Schlagwort: Urlaubsplanung

  • Chaos am Himmel: Was Reisende bei dem Fluglotsen-Streik in Frankreich wissen sollten

    Chaos am Himmel: Was Reisende bei dem Fluglotsen-Streik in Frankreich wissen sollten

    Donnerstagmorgen, Frankreich, 3. Juli.

    An französischen Flughäfen von Paris bis Nizza herrscht hektisches Treiben. Abgesagte Flüge flimmern über die Anzeigetafeln, während Passagiere mit Koffern und ratlosen Blicken zwischen Schaltern, Cafés und Gepäckbändern pendeln.

    Grund: Die Fluglotsen streiken.

    Wieder einmal.

    Und wieder einmal stellt sich die Frage: Welche Rechte haben Flugreisende eigentlich in solchen Situationen?

    Richtig handeln bei Annullierung oder Verspätung

    Nach EU-Verordnung CE 261/2004 gilt: Wird ein Flug annulliert, müssen Airlines ihren Passagieren Folgendes anbieten:

    • Eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises innerhalb von sieben Tagen.
    • Eine Umbuchung auf den nächstmöglichen Flug zum Zielort unter vergleichbaren Bedingungen.
    • Eine Umbuchung zu einem späteren Zeitpunkt nach Wunsch des Passagiers, sofern Plätze verfügbar sind.

    Doch was passiert, wenn der Flug „nur“ verspätet ist? Dann schuldet die Airline Unterstützung: Getränke, Mahlzeiten, Kommunikationsmöglichkeiten – und wenn nötig eine Hotelübernachtung inklusive Transport dorthin.

    Grève – und kein Geld?

    Doch hier kommt die Krux.

    Gründe wie Streiks der Fluglotsen zählen als „außergewöhnliche Umstände“. Bedeutet: Die Airline haftet nicht für eine pauschale Entschädigung zwischen 250 und 600 Euro, wie es etwa bei technischen Problemen oder Crew-Streiks der Fall wäre.

    Denn Fluglotsenstreiks liegen außerhalb ihrer Verantwortung. Punkt.

    Ein kleines Licht am Ende der Startbahn

    Seit Ende 2023 gibt es eine neue Regel in Frankreich: Fluglotsen müssen ihre Streikteilnahme mindestens 48 Stunden vorher einzeln ankündigen. Ein Versuch, mehr Planungssicherheit in das chronisch streikgeplagte französische Luftverkehrssystem zu bringen. Ob das die Situation wirklich verbessert, bleibt abzuwarten.

    Aber: Für Passagiere könnte es zumindest bedeuten, nicht erst am Gate von der Stornierung zu erfahren – sondern etwas früher umdisponieren zu können.

    Welche Kosten werden erstattet?

    Auch wenn keine Entschädigung fällig wird: Kosten für Mahlzeiten, zusätzliche Übernachtungen oder alternative Transportmittel müssen erstattet werden. Hier gilt eiserne Disziplin: Jeden Kassenbon, jede Quittung und jede Hotelrechnung aufbewahren.

    Denn ohne Beleg kein Geld zurück.

    So gehen Passagiere richtig vor

    1. Kontakt mit der Airline aufnehmen. Informieren, ob Rückerstattung oder Umbuchung angeboten wird.
    2. Alle Unterlagen sichern. Boardingpässe, Buchungsbestätigungen und sämtliche Ausgabenbelege.
    3. Anspruch prüfen. Spezialisierte Webseiten bieten kostenfreie Tools, um zu prüfen, ob doch eine Entschädigung möglich ist.
    4. Formelle Reklamation einreichen. Direkt bei der Airline – mit allen relevanten Dokumenten.
    5. Am Ball bleiben. Airlines reagieren oft träge. Notfalls können Rechtsdienstleister weiterhelfen, vor allem bei ausstehenden Rückerstattungen.

    Ärgerlich, aber nicht aussichtslos

    Die Fluglotsenstreiks in Frankreich haben Tradition. Sie legen regelmäßig den Luftverkehr lahm und treiben Reisenden Sorgenfalten auf die Stirn – vor allem in der Ferienzeit. Aber wer seine Rechte kennt, bewahrt zumindest seine Reisekasse vor unnötigen Verlusten.

    Und Hand aufs Herz: Lieber ein langweiliger Nachmittag bei Kaffee und Croissant am Flughafen, als ohne Rechtsschutz und Geld im Regen zu stehen.

    Oder?

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Neues E-Book: Mit Kindern Frankreich entdecken – Ein Osterabenteuer voller Genuss & Natur

    Neues E-Book: Mit Kindern Frankreich entdecken – Ein Osterabenteuer voller Genuss & Natur

    Der perfekte Familien-Reisebegleiter für einen unvergesslichen Frühlingsurlaub.

    Frankreich im Frühling erleben – mit Kindern, leichtem Gepäck und großen Augen.
    Dieses Buch ist kein Reiseführer im klassischen Sinne. Es ist ein liebevoll gestalteter Erlebnisbegleiter, der zeigt, wie Familien Frankreich mit allen Sinnen entdecken können – spielerisch, entspannt und voller Magie.

    Ob ihr mit Kleinkind, Schulkind oder Teenager unterwegs seid, mit dem Auto durch die Provence fahrt, die Loire-Schlösser bestaunt oder Paris zum ersten Mal mit Kinderaugen seht:
    👉 Dieses Buch begleitet euch mit Ideen, Geschichten, Geheimtipps und echtem Herzblut.


    🌸 Was euch erwartet:

    ✔️ 25 liebevoll geschriebene Kapitel mit echten Insidertipps für den Osterurlaub
    ✔️ Reiserouten für unterschiedliche Altersgruppen – individuell und flexibel anpassbar
    ✔️ Detaillierte Stadtführungen durch Orte wie Paris, Colmar, Nantes, Sarlat oder Avignon – perfekt abgestimmt auf Familien
    ✔️ Besondere Erlebnisse wie Eselwanderungen, Baumkronenpfade, Höhlenbesuche oder historische Shows
    ✔️ Familienfreundliche Restaurants & Picknickplätze, die Kinder lieben
    ✔️ Kultur zum Anfassen – kindgerecht erklärt und mit Ideen zum Mitmachen
    ✔️ Geheimtipps abseits des Mainstreams, die wirklich überraschen
    ✔️ Praktische Infos zu Verkehr, Unterkünften, Packlisten, Apps & mehr
    ✔️ Persönliche Empfehlungen von einem Frankreich-Experten, der mit Herz und Erfahrung schreibt


    🧭 Für wen ist dieses Buch?

    ✅ Familien mit Kindern zwischen 0 und 16 Jahren
    ✅ Eltern, die ihren Kindern mehr zeigen wollen als nur Spielplätze – aber genau wissen, wie wichtig Spielplätze sind
    ✅ Frankreich-Liebhaber*innen, die neue Orte entdecken wollen
    ✅ Reiselustige, die Wert auf authentische Erlebnisse legen – statt überlaufener Touristenpunkte
    ✅ Alle, die sich Ostern als Familienzeit zurückholen wollen – mit Natur, Kultur und Crêpe in der Hand


    📦 Format


    💡 Warum dieses Buch?

    Weil Reisen mit Kindern anders ist – und genau deshalb besonders.
    Weil Frankreich mehr ist als nur Paris und Côte d’Azur.
    Weil die besten Momente oft auf einem Feldweg, neben einem Lavendelstrauch oder beim ersten Crêpe passieren.

    Und weil du mit diesem Buch nicht alles planen musst – sondern Lust bekommst, loszufahren.


    „Mit Kindern durch Frankreich – Ein Osterabenteuer voller Genuss, Natur & Entdeckungen“ ist mehr als ein Reiseführer.
    Es ist eine Einladung. Eine Inspiration. Und vielleicht der schönste Start in eure nächste Familiengeschichte.

  • Frankreich: Wie Sie im Schuljahr 2024-2025 Ihre Urlaubstage optimal nutzen

    Frankreich: Wie Sie im Schuljahr 2024-2025 Ihre Urlaubstage optimal nutzen

    Wer clever plant, kann mehr entspannen.

    Das neue Schuljahr hat gerade erst begonnen, und schon träumen Sie von der nächsten Auszeit? Gute Nachrichten: Im Schuljahr 2024-2025 fällt keiner der elf Feiertage auf ein Wochenende. Das bedeutet, dass Sie mit geschickter Planung zahlreiche lange Wochenenden und sogar längere Urlaubsauszeiten genießen können. Hier erfahren Sie, wie Sie mit nur neun eingereichten Urlaubstagen bis zu 36 Tage Freizeit gewinnen.

    Ein starker Start: Zwei lange Wochenenden im November

    Der November beginnt vielversprechend: Allerheiligen am 1. November fällt auf einen Freitag und schenkt Ihnen somit das erste lange Wochenende des Schuljahres. Nur zehn Tage später, am Montag, dem 11. November, können Sie sich über ein weiteres verlängertes Wochenende freuen – perfekt für eine kleine Auszeit im grauen Herbst.

    Weihnachtszauber verlängern

    Weihnachten fällt 2024 auf einen Mittwoch. Warum nicht die Magie der Feiertage verlängern? Wenn Sie am 26. und 27. Dezember Urlaub nehmen, können Sie fünf freie Tage am Stück genießen. Und es wird noch besser: Der Neujahrstag 2025 fällt ebenfalls auf einen Mittwoch. Wenn Sie am 30. und 31. Dezember Urlaub einreichen, verlängern Sie Ihre Weihnachtsferien auf acht Tage. Und falls Sie auch am 2. und 3. Januar freinehmen, kommen Sie sogar auf zwölf Tage Freizeit – für gerade mal sechs eingereichte Urlaubstage.

    Osterwochenende nutzen

    Der Ostermontag ist traditionell ein Feiertag, und 2025 fällt er auf den 21. April – also viel später als im Vorjahr. Mit etwas Glück erwartet Sie ein sonniges Frühlingswochenende. Drei Tage frei, um die Seele baumeln zu lassen und den Frühling willkommen zu heißen.

    Der Mai bringt den Urlaubshimmel auf Erden

    Der Mai 2025 ist ein Geschenk des Himmels für alle, die lange Wochenenden lieben. Gleich drei Feiertage fallen auf einen Donnerstag. Mit nur drei eingereichten Urlaubstagen können Sie drei Wochenenden von vier Tagen herausholen. Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, reicht ein Urlaubstag am 2. Mai für vier Tage Erholung. Dasselbe Spiel am 8. Mai, dem Tag der Befreiung – mit einem Urlaubstag am 9. Mai verlängern Sie das Wochenende bis zum 11. Mai. Und schließlich bringt Christi Himmelfahrt am 29. Mai wieder einen Donnerstag ins Spiel. Wenn Sie den 30. Mai freinehmen, genießen Sie erneut ein verlängertes Wochenende.

    Pfingsten nicht vergessen

    Der letzte Feiertag des Schuljahres ist Pfingsten am Montag, dem 9. Juni. Perfekt für ein weiteres dreitägiges Wochenende, das Ihnen die Wartezeit bis zum Sommer versüßt.

    Sommerurlaub zwischen dem 14. Juli und dem 15. August

    Wenn Sie Ihre Sommerferien besonders lang gestalten möchten, sollten Sie Ihre freien Tage zwischen dem 14. Juli und dem 15. August einplanen. Die französische Nationalfeier am 14. Juli fällt auf einen Montag und Mariä Himmelfahrt am 15. August auf einen Freitag. Das bedeutet, dass Sie, wenn Sie zwischen diesen beiden Daten 23 Urlaubstage einreichen, insgesamt 37 Tage Urlaub genießen können – ein ganzer Sommer, den man einfach auskosten muss!

    Alternativ: Clever abseits der Hochsaison planen

    Falls Sie die Menschenmassen im Sommer lieber meiden möchten, haben Sie eine weitere Möglichkeit, um zusätzliche Urlaubstage zu gewinnen. Wenn Sie nicht vier Wochen Ihres Urlaubs während der gesetzlichen Haupturlaubszeit zwischen dem 1. Mai und dem 30. Oktober nehmen, können Sie zusätzliche Urlaubstage, sogenannte „Jours de fractionnement“, erhalten. Haben Sie zwischen drei und fünf Urlaubstage außerhalb dieser Zeit übrig, erhalten Sie einen zusätzlichen freien Tag. Und wenn Sie sogar mehr als fünf Urlaubstage zur Verfügung haben, bekommen Sie zwei zusätzliche Tage. Eine perfekte Gelegenheit, um die Brückentage im Herbst 2025 vorab zu planen.

    Fazit: Es kommt auf die richtige Planung an

    Mit der richtigen Planung können Sie das Schuljahr 2024-2025 optimal nutzen und mehr freie Tage herausholen, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Ein wenig Vorausdenken und strategisches Einreichen von Urlaubstagen kann den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen und einem außergewöhnlichen Jahr machen. Also, worauf warten Sie noch? Planen Sie jetzt Ihre Auszeiten und freuen Sie sich auf viele entspannte Tage!

  • Bretagne: Das Top-Reiseziel für französische Urlauber

    Bretagne: Das Top-Reiseziel für französische Urlauber

    Die Bretagne zieht die Massen an, besonders am bevorstehenden langen Wochenende zu Christi Himmelfahrt. Eine aktuelle Studie platziert die Region an der Spitze der Buchungen und unterstreicht einmal mehr ihre Beliebtheit unter französischen Urlaubern.

    Jahr für Jahr entscheiden sich immer mehr Franzosen für die Bretagne, und der Trend scheint sich auch zu Himmelfahrt im Mai 2024 fortzusetzen. Ein Blick auf die Buchungspläne eines Campingplatzes zeigt, dass drei Viertel der Unterkünfte bereits für das Wochenende des 8. Mai gebucht sind – und das schon am 24. April. Die restlichen Urlauber warten noch die Wettervorhersagen ab, bevor sie ihre Entscheidung treffen. Für die Geschäftsführerin des Campingplatzes ist das Wetter der ausschlaggebende Faktor. Im Süden Frankreichs wird es bereits zu heiß, was der Bretagne wegen des Klimawandels zunehmend in die Hände spielt.

    Ein Lebensstil, der begeistert

    Doch nicht nur das Wetter macht die Bretagne so anziehend. Der bretonische Lebensstil selbst zieht Besucher in seinen Bann. Am Wasser scheint die Zeit für einige Urlauber langsamer zu vergehen. Die Region, symbolisiert durch ihr typisches Gericht, die süße Crêpe, verkörpert Einfachheit und Authentizität.

    Diese Faktoren tragen dazu bei, dass die Bretagne besonders während der Feiertage und Ferienzeiten ein Magnet für Touristen ist. Die Region bietet eine perfekte Kombination aus angenehmem Klima und einem entspannten Lebensgefühl, das viele suchen. Darüber hinaus nutzt die Bretagne ihre natürlichen Ressourcen und kulturellen Schätze, um ein unvergessliches Erlebnis zu bieten, das weit über das bloße Verweilen am Strand hinausgeht. Die Bretagne bleibt somit ein bevorzugtes Ziel für diejenigen, die dem hektischen Alltag entfliehen und in eine Welt eintauchen möchten, wo die Zeit eine andere Bedeutung hat.

  • Urlaub 2023: 4 Tipps für einen nachhaltigen Tourismus

    Urlaub 2023: 4 Tipps für einen nachhaltigen Tourismus

    Da viele Menschen immer umweltbewusster und naturverbundener werden, gehören Sie vielleicht auch zu denjenigen, die im Urlaub einen nachhaltigeren Tourismus praktizieren möchten. Hier 4 Tipps, wie Sie während Ihres Urlaubs verantwortungsbewusster handeln können.

    Laut einer Studie, die 2022 vom Forschungsinstitut CSA durchgeführt wurde, wollen 80% der Franzosen verantwortungsbewusstere Reisepraktiken intensivieren. Viele Menschen wollen bei ihrem nächsten Urlaub grüner unterwegs sein.

    Bevorzugen Sie den Zug oder Fahrgemeinschaften
    Es ist kein Geheimnis mehr, dass das Flugzeug das umweltschädlichste Verkehrsmittel ist und seine CO2-Bilanz der Umwelt nachhaltig schadet. Viele Franzosen wenden sich daher bereits von Flugreisen ab und bevorzugen andere, umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel wie den Zug, Mitfahrgelegenheiten oder den Bus. Zwar kann man so nicht nach Brasilien reisen, aber es gibt Landverbindungen in ganz Europa. Man muss nur etwas Zeit mitbringen. Ansonsten kann man sich auch für Ziele im eigenen Land entscheiden, die näher am eigenen Wohnort liegen.

    Entscheiden Sie sich für den Ökotourismus
    Was die Unterkunft betrifft, sollte man sich für Unterkünfte entscheiden, die mit einem Umweltzeichen ausgezeichnet sind, das bestätigt, dass die Einrichtung die Umwelt nicht übermäßig belastet.

    Müll vermeiden
    Es ist wichtig, dass man keinen Müll in der Natur zurücklässt. Wer gerne picknickt, sollte unbedingt darauf achten, dass kein Taschentuch oder Verpackungsmaterial an Ort und Stelle vergessen wird. Man sollte auch daran denken, seinen Müll zu trennen, selbst wenn man nicht zu Hause ist!

    Vorsicht bei touristischen Aktivitäten
    Was die sogenannten „touristischen Aktivitäten“ betrifft, die man am Ort des Aufenthalts unternehmen kann, ist Vorsicht geboten. Man sollte unbedingt umweltschädliche Aktivitäten wie Quadfahren oder Jetski vermeiden. Auch Aktivitäten mit Tieren sind mit großer Vorsicht zu geniessen, da diese oftmals schlecht behandelt werden können.

  • 2023: Wie man in Frankreich 64 freie Tage für nur 26 Urlaubstage bekommt

    2023: Wie man in Frankreich 64 freie Tage für nur 26 Urlaubstage bekommt

    Kaum sind die Weihnachtsferien vorbei ist es schon wieder Zeit, an die nächsten Ferientage zu denken. Hier ein paar Tipps, wie man in Frankreich seine Urlaubstage am besten legt, um die Anzahl der freien Tage zu maximieren. 

    Zu Beginn des Jahres ist die beste Zeit, die Ferien und verlängerten Wochenenden für 2023 genau zu planen, bevor man eine Ferienwohnung oder Zug- und Flugtickets bucht. Wenn der Arbeitgeber demnächst nach Urlaubswünschen fragt, sollte man wissen, dass man in diesem Jahr 64 Urlaubstage erhalten kann und dafür nur 26 Tage seines regulären Urlaubs einsetzen muss.

    April 2023
    Der Ostermontag fällt im Jahr 2023 auf den 10. April fallen. Wer sich vier Tage Urlaub nimmt – vom 11. bis 14. April – kommt inklusive Karfreitag und den Wochenenden auf neun aufeinanderfolgende Ferientage.

    Mai 2023
    Vier Feiertage fallen dieses Jahr in den Monat Mai. Der Tag der Arbeit (Montag, 1. Mai). Armistice (Feiertag zum Ende des 2. Weltkriegs am 8. Mai) fällt ebenfalls auf einen Montag. Wer also vier Tage Urlaub nimmt – vom 2. bis 5. Mai -, kann sich auf zehn freie Tage freuen.

    Etwas später im Mai kommt der Donnerstag von Christi Himmelfahrt (18. Mai). Mit einem Urlaubstag am Freitag, dem 19. Mai, kann man ein langes viertägiges Wochenende (18. bis 21. Mai) genießen. Die gleiche Empfehlung gilt für Pfingsten (Montag, 29. Mai): Wer für Freitag, den 26. Mai, Urlaub einreicht, kann auch zu Pfingsten ein viertägiges Wochenende genießen.

    Juli und August 2023
    Im Juli wird in Frankreich der Nationalfeiertag (14.) gefeiert. Im Jahr 2023 wird der Nationalfeiertag auf einen Freitag fallen. Für vier Tage Urlaub – vom 10. bis 13. Juli – bekommt man neun aufeinanderfolgende freie Tage, einschließlich der Wochenenden. Im August 2023 fällt Mariä Himmelfahrt (15. August) auf einen Dienstag. Auch hier kann man durch das strategische Einsetzen von vier Urlaubstagen – Montag, 14. August, Mittwoch, 16. August, Donnerstag, 17. August und Freitag, 18. August – neun freie Tage bekommen. Beide Daten bieten eine ideale Möglichkeit, die Sommerferien zu verlängern.

    November und Dezember 2023
    Am Ende des Jahres sollten Arbeitnehmer mit Allerheiligen (1. November) rechnen, das auf einen Mittwoch fällt. Auch bieten vier Tage Urlaub – Montag, 30. Oktober, Dienstag, 31. Oktober, Donnerstag, 2. November und Freitag, 3. November – die Möglichkeit, neun freie Tage am Stück zu bekommen. Natürlich einschließlich der Wochenenden.

    Und zum Abschluss der Vorausplanung, sollte mane wissen, dass der Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) im Jahr 2023 auf einen Montag fällt. Vier Tage Urlaub – vom 26. bis 29. Dezember – ermöglichen dann sogar zehn aufeinanderfolgende freie Tage, wobei die Wochenenden und Montag, der 1. Januar 2024, mitgerechnet werden.

  • Unterkünfte, Lebensmittel, Flugtickets… die Preise schießen kurz vor dem  Sommer in die Höhe

    Unterkünfte, Lebensmittel, Flugtickets… die Preise schießen kurz vor dem Sommer in die Höhe

    Da die Inflation in Frankreich Rekordwerte erreicht, verspricht der Sommer 2022 besonders teuer zu werden. Ob Unterkunft, Mietwagen, Zug- oder Flugtickets oder sogar Lebensmittel – die Preise schnellen in die Höhe. Franzosen und Touristen erwartet in diesem Jahr ein besonders teurer Sommer.

    Der Sommer steht vor der Tür und die Inflation in Frankreich steigt weiter an. Wie aus dem jüngsten Bericht des Statistikinstituts INSEE hervorgeht, hat sie im Mai gerade die 5%-Marke überschritten. Die Auswirkungen der Inflation dürften sich in der Sommersaison deutlich bemerkbar machen.

    Unterkünfte, Mietwagen, Flugtickets, Lebensmittel oder Treibstoff… Dieser Sommer wird teuer werden. 

    Preise für Zugtickets
    Vor kurzem enthüllte das INSEE, dass die Preise für Zugtickets in den letzten drei Monaten um fast 15% gestiegen sind.

    Laut dem Sender RTL soll eine einfache Fahrt von Paris nach Nizza 250 Euro und eine Hin- und Rückfahrt von Paris nach Nantes 215 Euro kosten… Eine Möglichkeit, dem Preisanstieg zu entkommen, besteht darin, das Ticket weit im Voraus zu buchen. Ein Tipp, den man in jedem Fall im Hinterkopf behalten sollte, um böse Überraschungen zu vermeiden.

    Flugtickets werden teurer
    Aufgrund des Krieges in der Ukraine und der dadurch steigenden Kerosinpreise sind auch die Flugticketpreise in die Höhe geschnellt. „Im April 2022 stiegen die Preise für Flugtickets in Frankreich um 20,8%“, bestätigt die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC). Im Vergleich zum April 2019 steigen die Preise für Flugtickets um durchschnittlich 10,8%.

    Lesen Sie auch: Personalprobleme an französischen Flughäfen in diesem Sommer

    Hotelpreise steigen
    Aufgrund der gestiegenen Energiepreise wegen des Krieges in der Ukraine sowie der steigenden Löhne und Gehälter sind die Preise für Hotelzimmer längst nicht mehr auf dem Niveau des Vorjahres. Auf dem Sender BFM Business wendet sich Stéphane Manigold, Chef von sechs Pariser Hotels, an die Hotel-Branche: „Wir raten den Unternehmern, sei es im Hotel- oder im Gaststättengewerbe, ihre Preise insgesamt um 10% zu erhöhen. Das ist nicht mehr und nicht weniger als die Presientwicklung der Rohstoffe“.

    25% der Branche, die von der Groupe national des indépendants de l’hôtellerie et de la restauration(GNI) befragt wurden, haben ihre Preise bereits erhöht. Und 45% beabsichtigen, dies in den nächsten drei Monaten zu tun, berichtet die Zeitung Ouest-France.

    Autoanmietung fast unbezahlbar
    Die Preise für Mietwagen haben sich teilweise verdoppelt. In diesem Sommer beträgt der erwartete Anstieg +41,3% im Vergleich zu 2019. Die 5 teuersten Städte sind Biarritz, Nizza, Ajaccio, Nîmes und Bordeaux.

    In Biarritz zum Beispiel kann das Mieten eines Autos für eine Woche bis zu 505 Euro kosten. Ein Anstieg von +96,4% im Vergleich zu 2019! Eine Woche Mietwagen kostet in Nizza 496€ (+107 % im Vergleich zu 2019), 445€ in Ajaccio (+92,4 %) oder auch 440€ in Nimes (+60,4 %).

    Die Kraftstoffpreise bleiben hoch
    Es ist keine Neuigkeit mehr, dass seit Beginn des Konflikts in der Ukraine die Kraftstoffpreise regelrecht explodiert sind. SP-95 und Diesel haben längst wieder die Marke von 2€/l erreicht. Bisher konnte dieser Anstieg noch ausgeglichen werden, indem man zum Beispiel den Zug benutzte, doch das ist nicht mehr der Fall (siehe oben).

    Auch Lebensmittel erleben die Inflation
    Eis, Waffeln, Pfannkuchen, Cocktails – alles wird durch die galoppierende Inflation in Frankreich teurer. Auch hier ist der Krieg in der Ukraine zu einem großen Teil für den Preisanstieg bei Lebensmitteln verantwortlich. Laut einem Bericht des Kreditversicherers Allianz ist der Preisanstieg ziemlich beeindruckend: „Wir berechnen, dass die Lebensmittelinflation den durchschnittlichen europäischen Verbraucher 243 Euro mehr kosten wird als 2021“.

    Auch die kleinen Freuden des Urlaubs könnten also durch die Inflation unerreichbar werden. Auch in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern hat der Krieg in der Ukraine wirtschaftliche Schäden angerichtet und zu einer deutlich spürbaren Erhöhung der Preise geführt. Also heisst es „Augen auf“, bevor man seinen Urlaub bucht, sonst könnte es uns sehr teuer zu stehen kommen.

  • Schulferien: Wann sollte man seinen Urlaub im Schuljahr 2022-2023 planen?

    Schulferien: Wann sollte man seinen Urlaub im Schuljahr 2022-2023 planen?

    Das Bildungsministerium hat den Schulkalender für das Jahr 2022-2023 offiziell bekannt gegeben, der 12,5 Millionen Schüler betrifft. 

    Es sind nur noch knapp sieben Wochen bis zu den Sommerferien. Aber viele Eltern schauen bereits, wie das nächste Schuljahr Ihrer Kinder aussehen wird.

    Das Bildungsministerium hat soeben den Schulkalender für das Jahr 2022-2023 veröffentlicht, der 12,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in Frankreich betrifft. Wie viele Brückentage oder verlängerte Wochenenden wird es geben? Welche positiven oder negativen Überraschungen sind für die Familien zu erwarten?

    Hier ist, was man sich merken sollte:

    Die Schüler beginnen am Donnerstag, den 1. September 2022, nach den Sommerferien wieder mit dem Unterricht und haben erst am Samstag, dem 8. Juli, also 36 Wochen später, wieder grosse Ferien. Auf dem Programm steht in diesem Schuljahr nur eine „Brücke“: der Donnerstag vor Christi Himmelfahrt, der 18. Mai. Dafür gibt es drei verlängerte Wochenenden, nämlich den 1. und 8. Mai, von denen vor allem die Zone A profitiert, sowie den Pfingstmontag, den 6. Juni, der zum schulfreien Tag erklärt wurde.

    Das beste Zeitfenster, um ein langes Wochenende zu genießen, ohne Urlaub nehmen zu müssen, ist also Christi Himmelfahrt. Wer sich am Montag, den 15. Mai, und Dienstag, den 16. Mai, oder Donnerstag, den 18. Mai, und Freitag, den 19. Mai, frei nimmt, kann sich auf fünf freie Tage freuen.

    In den Winter- und Frühlingsferien werden die Schüler in der Zone A als erste in den Genuss der Ferien kommen, und zwar vom 4. bis 19. Februar und vom 8. bis 23. April. Diese Zone A wird auch die Zone mit der kürzesten Schulzeit nach Weihnachten sein, mit nur fünf Schulwochen. Die Schülerinnen und Schüler aus den Regionen Bordeaux, Grenoble und Lyon müssen dann jedoch elf Wochen zwischen den Frühjahrs- und den Sommerferien in den Schulen schwitzen müssen.

    Die Zone C (Ile-de-France, Montpellier und Toulouse) ist das zweite Jahr in Folge die letzte, die in die Ferien fährt. Ziel ist es, die Massenankunft der Pariser in den Alpen im nächsten Winter hinauszuzögern: Die Unterkünfte sind wegen der alpinen Skiweltmeisterschaften im Februar bereits überfüllt.

    Hier die Ferientermine 2022-2023 auf einen Blick:

    • die Allerheiligenferien von Samstag, dem 22. Oktober, bis Montag, dem 7. November, für alle drei Zonen,
    • die Weihnachtsferien von Samstag, dem 17. Dezember, bis Dienstag, dem 3. Januar 2023, für alle drei Zonen,
    • die Winterferien, die je nach Zone vom 4. Februar bis zum 6. März 2023 dauern werden,
    • die Frühlingsferien vom 8. April bis 9. Mai 2023, je nach Zone,
    • die Sommerferien ab Samstag, den 8. Juli 2023, für alle drei Zonen.

    Zur Erinnerung: Zone A betrifft die Akademien Besançon, Bordeaux, Clermont-Ferrand, Dijon, Grenoble, Limoges, Lyon und Poitiers; Zone B die Akademien Aix-Marseille, Amiens, Caen, Lille, Nancy-Metz, Nantes, Nizza, Orléans-Tours, Reims, Rennes, Rouen und Straßburg; und schließlich Zone C die Akademien Paris, Créteil, Versailles, Montpellier und Toulouse.