Schlagwort: Verkehrskontrolle

  • Tödlicher Polizeieinsatz in Marseille: Verkehrskontrolle eskaliert binnen Sekunden

    Tödlicher Polizeieinsatz in Marseille: Verkehrskontrolle eskaliert binnen Sekunden

    Was als routinemäßige Verkehrskontrolle im 11. Arrondissement von Marseille begann, endete am Donnerstagabend in einer tödlichen Eskalation. Ein 26-jähriger Mann wurde von einem Beamten der Stadtpolizei erschossen, nachdem die Situation nach ersten Ermittlungen dramatisch außer Kontrolle geraten war. Der Mann saß am Steuer seines Fahrzeugs und soll während der Fahrt ein Mobiltelefon benutzt haben, weswegen kommunale Polizeibeamte ihn stoppen wollten. Doch statt kooperativ zu sein, griff der Fahrer laut den bisherigen Erkenntnissen die Polizisten mit einem Messer an. Die Lage spitzte sich blitzartig zu. Als der Mann das Fahrzeug verließ – weiterhin mit einem Messer bewaffnet –, gab ein Stadtpolizist drei Schüsse ab. Der Beamte berief sich auf Notwehr. Gegen 18 Uhr wurde der Tod des Mannes festgestellt. Für die drei beteiligten Beamten, zwischen 22 und 52 Jahre alt, begann unmittelbar danach die psychologische Aufarbeitung. Sie wurden in eine spezielle Betreuungseinheit des Krankenhauses…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Arm eingeklemmt – Polizist bei Kontrolle verletzt

    Arm eingeklemmt – Polizist bei Kontrolle verletzt

    Lormont, ein Vorort von Bordeaux. Ein Ort, der meist nur dann Schlagzeilen macht, wenn Buslinien gestört, Polizeipatrouillen verstärkt oder Schulklassen evakuiert werden müssen. Am Mittwochabend war es wieder so weit – ein Einsatz, der zur Schlagzeile wurde. Ein Polizist wird verletzt, weil zwei junge Männer sich weigern, bei einer Kontrolle anzuhalten. Der linke Arm des Beamten gerät zwischen zwei Fahrzeuge, er erleidet Verletzungen am Arm und Rücken. Lebensgefahr besteht keine – aber es bleibt ein Echo zurück, das weit über die Gemeindegrenzen hinausreicht. Der Moment, der alles verändert Zwei junge Erwachsene, 18 und 19 Jahre alt, im Auto. Eine Polizeikontrolle. Sie beschleunigen. Warum? War das Auto gestohlen? Hatten sie Drogen dabei? Oder war es schlicht jugendlicher Trotz, gepaart mit der Überzeugung, dass man mit genug Geschwindigkeit allem entkommen kann? Was auch immer die Motivation war – die Flucht endete in Gewalt. Der Beamte versuchte, den Wagen zu stoppen, sein Arm geriet…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Zielen ohne Warnung? Warum französische Polizisten nicht erst in die Luft schießen müssen

    Zielen ohne Warnung? Warum französische Polizisten nicht erst in die Luft schießen müssen

    Leserfrage: „Polizisten in Frankreich erschießt vorbestraften Verkehrs-Raudi – Müssen Polizisten in Frankreich keinen Warnschuss in die Luft abgeben?“

    Ein Tritt aufs Gaspedal. Blaulicht im Rückspiegel. Dann ein Schuss – und das Leben eines Menschen ist vorbei. Immer wieder machen solche Fälle in Frankreich Schlagzeilen. Immer wieder steht dieselbe Frage im Raum: Warum kein Warnschuss? Warum nicht erst in die Luft? Die Antwort liegt im Gesetz. Und das gibt der Polizei viel Spielraum – vielleicht…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich: Neue Radar-Überwachung für Sicherheitsabstand, Gurtpflicht und Handynutzung geplant

    Frankreich: Neue Radar-Überwachung für Sicherheitsabstand, Gurtpflicht und Handynutzung geplant

    Der französische Staat plant eine Ausweitung der Verkehrskontrollen mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und intelligenter Radartechnik. Schon ab 2025 könnten neue Vergehen wie die Missachtung des Sicherheitsabstands, die Nichteinhaltung der Gurtpflicht und das Telefonieren am Steuer automatisiert erkannt und sanktioniert werden. Dieser Vorschlag, enthalten im Entwurf des Haushaltsplans 2025, zielt auf eine Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr ab – ruft jedoch auch starke Kritik von Seiten der Autofahrerverbände hervor.

    Die geplante Überwachung geht über die herkömmliche Geschwindigkeitsmessung hinaus und soll mithilfe KI-gestützter Radargeräte weitere sicherheitsrelevante Verstöße erfassen. Die Regierung hat dafür ein Budget von 46,3 Millionen Euro vorgesehen, das den Ausbau und die Instandhaltung der bestehenden Anlagen abdeckt. Insgesamt ist eine leichte Erhöhung der Radaranzahl auf 4.160 Geräte geplant, wobei „mehrere hundert“ dieser Geräte die neuen Funktionen erhalten sollen. Ein genauer Starttermin wurde bisher nicht festgelegt.

    KI und Radar – neue Ära der Verkehrsüberwachung?

    Die geplanten KI-gestützten Radargeräte sollen in der Lage sein, über Bilderkennung und Datenanalyse komplexere Situationen zu bewerten. Ob ein Fahrer einen ausreichend großen Abstand zum Vordermann einhält, den Sicherheitsgurt ordnungsgemäß angelegt hat oder das Handy in der Hand hält, könnte von diesen „smarten“ Radarsystemen künftig automatisch erkannt werden. Der Einsatz innovativer Technologien wie KI und „Datascience“ wird hierbei als notwendig erachtet, um die Effizienz der Verkehrskontrolle zu steigern und gegen die steigende Anzahl an Verkehrsverstößen vorzugehen.

    Doch während die Technologie rasante Fortschritte macht, wachsen bei den Autofahrern auch die Bedenken. So beschreibt der französische Autofahrer-Verband „40 Millionen d’automobilistes“ die Maßnahmen als „Verwaltungswut“ und prangert die automatisierte Ausstellung von Bußgeldern an. Die Vereinigung befürchtet eine „Flut an Bußgeldbescheiden“, die nicht nur zu massiven Kostensteigerungen für den Postversand der Verwarnungen führen könnte, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung in die Verhältnismäßigkeit der Strafen gefährdet.

    Ein umstrittener Weg zu mehr Sicherheit?

    Was auf den ersten Blick als konsequente Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit erscheint, wirft Fragen auf: Wird dieser Fokus auf automatisierte Strafen letztlich die gewünschte Wirkung haben? Laut dem Verband „40 Millionen d’automobilistes“ wird durch diese Ausweitung der Kontrollen vor allem eines erreicht – die finanzielle Belastung für Autofahrer steigt. Jede dieser neuen Verstöße könnte mit einer Geldstrafe von 135 Euro und einem Abzug von drei Punkten auf dem Führerschein bestraft werden.

    Die Kritikpunkte des Verbands richten sich daher nicht nur gegen die Technologien selbst, sondern gegen das zugrunde liegende Kontrollkonzept. Der Vorwurf lautet, dass die vermehrte Überwachung vor allem zu einem Anstieg der Bußgeldeinnahmen führen soll, ohne einen spürbaren Sicherheitsgewinn zu bringen. Die Regierung hingegen betont die Notwendigkeit, neue Wege zur Unfallvermeidung zu beschreiten – angesichts der Tatsache, dass Ablenkung am Steuer und Missachtung der Gurtpflicht erhebliche Unfallrisiken darstellen.

    Wo bleibt der persönliche Spielraum?

    Die Einführung KI-basierter Radarüberwachung könnte auch eine neue Diskussion über Privatsphäre und Eigenverantwortung im Straßenverkehr anstoßen. Viele Fahrer könnten sich überwacht und eingeschränkt fühlen, wenn Radargeräte nicht nur die Geschwindigkeit messen, sondern auch durch die Windschutzscheibe spähen, um das Verhalten der Insassen zu bewerten. Bei einer ständigen Überwachung bleibt die Frage, inwieweit Eigenverantwortung und gesunder Menschenverstand der Fahrer noch zählen – oder ob das Fahrverhalten sich mehr und mehr an automatisierte Vorschriften und Strafen anpasst.

    Die grundsätzliche Frage bleibt also: Schafft der Einsatz von KI im Straßenverkehr tatsächlich die gewünschte Sicherheit, oder wächst damit vor allem das Gefühl, unter ständiger Beobachtung zu stehen?

    Auf Kollisionskurs – Bürger und Staat

    Diese Erweiterung der Verkehrsüberwachung könnte in Frankreich das Verhältnis zwischen Autofahrern und Behörden auf eine neue Belastungsprobe stellen. 40 Millionen d’automobilistes spricht von einem Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Fairness staatlicher Maßnahmen. Viele Autofahrer empfinden den Ausbau des Radarüberwachungssystems als einseitige Kontrollmaßnahme, die den Handlungsspielraum im Straßenverkehr weiter einschränkt und letztlich den Bußgeldhaushalt des Staates füllt.

    Das Projekt hat zudem einen weiteren Aspekt: Die Implementierung dieser Technologien und die anschließende Wartung verursachen hohe Kosten. Ein signifikanter Teil des Budgets ist für die „Druck- und Versandkosten der Bußgeldbescheide“ vorgesehen – eine Aufwendung, die vermuten lässt, dass die Regierung mit einer deutlichen Erhöhung der Bußgeldbescheide rechnet. Dieses Vorgehen wird von der Autofahrerlobby kritisch hinterfragt und als potenziell unverhältnismäßig eingestuft.

    Ein Balanceakt für die Zukunft des Straßenverkehrs

    Obwohl viele die Modernisierung der Verkehrssicherheit befürworten, bleibt das Thema stark umstritten. Die Einführung von KI in der Radartechnologie könnte Frankreichs Straßen sicherer machen – oder, aus der Perspektive der Kritiker, zu einer drastischen Erhöhung der Bußgelder führen, die das Vertrauen der Bevölkerung in das System weiter erschüttert.

    Klar ist: Der Übergang in ein System, das zunehmend auf KI und Automation setzt, ist ein Balanceakt, bei dem es darum geht, zwischen Effizienz und Bürgernähe abzuwägen.

  • Gendarm stirbt bei Verkehrskontrolle in Mougins

    Gendarm stirbt bei Verkehrskontrolle in Mougins

    Ein Montagabend in Mougins, einer beschaulichen Gemeinde in den Alpes-Maritimes, sollte Routine sein. Doch für einen 54-jährigen Gendarmen wurde er zu seiner letzten Schicht. Bei einer regulären Verkehrskontrolle, organisiert an der Ausfahrt der Autobahn A8, ereignete sich ein tragischer Vorfall, der die Gemeinde und die Gendarmerie in Trauer stürzt.

    Ein Autofahrer, der sich der Kontrolle entziehen wollte, entschied sich für die Flucht – mit fatalen Folgen. In einem verzweifelten Versuch, der Polizei zu entkommen, überfuhr er den Gendarmen, der dabei sein Leben verlor. Trotz schneller Hilfe verstarb der Beamte noch am Ort des Geschehens.

    Ein Leben im Dienst der Sicherheit

    Der Gendarm, dessen Name noch nicht offiziell bekannt gegeben wurde, hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Seit mehr als drei Jahrzehnten war er im Dienst der Gendarmerie – eine beeindruckende Laufbahn, die nun auf so grausame Weise endete. Wie oft hat er wohl solche Kontrollen durchgeführt, ohne dass je etwas passiert ist?

    Der Einsatzleiter, Lieutenant-Colonel Guillaume Plaidy, beschreibt die Kontrolle als „wirklich klassisch“. Alles war gut organisiert, die Beamten deutlich erkennbar, die Sonne stand noch am Himmel. Doch all diese Maßnahmen konnten das Unglück nicht verhindern.

    Fahndung und Festnahme

    Die Polizei reagierte umgehend und leitete eine großangelegte Fahndung ein. Noch in der Nacht gelang es, den mutmaßlichen Täter in Cannes zu verhaften. Innenminister Gérald Darmanin bestätigte die Festnahme auf Twitter: „Der mutmaßliche Täter, der einen Gendarmen in Mougins tödlich überfahren hat, wurde in Cannes festgenommen.“

    Die Ermittlungen laufen nun auf Hochtouren. Was trieb den Fahrer zur Flucht? War es Panik, Verzweiflung oder etwas ganz anderes? Diese Fragen gilt es jetzt zu klären. Fest steht, dass die Konsequenzen schwerwiegend sein werden.

    Eine Gemeinde in Trauer

    Das Schicksal des verstorbenen Gendarmen hat viele Menschen in Mougins tief getroffen. Premierminister Gabriel Attal drückte in einer offiziellen Erklärung sein Beileid aus und würdigte den Beamten für seine langjährige Treue und seinen Einsatz für die Sicherheit der Bürger. Solche Worte sind in Momenten wie diesen zwar wichtig, doch sie können den Schmerz der Hinterbliebenen kaum lindern.

    Ein schwerer Schlag für die Gendarmerie

    Für die Gendarmerie ist es ein schwerer Schlag. Der Tod eines Kollegen, insbesondere unter solchen Umständen, hinterlässt Spuren – emotional wie auch im täglichen Dienst. Es erinnert sie daran, dass ihr Beruf trotz aller Routine sehr gefährlich bleibt.

    Auch in der Politik wird dieses Ereignis nicht ohne Folgen bleiben. Die Frage nach der Sicherheit der Beamten bei solchen Einsätzen wird nun sicher intensiv diskutiert werden. Möglicherweise steht die Forderung nach besseren Schutzmaßnahmen im Raum. Denn solche Tragödien dürfen sich nicht wiederholen.

    Der Tod des Gendarmen in Mougins ist mehr als nur eine Nachricht. Es ist eine Geschichte über das Risiko, das Polizeibeamte täglich eingehen, über den Schmerz, den eine Familie erleidet, und über die Auswirkungen, die ein solcher Vorfall auf eine ganze Gemeinde hat. Er erinnert uns daran, wie schnell ein Leben vorbei sein kann – oft durch die unüberlegten Handlungen anderer.

  • Sicherheit hat ihren Preis: 2023 war ein Rekordjahr für Strafzettel in Frankreich

    Sicherheit hat ihren Preis: 2023 war ein Rekordjahr für Strafzettel in Frankreich

    2023 markierte ein ungewöhnliches Jahr in der Geschichte der französischen Verkehrssicherheit. Mit Einnahmen aus Strafzetteln in Höhe von über zwei Milliarden Euro stellte das Jahr einen neuen Rekord auf. Laut einem Bericht der Cour des comptes (Rechnungshof) stiegen die Strafen für Verkehrsverstöße um 7 % gegenüber dem Vorjahr. Dieser Anstieg ist vor allem auf die vermehrte Installation automatischer Radargeräte zurückzuführen.

    Von Radarfallen allein wurden fast 747 Millionen Euro eingenommen, im Vergleich zu 707 Millionen Euro im Jahr 2022. Diese Zunahme ist nicht nur auf die erhöhte Anzahl der Geräte auf Fernstrassen zurückzuführen – von 4.530 im Jahr 2022 auf 4.661 im Jahr 2023 – sondern auch auf eine gesetzliche Änderung, die es Bürgermeistern ermöglicht, Radargeräte in ihren Gemeinden zu installieren.

    Aber was passiert eigentlich mit diesem ganzen Geld?

    Nur 62 % der Einnahmen fließen in Maßnahmen, die direkt der Verkehrssicherheit zugutekommen. Der Rest? Der wird zur Schuldentilgung des Staates verwendet. Ein beträchtlicher Anteil, der Fragen aufwirft: Sind die Strafen wirklich dazu gedacht, die Sicherheit zu erhöhen, oder sind sie zu einer versteckten Steuer geworden?

    Seit 2017 hat sich viel geändert. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Landstraßen wurde auf 80 km/h reduziert, die Gilets Jaunes-Proteste und die Zerstörung von Radargeräten, sowie die reduzierten Verkehrsbewegungen während der Covid-19-Pandemie haben alle zu einer Änderung der Fahrgewohnheiten und damit zu einer Zunahme der Verstöße beigetragen.

    Ist es fair, dass so ein großer Teil dieser Einnahmen nicht einmal für die Straßenverkehrssicherheit verwendet wird?

    Diese Entwicklung wirft ein kritisches Licht auf die Verkehrspolitik und deren Finanzierung. In einer Zeit, in der Bürgerinnen und Bürger zunehmend finanzielle Belastungen spüren, sind solche Summen besonders umstritten. Sicherheit auf den Straßen ist zweifellos von größter Bedeutung, aber es bleibt die Frage, ob die aktuellen Maßnahmen wirklich dem Schutz der Verkehrsteilnehmer dienen oder eher den finanziellen Interessen des Staates. Wo sollte Ihrer Meinung nach der Fokus liegen?

  • Rasante Fahrt mit Folgen: Deutscher Raser in den Ardennen gestoppt

    Rasante Fahrt mit Folgen: Deutscher Raser in den Ardennen gestoppt

    Ein deutscher Autofahrer lernte am Samstag, den 6. April, die strikten Seiten der französischen Verkehrsüberwachung kennen. Während einer Routinekontrolle in den Ardennen, die von den Gendarmen des départementalen Sicherheitsschwadrons durchgeführt wurde, stach sein Fahrzeug aus den insgesamt 105 kontrollierten Fahrzeugen hervor – und zwar nicht aufgrund seiner Marke, ein Maserati, sondern wegen der atemberaubenden Geschwindigkeit, mit der er unterwegs war.

    Mit 207 km/h wurde der Mann nahe Sedan geblitzt, auf einer Strecke, die mit einem Tempolimit von 110 km/h ausgeschildert ist. Eine Überschreitung, die nicht nur gefährlich, sondern auch teuer ist. Die Folgen für den Raser waren unmittelbar: Der französische Staat entzog ihm auf der Stelle den Führerschein und beschlagnahmte sein Fahrzeug.

    Darüber hinaus wurde eine Sicherheitsleistung von 750 Euro fällig, die der Fahrer entrichten musste, bevor er sich der Justiz stellen wird. Dieser Vorfall wirft einmal mehr ein Schlaglicht auf die Wichtigkeit der Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen – nicht nur aus rechtlicher Sicht, sondern auch und vor allem, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

    Der Fall des deutschen Autofahrers in den Ardennen ist ein warnendes Beispiel für alle, die glauben, dass Verkehrsregeln nur eine lästige Pflicht sind. Sie dienen einem wichtigen Zweck: dem Schutz von Leben und Eigentum. Bleibt zu hoffen, dass dieser Vorfall nicht nur für den betroffenen Fahrer, sondern auch für andere potenzielle Raser eine Lehre ist.

  • Frankreich: Hubschrauber helfen der Polizei bei der Jagd nach Rasern

    Frankreich: Hubschrauber helfen der Polizei bei der Jagd nach Rasern

    Dei Autobahnpolizei Frankreichs wird nun von der Grenzpolizei bei der Erfassung von Verstößen unterstützt. Kontrollen sollen mit einem Hubschrauber aus der Luft durchgeführt werden. Vom Boden aus ist das praktisch nicht zu erkennen.

    Auf der A31 in der Nähe von Metz (Moselle) begegnen sich täglich mehr als 100.000 Fahrzeuge. Am Allerheiligentag am Dienstag, dem 1. November, stehen sie unter strenger Überwachung. 300 Meter über der Autobahn, in einem Helikopter, beobachten Polizisten den Verkehr. „Wir werden alles festhalten, was einen Verstoß darstellt, insbesondere mangelnder Sicherheitsabstand und gefährliches Überholen“, erklärt Fabrice Hennequin, Brigadier der Luftpolizei von Metz. Auch auf dem Rücksitz sitzt ein polizist, dem nichts entgeht, was auf der Straße passiert.

    Ein effizientes Werkzeug
    Den Beamten fällt gerade ein Auto auf, das den Sicherheitsabstand nicht einhält. Sofort warnt er Motorradpolizisten, die den Fahrer am Boden abfangen. „Ich habe zwar einen Hubschrauber gesehen, als ich auf der Autobahn fuhr, aber ich dachte überhaupt nicht, dass es die Polizei ist“, sagt der Autofahrer vor der Kamera des Senders France 2. Der Hubschrauber ist von der Straße aus fast unsichtbar. Dieses ungewöhnliche Vorgehen erweist sich nach Angaben der Polizei als wirksam. Die Luftüberwachung wird vor allem an Wochenenden mit großem Verkehrsaufkommen eingesetzt.

  • Verkehrskontrollen: Gendarmen werden mit neuen Fahrzeugen ausgestattet

    Verkehrskontrollen: Gendarmen werden mit neuen Fahrzeugen ausgestattet

    Die Gendarmerie stellt die neuen Flitzer vor, mit denen die Gendarmen in Zukunft Verkehrskontrollen durchführen werden.

    An Bord ihres neuen Alpine A110, einem Modell, das bis zu 250 km/h erreichen kann, führen die Gendarmen Verkehrskontrollen durch. Dieser neue Flitzer wird bei hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen eingesetzt. „Es ist ein Fahrzeug, das ziemlich leicht ist und daher ermöglicht uns seine Motorisierung, relativ schnell auf Geschwindigkeit zu kommen und ein flüchtendes Fahrzeug abzufangen“, erläutert Hauptfeldwebel Philippe Monso von der schnellen Einsatztruppe der Brigade Auxerre (Yonne).

    26 neue Alpine A110 für die schnellen Einsatzbrigaden
    Die Liebesgeschichte der Gendarmerie und der in Frankreich beliebten Sportwagen von Alpine reicht bis ins Jahr 1966 zurück, schon damals wurde diese Renner von den Ordnungskräften eingesetzt. Hauptfeldwebel Monso wurde ausgewählt, einen A110 zu fahren, nachdem er eine Ausbildung auf einer professionellen Rennstrecke absolviert hat. Mit seiner untypischen Silhouette dient der Alpine auch zur Abschreckung von Autofahrern. Die schnellen Einsatzbrigaden der Gendarmerie werden mit 26 neuen Alpine-Fahrzeugen ausgestattet.

  • Autofahrer dürfen vor Radarfallen warnen, entscheidet der Verfassungsrat

    Autofahrer dürfen vor Radarfallen warnen, entscheidet der Verfassungsrat

    Der Verfassungsrat war im September vom Staatsrat mit einer vorrangigen Verfassungsfrage befasst worden, nachdem ein Hersteller von Fahrerassistenz- und Navigationssystemen einen entsprechenden Antrag gestellt hatte.

    Autofahrer dürfen Verkehrsinformationen, auch über Geschwindigkeitskontrollen, auf dem gesamten französischen Straßennetz austauschen, entschied der Verfassungsrat am Mittwoch, dem 24. November. Eine Ausnahme gilt für Kontrollen der Ordnungskräfte, die das Anhalten von Fahrzeugen beinhalten.

    Die Verfassungsweisen waren im September vom Staatsrat mit einer vorrangigen Verfassungsfrage (QPC) befasst worden, nachdem der Hersteller von Fahrerassistenz- und Navigationssystemen Coyote System einen entsprechenden Antrag gestellt hatte. Das Unternehmen focht einen noch nicht umgesetzten Artikel der Straßenverkehrsordnung (Gesetz vom 24. Dezember 2019) an, der das vollständige Verbot vorsah, „die von den Nutzern dieses Dienstes gesendeten Nachrichten und Hinweise weiterzuverbreiten“, auch wenn diese Hinweise keinen Bezug zur Kontrolle haben. Dieses Verbot galt nur auf Landstraßen. Aufgrund einer EU-Bestimmung durften die Präfekten den Austausch von Informationen zwischen Autofahrern auf Autobahnen und Nationalstraßen nämlich nicht verhindern.

    Die Anwälte von Coyote System hatten diesen Bestimmungen vorgeworfen, „die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit zu beeinträchtigen“, „ein Eingriff, der weder notwendig noch geeignet noch verhältnismäßig im Hinblick auf das vom Gesetzgeber verfolgte Ziel wäre“. In seiner Entscheidung erinnerte der Verfassungsrat an Artikel 11 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789: „Die freie Mitteilung von Gedanken und Meinungen ist eines der wertvollsten Rechte des Menschen“. „Dieses Recht beinhaltet die Freiheit, auf diese Dienste zuzugreifen und sich darin zu äußern“, stellte der Verfassungsrat in einer Pressemitteilung fest.

    Lesen Sie dazu auch: Das Ende der Warnungen vor Polizeikontrollen: Was sich am 1. November ändert