Schlagwort: Verletzter Jugendlicher

  • Brutale Auseinandersetzung mit Axt in Lokalbahnhof: Vier Jugendliche verletzt, zwei davon schwer

    Brutale Auseinandersetzung mit Axt in Lokalbahnhof: Vier Jugendliche verletzt, zwei davon schwer

    Am Montagmorgen, dem 4. November, ereignete sich im Pariser Nahverkehr eine heftige Auseinandersetzung, die einen Bahnhof auf der Linie RER E in Ozoir-la-Ferrière (Seine-et-Marne) zum Schauplatz einer blutigen Eskalation machte. Nach ersten Erkenntnissen eskalierte eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen so sehr, dass eine Axt zum Einsatz kam – ein schockierendes Szenario, das Entsetzen und Fragen zurücklässt. Laut Polizeiangaben brach der Streit zwischen den betroffenen Jugendlichen gegen 8 Uhr morgens aus. Die Folgen des Streits sind schwerwiegend: Vier Jugendliche wurden verletzt, zwei davon schwer. Einer der Jugendlichen verlor eine Hand, während ein anderer eine schwere Kopfverletzung erlitt. Ein solches Maß an Gewalt auf einer Bahnstation ist in Frankreich selten und hinterlässt verständlicherweise bei vielen Menschen ein Gefühl von Unbehagen. Junge Täter, brutale Taten Die betroffenen Jugendlichen, so die Polizeiquellen, sind zwischen 16 und 17 Jahre alt. Dass ein…

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  • Schwere Auseinandersetzungen in Poitiers: Fünf Verletzte – Drogenhandel als mutmaßlicher Auslöser

    Schwere Auseinandersetzungen in Poitiers: Fünf Verletzte – Drogenhandel als mutmaßlicher Auslöser

    In der französischen Stadt Poitiers eskalierte am Donnerstagabend eine heftige Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Gruppen, bei der fünf Menschen verletzt wurden, einige von ihnen schwer. Innenminister Bruno Retailleau informierte am Freitagmorgen über die Vorfälle und bestätigte einen Zusammenhang mit dem Drogenhandel.

    Gegen 22:45 Uhr begannen die Ereignisse laut Retailleau mit einer Schießerei auf ein Restaurant. Die Gewalt entwickelte sich daraufhin schnell zu einer Massenschlägerei zwischen mehreren Gruppen. Die Lage geriet dabei dermaßen außer Kontrolle, dass sich zwischen 400 und 600 Menschen im Umfeld des Restaurants prügelten – so zumindest die ersten Berichte. Laut einer Polizeiquelle, die von französischen Medien zitiert wird, sei die Anzahl aktiver Beteiligter tatsächlich jedoch auf etwa 50 bis 60 Personen begrenzt gewesen. Unter den Verletzten befindet sich ein 15-jähriger Jugendlicher, der eine Schusswunde am…

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  • Schüsse in Marseille: 18-Jähriger schwer verletzt – Ermittlungen eingeleitet

    Schüsse in Marseille: 18-Jähriger schwer verletzt – Ermittlungen eingeleitet

    Ein 18-jähriger Mann wurde am Sonntagabend, dem 26. Mai, in Marseille (Bouches-du-Rhône) schwer verletzt. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur Radio France am Montag aus Polizeiquellen.

    Schüsse auf offener Straße

    Die Schießerei ereignete sich gegen 22:30 Uhr auf offener Straße im 14. Arrondissement der Stadt. Der junge Mann, bekannt für seine Teilnahme am Drogenhandel, wurde dabei am Kopf und im Bauch getroffen. Sein Zustand ist kritisch.

    Flucht und Ermittlungen

    Die Täter sind noch auf der Flucht. Das Büro der Staatsanwaltschaft Marseille hat eine umfassende Untersuchung wegen „versuchten vorsätzlichen Totschlags in organisierter Bande“, „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ und „Sachbeschädigung“ eingeleitet.

    Hintergründe der Tat

    Obwohl die Ermittlungen erst begonnen haben, deuten erste Hinweise darauf hin, dass die Tat im Zusammenhang mit Drogenkriminalität steht. Marseille ist für seine Probleme mit Drogenbanden und die damit einhergehende Gewalt bekannt. Die Polizei arbeitet daran, die Täter zu identifizieren und sie vor Gericht zu bringen.

    Ein Appell an die Öffentlichkeit

    Die Polizei appelliert an die Öffentlichkeit, jegliche Informationen, die zur Aufklärung des Verbrechens führen könnten, zu melden. Jeder Hinweis könnte entscheidend sein, um den Fall zu lösen und weitere Gewalt zu verhindern.

    Diese tragische Episode zeigt einmal mehr die brutale Realität des Drogenhandels und seine verheerenden Auswirkungen auf junge Menschen. In Marseille, wie in vielen anderen Städten, bleibt die Bekämpfung der Drogenkriminalität eine große Herausforderung – doch sie muss bewältigt werden.

    Zu hoffen ist, dass die Ermittlungen schnell Fortschritte machen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Gleichzeitig sollten präventive Maßnahmen verstärkt werden, um junge Menschen vor dem Abgleiten in kriminelle Machenschaften zu schützen.

  • Schockierende Gewalttat in Grasse: 15-Jähriger durch Schüsse schwer verletzt

    Schockierende Gewalttat in Grasse: 15-Jähriger durch Schüsse schwer verletzt

    Am Freitagabend ereignete sich in der südfranzösischen Stadt Grasse eine tragische und beängstigende Tat: Ein 15-jähriger Junge wurde durch mehrere Schüsse schwer verletzt. Diese Nachricht erschütterte die Gemeinde und lässt viele Fragen offen.

    Ein schockierender Angriff

    Der Vorfall ereignete sich gegen 22 Uhr auf dem Boulevard Emmanuel-Rouquier im Stadtteil Fleurs de Grasse. Zwei Täter auf einem Roller eröffneten das Feuer auf den jungen Mann. Die Schüsse trafen den 15-Jährigen am Kopf und verletzten ihn lebensgefährlich. Er wurde sofort ins Krankenhaus nach Nizza gebracht, wo die Ärzte weiterhin um sein Leben kämpfen.

    Hintergründe unklar

    Die Hintergründe dieses brutalen Angriffs sind noch unklar. Die Ermittler der Kriminalpolizei in Nizza arbeiten mit Hochdruck an der Aufklärung des Falles. Der Roller, der mutmaßlich von den Tätern genutzt wurde, wurde kurze Zeit nach der Tat in Grasse gefunden – in Brand gesteckt und somit als Beweismittel kaum mehr zu gebrauchen. Trotzdem bringt diese Spur die Polizei einen Schritt weiter bei der Suche nach den Verantwortlichen.

    Ein Stadtteil in Angst

    Der Stadtteil Fleurs de Grasse steht unter Schock. Die Bewohner sind verunsichert und fragen sich, wie es zu einem solchen Gewaltakt in ihrer Nachbarschaft kommen konnte. Was könnte der Grund für eine so brutale Tat sein? Gibt es eine Vorgeschichte oder handelt es sich um eine zufällige, sinnlose Gewalttat? Diese Fragen stehen momentan im Raum und die Antworten darauf werden mit Spannung erwartet.

    Die Reaktion der Behörden

    Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen versuchten Mordes eingeleitet. In einer Pressemitteilung äußerte sich der Staatsanwalt von Grasse und betonte, dass alle verfügbaren Mittel eingesetzt werden, um die Täter schnellstmöglich zu fassen. „Wir tun alles in unserer Macht stehende, um diesen Fall aufzuklären und die Verantwortlichen vor Gericht zu bringen“, so die klare Ansage.

    Ein Appell an die Öffentlichkeit

    Gleichzeitig rufen die Ermittler die Öffentlichkeit zur Mithilfe auf. Jede noch so kleine Information könnte entscheidend sein. Zeugen, die sich zur Tatzeit in der Nähe des Boulevard Emmanuel-Rouquier aufgehalten haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Unterstützung der Bürger kann oft den entscheidenden Hinweis liefern – denn manchmal sind es gerade die unscheinbaren Details, die zur Aufklärung führen.

    Sicherheitsmaßnahmen und Prävention

    Der Vorfall in Grasse hat die Diskussion über die Sicherheit in französischen Städten erneut angefacht. Die Gemeinde plant verstärkte Maßnahmen, um die Sicherheit zu erhöhen und solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Dazu gehören unter anderem eine verstärkte Polizeipräsenz und der Einsatz von Überwachungstechnologie in besonders gefährdeten Gebieten.

    Während die Ermittlungen weiterlaufen, konzentrieren sich die Gedanken vieler Menschen auf das Opfer und dessen Familie. Die Nachricht von dem Angriff hat eine Welle der Solidarität und Unterstützung ausgelöst. Lokale Initiativen und Hilfsorganisationen bieten der Familie des Jungen ihre Hilfe an. Diese Unterstützung ist in solch schweren Zeiten von unschätzbarem Wert.

    Gewalt und Kriminalität dürfen keine Normalität werden. Jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten – sei es durch Wachsamkeit, durch Unterstützung der Opfer oder durch aktive Teilnahme an Gemeinschaftsinitiativen.

  • Polizeibrutalität in Marseille: Bilder einer Videoüberwachung werden öffentlich

    Polizeibrutalität in Marseille: Bilder einer Videoüberwachung werden öffentlich

    Die Online-Nachrichtenseite Mediapart enthüllte Bilder von Videoüberwachungskameras aus der Nacht vom 1. Juli in Marseille, in der der junge Hedi durch ein Gummigeschoss schwer am Kopf verletzt und von Polizisten brutal zusammengeschlagen wurde.

    Was geschah wirklich in der Nacht vom 1. auf den 2. Juli in Marseille? Am Rande der Unruhen nach dem Tod des jungen Nahel wurde der 21-jährige Hedi von Polizisten schwer am Kopf verletzt, nachdem er unter anderem von einem Gummigeschoss getroffen worden war.

    Bilder von extremer Gewalt
    Vier Beamte der Kriminalitätsbekämpfungsbrigade wurden am 20. Juli wegen „schwerer vorsätzlicher Gewalt“ angeklagt. Nachdem einer der Polizisten bereits zugab, den umstrittenen Schuss mit der Selbstverteidigungswaffe abgegeben zu haben, gab ein anderer zu, an den brutalen Schlägen auf den jungen Mann beteiligt gewesen zu sein. Die beiden anderen Polizisten stritten gegliche Beteiligung ab. Einer der Beamten wurde zunächst in Gewahrsam genommen, später aber wieder freigelassen.

    Am Dienstagabend veröffentlichte die Onlinezeitung Mediapart die Aufnahmen einer Videoüberwachungskameras zum Zeitpunkt des Vorfalls. In einem über drei Minuten langen Video schildert die Onlinezeitung den Ablauf der Ereignisse. Mediapart spricht von einer „extremen Gewalt der unnötigen Schläge“ gegen den jungen Mann.

    Mediapart berichtet außerdem: „Im Gegensatz zu den Aussagen des Polizisten, der erklärt, er habe aus einer Entfernung von 10-15 Metern, vielleicht 15-20 Metern geschossen, erfolgte der Schuss nach unseren Berechnungen (basierend auf dem Moment, in dem der Polizist in Schussposition ist und dem Moment, in dem Hedi zusammenbricht) aus einer Entfernung zwischen 5 und 8,15 Metern“.

    Die weiteren Ermittlungen müssen nun klären, ob der Schuss aus der Selbstverteidigungswaffe legitim war oder nicht. Der junge Hedi mußte sich am 25. September einer weiteren Operation am Kopf unterziehen.

  • Paris: 16-Jähriger schwebt nach Unfall beim „Metro-Surfen“ in Lebensgefahr

    Paris: 16-Jähriger schwebt nach Unfall beim „Metro-Surfen“ in Lebensgefahr

    Am Samstag wurde ein 16-jähriger Jugendlicher in Paris schwer verletzt. Der junge Mann war beim „Surfen“ vom Dach der Metro gestürzt. Eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die Umstände des Unfalls zu klären.

    Der Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr zwischen den Metrostationen Picpus und Bel-Air im 12. Arrondissement der französischen Hauptstadt, wie die Zeitung Actu17 berichtet.

    Der junge Mann, dem es gelungen war, die Wagentür mit einem Vierkantschlüssel zu öffnen, wollte auf das Dach klettern, während der Zug zwischen zwei Stationen auf einem teilweise oberirdischen Abschnitt unterwegs war. Der Kopf des Jugendlichen prallte gegen einen Gegenstand im Tunnel und er stürzte in den Zwischenraum zwischen zwei Waggons. Der 16-Jährige, der in die Klinik Pitié-Salpêtrière gebracht wurde, befindet sich in Lebensgefahr.

    Beim „Train Surfing“ klettert man auf die Dächer von fahrenden U-Bahnen, Zügen oder S-Bahnen und vollführt dort akrobatische Kunststücke, die von Freunden gefilmt werden. Die Videos werden anschließend online gestllt, um die Leistungen der „Surfer“ zu zeigen. das Train Surfing, das vor etwa 15 Jahren in Russland entstanden ist, zieht vor allem junge Leute an, die den Nervenkitzel suchen. Trotz vielfältiger Risiken: Sturz, Kollision mit einem Gegenstand oder einem anderen Zug, Stromschlag…

    Im Jahr 2017 berichtete die Zeitung Le Parisien über den Fall eines anderen Jugendlichen, der auf der gleichen Linie starb, als er ebenfalls versuchte, auf dem Dach der Metro zu „surfen“. Im April 2022 kam in Marseille ein junger Mann beim U-Bahn-Surfen ums Leben.

    Abgesehen von den offensichtlichen Gefahren für Leib und Leben, wird das „Zug-Surfen“ mit einem Jahr Gefängnis und 15.000 Euro Geldstrafe bestraft.

  • Perpignan: 14-jähriger Schüler sticht Mitschüler nieder

    Perpignan: 14-jähriger Schüler sticht Mitschüler nieder

    Am Collège Joseph-Sébastien Pons in Perpignan kam es zu einem tätlichen Angriff, bei dem ein Neuntklässler einen seiner Mitschüler niedergestochen haben soll, wie von der Zeitung L’Indépendant berichtet wird.

    Am Montag, dem 11. September, kam es in der Mittagspause an einer Schule in Perpignan zu einem schrecklichen Vorfall. Wie die Zeitung L’Indépendant berichtet, griff ein Schüler des Collège Joseph-Sébastien Pons in Perpignan einen anderen Schüler mit einem Messer an. Das Opfer soll dabei mehrere Stiche in den Hals erlitten haben. Der Junge wurde sofort von Rettungskräften versorgt und in das Krankenhaus von Perpignan gebracht. Seine Verletzungen sind schwer aber nicht lebensbedrohlich.

    Die Tat ist umso unerklärlicher, als die beiden Jungen als gute Freunde bekannt waren. Der 14-jährige Angreifer war der Polizei bisher nicht bekannt. Er wurde vorläufig von der Schule ausgeschlossen.

    An der Schule wurde eine psychologische Zelle eingerichtet.

  • Erneut Schießerei in Toulouse: 16-Jähriger angeschossen – Täter auf der Flucht

    Erneut Schießerei in Toulouse: 16-Jähriger angeschossen – Täter auf der Flucht

    Am Montagabend, 21. August, wurde ein 16-jähriger Jugendlicher in der Notaufnahme des Krankenhauses Purpan in Toulouse behandelt. Er wies eine Schusswunde auf und sein Gesundheitszustand wurde als besorgniserregend eingestuft. Der oder die Schützen werden gesucht.

    In den letzten Wochen gab es in Toulouse eine Reihe von Schießereien. Das Viertel Empalot ist bekannt für den Handel von Drogen, was zu regelmäßigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden führt. Am Montagabend gegen 23.30 Uhr wurden die Rettungskräfte und die Polizei alarmiert, weil in der Rue Bir Hakeim Schüsse gefallen waren. Als die Polizei am Tatort eintraf, wurde zunächst kein Opfer gefunden.

    Erst im Laufe des Abends fanden die Ermittler durch Querverweise und Nachforschungen heraus, dass ein 16-jähriges Opfer von Bekannten in die Notaufnahme des Krankenhauses Purpan in Toulouse gebracht worden war. Bei seiner Einlieferung wies der Jugendliche eine Schusswunde im Bauchbereich auf. Die Verletzung wurde von den Ärzten als besorgniserregend eingestuft.

    Die Umstände dieser neuen Schießerei sind derzeit noch völlig unklar. Zeugen zufolge soll ein Auto am Tatort vorgefahren sein, bevor einer der Insassen von einer Waffe Gebrauch machte.

    In den letzten Tagen kam es in Toulouse zu einer Reihe von Schießereien. Erst am frühen Nachmittag des 20. August wurde eine Person auf der Place André Abbal angeschossen. Ein 17-jähriger junger Mann wurde von einer Kugel in der Leistengegend getroffen. Seit Beginn der letzten Woche wurden in Toulouse bereits vier Personen durch Schüsse verletzt.

  • Marseille: 19-Jähriger schwebt nach Schießerei in Lebensgefahr

    Marseille: 19-Jähriger schwebt nach Schießerei in Lebensgefahr

    In Marseille schwebt ein 19-jähriger Mann nach einer Schießerei im 15. Arrondissement zwischen Leben und Tod.

    In Marseille (Bouches-du-Rhône) schwebt ein 19-jähriger Mann nach einer Schießerei im 15. Arrondissement zwischen Leben und Tod, wie der Sender Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldet.

    Das Opfer wurde am Donnerstag gegen 21 Uhr schwer verletzt aufgefunden. Am Tatort wurden etwa zwanzig Hülsen aus einem oder mehreren Sturmgewehren entdeckt.

    Früher am Donnerstag, also gestern gegen 1 Uhr morgens, war bereits ein 28-jähriger Mann im 14. Arrondissement erschossen worden. Die Kriminalpolizei von Marseille ist mit den Ermittlungen betraut.

  • Marseille: Zwei Minderjährige in der Nähe eines Drogenverkaufspunkts durch Schüsse verletzt

    Marseille: Zwei Minderjährige in der Nähe eines Drogenverkaufspunkts durch Schüsse verletzt

    Am Sonntagabend peitschten in der Cité des Marronniers Schüsse durch die Luft. Dabei wurden ein 16-Jähriger und ein 17-jähriges Mädchen verletzt.

    Zwei Minderjährige wurden am Sonntagabend, dem 25. Juni, im 14. Bezirk von Marseille durch Schüsse verletzt, wie France Bleu Provence aus Polizeikreisen erfuhr. Ein 17-jähriges Mädchen wurde am Bein verletzt und ein 16-jähriger Junge erlitt einen Streifschuss am Kopf.

    Die Ereignisse, die am Vorabend eines Besuchs von Emmanuel Macron in Marseille stattfanden, ereigneten sich am Sonntag gegen 21 Uhr, die beiden Opfer wurden in ein Krankenhaus gebracht. Laut France Bleu Provence war das betroffene Mädchen nicht direkt in den Drogenhandel verwickelt, hatte aber engen Kontakt zu den Jugendlichen des Drogen-Netzwerks.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen fuhren drei Personen in einem Auto auf die Jugendlichen zu. Einer der Insassen des Fahrzeugs habe mit einer Kalaschnikow auf die Gruppe der Jugendlichen geschossen. Am Ort Tat wurden achtzehn Kalaschnikow-Munitionshülsen gefunden. Der mutmaßliche Fluchtwagen wurde einige Minuten später brennend aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft von Marseille schaltete die Kriminalpolizei ein, um die Vorfälle zu untersuchen.

    In diesem Jahr forderten Abrechnungen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel bereits 23 Todesopfer, wie die Polizeipräfektin von Marseille am Montag gegenüber Franceinfo mitteilte. Insgesamt wurden im Jahr 2023 851 Personen festgenommen. Dies entspricht einem Anstieg von 3% im Jahresvergleich, wobei die Präfektin erinnerte, dass „2022 bereits ein Rekordjahr war“.