Schlagwort: Varianten

  • Covid-19: Die „Pirola“-Variante ist in Frankreich auf dem Vormarsch

    Covid-19: Die „Pirola“-Variante ist in Frankreich auf dem Vormarsch

    Die Variante BA.2.86, auch bekannt als „Pirola“, scheint sich in Frankreich durchzusetzen: Sie macht laut Gesundheitsbehörden inzwischen mindestens 13% der Fälle aus, die derzeit registriert werden. „Pirola“ könnte bald zur vorherrschenden Covid-19-Variante in Frankreich werden. Seit zweieinhalb Monaten ist die Variante BA.2.86 – besser bekannt als „Pirola“ – in Frankreich verbreitet, aber in den letzten Wochen konnte dieser neue Stamm des Covid-19-Virus plötzlich an Boden gewinnen. In einem am 13. November aktualisierten Bulletin von Santé Publique heißt es, dass die Variante in 13% der Fälle, die in der Woche vom 23. Oktober sequenziert wurden, registriert wurde. In der Woche davor waren nur 9% der Fälle von BA.2.86 ausgelöst. Diese Entwicklung wird „fast überall auf der Welt“ beobachtet, so Santé Publique France.

    Wie lässt sich diese Entwicklung erklären? Laut den Gesundheitsbehörden ist vor allem eine der sechs Unterl…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Covid-19: Europa über neue Variante BF.7 aus China besorgt – Gesundheitsbeschränkungen vorbereitet

    Covid-19: Europa über neue Variante BF.7 aus China besorgt – Gesundheitsbeschränkungen vorbereitet

    Die Europäische Kommission hat für Donnerstag, den 29. Dezember, ein Treffen einberufen, um über ein koordiniertes Vorgehen der EU-Staaten angesichts der explosionsartigen Zunahme von Covid-19-Fällen in China zu diskutieren. Es wird befürchtet, dass sich neue Varianten des Virus, darunter Omicrons BF.7, verbreiten könnten. „Vor dem Hintergrund der Situation der Pandemie in China“ beruft die EU-Exekutive am Donnerstag, dem 29. Dezember einen Ausschuss ein, der sich aus Vertretern der Gesundheitsministerien der EU-27 zusammensetzt, wie eine Sprecherin der Europäischen Kommission mitteilte. Ziel ist es, „mögliche Maßnahmen für ein koordiniertes europäisches Vorgehen zu diskutieren“. Nach dem plötzlichen Ende der „Null-Covid-Politik“ in China in diesem Monat, das zu einer enormen Ansteckungswelle im Land geführt hat, sind die Staaten weltweit besorgt über die Möglichkeit, dass sich neue Varianten des Virus aus dem asiatischen Land verbreiten könnten. Angefangen mit BF.7 Omicron, eine Variante, die in den letzten zwei Wochen mehr als 250 Millionen Chinesen infiziert hat. Was man über die BF.7-Variante Omicron weiß BF.7 stammt direkt von der Variante BA.5 ab, die Mitte des Jahres in Frankreich aufgetreten ist. „Im November letzten Jahres waren wir in Frankreich und generell in Europa mit der Ko-Zirkulation von zwei Varianten konfrontiert: BQ.1.1. und BF.7“, wird der Virologe Professor Bruno Lina von der Zeitung La Dépêche du Midi zitiert. „In Frankreich betrifft BF.7 nur etwa 5 bis 10% der Infektionen“, so der Virologe. Die Tendenz ist im Übrigen rückläufig, die Zahl der Ansteckungen mit BF.7 nimmt Woche für Woche ab. Da BF.7 zur Familie der Omicron-Varianten gehört, unterscheiden sich die Symptome, die dieser Stamm hervorruft, nicht so sehr von dem, was kürzlich in Frankreich beobachtet wurde. „Eine Infektion mit dieser Variante äußert sich in der Regel durch Husten, Fieber und Halsschmerzen. Dieser Stamm bleibt im Übrigen sehr ansteckend. In China ist er deshalb so stark verbreitet, weil „es sehr viele Menschen gibt, die weder mit dem Impfstoff noch mit dem Virus jemals in Kontakt gekommen sind“, erklärt Prof. Lina. Warum möchte sich Europa vor dieser Variante schützen? „China hat es also mit einer Variante zu tun, die sich sehr schnell verbreitet, die nicht unbedingt gefährlicher ist als das, was wir in Frankreich kennen, die aber in einem Kontext mit einer Bevölkerung, die wenig immun ist, großen Schaden anrichten könnte“, meint der Virologe. Und je größer die Viruszirkulation ist, desto höher ist das Risiko, dass eine neue Variante auftritt. „Wir bleiben wachsam und bereit, wenn nötig die ‚Notbremse‘ zu ziehen“, sagt die Sprecherin der Europäischen Kommission. Diese Bremse beinhaltet auch die Möglichkeit, restriktive Maßnahmen „koordiniert“ wieder einzuführen, wenn die epidemiologische Situation dies erfordert. Können die Mitgliedstaaten eine koordinierte Antwort geben? Italien hat bereits am Mittwoch, dem 28. Dezember, beschlossen, allen Reisenden aus China obligatorische Tests aufzuerlegen. Dies wurde bereits in Japan und gestern auch in den USA beschlossen. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat die Regierung zu geeigneten Maßnahmen zum Schutz der Menschen in Frankreich aufgefordert. Man müsse die Entwicklung der Lage in China „sehr aufmerksam verfolgen“. Paris sei „bereit, alle zweckdienlichen Maßnahmen zu prüfen, die in Verbindung mit den europäischen Partnern Frankreichs und innerhalb des bestehenden Rechtsrahmens umgesetzt werden könnten“. Die Europäische Kommission solle sich bemühen, so Emmanuel Macron, einen Alleingang einzelner EU-Mitgliedstaaten zu verhindern, die ohne Absprache Beschränkungen an ihren Grenzen erlassen, wie es zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 der Fall war.
  • Covid-19: Können die Varianten BA.4 und BA.5 die Epidemie wieder ankurbeln?

    Covid-19: Können die Varianten BA.4 und BA.5 die Epidemie wieder ankurbeln?

    Die Ansteckungen mit den Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 nehmen in Frankreich zu: Sie machen hier mittlerweile 10% aller registrierten Covid-19-Infektionen aus. Können diese Varianten die Ansteckungszahlen wieder steigen lassen? Während die Covid-19-Inzidenz in Frankreich nachlässt, verändert die Pandemie ihr Gesicht. Die Gesundheitsbehörden verzeichnen täglich durchschnittlich 17.784 neue Ansteckungen, eine Zahl, die seit Mitte April dieses Jahres rückläufig ist. Die überwiegende Mehrheit dieser Ansteckungen ist bisher auf die Variante BA.2 zurückzuführen. Aber die Infektionen mit den neuen Omikron-Varianten BA.4 und BA.5, die in Portugal und Südafrika schon vorherrschend sind, steigen auch in Frankreich an. Die Zahl der Infektionen mit diesen beiden neuen Virusstämmen hat in Frankreich nun auch die 10%-Marke überschritten, was ein Zeichen dafür ist, dass sich die beiden Varianten mit exponentieller Geschwindigkeit ausbreiten. Beide könnten ab Mitte Juni in Frankreich dominant werden….

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Covid-19: Wird die BA.5-Welle aus Portugal auch in Frankreich ankommen?

    Covid-19: Wird die BA.5-Welle aus Portugal auch in Frankreich ankommen?

    Portugal erlebt derzeit eine sechste Welle der Covid-19-Epidemie mit einer starken Ausbreitung der Untervariante BA.5. Wird Frankreich mit dem Beginn der Schulferien und dem Ende der Gesundheitsmaßnahmen das gleiche Schicksal ereilen? In Portugal nimmt die Covid-19-Epidemie wieder zu. BA.5, eine Untervariante von Omikron, hat die Zahl der Fälle sprunghaft ansteigen lassen. Eine Situation, die ganz Europa beunruhigt. Vor zehn Tagen rief das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten die Mitgliedsstaaten dazu auf, wachsam gegenüber möglichen Zeichen für das Auftreten der Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 zu sein. Da sich die Franzosen allmählich daran gewöhnen, wieder ohne masken zu leben, machen sich Virologen nun Sorgen über einen epidemischen Aufschwung und eine sechste Welle in Frankreich. Wie ist der aktuelle Stand der Epidemie in Frankreich? Santé Publique France meldet heute 19.965 neue Ansteckungen, was einem Rückgang von 25,7% in den letzten sieben T…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Covid-19: Könnten die Untervarianten Ba.4 und Ba.5 eine neue Ansteckungswelle verursachen?

    Covid-19: Könnten die Untervarianten Ba.4 und Ba.5 eine neue Ansteckungswelle verursachen?

    Laut dem Europäischen Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten können die Untervarianten von Omikron „dem durch eine Infektion induzierten Immunschutz entgehen“ und so Reinfektionen erleichtern. Kommt bald eine neue epidemische Welle? Die Situation hat sich in den letzten Wochen dermassen verbessert, dass die Behörden in Frankreich ab Montag eine der letzten Maßnahmen aufheben: die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Dennoch spricht das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) jetzt eine Warnung aus. In einer am Freitag, dem 13. Mai veröffentlichten Mitteilung warnt das ECDC vor der Ausbreitung von Untervarianten von Omikron, die in Europa schnell dominant werden könnten. Auch wenn derzeit noch keine „Veränderung des Schweregrads“ dieser Untervarianten festzustellen ist, bleibt die europäische Organisation wachsam: Die Untervarianten könnten „in den kommenden Wochen und Monaten zu einem signifikanten Gesamtanstieg der Covid-19-F…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Covid-19: Pfizer arbeitet an einem wirksameren Impfstoff gegen mehrere Corona-Varianten

    Covid-19: Pfizer arbeitet an einem wirksameren Impfstoff gegen mehrere Corona-Varianten

    Omikron und seine Untervarianten haben die Pandemie-Landschaft durcheinander gewirbelt. Diese neuen SARS-CoV-2-Stämme haben jetzt die Pharmariesen Pfizer und Moderna dazu veranlasst, die Formel ihrer Impfstoffe zu überarbeiten. Pfizer verspricht eine Anpassung seines Impfstoffs für den Herbst. Im Dezember 2021 räumte das Institut Pasteur ein, dass die Impfstoffe, die zur Bekämpfung von Covid-19 eingesetzt werden, gegenüber dem neuen Omikron-Stamm an Wirksamkeit verloren haben: „Fünf Monate nach der Impfung sind die im Blut vorhandenen Antikörper nicht mehr in der Lage, Omikron zu neutralisieren“, erklärten die Forscher damals. Pfizer und Moderna haben zu Beginn des Jahres angekündigt, eine Anpassung ihrer Impfstoffe an die Omikron-Variante vorzunehmen. Pfizer gab sich bis März 2022 Zeit, um eine neue Formel auf den Markt zu bringen: „Ich weiß nicht, ob wir sie brauchen werden oder wie sie verwendet wird, aber wir werden bereit sein“, versprach Albert Bourla, Pfizer-Chef, im Januar im U…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Covid-19: Ungeimpfte machen 7% der Bevölkerung aus – aber 39% der Todesfälle

    Covid-19: Ungeimpfte machen 7% der Bevölkerung aus – aber 39% der Todesfälle

    Laut neuester Untersuchungen machen die 7% Ungeimpften etwa 39% der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 in den Krankenhäusern aus. Laut einer Analyse des Statistik-Instituts Drees, die zwischen dem 10. Januar und dem 6. Februar durchgeführt wurde, ist die Zahl der positiven Tests derzeit insgesamt rückläufig. Die Ungeimpften sind jedoch weiterhin bei allen Indikatoren überrepräsentiert, so auch bei Krankenhausaufenthalten und Todesfällen. Darüber hinaus erhöht die Tatsache, dass man nicht geimpft ist, das Gesundheitsrisiko. So sind zwar nur 7% der Franzosen über 20 nicht geimpft, aber auf sie entfallen 16% der positiven Tests, vor allem aber 36% der Einweisungen in eine Intensivstation und 39% der Todesfälle im Krankenhaus. Wiederansteckungen sind „nicht selten“. In Frankreich sind Reinfektionen mit Covid-19 „nicht selten“, insbesondere im Zusammenhang mit der Omikron-Variante, wie die französische Gesundheitsbehörde Santé Publique France am Freitag feststellte. Von einer Reinfekti…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Covid-19: Wann und wie wird die Pandemie enden?

    Covid-19: Wann und wie wird die Pandemie enden?

    Auch wenn die Umwandlung von Sars-CoV-2 in eine saisonale Epidemie relativ kurzfristig möglich ist, gibt es keine Anzeichen dafür, dass die derzeitige Situation nicht zumindest bis ins nächste Jahr andauern könnte. Gesundheitsminister Olivier Véran hat Hoffnungen geweckt, als er Anfang Januar im Journal du Dimanche ankündigte, dass die fünfte Welle „vielleicht die letzte“ sein werde. Er ist nicht der einzige: Auch einige Epidemiologen glauben an eine langsame Verbesserung der Situation nach der aktuellen Welle. Ist das Ende von Covid-19 wirklich in Sicht? FranceInfo gibt einen Überblick über die Szenarien, die von den Wissenschaftlern in Betracht gezogen werden. 1) Die vollständige Ausrottung des Virus: sehr unwahrscheinlich.Es ist eine Möglichkeit, von der alle träumen: Nach all unseren Bemühungen verschwindet das Sars-CoV-2 von der Erdoberfläche. Dies ist bereits bei den Pocken geschehen, die von der WHO 1980 für ausgerottet erklärt wurden. Das heißt, fast zwei Jahrhunderte nach der …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Covid-19: Kann man gleichzeitig mit Delta und Omikron infiziert sein und was sind die Risiken?

    Covid-19: Kann man gleichzeitig mit Delta und Omikron infiziert sein und was sind die Risiken?

    Der Leiter des Moderna-Labors, Paul Burton, äußerte sich besorgt über Fälle von Doppelinfektionen mit der Omikron- und der Delta-Variante. Dieses Phänomen sei zwar selten, könne aber zu einer „neuen, gefährlicheren Variante“ führen. Kann eine Person sowohl mit der Omikron-Variante als auch mit der Delta-Variante von Covid-19 infiziert sein? „In naher Zukunft werden die Delta- und die Omikron-Variante nebeneinander existieren. […] Menschen können beide Viren beherbergen“, sagte Dr. Paul Burton, leitender Arzt im Moderna-Labor, auf einer Tagung des Wissenschafts- und Technologieausschusses. Man kann mit zwei verschiedenen Varianten des Coronavirus infiziert werden, wenn man zwei Personen trifft, die jeweils mit einer der Varianten infiziert sind. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar gering aber nicht null, vor allem nicht in Zeiten intensiver Viruszirkulation und der Ko-Dominanz zweier Varianten wie in diesen Tagen in London und vielleicht auch in Dänemark. Lesen Sie auch: Omicron-Variante…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Alpha-, Delta-, Mu-Varianten… Ist das wiederholte Auftreten neuer Stämme des Covid-19-Virus beunruhigend?

    Alpha-, Delta-, Mu-Varianten… Ist das wiederholte Auftreten neuer Stämme des Covid-19-Virus beunruhigend?

    Nun hat die Weltgesundheitsorganisation ‚Mu‘ in die Liste der zu überwachenden Varianten aufgenommen. Franceinfo hat das Auftreten neuer Stämme des Covid-19-Virus in den letzten Monaten untersucht. Ein Phänomen, das unsere Fähigkeit, die Pandemie langfristig einzudämmen, durchaus in Frage stellen kann.

    Sie heißt jetzt Mu. Die Variante B.1.621, die erstmals im Januar letzten Jahres in Kolumbien entdeckt wurde, wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag, dem 30. August, als „zu überwachen“ eingestuft. Alpha, Beta, Gamma, Delta… Seit einigen Monaten wächst die Liste der neuen Stämme des Coronavirus in der Reihenfolge der Buchstaben des griechischen Alphabets. „Und es wird weitergehen“, warnt der Virologe Etienne Decroly, Forschungsdirektor am CNRS der Universität Aix-Marseille gegenüber Franceinfo.

    Aber warum tauchen regelmäßig neue Varianten auf und inwieweit sollte uns das beunruhigen? Um dies zu verstehen, müssen wir zunächst wissen, warum Sars-CoV-2 mutiert. „Wie alle Lebewesen pflanzt es sich fort“, erklärt der Evolutionsbiologe Samuel Alizon, Forschungsdirektor am CNRS, gegenüber franceinfo.

    Zwei Mutationen pro Monat
    Wenn es in eine menschliche Zelle eindringt, repliziert sich Sars-CoV-2, indem es seinen genetischen Code kopiert, ein RNA-Genom, das aus 30.000 „Bausteinen“, den Nukleotiden, besteht. Während dieses Prozesses können „Fehler beim Kopieren auftreten, die als Mutationen bezeichnet werden“, so der Fachmann weiter. Konkret können eines oder mehrere dieser Nukleotide hinzugefügt, ersetzt oder entfernt werden. Im Gegensatz zu anderen RNA-Viren wie Influenza oder HIV haben Coronaviren die Besonderheit, dass sie über einen „Editiermechanismus“ verfügen, der für „Korrekturen“ zuständig ist, erklärt Jean-Claude Manuguerra, Virologe am Institut Pasteur.

    „Coronaviren sind dafür bekannt, dass sie weniger schnell mutieren als andere RNA-Viren, aber sie mutieren trotzdem.“ Sagt Jean-Claude Manuguerra, Virologe gegenüber Franceinfo

    Die Forscher schätzen, dass Sars-Cov-2 etwa zwei Mutationen pro Monat entwickelt, halb so viele wie die Grippe. Diese Mutationen sind nicht unbedingt eine schlechte Nachricht für den Menschen. Im Gegenteil, die meisten von ihnen „sind schädlich für das Virus“, sagt Etienne Decroly. Andere werden als neutral angesehen und haben keine nachweisbaren Auswirkungen auf den Lebenszyklus des Virus. Schließlich ist es wahrscheinlich, dass einige Mutationen die Übertragbarkeit des Virus oder seine Virulenz verändern oder seine Resistenzfähigkeit gegen Impfstoffe beeinflussen. „Wenn sie es dem Virus ermöglichen, im Vergleich zu früheren Stämmen ‚Infektionen mit anderen Profilen‘ zu verursachen, sprechen wir von einer Variante“, erklärt Samuel Alizon.

    Nicht alle Varianten sind in gleichem Maße besorgniserregend. Die WHO hat eine spezielle Klassifizierung erstellt, um dies zu beurteilen. Derzeit sind nur die Alpha-, Beta-, Gamma- und Delta-Stämme als „bedenkliche Varianten“ (Variants of Concern, VOC) eingestuft worden. Nach Angaben des UN-Gremiums sind VOCs nachweislich mit erhöhter Infektiosität, erhöhter Virulenz, verändertem klinischen Erscheinungsbild oder verminderter Impfstoffwirksamkeit verbunden.

    Varianten von Interesse (VOI) sind genetische Veränderungen, die sich auf die Eigenschaften des Virus auswirken können, deren Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit jedoch noch nicht formell bewertet wurden. Sie sind jedoch für mehrere bestätigte Fälle oder Cluster verantwortlich oder wurden in mehreren Ländern entdeckt, gibt Santé publique France zu bedenken. Bislang hat die WHO fünf Varianten in diese Kategorie eingestuft: Eta, Iota, Kappa, Lambda und Mu.

    Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) listet seinerseits acht „Varianten unter Beobachtung“ oder VUM (variant under monitoring) auf. Sie weisen ähnliche Mutationen auf wie eine oder mehrere der VOC oder VOI, aber es gibt noch keine Hinweise auf Folgen für die öffentliche Gesundheit. Die im Juni in Südafrika entdeckte C.1.2-Variante, die Gegenstand einer Ende August vorab veröffentlichten Studie war, fällt in diese Kategorie.

    Nicht alle Varianten sind daher „besorgniserregend“, und einige verschwinden sogar zugunsten neuer, durchsetzungsfähigerer Variationen. Da das Auftreten von Mutationen im Virusgenom rein „zufällig“ ist, unterliegen die Varianten einem Phänomen der „adaptiven Selektion“, erklärt Mylène Ogliastro, Vizepräsidentin der französischen Gesellschaft für Virologie.

    „Bisher haben sich die Varianten durchgesetzt, die besser übertragbar und wahrscheinlich virulenter sind“, sagt Mylène Ogliastro, Virologe gegenüber Franceinfo.

    „Der Wettbewerb zwischen den Varianten ist sehr wichtig“, fügt Jean-Claude Manuguerra hinzu. Die Beta-Variante, die 2020 in Südafrika auftrat und resistenter gegen neutralisierende Antikörper ist, zirkulierte zu Beginn des Jahres vor allem in Ostfrankreich. Sie ging jedoch allmählich zurück, „angesichts des Auftretens der übertragbareren Alpha-Variante“. Letztere wurde wiederum zu Beginn des Sommers von Delta verdrängt, das alle anderen Varianten in Frankreich derzeit zu verdrängen scheint: Die Delta-Variante machte 98,5% der am 10. August in Frankreich analysierten positiven Tests aus.

    Durch diesen Selektionsmechanismus werden einige Varianten für uns Menschen nie wirklich gefährlich. Dies ist der Fall bei der Variante B.1.616, die im Februar in der Bretagne entdeckt wurde und nun vom ECDC als „im Verschwinden begriffen“ eingestuft wird. Es scheint, dass diese Variante zwar virulenter, aber auch weniger ansteckend war.

    Je mehr Menschen infiziert sind, desto mehr Varianten tauchen auf.
    Auch das wiederholte Auftreten neuer Varianten ist an sich nicht überraschend. Da sich das Virus über die ganze Welt verbreitet hat, können wir beobachten, dass sich Mutations- und Selektionsmechanismen auf allen Kontinenten ereignen. Je mehr Menschen infiziert sind, desto größer ist die Virus-Population und desto wahrscheinlicher ist es, dass sich Varianten entwickeln. Die häufige Entdeckung neuer Varianten lässt sich auch durch eine Erhöhung der Kapazitäten der Labors bei der Sequenzierung seit Beginn der Pandemie erklären. Je mehr gesucht wird, desto mehr wird auch gefunden.

    Forscher können jetzt bestimmte Mutationen, die bereits innerhalb der VOC- oder VOI-Varianten identifiziert wurden, genau beobachten. Virologen sind sich einig: Mutationen, die ein Problem darstellen, sind diejenigen, die die biologischen Eigenschaften des Virus erhöhen und die teilweise den neutralisierenden Antikörpern entgehen.

    Die Mutation L452R, die in den Delta- und Kappa-Varianten vorkommt, erhöht beispielsweise die Fähigkeit des Virus, sich an menschliche Zellen anzuheften. Die Mutationen E484K und E484Q werden besonders genau untersucht, da sie wahrscheinlich zu einer Verringerung der Immunantwort führen, die durch eine Impfung oder eine frühere Infektion hervorgerufen wird. Eine von ihnen ist unter den Varianten Beta, Gamma, Delta, Mu und Kappa zu finden.

    Ist die vollständige Ausrottung dieses Virus ein Traum?
    Bleibt die Frage nach der Resistenz der Varianten gegen Impfstoffe. Bislang gibt es noch keine Variante, die völlig resistent gegen Impfstoffe ist. Gegen die bekannten Varianten sind die Impfstoffe nach wie vor wirksam, mit einer Schutzwirkung von etwa 80 bis 90%.

    Andererseits wirft das Auftreten neuer Varianten, die ansteckender und resistenter gegen neutralisierende Antikörper sind, die Frage auf, ob die erhoffte kollektive Immunität überhaupt irgendwann erreicht werden kann. Es stellt sich auch die Frage nach der Dauer des durch Impfstoffe gewährten Schutzes. Einige Studien deuten auf einen allmählichen Rückgang der Wirksamkeit hin, insbesondere bei Menschen über 60.

    Wir müssen uns wohl von dem Traum der vollständigen Ausrottung des Virus verabschieden. Angesichts der immer noch erheblichen Verbreitung von Sars-Cov-2 kann die Impfung allein das Auftreten neuer Formen des Virus nicht schnell genug verlangsamen, und Präventivmaßnahmen sind weiterhin erforderlich, so die Experten.

    Nur durch die Kombination von Impfung und Barrieremaßnahmen können wir die Ausbreitung des Virus und damit seine Replikation begrenzen.
    „Ein Virus, das nicht zirkuliert, ist ein Virus, das nicht mutiert“, betont Mylène Ogliastro. Die Tatsache, dass es nicht geimpfte Menschen gibt, birgt die Gefahr, dass sich in Teilen der Bevölkerung eine Vielfalt von Viren-Varianten bildet. Und dieses Problem macht nicht an Landesgrenzen halt. Heute haben etwa 41% der Weltbevölkerung mindestens eine Impfdosis erhalten, vor allem in den Industrieländern. Zur Verhinderung neuer Varianten und Mutationen ist es aber wichtig, dass die Impfstrategie auf internationaler Ebene koordiniert wird und dass die Länder, die sich die Dosen leisten können, sie den Ländern zur Verfügung stellen, die über weniger finanzielle Mittel verfügen. Nur so wird die Welt mit dieser Pandemie fertig werden, die mit einem Virus zusammenhängt, das keinen Pass braucht, um sich zu verbreiten.