Schlagwort: Verletzter Arzt

  • In seinem Haus gefesselt und geschlagen: Arzt und Lebensgefährtin werden 100.000 € geraubt

    In seinem Haus gefesselt und geschlagen: Arzt und Lebensgefährtin werden 100.000 € geraubt

    Ein Kardiologe und seine Lebensgefährtin wurden in der Nacht vom 17. auf den 18. August in einer Gemeinde im Westen der Region um Béarn brutal überfallen. Die Angreifer raubten Wertsachen im Wert von über 100.000 Euro.

    Die Tat ereignete sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, dem 18. August, in der Region von Béarn. Ein Arzt wurde in seinem Haus brutal überfallen und ausgeraubt, wie die Zeitung La République des Pyrénées berichtet.

    Der Kardiologe sowie seine Lebensgefährtin seien von einer oder mehreren Personen gefesselt und geschlagen worden. Der oder die Angreifer hätten dem Paar dann Eigentum im Wert von mehr als 100.000 Euro geraubt, teilte die Staatsanwaltschaft von Pau mit. Der Arzt wurde ins Krankenhaus eingeliefert und muss sich einer Operation unterziehen.

    Derzeit wird dem oder den Einbrechern fieberhaft gesucht. Die Ermittler schliessen nicht aus, dass es sich um Serientäter handelt, da in der Region bereits eine Reihe ähnlicher Taten begangen wurden.

  • Gewalt gegen Ärzte in Frankreich in einem Jahr um 23% gestiegen – über 1.200 Fälle gezählt

    Gewalt gegen Ärzte in Frankreich in einem Jahr um 23% gestiegen – über 1.200 Fälle gezählt

    Die französische Ärztekammer meldet, dass Gewalt gegen Mitarbeiter des Gesundheitswesens stark zunehmen. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1.200 Angriffe oder Gewalttaten gezählt. Laut dem Observatorium für die Sicherheit von Ärzten, das vom Conseil national de l’Ordre des médecins eingerichtet wurde, wurden im Jahr 2022 sage und schreibe 1.244 Ärzte Opfer von Aggressionen und/oder Gewalt. Das ist ein Anstieg um 23 % im Vergleich zu 2021 (1.009 erfasste Fälle). In den letzten 20 Jahren lag der Durchschnitt bei 841 Vorfällen pro Jahr. Allgemeinmediziner waren die häufigsten Opfer (71% der Fälle), obwohl sie nur 43% des Berufsstandes ausmachen. Bei den anderen Fachrichtungen waren Psychiater, Kardiologen, Gynäkologen, Augenärzte und Arbeitsmediziner am stärksten gefährdet. Am häufigsten handelt es sich um Vorfälle im Zusammenhang mit der Verweigerung von Rezepten, Drohungen, Diebstahl oder versuchtem Diebstahl, körperlichen Angriffen und Vandalismus. In 10 % der Fälle stand der Vorfall…

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  • Elsass: Nach Angriff auf einen Arzt stellt SOS Médecins Mulhouse bis Montagmorgen die Arbeit ein

    Elsass: Nach Angriff auf einen Arzt stellt SOS Médecins Mulhouse bis Montagmorgen die Arbeit ein

    Der Lebensgefährte einer Patientin schoss auf den Arzt, weil es zu lange gedauert habe, bis dieser am Wohnort des Paares eintraf.

    Ein Arzt von SOS Médecins wurde am Samstag, dem 27. August, in Mulhouse Opfer eines Angriffs, als er einen Hausbesuch bei einer Patientin mit einem verstauchten Knöchel machte. Der Arzt traf etwa zwei Stunden nach dem Anruf der Patienten ein und traf auf den Lebensgefährten der verletzten Frau, der über das späte Eintreffen extrem wütend war.

    Der Mann rief dem Mediziner zu: „Hauen Sie ab oder ich mache Sie fertig“, woraufhin er eine geladene Schrotflinte zog. Der Lebensgefährte schoss zwei Mal auf den Arzt und verletzte ihn am Oberschenkel. Der Mediziner alarmierte daraufhin die Polizei. Der Schütze wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Der stark geschockte Mediziner musste sich selbst in ärztliche Behandlung begeben.

    „Das ist eine Eskalation, die nicht tolerierbar ist!“ (Frédéric Tryniszewski, Präsident von SOS Médecins Mulhouse gegenüber Franceinfo)

    Nach diesem Vorfall kündigte SOS Médecins an, alle Hausbesuche bis Montagmorgen, 8 Uhr, auszusetzen. 

    Der Präsident von SOS Médecins Mulhouse, Frédéric Tryniszewski, machte seinem Ärger am Sonntag, 28. August, auf Franceinfo Luft. „Das Ereignis ist zu ernst, um nicht zu reagieren“. „Verbale Angriffe erleben wir regelmäßig. Aber dass es zu Todesdrohungen mit einer Waffe kommen muss, ist schon erstaunlich“, empört sich Frédéric Tryniszewski. „Die Person richtete eine Schrotflinte auf den Arzt, der zwei Kugeln in den Oberschenkel bekam. Es waren zwar nur Plastikkugeln, zum Glück für ihn. Aber dennoch gab es zwei Schüsse und der Arzt wusste nicht, um welche Art von Waffe es sich handelte“.

    Gesundheitsminister François Braun verurteilte den Angriff scharf und drückte in einem Tweet am Sonntagmorgen den Medizinern seine Unterstützung aus: „Ich verurteile den unannehmbaren Angriff auf einen Arzt von SOS Médecins gestern in Mulhouse aufs Schärfste. Ich spreche ihm, seinen Angehörigen und allen Teams meine volle Unterstützung aus“.