Schlagwort: Weihnachtsbäume

  • Umwelt: Das zweite Leben der Tannenbäume im Zoo von Mulhouse

    Umwelt: Das zweite Leben der Tannenbäume im Zoo von Mulhouse

    Auch Weihnachtsbäume können ein zweites Leben haben. Unverkaufte Bäume machen jetzt die Tiere im Zoo von Mulhouse glücklich.

    Im Zoo von Mulhouse (Haut-Rhin) kann man in diesen Tagen Tannenbäume sehen, die mit dem Kopf nach unten hängen. Die Moschusochsen ernähren sich von diesen noch frischen Bäumen, die unverkauft blieben oder ausrangiert und von Unternehmen gespendet wurden. „Sie werden den Geruch genießen, sie werden die Rinde genießen, sie werden sie natürlich auch fressen. In ihrem natürlichen Lebensraum, der hoch im Norden liegt, finden sie auch immer wieder Tannen“, erklärt Justine Godin, die für die Moschusochsen zuständig ist, auf dem Sender France 3.

    Die Tanne ist eine Bereicherung für die Tierpfleger des Tierparks. Nicht alle Tiere fressen sie, aber mit Fleischsaft und Duftstoffen beträufelt, wird die Tanne auch für den Amur-Panther interessant. Die Strategie wird für jede Tierart individuell angepasst. Gelbbauchkapuziner picken Mehlwürmer auf, die zwischen den Nadeln versteckt sind. „Dadurch wird die Art und Weise, wie die Kapuzineraffen an das Futter kommen, komplexer, und das schafft eine Bereicherung“, erklärt Benoît Quintard, der stellvertretende Zoodirektor. Der Einsatz der Tannen bietet eine grossartige Möglichkeit, die Tiere zu stimulieren und ihr Verhalten zu beobachten.

  • Weihnachtsbäume als neue Waffe gegen die Erosion

    Weihnachtsbäume als neue Waffe gegen die Erosion

    Nachdem sie in französischen Wohnzimmern die Stars der Weihnachtszeit ware, sollen die Weihnachtsbäume jetzt die Küsten retten. In Gouville-sur-Mer in der Normandie werden die ausgemusterten Nadelbäume am Fuß der Dünen abgelegt, um so die Erosion zu bremsen.

    Seit drei Jahren nun schon bringen Einwohner von Gouville-sur-Mer (Manche) nach Weihnachten ihre Tannenbäume an den Strand. Das ist schon fast zu einer Tradition geworden. Einmal abgelegt, werden die Tausenden von Nadelbäumen dazu beitragen, die Düne zu verfestigen. „Es ist eine Sandfalle, das Meer steigt mit der Flut und der Sand wird in den Tannenzweigen gefangen, die mit Faschinen, früher für die Fischerei verwendeten Haken, befestigt werden“, erklärt Dominique Dujardin, Vorsitzender des Vereins „Le trait de côte“ (Der Küstenstreifen) gegenüber France Télévisions. Mit dieser Technik gewinnt die Düne jedes Jahr mehr als einen Meter Breite hinzu. Eine umweltfreundliche Lösung zur Bekämpfung der Dünenerosion, auf die der Bürgermeister der kleinen Gemeinde in der Normandie sehr stolz ist.

    „Fünf Meter Dünen wiederzugewinnen, und das alles nur mit Tannenbäumen, das ist unglaublich“.

    Im vergangenen Jahr wurden 2.000 Tannenbäume im Sand abgelegt und fanden so ein zweites Leben. Dieses Jahr möchten die Anwohner diese Menge noch übertreffen.

    Es ist eine effizientere Lösung als andere üblicherweise verwendete Techniken wie zum Beispiel die Geotubes, die 2017 am Strand installiert wurden, um einen vom steigenden Wasser bedrohten Campingplatz zu schützen. Diese riesigen, mit Sand gefüllten Plastiksäcke erwiesen sich als völlig unwirksam. „Schnell hat sich das Meer hinter die Rohre geschoben und die Düne ausgehöhlt. Auch wenn sie den Strand schützten, haben sich die grossen Säcke verformt und sind verrutscht“, stellte Béatrice Gosselin, Gemeinderätin in Gouville-sur-Mer, fest. Da sie durch die Gezeiten instabil und brüchig geworden waren, landeten Teile dieser riesigen Plastiksäcke im Meer.

  • Wird der Preis für französische Weihnachtsbäume diese Jahr steigen?

    Wird der Preis für französische Weihnachtsbäume diese Jahr steigen?

    Die Inflation trifft jetzt auch die zu Weihnachten so beliebten Nadelbäume. Fachleute schätzen, dass die Preise für Weihnachtsbäume in Frankreich dieses Jahr um 5 bis sogar 20% steigen könnten.

    Die steigende Inflation wird nun auch die Weihnachtsbäume betreffen. Ihr Preis könnte um bis zu 20% steigen, erwarten die von dem Nachrichtensender BFMTV befragten Fachleute.

    Ein durchaus erwarteter Preisanstieg, wenn man die Kostenexplosion in der Branche berücksichtigt. „Alle Kosten für Verpackungen und den Transport, sind extrem stark gestiegen. Die Verpackungen und Transportkosten sind innerhalb eines Jahres um 30 bis 50% gestiegen. Die Auswirkungen auf die Preise der Bäume, die viel transportiert werden müssen, sind erheblich“, erklärt Frédéric Naudat, Präsident des französischen Verbands für natürliche Weihnachtsbäume (Association française du sapin de Noël naturel).

    Alle Materialien sind teurer geworden
    Didier Pasquet, Direktor der Genossenschaft Samco in der Region Morvan, berichtet auf dem Sender France Bleu von einem Preisanstieg zwischen „15 und 20%“. „Alle Materialien sind teurer geworden“, beklagt auch er. Das Modell, das traditionell am meisten verkauft wird, ist „die 125- oder 150-Zentimeter-Tanne“, erklärt der Fachmann.

    Laut einer Studie gaben die Franzosen im Jahr 2021 durchschnittlich 30 Euro für ihren Weihnachtsbaum aus.

  • Was tun mit dem Weihnachtsbaum nach den Feiertagen?

    Was tun mit dem Weihnachtsbaum nach den Feiertagen?

    Was tun mit dem Weihnachtsbaum, wenn die Feiertage vorbei sind? Es ist verboten, den Baum einfach irgendwo auf die Straße zu stellen, aber es gibt auch andere Möglichkeiten.

    Wenn Weihnachten vorbei ist, werden Tannenbäume schnell lästig und es ist nicht selten, dass die Nadelbäume auf der Straße entsorgt werden. Es ist jedoch verboten, seinen Baum auf dem Bürgersteig zu deponieren, und kann sogar teuer werden: Das gilt als „wilde Müllablagerung“ und kann mit einer Geldstrafe von bis zu 150 Euro geahndet werden.

    Den ausgedienten Tannenbaum im Wald zu entsorgen, ist ebenfalls keine gute Idee. Das stellt einen Verstoß dar, der sogar mit einer Geldstrafe von bis zu 1.500 Euro geahndet werden kann. Die behörden weisen darauf hin, dass die Ablagerung von pflanzlichen Abfällen, insbesondere von Tannenbäumen, schädlich für den Waldboden sein kann.

    Wie kann man seinen Weihnachtsbaum richtig entsorgen?

    Den Baum an einer Sammelstelle abgeben
    In den Städten gibt es zahlreiche Sammelstellen, an denen man seinen Weihnachtsbaum ordnungsgemäß entsorgen kann.  „Tannenschredder, Mulch, Gartenbepflanzung, Dünenschutz… Bäume finden eine zweite Verwendung“, erklärt das Landwirtschaftsministerium dazu auf seiner Internetseite.

    Den Baum zum Wertstoffhof bringen
    Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den ausgedienten Baum zum Wertstoffhof zu bringen, wo er zusammen mit anderen Grünabfällen recycelt wird. Einige Gemeinden bieten unter bestimmten Bedingungen auch die Möglichkeit, den Weihnachtsbaum in der Grünabfalltonne zu entsorgen. Einige Städte bieten sogar an, die Bäume zu bestimmten Zeiten von zu Hause abzuholen.

    Rückgabe im Gartencenter
    Nach den Feiertagen nehmen viele Gartencenter die Bäume zurück, die sie vor einigen Wochen verkauft haben. Manche Geschäfte bieten Kunden, die ihren Weihnachtsbaum zurückbringen, sogar einen Gutschein an.

    Recycling als Kaminholz oder im Garten
    Wenn Sie einen Kamin besitzen, können Sie Ihren Tannenbaum zu Brennholz verarbeiten. Nadelhölzer haben die Eigenschaft, viel Wärme zu produzieren, brennen aber sehr schnell ab. Der Weihnachtsbaum kann auch als Mulch im Garten verwendet werden. Die zerkleinerten Tannenzweige schützen den Boden vor Kälte und halten Unkraut fern.

    Einpflanzen
    Die beste Möglichkeit: Wenn man sich für einen Tannenbaum im Topf entschieden hat und einen Garten besitzt, kann man ihn kurzerhand wieder einpflanzen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Baum während der Zeit, in der er im Haus stand, gut behandelt und gegossen wurde.

  • Coronavirus: Der Kauf des Weihnachtsbaums wird ab diesen Freitag möglich sein, kündigt der Landwirtschaftsminister an

    Coronavirus: Der Kauf des Weihnachtsbaums wird ab diesen Freitag möglich sein, kündigt der Landwirtschaftsminister an

    Der Verkauf muss im Freien organisiert werden und es ist nicht notwendig, im Voraus zu bestellen.

    Dies war eines der Probleme, die in den letzten Tagen durch die Schließung so genannter nicht notwendiger Geschäfte und Abteilungen auftraten. Nun ist klar: Der Verkauf von Weihnachtsbäumen wird ab Freitag möglich sein.

    Die aufgrund der Covid-19-Pandemie geltenden Regeln ändern die Situation jedoch ein wenig. Floristen dürfen Weihnachtsbäume nur im Freien verkaufen, wie andere übliche Verkaufsstellen auch, kündigte der Landwirtschaftsminister Julien Denormandie am Dienstag an.

    „In der Gesundheitskrise, in der wir uns befinden, ist es einfacher, diesen Tannenbaumverkauf zu organisieren, da er in den meisten Fällen im Freien stattfindet“, erklärte er auf RMC.

    „Sie werden die üblichen Orte haben, an denen der Verkauf organisiert wird. Viele Plätze sind bereits geöffnet, ich denke dabei an Supermärkte, ich denke an Baumärkte, Gartenzentren. Was die Floristen betrifft … können dort auch Außenverkäufe organisiert werden“, erklärte der Minister.

    Julien Denormandie präzisierte, dass es möglich sein würde, Bäume zu kaufen, ohne sie im Voraus bestellen zu müssen. „Der Sektor organisiert sich, alle Produzenten arbeiten hart und es wird für jeden unserer Mitbürger möglich sein, einen Weihnachtsbaum zu kaufen“, fügte er hinzu. Er hatte bereits am Montagabend die Veröffentlichung eines Erlasses angekündigt, der den Verkauf von Weihnachtsbäumen erlaubt, ohne anzugeben, wo und ab wann.

    Der Minister brachte auch sein Unbehagen über diese Situation zum Ausdruck. „Wenn mir eines Tages gesagt worden wäre, dass ich als Landwirtschaftsminister hier sein würde, um das Datum bekannt zu geben, an dem man mit dem Kauf von Weinachtsbäumen beginnen könnte, hätte ich dem nicht geglaubt. Das ist nicht meine Art, die Dinge zu tun, und es ist nicht die Art, wie ich mir Regierungsarbeit vorstelle. Aber wir brauchen diese Regeln, denn wenn sich jemand diese Pandemie vorgestellt hätte, hätten viele auch daran nicht geglaubt. Wir tun unser Bestes in dieser komplexen Zeit.“