Schlagwort: Vorsätzliche Tötung

  • Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung gegen Notarzt in Angoulême

    Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung gegen Notarzt in Angoulême

    Ein Notarzt des Krankenhauses in Angoulême (Charente) steht unter Verdacht, vorsätzlich den Tod eines Patienten herbeigeführt zu haben. Die Familie des Verstorbenen, der an Trisomie 21 litt, hat den Arzt verklagt und wirft ihm vor, absichtlich den Tod ihres Angehörigen verursacht zu haben. Diese Anschuldigungen führten zu einer laufenden Untersuchung wegen „vorsätzlicher Tötung“, wie France Bleu La Rochelle am 24. Oktober berichtete. Die Hintergründe des Falls Im Januar 2023 wurde der 66-jährige Mann mit Trisomie 21 aufgrund von Atemproblemen in die Notaufnahme des Krankenhauses von Angoulême eingeliefert. Obwohl sein Zustand stabil schien und die Sauerstoffversorgung in seinem Blut normal war, verstarb er nur wenige Stunden nach seiner Einlieferung. Die Familie des Verstorbenen erhebt schwere Vorwürfe gegen den behandelnden Arzt. Laut ihrer Aussage verabreichte der Mediziner etwa eine Stunde nach der Einlieferung Morphin und ein starkes Beruhigungsmittel. Letzteres darf laut Gesetz nu…

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  • Zunahme von Messerangriffen bei Tötungsdelikten in Frankreich

    Zunahme von Messerangriffen bei Tötungsdelikten in Frankreich

    In den letzten Wochen haben mehrere Messerangriffe, die tödlich endeten, in Frankreich für Schlagzeilen gesorgt. Eine jüngst veröffentlichte Studie verdeutlicht nun ein besorgniserregendes Bild: Messerangriffe sind die häufigste Methode bei Tötungsdelikten in Frankreich geworden.

    Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache

    Laut der nationalen Direktion der Kriminalpolizei wurden zwischen 2019 und 2021 29% aller Homicide in Frankreich mit einem Messer verübt. Solche Angriffe fanden beispielsweise in Bordeaux, Châteauroux – wo der 15-jährige Matisse kürzlich tödlich verletzt wurde – und nahe Strasbourg statt, wo ein Angreifer zwei Mädchen in der Nähe einer Schule attackierte.

    Täterprofil und Kontext der Angriffe

    Die Mehrheit der Täter, etwa 87%, sind Männer, die durchschnittlich 33 Jahre alt sind. Oftmals ereignen sich diese Gewalttaten im privaten Umfeld, wie bei Auseinandersetzungen zwischen Bekannten oder innerhalb der Familie. Messer sind zudem die Waffe der Wahl bei sämtlichen terroristischen Anghriffen seit 2019 und bei 58% der Tötungsdelikte, die auf Bandenrivalitäten zurückzuführen sind.

    Neue Maßnahmen zur Eindämmung der Gewalt

    Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, experimentiert die Justiz aktuell mit einer neuen Maßnahme: Eine Geldstrafe von 400 oder 500 Euro soll für das Tragen einer Waffe ohne die notwendige Erlaubnis verhängt werden, allerdings ohne ein damit verbundener Polizeigewahrsam. Diese Initiative zielt darauf ab, das Tragen von Messern und ähnlichen Waffen zu reduzieren, ohne die Justizsysteme durch häufige Inhaftierungen zusätzlich zu belasten.

    Die Zunahme von Messerangriffen bei Tötungsdelikten stellt eine ernste Herausforderung für die französische Gesellschaft und ihre Sicherheitsbehörden dar. Während die neuen Strafmaßnahmen einen Schritt in die richtige Richtung darstellen könnten, bleibt abzuwarten, ob sie ausreichend abschreckend wirken, um die Zahl der Gewalttaten signifikant zu senken. Die kommenden Monate und Jahre werden zeigen, ob dieser Ansatz die erhoffte Wirkung erzielt.

  • Tod eines Babys in einer Kinderkrippe in Lyon: Mitarbeiterin gibt Vergiftung des Kindes zu

    Tod eines Babys in einer Kinderkrippe in Lyon: Mitarbeiterin gibt Vergiftung des Kindes zu

    Die in Polizeigewahrsam genommene Mitarbeiterin der Kindertagesstätte gab zu, „dass sie das Kind wegen seines Schreiens besprüht und ihm dann ein ätzendes Produkt eingeflößt hat“.

    Eine Mitarbeiterin einer Lyoner Kinderkrippe wurde am Freitag, den 24. Juni, von der Staatsanwaltschaft Lyon verhaftet, um sie wegen „vorsätzlicher Tötung“ anzuklagen, nachdem am Mittwoch ein Baby gestorben war, so Nicolas Jacquet, Staatsanwalt der Republik Lyon, in einer Pressemitteilung.

    Lesen Sie auch: Lyon: 11 Monate altes Kleinkind stirbt im Kindergarten

    Sanitäter hatten am Mittwoch gegen 8 Uhr in der Kinderkrippe im dritten Arrondissement der Stadt das elf Monate alte bewusstlose Mädchenin Obhut genommen. Das Kind wurde in das Krankenhaus Femme Mère Enfant (HFME) in Bron (Rhône) gebracht. Dort verstarb die Kleine „trotz der eingeleiteten Wiederbelebungsversuche“.

    Von fahrlässiger zu vorsätzlicher Tötung
    Die Staatsanwaltschaft von Lyon leitete zunächst eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung ein. Die ersten Ermittlungsergebnisse stützen „die Hypothese, dass das Kind ein giftiges Produkt geschluckt hat“, so Nicolas Jacquet. Die einzige Mitarbeiterin der Kindertagesstätte, die zum Zeitpunkt des Vorfalls anwesend war, wurde wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung in Polizeigewahrsam genommen.

    „Die ersten Vernehmungen der Beschuldigten ließen jedoch nicht auf einen Unfall schließen“, so der Staatsanwalt. Die Festgenommene gab schließlich zu, dass sie das Kind wegen seines Schreiens bespritzt und ihm dann ein ätzendes Produkt eingeflößt hatte.

    Die Beschuldigte wurde in Untersuchungshaft genommen.