Schlagwort: Vergewaltigung

  • Vergewaltigungsvorwürfe: Einstellung des Verfahrens gegen Luc Besson bestätigt

    Vergewaltigungsvorwürfe: Einstellung des Verfahrens gegen Luc Besson bestätigt

    Der Anwalt der Schauspielerin Sand Van Roy kündigte an, dass er unmittelbar Beschwerde einlegen werde.

    Das Berufungsgericht in Paris hat am Dienstag, dem 24. Mai, die Einstellungsverfügung zugunsten des Filmproduzenten Luc Besson bestätigt, der seit Mai 2018 von der Schauspielerin Sand Van Roy in einem symbolträchtigen Fall der #MeToo-Bewegung der Vergewaltigung beschuldigt wird.

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    „Das Gericht hat die Unschuld meines Mandanten bestätigt. Ein Dutzend prozessualer Initiativen von Frau Van Roy endeten alle auf die gleiche Weise. Luc Besson bedauert diese vier verlorenen Jahre“, reagierte Thierry Marembert, der Anwalt des Filmemachers, nach der Urteilsverkündung.

    „Wir legen sofort Kassationsbeschwerde ein“, antwortete Antoine Gitton, einer der Anwälte der Schauspielerin und Klägerin Sand Van Roy. „Es war eine schäbige Angelegenheit und wird nun zu einer Staatsaffäre, die wir als solche behandeln werden. Ich habe hier keine Gerechtigkeit gesehen, sondern nur eine Scheinjustiz der kleinen Leute. Wir versprechen, dieser Scheinjustiz eine Lektion in Sachen Tugend zu erteilen.“

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  • Entführte und vergewaltigte Minderjährige: Reicher CEO der Versicherungsgruppe Assu 2000 inhaftiert

    Entführte und vergewaltigte Minderjährige: Reicher CEO der Versicherungsgruppe Assu 2000 inhaftiert

    Jacques Bouthier, 75, Chef der Gruppe Assu 2000 und einer der 500 reichsten Menschen Frankreichs, wurde am Samstag zusammen mit fünf weiteren Personen im Rahmen einer Untersuchung wegen „Menschenhandel“ , „Vergewaltigung von Minderjährigen“, „Förderung der Prostitution von Minderjährigen“ und „sexueller Übergriffe auf Minderjährige unter 15 Jahren“ angeklagt und inhaftiert.

    Ein sehr reicher französischer Geschäftsmann, der eine große Versicherungsgruppe leitet, hat sich äußerst skandalösen Praktiken hingegeben. Der 75-jährige Jacques Bouthier, Leiter der Gruppe Assu 2000 und einer der reichsten Männer Frankreichs, wurde am Samstag zusammen mit fünf weiteren Personen im Rahmen einer Untersuchung wegen „Menschenhandel“, „Vergewaltigung von Minderjährigen“, „Förderung der Prostitution von Minderjährigen“ und „sexueller Übergriffe auf Minderjährige unter 15 Jahren“ angeklagt und inhaftiert.

    Die Angeklagten werden außerdem der „kriminellen Vereinigung zur Begehung des Verbrechens der Entführung und Freiheitsberaubung in organisierter Bande und des Besitzes von kinderpornografischen Bildern“ verdächtigt. Die sechs Personen wurden noch am Tag ihrer Festnahme unter Anklage gestellt und in Untersuchungshaft genommen.

    Die Ermittlungen gegen Bouthier begannen im März 2022, als sich eine 22-jährige Frau bei der Pariser Polizei meldete und erklärte, dass sie seit fünf Jahren „Gefangene“ eines sehr reichen Mannes sei, der sie mehrfach vergewaltigt habe. Da sie nach ihren Angaben „zu alt für ihn“ geworden sei, sei die junge Frau gezwungen worden, eine „Ersatzfrau“ zu finden, die ihre Nachfolge antreten sollte. Eine 14-jährige Jugendliche nahm daraufhin ihren Platz in einer Wohnung Bouthiers ein. Der Klägerin gelang es, Bouthier und die Minderjährige in einem Bett zusammen zu filmen. Das Video übergab sie im Zuge ihre Anzeige den Ermittlern.

    Jacques Bouther wird ausserdem verdächtigt, dass er nach erfolgter Anzeige ein Team von „Spezialisten“ zusammenstellen wollte, um die junge Frau zu entführen, das Video zu entwenden und sie zu zwingen, Frankreich zu verlassen. Das jedenfalls meldet der Sender RTL. Zu diesem Zweck soll der 70-Jährige seine Ehefrau, zwei Angestellte seiner Firma, eine andere junge Frau, die der Klägerin nahestand, sowie einen ehemaligen Gendarmen der Einsatzgruppe GIGN um Hilfe gebeten haben. Alle diese Personen wurden am Samstag angeklagt und inhaftiert.

    Mindestens sieben junge Frauen, Minderjährige oder junge Volljährige, sollen sich nacheinander in einer Wohnung Bouthiers aufgehalten haben. Die Ermittlungen wurden der Brigade für den Schutz von Minderjährigen der Pariser Kriminalpolizei anvertraut.

    Eines der 500 größten Vermögen Frankreichs
    Im Jahr 2020 setzte das Magazin Challenges den Manager mit einem geschätzten Vermögen von 160 Millionen Euro auf Platz 487 seiner Rangliste der größten Vermögen Frankreichs.

    Die 1975 gegründete und von Jacques Bouthier geleitete Gruppe Assu 2000, die im Januar dieses Jahres in Vilavi umbenannt wurde, bezeichnet sich selbst als den „ersten Expertenmakler für Versicherungen und Kredite, der Privatpersonen in Frankreich gewidmet ist“ und behauptet, 1.800 Mitarbeiter zu beschäftigen und 163 Millionen Euro Umsatz zu erreichen.

  • Ukraine-Krieg: Erschütternde Berichte nach Vergewaltigungen durch die russischen Besatzer

    Ukraine-Krieg: Erschütternde Berichte nach Vergewaltigungen durch die russischen Besatzer

    Drei Monate nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine häufen sich die Vergewaltigungsvorwürfe gegen die russischen Besatzungstruppen, insbesondere in den inzwischen wieder befreiten Städten in der Region Kiew, wie z. B. Butscha.

    in junges Mädchen flüchtet sich in ein Auto und flüstert: „Hilf mir“. Seit zwei Monaten hat sich diese Szene im Gedächtnis von Konstantin Gudauskas festgesetzt. Dem kasachischen Menschenrechtsaktivisten, der seit 2019 im Exil lebt und in der Ukrain in Butscha wohnt, gelang es dank seines ausländischen Passes, 203 Menschen aus dieser Stadt und ihrer Umgebung zu evakuieren, meldet Franceinfo. Darunter befanden sich mindestens 17 Opfer von Vergewaltigungen unter der russischen Besatzung, darunter auch diese etwa 15-jährige Jugendliche. „Sie war zehn Tage lang in einem Keller gefangen. Es gab keinen einzigen Tag, an dem sie nicht vergewaltigt wurde“, erzählt Konstantin Gudauskas gegenüber Franceinfo.

    Die Berichte von Zeugen wie Konstantin Gudauskas, von Psychologen und Ermittlern belegen das Ausmaß der Gräueltaten, die von russischen Soldaten in der Ukraine verübt wurden. Zusätzlich zu den grausamen Hinrichtungen von Zivilisten werden Vergewaltigungen als „Strategie“ von den Besatzungstruppen eingesetzt, wie die Generalstaatsanwältin der Ukraine, Iryna Venediktova, anklagt. „Nur eine Lüge“, sagt hingegen der Kreml. Seit dem 1. April „haben wir 800 Anrufe erhalten, die meisten von ihnen haben eine Vergewaltigung erlitten“, berichtete die Menschenrechtsbeauftragte des ukrainischen Parlaments, Ljudmila Denisowa, gegenüber der französischen Zeitung Le Monde. In den sozialen Netzwerken berichtet die Menschenrechtsverteidigerin von mehreren konkreten Fällen von Vergewaltigungen, die vor allem in Butscha begangen wurden.

    „Es gibt viele Grausamkeiten“
    Das von Konstantin Gudauskas erwähnte 15-jährige Mädchen war das erste Vergewaltigungsopfer, das er während seiner Mission zur Evakuierung von Zivilisten traf. „Sie hat mir während der Fahrt alles erzählt“, beschreibt er gegenüber Franceinfo. Die Jugendliche und ihre Mutter wurden am 1. März in Butscha von Soldaten festgenommen und in einen Keller des nahe gelegenen Dorfes Vorzel gebracht. Die Vergewaltigungen „begannen am ersten Tag“. Die Mutter des Mädchens wurde gezwungen, Zeugin der Gruppenvergewaltigungen zu werden. Die Soldaten „vergewaltigten das Mädchen auf einem Tisch, einer nach dem anderen“, erzählt Konstantin Gudauskas sehr bewegt. „Am ersten Abend waren es acht, an den folgenden Abenden zwischen sieben und zwölf.“ Die Mutter des Mädchens wurde schliesslich von einem Schuss ins Bein getroffen und erlag in diesem Keller ihren Verletzungen.

    „Die Soldaten waren ständig betrunken. Wenn das Mädchen bewusstlos wurde, schütteten sie Wasser über sie. Die medizinischen Untersuchungen ergaben, dass sie niemals mehr ein Kind bekommen kann.“ (Konstantin Gudauskas gegenüber Franceinfo)

    Auf der Straße zwischen Butscha und Kiew berichteten mehrere Opfer ihrem Retter Konstantin Gudauskas von den Drohungen der russischen Angreifer: „Wir werden dich vergewaltigen, um sicherzugehen, dass du nie ein Kind von einem ukrainischen Mann bekommst.“ Der Menschenrechtsaktivist sagt: „Mein Leben wird nach diesem Krieg nicht mehr dasselbe sein“.

    Vergewaltigungen vor Zeugen, um „Panik“ zu erzeugen
    Das Zentrum für bürgerliche Freiheiten, eine NGO, die derzeit Kriegsverbrechen in der Ukraine dokumentiert, sammelte ebenfalls Hinweise auf Vergewaltigungen in der Region Kiew. Diese Verbrechen „gehen sehr oft mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Überlebenden dieser Vergewaltigungen einher. Es gibt viele Grausamkeiten“, wird Oleksandra Matviychuk, die Leiterin der NGO, von Franceinfo zitiert.

    „Die sexuelle Gewalt ist Teil des Terrors, den die russischen Soldaten in den besetzten Gebieten anwenden, um schnell die Kontrolle über diese Gebiete zu erlangen und sie zu behalten.“ (Oleksandra Matviychuk, Direktorin des Zentrums für bürgerliche Freiheiten in der Ukraine gegenüber Franceinfo)

    In dem Bestreben, unter der besetzten Bevölkerung „Terror“ zu verbreiten, „werden die Vergewaltigungen sehr oft vor anderen Menschen, Nachbarn, Verwandten begangen“, fügt sie hinzu. Die Anwältin Julia Anosowa, deren Organisation La Strada Ukraine den Opfern psychologische und rechtliche Unterstützung bietet, beschreibt, dass die Verbrechen „in den Häusern der Opfer und auch außerhalb der Häuser“ verübt werden, um „Panik in den Gemeinden“ zu erzeugen. Fast alle von La Strada gesammelten Zeugenaussagen berichten auch von Massenvergewaltigungen, die von Gruppen von Soldaten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss begangen wurden.

    Aliona Kryvuliak ist Psychologin und begleitet zwei Frauen, die über sexuelle Gewalt während der Besetzung von Butscha berichtet haben. Eine von ihnen wurde eines Abends in ihrem Haus von drei Soldaten mehrfach vergewaltigt, „vor den Augen ihres dreijährigen Kindes“, berichtet die Psychologin gegenüber Franceinfo. Wiederholt sagten Soldaten dem Opfer, dass sie sie vergewaltigen würden, „bis sie sich vor ukrainischen Männern ekelt“.

    „Als sie das Erlebte einer Freundin erzählte, sagte sie, dass sie sich selbst und ihren eigenen Körper hasse. Sie dachte an Selbstmord.“ (Aliona Kryvuliak von der Organisation La Strada Ukraine gegenüber Franceinfo)

    Auch in Butscha hatte sich die zweite von Aliona Kryvuliak betreute Frau mit acht weiteren Frauen und vier Kindern in einen Keller geflüchtet, als fünf Soldaten eintrafen. Die Soldaten forderten die Ukrainerinnen auf, aus der Gruppe zwei Frauen auszuwählen, die sie vergewaltigen würden. In Todesangst flehten die Frauen die Soldaten an, sich nicht an ihnen zu vergehen. „Die Soldaten kamen später am Abend zurück, sie wählten selbst zwei Frauen aus, die sie vor allen vergewaltigten“, schildert die Psychologin. „Sechs weitere Frauen wurden gezwungen, sich auszuziehen“, darunter auch ihre Patientin. Seitdem lebt diese „in einem ständigen Zustand der Angst“.

    Nach Aussagen der Überlebenden von Butscha haben auch andere Opfer wiederholt sexuelle Gewalt erlitten, eine Hölle, die sich über einen längeren Zeitraum hinzog. Fünfundzwanzig Teenager und junge Frauen im Alter von 14 bis 24 Jahren sollen während der Besetzung im Keller eines Hauses in Butscha systematisch vergewaltigt worden sein. Der Horror dauerte laut New York Times 25 Tage, und neun der Vergewaltigungsopfer wurden schwanger.

    „Sie sagten zu mir: ‚Deine Tochter ist sehr schön‘. Ich habe sie angefleht, sie nicht anzufassen. Ich sagte ihnen: ‚Macht mit mir, was ihr wollt, aber fasst sie nicht an‘.“ (eine in Butscha lebende Ukrainerin gegenüber dem Sender RTS)

    Damit „die ganze Welt weiß, wer sie sind und wozu sie fähig sind“ beschreiben die Frauen und Mädchen die Gräueltaten, die sie von den russichen Besatzern erleiden mussten…

    Auch Kinder unter den Vergewaltigungsopfern
    La Strada Ukraine und das Zentrum für Bürgerliche Freiheiten wurden über zwei Fälle informiert, in denen Männer Opfer von Vergewaltigungen wurden. Auch Kinder, Jungen und Mädchen, erlitten laut der Menschenrechtsbeauftragten des ukrainischen Parlaments die gleichen Gräueltaten. Ein elfjähriger Junge wurde vor den Augen seiner Mutter vergewaltigt – sie war an einen Stuhl gefesselt und gezwungen zuzusehen. Kurz nach der Befreiung der Stadt berichtete die Psychologin und Psychiaterin Lilya Shakalova auf der Website Babel, dass eine ihrer jungen Patientinnen – neun Jahre alt – in ihrem Haus in Butscha Opfer einer Vergewaltigung geworden war. Laut der Psychologin „vergewaltigten Soldaten das kleine Mädchen, sie begann zu schreien, dann schlugen sie eine Frau, die versuchte, sie zu retten“.

    Hinweise deuten darauf hin, dass von russischen Streitkräften getötete Frauen vor ihrem Tod vergewaltigt wurden, wie ukrainische Gerichtsmediziner in der Zeitung The Guardian zitiert werden. Die New York Times berichtet über den Fall einer Frau aus Butscha, die vor ihrer Hinrichtung als „Sexsklavin“ festgehalten wurde. Die Polizei fand geöffnete Kondomverpackungen und ein gebrauchtes Kondom in der Nähe ihres nur mit einem Mantel bekleideten Körpers.

    Da immer mehr Überlebende ihr Schweigen brechen, ist die Psychologin Aliona Kryvuliak der Ansicht, dass diese Sexualverbrechen „keine Einzelfälle“ sind. „Das ist in allen besetzten Städten im Kiewer Gebiet passiert“, sagt sie. Butscha, Irpin, aber auch die Regionen Charkiw und Mariupol seien betroffen. Für Aliona Kryvuliak ist Vergewaltigung zweifellos eine der Kriegswaffen der russischen Armee.

  • Béziers: Eine 32-jährige Frau erwürgt und vergewaltigt tot in einem Park aufgefunden

    Béziers: Eine 32-jährige Frau erwürgt und vergewaltigt tot in einem Park aufgefunden

    Eine 32-jährige Frau soll in der Nacht von Samstag, dem 14. Mai, auf Sonntag, den 15. Mai, gegen 1 Uhr morgens in Béziers getötet worden sein. Es war ein Obdachloser, der Alarm schlug, nachdem er Schreie gehört hatte.

    Eine Frau in den Dreißigern wurde in einem Park in der Nähe des Bahnhofs von Béziers erdrosselt aufgefunden, wie die Zeitung Midi Libre und der Sender France 3 melden. Sie soll in der Nacht von Samstag, dem 14. Mai, auf Sonntag, den 15. Mai, gegen 1 Uhr morgens getötet worden sein.

    Das Opfer soll vergewaltigt worden sein.
    Ein Obdachloser, der sich in der Nähe aufhielt, alarmierte die Polizei, nachdem er Schreie gehört hatte. Doch trotz des Einsatzes der Rettungskräfte konnte die 32-jährige Frau nicht wiederbelebt werden. Wie  Midi Libre berichtet, wurden zahlreiche Spuren an ihrem Körper gefunden, die darauf schließen lassen, dass sie von ihrem Angreifer vergewaltigt worden war.

    Dank der Beschreibung des Obdachlosen, der den Alarm ausgelöst hatte, konnte eine Person von den Ermittlern festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen. Der Park „Le plateau des poètes“, in dem das Opfer entdeckt wurde, ist bis auf Weiteres geschlossen, wie der Bürgermeister der Stadt Béziers, Robert Ménard, erklärte.

    Le plateau des poètes in Béziers
  • Gérard Depardieu: Justiz bestätigt Anklage wegen „Vergewaltigung“ und „sexueller Übergriffe“

    Gérard Depardieu: Justiz bestätigt Anklage wegen „Vergewaltigung“ und „sexueller Übergriffe“

    Am Donnerstag, 10. März, wurde der Antrag des Schauspielers Gérard Depardieu auf Aufhebung der Anklage wegen „Vergewaltigung“ und „sexueller Übergriffe“ gegen Charlotte Arnould abgelehnt.

    Die französische Justiz bestätigte am Donnerstag die Anklage gegen den Schauspieler Gérard Depardieu wegen „Vergewaltigung“ und „sexueller Übergriffe“. Die Schauspielerin Charlotte Arnould hatte gegen den französischen Filmstar Anzeige erstattet. „Die Ermittlungskammer ist der Ansicht, dass es in diesem Stadium schwerwiegende oder übereinstimmende Indizien gibt, die es rechtfertigen, dass Gérard Depardieu angeklagt bleibt“, erklärte der Pariser Generalstaatsanwalt Rémy Heitz in einer Erklärung. Der 73-jährige Star des französischen Kinos hatte im Mai 2021 beantragt, dass die Anklage bezüglich dieser Vorwürfe für nichtig erklärt wird.

    Lesen Sie auch: Schauspieler Gérard Depardieu, enger Vertrauter Putins, fordert, “die Waffen ruhen zu lassen

    Die Ermittlungskammer hatte sich in einer Anhörung am 3. Februar mit dem Antrag Depardieus befasst, dem die Generalstaatsanwaltschaft des Pariser Berufungsgerichts widersprochen hatte. „Die Akte geht nun an die Untersuchungsrichterin zurück, „um die gerichtliche Untersuchung fortzusetzen“, teilt Staatsanwalt Rémy Heitz mit. Die zum Zeitpunkt der Beratung im Berufungsgericht anwesende Klägerin Charlotte Arnould erklärte, sie wolle sich nicht äußern.

    „Meine Mandantin ist besonders erleichtert und zuversichtlich, dass Gerechtigkeit herrscht“, sagte ihre Anwältin Carine Durrieu-Diebolt. Die Anwältin fügte hinzu: „Es ist wichtig festzustellen, dass derzeit alle mit dem Fall befassten Richter, sei es die Untersuchungsrichterin oder das Berufungsgericht, der Meinung sind, dass es schwerwiegende oder übereinstimmende Indizien gibt, die darauf hindeuten, dass Gérard Depardieu die ihm vorgeworfenen sexuellen Übergriffe und Vergewaltigungen begangen hat“.

    Lesen Sie auch: Gérard Depardieu fordert die Aufhebung der Anklage wegen Vergewaltigung

    Der Fall begann im Sommer 2018. Charlotte Arnould, die zum Zeitpunkt der Tat 22 Jahre alt war, hatte sich Ende August 2018 bei der Gendarmerie im Südosten Frankreichs gemeldet und behauptet, einige Tage zuvor im Pariser Haus des Stars zweimal vergewaltigt worden zu sein. Nach zahlreichen Verwicklungen erhob eine Pariser Untersuchungsrichterin am 16. Dezember 2020 Anklage gegen Gérard Depardieu wegen „Vergewaltigung“ und „sexueller Übergriffe“ und ließ ihn aber auf freiem Fuss. „Ich bin unschuldig und habe nichts zu befürchten“, sagte Gérard Depardieu der italienischen Tageszeitung La Repubblica Ende Februar 2021, kurz nachdem diese Entscheidung bekannt wurde.

    Lesen Sie auch: Gérard Depardieu wurde am 16. Dezember 2020 wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagt.

  • Gérard Depardieu fordert die Aufhebung der Anklage wegen Vergewaltigung

    Gérard Depardieu fordert die Aufhebung der Anklage wegen Vergewaltigung

    Gérard Depardieu ist seit dem 16. Dezember 2020 wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagt. Der Schauspieler bestreitet die Anschuldigungen der Schauspielerin Charlotte Arnould und hat bei der Justiz jetzt die Aufhebung der Anklage beantragt.

    Lesen Sie auch: Gérard Depardieu wurde am 16. Dezember 2020 wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagt.

    Für Gérard Depardieu handelte es sich um eine einvernehmliche Beziehung. Der Schauspieler ist jedoch seit dem 16. Dezember 2020 wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung angeklagt. Laut Information von BFMTV muss die Ermittlungskammer des Berufungsgerichts in Paris einen Antrag des Schauspielers prüfen, der die ersatzlose Streichung der Anklage fordert.

    Ein Video im Besitz der Justiz
    Gérard Depardieu und seine Anwälte beantragen die Aufhebung der Anklage und begründen dies damit, dass die Indizien nicht ausreichen. Die Justiz ist im Besitz eines Videos, das eine Entscheidung ermöglichen könnte. Das Video stammt von einer Überwachungskamera, die im Wohnzimmer des Hauses des Schauspielers installiert war. Und diese Kamera soll den Übergriff gefilmt haben, der von der Schauspielerin Charlotte Arnould angezeigt wurde.

    Welche Taten werden Gérard Depardieu vorgeworfen?
    Charlotte Arnould brachte zwei sexuelle Übergriffe zu zwei verschiedenen Zeitpunkten zur Anzeige. Zunächst hatte sie am 13. August 2018 nach einem ersten mutmaßlichen Übergriff im Privathaus des Schauspielers in Paris Anzeige erstattet. Der zweite Übergriff soll sich während eines zweiten Besuchs ereignet haben, den sie ihm abgestattet habe, um Erklärungen zu erhalten. Gérard Depardieu behauptet, dass die Beziehung einvernehmlich war und bestreitet die Vergewaltigungsvorwürfe. Laut BFMTV gab er an, dass er in den Augen der Klägerin „gelesen“ habe, dass sie einverstanden gewesen sei.

    Zwei Anzeigen von Charlotte Arnould
    Die erste Anzeige von Charlotte Arnould war im Juni 2019 von der Pariser Staatsanwaltschaft ohne weitere Maßnahmen eingestellt worden. Die junge Schauspielerin hatte daraufhin eine neue Anzeige mit Konstituierung einer Nebenklage eingereicht, die automatisch zur Ernennung eines Richters führte, der den Fall untersuchen sollte. Im Rahmen dieses Vorgangs war Gérard Depardieu schließlich Ende 2020 angeklagt worden.

  • Gegen Berater von Eric Zemmour Ermittlungen wegen Vergewaltigung eingeleitet

    Gegen Berater von Eric Zemmour Ermittlungen wegen Vergewaltigung eingeleitet

    Die Klage wurde am 9. Dezember gegen Olivier Ubéda eingereicht, der die erste Wahlkampfveranstaltung von Eric Zemmour in Villepinte maßgeblich mitgestaltet hatte. Der Berater von Eric Zemmour, Olivier Ubéda, ist Ziel einer Anzeige wegen Vergewaltigung, die am 9. Dezember eingereicht wurde. Dies meldete Franceinfo am Montag, 31. Januar, unter Berufung auf die Pariser Staatsanwaltschaft. Am 10. Dezember wurde eine Untersuchung durch die Kriminalpolizei eingeleitet.  Wie Franceinfo aus einer dem Fall nahestehenden Quelle erfuhr, war es ein 18-jähriger junger Mann, der eine Klage gegen Olivier Ubéda einreichte. „Ich nenne das eine verleumderische Anzeige“, reagierte Ubéda auf Twitter. „Ich werde erst reagieren, wenn ich weiß, worüber und von wem die Rede ist. Manchmal ist #MeToo einfach nur mythisch.“ „Beschmutzen, um zu verhindern, zum Kotzen“Der 51-jährige Kommunikationsberater, der unter anderem für das Image von Eric Zemmour zuständig war, meint, ebenfalls auf Twitter, dass „das Drehbu…

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  • Marseille: Polizei findet dank Snapchat gefangene und vergewaltigte Teenagerin

    Marseille: Polizei findet dank Snapchat gefangene und vergewaltigte Teenagerin

    Ein 14-jähriges Mädchen, das in einem Gebäude im 15. Bezirk von Marseille gefangen gehalten und vergewaltigt wurde, konnte dank des sozialen Netzwerks Snapchat am Freitag, 14. Januar, von der Polizei befreit werden. Eine 14-jährige Ausreißerin aus der Region Ardèche wurde in Marseille von zwei Männern gefangen gehalten und vergewaltigt. Am Freitag, dem 14. Januar, konnte sie schließlich befreit werden, nachdem sie die Polizei zu den mutmaßlichen Tätern geführt hatte, indem sie die Ortung ihres Telefons über soziale Netzwerke aktivierte. Das Mädchen wurde seit Montag, dem 10. Januar, vermisst. Am vergangenen Freitag gegen 5 Uhr morgens erreichte die Polizei, die von der Mutter des Mädchens kontaktiert worden waren, die Jugendliche per SMS, da sie nicht laut telefonieren konnte. Das Mädchen berichtete den Polizeibeamten, dass sie gefangen gehalten, vergewaltigt, geschlagen und möglicherweise unter Drogen gesetzt wurde, habe aber keine Ahnung, wo sie sich befindet. Glücklicherweise kamen die Polizisten auf die Idee, Snapchat zu benutzen. Durch die Aktivierung der Standortbestimmung des Telefons in dem Netzwerk konnten sie feststellen, dass sich das Mädchen in einem Gebäude im 15. Arrondissement, in einer Siedlung in den nördlichen Stadtteilen von Marseille, aufhielt. Die Ermittler klopften an alle Türen der Apartements in dem Gebäude, bis die Minderjährige ihnen per Nachricht über das soziale Netzwerk bestätigte, dass sie sich vor der Wohnung befanden, in der sie gefangen gehalten wurde. Das unter Schock stehende Mädchen wurde sofort nach seiner Befreiung in ein Krankenhaus in Marseille eingeliefert. Die Minderjährige ist inzwischen wieder bei ihrer Familie. Zwei Männer wurden festgenommen In Marseille hatte die Jugendliche Ausreisserin auf einer Party einen 26-jährigen Mann kennengelernt, der ihr anbot, sie bei sich aufzunehmen. Sie folgte ihm daraufhin in eine Wohnung, in der sich ein weiterer 64-jähriger Mann befand. Nach Angaben des Opfers haben die beiden Männer sie dazu gebracht, Cannabis zu rauchen, bevor sie sie abwechselnd vergewaltigten. Die beiden Männer wurden am Freitag in der Wohnung, in der das Mädchen gefunden worden war, festgenommen und am Sonntag wegen „Gruppenvergewaltigung einer Minderjährigen und Freiheitsberaubung“ der Staatsanwaltschaft Marseille vorgeführt.
  • Vergewaltigungsvorwurf gegen Gérald Darmanin: Staatsanwaltschaft beantragt Einstellung

    Vergewaltigungsvorwurf gegen Gérald Darmanin: Staatsanwaltschaft beantragt Einstellung

    Nach Informationen des Senders BFMTV soll die Pariser Staatsanwaltschaft am Donnerstag, dem 13. Januar, eine Einstellung des Verfahrens zugunsten von Gérald Darmanin beantragt haben. Der Innenminister ist seit 2017 mit Vergewaltigungsvorwürfen konfrontiert. Der französische Innenminister ist seit 2017 Ziel einer Vergewaltigungsanzeige von Sophie Spatz-Patterson. Nach Informationen des Senders BFMTV soll die Pariser Staatsanwaltschaft am Donnerstag, dem 13. Januar, eine Einstellung des Verfahrens zugunsten des Politikers beantragt haben. Die mit den Ermittlungen beauftragte Untersuchungsrichterin hatte bereits Anfang September die Ermittlungen eingestellt, ohne den Innenminister anzuklagen, und damit den Fall in Richtung einer vollständigen Einstellung des Verfahrens gelenkt. Gérald Darmanin wurde nie formell angeklagt, sondern Mitte Dezember lediglich als Zeuge vernommen. Der Fall geht auf den Monat März 2009 zurück. Die Klägerin Sophie Spatz-Patterson wandte sich an den Politiker, der…

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  • Luc Besson wegen Vergewaltigung angeklagt: Richterin stellt Verfahren ein

    Luc Besson wegen Vergewaltigung angeklagt: Richterin stellt Verfahren ein

    Der Regisseur Luc Besson wurde von der belgisch-niederländischen Schauspielerin Sand Van Roy der Vergewaltigung beschuldigt. Am Donnerstag, dem 9. Dezember, stellte eine Untersuchungsrichterin des Pariser Gerichtshofs das Verfahren gegen den Filmemacher ein.

    Eine Untersuchungsrichterin des Pariser Gerichts hat das Verfahren gegen den Regisseur Luc Besson eingestellt, wie die Agentur AFP am Donnerstag meldete. Der Filmemacher wird seit mehr als drei Jahren von der Schauspielerin Sand Van Roy der Vergewaltigung beschuldigt.

    Die Richterin folgte den Forderungen der Pariser Staatsanwaltschaft, die Anfang Oktober die Einstellung des Verfahrens in diesem sehr medienwirksamen Fall gefordert hatte. Der 62-jährige Filmemacher, der die Vorwürfe stets bestritten hat, war nie formell angeklagt worden.

    Lesen Sie dazu auch: Vergewaltigung: Ermittlungen gegen Regisseur Luc Besson