Schlagwort: Ukraine

  • Macron und Starmer drängen Trump zu entschlossener Unterstützung für die Ukraine

    Macron und Starmer drängen Trump zu entschlossener Unterstützung für die Ukraine

    Inmitten der sich zuspitzenden geopolitischen Lage um die Ukraine treffen der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer in Washington mit US-Präsident Donald Trump zusammen. Ziel dieser hochrangigen Gespräche ist es, die transatlantische Einheit zu stärken und eine gemeinsame Strategie im Umgang mit der russischen Aggression zu entwickeln. Präsident Macron betonte vor seiner Abreise die Notwendigkeit, Stärke gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu demonstrieren. Er warnte davor, dass ein Zeichen der Schwäche die Glaubwürdigkeit der USA auf globaler Ebene, insbesondere gegenüber China, untergraben könnte. Macron erklärte: „Ich werde ihm sagen: ‚Du kannst gegenüber Präsident Putin nicht schwach auftreten. Das entspricht nicht dir, es ist nicht in deinem Interesse. Wie willst du gegenüber China glaubwürdig sein, wenn du gegenüber Putin Schwäche zeigst?'“ Premierminister Starmer und Präsident Macron vereinbarten in einem Telefonat,…

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  • Israel schickt Panzer ins Westjordanland – und andere World-News

    Israel schickt Panzer ins Westjordanland – und andere World-News

    Israel hat gestern angekündigt, seine Militäroperationen gegen bewaffnete palästinensische Gruppen im besetzten Westjordanland auszuweiten. Erstmals seit zwei Jahrzehnten wurden Panzer in den Norden des Gebiets verlegt.

    Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, dass zehntausende Palästinenser, die durch die israelischen Militäroperationen in mehreren Städten des Westjordanlands vertrieben wurden, nicht in ihre Häuser zurückkehren dürften. Das palästinensische Außenministerium bezeichnete Katz’ Aussagen und Israels Vorgehen als eine „gefährliche Eskalation“.

    Hintergrund: Die Stationierung der Panzer erfolgte, nachdem letzte Woche in Tel Aviv Bomben in drei Bussen explodierten. Laut Polizei ähnelten die Sprengsätze denen, die im Westjordanland hergestellt wurden. Bei den Explosionen gab es keine Todesopfer oder Verletzten.

    Waffenruhe: Israel hat die Freilassung von 620 palästinensischen Gefangenen verzögert, nachdem die Hamas am Samstag sechs Geiseln freigelassen hatte. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, die Waffenruhe gebrochen zu haben.

    Libanon: Die Hisbollah inszenierte gestern eine Machtdemonstration mit einer aufwendigen Beerdigung ihres ermordeten Anführers. Die militant-islamistische Gruppe hoffte, dadurch ihr angekratztes Image wieder aufzupolieren.


    Selenskyj bietet Rücktritt an, falls die NATO die Ukraine aufnimmt

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte gestern, er sei bereit, für den Frieden zurückzutreten – unter einer Bedingung: Der NATO-Beitritt der Ukraine. Ob er dies ernsthaft in Erwägung zieht oder lediglich auf neue Provokationen von Ex-Präsident Trump und Moskau reagierte, blieb unklar.

    Selenskyj wehrte sich weiterhin gegen Trumps Forderung, ein Abkommen zu unterzeichnen, das den USA milliardenschwere Anteile an ukrainischen Rohstoffen sichern würde.

    Unterdessen versammeln sich heute Vertreter aus mehr als 30 Ländern zu Gesprächen über die militärische Unterstützung der Ukraine. Laut Selenskyj stehen dabei Waffenhilfe und Sicherheitsgarantien für eine mögliche Waffenruhe im Fokus.


    Weitere Top-Nachrichten

    • Sudan: Die paramilitärische Gruppe Rapid Support Forces unterzeichnete mit ihren Verbündeten eine Charta zur Gründung einer Parallelregierung.
    • Deutschland: Der Verdächtige im Messerangriff auf einen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin plante laut Behörden seit Wochen, jüdische Menschen zu töten.
    • Vatikan: Papst Franziskus leidet neben seiner schweren Atemwegserkrankung auch an „beginnendem, mildem Nierenversagen“, wie Kirchenvertreter mitteilten.
    • Krankheiten: Masern-Ausbrüche in Texas und New Mexico haben fast 100 Menschen infiziert – Tendenz steigend, so Gesundheitsbehörden.
    • New York City: Drei Menschen starben, eine weitere Person wird vermisst, nachdem ein Boot nahe Staten Island kenterte.
    • Weltraum: Zehn Jahre nach dem gescheiterten Versuch, Asteroiden für Rohstoffe abzubauen, wagt das private Unternehmen AstroForge einen neuen Anlauf.
  • Emmanuel Macron fordert verstärkte europäische Verteidigungsanstrengungen

    Emmanuel Macron fordert verstärkte europäische Verteidigungsanstrengungen

    Angesichts der sich verändernden geopolitischen Landschaft und der jüngsten Entwicklungen in den Beziehungen zwischen den USA und Russland hat der französische Präsident Emmanuel Macron die europäischen Nationen dazu aufgerufen, ihre Verteidigungsanstrengungen zu intensivieren. In einer Frage-und-Antwort-Runde mit französischen Bürgern am 20. Februar betonte Macron die Notwendigkeit erhöhter Investitionen in die Verteidigung und schlug die Einführung eines europäischen Großkredits vor, um diese Bemühungen zu finanzieren. Macron äußerte seine Besorgnis über die aktuellen globalen Machtverschiebungen und betonte, dass Europa seine eigene Sicherheit nicht länger hauptsächlich von den USA abhängig machen könne. Er argumentierte, dass die jüngsten Annäherungen zwischen den USA und Russland Europa dazu zwingen, seine Verteidigungsfähigkeiten zu stärken und eine größere strategische Autonomie zu erreichen. Der französische Präsident wies darauf hin, dass die aktuellen Militärausgaben Frankrei…

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  • Macron und die Ukraine-Krise: Eine neue Ära für Europa?

    Macron und die Ukraine-Krise: Eine neue Ära für Europa?

    Emmanuel Macron hat sich direkt an die Bürger gewandt – per Livestream aus dem Élysée-Palast. In einer mehr als einstündigen Fragerunde sprach der französische Präsident über den Ukraine-Krieg, die europäische Sicherheit und seine bevorstehende Reise nach Washington. Sein zentrales Statement: „Wir treten in eine neue Ära ein.“ Doch was bedeutet das konkret? Ein klares Wort an Donald Trump: „Nicht schwach sein“ Macron plant ein direktes Gespräch mit Donald Trump, der sich erneut um das US-Präsidentenamt bewirbt. Seine Botschaft? „Du darfst gegenüber Putin nicht schwach sein – das ist nicht dein Stil, nicht deine Handschrift und schon gar nicht in deinem Interesse.“ Besonders wichtig sei, Trump zu verdeutlichen, dass eine Nachgiebigkeit gegenüber Russland fatale Folgen für die Glaubwürdigkeit der USA in anderen geopolitischen Konflikten haben könnte. Macron stellte eine rhetorische Frage in den Raum: „Wie willst du China davon überzeugen, Taiwan nicht anzugreifen, wenn du gleichzeitig zu…

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  • Krieg in der Ukraine: Diplomatische Gespräche zwischen Zelensky und Macron auf der Suche nach Frieden

    Krieg in der Ukraine: Diplomatische Gespräche zwischen Zelensky und Macron auf der Suche nach Frieden

    Drei Jahre nach Beginn des Ukraine-Kriegs bleibt die Suche nach einem „gerechten und dauerhaften Frieden“ eine gewaltige diplomatische Herausforderung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj führte am Donnerstag, den 20. Februar, ein langes Gespräch mit Emmanuel Macron – ein Austausch, den Selenskyj als „konstruktiv“ bezeichnete. Doch hinter diesen diplomatischen Floskeln verbirgt sich eine komplexe Realität.


    Ein Telefongespräch inmitten eines diplomatischen Sturms

    Die Unterredung zwischen Selenskyj und Macron reiht sich ein in eine Serie intensiver diplomatischer Aktivitäten der vergangenen Tage. Ein Anruf zwischen Donald Trump und Wladimir Putin hatte eine wahre Welle an politischen Reaktionen ausgelöst – mit Gesprächen, Gipfeltreffen und Medienauftritten auf höchster Ebene.

    Doch was folgt aus diesen diplomatischen Manövern? Kann tatsächlich Frieden erreicht werden?

    Die Lage ist verfahren. Donald Trump präsentiert sich als potenzieller Friedensstifter, scheint aber eher Moskau entgegenkommen zu wollen, anstatt die westlichen Verbündeten zu stärken. Doch selbst er muss erkennen, dass der Konflikt weitaus komplizierter ist, als er es sich vielleicht vorgestellt hat.

    Auf der anderen Seite steht Wladimir Putin, der kaum bereit sein dürfte, einen Deal zu akzeptieren, bei dem er nicht als klarer Sieger hervorgeht. Selenskyj und die Ukraine hingegen sind nicht bereit, ihr Land preiszugeben – und können weiterhin auf die Unterstützung Europas zählen.


    Eine Pattsituation ohne klare Lösung

    Nach drei Jahren Krieg zeichnet sich kein eindeutiger Sieger ab. Die Ukraine kämpft ums Überleben, Russland setzt auf eine zermürbende Langfriststrategie. Europa zeigt sich zwar solidarisch, doch die Unterstützung ist brüchig – sei es aus wirtschaftlichen Gründen oder wegen politischer Uneinigkeit.

    Letztlich steckt der gesamte Konflikt in einer diplomatischen Sackgasse: Keiner kann sich eine Niederlage leisten, doch ein echter Durchbruch scheint ebenso fern. Die Frage bleibt: Wie lange noch?

    Von C. Hatty

  • Macrons geplanter Besuch in Washington: Europas Rolle im Ukraine-Konflikt

    Macrons geplanter Besuch in Washington: Europas Rolle im Ukraine-Konflikt

    Inmitten des anhaltenden Krieges in der Ukraine und wachsender Spannungen zwischen den USA und europäischen Verbündeten wird der französische Präsident Emmanuel Macron am kommenden Montag in Washington erwartet. Ziel seines Besuchs ist es, mit US-Präsident Donald Trump über die zukünftige Strategie im Ukraine-Konflikt zu beraten und die europäische Position in den Friedensverhandlungen zu stärken. Hintergrund des Besuchs Seit fast drei Jahren tobt der Krieg in der Ukraine, ausgelöst durch den russischen Angriff im Februar 2022. Die jüngsten Entwicklungen, insbesondere direkte Verhandlungen zwischen den USA und Russland ohne Beteiligung der Ukraine oder europäischer Staaten, haben in Europa Besorgnis ausgelöst. Macron betonte die Notwendigkeit, dass Europa in die Entscheidungsprozesse einbezogen wird: „Die Zukunft der Ukraine kann nicht ohne die Ukrainer entschieden werden, und die Sicherheit Europas nicht ohne die Europäer.“ Differenzen zwischen den USA und Europa Präsident Trump hat k…

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  • Deutschland vor der Wahl während der Trump-Europa-Konflikt eskaliert – und andere World-News

    Deutschland vor der Wahl während der Trump-Europa-Konflikt eskaliert – und andere World-News

    Am Sonntag gehen die Deutschen an die Urnen, um ihren nächsten Kanzler zu wählen. Ein großer Favorit ist Friedrich Merz von der CDU. An zweiter Stelle liegt die rechtsextreme AfD, die Verbindungen zu Neonazis und Umsturzplänen nachgesagt werden.

    Merz gilt in den USA als potenziell besserer Gesprächspartner für Präsident Trump als der amtierende sozialdemokratische Kanzler Olaf Scholz, insbesondere wegen seines direkten Stils – eine Eigenschaft, die angesichts der sich wandelnden Sicherheitslage in Europa entscheidend sein könnte.

    Welche Themen bestimmen die Wahl?

    1. Die Wirtschaftskrise
    Deutschland steckt in einer wirtschaftlichen Flaute. Die einst starken Industriezweige, insbesondere die Automobilbranche, kämpfen. Viele Wähler machen Kanzler Scholz dafür verantwortlich.

    2. Die Migration
    Deutschland hat in den letzten zehn Jahren Millionen von Geflüchteten aufgenommen. Trotz weitestgehend erfolgreicher Integration sorgt deren Präsenz für Unruhe. Die Stimmung hat sich weiter verschärft, nachdem mehrere Gewaltverbrechen von Migranten für Schlagzeilen sorgten.

    Welche Rolle spielt Trump in dieser Wahl?

    Bisher war Trumps Politik kein zentrales Thema im Wahlkampf. Doch das änderte sich, als er vergangenes Wochenende Europa – inklusive der Ukraine – aus Friedensverhandlungen mit Russland ausschloss. Das könnte einige Wähler nun mobilisieren.

    Wie beeinflusst die AfD das Wahlergebnis?

    Die AfD hat durch ihre harte Haltung gegen Migration stark zugelegt. Der deutsche Verfassungsschutz stuft Teile der Partei als rechtsextrem ein, und einige ihrer Mitglieder wurden bereits wegen Putschplänen oder Nazi-Parolen verurteilt. Momentan liegt die AFD auf Platz zwei – mit einem starken Endspurt könnte sie sogar Merz herausfordern.


    Geiselübergabe durch die Hamas

    Die Hamas übergab gestern angebliche sterbliche Überreste von vier Israelis, die beim Angriff am 7. Oktober 2023 entführt worden waren – darunter Shiri Bibas und ihre beiden kleinen Kinder.

    Doch in der Nacht erklärte das israelische Militär, dass die übergebene Leiche nicht die von Shiri Bibas und auch nicht die einer anderen Geisel sei. Israel spricht von einem schweren Verstoß gegen die Waffenruhe.

    Die Unsicherheit könnte die nächsten Schritte des Waffenstillstands gefährden, obwohl die Hamas morgen noch sechs lebende Geiseln freilassen will.

    Brutale Inszenierung

    Bei der Übergabe wurden die Särge vor einem karikaturhaften Bild von Israels Premierminister Netanyahu platziert – begleitet von triumphaler Musik. Ein Plakat drohte: Falls Israel den Krieg fortsetze, würden weitere Geiseln „in Särgen“ zurückkehren.

    Spannung in Tel Aviv

    Drei Busse explodierten in der Nacht auf einem Parkplatz – ein möglicher Terroranschlag. Netanyahus Büro kündigte eine „massive Militäroperation“ im Westjordanland an.

    Saudi-Arabien als diplomatischer Vermittler

    Das Königreich empfängt derzeit hochrangige Vertreter der USA, Russlands und arabischer Staaten zu Gesprächen über die Konflikte in Ukraine und Gaza. Das zeigt Saudi-Arabiens wachsenden Einfluss – und seine enge Beziehung zu Trump.


    Trump und die Ukraine: Ein Rätsel für Europa

    Europa ringt mit Trumps neuen Tönen gegenüber Moskau. Der US-Präsident übernimmt auffallend oft russische Propaganda und macht Kiew für den Krieg verantwortlich – obwohl Russland die Ukraine überfallen hat.

    Obwohl Trump die NATO nicht direkt verlässt, untergräbt er sie zunehmend.

    Doch hinter den Kulissen versucht Außenminister Marco Rubio, europäische Verbündete zu beruhigen. In einem Telefonat erklärte er, die Geheimverhandlungen mit Russland seien kein Bruch mit bisherigen US-Strategien, sondern ein erster Schritt zu einem möglichen Abkommen – mit allen Beteiligten am Tisch.

    Angst in der Ukraine

    In der von russischen Kriegsverbrechen gezeichneten Stadt Butscha fühlen sich die Menschen im Stich gelassen. „Wenn Amerika uns verlässt“, sagte ein Bewohner, „sind wir erledigt.“

    Kriegsgeheimnisse: Explosive Drohnenbrillen?

    Ein hochrangiger ukrainischer Geheimdienstmitarbeiter bestätigte eine geheime Operation, bei der Sprengfallen in russische Drohnenbrillen eingebaut wurden – inspiriert von israelischen Taktiken gegen die Hisbollah. Der tatsächliche Schaden für die russischen Truppen ist unklar.


    Weitere wichtige Schlagzeilen

    • Grönland: Die riesige Insel rückt ins Zentrum geopolitischer Spannungen – und versucht, daraus Vorteile zu ziehen.
    • USA: Eine Studie zeigt, dass 9 % der Amerikaner sich als LGBTQ identifizieren – ein rapider Anstieg.
    • Großbritannien: Ein riesiges Loch in einer Straße in Surrey sorgt für Evakuierungen. Ursache unbekannt.
    • München: Mysteriöse QR-Codes auf 1.000 Gräbern geben Rätsel auf. Ermittlungen laufen.
    • Elon Musk: Seine neue Beraterrolle im Weißen Haus könnte Tesla gefährden.
    • Argentinien: Drei Verdächtige im Fall Liam Payne freigesprochen. Zwei weitere stehen noch unter Anklage.
    • New York: Gouverneurin Kathy Hochul will Bürgermeister Eric Adams zwar nicht entlassen, aber seine Regierung unter strikte Kontrolle stellen.

    Von Catherine H.

  • Trump setzt Selenskyj unter Druck: Verhandlungen oder kein Land mehr?

    Trump setzt Selenskyj unter Druck: Verhandlungen oder kein Land mehr?

    Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gewarnt: Entweder er verhandle schnell ein Ende des Krieges mit Russland – oder er riskiere, „kein Land mehr zu haben, das er führen kann“.

    Diese scharfen Worte des US-Präsidenten verschärfen die Spannungen zwischen Washington und Kiew erheblich. Zudem stoßen sie nicht nur bei Demokraten, sondern auch bei einigen Republikanern auf Kritik.

    Ein harter Ton gegenüber Selenskyj

    Trump griff Selenskyj in einem langen Beitrag auf seiner Plattform Truth Social frontal an und bezeichnete ihn als „Diktator ohne Wahlen“. Hintergrund ist die Verschiebung der ukrainischen Präsidentschaftswahl, die für April 2024 angesetzt war – eine Entscheidung, die aufgrund des Kriegsrechts getroffen wurde.

    Der ehemalige TV-Komiker Selenskyj, so Trump, habe die USA dazu gebracht, 350 Milliarden Dollar in einen „nicht gewinnbaren Krieg“ zu investieren. Laut offiziellen Zahlen hat die US-Regierung allerdings bisher 183 Milliarden Dollar für die Unterstützung der Ukraine bereitgestellt.

    Selenskyj wies Trumps Aussagen als russische Desinformation zurück – eine Reaktion, die ihn prompt in Konflikt mit Trumps Vizepräsident JD Vance brachte. Vance kritisierte, dass Selenskyjs öffentliche Angriffe auf Trump „seine Sache nicht gerade voranbringen“.

    Geheime Verhandlungen ohne Kiew

    Während Trump auf Selenskyj Druck ausübt, laufen offenbar bereits weitere Gespräche zur Beendigung des Krieges – ohne die Ukraine. US-amerikanische und russische Vertreter trafen sich kürzlich in Saudi-Arabien, um über eine mögliche Friedenslösung zu sprechen. Europäische und ukrainische Vertreter waren nicht eingeladen.

    Trump betonte, dass nur er in der Lage sei, einen Frieden auszuhandeln. „Biden hat es nie versucht, Europa ist gescheitert, und Selenskyj will den ,Gravy Train‘ – also den Geldfluss – weiterlaufen lassen“, schrieb er.

    Scharfe Reaktionen aus den USA

    Trumps Äußerungen lösten in den USA heftige Reaktionen aus. Chuck Schumer, der demokratische Mehrheitsführer im Senat, zeigte sich empört: „Es ist widerlich, einen amerikanischen Präsidenten zu sehen, der sich gegen einen Verbündeten stellt und offen auf der Seite eines Schurken wie Wladimir Putin steht.“

    Selbst einige Republikaner äußerten sich skeptisch. Senator John Kennedy (R-La.) stellte klar: „Wladimir Putin hat diesen Krieg begonnen. Er ist ein Gangster mit einem schwarzen Herz.“

    Senator Dick Durbin (D-Ill.) ging noch weiter und sagte, Trump papageie Putins Propaganda. „Ich könnte Trump bitten, sich bei den Ukrainern zu entschuldigen, aber das wäre verschwendete Atemluft.“

    Ein geplatzter Deal sorgt für Ärger

    Ein neues Streitthema zwischen den USA und der Ukraine ist ein geplatztes Abkommen über seltene Erden. Selenskyj hatte seinen Ministern letzte Woche untersagt, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, die den USA Zugang zu ukrainischen Rohstoffen gewähren sollte. Kiew argumentierte, dass das Abkommen zu stark auf US-Interessen zugeschnitten war und keine konkreten Sicherheitsgarantien für die Ukraine enthielt.

    Trump reagierte wütend: „Sie haben diesen Deal gebrochen!“ Er behauptete, sein Finanzminister Scott Bessent sei in Kiew „ziemlich unhöflich behandelt“ worden, als er versuchte, die Vereinbarung durchzusetzen.

    Was bedeutet das für die Ukraine?

    Trumps Rhetorik deutet darauf hin, dass die USA unter seiner Führung ihre Unterstützung für die Ukraine drastisch reduzieren werden. Sollte Kiew gezwungen sein, unter Druck einen schnellen Frieden mit Russland zu schließen, würde das wahrscheinlich erhebliche Gebietsverluste bedeuten.

    Doch Selenskyj bleibt standhaft. Sein Berater Mychajlo Podoljak stellte eine klare Frage: „Warum sollte man einem Aggressorland, das internationales Recht verletzt, die Oberhand geben?“

    Für die Ukraine wird die Lage immer schwieriger – vor allem, wenn sie nicht mehr auf die uneingeschränkte Rückendeckung der USA zählen kann.

    Autor: C. Hatty

  • Die transatlantische Kluft: Sind die USA zu Gegnern Europas geworden?

    Die transatlantische Kluft: Sind die USA zu Gegnern Europas geworden?

    In den letzten Wochen haben sich die transatlantischen Beziehungen erheblich verschlechtert. Am 12. Februar führte Präsident Donald Trump ein Telefonat mit Wladimir Putin, um über die Zukunft der Ukraine zu verhandeln – ohne die europäischen Verbündeten einzubeziehen. Zwei Tage später hielt Vizepräsident J.D. Vance eine scharfe Rede, die die Europäische Union hart traf. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte zudem: „Es ist an der Zeit zu investieren, denn Sie können nicht davon ausgehen, dass die amerikanische Präsenz ewig andauert.“ Während in Riad Gespräche zwischen Amerikanern und Russen stattfanden, versuchten europäische Staats- und Regierungschefs, eingeladen von Emmanuel Macron, in Paris eine gemeinsame Reaktion zu formulieren. Die transatlantischen Beziehungen stehen vor einer ernsthaften Zerreißprobe.

    Ein historischer Bruch in den transatlantischen Beziehungen?

    Serge Jaumin, Professor für Zeitgeschichte an der Université libre de Bruxelles und Co-Direktor des Centre interdisciplinaire d’étude des Amériques (AmericaS), äußert sich vorsichtig, aber skeptisch: „Es könnte der Beginn eines historischen Bruchs sein. Ich sage ‚könnte‘, weil wir abwarten müssen, was die nächsten Tage bringen, aber die Zeichen stehen schlecht. Faszinierend und erschreckend ist, dass kaum einen Monat nach Donald Trumps Amtsantritt ein Teil der Weltordnung, wie sie nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut wurde, zu zerfallen scheint.“

    Die Nachkriegsordnung und die transatlantische Allianz

    Nach dem Zweiten Weltkrieg prägte das amerikanische Modell die europäischen Gesellschaften maßgeblich. Bereits seit den 1930er Jahren, und verstärkt nach 1945, spricht man von einer „Amerikanisierung“ Europas. Während des Kalten Krieges bildeten Europa und die USA eine Allianz gegen die Sowjetunion. Europa profitierte vom amerikanischen Schutzschild, und es entstand eine starke Abhängigkeit von den USA. Der Marshallplan half Europa beim wirtschaftlichen Wiederaufbau, während die USA ihre geopolitischen Interessen verfolgten.

    Wandel nach dem Kalten Krieg

    Mit dem Ende des Kalten Krieges blieben die transatlantischen Beziehungen eng, doch in den USA entwickelte sich schrittweise eine isolationistische und unilaterale Tendenz. Es entstand das Gefühl, dass es unlogisch sei, weiterhin in diesem Ausmaß zur europäischen Verteidigung beizutragen. Diese Bedenken wurden zunächst höflich geäußert, doch der Druck nahm zu, insbesondere während Donald Trumps erstem Amtsjahr 2016, als er deutlich machte, dass die USA nicht länger bereit seien, die Hauptlast der europäischen Sicherheit zu tragen.

    Frühere Konflikte: Der Irak-Krieg 2003

    Der Irak-Krieg 2003 stellte einen bedeutenden Konfliktpunkt dar. Europa begann, seine bedingungslose Ausrichtung an die USA in der Außenpolitik zu hinterfragen, insbesondere nachdem klar wurde, dass die Begründungen für den Krieg fragwürdig waren. Dieses Ereignis hinterließ tiefe Spuren in den transatlantischen Beziehungen.

    Die Ära Obama: Diplomatie und unterschwellige Spannungen

    Unter Barack Obama kehrte zwar ein diplomatischerer Ton in die transatlantischen Beziehungen ein, doch die USA zeigten weiterhin eine Tendenz zum Rückzug und zur Fokussierung auf eigene Interessen. Die Amerikaner stellten die finanzielle Belastung durch die NATO infrage. Trump brachte diese Bedenken später mit seiner üblichen Brutalität zum Ausdruck, während Obama diplomatischer vorging.

    „America First“: Trumps erste Amtszeit

    Mit dem Slogan „America First“ verfolgte Trump eine Politik, die primär auf die Interessen der USA ausgerichtet war. Beispiele hierfür sind die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und der einseitige Ausstieg aus dem Iran-Atomabkommen sowie dem Pariser Klimaabkommen. Diese Entscheidungen wurden getroffen, um das eigene Wählerklientel zufriedenzustellen, ohne Rücksicht auf internationale Reaktionen. Während seiner ersten Amtszeit stieß Trump jedoch auf Widerstand innerhalb der eigenen Administration, was seine Handlungsspielräume einschränkte.

    Wirtschaftliche Spannungen und protektionistische Maßnahmen

    Auch auf wirtschaftlicher Ebene zeigte sich Trumps aggressive Haltung, etwa durch die Einführung von Zöllen auf europäische Stahl- und Aluminiumimporte. Diese protektionistischen Maßnahmen sollten die heimische Industrie schützen, wurden jedoch von Ökonomen kritisch gesehen.

    Die Biden-Administration: Ein kurzes Aufatmen

    Die Wahl Joe Bidens 2020 wurde in Europa mit Erleichterung aufgenommen. Die USA traten wieder internationalen Abkommen bei und suchten den Schulterschluss mit ihren Verbündeten. Dennoch blieben gewisse Spannungen bestehen, etwa durch den unkoordinierten Abzug aus Afghanistan 2021, der die europäischen Partner überraschte und verärgerte.

    Der Ukraine-Krieg: Ein erneutes Engagement der USA?

    Der Krieg in der Ukraine führte zu einer erneuten Annäherung zwischen Europa und den USA, da beide Seiten die Ukraine unterstützten. Die USA, ursprünglich stärker auf Asien fokussiert, wandten sich wieder europäischen Sicherheitsfragen zu. Doch die jüngsten Alleingänge der USA in Verhandlungen mit Russland ohne europäische Beteiligung werfen Fragen auf.

    Europas Reaktion: Zwischen Abhängigkeit und Eigenständigkeit

    Die aktuellen Entwicklungen zwingen Europa, seine Verteidigungsstrategien zu überdenken. Die Aussicht, 3 bis 5 % des Budgets für militärische Ausgaben aufzuwenden, stellt viele Länder vor soziale und wirtschaftliche Herausforderungen. Dennoch wird klar, dass Europa seine Sicherheit nicht länger primär auf die USA stützen kann.

    J.D. Vances Entscheidung, den deutschen Kanzler zu meiden, während er sich mit Vertretern der AfD traf, deutet auf eine wachsende ideologische Kluft hin. Ob die USA tatsächlich zu Europas Gegnern werden, bleibt offen. Sicher ist jedoch: Die alten Gewissheiten der transatlantischen Partnerschaft bröckeln.

    Von Andreas Brucker

  • Trump vs. Zelensky: Ein Sturm im diplomatischen Porzellanladen

    Trump vs. Zelensky: Ein Sturm im diplomatischen Porzellanladen

    Donald Trump sorgt mal wieder für Wirbel – diesmal mit einer scharfen Attacke auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und entsprechenden Lügen. In einem kurzen, aber heftigen Post auf seinem sozialen Netzwerk bezeichnete er ihn als „Diktator“. Der Grund? Die Verschiebung der ukrainischen Präsidentschaftswahlen aufgrund des Krieges mit Russland. Doch Trump geht noch weiter: Er stellt infrage, wer den Krieg überhaupt begonnen hat, und behauptet, dass Selenskyj in seinem eigenen Land extrem unbeliebt sei.

    Für viele Ukrainer ist das ein Schlag ins Gesicht.

    „Das ist einfach inakzeptabel!“

    In Kiew sorgt die Aussage für Empörung. Olga, eine Einwohnerin der Hauptstadt, ringt um Worte: „Ich bin wütend, wirklich wütend! Das ist eine inakzeptable Haltung gegenüber unserem Präsidenten.“ Sie kann nicht fassen, dass diese Worte aus den USA kommen – dem Land, das sich selbst als Vorbild für Demokratie darstellt.

    Ihr Mann, Wassyl, sieht das ähnlich. Ursprünglich aus Mariupol, einer mittlerweile von Russland besetzten Stadt, sagt er: „Natürlich haben wir auch Kritik an Selenskyj. Aber die werden wir nach dem Krieg äußern. Bis dahin ist er unser legitimer Präsident.“

    Und damit steht er nicht allein. Viele Ukrainer erinnern daran, dass es nicht Selenskyj war, der den Krieg begonnen hat – sondern Wladimir Putin. Außerdem sei das Aussetzen der Wahlen keinesfalls willkürlich. Wassyl sagt es kurz und deutlich: „Es steht in unserer Verfassung: Keine Wahlen während eines Krieges!“

    Trumps Worte – ein Geschenk für den Kreml?

    Auf den Straßen und in den sozialen Netzwerken sehen viele Ukrainer Trumps Äußerungen als einen Versuch, ihr Land zu destabilisieren. Denn mit seinen Behauptungen über Selenskyjs angebliche Unbeliebtheit und den Vorwurf der Diktatur übernimmt der ehemalige US-Präsident Wort für Wort die Argumente des Kremls.

    Roman, ein weiterer Kiewer, bringt es auf den Punkt: „Wir hatten sechs verschiedene Präsidenten in 30 Jahren. Russland hat seit über 20 Jahren denselben. Und uns nennt man Diktatoren?“

    Seine Worte zeigen den tiefen Frust über die Doppelmoral, die viele Ukrainer – und nicht nur die – in Trumps Aussage sehen. Roman selbst sagt, dass ihn solche Worte kaum noch berühren – seit ein russischer Raketenangriff sein Zuhause getroffen hat, ist seine Sicht auf die Welt eine andere.

    Doch was steckt hinter Trumps Angriff?

    Profilierung auf Kosten der Ukraine

    Trump ist für kontroverse Aussagen bekannt, das überrascht niemanden mehr. Doch sein aktueller Angriff auf Selenskyj kommt nicht aus dem Nichts. Der US-Präsident hat Wahlversprechungen einzuhalten, und Trump muss seine Basis bei Laune halten. Besonders unter Republikanern wächst die Skepsis gegenüber weiterer Unterstützung für die Ukraine – ein Trend, den Trump geschickt für sich nutzt.

    Ein schwacher, korrupter oder gar „diktatorischer“ Selenskyj? Das passt perfekt in das Narrativ jener, die sich gegen neue Hilfspakete für Kiew stellen. Dass dabei russische Propaganda-Argumente übernommen werden, scheint für Trump nur ein Nebeneffekt zu sein.

    Das große Fragezeichen: Wie geht es weiter?

    Für die Ukraine ist Trumps Tonfall beunruhigend. Kiew sieht sich vor einem massiven Kurswechsel in der US-Politik. Klar ist inzwischen, eine zweite Trump-Präsidentschaft bedeutet: Weniger Unterstützung, mehr Druck auf Verhandlungen mit Russland – selbst zu ukrainischen Ungunsten.

    Für Olga, Wassyl und Roman bedeutet das vor allem eines: Unsicherheit. Die Ukraine kämpft nicht nur gegen russische Truppen, sondern auch um die Unterstützung des Westens. Und wenn nun die USA beginnen, sich Russland zuzuwenden, dann wird es für Kiew noch schwerer.

    Doch die Ukrainer haben bereits bewiesen, dass sie kämpfen können – nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch gegen politische Stürme. Und auch dieser neueste Sturm aus Washington wird sie nicht so leicht aus der Bahn werfen.

    Von C. Hatty