Schlagwort: Vogelgrippe

  • Frankreich verzeichnet 30-mal weniger Vogelgrippe-Ansteckungen in diesem Jahr

    Frankreich verzeichnet 30-mal weniger Vogelgrippe-Ansteckungen in diesem Jahr

    In diesem Winter hat sich Frankreich als zunehmend widerstandsfähig gegen die Vogelgrippe erwiesen, eine Infektion, die fast alle Vogelarten, ob wild oder domestiziert, befallen kann. Der seit Dezember als „hoch“ eingestufte Risikostatus wurde am Samstag auf „moderat“ herabgesetzt. Diese Entscheidung ermöglicht es den Geflügelzüchtern, ihre Vögel wieder ins Freie zu lassen, ein bedeutender Schritt nach Monaten der Einschränkungen.

    Seit August 2023 wurden lediglich 10 Vogelgrippe-Herde in Geflügelbetrieben gemeldet – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zur vorherigen Saison, wo die Zahl dreißigmal höher lag. In den Jahren 2021 bis 2023 sah sich Frankreich gezwungen, 30 Millionen von der Vogelgrippe befallene Vögel zu töten. Die derzeitige Entwicklung deutet auf eine signifikante Verbesserung der Situation hin.

    Mehrere Faktoren tragen zu dieser positiven Entwicklung bei. Zum einen gibt es eine geringere Verbreitung des Virus in der Wildvogelpopulation, zumal die Vogelzüge, die Frankreich auf ihrem Weg nach Norden durchqueren, zu Ende gehen. Frankreich verzeichnete 300 weniger wilde Ansteckungs-Herde als im Jahr 2022. Ein weiterer Faktor ist die erstmalige obligatorische Impfung von Enten gegen die Vogelgrippe seit diesem Winter, die sich sehr positiv ausgewirkt hat. Mehr als 21 Millionen Enten wurden in diesem Jahr bereits gegen die Vogelgrippe geimpft, erklärt Jean-Luc Guérin, Professor an der Nationalen Veterinärschule in Toulouse.

    Die Überlegung, die Impfung zukünftig auf andere Geflügelarten wie Hühner oder Truthähne auszuweiten, bleibt allerdings aufgrund der Kosten – bereits rund 100 Millionen in diesem Jahr – noch unentschieden. Neben der Impfung betont das Landwirtschaftsministerium die Bedeutung anderer Maßnahmen zur Bekämpfung der Vogelgrippe. Dazu gehören „Biosicherheits“-Maßnahmen wie die Desinfektion von Geräten, die Reduzierung von Wasserstellen, die Installation von Schutznetzen oder Vogelabschreckungssystemen, um die Virusübertragung durch Wildvögel zu blockieren.

    Um Alternativen zur bisher obligatorischen Einschließung in Ställe zu finden, wurden 92 Geflügelbetriebe ausgewählt, um ab diesem März neue Pilotmaßnahmen zu testen.

    Der Fortschritt in der Bekämpfung der Vogelgrippe ist ein Lichtblick für die französische Geflügelindustrie. Die Wiedereröffnung der Außenbereiche für Geflügel und die erfolgreiche Impfkampagne deuten darauf hin, dass Frankreich auf dem richtigen Weg ist, die Ausbreitung dieser verheerenden Krankheit einzudämmen. Doch die Situation bleibt noch unsicher, und die Bemühungen um Verbesserungen in der Tiergesundheit und -sicherheit müssen kontinuierlich weiterentwickelt werden.

  • Vogelgrippe: Die gefürchtete Tierseuche taucht in Frankreich wieder auf

    Vogelgrippe: Die gefürchtete Tierseuche taucht in Frankreich wieder auf

    Das französische Landwirtschaftsministerium hat das Risikoniveau von „vernachlässigbar“ auf „mäßig“ angehoben, nachdem ein Ausbruch der gefürchteten Vogelgrippe im Departement Morbihan bestätigt wurde. Wenige Wochen vor dem Weihnachtsgeschäft sind die Geflügelzüchter nervös.

    Es ist ein Damoklesschwert, das über der französischen Geflügelindustrie schwebt. Die Geflügelbranche, die sich seit dem Start der ersten Impfkampagne gegen die Vogelgrippe Anfang Oktober in den Departements Landes und Gers beruhigt zeigte, wurde nun wieder von Beunruhigung und Nervosität eingeholt, nachdem das französische Ministerium für Landwirtschaft und Lebensmittelsouveränität am Dienstag, dem 28. November, mal wieder einen Ausbruch der Vogelgrippe bei einer Putenfarm in Grand-Champ (Morbihan) bestätigt hatte. In unmittelbarer Nähe des Zuchtbetriebs wurde der Kadaver einer mit dem Virus infizierten Silbermöwe gefunden. „Das Ministerium erklärte, dass alle Maßnahmen ergriffen wurden, um diesen ersten Ausbruch im Herbst 2023 zu bewältigen, und beschloss daher, das Risikoniveau von „vernachlässigbar“ auf „mäßig“ anzuheben. Das bedeutet, dass das gesamte Geflügels in Gebieten mit besonderem Risiko, in den Ställen bleiben muss.

  • Vogelgrippe: Frankreich will ab diesem Montag 64 Millionen Enten impfen

    Vogelgrippe: Frankreich will ab diesem Montag 64 Millionen Enten impfen

    Angesichts der Vogelgrippe, die in den letzten Monaten Dutzende Millionen Enten getötet hat, beginnt Frankreich am Montag, dem 2. Oktober, mit einer groß angelegten Impfkampagne für das Federvieh. Die vorbeugende Impfung von Enten wird in Betrieben mit mehr als 250 Tieren zur Pflicht.

    Als einziges Land in Europa beginnt Frankreich am Montag mit der Impfung von Entenküken gegen die Vogelgrippe, in der Hoffnung, eine neue Welle dieser für die Vögel tödlichen Viruserkrankung zu verhindern, die in den letzten Jahren zur Einschläferung von Dutzenden Millionen Tieren geführt hat. Die Tierärzte haben bereits Impfstoffe in ihren Praxen erhalten und können ab Montag impfen. Die Hoffnung isrt, dass die Impfung es ermöglicht, große Ansteckungswellen in den Zuchtbetrieben zu vermeiden.

    Angesichts der wiederholten Krisen durch die Vogelgrippe, die gemeinhin als aviäre Influenza bezeichnet wird, hat Frankreich beschlossen, ab dem 1. Oktober die Schutzimpfung in Betrieben mit mehr als 250 Enten zur Pflicht zu machen. Die Enten wurden gezielt ausgewählt, da sie besonders anfällig für das Virus sind. Sie scheiden das Virus in die Umwelt aus, noch bevor sie Symptome zeigen, was eine Ausbreitung begünstigt.

    Die Vogelgrippe, die in Amerika, Europa, Afrika und Asien weit verbreitet ist, hat Frankreich von 2015 bis 2017 und dann seit Ende 2020 heftig betroffen. Das Virus, das früher im Gefolge von Zugvögeln eintraf, ist in Europa endemisch geworden, dezimiert Seevogelkolonien und beeinträchtigt die lokale Produktion von Eiern und Geflügelfleisch. Auch Säugetiere können infiziert werden. In Finnland wurden Fälle auf 26 Pelztierfarmen festgestellt, wie die europäische Gesundheitsbehörde Efsa am Donnerstag berichtete. Südafrika, einer der größten Geflügelproduzenten auf dem afrikanischen Kontinent, wird derzeit vom schwersten Vogelgrippeausbruch in seiner Geschichte heimgesucht und befürchtet, dass nun die Hühner und Eier ausgehen werden.

    Seit Juli gab es keine Ausbrüche in französischen Geflügelfarmen mehr. Wenn ein Fall bekannt wird, wird das Geflügel vollständig geschlachtet, auch in nahegelegenen Betrieben werden vorbeugende Euthanasiemaßnahmen durchgeführt, die Produktion wird nachhaltig gestört und die wirtschaftlichen Verluste häufen sich. Diesen Kreislauf hofft die Regierung mit dem Impfstoff jetzt zu durchbrechen. Züchterverbände schätzen die Zahl der Enten, die bis zum Sommer 2024 geimpft werden müssen, auf etwa 60 Millionen, wobei zwei Dosen pro Tier verabreicht werden sollen. Achtzig Millionen Dosen wurden bisher beim Hersteller Boehringer Ingelheim bestellt. Die erste Dosis wird zehn Tage alten Entenküken injiziert. Die ersten geimpften Enten werden im Dezember voll immunisiert sein, wobei zu hoffen ist, dass die Seuche nicht schon vorher zuschlägt.

    Züchter kritisieren, man hätte schon im Juni impfen müssen, um einen maximalen Schutz zu erreichen.

    Grundsätzlich wird die Impfung einen enormen Vorteil haben, erklärt Marie-Pierre Pé, Direktorin des Branchenverbands für Stopfleber Cifog: Wenn ein Ausbruch der Vogelgrippe entdeckt wird, müssen geimpfte Entenfarmen in der Nähe nicht mehr geräumt werden, d. h. die gesunden Tiere werden nicht mehr eingeschläfert.

    Die französischen Geflügelfachleute hoffen auf eine positive Reaktion der Exportmärkte, die einem Land, das impft, oft misstrauisch gegenüberstehen, weil das Virus auf niedrigem Niveau weiter zirkulieren könnte. Ein Beamter des japanischen Landwirtschaftsministeriums sagte jedenfalls schon, Tokio werde die Einfuhr von französischen Geflügelprodukten aussetzen, wenn die Impfung beginnt.

  • Vogelgrippe: In Frankreich getestete Impfstoffe erweisen sich als „sehr wirksam“

    Vogelgrippe: In Frankreich getestete Impfstoffe erweisen sich als „sehr wirksam“

    Um Mulard-Enten, die für Stopfleber gezüchtet werden, vor dem Vogelgrippevirus zu schützen, haben sich zwei Impfstoffe, die jetzt in Frankreich getestet wurden, als „sehr wirksam“ erwiesen.

    Zwei Impfstoffe, die in Frankreich gegen die Vogelgrippe getestet wurden, haben sich als „sehr wirksam“ erwiesen, um Enten, die für Stopfleber gezüchtet werden, vor dem Virus zu schützen. Dies erklärte die Gesundheitsbehörde am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und ebnete damit den Weg für eine landesweite Impfung in wenigen Monaten.

    Die „günstigen Ergebnisse bieten ausreichende Garantien, um eine Impfkampagne ab Herbst 2023 zu starten“, schrieb das französische Landwirtschaftsministerium auf seiner Internetseite. Die Wiederholung und das Ausmaß der Krisen im Zusammenhang mit der Vogelgrippe (mehr als 20 Millionen geschlachtete Tiere in den Jahren 2021-2022 in Frankreich, bereits mehr als sechs Millionen in den Jahren 2022-23) haben eine Impfstrategie in der EU nötig gemacht.

    In Frankreich wurde im vergangenen Jahr ein Versuch mit zwei Impfstoffen gestartet, die von den Laboratorien Boehringer Ingelheim und Ceva Santé Animale entwickelt wurden. Andere Europäische Länder testen Impfstoffe bei anderen Geflügelarten.

    An dem französischen Versuch waren einige hundert Enten beteiligt. Einige der zuvor geimpften Enten wurden anschliessend mit dem derzeit zirkulierenden Virus geimpft, um zu messen, wie viel Virus sie ausschieden und ob sie ihre Artgenossen noch anstecken konnten.

    Nach der Impfung wurde bei den geimpften Tieren nur noch eine sehr geringe Viruslast und Ansteckungsfähigkeit festgestellt, erklärte Béatrice Grasland, Leiterin des nationalen Referenzlabors für Vogelgrippe der Anses, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Die beiden Impfstoffe haben auch die direkte Übertragung „fast gestoppt“ und die indirekte, über die Luft erfolgende Ansteckung vollständig gestoppt. Der Impfstoff erwies sich als sehr wirksam und die geimpften Enten waren sehr gut geschützt, selbst wenn sie direkten Kontakt mit dem Kot infizierter Enten hatten.

    Frankreich plant nun, vorrangig Enten (vom Typ Mulard, aber auch Peking- und Barbarie-Enten – letztere werden eher wegen ihres Fleisches gezüchtet) aufgrund ihrer besonderen Rolle bei der Verbreitung der Tierseuche zu impfen. Enten sind sehr empfindlich gegenüber dem Virus und scheiden es aus, noch bevor sie Symptome zeigen, was zu einer zunächst unbemerkten Verbreitung der Vogelgrippe führt.

  • Vogelgrippe: 2 Millionen Geflügel allein im Dezember geschlachtet – Frankreich hofft auf Impfung im Herbst 2023

    Vogelgrippe: 2 Millionen Geflügel allein im Dezember geschlachtet – Frankreich hofft auf Impfung im Herbst 2023

    In Frankreich wurden vom 1. August bis zum 21. Dezember insgesamt etwa 3,3 Millionen Tiere geschlachtet, die Hälfte davon waren Enten. Allein im Dezember wurden laut dem französischen Landwirtschaftsministerium 2 Millionen Tiere gekeult. Die französische Regierung, die wie der Rest Europas mit einer katastrophalen Vogelgrippe-Epidemie konfrontiert ist, die zur Tötung von Dutzenden Millionen von Geflügel auf dem Kontinent geführt hat, setzte sich am Donnerstag das Ziel, die erste Impfung von Geflügel im Herbst 2023 zu starten. Die Regierung hofft, bis dahin über einen ausreichend wirksamen und von der EU zugelassenen Impfstoff zu verfügen. 3,3 Millionen Vögel seit August gekeult. Die Tierseuche, die seit mehreren Jahren Hühner, Enten und Puten in den Zuchtbetrieben dezimiert, beschleunigt sich mit dem Winter und führte im Dezember zur Tötung von fast zwei Millionen Vögeln, so dass seit dem 1. August in Frankreich insgesamt 3,3 Millionen Vögel notgeschlachtet wurden. Am Donnerstag stellt…

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  • Vogelgrippe: Mit 50 Millionen gekeulten Vögeln erlebt Europa den „verheerendsten“ Ausbruch der Geschichte

    Vogelgrippe: Mit 50 Millionen gekeulten Vögeln erlebt Europa den „verheerendsten“ Ausbruch der Geschichte

    Wegen des Virus mussten in weniger als einem Jahr mehrere zehn Millionen Stück Geflügel in Betrieben der EU geschlachtet werden.

    Die Geflügelindustrie steckt in der Krise. Europa erlebt seit über einem Jahr den „verheerendsten“ Ausbruch der Vogelgrippe, der jemals auf beobachtet wurde, erklärte die Gesundheitsbehörde der EU am Dienstag, dem 20. Dezember. Etwa 50 Millionen Stück Geflügel wurden in weniger als einem Jahr in den mit dem Virus infizierten Betrieben getötet.

    Und die Epidemie kennt keine Grenzen. Zwischen Oktober 2021 und September 2022 waren nicht weniger als 37 europäische Länder von der Vogelgrippe betroffen. Fast 2.500 Ausbrüche wurden auf den Bauernhöfen des Kontinents festgestellt, so ein Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und des Referenzlabors der Europäischen Union.

    Ein Impfstoff wird für Juni 2023 erwartet
    Der von den Landwirten, die im Falle einer Massentötung ihres Geflügels große finanzielle Verluste erleiden, sehnlichst erwartete Impfstoff gegen die Vogelgrippe wird diesen Winter noch nicht verteilt werden können, warnte die französische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Umwelt und Arbeit (Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail, Anses) am Montag. Alle Impfstoffe wurden bisher als zu wenig wirksam eingestuft. Ausserdem könnten sie bis zum ersten Quartal 2023 ohnehin nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen.

    Ein Hoffnungsschimmer besteht jedoch laut Christiane Lambert, der Vorsitzenden der mehrheitlich landwirtschaftlichen Gewerkschaft FNSEA. „Der Impfstoff wird im Juni 2023 fertig sein“, versprach sie am Dienstag, dem 20. Dezember, im Gespräch mit Franceinfo. „Ich wünsche mir, dass es schneller geht, denn für die Erzeuger, die in Gebäude investiert haben und die ihre Zucht nach 14 Tagen töten müssen, ist das auch psychologisch gesehen entsetzlich“, sagte sie.

    Die Anses fordert wegen der wiederkehrenden Episoden der Vogelgrippe ein Umdenken in den europäischen Produktionsketten. Diese Krisen „erfordern eine Überprüfung der Präventionsstrategien, insbesondere mit der Möglichkeit, auf europäischer Ebene die Impfung von Geflügel zu ermöglichen“, so die Agentur in ihrem Bericht.

  • Wegen der Vogelgrippe: Weniger Foie Gras zu Weihnachten

    Wegen der Vogelgrippe: Weniger Foie Gras zu Weihnachten

    Die französischen Produzenten der traditionellen und weithin beliebten Stopfleber-Delikatesse sind besorgt, da die Vogelgrippe in den Zuchtbetrieben verheerende Schäden anrichtet. Die Produktion geht zurück.

    In dieser Stopfleberfabrik in Epaignes (Eure) wird die Produktion um 80% reduziert. Die Farm La Houssaye zahlt einen hohen Preis für die Vogelgrippe. „Es gab viele Betriebe, deren Bestand durch die Vogelgrippe dezimiert wurde, vor allem in der Vendée und in Maine-et-Loire. Das Problem heute ist, dass es keine Entenküken mehr gab. Keine kleinen Entchen, keine Ente, also keine Stopfleber sechs Monate später zum Jahresende“, bedauert Donatien Lavigne, Mitgeschäftsführer des Bauernhofs La Houssaye, auf dem Sender France 2.

    „In den Geschäften ist keine Stopfleber mehr zum Verkauf erhältlich“
    Normalerweise stehen ab Oktober 18.000 Enten auf dem Hof. In diesem Jahr sind es nur 2.500. Die Folge: Bei einigen Produkten kommt es zu Engpässen. „Im Laden gibt es keine Foie gras mehr zu kaufen, die einzigen Foie gras, die man hier sehen kann, ist bereits für Leute reserviert, die eine Bestellung aufgegeben haben“, erklärt Donatien Lavigne. Die Kunden sind gezwungen, auf andere Lebensmittel für die Feiertage am Jahresende auszuweichen.

  • Vogelgrippe: Engpässe bei Hühnerfleisch in französischen Metzgereien

    Vogelgrippe: Engpässe bei Hühnerfleisch in französischen Metzgereien

    Einige Metzger haben Schwierigkeiten, sich mit Hühnerfleisch zu versorgen. Der Hauptgrund dafür ist der Ausbruch der hochansteckenden Vogelgrippe, wegen der in sechs Monaten in Frankreich bereits über 15 Millionen Tiere geschlachtet wurden.

    In vielen französischen Metzgereien waren am Mittwoch, dem 27. April, die Hähnchen rar. „Das ist schade, weil ich sehr gerne Brathähnchen esse, und ich bin immer traurig, wenn ich von solchen Schlachtungen höre“, sagt ein Kunde gegenüber France 2. Der Metzger wird auch am Donnerstag noch nicht seine gesamte Ware bekommen. „Ich werde nur 10 Hühner bekommen, ich habe 16 Kilo Hühnerfilets, ein Putenfilet und das war’s“, sagt er. Die Ursache für die Knappheit liegt in den Zuchtbetrieben.

    In sechs Monaten wurden mehr als 15 Millionen Stück Geflügel geschlachtet.
    In einem der Betriebe im Departement Haute-Vienne mussten 10.000 Tiere geschlachtet werden. Eine Katastrophe für den Züchter, der nicht weiß, wann er seinen Betrieb wieder aufnehmen kann. „Von dieser landesweiten Krise ist die gesamte Branche betroffen“, erklärt Frederic Lapeyronie auf France 2. Hühner, Enten oder Gänse: Innerhalb von sechs Monaten wurden mehr als 15 Millionen Tiere getötet, um die Verbreitung der Vogelgrippe, eines hochansteckenden Virus, einzudämmen. Auch die Züchter, deren Geflügel nicht infiziert ist, sind besorgt und sperren ihre Tiere zum Schutz gegen den Virus in geschlossen Ställen ein.

  • Vogelgrippe: Über 150 Betriebe in Frankreich betroffen

    Vogelgrippe: Über 150 Betriebe in Frankreich betroffen

    Im Einzelnen sind 94 Betriebe im Departement Landes, 28 in den Pyrénées-Atlantiques, 16 im Gers, 8 im Departement Nord, je 2 in der Vendée undden  Hautes-Pyrénées und einer in Lot-et-Garonne betroffen.

    Es ist die andere Epidemie. In Frankreich sind nun 151 Betriebe von der Vogelgrippe betroffen, zwei Drittel davon im Departement Landes, wie das Landwirtschaftsministerium am Donnerstag, 13. Januar bekannt gab. Innerhalb von nur 24 Stunden wurde in 21 Zuchtbetrieben die hoch pathogene Vogelgrippe festgestellt. „Das Virus ist aktiv und zirkuliert. Das Departement Landes ist aufgrund der Konzentration der Tierhaltungen besonders betroffen“, erklärte das Landwirtschaftsministerium.

    Neben den Ansteckungen in landwirtschaftlichen Betrieben wurden 21 Fälle bei Wildtieren festgestellt. In Frankreich gibt es rund 20.000 Geflügelfarmen, die Geflügel für Fleisch, Eier oder Stopfleber züchten.

    Das Virus war bereits am 26. November in einem Betrieb in der Gemeinde Warhem (Nordfrankreich) festgestellt worden, in dem 160.000 Legehennen in Ställen gehalten wurden. Im Dezember hatte die Vogelgrippe bereits zur Tötung von rund 650.000 Tieren geführt. Wie im letzten Jahr konzentrieren sich die meisten Fälle auf den Südwesten. Im Jahr 2021 konnte die Ansteckungswelle – die dritte seit 2015 – durch die präventive Schlachtung von mehr als 3,5 Millionen Stück Geflügel eingedämmt werden.

  • Vogelgrippe: Im Departement Gers werden Enten von sieben Höfen präventiv getötet

    Vogelgrippe: Im Departement Gers werden Enten von sieben Höfen präventiv getötet

    Im Departement Gers wurden drastische Maßnahmen rund um eine Farm in Manciet ergriffen, wo am 16. Dezember ein Fall von Vogelgrippe festgestellt wurde.

    Nachdem am 16. Dezember in einer Entenfarm im Departement Gers ein H5N1-Ausbruch festgestellt worden war, gab die Präfektur am Montag bekannt, dass sie die präventive Tötung des Geflügels auf sieben weiteren Farmen im Departement angeordnet hat.

    Die Entenfarm in der Gemeinde Manciet wurde „entvölkert und desinfiziert“ und die präventive Schlachtung der Enten auf zwei weiteren Höfen im Gers, die epidemiologisch mit dem Ausbruch in Verbindung stehen, wurde eingeleitet. Die Notschlachtung „wird ebenfalls durchgeführt werden“ auf fünf weiteren Höfen in einem Umkreis von drei Kilometern, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

    Die Präfektur erklärte, dass „das Ziel darin besteht, die Verbreitung des hoch pathogenen Virus“ zu begrenzen, und erinnerte daran, dass „eine Schutzzone (3 km) und eine Überwachungszone (10 km) um den ersten Ausbruch herum eingerichtet wurden“ und „der Transport von Geflügel in diesen Zonen, in denen strenge Gesundheitsmaßnahmen eingehalten werden müssen, verboten ist“. Der Ausbruch der Vogelgrippe in Manciet ist nach sieben Ausbrüchen im Departement Nord bereits der achte in Frankreich.

    In Frankreich gibt es etwa 20.000 Farmen, auf denen Geflügel für Fleisch, Eier oder Stopfleber gezüchtet wird, wobei der Südwesten Frankreichs das Hauptproduktionsgebiet ist. Die Vogelgrippeviren werden durch Zugvögel in Europa verbreitet. Nach Angaben des französischen Landwirtschaftsministeriums sind derzeit 29 Länder auf dem gesamten europäischen Kontinent betroffen. Es gibt fast 400 Ausbrüche in landwirtschaftlichen Betrieben und 700 Fälle bei Wildtieren.

    Lesen Sie auch: Vogelgrippe: Ausbruch in einem Betrieb in Nordfrankreich entdeckt