Schlagwort: Winterzeit

  • An diesem Wochenende stellen wir auf Winterzeit um – und es wird nicht das letzte Mal sein…

    An diesem Wochenende stellen wir auf Winterzeit um – und es wird nicht das letzte Mal sein…

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag müssen Sie Ihre Uhr um eine Stunde zurückstellen. Obwohl der Abbruch dieser Zeitumstellungen in Europa ursprünglich für 2021 geplant war, hat sich die Umsetzung dieser Maßnahme verzögert. In der Nacht von Samstag auf Sonntag stellen wir auf Winterzeit um, dann müssen Sie Ihre Uhr um eine Stunde zurückzustellen.Diese saisonale Zeitumstellung hätte nach einer Abstimmung der Abgeordneten im vergangenen Jahr die letzte sein sollen. Aber schlußendlich ist die Frage noch lange nicht geklärt.Die Sommerzeit ist nach wie vor die beliebteste Zeit in Frankreich, in der Verteidiger viele Vorteile sehen. Dies sollte das letzte Mal gewesen sein, dass Sie die Zeit ändern müssen, das letzte Mal, dass Sie sich fragen müssen, ob Sie Ihre Uhr, Ihren Wecker und die zehn Uhren im Haus vorwärts oder rückwärts stellen sollen. An diesem Wochenende stellen die Franzosen auf Winterzeit um, um 3 Uhr morgens wird es tatsächlich 2 Uhr morgens sein. Im vergangenen Jahr befürwort…

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  • Klima: Die Einwohner von Mouthe im Departement Doubs sehnen sich nach den Wintern vergangener Zeiten

    Klima: Die Einwohner von Mouthe im Departement Doubs sehnen sich nach den Wintern vergangener Zeiten

    1968 zeigte das Thermometer in Mouthe im Departement Doubs -37 °C an. Heute sind die Einwohner wegen der ungewöhnlich hohen Temperaturen beunruhigt.

    Die Zeiten, in denen das Dorf Mouthe im Département Doubs im Winter unter einer dicken Schneedecke fröstelte, scheinen lange vorbei zu sein. Am Samstag, dem 14. Januar 2023, war das Thermometer mit 7 °C sehr weit von den Temperaturen früherer Zeiten entfernt. Vor 55 Jahren schlug der Winter in der Stadt mit -37 °C am frühen Morgen mit voller Wucht zu. Eine außergewöhnlich tiefe Temperatur, die Mouthe den Spitznamen „Klein-Sibirien“ einbrachte. Später prägten sich weitere Winter in die Köpfe der Einwohner ein, wie etwa die Winter von 1971 und 1985.

    Den letzten harten Winter gab es im Jahr 2013.
    Arsène Letoublon war zu dieser Zeit Skilehrer. Für ihn war jeder Winter ein Fest. „Wenn man den Schnee fallen sieht, ist das etwas Besonderes. (…) Es war, wie man damals sagte, ein schöner Winter (…) Es muss wirklich etwas Ungewöhnliches passiert sein, dass die Kälte auf einmal verschwunden ist“, sagt Arsène Letoublon heute besorgt auf dem Sender France 3. 

  • Wetter der kommenden Woche: Regen, Schnee in den Bergen und im Flachland, starker Wind…

    Wetter der kommenden Woche: Regen, Schnee in den Bergen und im Flachland, starker Wind…

    Das Wetter wird sich ab dem kommenden Montag ändern. Es soll kältere und feuchtere Luft nach Frankreich kommen. Auf dem Programm stehen: Graupelschauer im Flachland, starker Wind und Schnee in den Bergen, auch in tieferen Lagen.

    Wird der Winter jetzt endgültig in Frankreich Einzug halten? Das milde und trockene Wetter, das seit Anfang Januar herrscht, wird ab Montag, dem 16. Januar, in ganz Frankreich kälterer und feuchterer Luft weichen. Eine nordwestliche Strömung wird unruhiges Wetter von den Britischen Inseln nach Frankreich bringen.

    Das Wetter wird unruhig mit häufigen Regenfällen, möglichem Schneegestöber im Flachland, starkem Wind und viel Schnee in den Bergen auch in tieferen Lagen, insbesondere in der Nacht von Montag auf Dienstag, berichtet La Chaîne Météo.

    Es wird erwartet, dass zum Teil starke Regenfälle über ganz Frankreich niedergehen werden. Sie werden von feuchter Luft gespeist. Nur die Region Languedoc-Roussillon wird weitgehend vom Regen verschont bleiben. Die Regenschauer werden von starkem Wind begleitet.

    Es wird erwartet, dass es ab einer Höhe von 1.500 Metern in allen französischen Gebirgen, einschließlich der Pyrenäen, zu starken Schneefällen kommen wird. Meteo Pyrenäen meldet „sehr unruhige Bedingungen mit potenziell viel Schnee in den Bergen bis in tiefe Lagen“. Am kommenden Dienstag und Mittwoch wird es weiter schneien. Weißes Gold, das von den Skigebieten in den Pyrenäen mit Ungeduld erwartet wird.
    Nach ersten Prognosen könnte es in den Ebenen im Norden und Osten Frankreichs und sogar auf den Hügeln der Normandie schneien.

    Seitens der Temperaturen wird keine Kältewelle erwartet. Dennoch werden die Höchstwerte an den Nachmittagen zeitweise etwas unter den normalen Werten für die Jahreszeit liegen. Keine Frage, es wird winterlich.

  • Wetter: +10 Grad in 24 Stunden – aber wie lange wird die Wärme anhalten?

    Wetter: +10 Grad in 24 Stunden – aber wie lange wird die Wärme anhalten?

    Nachdem Frankreich in den letzten Tagen mit besonders niedrigen Temperaturen zu kämpfen hatte, stieg das Thermometer in nur einer einzigen Nacht um etwa 10 Grad an. Und die warmen Temperaturen sollten auch noch einige Tage andauern.

    In dieser ersten Woche der Weihnachtsferien in Frankreich wird es einen deutlichen Temperaturanstieg geben, so die Ankündigungen von Météo-France. Die Erwärmung bestätigt sich mit Temperaturen, die „deutlich über den normalen Werten der Saison liegen“. In einigen Regionen wird die Temperatur von einer Woche auf die andere von 10°C auf 20°C ansteigen. Diese milde Witterung wird laut Vorhersage bis mindestens Weihnachten anhalten.

    Wie La Chaîne Météo erklärt, „zieht das Hoch über Mitteleuropa rasch nach Russland weiter, während Luft subtropischen Ursprungs vom Atlantik bis nach Frankreich aufsteigt“. Die warme Luftmasse stammt von den Kanaren und aus Marokko, wo es am Montagnachmittag 25°C warm war. Am Fuße der Pyrenäen meldet Chaîne Météo heute bereits 23°C. In Troyes (Aube) herrschten am Montag 12°C, am Sonntagmorgen waren es noch -9°C.

    Frankreich muss sich also in den nächsten Tagen an Temperaturen gewöhnen, die landesweit 5°C und im Südwesten sogar 8°C über dem Durchschnitt liegen. Auch wenn die Rekorde aus dem Jahr 1989 nicht gebrochen werden, sind die Tiefsttemperaturen bemerkenswert hoch und liegen im Allgemeinen zwischen 7° und 14°C vom Nordosten bis zum Mittelmeer.

    Den Meteorologen zufolge soll die milde Witterung bis zum Weihnachtswochenende anhalten. Der Wetterkanal spricht von einer möglichen Änderung ab dem 28. Dezember. „Ein Hochdruckgebiet über Skandinavien könnte sich aufblähen und kalte Luft nach Nordfrankreich bringen“. Es könnte bis zum Neujahrswochenende dauern, bis ein Temperaturrückgang auf jahreszeitliche Normalwerte einsetzt.

  • Straßenverkehrssicherheit: Winterausrüstung in mehreren Departements vorgeschrieben

    Straßenverkehrssicherheit: Winterausrüstung in mehreren Departements vorgeschrieben

    Zwar sind Schneeketten, -socken oder Winterreifen seit November 2022 in 34 französischen Departements Pflicht, doch wurde das bislang nur präventiv gesehen.

    Oftmals bleiben Autofahrer ohne richtige Reifen auf verschneiten Strassen stecken. In 34 französischen Departements, von den Pyrenäen bis zu den Vogesen, sind Schneeketten, -socken und Winterreifen in der Nähe von Bergmassiven vorgeschrieben. Die Winterausrüstungen müssen aus Sicherheitsgründen vom 1. November bis zum 31. März mitgeführt oder die Winterreifen aufgezogen werden.

    Kein Zwang oder Strafe
    Mit dem Kälteeinbruch verdoppelte sich das Auftragsvolumen in den Werkstätten. „Wir machen keine Pause, von 8.30 Uhr bis 19 Uhr, wir haben keine Zeit zum Verschnaufen“, berichtet der Garagenbesitzer Akif Altun auf dem Sender France 3. Das sogenannte „Berggesetz“ ist nur ein Ansporn zur Vorsicht, die Fahrer können in diesem Jahr noch nicht mit dem später vorgesehenen Bußgeld von 135 Euro belegt werden. Bei einem Unfall in diesen 34 Departements sind die Autofahrer auch ohne Winterreifen oder Schneeketten dieses Jahr noch durch die Versicherungen gedeckt. Die Winterreifenpflicht bringt also vorerst keine Auflagen oder Sanktionen für die, die sich nicht daran halten, mit sich. Das Dekret zur Umsetzung des Gesetzes ist noch nicht veröffentlicht worden.

  • Verkehrssicherheit und Zeitumstellung: Vorsicht vor Unfällen!

    Verkehrssicherheit und Zeitumstellung: Vorsicht vor Unfällen!

    Mit der Umstellung auf die Winterzeit häufen sich die Unfälle im Straßenverkehr. Die Sécurité routière startet eine große Kampagne in Frankreich, um Autofahrer und Radfahrer zu sensibilisieren.

    Mit der Umstellung auf die Winterzeit am Sonntag, dem 30. Oktober, muss man doppelt so wachsam sein, besonders wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist! Es wird früher dunkel und dadurch sind Radfahrer ab dem späten Nachmittag ab 17:00 Uhr stärker gefährdet. Wie immer gibt es auch hier Möglichkeiten der Vorbeugung. „Ich habe eine gelbe und fluoreszierende Weste, damit man gesehen wird, und eine gute Beleuchtung am Fahrrad, vorne und hinten“, sagt ein Verkehrsteilnehmer gegenüber dem Sender France 3. Andere, wie ein Team von France Télévisions am Donnerstagabend, den 27. Oktober, in Paris feststellte, sind allerdings in der einsetzenden Dunkelheit kaum zu sehen.

    Ähnliche Gefahren für Fußgänger und Rollerfahrer
    Für Fußgänger und Rollerfahrer sieht es ähnlich aus. Jedes Jahr steigen die Unfälle in den tagen und Wochen nach der Zeitumstellung zwischen Ende Oktober und November um durchschnittlich 42% an. Nachts sieht ein Autofahrer einen schwarz gekleideten Radfahrer erst aus 25 Metern Entfernung. Mit einer reflektierenden Weste erhöht sich der Sicherheitsabstand auf 125 Meter.

  • Rückkehr zur Winterzeit am Sonntag: Wie lange soll es die umstrittene Zeitumstellung noch geben?

    Rückkehr zur Winterzeit am Sonntag: Wie lange soll es die umstrittene Zeitumstellung noch geben?

    Obwohl der Sommer in die Verlängerung geht, muss Frankreich am Sonntag, dem 30. Oktober, wieder auf die umstrittene Winterzeit umstellen.

    Um 3 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag wird es 2 Uhr morgens sein. Man sollte rechtzeitig daran denken, die Uhren und Wecker um 60 Minuten zurückzustellen, damit man eine Stunde länger schlafen kann. Glücklich darüber sind lediglich die Frühaufsteher: Sie profitieren von etwas mehr Licht in den frühen Morgenstunden, aber dafür wird es am Ende des Tages früher dunkel.

    Die Zeitumstellung wurde erstmals 1916 eingeführt und 1944 wieder abgeschafft. Danach wurde sie im September 1975 durch ein Regierungsdekret wieder eingeführt. Es war eigentlich als vorübergehende Maßnahme gedacht und sollte den Energieverbrauch inmitten der Ölkrise einschränken.

    Da die Frage der Energieressourcen aufgrund des Krieges in der Ukraine wieder heiß diskutiert wird und wir alle zum Energiesparen aufgerufen werden, könnte die Umstellung auf die Winterzeit als nützlich erscheinen. Aber ist sie das wirklich?

    In der Praxis hat die Zeitumstellung nur einen minimalen Effekt auf den Energieverbrauch. Nach Angaben der Agence de la transition écologique (Ademe) hat die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit im Jahr 2009 zu Einsparungen bei der Beleuchtung in Höhe von 440 GWh geführt, was nur etwa 0,07% des gesamten Stromverbrauchs entspricht. Da die Beleuchtung zum Teil mit kohlenstoffhaltigen Energieträgern erzeugt wird, entsprachen diese Einsparungen einem CO2-Ausstoß von 50.000 Tonnen.

    Seitdem hat sich dieser Effekt aufgrund der höheren Leistungsfähigkeit von Beleuchtungssystemen – Energiesparlampen und LEDs sind inzwischen an der tagesordnung – jedoch deutlich verringert. Im Jahr 2018 betrug die Energieeinsparung nur noch 351 GWh. Bis 2030 werden die Energieeinsparungen bei der Beleuchtung von der Ademe auf gerade mal 258 GWh geschätzt.

    Da der Großteil des Energieverbrauchs in Privathaushalten auf die Heizung und nicht auf die Beleuchtung entfällt, ist der Nachweis von Energieeinsparungen noch weitaus weniger deutlich.

    Schlimmer noch: Eine aktuelle britische Studie behauptet, dass die Abschaffung der Zeitumstellung im Oktober 400 Pfund Sterling (460 Euro) pro Haushalt und Jahr einsparen würde, da es abends länger hell bliebe, was die Stromnachfrage in Spitzenzeiten verringern würde.

    Auf europäischer Ebene, wo die Regelung zur Zeitumstellung in den 1980er Jahren schrittweise verallgemeinert und 2002 harmonisiert wurde, hatte die Europäische Kommission 2018 vorgeschlagen, die Zeitumstellung im Jahr 2019 abzuschaffen. Das Europäische Parlament stimmte jedoch im März 2019 für eine Verschiebung auf 2021.

    Seitdem ist die Frage der Zeitumstellung nach Brexit und der weltweiten Covid-Pandemie immer noch in der Schwebe. Eine der Schwierigkeiten besteht darin, die Länder dazu zu bewegen, ihre gesetzliche Zeit (Sommer- oder Winterzeit) zu harmonisieren, um zu verhindern, dass es in Europa zu einem Flickenteppich von Zeitzonen kommt.

    In Frankreich hatte eine Anfang 2019 von der Nationalversammlung organisierte Online-Umfrage mehr als zwei Millionen Antworten erhalten, die sich überwiegend (83,74%) für ein Ende der Zeitumstellung aussprachen. Mehr als 60% der Teilnehmer berichteten, „negative oder sehr negative Erfahrungen“ mit der Umstellung gemacht zu haben. Bei der Frage, welche Uhrzeit das ganze Jahr über beibehalten werden sollte, bevorzugten 59% die Sommerzeit (GMT+2).

    Eine Besonderheit in Frankreich: Die Zeitumstellung betrifft nicht die überseeischen Gebiete, in denen die Zeit nie umgestellt wird (mit Ausnahme von Saint-Pierre und Miquelon, das sich nach dem benachbarten Kanada richtet). Die meisten Überseegebiete liegen in Breitengraden, in denen die Unterschiede in der Sonneneinstrahlung im Laufe des Jahres gering sind, ganz im Gegensatz zu Europa.

    Weltweit haben bereits mehrere Länder wie Argentinien, Tunesien, Ägypten, die Türkei, Russland und Armenien beschlossen, die saisonale Zeitumstellung abzuschaffen.

  • Winterzeit: das ewige Kopfzerbrechen der Franzosen

    Winterzeit: das ewige Kopfzerbrechen der Franzosen

    In der Nacht von Samstag, den 30. auf Sonntag, den 31. Oktober stellte Frankreich wieder auf Winterzeit um. Aber wieder einmal werden manche Menschen davon überrascht.

    Seit fünfundvierzig Jahren stellt man in Frankreich zwei mal im Jahr die Zeit um, aber noch immer sind viele Menschen vollständig verwirrt. „Ich weiß immer noch nicht, ob ich die Uhr vorwärts oder rückwärts stellen muss. Jedes Mal vergesse ich es und wir müssen uns gegenseitig daran erinnern, damit wir nicht vergessen, die Zeit umzustellen“, erklärt ein Schüler auf dem Sender France 3. Zur Erinnerung: Um drei Uhr wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Es war erneut zwei Uhr und wir haben alle eine Stunde mehr Schlaf bekommen. Die Sonne wird in den kommenden Wochen nun früher auf- und untergehen – und jeder hat dazu seine eigene Meinung.

    „Es ist total deprimierend“

    „Es wird viel früher dunkel werden, und das ist total deprimierend. Ich finde das lächerlich, wir könnten das ganze Jahr über bei der gleichen Zeit bleiben“, sagt ein Rentner vor der Kamera. Das Thema spaltet die Europäer, die keinen Konsens für eine dauerhafte Beibehaltung von Sommer- oder Winterzeit finden können. Eines ist jedenfalls sicher: Die Menschen haben es satt, zweimal im Jahr die Zeit auf der Uhr umstellen zu müssen.

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  • Umstellung auf Winterzeit an diesem Sonntag: Gibt es Auswirkungen auf unsere Gesundheit?

    Umstellung auf Winterzeit an diesem Sonntag: Gibt es Auswirkungen auf unsere Gesundheit?

    In der Nacht von Samstag, den 30. auf Sonntag, den 31. Oktober 2021, wird die Uhr um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Wirkt sich die Umstellung auf die Winterzeit auf unsere Gesundheit aus?

    Zahlreiche Studien haben sich mit den Auswirkungen der Umstellung auf die Sommerzeit auf die Gesundheit befasst. Die meisten weisen darauf hin, dass bei der Umstellung auf die Sommerzeit im Frühjahr die verlorene Stunde Schlaf negative Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit, die Stimmung und das Herz-Kreislauf-System hat.

    Die Umstellung auf die Winterzeit im Herbst scheint jedoch nicht die gleichen Auswirkungen zu haben. Und das aus gutem Grund: Wir verlieren nicht eine Stunde Schlaf, sondern gewinnen eine. Wie der Chronobiologe René Clarisse 2017 feststellte, „hat diese einstündige Verschiebung keinen Einfluss auf unsere biologischen Rhythmen, da diese eigentlich erst durch einen Unterschied von 6 Stunden gestört werden“.

    So die Theorie, aber in der Praxis könnten sich manche Menschen von dieser zusätzlichen Stunde verwirrt fühlen. Die beste Art und Weise, mit der Zeitumstellung umzugehen, besteht darin, sofort seinen Lebensrhythmus so umzustellen, dass er der neuen Zeit entspricht. Mit anderen Worten: Stehen Sie auf, essen Sie und gehen Sie zu Bett zu denselben Zeiten wie bisher. Wenn Sie zum Beispiel gewohnt sind, um 22 Uhr ins Bett zu gehen, gehen Sie um 22 Uhr ins Bett, auch wenn Sie nach der Zeitumstellung um 21 Uhr schon müde sind.

    Noch ein letzter Ratschlag: Nutzen Sie das Tageslicht, auch wenn es knapper werden sollte. Das natürliche Licht spielt eine wichtige Rolle für unseren zirkadianen Rhythmus. Es hilft uns, unsere biologische Uhr zurückzustellen.

  • Ist die Zeitumstellung noch sinnvoll?

    Ist die Zeitumstellung noch sinnvoll?

    Die Zeitumstellung wurde eingeführt, um Energie zu sparen. Es wird früher dunkel, aber die Sonne kommt am Morgen früher heraus, so dass weniger Straßenbeleuchtung benötigt wird. Ist diese Maßnahme wirklich noch sinnvoll?

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 31. Oktober, wird mal wieder auf Winterzeit umgestellt. „Für uns macht eine Stunde mehr Sonnenschein am Morgen und eine Stunde weniger am Abend keinen Unterschied in der Stromrechnung“, so zwei Frauen und ein Mann in vor der Kamera von France 2. „Das bringt nur den Stoffwechsel durcheinander“. Während des Ersten Weltkriegs eingeführt und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgegeben, kam die Zeitumstellung 1976 unter Valéry Giscard d’Estaing nach Frankreich zurück. Damals, kurz nach der Ölkrise, war die Zeitumstellung eine Idee, um Energie zu sparen: „Wir brauchen eine Sommerzeit, damit Arbeitstag und Helligkeit besser zusammenfällt“, sagte damals Staatschef Valéry Giscard d’Estaing.

    0,07% Ersparnis durch die Zeitumstellung
    Derzeit sollen die durch die Zeitumstellung erzielten Einsparungen gerade mal 0,07% des gesamten Stromverbrauchs ausmachen. „Alles lohnt sich“, so meint Claire-Estelle Gourinat, Sprecherin des Energievergleichsdienstes Selectra. Neben der Zeitumstellung kann man auch Energie sparen, indem man das Licht früher ausschaltet oder die Heizung herunterdreht.

    Lesen Sie auch: Winterzeitumstellung an diesem Wochenende: zum letzten Mal? (2020)