Schlagwort: Verhütung

  • Präventive Maßnahme: Über 200.000 Kondome für Athleten der Olympischen Spiele 2024

    Präventive Maßnahme: Über 200.000 Kondome für Athleten der Olympischen Spiele 2024

    Die Organisatoren der Olympischen Spiele 2024 in Paris haben eine umfassende Maßnahme zur Prävention sexuell übertragbarer Infektionen (STIs) im olympischen Dorf angekündigt. Insgesamt werden mehr als 200.000 Kondome an die Athletinnen und Athleten verteilt, die während der Spiele im olympischen Dorf wohnen werden.

    Diese Initiative ist Teil der regelmäßigen Bemühungen, die Gesundheit der Teilnehmenden zu schützen. Laut Informationen der Organisatoren an die französische Nachrichtenagentur AFP werden etwa 200.000 männliche und 20.000 weibliche Kondome zur Verfügung gestellt. Laurent Dalard, zuständig für die Koordination der Ersthilfe und sanitären Risiken beim Pariser Organisationskomitee der Olympischen Spiele (Cojo), betonte, dass unabhängig von den Olympischen Spielen eine Zunahme von sexuell übertragbaren Infektionen in der Bevölkerung festzustellen sei.

    Zur Sensibilisierung der Sportlerinnen und Sportler aus allen Ländern werden im olympischen Dorf, das im Pariser Vorort Saint-Denis angesiedelt ist, Informationsbroschüren verteilt und Plakate aufgehängt. Zusätzlich wird es in der Poliklinik des Dorfes Screening-Angebote für HIV geben. Auch wurden 10.000 latexfreie Kondome und 20.000 orale Schutzbarrieren bestellt.

    Rund 14.500 Athletinnen, Athleten und ihr Betreuungspersonal werden im Juli in Paris im Olympischen Dorf erwartet. Ein direkter Vergleich der Anzahl der Athleten mit der Anzahl der bereitgestellten Kondome, um Rückschlüsse auf sexuelle Aktivitäten im Olympischen Dorf zu ziehen, sei jedoch nicht zielführend. Ein Mitglied der Cojo-Leitung wies darauf hin, dass manche Produkte, wie zum Beispiel Pflaster, oft von den Athleten oder deren Betreuer mitgenommen werden, um mit nach Hause zu nehmen.

    Dominique Costagliola, Direktorin für Forschung an der französischen Forschungsorganisation Inserm, erinnerte daran, dass „neben den infektiösen Risiken, die mit der sexuellen Gesundheit verbunden sind“, auch Zuschauer betroffen sein können. Sie wies auf die Notwendigkeit hin, sich auf eine Zunahme von Notfallsituationen, einschließlich der Verschreibung von Post-Expositions-Prophylaxe gegen HIV oder des Screenings auf STIs, vorzubereiten. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf die Notfalldienste haben.

    Die Olympischen Spiele in Paris setzen somit nicht nur sportliche, sondern auch präventive Akzente, um das Bewusstsein für Gesundheit und Sicherheit zu stärken.

  • Die Pille danach soll bald für alle Französinnen kostenlos werden

    Die Pille danach soll bald für alle Französinnen kostenlos werden

    Bisher war die Notfallverhütung nur für Minderjährige kostenlos und rezeptfrei erhältlich. Die Kosten in der Apotheke für Volljährige lagen je nach Medikament zwischen drei und etwa zwanzig Euro.

    Ein Fortschritt für die Frauen. Der Zugang zu Notfallverhütungsmitteln oder der Pille danach wird für alle Frauen unabhängig von ihrem Alter in Apotheken und ohne Rezept kostenlos zu erhalten sein, kündigt Gesundheitsminister François Braun in einem Interview an, das die Tageszeitung 20 Minutes am Dienstag, dem 20. September online veröffentlichte.

    Auch die Untersuchung auf sexuell übertragbare Infektionen wird bis zum Alter von 26 Jahren kostenlos sein. Beide Maßnahmen werden in den Entwurf des Finanzierungsgesetzes für die Sozialversicherung 2023 aufgenommen, der am 26. September im Ministerrat vorgestellt werden soll.

    Bisher war die Pille danach nur für Minderjährige kostenlos und rezeptfrei in Apotheken, bei Schulschwestern oder in Zentren für Vorsorgeuntersuchungen oder sexuelle Gesundheit sowie für Studentinnen erhältlich. Die Kosten in der Apotheke für Volljährige lagen je nach Medikament zwischen drei und etwa 20 Euro, wobei die Sozialversicherung bei Vorlage eines Rezepts einen Teil der Kosten übernehmen konnte.

  • Verhütungsmittel ab 1. Januar für alle Frauen unter 25 Jahren kostenlos

    Verhütungsmittel ab 1. Januar für alle Frauen unter 25 Jahren kostenlos

    Gesundheitsminister Olivier Véran hat angekündigt, dass ab Januar 2022 Verhütungsmittel für alle Frauen unter 25 Jahren kostenlos sein werden. Frauen unter 25 Jahren müssen bald nicht mehr für die Pille zahlen. Ab dem 1. Januar 2022 wird die Empfängnisverhütung für alle Frauen unter 25 Jahren völlig kostenlos sein. Dies teilte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstagmorgen auf France 2 mit. „Die hormonelle Empfängnisverhütung, die biologische Beurteilung, die damit einhergehen kann, die verschreibungspflichtige Empfängnisverhütung und alle mit dieser Verhütung zusammenhängenden Leistungen werden bis zum Alter von 25 Jahren umsonst sein“, sagte Olivier Véran in „Les 4 vérités“ auf dem Sender France 2. „Es gibt einen Rückgang bei der Verwendung von Verhütungsmitteln bei einer bestimmten Anzahl junger Frauen und der Hauptgrund ist, dass dies aus finanziellen Gründen passiert, weil es zu teuer ist. Es ist unerträglich, dass Frauen auf deshalb Verhütungsmittel verzichten müssen“, sag…

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