Schlagwort: Weihnachtsmarkt

  • Straßburgs „Christkindelsmärik“: Ein Winterwunderland im Herzen des Elsass

    Straßburgs „Christkindelsmärik“: Ein Winterwunderland im Herzen des Elsass

    Es gibt Orte, die Weihnachten nicht nur feiern, sondern zum Leben erwecken – und Straßburg gehört zweifellos dazu. Als ältester Weihnachtsmarkt Frankreichs, der auf eine Geschichte bis ins Jahr 1570 zurückblickt, zieht der „Christkindelsmärik“ Besucher aus aller Welt an. Mit seinen funkelnden Lichtern, festlichem Duft und der atemberaubenden Kulisse der historischen Altstadt bietet er ein […]

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  • Gerechtigkeit für Strasbourg

    Gerechtigkeit für Strasbourg

    Nach fünf Jahren des Wartens und der Ungewissheit ist ein Kapitel des Schreckens für Strasbourg zu Ende gegangen. Ein Gericht hat den Hauptangeklagten im Prozess um den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am 11. Dezember 2018 in Strasbourg zu einer dreißigjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Ein Urteil, das die Schwere der Tat widerspiegelt und ein klares Zeichen gegen Terrorismus setzt.

    Am 4. April, nach elf Stunden der Beratung, fällte das Gericht sein Urteil. Audrey Mondjehi, der Hauptbeschuldigte, wurde der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung für schuldig befunden. Er hatte nach Ansicht des Gerichts eine entscheidende Rolle gespielt, indem er als Vermittler fungierte, um dem Attentäter Chérif Chekatt, der damals von der Polizei getötet wurde, die Waffe zu beschaffen. Trotz seiner Behauptungen, er habe von der Radikalisierung des Mannes oder dessen verhängnisvollen Plänen nichts gewusst, blieb das Gericht bei seiner Entscheidung.

    Wie fühlt es sich an, nach so langer Zeit endlich Gerechtigkeit zu erleben?

    Neben Mondjehi standen drei weitere Männer vor Gericht, ebenfalls beschuldigt, in geringerem Maße als Vermittler fungiert zu haben. Zwei von ihnen erhielten Gefängnisstrafen von fünf beziehungsweise vier Jahren, der dritte wurde freigesprochen. Ein Ergebnis, das zeigt, wie sorgfältig das Gericht vorgegangen ist, um zwischen den verschiedenen Graden der Beteiligung zu unterscheiden.

    Die Verurteilung von Audrey Mondjehi ist mehr als ein juristisches Urteil; es ist ein Symbol für den Kampf gegen den Terror und ein Beweis dafür, dass die Gesellschaft sich nicht von Angst beherrschen lässt. Es ist ein Moment, der nicht nur für die Angehörigen der Opfer, sondern für die gesamte Gemeinschaft von Bedeutung ist.

    Das lange Warten auf Gerechtigkeit hat für die Opfer und ihre Familien sicherlich Spuren hinterlassen. Doch dieses Urteil kann ein Schritt auf dem Weg der Heilung sein, ein Signal, dass ihre Schmerzen gehört und anerkannt werden. Es stellt auch eine Mahnung dar, wachsam zu bleiben und alles in unserer Macht Stehende zu tun, um solche Tragödien in Zukunft zu verhindern.

    In einer Zeit, in der die Welt von so vielen Unsicherheiten geprägt ist, steht das Urteil von Strasbourg als ein Leuchtturm der Hoffnung. Es erinnert uns daran, dass Gerechtigkeit zwar manchmal lange auf sich warten lässt, aber nicht unerreichbar ist. Wie können wir gemeinsam dafür sorgen, dass solche Akte des Hasses keinen Platz in unserer Gesellschaft finden?

    Während Strasbourg und die Welt dieses Kapitel abschließen, bleibt die Erinnerung an die Opfer des Anschlags unvergessen. Ihre Geschichten mahnen uns, stets für eine Welt einzutreten, in der Frieden und Gerechtigkeit nicht nur Ideale sind, sondern Realität.

  • Heute beginnt der Prozess des Attentats vom 11. Dezember 2018 in Straßburg

    Heute beginnt der Prozess des Attentats vom 11. Dezember 2018 in Straßburg

    Der Prozess beginnt am Donnerstag, dem 29. Februar. Fünf Menschen waren am 11. Dezember 2018 auf dem Weihnachtsmarkt in Straßburg (Département Bas-Rhin) durch einen Anschlag eines radikalisierten Mannes ums Leben gekommen. Der Täter wurde nach zwei langen Tagen der Verfolgung von der Polizei erschossen.

    Am 11. Dezember 2018 ging Audrey Wagner mit ihrer Familie am Rande des Weihnachtsmarkts in Straßburg spazieren. Als der Terroranschlag passiert, flüchtet sie sich mehrere Stunden in eine Bäckerei. Heute will sie bei dem beginnenden Prozess aussagen. „Ich gehe nicht mehr an einen öffentlichen Ort, ohne zu schauen, wohin ich mich retten kann. Ich schaue nach den Notausgängen, wo man sich verstecken kann. Das ist instinktiv“, sagt Audrey Wagner gegenüber dem Sender France 2.

    Am Abend des 11. Dezember 2018 tötete Chérif Chekatt, der als radikalisierter Gefährder eingestuft war, fünf Menschen und verletzte 16 schwer. Er war mit einem Messer und einem Revolver bewaffnet. Chekatt flüchtet in einem Taxi, dessen Fahrer ist noch immer von dem Ereignis traumatisiert ist. „In einem Moment befahl er mir auszusteigen, wir gingen zum Kofferraum und er hält mir die Waffe an den Bauch und sagt: ‚Du machst Probleme, ich zünde dich an’“, berichtet Mostafa Salhane, Taxifahrer und Geisel des Terroristen. Chérif Chekatt wird nach einer 48-stündigen Verfolgungsjagd von der Polizei erschossen. Fünf mutmaßliche Komplizen müssen sich jetzt in dem Prozess, der am Donnerstag, dem 29. Februar beginnt, vor Gericht verantworten.

  • Bas-Rhin: In Straßburg laufen die letzten Vorbereitungen vor der Eröffnung des berühmten Weihnachtsmarktes

    Bas-Rhin: In Straßburg laufen die letzten Vorbereitungen vor der Eröffnung des berühmten Weihnachtsmarktes

    Der berühmte Weihnachtsmarkt in Straßburg im Département Bas-Rhin wird am Freitag, 24. November eröffnet. Einen Tag vor dem Startschuss trafen die Händler gestern die letzten Vorbereitungen.

    Am Fuße des Straßburger Münsters (Departement Bas-Rhin) stehen am Donnerstag, dem 23. November, die traditionellen Holzhütten des Weihnachtsmarkts bereit. Es ist nur noch ein Tag bis zur Eröffnung eines der größten Weihnachtsmärkte Europas. Die 300 Aussteller bereiten sich darauf vor, Hunderttausende Besucher zu empfangen. Weihnachten in Straßburg bedeutete 2,8 Millionen Besucher im Jahr 2022 und einen geschätzten Umsatz für die Region von 250 Millionen Euro, also weit mehr als nur die Verkäufe auf dem Markt.

    Alle Geschäfte und die Gastronomie in der Stadt profitieren.
    In einem Hotel im Stadtzentrum liegt die Besucherzahl bei über 90 %. In diesen fünf Wochen geht es um fast 15 % des gesamten Jahresumsatzes. Ein Besucherstrom, von dem natürlich auch die Gastronomen profitieren. Der Dezember ist für sie oft der beste Monat des Jahres. Alle Geschäfte im Stadtzentrum profitieren von den Touristenströmen. Die Operation „Weihnachtshauptstadt Straßburg“, die in den 1990er Jahren rund um den jahrhundertealten Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen wurde, ist zu einer großen Herausforderung und zu einem großen Glück für die Wirtschaft der Stadt geworden.

  • Nizza: Ein des Mordes an zwei Obdachlosen verdächtigter Mann wurde von der Polizei neutralisiert

    Nizza: Ein des Mordes an zwei Obdachlosen verdächtigter Mann wurde von der Polizei neutralisiert

    Der Verdächtige wurde von den Ordnungskräften verletzt, nachdem er ein Messer gezogen hatte. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr.

    Der Verdächtige des Mordes an zwei Obdachlosen, die am Mittwoch tot aufgefunden wurden, wurde am Sonntag, dem 4. Dezember, im Stadtzentrum von Nizza (Alpes-Maritimes) festgenommen, wie France Télévisions unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldete. Es wurde bekannt, dass der Mann von der Polizei verletzt wurde, nachdem er ein Messer gezogen hatte. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr.

    Der Vorfall ereignete sich gegen Mittag des 2. Advents bei strömendem Regen, nur wenige Schritte vo der Place Masséna und dem Weihnachtsmarkt entfernt, der kurzzeitig geschlossen wurde. Der Mann wurde bereits seit mehreren Tagen wegen Mordes an 2 Obdachlosen gesucht, wie der erste stellvertretende Bürgermeister von Nizza, Anthony Borré, vor Ort mitteilte.

    Die Leichen der beiden Obdachlosen wurden in der Nähe eines besetzten Hauses in den Anhöhen von Nizza gefunden. Die Kriminalpolizei wurde mit einer Untersuchung wegen „zweifachen vorsätzlichen Mordes“ beauftragt.

  • Weihnachtsmarkt in Straßburg wird grün

    Weihnachtsmarkt in Straßburg wird grün

    Aus ökologischen und klimatischen Gründen hat der Weihnachtsmarkt in Straßburg (Bas-Rhin) zu Sparmaßnahmen gegriffen.

    Der riesige Tannenbaum in Straßburg (Bas-Rhin) wurde am Freitagabend, dem 25. November, wieder in bunte Farben getaucht. Die sieben Kilometer langen, leuchtenden Girlanden geben den Startschuss für den Weihnachtsmarkt. Seine leuchtende Magie erfreut die Menschen wieder, auch wenn eine Zeit des Energiesparens eingeläutet wurde. Auch der berühmte Weihnachtsmarkt in Strassburg musste sich anpassen und Sparsamkeit walten lassen. „In diesem Jahr haben wir aus klimatischen, aber auch aus wirtschaftlichen Gründen durchgesetzt, dass die gesamte Beleuchtung der Hütten aus LEDs besteht“, erklärt Guillaume Libsig, stellvertretender Bürgermeister von Straßburg (EELV), der für den Weihnachtsmarkt zuständig ist.

    Weniger energieintensive Glühbirnen
    Die neuen Glühbirnen sind zehnmal weniger energieintensiv, der Baum wird um 1 Uhr nachts ausgeschaltet und Zusatzheizungen sind in den Hütten verboten. „Selbst mit ein bisschen weniger Beleuchtung wirkt es sofort“, meint eine Passantin gegenüber France Télévisions. Covid-19 sorgte im letzten Jahr für einen Rückgang der Besucherzahlen um 25%, in diesem Jahr hoffen die Geschäftsleute auf die Rückkehr der Touristen.

  • Energiekrise: Weihnachtsmarkt in Lille entscheidet sich für Sparsamkeit

    Energiekrise: Weihnachtsmarkt in Lille entscheidet sich für Sparsamkeit

    Wegen der aktuellen Energiekrise entschied sich der Weihnachtsmarkt in Lille (Nordfrankreich) für besondere Sparsamkeit, indem LEDs eingesetzt werden und man das Riesenrad optimierte.

    Ab Sonntag, dem 20. November, findet in Lille (Nordfrankreich) wieder der Weihnachtsmarkt statt. Und in seinem 32. Jahr setzt das Weihnachtsdorf auf Energieeinsparung. Die ersten, die in die Pflicht genommen werden, sind die Händler. Dieses Jahr ist es egal, wie das Wetter wird, in den Hütten darf nicht geheizt werden.

    LEDs zur Beleuchtung des Marktes

    Es gab auch Einstellungen am Riesenrad. Auch hier ist die Idee, weniger zu verbrauchen, selbst wenn sich das Rad dann langsamer dreht. „Das Rad wird viel langsamer fahren. Wir hoffen, dass wir damit etwa 35% Strom einsparen können“, erklärt Mathieu Lestoquoy, Geschäftsführer des Riesenrads in Lille. Kein Weihnachtszauber ohne Beleuchtung. In dem Weihnachtsdorf sind dieses Jahr alle Beleuchtungen aus LEDs und werden erst nach 17 Uhr eingeschaltet. Das soll den 900.000 Besuchern, die in diesem Winter auf dem Markt erwartet werden, trotz allem Sterne in die Augen zaubern.

  • Straßburger Weihnachtsmarkt: Das Rathaus verbietet eine lange Liste von Produkten

    Straßburger Weihnachtsmarkt: Das Rathaus verbietet eine lange Liste von Produkten

    Die grüne Stadtverwaltung von Straßburg hat eine Liste von Produkten aufgelegt, die auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt nicht verkauft werden dürfen. Kritiker werfen ihr vor, den christlichen Ursprung des Festes auslöschen zu wollen. Der Weihnachtsmarkt in Straßburg zieht jedes Jahr 2 Millionen Touristen an. Der Weihnachtsmarkt in Straßburg soll am 25. November beginnen. Er ist jedes Jahr ein Ereignis voller Magie, Zauber und Schönheit und zieht mehr als 2 Millionen Besucher an. Doch die Händler dürfen dort nicht alles verkaufen, was sie wollen. Die von den Grünen geführte Stadtverwaltung schickte den Händlern eine Liste mit Produkten, die verkauft werden dürfen, und solchen, die verboten sind. Die Aussteller dürfen keinen Champagner, kein Popcorn, kein Grillhähnchen, keine Weihnachtsdonuts, keine Hunde- und Katzenkostüme, keine Korbwaren und keine Regenschirme verkaufen. Auch Raclette oder Tartiflette dürfen nicht angeboten werden. Unter Vorbehalt dürfen Produkte wie Lebkuchenlikör, …

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  • Straßburg: Gesundheitspass und Maskenpflicht auf dem Weihnachtsmarkt

    Straßburg: Gesundheitspass und Maskenpflicht auf dem Weihnachtsmarkt

    Endlich gibt es wieder einen Weihnachtsmarkt in Straßburg (Bas-Rhin). Ein Weihnachtsmarkt, die allerdings stark überwacht wird, da die Fälle von Covid-19 in ganz Frankreich und über die Grenzen hinaus stark zunehmen. Der Weihnachtsmarkt in Straßburg (Bas-Rhin) öffnet am Freitag, 26. November, nach z…

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  • Covid-19: Weihnachtsmärkte Frankreichs in Gefahr

    Covid-19: Weihnachtsmärkte Frankreichs in Gefahr

    Am Freitag, dem 19. November, werden in Frankreich zahlreiche Weihnachtsmärkte eröffnet, auf denen allerdings Einschränkungen gelten, um eine Ausbreitung von Ansteckungen zu verhindern. In Nantes, im Département Loire-Atlantique, wie auch in vielen anderen Großstädten Frankreichs, sollen jetzt die Weihnachtsmärkte starten. Aber nicht ohne Sorgen, da die Covid-19-Epidemie seit einigen Wochen wieder ab Fahrt aufnimmt. In Nancy, Meurthe-et-Moselle, ist die Maske Pflicht, um den Weihnachtsmarkt zu betreten. Viele Besucher befürchten allerdings, dass sich die Situation verschlechtern könnte. In der südfranzösischen Stadt Aix-en-Provence (Bouches-du-Rhône) befürchten die Händler eine drohende Schließung der Weihnachtsmärkte. Passanten und Kunden schlendern durch die Gänge des Weihnachtsmarkts der Gemeinde, wie eine Reportage von France 3 zeigt. „Alle sind verunsichertt“, erklärt eine Verkäuferin. Der grosse Weihnachtsmarkt in Straßburg (Bas-Rhin) ist noch nicht geöffnet und wird ebenfalls nu…

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