Schlagwort: Vermischtes

  • Pizzeria-Besitzer soll Angestellten getötet und zerstückelt zu haben

    Pizzeria-Besitzer soll Angestellten getötet und zerstückelt zu haben

    Die zerstückelte Leiche eines italienischen Pizzabäckers war zwei Monate nach seinem Verschwinden in einem Graben im Jahr 2019 gefunden worden. Fast zwei Jahre später wurde nun sein Ex-Boss in Gewahrsam genommen.

    Gegen den Chef einer Pizzeria in der kleinen Isère-Gemeinde Montalieu-Vercieu wurde am Dienstagnachmittag ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes eingeleitet. Er wird verdächtigt, an der Ermordung und Zerstückelung eines seiner Angestellten beteiligt gewesen zu sein, eines Italieners, dessen Leiche im September 2019 in Charette gefunden wurde, teilte die Staatsanwaltschaft Grenoble gegenüber France Bleu Isère und Franceinfo mit und bestätigte damit Informationen des Dauphiné libéré vom Mittwoch, 2. Juni. Der Restaurantbesitzer wurde in Untersuchungshaft genommen. Er bestreitet jedoch jede Verwicklung in den Mord an seinem Mitarbeiter Vittorio Barruffo im Jahr 2019.

    Die Leiche des 44-jährigen Mannes war zwei Monate nach seinem Verschwinden in einem Graben in Charette gefunden worden, erinnert France Bleu Isère. Die Leiche war zerstückelt und in eine Plane ein gewickelt. Neben dem Besitzer der Pizzeria wurden auch zwei Frauen in Gewahrsam genommen, wurden aber ohne weitere Maßnahmen kurz darauf wieder freigelassen, sagt der Staatsanwalt Eric Vaillant.

    Gegen einen weiteren Mann wird wegen Mordes ermittelt
    Außerdem war einer der Mitbewohner des Opfers bereits im Jahr 2020 in Italien verhaftet worden. Auch gegen diesen 29-jährigen Mann wird seither wegen des Mordes an Vittorio Barruffo ermittelt.

  • Rambo in der Dordogne: 300 Gendarmen jagen flüchtigen Ex-Soldaten

    Rambo in der Dordogne: 300 Gendarmen jagen flüchtigen Ex-Soldaten

    Die Suche nach dem Mann, der am Wochenende in der Dordogne auf Gendarmen geschossen hat, geht auch am Montag, 31. Mai, weiter. Der Verdächtige wird in einem Waldgebiet vermutet. Mehr als 300 Gendarmen sind für die Suche mobilisiert.

    Wie lange wird er sich verstecken können? Der Mann, der am Samstagabend in Lardin-Saint-Lazare in der Dordogne, etwa dreißig Kilometer von Sarlat entfernt, auf die zu einem Familienstreit gerufenen Gendarmen geschossen hat, ist am Montag, dem 31. Mai, immer noch unauffindbar.

    300 Gendarmen mobilisiert
    Die Suche wurde auch in der Nacht von Sonntag auf Montag fortgesetzt. „Es wurden Kontrollen vor Ort durchgeführt, die aber erfolglos blieben“, meldete die Gendarmerie am Montagmorgen. Der Flüchtige konnte noch nicht lokalisiert werden, so France Bleu Périgord.

    Mehr als 300 Gendarmen sind vor Ort im Einsatz, begleitet von Hundestaffeln, sieben gepanzerten Fahrzeugen, sieben Hubschraubern und den Männern des Sondereinsatzkommandos GIGN aus Toulouse und der Region Paris.

    Die 1800 Einwohner des Dorfes Le Lardin-Saint-Lazare sollen auch heute zu ihrem eigenen Schutz in ihren Häusern bleiben. Die Dorfschule bleibt für den Tag geschlossen, der Schulbus fährt heute nicht und die in der Region ansässigen Unternehmen wurden gebeten, ihre Mitarbeiter nicht einzubestellen.

    Der flüchtige Schütze konnte dank der elektronischen Fussfessel, mit der er schon seit einigen Wochen ausgestattet ist, grob geortet werden. Er befindet sich in einem schwer zugänglichen, bewaldeten und zerklüfteten Gebiet an einem Ort namens La Roche Chapelane auf dem Gemeindegebiet von Condat-sur-Vézère in der Dordogne. Er bleibt aber im Moment unauffindbar. Der Sektor umfasst eine Fläche von 4 km². „Unser Ziel ist es, ihn zu verhaften und dabei jegliches Blutvergießen auf beiden Seiten zu vermeiden“, sagte der Präfekt der Dordogne Frederic Perissat gegenüber dem lokalen Fernsehen.

    Die Polizei ist mehrmals in Kontakt mit dem Flüchtigen gekommen, aber jedes Mal ist auf sie geschossen worden. Der Mann trägt mindestens eine scharfe Schrotflinte und ein Messer bei sich. Er zögerte nicht, mehrere Fahrzeuge der Gendarmerie anzugreifen und auf einen Hubschrauber zu schiessen.

    Ein ehemaliger Soldat
    Der Schütze ist ein 29-jähriger ehemaliger Soldat, der fünf Jahre lang im 126. Infanterieregiment in Brive-la-Gaillarde, Corrèze, diente. Er ist der Vater von drei Kindern. In der Vergangenheit wurde er zwischen 2015 und 2020 bereits viermal wegen häuslicher Gewalt gegen seine Ex-Freundin verurteilt. Seine achtmonatige Haftstrafe war Ende letzten Jahres durch das Tragen einer elektronischen Fußfessel ersetzt worden.

  • Dordogne: Bewaffneter Mann schießt auf Gendarmen in Lardin-Saint-Lazare, die Einwohner werden aufgerufen, zu Hause zu bleiben

    Dordogne: Bewaffneter Mann schießt auf Gendarmen in Lardin-Saint-Lazare, die Einwohner werden aufgerufen, zu Hause zu bleiben

    Die Gendarmen griffen in der Nacht nach einem Familienstreit ein. Der Verdächtige, ein ehemaliger Soldat, der für häusliche Gewalt bekannt ist, wurde nach seiner Flucht in einem Waldgebiet gesichtet, sagte der Präfekt der Dordogne gegenüber Franceinfo.

    Ein bewaffneter Mann wird seit Sonntagmorgen, 30. Mai, in Lardin-Saint-Lazare in der Dordogne gesucht, berichtet France Bleu Périgord. „Die Person wurde in einer bewaldeten Umgebung gesichtet“, sagt Frédéric Périssat, Präfekt der Dordogne auf Franceinfo.

    „Es gab gestern Abend einen Familienstreit und ein bewaffneter Mann eröffnete das Feuer auf die eintreffenden Gendarmen“, sagte auf France Bleu Périgord der Präfekt der Dordogne, der die Bewohner aufforderte, ihre Hüser nicht zu verlassen. „Das Ziel ist es, einen möglichst dichten Perimeter einzurichten, um die Person dingfest zu machen“, fügte er hinzu. „Er bewegt sich in einer waldreichen Umgebung. Wir müssen ihm folgen und dabei vorsichtig sein und einen gewissen Abstand halten, um keine Menschenleben zu gefährden.“

    Ein ehemaliger Militärangehöriger bekannt für häusliche Gewalt
    Seit Mitte der Nacht versuchen die Gendarmen, den flüchtigen mann aufzugreifen, nachdem sie gegen Mitternacht zu einem Familienstreit gerufen wurden. Nach Informationen von Franceinfo tauchte der etwa dreißigjährige Verdächtige in der Wohnung seiner Ex-Mitbewohnerin auf und griff ihren neuen Freund gewaltsam an. Diesem gelang daraufhin die Flucht. Er wurde von dem Verdächtigen beschossen, wurde aber wohl nicht getroffen, so Franceinfo. An diesem Punkt griffen die Gendarmen ein und wurden ebenfalls beschossen. Zwei ihrer Fahrzeuge wurden durch die Schüsse schwer beschädigt.

    Der Schütze war gerade aus dem Gefängnis entlassen worden und trug eine elektronische Fußfessel, erfuhr France Bleu Périgord von der Präfektur. Er war stark alkoholisiert und wurde um 5 Uhr morgens vom Bürgermeister des Ortes gesehen. Etwa 160 Gendarmen wurden für die Suche mobilisiert. Der Verdächtige ist ein ehemaliger Soldat, bekannt für häusliche Gewalt. Seine Ex-Freundin und seine Kinder wurden nicht verletzt. Sie wurden von der Polizei in Sicherheit gebracht.

    Der Präfekt der Dordogne ruft die Einwohner auf, zu Hause zu bleiben, er bittet auch alle Autofahrer, das Gebiet weiträumig zu meiden. Mehrere Straßen wurden für den Verkehr gesperrt.

  • Was über den Messerangriff auf eine Polizistin in La Chapelle-sur-Erdre bekannt ist

    Was über den Messerangriff auf eine Polizistin in La Chapelle-sur-Erdre bekannt ist

    Der Verdächtige des Messerangriffs auf eine Polizistin in Loire-Atlantique starb, nachdem oder während er von der Gendarmerie festgenommen wurde.

    Die Fahndung dauerte nur ein paar Stunden. Der Verdächtige des Angriffs auf eine Gemeindepolizistin in La-Chapelle-sur-Erdre (Loire-Atlantique), in der Nähe von Nantes, am Freitag, den 28. Mai, starb, nachdem er von der Gendarmerie dingfest gemacht wurde. Zwei von Gendarmen wurden bei einem Schusswechsel mit dem Angreifer verletzt. Hier ist, was Franceinfo über diesen erneuten Angriff auf ein Mitglied der Polizei berichtet.

    Eine Stadtpolizistin wurde mit einem Messer angegriffen
    Am Freitagmorgen gegen 10 Uhr wurde eine fünfzigjährige Polizistin in den Räumen der Gemeindepolizei der Stadt La Chapelle-sur-Erdre mit einem Messer angegriffen.

    Das Opfer wurde an den Beinen verletzt und ihre Waffe, ein Revolver, wurde ihr abgenommen. Der Verdächtige flüchtete dann mit dem Auto und anschließend zu Fuß. Die Polizistin wurde als Notfall ins Krankenhaus gebracht. Ihr Leben sei zum Glück nicht mehr in Gefahr, sagte Innenminister Gerald Darmanin.

    Eine umfangreiche, aber kurze Fahndung
    Es wurden grosse polizeiliche Mittel eingesetzt, um den Angreifer auf der Flucht zu stoppen. Etwa 250 Gendarmen, darunter die Einsatzgruppe GIGN, eine Staffel der mobilen Gendarmerie, sowie zwei Hubschrauber waren schnell vor Ort. Umliegende Geschäfte und Schulen wurden abgeriegelt und eine Departementsstraße wurde gesperrt.

    Der Verdächtige starb, nachdem er zwei Gendarmen verletzt hatte
    Auf seiner Flucht beschoss der Mann mit der der Polizistin gestohlenen Waffe eine Gruppe Gendarmen. Zwei von ihnen wurden in die Hand respektive den Arm getroffen. Die Gendarmen konnten anschliessend den Angreifer neutralisieren und festnehmen. Er wurde bei dem Schusswechsel schwer verletzt und starb kurz darauf an seinen Verletzungen.

     

    Ein radikalisierter, schizophrener Angreifer, der den Behörden bekannt ist
    Der 39-jährige Verdächtige hatte gerade eine achtjährige Haftstrafe wegen bewaffneten Raubüberfalls verbüßt. Er wurde am 22. März nach Ablauf seiner Haftstrafe entlassen. Er ist nie wegen Terrorismus verurteilt worden.

    Als er inhaftiert wurde, bemerkte die Gefängnisverwaltung Anzeichen einer Radikalisierung: Isolation von anderen Insassen, rigorose Ausübung des Islam usw. Er war in der Datenbank für mögliche islamistische Gefährder (FSPRT) registriert. Als schizophren diagnostiziert, litt er wohl auch im Gefängnis von wahnhaften Phantasien.

    Nach seiner Entlassung aus der Haft wurde der Mann einer sozialgerichtlichen Überwachung unterstellt, die auch eine Betreuungspflicht beinhaltete. Er wurde in einer therapeutischen Wohnung untergebracht und von einem auf seine psychiatrische Erkrankung spezialisierten Verein überwacht.

    Der Innenminister begab sich zum Tatort
    Der Innenminister sagte eine geplante Reise ab und begab sich mit Sarah El Haïry, Staatssekretärin für Jugend und Engagement und Stadträtin von Nantes, an den Tatort. Gérald Darmanin würdigte die „Reaktivität“ der nationalen Gendarmerie, die „Qualität des Eingreifens der Gendarmen“, und lobte den „Mut“ der angegriffenen Stadtpolizistin.

  • Stadtpolizistin bei Messerangriff in der Nähe von Nantes schwer verletzt, Verdächtiger festgenommen

    Stadtpolizistin bei Messerangriff in der Nähe von Nantes schwer verletzt, Verdächtiger festgenommen

    Die Polizistin wurde am Freitag kurz nach 10 Uhr in La Chapelle-sur-Erdre, Loire-Atlantique, angegriffen.

    Eine Gemeindepolizistin wurde am Freitag, dem 28. Mai kurz nach 10 Uhr in den Räumlichkeiten der Gemeindepolizei in La Chapelle-sur-Erdre, in der Nähe von Nantes (Loire-Atlantique), mit einem Messer angegriffen. Das Opfer, das schwer verletzt wurde, wurde in die unteren Gliedmaßen getroffen und seine Waffe, ein Revolver, wurde gestohlen, so Polizeiquellen gegenüber France Télévisions.

    Der Verdächtige verließ den Tatort in einem Auto, das später in der Nähe verunglückt gefunden wurde, bevor er seine Flucht zu Fuß fortsetzte. Er wurde schließlich einige Stunden später, nicht weit vom Tatort entfernt, nach einem Schusswechsel mit Gendarmen verhaftet. Mindestens zwei von ihnen wurden verletzt.

    Ein großes Polizeiaufgebot, darunter auch die Sondereinsatzgruppe GIGN, wurde am Tatort eingesetzt. Eine Departementstraße wurde gesperrt und die Bewohner der Gegend um La Chapelle-sur-Erdre wurden gebeten, die Umgebung zu meiden und zu Hause zu bleiben.

  • Leichen einer Mutter und ihrer beiden Kinder in Saint-Germain-lès-Arpajon gefunden

    Leichen einer Mutter und ihrer beiden Kinder in Saint-Germain-lès-Arpajon gefunden

    Die Feuerwehr wurde von einer Freundin der Mutter alarmiert, die ihr gegenüber angedeutet hatte, ihr Leben beenden zu wollen.

    Drei leblose Körper, eine Mutter und ihre zwei Kinder, wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 16. Mai, in einer Wohnung in Saint-Germain-lès-Arpajon, in Essonne, gefunden, meldet Franceinfo.

    Gegen 1:05 Uhr wurde die Feuerwehr von einer Freundin der Mutter alarmiert, die ihr gegenüber angekündigt hatte, dass sie ihr Leben beenden wolle. Als sie am Wohnort der Familie eintrafen, fanden die Feuerwehrleute, die von Männern des Sicherheitsdienstes des Departements Essonne begleitet wurden, die Leiche der 30-jährigen Mutter und ihrer beiden Töchter im Alter von 8 und 7 Monaten, die mit Messerstichen getötet worden waren.

    Laut Franceinfo gab sich die Frau selbst den Tod auf die gleiche Weise, nachdem sie ihre beiden Kinder getötet hatte.

  • Doppelmord in den Cevennen: Was man über den flüchtigen Verdächtigen weiss

    Doppelmord in den Cevennen: Was man über den flüchtigen Verdächtigen weiss

    Es werden viele ordnungskräfte eingesetzt, um den mutmaßlichen Schützen zu finden, dessen Persönlichkeit als „besonders“ und „paranoider Typ“ beschrieben wird, so der Staatsanwalt von Alès.

    Die Fahndung geht am Mittwoch, 12. Mai, in den Cevennen rund um das Dorf Les Plantiers auf Hochtouren weiter, wo ein 29-jähriger Mann am Dienstag, 11. Mai, seinen Chef und einen Kollegen in einem Sägewerk durch Schüsse getötet hat. Der Mitarbeiter hatte „seinen Chef nicht gegrüßt, der ihn daraufhin zur Rede stellte. Der Verdächtige zog eine Handfeuerwaffe und eröffnete sofort das Feuer“, so der Staatsanwalt von Alès. Der Verdächtige eilte dann nach Hause, holte eine weitere Waffe und flüchtete in den Wald.

    Hunderte von Gendarmen in den Wäldern unterwegs
    Mehr als 24 Stunden nach dem Doppelmord bleiben „300 Gendarmen mobilisiert“, so Oberst Laurent Haas im Interview mit France Bleu Gard Lozère. Eine Hundertschaft von ihnen verfolgte auch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Spur des Flüchtenden. Das steile, bergige und bewaldete Suchgebiet wurde auf „ein Viereck von 15 Kilometer mal 15 Kilometer“ erweitert.

    Les Plantiers, im nördlichen Gard gelegen, ist eine kleine Stadt, umgeben von kleineren Bergen und Nadelwäldern, mit 10 Weilern, die von einem Fluss durchzogen sind. „Wir sind noch immer auf der Suche“, sagte ein Sprecher der Gendarmerie gegenüber Reportern.

    Höhlen werden durchsucht, Hubschrauber und Drohnen suchen mit Infrarotkameras
    Die Gendarmerie setzt modernste Mittel ein, um den Schützen zu finden, so Oberst Haas. Das Gelände wird überflogen von Drohnen und sieben Hubschraubern.

    „Es ist aber immer noch schwierig, jemanden in einem Sektor aufzuscheuchen, den er in- und auswendig kennt und in dem es unzählige Versteckmöglichkeiten gibt“, fügte der Gendarmeriesprecher hinzu. „Alle Schafställe und Höhlen in der Gegend werden durchsucht, um sicher zu gehen, dass er darin keinen Unterschlupf gefunden hat“, sagte er. Ein Saint-Hubert-Hund, dessen spezielles Geruchsvermögen anderen Rassen überlegen ist, nimmt ebenfalls an den Operationen teil.

    Die „besondere“ Persönlichkeit des Verdächtigen
    Der mutmaßliche Mörder, 29 Jahre alt und Mitglied eines Schützenvereins, hat eine „sehr besondere Persönlichkeit“, sagte am Dienstag der Staatsanwalt von Alès François Schneider und erwähnte während einer Pressekonferenz in der nahe gelegenen Stadt Saumane „ein ziemlich beunruhigendes Verhalten von paranoider Art“ das der Verdächtige seit einiger Zeit gezeigt habe. Er Streit gehabt mit dem ehemaligen Bürgermeister des Dorfes und „war auch im Konflikt mit seinem Arbeitgeber wegen der Arbeitszeiten“, so Schneider weiter.

    Bewohner sind in ihren Wohnungen und Häusern eingeschlossen
    „Wir wissen nicht, wozu der Verdächtige fähig ist“, sagte ein Jäger und erklärte gegenüber France Bleu Gard Lozère, er sei mit seinem „Gewehr zur Hand“ zu Hause geblieben. Die Bewohner des Sektors werden gebeten, auch an diesem Mittwoch in ihren Häusern zu bleiben. „Die Menschen haben sich organisiert, sie treffen sich auf dem Dorfplatz und sind nur unterwegs, wenn absolut nötig“, erklärt die Unterpräfektin der Region, Sabadia Tamelikecht.

    Lesen Sie auch diesen Artikel:

    Gard: Chef und ein Angestellter eines Sägewerks getötet, der mutmaßliche Schütze auf der Flucht

  • Gard: Chef und ein Angestellter eines Sägewerks getötet, der mutmaßliche Schütze auf der Flucht

    Gard: Chef und ein Angestellter eines Sägewerks getötet, der mutmaßliche Schütze auf der Flucht

    Nachdem er seine beiden Kollegen am Dienstagmorgen in einem Sägewerk in Plantiers in den Cevennen (Gard) getötet hatte, flüchtete der mutmaßliche Mörder in den Wald.

    Zwei Männer wurden am Dienstag, dem 11. Mai, in den frühen Morgenstunden in der Gemeinde Plantiers in den Cevennen (Gard) erschossen. Dies geht aus Informationen von France Bleu Gard Lozère hervor, die von dem Staatsanwalt von Alès, François Schneider, bestätigt wurden. Der mutmaßliche Täter ist auf der Flucht.

    Nachdem er einen seiner Kollegen und seinen Chef erschossen hatte, flüchtete der mutmaßliche Täter, der einen Waffenschein für Sportwaffen besitzt, in den Wald und wird von den vor Ort eingesetzten Gendarmen gesucht, so François Schneider. „Es ist der Polizei derzeit noch nicht möglich seinen Aufenthaltsort festzustellen“, sagte der Staatsanwalt und fügte hinzu, dass ein mobiles Einsatzkommando angesichts der Gefährlichkeit des Täters vor Ort erwartet wird.

    In dem Dorf mit 260 Einwohnern wurde ein Krisenstab eingerichtet. Die Behörden rufen die Bewohner des Dorfes dazu auf, in ihren Häusern zu bleiben, bis die Gendarmen den mutmaßlichen Schützen festgenommen haben.

  • Das Innenministerium hat 30.000 Kameras bestellt, um französische Polizisten auszurüsten

    Das Innenministerium hat 30.000 Kameras bestellt, um französische Polizisten auszurüsten

    Die Kameras sollen ab Juli ausgeliefert werden, so der US-Hersteller Motorola Solutions. Das Innenministerium hat einen 15-Millionen-Euro-Vertrag unterzeichnet, um Polizisten und Gendarmen mit 30.000 Minikameras auszustatten, teilte Motorola Solutions am Donnerstag, 6. Mai, mit. Diese Kameras sollen ab Juli ausgeliefert werden, so der amerikanische Hersteller. Dieser Kauf war im vergangenen September von Gérald Darmanin angekündigt worden, um den Ordnungskräften dieselben Möglichkeiten zu geben, da sie regelmäßig von Zeugen bei ihren Einsätzen gefilmt werden. Diese Technologie soll auch dabei helfen, das Racial Profiling zu bekämpfen, das der Polizei häufig vorgeworfen wird. Die 10.400 Kameras, mit denen Polizeibeamte derzeit bereits ausgestattet sind, werden für ihre geringe Autonomie kritisiert. „Eine Patrouille dauert acht Stunden, eine Batterieladung zwischen zwei und vier Stunden, daher können sie nicht von Anfang an laufen. Im Moment lautet die Anweisung, die Kamera zu starten, w…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Paris: Ein Amerikaner erstattet Anzeige gegen die Polizei wegen „verschärfter Gewalt und Diskriminierung“

    Paris: Ein Amerikaner erstattet Anzeige gegen die Polizei wegen „verschärfter Gewalt und Diskriminierung“

    Das mutmaßliche Opfer erstattete Anzeige gegen X, für Vorfälle, die sich vor zehn Tagen in der Polizeistation des Vᵉ arrondissement von Paris ereigneten.

    Ein 28-jähriger Amerikaner erstattete am Dienstag, dem 13. April, Anzeige wegen „schwerer Gewalt und Diskriminierung“, nachdem er auf der Polizeiwache im Vᵉ Arrondissement von Paris in einer Ausnüchterungszelle gesessen hatte, berichtete France Bleu Paris und bestätigte damit einen Bericht in Le Parisien.

    Gewalttätigkeiten in der Ausnüchterungszelle
    Die Pariser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen „vorsätzlicher Gewalt durch eine Person des öffentlichen Lebens“ eingeleitet. Der 28-jährige Amerikaner, der am 9. April nach einer Party verhaftet wurde, sagte, er sei im betrunkenen Zustand Opfer von Gewalt geworden. Daraufhin reichte er eine Klage gegen X ein.

    Die Ermittlungen wurden an die Ethik-Abteilung der Pariser Polizei übergeben.