Schlagwort: Wasserleck

  • Hunde im Einsatz: Wie man in Frankreich Trinkwasserlecks aufspürt

    Hunde im Einsatz: Wie man in Frankreich Trinkwasserlecks aufspürt

    Hunde werden oft mit Rettungseinsätzen oder der Suche nach Drogen und Sprengstoffen in Verbindung gebracht. Aber wusstest du, dass sie auch bei der Aufspürung von Trinkwasserlecks eine wichtige Rolle spielen? In Frankreich setzen Städte auf ein überraschendes und innovatives Mittel, um Lecks in den Wasserversorgungssystemen zu erkennen: Hunde. Besonders in einer Zeit, in der der sparsame Umgang mit Wasser immer wichtiger wird, hat diese Methode großen Anklang gefunden. Hunde aus Tierheimen – darunter Huskys, Belgische Schäferhunde oder Labradore – werden speziell ausgebildet, um auf jedem Terrain Lecks aufzuspüren. Und das tun sie schneller und präziser, als es menschliche Techniker oft könnten. Warum Hunde? Das Geheimnis liegt im Geruchssinn der Hunde. Sie sind darauf trainiert, Chlor in der Luft zu erschnüffeln – ein chemischer Stoff, der im Leitungswasser stets vorhanden ist. Selbst wenn das Wasser tief unter der Erde liegt, finden die Hunde die Spur des Chlors, das durch kleinste R…

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  • Wasserknappheit: 20% des Wassers gehen in Frankreich durch Leitungslecks verloren

    Wasserknappheit: 20% des Wassers gehen in Frankreich durch Leitungslecks verloren

    Wasser geht in Frankreich wegen Leitungslecks verloren. Nach Angaben der Verbraucherorganisation UFC-Que Choisir geht in Frankreich jeder fünfte Liter Wasser aufgrund von defekten Leitungen verloren.

    Es handelt sich um viele Liter verlorenes Trinkwasser. In Sens (Yonne) kommt es zu einem Leck in einer Wasserleitung, das sich über den Straßenrand ergießt. Das ist in der Stadt üblich. „Wir haben es mit einen Verlust von 300 Litern pro Stunde zu tun“, erläutert Youri Crajka, Lecksucher bei des Wasserversorgers Sénone, gegenüber France 2. In der Stadt stammen die ältesten Rohrleitungen aus dem Jahr 1880. Da die gusseisernen Rohre besonders empfindlich sind, hat die Stadt jetzt alle Hebel in Bewegung gesetzt und sogar Mikrofone eingesetzt, um die Leitungen zu überprüfen. Das hat 8,5 Millionen Euro gekostet.

    Eine Milliarde Kubikmeter gehen pro Jahr verloren.
    „Wir haben heute etwa 76% Wassereffizienz. Wir bemühen uns, das zu verbessern“, erklärt Marc Botin, Präsident des Ballungsraums Grand Sénonais. Die Stadt Sens ist keine Ausnahme. Im Durchschnitt geht in Frankreich jeder fünfte Liter Wasser verloren, was einer Milliarde Kubikmetern pro Jahr entspricht. Aber, es gibt Lösungen wie zum Beispiel einen Lecksuchroboter, der durch die Rohre wandert und Lecks aufspürt.