Schlagwort: wasser

  • Wassermangel: Im Departement Hérault verteilt ein Bürgermeister Wassersparer an die Einwohner

    Wassermangel: Im Departement Hérault verteilt ein Bürgermeister Wassersparer an die Einwohner

    Um Wasser zu sparen, will die Stadtverwaltung in einer Gemeinde im Departement Hérault die Einwohner unterstützen, indem sie Wasserspargeräte verteilt. In dem Dorf Bédarieux (Hérault) fließt seit zwei Jahren kein Wasser mehr aus einem Wasserfall. Die Quellen, die ihn speisten, sind ausgetrocknet. Der Grund dafür ist, dass die letzten großen Regenfälle in dieser Gegend vor über einem Jahr stattgefunden haben. Im März war die Wassermenge des Baches in der Gemeinde so niedrig wie nie zuvor. Um die Ressource Wasser zu schonen, können für den Bürgermeister Wassersparer den entscheidenden Unterschied ausmachen. „Damit sparen Sie grob gesagt 50 % Ihres normalen Verbrauchs, das ist enorm. Für eine vierköpfige Familie bedeutet das eine Einsparung von etwa 40 m3 pro Jahr (…)“, erklärt Francis Barsse, Bürgermeister von Bédarieux, auf dem Sender France 3. „Wasser wird zu einem knappen Gut“.220 Bausätze wurden bereits an die Bewohner verteilt. Eine Mutter installierte sie auf ihren Waschbecken. S…

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  • Emmanuel Macron stellt in den Hautes-Alpes den mit Spannung erwarteten „Wasserplan“ vor

    Emmanuel Macron stellt in den Hautes-Alpes den mit Spannung erwarteten „Wasserplan“ vor

    Emmanuel Macron stellt am Donnerstag im Departement Hautes-Alpes einen mit Spannung erwarteten Plan vor, der die Bewirtschaftung der durch den Klimawandel bedrohten Ressource Wasser in Frankreich verbessern soll.  Für seine erste regionale Reise seit zwei Monaten wählte Emmanuel Macron am Donnerstag, dem 30. März, das Département Hautes-Alpes, um einen mit Spannung erwarteten Plan zur Verbesserung des Wassermanagements vorzustellen, einer Ressource, die durch Dürren und die globale Erwärmung bedroht ist. Die Reise in die Berggemeinde Savines-le-Lac am Serre-Ponçon-See findet vor dem Hintergrund eines besonders trockenen Winters statt, der die Herausforderungen der globalen Erwärmung verdeutlicht. „Mit dem Klimawandel hat sich der Wasserkreislauf in Frankreich in den letzten Jahrzehnten stark verändert“, betont der Elysée-Palast und nennt verschiedene Dürreperioden wie im Jahr 2022, den sinkenden Grundwasserspiegel und veränderte Regenrhythmen. „Diese Veränderungen betreffen zahlreiche …

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  • Weltwassertag: 10 erstaunliche Zahlen über den Wasserverbrauch in Frankreich

    Weltwassertag: 10 erstaunliche Zahlen über den Wasserverbrauch in Frankreich

    Mittwoch, der 22. März 2023, ist der Weltwassertag. Wie viel Wasser verbraucht Frankreich? Wie viele Kilometer Wasserleitungen gibt es in Frankreich? Wie viel Regen fällt jedes Jahr? Hier sind 10 bemerkenswerte Zahlen über das Wasser in Frankreich.

    149 Liter
    Jeder Franzose verbrauchte laut dem Observatoire des services publics d’eau et d’assainissement im Jahr 2020 durchschnittlich 149 Liter Trinkwasser pro Tag. Eine relativ stabile Zahl: 2014 lag sie bei 144,6 Litern. Im Jahr 1975 lag sie bei 106 Litern. Im Laufe eines Jahres verbraucht jeder Franzose durchschnittlich 54,3 m3 Wasser.

    39 %
    39 % des Wassers, das ein Haushalt verbraucht, dient der Körperhygiene , 24 % der Reinigung (Wäsche, Böden, Gießen), 20 % der Toilettenspülung und nur 1 % dem Trinken, so Eau de France.

    60 bis 80 Liter
    Das verbraucht man für eine Dusche, ein Bad benötigt 200 Liter, eine Waschmaschine 35 bis 60 Liter, ein Geschirrspüler 12 bis 16 Liter (fünfmal weniger als das Spülen des Geschirrs von Hand!), eine Toilettenspülung verbraucht 3 bis 6 Liter. Wer sein Auto mit dem Wasserschlauch wäscht, verbraucht etwa 200 Liter Wasser. Den Garten zu bewässern verbraucht 15 bis 20 Liter pro m². Für die Füllung des Swimmingpools werden sage und schreibe 60.000 bis 80.000 Liter benötigt! Natürlich sind das alles Durchschnittswerte, diedavon abhängen, wie lange man duscht oder wie groß der Pool ist.

    67 %
    67 % der Franzosen trinken täglich Leitungswasser, so eine Statistik der Website eaufrance.fr aus dem Jahr 2020. Im gleichen Zeitraum tranken 50 % täglich auch Wasser aus Flaschen, wie eine nationale Erhebung von CIEau/Kantar ergab.

    2,11 €/m3
    Der durchschnittliche Preis für Trinkwasser in Frankreich beträgt 2,11 €/m3. Hinzu kommen die Gebühren für die kollektive Abwasserentsorgung in Höhe von 2,19 €/m3. Der durchschnittliche Gesamtpreis beträgt also 4,3 €/m3 bei einer Verbrauchsgrundlage von 120 m3. Die Jahresrechnung der französischen Haushalte beläuft sich laut Eau de France im Durchschnitt auf 477,60 €.

    Zwei Drittel
    Zwei Drittel der Wassermenge, die in Frankreich für die Trinkwasserversorgung entnommen wird, kommt aus dem Grundwasser, so Futura Sciences. Es gibt einige Ausnahmen: Paris, dessen Wasser sowohl aus der Seine als auch aus der Marne stammt, Marseille, das sein Trinkwasser aus der Durance bezieht, oder Toulouse: Das Leitungswasser stammt dort sowohl aus der Garonne, dem Kanal von Saint-Martory, dem Lac de la Ramée als auch aus der Ariège.

    996.000 km
    Um zu den Wasserhähnen, den Waschbecken und den Duschen zu gelangen, legt das Trinkwasser viele Kilometer zurück. Insgesamt gibt es in Frankreich 996.000 km Trinkwasserleitungen! (Quelle: Mon réseau d’eau, 2021). Dieses Netz ist jedoch stark reparaturbedürftig: Von 5 Litern Wasser, die in die Leitungen eingespeist werden geht ein Liter durch Lecks verloren. Das entspricht Verlusten von etwa 20 %.

    33,9 %
    33,9 % der Trinkwasserversorgung in Frankreich werden von öffentlichen Betreibern wie etwa Stadtwerken verwaltet. Den Rest teilen sich private Betreiber: 33,8 % für Veolia, 19,3 % für Suez und 11,8 % für Saur, wie die Website Mon réseau d’eau berichtet.

    20 %
    Etwa 12 Millionen Menschen in Frankreich haben im Jahr 2021 episodisch oder regelmäßig Leitungswasser erhalten, das nicht den Qualitätsnormen entsprach, hat die Zeitung Le Monde auf der Grundlage von Daten der regionalen Gesundheitsagenturen aufgedeckt. Der Süden und Südwesten wies mit 5,1 % dabei noch die niedrigste Rate auf.

    512 Milliarden m3
    In Frankreich fallen nach der Klimanorm 1990-20108 durchschnittlich 930 Millimeter Niederschlag pro Jahr. Eine Wassermenge, die auf etwa 551,7 Milliarden Kubikmeter Wasser pro Jahr im Jahr 2018 beziffert wurde, wie die Statistiken von Météo France zeigen. 60% des Wassers kehrt über die Verdunstung in die Atmosphäre zurück, 40% fließen in das Grundwasser und in Flüsse.

  • Trockenheit: Frankreich will Regeln für Nutzung von grauem Abwasser und Regenwasser ändern

    Trockenheit: Frankreich will Regeln für Nutzung von grauem Abwasser und Regenwasser ändern

    „Wir sind bei weniger als 1 % Wiederverwendung von Abwasser, während die Italiener bei 10 % und die Spanier bei fast 20 % liegen“, bedauerte der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, am Dienstag im Sender France Bleu Azur. „Wir werden die Regeln für die Nutzung von aufbereitetem Abwasser ändern“, sagte der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, am Dienstag, dem 14. März, auf dem Sender France Bleu Azur, nachdem das Bureau des recherches géologiques et minières (BRGM) am Montag, dem 13. März, vor der unbefriedigenden Situation des Grundwassers in Frankreich warnte. Der Minister kritisierte den „Rückstand“ Frankreichs in diesem Bereich: „Wir sind bei weniger als 1% Wiederverwendung von Abwasser, während die Italiener bei 10% und die Spanier bei fast 20% liegen“. Der Minister für den ökologischen Übergang gibt an, dass auch Änderungen „für Regenwasser und Grauwasser“ in Betracht gezogen werden, um „bei Immobilienbaumaßnahmen zu ermöglichen, dass man …

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  • Atomkraft: verbrauchen die französischen Kraftwerke zu viel Wasser?

    Atomkraft: verbrauchen die französischen Kraftwerke zu viel Wasser?

    Kernkraftwerke verbrauchen eine große Menge Wasser, um ihre Systeme zu kühlen. Meistens wird ein großer Teil davon wieder abgeleitet, aber eben nicht immer.

    Verbraucht Frankreich zu viel Wasser, um seine Reaktoren zu kühlen? In Zeiten der Wasserknappheit ist das eine heikle Frage. Die Kernkraft ist einer der größten Wasserverbraucher in Frankreich, doch die Zahlen sind umstritten. Machen die Kraftwerke 22 % des gesamten französischen Wasserverbrauchs aus, wie der Staatsrat meint, oder gar 31 %, wie die Regierung im Jahr 2022 veröffentlichte? Die Berechnung ist deshalb so kompliziert, weil nur die Hälfte des Kraftwerksparks tatsächlich Wasser verbraucht.

    Die Kühlung von Kraftwerken ist die zweitgrößte wasserverbrauchende Aktivität in Frankreich.
    In diesen sogenannten „Kraftwerken mit geschlossenem Kreislauf“ wird das Wasser aus Flüssen gepumpt, auf dem Weg durch das Kraftwerk erwärmt und dann in einem Turm am Ende des Vorgangs wieder gekühlt. Nur 60 % des Wassers werden in die natürliche Umgebung zurückgeführt. Der Rest verdunstet. Eine sehr große Wassermenge, wenn man sie mit den anderen Verbrauchern vergleicht. Laut dem Ministerium für den ökologischen Wandel ist die Landwirtschaft mit 45 % der Gesamtmenge der größte Wasserverbraucher, gefolgt von der Kühlung von Kraftwerken (31 %) und Trinkwasser (21 %). Das Ministerium ist mit dieser Zahl heute jedoch nicht mehr einverstanden, da sie seiner Meinung nach nicht mehr die Realität widerspiegelt.

  • In 127 Gemeinden des Departements Seine-et-Marne wurde die Wassernutzung eingeschränkt

    In 127 Gemeinden des Departements Seine-et-Marne wurde die Wassernutzung eingeschränkt

    Der Präfekt des Departements erließ einen Erlass, in dem die Einwohner u. a. aufgefordert wurden, die Bewässerung der Gärten und die Reinigung der Autos einzuschränken. 127 Gemeinden im Departement Seine-et-Marne sind von Maßnahmen zur Überwachung der Wassernutzung betroffen, berichtet France Bleu Paris. Der Präfekt des Departements hat einen Erlass veröffentlicht, der für alle diese Gemeinden Einschränkungsmaßnahmen vorschreibt. Mangels Regen hat der Grundwasserspiegel in Champigny im Departement Seine-et-Marne die Warnschwelle unterschritten. „Seit November ist die Niederschlagsmenge im gesamten Departement Seine-et-Marne unter dem Durchschnitt. Die jüngsten Regenfälle werden nur zu einem vorübergehenden Anstieg der Wasserstände der Flüsse und des Grundwassers führen“, erklärte der Präfekt des Departements in einer Pressemitteilung. Seiner Meinung nach könnte sich die Situation noch verschlechtern, da alle Grundwasserspiegel und Flüsse des Departements „im Vergleich zu den Vorjahren …

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  • Dordogne: Wegen Dürre produzierten die Staudämme in 2022  38% weniger Strom

    Dordogne: Wegen Dürre produzierten die Staudämme in 2022 38% weniger Strom

    „An einem Flusslauf wie der Dordogne ist es das erste Mal, dass so niedrige Schwellenwerte erreicht werden“, erklärt ein EDF-Staudammverantwortlicher gegenüber dem Sender France Bleu Périgord.

    Aufgrund der sehr starken Trockenheit im Jahr 2022 produzierten die 28 Staudämme im Tal der Dordogne 38% weniger Strom als üblich, berichtet der Sender France Bleu Périgord. Normalerweise produzieren diese Wasserkraftwerke, die von dem Stromversorger EDF betrieben werden, 2,6 Terawattstunden Energie, diese Zahl sank 2022 auf 1,6 TWh.

    Dieses niedrige Produktionsniveau muss als historisch bezeichnet werden. „An einem Wasserlauf wie der Dordogne ist es das erste Mal, dass wir so niedrige Wasserstände registrieren“, erklärte Gérard Garigues, der Verantwortliche für den EDF-Damm Tuilières in Saint-Capraise-de-Lalinde an der Dordogne, gegenüber dem Sender France Bleu.

    Das lässt ein kompliziertes Jahr 2023 befürchten, aber die EDF gibt sich beruhigend und spricht von einem „vorsichtigen Management“, um die Dämme wieder zu füllen. „Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass wir es nicht schaffen werden, die Staudämme bis zum 1. Juli 2023 wieder zu füllen“, versichert der Direktor von EDF Hydro Dordogne, Vincent Marmonier.

  • Trockenheit: Emmanuel Macron ruft zu Wassersparsamkeit auf

    Trockenheit: Emmanuel Macron ruft zu Wassersparsamkeit auf

    Am Rande des Besuchs des Präsidenten auf der Landwirtschaftsmesse in Paris sprach Macron von dem „Ende des Überflusses“. Das Thema der anhaltenden Trockenheit, von der Frankreich in diesem Winter betroffen ist, war auch auf der Landwirtschaftsmesse ein wichtiges Thema. Bei seinem Besuch der Messe forderte Emmanuel Macron am Samstag „einen Plan zur Wassersparsamkeit“ nach dem Vorbild des „Energie-Sparplans“ und sprach von dem „Ende des Überflusses“. „Wir wissen, dass wir wie im letzten Sommer mit den Problemen einer Wasserknappheit konfrontiert sein werden: Anstatt uns im letzten Moment unter Zwang und mit Nutzungskonflikten zu organisieren, müssen wir das alles rechtzeitig planen“, erklärte der Staatschef. Macron rief dazu auf, Regenwasser besser zu sammeln, Lecks in den Wassernetzen zu stopfen und das Trinkwasser besser auf die Nutzer zu verteilen, insbesondere durch Investitionen in Reservoirs. „Es ist wichtig, dass wir alle – Bürger, Industrie, Dienstleister, Gebietskörperschaften, …

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  • Pyrénées-Orientales: So eine Trockenheit wurde bisher noch nie gemessen

    Pyrénées-Orientales: So eine Trockenheit wurde bisher noch nie gemessen

    Frankreich erlebt derzeit mitten im Winter eine beispiellose Dürreperiode, die einige Präfekturen jetzt dazu veranlasst, in manchen Gemeinden Maßnahmen zur Einschränkung der Wassernutzung zu ergreifen.

    In Rivesaltes (Pyrénées-Orientales) ist es seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1959 noch nie gemessen worden. Es ist das erste Mal, dass eine solche Situation mitten im Winter eingetreten ist. Die Präfektur hat am Donnerstag, dem 23. Februar, bestätigt: Die aktuelle Dürreepisode ist beispiellos, das meldet der Sender France 3. Die unmittelbare Folge der Wasserknappheit ist das Verbot, private Schwimmbäder zu füllen, außer auf Campingplätzen. Auch das Bewässern von Rasenflächen ist verboten, ebenso wie das Bewässern von öffentlichen Grünflächen.

    Die Wasserkraftproduktion im Têt-Tal wird eingestellt.
    „Wenn es bis Ende März nicht regnet, wird der Sommer sehr kompliziert, so sehr, dass die Landwirte möglicherweise aufgefordert werden, das Wasser untereinander aufzuteilen, mit Abwägungen je nach angebauter Pflanzenart und Prioritäten“, berichtet der Journalist Olivier Meyer für den Sender France 3. „Der Präfekt fordert eine Einschränkung von 50 % im Vergleich zur üblichen Wasserentnahme. Eine weitere äußerst seltene Tatsache ist, dass die Wasserkraftproduktion im Têt-Tal, die normalerweise Ende März eingestellt wird, früher als erwartet, nämlich bereits nächste Woche, eingestellt wird, da der Wasserstand des Bouillouses-Sees sehr niedrig ist“, so Olivier Meyer.

  • Trockenheit: In einigen Orten im Departement Var dürfen keine neuen Häuser gebaut werden

    Trockenheit: In einigen Orten im Departement Var dürfen keine neuen Häuser gebaut werden

    Im Departement Var haben einige Gemeinden jetzt beschlossen, neue Bauanträge für die nächsten vier Jahre einzufrieren. Der Grund: Die Bevölkerung ist bereits jetzt zu zahlreich für die geringen Wasserressourcen.

    Im östlichen Teil des Departements Var sind die Flüsse seit vielen Monaten ausgetrocknet und der Grundwasserspiegel in den neun Gemeinden des Kantons Fayence ist auf einem dramatisch niedrigen Stand. Jetzt erklärten die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, dass sie keine neuen Bewohner mehr aufnehmen können, da sie nicht mehr genug Wasser für die Bevölkerung haben. Sie haben nun beschlossen, keine neuen Bauanträge für die nächsten vier Jahre zu genehmigen. „Es ist besser, den Leuten zu sagen, sie sollen nicht bauen und ihr Projekt verzögern, als ihnen zu sagen, ‚baut‘ und dann nicht mit Wasser versorgt zu werden, wenn sie sich niederlassen“, erklärte Jean-Yves Huet, Bürgermeister von Montauroux (Var) gegenüber France 3.

    „Das wird dramatisch für das Baugewerbe“.
    Für Bauanträge, die vor Februar 2023 genehmigt wurden, ist das Bauen weiterhin möglich. Die lokale Bevölkerung ist über die Entscheidung gespalten. „Das ist wieder eine Freiheit weniger. Mir wäre es lieber gewesen, man hätte sich früher Gedanken über die Wasseraufteilung gemacht“, kommentiert eine Frau. „Ich denke, es ist eine Maßnahme des gesunden Menschenverstands“, meint ein anderer Bewohner. Die Entscheidung blockiert auch viele Berufe rund um den Bau. „Das wird dramatisch für das Baugwerbe“, sagt Jean-Jacques Castillon, Präsident des Baugewerbe-Verbands des Departements Var.