Schlagwort: Umarmung

  • Weltknuddeltag: Ein Hoch auf die Umarmung in stürmischen Zeiten

    Weltknuddeltag: Ein Hoch auf die Umarmung in stürmischen Zeiten

    Stell dir vor, du stehst inmitten eines grauen Regentages, der Himmel ist wolkenverhangen, und plötzlich drückt dich jemand mit einem warmen, ehrlichen Lächeln an sich. Was passiert? Für einen Moment scheint die Welt stillzustehen – genau das ist die Magie des Knuddelns. Am 21. Januar, dem „Weltknuddeltag“, feiern wir genau das: die Kraft der Umarmung. Und Hand aufs Herz: Wann haben wir sie dringender gebraucht als jetzt?

    Die Umarmung: Ein kleiner Akt mit großer Wirkung

    Eine Umarmung ist mehr als ein einfacher Körperkontakt. Sie ist eine Brücke zwischen zwei Menschen, eine wortlose Bestätigung von Nähe, Vertrauen und Geborgenheit. Forschungen zeigen, dass Umarmungen den Stresshormonspiegel senken und die Ausschüttung von Wohlfühlhormonen wie Oxytocin fördern – quasi eine Glückspille, ganz ohne Rezept. Gerade in einer Zeit, in der die Nachrichten oft düster sind, scheint dieser kleine Moment der Nähe ein echter Lichtblick zu sein.

    Schwierige Zeiten, großer Bedarf

    Die letzten Jahre waren – das ist wohl kaum zu leugnen – turbulent. Pandemie, Klimakrise, gesellschaftliche Spannungen: Es fühlt sich oft so an, als stünden wir ständig unter Strom. Viele Menschen haben den körperlichen Kontakt zu anderen verloren, sei es durch Lockdowns, soziale Isolation oder schlicht durch die Angst vor Ansteckung. Doch genau in dieser Distanz haben wir gemerkt, wie sehr uns das fehlt.

    Ist es nicht ironisch, dass ausgerechnet die Zeit, in der wir Abstand halten mussten, uns die Bedeutung der Nähe so deutlich vor Augen geführt hat?

    Knuddeln als Therapie

    Psychologen sind sich einig: Eine liebevolle Umarmung hat therapeutischen Wert. Sie reduziert nicht nur Angst und Unsicherheit, sondern stärkt auch das Immunsystem. Wissenschaft hin oder her – was zählt, ist das Gefühl, das bleibt. Eine Umarmung kann nicht alle Probleme lösen, aber sie schafft einen Moment, in dem sich alles ein bisschen weniger schwer anfühlt.

    Der Weltknuddeltag: Mehr als ein Kalendergag

    Natürlich könnte man sagen: „Brauchen wir wirklich einen Tag, um ans Knuddeln zu denken?“ Aber wenn wir ehrlich sind, vergessen wir im Alltag viel zu oft die kleinen Dinge, die wirklich zählen. Ein Lächeln, eine nette Geste – oder eben eine Umarmung. Der Weltknuddeltag erinnert uns daran, dass es manchmal die einfachsten Dinge sind, die das Leben lebenswert machen.

    Grenzen und Respekt

    Ein wichtiger Punkt darf dabei nicht unter den Tisch fallen: Nicht jeder mag oder möchte eine Umarmung. Respekt ist hier das A und O. Eine Umarmung sollte immer einvernehmlich sein – nichts ist weniger herzlich als erzwungene Nähe. Doch wenn beide Seiten offen dafür sind, ist der Effekt umso schöner.

    Was können wir vom Weltknuddeltag lernen?

    Vielleicht ist der Weltknuddeltag eine Gelegenheit, uns wieder bewusst zu machen, wie wertvoll zwischenmenschliche Nähe ist. Wir alle haben Stress, Sorgen und Ängste, doch manchmal reicht ein einfacher Moment der Verbundenheit, um uns daran zu erinnern, dass wir nicht allein sind.

    Also: Warum nicht die Chance nutzen? Umarm deine Liebsten, deine Freunde, vielleicht sogar deinen Nachbarn – natürlich nur, wenn sie einverstanden sind. Vielleicht fühlst du dich dabei anfangs ein wenig komisch, aber wer weiß? Manchmal ist es genau das Ungewohnte, das uns wachsen lässt.

    Eine Umarmung für die Zukunft

    Die Welt wird nicht von heute auf morgen ein besserer Ort, das wissen wir. Aber wenn wir lernen, einander wieder mehr mit Wärme zu begegnen, ist das doch ein Anfang, oder? Also, worauf wartest du? Verbreite ein bisschen Liebe – ein Knuddel nach dem anderen.

    Und wer weiß: Vielleicht brauchen wir irgendwann gar keinen speziellen Tag mehr, um das Knuddeln zu feiern.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Editorial zum Weltkuscheltag: Die Bedeutung der Umarmung in einer digitalen Welt

    Editorial zum Weltkuscheltag: Die Bedeutung der Umarmung in einer digitalen Welt

    Der Weltkuscheltag, der jedes Jahr am 21. Januar gefeiert wird, ist eine Gelegenheit, die scheinbar einfache, aber kraftvolle Geste der Umarmung zu würdigen. In einer Welt, die zunehmend von digitalen Verbindungen geprägt ist, gewinnt die physische Nähe und menschliche Berührung eine besondere Bedeutung.

    Die Umarmung ist eine universelle Sprache der Zuneigung, des Trostes und der Unterstützung. Sie geht über Worte hinaus und schafft eine unmittelbare Verbindung zwischen Menschen. An diesem Tag wird die Frage aufgeworfen, warum wir die Geste des Kuschelns so schätzen und wie sie unser emotionales Wohlbefinden beeinflusst.

    In einer Welt, in der Kommunikation zunehmend von digitalen Plattformen dominiert wird, sind Umarmungen ein physischer Ausdruck von Emotionen, den soziale Medien und Nachrichten-Apps nicht ersetzen können. Die Umarmung setzt Endorphine frei, die als Glückshormone bekannt sind, und trägt dazu bei, Stress abzubauen. Sie schafft eine Verbindung zwischen Menschen auf einer tiefen, menschlichen Ebene, die in einer zunehmend virtuellen Welt immer mehr verloren geht.

    Der Weltkuscheltag erinnert uns daran, wie wichtig es ist, sich gegenseitig physisch zu unterstützen. In Zeiten von sozialer Distanzierung, insbesondere während globaler (Gesundheits-)Krisen, kann die Erinnerung an die Macht der Umarmung tröstend sein. Die Umarmung steht für Empathie, Liebe und Verständnis, und sie ist ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Erfahrung.

    Es ist wichtig zu erkennen, dass nicht alle Menschen die Möglichkeit haben, Umarmungen zu erleben, sei es aufgrund von Distanz, körperlichen Einschränkungen oder anderen Umständen. Der Weltkuscheltag sollte daher auch eine Gelegenheit sein, Solidarität und Mitgefühl zu zeigen, indem man alternative Wege der Unterstützung für diejenigen findet, die nicht physisch umarmt werden können.

    In einer Ära der Digitalisierung sollten wir den Weltkuscheltag als Aufforderung verstehen, nicht die Bedeutung der physischen Nähe zu vernachlässigen. Obwohl die Technologie uns auf vielfältige Weise verbindet, kann nichts die kraftvolle Wirkung einer herzlichen Umarmung ersetzen. Der Weltkuscheltag ermutigt uns, die Freude des Kuschelns zu teilen und die unvergleichliche Wärme und Trost, die es bringt, zu schätzen.

    Es ist allerdings auch wichtig zu betonen, dass nicht alle Umarmungen gleich sind. Es gibt die Umarmung der Freundschaft, die Umarmung der Liebe, die Umarmung des Trostes und viele mehr. Der Weltkuscheltag bietet die Gelegenheit, die Vielfalt und Bedeutung dieser Gesten zu würdigen und zu zelebrieren.

    Schlussendlich ist der Weltkuscheltag mehr als eine bloße Feier der Umarmung. Er ist eine Erinnerung an die Menschlichkeit, die uns durch physische Nähe verbindet, und ein Aufruf, die heilende Kraft der Umarmung in unserer modernen Welt nicht zu unterschätzen.

  • Bye bye bise: Hat Covid den typischen französischen „Kuss“-Gruß verdrängt?

    Bye bye bise: Hat Covid den typischen französischen „Kuss“-Gruß verdrängt?

    Während der Pandemie ist er aus gesundheitlichen Gründen verboten, aber wird der unverwechselbare französische Doppel- (oder Dreifach- oder Vierfach-, je nachdem, wo man sich befindet) Wangenkuss zurückkehren, sobald die gesundheitlichen Einschränkungen aufgehoben sind? Oder hat Covid etwa die Kussgewohnheiten der Franzosen für immer verändert? Faire la bise ist ein Akt, der allgemein als klassisch französisch bekannt ist. Ein Austausch von Wangenküssen ist die traditionelle französische Art, eine Person zu begrüßen oder zu verabschieden, und wird in der Familie und unter Freunden, aber auch Kollegen und Bekannten verwendet. Die gängigste Form ist es, jemanden zweimal zu küssen, aber in einigen Gegenden Frankreichs, vor allem im Norden, kann es bis zu viermal sein – was manchmal für Ausländer ein bisschen überraschend und irritierend sein kann – und das, bevor die Debatte beginnt, welche Wange, die rechte oder die linke, zuerst kommt. Im Februar 2020 – zu Beginn der Pandemie in Europa …

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