Schlagwort: Vertrag

  • Airbus kurz vor Rekordauftrag über 500 A320 für 50 Milliarden US-Dollar

    Airbus kurz vor Rekordauftrag über 500 A320 für 50 Milliarden US-Dollar

    Noch vor der Eröffnung der Paris Air Show am 19. Juni erwartet Airbus von der indischen Billigfluggesellschaft Indigo einen Megaauftrag über 500 Flugzeuge. Einer der volumenmäßig größten Aufträge in der Geschichte des Luftfahrtkonzerns aus Toulouse.

    Die indische Billigfluggesellschaft Indigo soll bei Airbus einen gigantischen Auftrag über den Kauf von 500 Flugzeugen der A320-Familie platziert haben.

    Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete aus industrienahen Quellen, dass der Flugzeughersteller aus Toulouse kurz vor dem Abschluss dieses Megaauftrags stehe. Es wäre der größte Einzelauftrag in der Geschichte von Airbus und würde die Dominanz von Airbus auf dem sich schnell entwickelnden indischen Markt bestätigen.

    Ein Vertrag im Wert von 50 Milliarden Dollar
    Nach dem Listenpreis könnte dieser Verkauf die 50-Milliarden-Dollar-Marke erreichen, auch wenn bei dieser Art von großen internationalen Verträgen die Rabatte erheblich sein können. Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire war der Erste, der im Februar auf seiner Reise nach Indien bei einem Zwischenstopp in Neu Delhi auf dem Weg zu einem G20-Treffen in Bangalore bekannt gab, dass Indigo sich für Airbus als Lieferant von „mehreren hundert Flugzeugen“ entschieden habe.

    Indigo, ein Großkunde von Airbus
    In den letzten Jahren hatte Airbus bereits 830 Flugzeuge der A320-Familie bei Indigo platzieren können, wodurch die indische Fluggesellschaft zu einem ihrer größten Kunden wurde. Von den 830 Flugzeugen müssen derzeit noch 488 ausgeliefert werden. Der Billigflieger hat es sich zur Gewohnheit gemacht, bei Airbus in aufeinanderfolgenden Wellen zu bestellen, zuletzt 2019 mit 300 A320. Die starke Position von Airbus bei Indigo machten den europäischen Luftfahrtkonzern zum Favoriten auch für diesen neuen Vertrag gegenüber seinem amerikanischen Rivalen Boeing, der die 737 MAX anbietet. Indigo, das bislang vor allem innerindische Flüge anbietet, plant, künftig auch internationale Flüge anzubieten.

    Härterer Wettbewerb um Langstreckenflugzeuge
    Daher will Indigo auch mehrere Exemplare von Langstreckenflugzeugen in die Mega-Bestellung aufnehmen. Airbus bietet seinen A330 NEO in Konkurrenz zu dem Dreamliner von Boeing an. Indischen Analysten zufolge wird der Wettbewerb um diesen Teil des Auftrags, für den die Anzahl der Flugzeuge noch nicht bekannt gegeben wurde, gegenüber dem amerikanischen Rivalen enger ausfallen.

    Im Februar dieses Jahres hatte Air India, die der Tata-Gruppe gehört, 250 Flugzeuge bei Airbus bestellt: 140 A320 NEO und 70 A321 NEO sowie 34 Langstreckenflugzeuge vom Typ A350-1000 und sechs A350-900. Der Listenpreis für den Verkauf wurde auf 70 Milliarden US-Dollar geschätzt. Air India hatte zur gleichen Zeit 220 Boeing-Flugzeuge gekauft.

  • Rekord: Air India bestellt über 250 Airbus-Flugzeuge

    Rekord: Air India bestellt über 250 Airbus-Flugzeuge

    Air India unterzeichnete gestern eine Absichtserklärung für 250 Airbus-Flugzeuge. Die ersten Lieferungen sollen bereits Ende des Jahres  beginnen. Am Valentinstag orderte die indische Fluggesellschaft 140 A320neo und 70 A321neo für die Mittelstrecke, 34 A350-1000 und 6 A350-900 für die Langstrecke. Air India hat gestern offiziell ihre Absicht bestätigt, 250 Airbus-Flugzeuge zu erwerben. „Ein historischer Moment“ sowohl für die Fluggesellschaft als auch den Flugzeughersteller, betonte Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus. Diese Aufträge wurden im Rahmen eines Rekordauftrags über 400 Flugzeuge erteilt, den Air India bei Airbus und Boeing unterschrieben hat, um das erwartete Wachstum des riesigen indischen Marktes zu bewältigen. Die im letzten Jahr privatisierte und nunmehr im Besitz des Tata-Konzerns befindliche indische Fluggesellschaft will mit dem ersten Kauf neuer Flugzeuge seit 2006 ihre Flotte modernisieren und erweitern, aber auch mit ihren künftigen Airbus-Flugz…

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  • Airbus: Australische Fluggesellschaft Qantas bestellt 12 Flugzeuge vom Typ A350

    Airbus: Australische Fluggesellschaft Qantas bestellt 12 Flugzeuge vom Typ A350

    Die australische Fluggesellschaft Quantas bestellt 12 Airbus A350-1000, um von Sydney aus Nonstop-Flüge nach London und New York durchzuführen. Qantas bestätigt außerdem, dass sie 40 Flugzeuge des Typs A321 XLR und A220 bei Airbus bestellt und Kaufoptionen für weitere 94 dieser Flugzeuge bis Ende 2034 erworben hat.

    Die australische Fluggesellschaft Qantas kündigte am Montag an, dass sie bis Ende 2025 die weltweit ersten kommerziellen Nonstop-Flüge von Sydney nach London und New York anbieten werde.

    Lesen Sie auch: Airbus: Supervertrag über 80 A320neo

    17 Stunden ohne Zwischenstopp
    Qantas führte 2019 bereits einen Testflug auf der Strecke London-Sydney durch. Der 17.750 Kilometer lange Flug dauerte 19 Stunden und 19 Minuten. Auch der 16.200 Kilometer lange Testflug New York-Sydney dauerte etwas mehr als 19 Stunden.

    Singapore Airlines betreibt derzeit den längsten kommerziellen Nonstop-Flug der Welt zwischen Singapur und New York mit rund 19 Stunden. Qantas betreibt bereits eine 14.498 Kilometer lange Strecke Perth-London, die 17 Stunden dauert.

    Lesen Sie auch: A380 mit Wasserstoffantrieb: Airbus enthüllt Pläne für einen emissionsfreien Luftverkehr

    Qantas erklärte, dass das neue A350-Flugzeug für insgesamt 238 Passagiere mit einer ersten Klasse konfiguriert wird, die ein separates Bett, einen verstellbaren Sessel und einen Kleiderschrank bietet. Die Fluggesellschaft verspricht geräumigere Economy-Abteile und einen Bereich, der für „Bewegung, Stretching und Flüssigkeitsaufnahme“ konzipiert ist.

    Gleichzeitig bestätigte Qantas, dass sie auch 40 Flugzeuge des Typs A321 XLR und A220 bei Airbus bestellt. Darüber hinaus hat die Fluggesellschaft Kaufoptionen für weitere 94 dieser Flugzeuge bis Ende 2034 erworben.

    Lesen Sie auch: Airbus: Kuwait Airways kauft 31 Flugzeuge für 5.3 Milliarden Euro

    Das neue Flugzeug werde die Emissionen um mindestens 15% senken, wenn es mit fossilen Brennstoffen betrieben wird, und noch mehr, wenn es nachhaltigen Flugkraftstoff verwenden würde, versicherte der Quantas-Chef Alan Joyce.

    Die A350-1000-Flugzeuge werden von Rolls-Royce Trent XWB-97-Turbotriebwerken angetrieben, die so konstruiert sind, dass sie 25 % weniger Treibstoff verbrauchen als die vorherige Flugzeuggeneration.

    „Nach dem Ende der Pandemie sind wir ein strukturell anderes Unternehmen“, betonte Alan Joyce. „Unser inländischer Marktanteil ist höher und die Nachfrage nach internationalen Direktflügen ist noch stärker als vor dem Covid“.

    Qantas wollte sich über das Gesamtvolumen des Vertrages nicht äussern, gab aber an, einen erheblichen Rabatt auf den Standardpreis der Flugzeuge erhalten zu haben.

  • Airbus: Supervertrag über 80 A320neo

    Airbus: Supervertrag über 80 A320neo

    Am Montag, dem 11. April, gab Airbus die Bestellung von 80 Flugzeugen der A320neo-Familie bekannt. Das in Singapur ansässige Unternehmen BOC Aviation unterzeichnete einen festen Vertrag über zwanzig A320neo, fünfzig A321neo, die größere Version des erfolgreichen Single-Aisle-Flugzeugs von Airbus, und zehn Langstreckenflugzeuge vom Typ A321XLR.

    Laut der offiziellen Preisliste von Airbus hat der Vertrag einen Wert von 10 Milliarden US-Dollar. Auch wenn Experten wissen, dass diese Summe aufgrund der zahlreichen Rabatte des europäischen Flugzeugherstellers nicht erreicht wird, ist der Deal zwischen dem Flugzeughersteller und dem Leasingunternehmen BOC Aviation ein „außergewöhnlicher“ Auftrag.

    BOC Aviation, ein Großkunde von Airbus.
    „Die Auslieferung aller Flugzeuge ist zwischen 2027 und 2029 geplant“, betonte BOC Aviation in einer Pressemitteilung. Die Zahl der Airbus-Flugzeuge bei dem Unternehmen wird damit auf 546 Flugzeuge ansteigen. BOC wird so zu einem der größten Kunden von Airbus.

    Der in Toulouse ansässige Flugzeughersteller kann seinen Nettoauftragsbestand seit Anfang 2022 fast verdoppeln: Ende März lag er bei 83 Flugzeugen, so die jüngsten Zahlen von Airbus. 2022 will das Unternehmen 720 Flugzeuge ausliefern, gegenüber 611 im Vorjahr. 7.900 Exemplare des A320neo sind bisher bestellt. Mehr als 2.100 davon wurden seit der Indienststellung dieses Flugzeugtyps vor sechs Jahren ausgeliefert, so der europäische Konzern.

  • U-Boot-Affäre: Paris ruft seine Botschafter aus den USA und Australien zurück

    U-Boot-Affäre: Paris ruft seine Botschafter aus den USA und Australien zurück

    Der diplomatische Sturm, der durch die Annullierung eines Jahrhundertvertrags über 12 U-Boote ausgelöst wurde, beruhigt sich nicht. Frankreich fühlt sich verraten und hat am Freitag, 17. September, seine Botschafter aus Australien und den Vereinigten Staaten abberufen. Eine Premiere. Dies ist eine noch nie dagewesene Entscheidung. Frankreich hat noch nie seinen Botschafter in den Vereinigten Staaten abberufen. Die Abberufung eines Botschafters erfolgt kurz vor dem Abbruch der Beziehungen zwischen zwei Ländern. Selbst im Jahr 2003, während der Irak-Krise, hat Frankreich dies nicht getan. Diese Geste soll den Zorn von Paris zum Ausdruck bringen. Washington wartet darauf, dass sich die Franzosen beruhigenFrankreich ist wütend, nicht nur, weil ein kommerzieller Vertrag über 12 militärische U-Boote auf dem Spiel steht, sondern auch, weil es um grundlegende strategische Interessen geht. Frankreich hat in den indo-pazifischen Raum investiert und wird nun rücksichtslos aus einer Partnerschaft …

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