug, der von Marseille nach Nizza unterwegs war, blieb für fast sieben Stunden in Toulon stehen – die Reisenden saßen fest, ohne eine klare Vorstellung davon, wann und wie es weitergehen würde.

    Stillstand bis zum Mittag

    Das französische Bahnunternehmen SNCF reagierte und gab bekannt, dass der gesamte Zugverkehr zwischen Marseille und Nizza bis Donnerstag, den 15. August, um die Mittagszeit unterbrochen bleibt. Die Schäden an den Gleisen, verursacht durch die umgestürzten Bäume und die heftig tobenden Naturgewalten, machen es unmöglich, die Züge sicher weiterfahren zu lassen.

    Für viele Menschen, die in diesen Tagen unterwegs sind, bedeutet dies nicht nur eine unfreiwillige Verzögerung, sondern auch die Notwendigkeit, Alternativrouten zu suchen – oder einfach zu warten, bis die Bahnstrecke wieder freigegeben wird. Der Reiseverkehr im Süden Frankreichs, der in dieser Jahreszeit ohnehin schon stark belastet ist, wurde durch die Naturgewalten noch einmal zusätzlich auf die Probe gestellt.

    Donner und Blitz – und was nun?

    Gewitter sind in den Sommermonaten keine Seltenheit, doch dieses Mal erwischte es die Region besonders heftig. Dass die Natur solche Störungen verursachen kann, ist den meisten bewusst, doch die konkrete Erfahrung, stundenlang in einem Zug festzusitzen, bringt einem die Realität dieser Gefahr erst so richtig nah.

    Viele der betroffenen Reisenden haben die Zeit genutzt, um miteinander ins Gespräch zu kommen – eine der wenigen positiven Seiten solcher Ereignisse. Doch am Ende des Tages hoffen wohl alle nur eines: Dass das Wetter bald wieder besser wird und der Zugverkehr wie gewohnt aufgenommen werden kann. Und vielleicht nehmen einige von ihnen aus dieser Erfahrung auch eine neue Wertschätzung für die normalerweise so verlässlichen Transportwege mit.

    Wer hätte gedacht, dass ein sommerliches Gewitter solche Wellen schlagen kann?

  • Chaos auf den Schienen: Unwetter legt Zugverkehr im Südosten Frankreichs lahm

    Chaos auf den Schienen: Unwetter legt Zugverkehr im Südosten Frankreichs lahm

    In der Region Yonne am Mittwoch, dem 31. Juli, hat ein TGV einen auf die Gleise gestürzten Baum gerammt. Die heftigen Unwetter in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen im gesamten südöstlichen Bahnnetz der SNCF geführt.

    Der Unfall verursachte schwere Schäden an der Zugmaschine des TGVs. Um 7:40 Uhr am Mittwochmorgen kollidierte der Zug auf der Strecke Lyon-Rennes mit einem Baum. Das war der Auftakt eines langen und mühsamen Tages für die 700 Passagiere an Bord. „Es war sehr heiß, wir haben die Türen geöffnet und nach vier Stunden hieß es dann: ‚Es ist soweit, ihr könnt aussteigen’“, berichtet ein Mann. Mehrere umgestürzte Bäume hatten die Strecke blockiert. Erst um 8 Uhr konnte ein anderer TGV herankommen, um die Reisenden sicher zu evakuieren.

    80.000 Passagiere betroffen

    Die heftigen Unwetter, die am Mittwochmorgen über die Region Burgund hereinbrachen, führten zu weiteren Störungen. Intensive Regenfälle überraschten viele Autofahrer und verursachten in der Gemeinde La-Chaussée (Yonne) ein Chaos – über 70 Liter Regen pro m2 fielen innerhalb von nur 15 Minuten und überfluteten die Kanalisation. Der gesamte Bahnverkehr im Südosten, sowohl TGV als auch TER, kam zum Erliegen. In Paris und Lyon kam es den ganzen Tag über zu zahlreichen Ausfällen. Insgesamt waren 80.000 Menschen betroffen. Zwar konnte der Verkehr am Abend wieder aufgenommen werden, doch es kam weiterhin zu erheblichen Verzögerungen.

    Eine unvergessliche Fahrt

    Manche Reisen bleiben im Gedächtnis – nicht immer aus den besten Gründen. Die 700 Fahrgäste des betroffenen TGVs erlebten dies hautnah. Während der Sommerhitze gefangen in einem Zug, ohne Gewissheit, wann und wie es weitergeht – ein weiteres Beispiel dafür, wie sehr wir von der Natur abhängig sind und wie unerwartet sie unser Leben beeinflussen kann.

    Ursachen und Auswirkungen

    Diese Unwetter verdeutlichen die zunehmende Wetterextreme, die weltweit zu beobachten sind. Stürme und heftige Regenfälle treten immer häufiger auf und verursachen erhebliche Schäden an unserer Infrastruktur. Bahngleise, Straßen und Gebäude sind oft nicht für solche Ereignisse ausgelegt, was zu langen Ausfallzeiten und hohen Kosten für Reparaturen führt.

    Ein Tag voller Herausforderungen

    Die Ereignisse des gestrigen Tages zeigen einmal mehr deutlich, wie verletzlich unser Verkehrssystem gegenüber Naturgewalten ist. Die betroffenen Passagiere und die Eisenbahngesellschaft standen vor enormen Herausforderungen. Es ist bewundernswert, wie schnell und effektiv die Evakuierung und die anschließende Wiederaufnahme des Verkehrs durchgeführt wurden. Dennoch bleibt die Frage: Wie können wir unsere Infrastruktur besser schützen und auf solche extremen Wetterbedingungen vorbereiten?

    Solche Stürme machen immer wieder klar: Es braucht mehr als nur schnelle Reaktionen auf akute Probleme – es erfordert langfristige Strategien, um unsere Verkehrssysteme robuster und widerstandsfähiger zu machen. Ob in den heißen Sommermonaten oder bei unerwarteten Wintereinbrüchen, die Natur erinnert uns immer wieder daran, dass sie die Zügel in der Hand hält.

  • Zugentgleisung bei Lyon: Streckensperrung für mehrere Tage

    Zugentgleisung bei Lyon: Streckensperrung für mehrere Tage

    Ein Regionalzug (TER) mit etwa 200 Passagieren an Bord ist am Sonntagabend, dem 28. April, in der Nähe von Lyon entgleist, nachdem heftige Regenfälle zu einem Hangrutsch geführt hatten. Die Zugverbindung ist infolge des Vorfalls für mehrere Tage unterbrochen.

    Der Unfall ereignete sich kurz vor 19 Uhr bei Grigny-le-Sablon südlich von Lyon. Glücklicherweise gab es keine schwerwiegenden Verletzungen, allerdings erlitt eine schwangere Frau einen Schock und ein Mann zog sich leichte Knieverletzungen zu. Léo Chapuis, ein Journalist von France 3 Rhône-Alpes, der sich an Bord des Zuges befand, beschrieb den Moment der Entgleisung so: „Es gab einen lauten Knall, einen starken Ruck, und dann sahen die Passagiere im vorderen Teil, wie Steine herumflogen.“

    Die Entgleisung wurde durch den Einsturz eines Hangs ausgelöst, der durch 24 Stunden anhaltenden starken Regen bedingt war. Die Bahnstrecke zwischen Givors (Rhône) und Lyon-Perrache bleibt bis zum Samstag, den 4. Mai, gesperrt, um die erforderlichen Sicherungs- und Räumarbeiten durchzuführen.

    Der Zug, der ursprünglich von Firminy (Loire) nach Lyon Perrache unterwegs war, bleibt auf den Gleisen blockiert. Die Rettungskräfte haben alle Passagiere evakuiert und derzeit laufen Arbeiten, um den Zug zu bergen und die Strecke wieder befahrbar zu machen.

    Die Frage stellt sich: Wie gut sind die Bahnnetze gegen solche Naturgewalten gesichert? Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, die Infrastruktur kontinuierlich zu überwachen und zu warten, um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten. Bleibt zu hoffen, dass die Betroffenen dieses Ereignis gut überstehen und bald wieder sicher reisen können.

  • „Zug der Wunder“ in Südfrankreich bleibt weiterhin eingestellt

    „Zug der Wunder“ in Südfrankreich bleibt weiterhin eingestellt

    Die malerische Zugverbindung zwischen Frankreich und Italien, bekannt auch als die Strecke des „Zuges der Wunder“, steht vor einer vorübergehenden Schließung, die Reisende und Tourismusbehörden gleichermaßen vor Herausforderungen stellt. Nach einem Erdrutsch im Maurienne-Tal am 27. August 2023, ausgelöst durch heftige Regenfälle, wurden rund 10.000 Kubikmeter Gestein abgetragen, was eine Unterbrechung dieser wichtigen transalpinen Bahnlinie notwendig machte. Der Vorfall führte zur Schließung des Fréjus-Tunnels, einer Hauptverkehrsader zwischen St. Michel de Maurienne und Modane, was sowohl den Straßen- als auch den Bahnverkehr betrifft.

    Ursprünglich war geplant, die Zugverbindung nach zwei Monaten wieder aufzunehmen, doch die französischen Behörden haben die Wiedereröffnung nun auf den Sommer 2024 verschoben. Die Reparaturarbeiten erweisen sich als umfangreicher und komplexer als zunächst angenommen. Die Sicherung des von dem Erdrutsch betroffenen Gebiets ist immer noch im Gange, und es besteht die Möglichkeit, dass der Dienst erst im Juni 2024 wieder aufgenommen wird, wobei auch eine Verzögerung bis September und somit eine Beeinträchtigung der geschäftigen Sommersaison nicht ausgeschlossen werden kann.

    Diese Unterbrechung hat erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus in der Region. Die Zugverbindung, die sowohl TGV- als auch Frecciarossa-Züge zwischen Paris und Mailand umfasst, ist eine beliebte Route für Touristen, die die Skisaison und sowohl die Weihnachts- als auch die Sommerferien in beiden Ländern nutzen wollen. Reisende müssen nun auf längere und kostspieligere Umwege durch die Schweiz ausweichen oder sich für Autofahrten und Flüge entscheiden, was zu einem Anstieg der Kohlenstoffemissionen führt.

    Die Situation ist besonders ärgerlich vor dem Hintergrund der Bemühungen Frankreichs, Kurzstreckenflüge zu reduzieren. Der Ausfall dieser Bahnverbindung fördert nicht nur den Autoverkehr auf mittleren Strecken, sondern auch Flugreisen auf kurzen Distanzen. Dies steht im Widerspruch zu den Zielen für nachhaltige Mobilität und Umweltschutz.

    Die vorübergehende Schließung des „Zuges der Wunder“ wirft ein Schlaglicht auf die Anfälligkeit kritischer Infrastruktur gegenüber natürlichen Katastrophen und die Notwendigkeit robuster Notfallpläne, um die Kontinuität des Verkehrs und die Minimierung von Störungen im Tourismussektor zu gewährleisten. Während die Region auf die Wiederherstellung dieser malerischen Zugroute wartet, werden alternative Reisepläne und -routen für Reisende, die die natürliche Schönheit der Alpenregion zwischen Frankreich und Italien erleben möchten, immer drängender.

  • Unwetter: Passagiere sitzen acht Stunden lang in einem Zug auf der Strecke Le Havre-Rouen-Paris fest

    Unwetter: Passagiere sitzen acht Stunden lang in einem Zug auf der Strecke Le Havre-Rouen-Paris fest

    Der Zug wurde zwischen 12 und 20 Uhr auf der Höhe von Saint-Laurent-de-Brèvedent in der Nähe von Le Havre (Departement Seine-Maritime) wegen umgestürzter Bäume auf den Gleisen gestoppt.

    Die 200 Passagiere eines Zuges auf der Strecke Le Havre-Rouen-Paris saßen am Montag, dem 26. Februar, acht Stunden lang fest, weil in der Nähe von Le Havre nach einer starken Windböe zwei Bäume auf die Gleise gestürzt waren, berichtet der Sender France Bleu Normandie. Der Zug war von 12 bis 20 Uhr auf der Höhe von Saint-Laurent-de-Brèvedent im Département Seine-Maritime blockiert. Der Verkehr auf der Strecke wurde in beiden Richtungen vollständig unterbrochen und war auch am späten Montagabend noch gestört.

    Zwei Bäume stürzten auf die Gleise, als die Normandie am Montag von starken Windböen mit Spitzengeschwindigkeiten von 130 km/h heimgesucht wurde. Der Feuerwehr gelang es, zunächst den ersten Baum, der gegen Mittag umgestürzt war, zu beseitigen, indem sie die Oberleitungen durchtrennte. Ein zweiter Baum stürzte jedoch kurz darauf einen Kilometer weiter um und verzögerte die Evakuierung des Zuges.

    Nur 300 Meter vom Bahnhof entfernt gestrandet
    „Wir saßen sechs Stunden lang 300 Meter vom Bahnhof Saint-Laurent-de-Brèvedent entfernt fest und wurden nicht evakuiert“, erklärte Hubert Dejean de la Batie, Vizepräsident der Region Normandie, der im Zug anwesend war, gegenüber dem Sender France Bleu.

    Hubert Dejean de la Batie erzählte weiterhin, dass „der Strom ausgefallen war, die Passagiere konnten ihre Telefone nicht mehr aufladen, es gab keine Heizung und die Toiletten konnten nicht mehr benutzt werden“. Gegen 20 Uhr endlich konnte der Zug von einer anderen Lokomotive zum Bahnhof Étainhus im Département Seine-Maritime geschleppt werden, wo Busse auf die erschöpften und frierenden Passagiere warteten.

  • 10 St. Verspätung: 500 Passagiere sitzen wegen Sturm Domingos die ganze Nacht im Zug Paris-Toulouse fest

    10 St. Verspätung: 500 Passagiere sitzen wegen Sturm Domingos die ganze Nacht im Zug Paris-Toulouse fest

    Wegen eines auf die Gleise gestürzten Baumes saßen von Samstag auf Sonntag, den 5. November, 500 Passagiere die Nacht über im Zug Paris-Toulouse fest.

    Am Sonntag, dem 5. November, gegen 2 Uhr morgens, blieb der letzte Zug, der von Paris nach Toulouse fuhr, in der Corrèze abrupt auf offener Strecke stehen. Der Sturm Domingos hatte einen Baum auf die Schienen stürzen lassen, wodurch der Zug nicht weiterfahren konnte, berichtet der Sender France Bleu.

    Deswegen waren 500 Passagiere gezwungen, die Nacht im Zug zu verbringen. Erst gegen 8.30 Uhr konnten die Gleise wieder freigemacht werden und der Zug konnte weiterfahren, „mit fast zehn Stunden Verspätung“, wie der Sender France Bleu berichtet.

    Auch am Bahnhof von Brive-la-Gaillarde warteten viele Passagiere die ganze Nacht auf eben diesen Zug. „Zuerst warteten wir im Freien oder im Bahnhof auf den Zug, dann auf dem Bahnsteig, schließlich stiegen wir in einen Waggon, um uns aufzuwärmen, denn es regnete und es war nur 10 Grad warm und windig. Um 4 Uhr morgens haben sie endlich die Heizung angemacht“, berichtete eine junge Frau dem Sender France Bleu.

  • SNCF-Linie Paris-Toulouse nach Entgleisung bei Vierzon das ganze Wochenende unterbrochen

    SNCF-Linie Paris-Toulouse nach Entgleisung bei Vierzon das ganze Wochenende unterbrochen

    Der SNCF-Verkehr zwischen Vierzon im Departement Cher und Châteauroux im Departement Indre auf der Strecke Paris-Toulouse wird das ganze Wochenende über in beiden Richtungen unterbrochen sein. Ein Güterzug ist am Freitag entgleist, wie die Bahn mitteilte.

    Der SNCF-Verkehr zwischen Vierzon (Cher) und Châteauroux (Indre) auf der Strecke Paris-Toulouse wird das ganze Wochenende in beiden Richtungen unterbrochen sein. Dort ist am Freitag ein Güterzug entgleist, ohne dass jemand verletzt wurde. Einige Waggons des entgleisten Zuges blockieren den Zugverkehr zwischen Vierzon und Châteauroux, so die SNCF.

    Lesen Sie auch: SNCF: Gestrichene Züge – drei harte Tage für Reisende an diesem Wochenende in Frankreich

    Die Ursache des Unfalls ist zunächst noch unbekannt. die SNCF hat für die Fahrgäste der TER-Züge zwischen Vierzon und Châteauroux eine Ersatzbeförderung per Bus eingerichtet. Die Intercités-Züge, die zwischen Paris und Toulouse und umgekehrt verkehren sollten, kehren zu ihren jeweiligen Heimatbahnhöfen zurück.

    Räumung der Gleise wird das ganze Wochenende dauern
    Vor Ort arbeiten Teams von SNCF Réseau an der Räumung der Gleise. Das wird „voraussichtlich das ganze Wochenende dauern“, so die SNCF, die die Reisenden, deren Züge die Strecke Vierzon-Châteauroux nutzen müssten, auffordert, „ihre Reise zu verschieben“. Der Unfall ereignete sich zu Beginn eines Streiks der SNCF-Kontrolleure, der die SNCF ohnehin schon dazu zwang, 60% seiner TGV- und Intercités-Züge von Freitag bis Sonntag ausfallen zu lassen.

  • Bahnhof Paris-Austerlitz: Ein 400 Tonnen schwerer Balken fällt auf die Eisenbahnschiene und lähmt den Verkehr

    Bahnhof Paris-Austerlitz: Ein 400 Tonnen schwerer Balken fällt auf die Eisenbahnschiene und lähmt den Verkehr

    Im Bahnhof Paris-Austerlitz stürzte ein fast 400 Tonnen schwerer Balken in der Mitte der Schienen ein. Der Vorfall verursachte keine Verletzten, aber viele Züge wurden nach Paris Bercy umgeleitet oder mussten gestrichen werden.

    Die Bilder sind beeindruckend: Am Dienstag, 1. Dezember, stürzte ein nicht weniger als 400 Tonnen schwerer Schalungsträger der Firma Vinci Constructions in der Mitte der Bahngleise im Pariser Bahnhof Austerlitz ein.

     

    Das Bauwerk war Teil der Baustelle der Bibliothek François Mitterrand. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht, und glücklicherweise wurde niemand verletzt.

    https://twitter.com/adulpcm/status/1333674358196330497

    Die Folgen sind schwerwiegend. Die SNCF sagt, dass Passagiere, die am Dienstag nach Paris reisen müssen, im Bahnhof Bercy ankommen werden. Kein Zug kann an diesem Dienstag im Bahnhof Paris Austerlitz abfahren oder ankommen. Viele Züge werden umgeleitet oder gestrichen.