Schlagwort: Var

  • Trockenheit: In einigen Orten im Departement Var dürfen keine neuen Häuser gebaut werden

    Trockenheit: In einigen Orten im Departement Var dürfen keine neuen Häuser gebaut werden

    Im Departement Var haben einige Gemeinden jetzt beschlossen, neue Bauanträge für die nächsten vier Jahre einzufrieren. Der Grund: Die Bevölkerung ist bereits jetzt zu zahlreich für die geringen Wasserressourcen.

    Im östlichen Teil des Departements Var sind die Flüsse seit vielen Monaten ausgetrocknet und der Grundwasserspiegel in den neun Gemeinden des Kantons Fayence ist auf einem dramatisch niedrigen Stand. Jetzt erklärten die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, dass sie keine neuen Bewohner mehr aufnehmen können, da sie nicht mehr genug Wasser für die Bevölkerung haben. Sie haben nun beschlossen, keine neuen Bauanträge für die nächsten vier Jahre zu genehmigen. „Es ist besser, den Leuten zu sagen, sie sollen nicht bauen und ihr Projekt verzögern, als ihnen zu sagen, ‚baut‘ und dann nicht mit Wasser versorgt zu werden, wenn sie sich niederlassen“, erklärte Jean-Yves Huet, Bürgermeister von Montauroux (Var) gegenüber France 3.

    „Das wird dramatisch für das Baugewerbe“.
    Für Bauanträge, die vor Februar 2023 genehmigt wurden, ist das Bauen weiterhin möglich. Die lokale Bevölkerung ist über die Entscheidung gespalten. „Das ist wieder eine Freiheit weniger. Mir wäre es lieber gewesen, man hätte sich früher Gedanken über die Wasseraufteilung gemacht“, kommentiert eine Frau. „Ich denke, es ist eine Maßnahme des gesunden Menschenverstands“, meint ein anderer Bewohner. Die Entscheidung blockiert auch viele Berufe rund um den Bau. „Das wird dramatisch für das Baugwerbe“, sagt Jean-Jacques Castillon, Präsident des Baugewerbe-Verbands des Departements Var.

  • Zeugenaufruf: Polizei sucht nach einem „gefährlichen“ Flüchtigen im Departement Var

    Zeugenaufruf: Polizei sucht nach einem „gefährlichen“ Flüchtigen im Departement Var

    Der Mann ist vor „einigen Tagen“ aus einer Haftanstalt geflohen. Die Polizei im Departement Var hat am Montag, dem 13. Februar, einen Zeugenaufruf veröffentlicht.

    Die Polizei des Departements Var hat am Montag, dem 13. Februar, einen Zeugenaufruf gestartet, um die Spur eines als „gefährlich“ eingestuften Mannes zu finden. Mohamed Meliani ist vor „einigen Tagen“ aus einer Haftanstalt entflohen. „Er wird sich wahrscheinlich nach Toulon, La Seyne und Ollioules begeben“, vermuten die Ordnungskräfte.

    Der Mann befindet sich in psychiatrischer Behandlung. Im Jahr 2020 wurde Mohamed Meliani zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen Freiheitsberaubung und Gewalt gegen seine ehemalige Lebensgefährtin verurteilt, wie der Sender TF1 Info berichtet. Laut der Zeitung Var Matin musste der Mann zum Zeitpunkt der Tat gewaltsam aus dem Haus seiner ehemaligen Lebensgefährtin in Ollioules geholt werden, wo er sich verbarrikadiert hatte. Zuvor hatte er die Frau gewalttätig angegriffen.

  • Gastronomie: Die schwarzen Trüffel auf dem Markt von Aups

    Gastronomie: Die schwarzen Trüffel auf dem Markt von Aups

    Eine kleine Entdeckungsreise in die Trüffelstadt Aups. In diesem wunderschönen provenzalischen Dorf findet alljährlich der Trüffelmarkt statt. In diesem Jahr sind die schwarzen Trüffel etwas seltener, aber von hoher Qualität. Im Mittelalter war es verboten, sie zu verzehren. Die Zeiten haben sich ab…

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  • Brandgefahr im Var: Das Esterel-Massiv wurde für die Öffentlichkeit gesperrt

    Brandgefahr im Var: Das Esterel-Massiv wurde für die Öffentlichkeit gesperrt

    Das Esterel-Massiv, das in den Departements Var und Alpes-Maritimes liegt, wird wegen hoher Brandgefahr ab Samstag, 6. August, für Touristen gesperrt.

    Am frühen Samstagmorgen, dem 6. August, wurden an allen Eingängen zu einem Park in Théoule-sur-Mer im Département Alpes-Maritimes die Schilder ausgetauscht, der Zugang für Fußgänger ist nun verboten. Eine Urlauberfamilie hatte das jedoch noch nicht bemerkt. „Wir haben einen kleinen Spaziergang gemacht, eine halbe Stunde hin und zurück, wir sind auf dem Weg geblieben“, sagt der Mann gegenüber France 2.

    Ein kleiner Funke könnte einen großen Brand auslösen
    Bei ihrem Spaziergang hätte die Familie den beiden Freiwilligen Pierre und Annick begegnen können, die als Reservisten für die zivile Sicherheit tätig sind. Dreimal am Tag sind die Freiwilligen aus dem Dorf in Zeiten hoher Brandgefahr auf den Wegen des Esterel-Massivs unterwegs. Sie achten darauf, dass sich keine Wanderer hierher verirren. In dem Bergmassiv hat es seit Monaten nicht mehr geregnet. Die Böden sind extrem trocken, ein Funke könnte zu einem Brandausbruch führen. Um das Schlimmste zu verhindern, sind Feuerwehrleute zur Überwachung im Herzen des Naturparks postiert.