Schlagwort: Zerstörte Häuser

  • Sturmtief Nelson fegt mit heftigen Winden über den Westen Frankreichs

    Sturmtief Nelson fegt mit heftigen Winden über den Westen Frankreichs

    In der Nacht auf Mittwoch, den 27. März, erlebte die Gemeinde Challans in der Vendée eine unruhige Zeit, als Windgeschwindigkeiten von nahezu 100 km/h Häuser und Stromleitungen beschädigten und zahlreiche Bäume entwurzelten.

    Die Bewohner von Challans wurden abrupt aus dem Schlaf gerissen, als der Sturm mit nahezu 100 km/h durch die Stadt fegte. Die kurze, aber heftige Episode reichte aus, um mehrere Dächer zu zerstören. Insgesamt wurden etwa zehn Häuser in der Vendée-Stadt beschädigt. Darüber hinaus litten Stromleitungen unter dem Unwetter, und viele Bäume wurden aus dem Boden gerissen.

    Stromausfall und Verkehrsbehinderungen

    Bis zum Donnerstagabend waren noch 1.100 Haushalte in der Vendée und im Maine-et-Loire ohne Strom. In der Normandie kam es zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr. Aus Vorsicht wurden einige Fährverbindungen ausgesetzt, darunter die Verbindung von Dieppe (Seine-Maritime) zu den britischen Küsten. Die aus dem Südwesten Frankreichs kommende Sturmfront Nelson sollte sich anschließend allmählich in Richtung Nordsee verziehen.

    Das Erwachen nach dem Sturm

    Während die Gemeinden mit den Aufräumarbeiten beginnen, spiegelt die Reaktion der lokalen Gemeinschaften und Behörden den Geist der Solidarität und Entschlossenheit wider. Teams von Energieversorgern, Feuerwehrleuten und freiwilligen Helfern arbeiten Hand in Hand, um die Schäden zu beseitigen und die Normalität so schnell wie möglich wiederherzustellen.

    Sturmtief Nelson hinterlässt eine Spur der Verwüstung, doch auch wichtige Lehren für die Zukunft. Die Ereignisse unterstreichen die Notwendigkeit verbesserter Präventionsmaßnahmen und einer stärkeren Resilienz gegenüber Naturkatastrophen. Investitionen in robustere Infrastrukturen und die Entwicklung effektiver Evakuierungs- und Notfallpläne stehen im Mittelpunkt der Diskussionen.

    Die Solidarität unter den betroffenen Gemeinden und die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte zeigen einmal mehr, wie wichtig Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung in Zeiten der Not sind. Während die physischen Narben des Sturms allmählich heilen, bleibt der Geist des Zusammenhalts und der Entschlossenheit unerschütterlich.

    Sturmtief Nelson mag gekommen sein, um zu zerstören, aber die Stärke und Resilienz der Menschen im Westen Frankreichs wird auch weiterhin bestehen bleiben.

  • Bewohner versteckten sich unter Tischen: Ein Tornado in Cahors verursachte zahlreiche Schäden

    Bewohner versteckten sich unter Tischen: Ein Tornado in Cahors verursachte zahlreiche Schäden

    Am frühen Dienstagabend, dem 5. März, erlebten die Bewohner des Departements Lot einen Tornado, der zahlreiche Schäden anrichtete und viele Menschen in Angst und Schrecken versetzte.

    Der Tornado, der am Dienstag, dem 5. März, um 19 Uhr südlich von Cahors durchzog, hinterliess zahlreiche Schäden. Ein Bewohner wird von der Zeitung La Depeche so zitiert: „Wir hörten einen gewaltigen Knall wie ein Flugzeug im Tiefflug, das auf uns zukommt, und spürten innerhalb von drei Minuten eine Entfesselung unglaublicher Gewalt, die die Bäume um unser Wohnhaus herum entwurzelte, einen Teil des Daches des Hauses und unserer anderen Gebäude wegwehte“.

    Da der Tornado überraschte alle. „Es klatschte gegen die Fensterscheiben, dann begann der Wind beängstigend zu toben… Wir hatten Angst, dass das Haus wegfliegt und haben uns unter dem Tisch versteckt, das war immerhin ein kleiner zusätzlicher Schutz“.

    Die Windböen und Hagelkörner haben Dachziegel zerstört. „Die verbliebenen Dachziegel sind kaputt, um 3 Uhr morgens hörte man den Regen auf den Dachboden und auf den Kleiderschrank im Schlafzimmer prasseln“, berichtet der Anwohner.

    Und auch in den kommenden Tagen soll das Wetter nicht besser werden. „Uns graut schon vor dem Wochenende, wir wissen nicht, ob die provisorische Plane von den Handwerkern angebracht werden kann, da Windböen von 60 km/h vorhergesagt werden“.

    10 Meter hohe Eichen fielen den Böen zum Opfer. Ein Einwohner berichtete, er habe „eine ganz weiße, senkrecht stehende Masse gesehen, die sich in der Luft drehte und nur 10 Meter entfernt vorbeiflog“.

  • Departement Hautes-Alpes: Feuer zerstört Häuser – ein Weiler wird evakuiert

    Departement Hautes-Alpes: Feuer zerstört Häuser – ein Weiler wird evakuiert

    In der Nähe von Crots im Departement Hautes-Alpes brach am Mittwoch, dem 23. August, ein Waldbrand aus.

    In Crots (Hautes-Alpes) wurden bei einem Brand am Mittwoch, dem 23. August, mehrere Häuser zerstört. „Der Himmel hat sich bedeckt und es regnet gerade vor Ort, was ein ziemlich gutes Omen ist. Das Feuer ist zu dieser Stunde noch aktiv und wird vom Wind immer wieder angefacht“, berichtet der Sender France 2 live aus der betroffenen Gemeinde. Der Vegetationsbrand brach gegen 14 Uhr in der Nähe des Dorfes Crots (Hautes-Alpes) und in der Nähe des Sees Serre-Ponçon aus.

    Rund 100 Feuerwehrleute wurden mobilisiert.
    Es soll eine landwirtschaftlichen Maschine gewesen sein, die den Brand ausgelöst hat. Seitdem fressen sich die Flammen durch das Bergmassiv. „Sie haben sich bereits auf 30 Hektar ausgebreitet. Bisher sind drei Häuser von dem Brand betroffen“, berichtet der Journalist des Senders France 2. Ein Weiler mit einigen Häusern und einige Wanderer wurden evakuiert. „Aber das Dorf Crots selbst scheint nicht mehr auf dem Weg des Feuers zu liegen, das sich eher in Richtung der Höhenzüge bewegt. Rund 100 Feuerwehrleute aus den Hautes-Alpes sind mit zahlreichen Löschfahrzeugen im Einsatz“.

  • Trockenheit des Bodens: Häuser in der Île-de-France bekommen immer häufiger Risse

    Trockenheit des Bodens: Häuser in der Île-de-France bekommen immer häufiger Risse

    Aufgrund der Trockenheit der Böden sind die Häuser in der Île-de-France zunehmend anfällig für Risse. Schuld daran ist die Bewegung der Erde unter den Häusern. 

    Einige Schäden sind schon vor 20 Jahren aufgetreten. Andere erst vor wenigen Monaten. Aurélien Simonot, ein Bewohner von Pré-Saint-Gervais (Seine-Saint-Denis), hat zwar versucht, die Risse abzudichten, aber sie haben sich wieder geöffnet. Eine beunruhigende Situation für den Bewohner, der um die Stabilität seines Hauses fürchtet. „Ich habe einen Ingenieur kommen lassen, der uns versichert hat, dass das Haus nicht einsturzgefährdet ist“, sagt der Hausbesitzer auf dem Sender France 2. Sein Haus wurde auf einem lehmhaltigen Boden gebaut und ist Opfer des Schwund- und Quellphänomens.

    1,15 Millionen Häuser betroffen
    Während der Trockenperioden ziehen sich die Böden zusammen. Bei Regen quellen sie dann auf und verursachen Risse in den Gebäuden. Einer aktuellen Studie zufolge sind in der Region Île-de-France etwa 1,15 Millionen Häuser betroffen. In sechs Gemeinden, darunter Le Pré-Saint-Gervais, sind 100 % der Einfamilienhäuser gefährdet. Mit der globalen Erwärmung werden immer mehr Bewohner betroffen sein und oft zu kostspieligen Reparaturarbeiten gezwungen werden. Um den Untergrund zu verfestigen, bietet eine Firma Injektionen von Harz unter die Bodenplatte des Hauses an. In der Region Paris sind mehr als drei Viertel der Böden vom diesem Risiko des der trockenheitsbedingten Bodenbewegungen betroffen, landesweit betrifft es immerhin die Hälfte der Böden.

  • Bürgermeister: Küstengemeinden dürfen nicht allein für die Folgen des Klimawandels zahlen müssen

    Bürgermeister: Küstengemeinden dürfen nicht allein für die Folgen des Klimawandels zahlen müssen

    Für Yannick Moreau, Präsident des nationalen Verbands der Küstenbürgermeister, wirft die Zerstörung eines Gebäudes am Strand in der Gironde, das ein Symbol für die Bedrohung der Bebauung an den Küsten Frankreichs ist, die Frage nach öffentlichen Investitionen angesichts der Folgen des Klimawandels auf. Die Küstengemeinden, dürfen nicht „allein für die Folgen des Klimawandels zahlen müssen“, sagte Yannick Moreau, Präsident des nationalen Verbands der Küstenbürgermeister, am Freitag, dem 3. Februar, auf Franceinfo. An diesem Freitag soll „Le Signal“, ein Gebäude am Strand von Soulac-sur-Mer (Gironde), das von der Küstenerosion bedroht ist, abgerissen werden. Das Gebäude ist ursprünglich 200 Meter vom Ufer entfernt gebaut worden, 56 Jahre später ist es nur noch rund 20 Meter vom Meer entfernt. „Die Düne ist allein durch den Sturm Xynthia im Jahr 2010 um 30 Meter zurückgewichen“, erklärt Yannick Moreau. Laut dem Bürgermeister von Les Sables-d’Olonne (Vendée) ist das Gebäude in der Gironde …

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  • Risse in Häusern: Schäden zwischen 1.9 und 2.8 Milliarden Euro durch Dürre im Jahr 2022

    Risse in Häusern: Schäden zwischen 1.9 und 2.8 Milliarden Euro durch Dürre im Jahr 2022

    Im Herbst treten immer mehr Risse in den Wänden vieler Häuser auf, vor allem dort, wo die Böden besonders lehmhaltig sind. Die Folgen der Dürre im Jahr 2022 für Gebäude werden in diesem Jahr in Frankreich Rekordkosten zwischen „1,9 und 2,8 Milliarden Euro“ verursachen, meldet der Sender France Inter am Montag, dem 21. November. Dies ist die Schätzung des französischen Versicherungsverbands, der am Montag seine nach oben korrigierten Prognosen veröffentlichte, nachdem die ersten Zahlen Ende September bereits alarmierend waren. „Wir haben unsere Schätzung für die Kosten der Dürre angehoben. 1,9 bis 2,8 Milliarden Euro sind extrem hohe Kosten“, erläutert Florence Lustman, die dem französischen Versicherungsverband vorsteht. Jetzt im Herbst treten die Risse in den Hauswänden auf, nachdem in den letzten Monaten und insbesondere in diesem Sommer sehr niedrige Feuchtigkeitswerte in den Böden festgestellt wurden. Die Risse treten meist dort auf, wo der Boden besonders lehmhaltig ist. Eine Entschädigung zu erhalten, ist langwierig und schwierig. Wenn die Risse erst einmal gemeldet sind, ist es ein langer Weg, um eine Entschädigung zu erhalten. Im Jahr 2018 wurden von 40 Anträgen nur acht übernommen, berichtet der Verein „Les fissurés de Crégy“. Die Versicherungsbranche, die von zahlreichen Geschädigtenverbänden heftig kritisiert wird, gibt an, dass in 50% der Fälle eine Entschädigung gezahlt wird, und ruft dazu auf, mehr Prävention zu betreiben. Eine Kostenübernahme durch die Versicherung ist nur möglich, wenn ein Naturkatastrophenerlass für die jeweilige Gemeinde ausgestellt wird und die Experten zu dem Schluss kommen, dass die Ursache der Risse direkt der Dürrekatastrophe zuzuschreiben ist.
  • Eingestürzte Gebäude in Lille: Leiche eines Opfers in den Trümmern gefunden

    Eingestürzte Gebäude in Lille: Leiche eines Opfers in den Trümmern gefunden

    Das Opfer hatte sich die Wohnung für die Nacht geliehen.

    Am Sonntag gegen 1:30 Uhr zogen die Rettungskräfte ein Opfer aus den Trümmern der eingestürzten Gebäude in der Rue Pierre Mauroy in Lille. Es handelt sich wahrscheinlich um einen vermissten 45-jährigen Arzt für Psychiatrie. Er war auf der Durchreise in Lille und Freunde hatten ihm die Wohnung zur Verfügung gestellt.

    Zwei völlig zerstörte Gebäude, Schutt auf der Straße, geschockte Passanten… Die Szene spielte sich mitten im Stadtzentrum von Lille, in der Rue Pierre Mauroy, etwa 100 Meter von der Grand’Place entfernt, ab.

    Am Samstag, dem 12. November, stürzten um 9:10 Uhr zwei dreistöckige Häuser ein. Die Gebäude trugen die Hausnummern 42 und 44 in der Nähe der Kirche Saint Maurice und beherbergten im Erdgeschoss die Geschäfte Tape à l’oeil und France Loisirs. Ein knappes Dutzend Bewohner lebten in den eingestürzten Häusern.

    Der vermisste Psychiater hatte sich die Wohnung für die Nacht geliehen.
    Die am Sonntagmorgen gefundene Leich ist wahrscheinlich die eines vermissten Arztes. Eine Autopsie muss dies erst noch bestätigen.

    Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittlungen handelt es sich bei dem Arzt um einen 45-jährigen Psychiater, der von Calais stammte und auf seiner Reise nach Reims sich von Freunden eine Wohnung für die Übernachtung in Lille geliehen hatte.

    Nach Informationen der Zeitung La Voix du Nord praktizierte er im Universitätskrankenhaus von Calais, wo in den nächsten Stunden eine Zelle für psychologische Unterstützung innerhalb des Krankenhauses eingerichtet werden soll. Der Arzt war in der Nacht von Freitag auf Samstag nicht evakuiert worden, weil er sich im Haus Nr. 42 aufhielt. Nur das Gebäude mit der Nummer 44 war Gegenstand der nächtlichen Evakuierung.

    Am Sonntagmorgen kontrollieren Experten die benachbarten Gebäude, um deren Stabilität und Sicherheit zu überprüfen, erklärt Martine Aubry, die Bürgermeisterin von Lille, auf Twitter.

  • Brände in der Gironde: Der legendäre Campingplatz „Les Flots Bleus“ wurde von den Flammen zerstört

    Brände in der Gironde: Der legendäre Campingplatz „Les Flots Bleus“ wurde von den Flammen zerstört

    Der berühmte Campingplatz La Dune, der in der Filmtrilogie „Camping“ in Camping des Flots Bleus umbenannt wurde, brannte am Montag nieder, verwüstet durch das Mega-Feuer in La Teste-de-Buch.

    Gestern wurde bekannt, dass der Camping de la Dune, der seit dem Kinostart des ersten Teils der Camping-Trilogie im Jahr 2006 besser als Camping des Flots Bleus bekannt ist, durch die Flammen zerstört wurde.

    Der am Fuße der Dune du Pilat gelegene symbolträchtige Urlaubsort war bereits am Dienstag, dem 12. Juli evakuiert worden, als das Mega-Feuer in La Teste-de-Buch ausbrach. Leider gehört er nun zu den fünf Campingplätzen in der Gegend, die nach Angaben der Präfektur des Departements Gironde am Montag, dem 18. Juli zu „90%“ von den Flammen zerstört wurden.

    Auch der Campingplatz von Mathieu Valbuena
    Der Pyla-Camping, dessen Miteigentümer der Fußballspieler Mathieu Valbuena seit 2013 ist, erlitt das gleiche Schicksal. „Es fällt mir sehr schwer zu realisieren, dass es heute nichts mehr gibt“, sagte der Ex-Nationalspieler der Zeitung „Le Parisien“ und zollte den Feuerwehrleuten großen Respekt: „Ich will ihnen von Herzen danken und ihnen sagen, dass wir hinter ihnen stehen“.

  • Sturm Aurora zerstört mehrere Dächer während er über das Land zieht

    Sturm Aurora zerstört mehrere Dächer während er über das Land zieht

    Ein Teil Frankreichs wurde während des Durchzugs des Sturms Aurore von sehr starken Winden heimgesucht. In einigen Städten der Normandie wurden Böen von 170 km/h gemessen.

    Der Sturm Aurora hat in der Nacht von Mittwoch, dem 20. auf Donnerstag, den 21. Oktober, große Schäden angerichtet. Mehrere Dächer wurden von den Häusern gerissen und Bäume stürzten auf die Straßen. In Octeville-Sur-Mer (Seine-Maritime) wurde eine Wohnsiedlung von heftigem Wind besonders getroffen. Bei Tagesanbruch entdecken die Bewohner und Nachbarn nach einer ereignisreichen Nacht das Ausmaß des Schadens.

    Mehrere Häuser ohne Strom
    „Wir hatten einen normalen Start in die Nacht mit viel Wind. Und plötzlich gab es gegen zwei Uhr morgens eine Windböe, die das Haus komplett erschütterte (…) Ich ging hinaus und das halbe Dach war weg“, berichtet ein Betroffener dem Sender France 2. Das Ehepaar wurde von der Feuerwehr aus seinem Haus evakuiert. Ihr Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Für die Gemeinde mit 6.000 Einwohnern war der Sturm von bisher nicht gekannter Intensität und führte dazu, dass mehrere Haushalte ohne Strom sind.

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  • Feuer im Var: Die Opfer entdecken das Ausmaß des Schadens

    Feuer im Var: Die Opfer entdecken das Ausmaß des Schadens

    Im Var konnten einige Bewohner am Mittwoch, 18. August, in ihre Häuser zurückkehren. Manche fanden ihre Häuser teilweise völlig zerstört vor. 

    Ein Mann, der in den Trümmern seines Hauses im Weiler Val de Gilly (Var) umherläuft: Das Bild ist düster und es ist schwer vorstellbar, dass hier ein Wohnzimmer war. Die Flammen verwüsteten alles. „Ich könnte Ihnen nicht einmal sagen, was damit passiert ist. Ich kann nichts finden“, sagte der Bewohner vor der Kamera des Senders France 3, als er für die Versicherungsgesellschaft einige Fotos von dem Ort machte.

    Chaotische Szenen
    Bei seinem Nachbarn derselbe trostlose Anblick: Auch sein Haus ist völlig in Rauch aufgegangen, und irgendwie trotzig klammert sich dieses Katastrophenopfer an die kleinen Dinge. „Ich suche nach etwas, das mir meine Kinder geschenkt haben, irgendetwas, das ich behalten kann. Aber leider finde ich nichts, alles ist verbrannt“, sagt er.

    Am Mittwoch durften viele Katastrophenopfer ihre Häuser immer noch nicht aufsuchen, eine unerträgliche Wartezeit für einige, die am Ende ihrer Nerven sind. In den Sporthallen beginnen die von den Campingplätzen evakuierten Urlauber, unruhig zu werden. Bei dem Lärm und der Hitze ist es schwer zu schlafen. Einige haben es vorgezogen, sich auf dem Parkplatz zu übernachten und in ihren Autos oder auf Strandmatratzen zu schlafen. Der Campingplatz wurde am Mittwoch Abend wieder geöffnet.