Schlagwort: Ukraine

  • Europäische Staaten beraten über Sicherheitsgarantien für die Ukraine

    Europäische Staaten beraten über Sicherheitsgarantien für die Ukraine

    In Paris trafen sich am Dienstag die Generalstabschefs von 36 Ländern, um über die Schaffung einer internationalen Sicherheitstruppe für die Ukraine zu beraten. Dieses von Frankreich und Großbritannien initiierte Treffen zielte darauf ab, mögliche Maßnahmen zur Abschreckung zukünftiger russischer Aggressionen zu diskutieren und die Sicherheit der Ukraine im Falle eines Waffenstillstands zu gewährleisten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron betonte die Notwendigkeit, von konzeptionellen Überlegungen zu konkreten Planungen überzugehen. Er unterstrich, dass glaubwürdige Sicherheitsgarantien im Einklang mit den Fähigkeiten der NATO stehen sollten. Zusammensetzung und Aufgaben der vorgeschlagenen Truppe Der vertrauliche Verteidigungsplan sieht vor, dass mehrere tausend Soldaten an strategisch wichtigen Orten wie Kiew, Odessa und Lwiw stationiert werden könnten, jedoch fernab der Frontlinie. Ziel ist es, eine Flugverbotszone zu sichern und Seegebiete zu überwachen, ohne direkt in Kampfhand…

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  • Ein Schritt zum Frieden? Die Bedeutung der Verhandlungen in Saudi Arabien

    Ein Schritt zum Frieden? Die Bedeutung der Verhandlungen in Saudi Arabien

    Die jüngsten Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und der Ukraine in Jeddah, Saudi-Arabien, haben international Aufmerksamkeit erregt. Im Mittelpunkt stand ein von den USA vorgeschlagener 30-tägiger Waffenstillstand, dem die Ukraine zugestimmt hat. Dieser Schritt könnte den Weg zu weiteren Friedensverhandlungen ebnen, doch bleibt die Frage offen, ob Russland bereit ist, diesem Vorschlag zu folgen.

    Hintergrund der Verhandlungen

    Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar 2022 haben zahlreiche diplomatische Bemühungen stattgefunden, um den Konflikt zu beenden. Die jüngste Initiative unter der Vermittlung Saudi-Arabiens führte zu intensiven Gesprächen zwischen US-Außenminister Marco Rubio und dem ukrainischen Außenminister Andrii Sybiha. Die Ukraine erklärte sich bereit, einen von den USA vorgeschlagenen 30-tägigen Waffenstillstand zu akzeptieren, der jedoch von der Zustimmung Russlands abhängt.

    Inhalt des Waffenstillstands

    Der vorgeschlagene Waffenstillstand sieht eine vollständige Einstellung der Feindseligkeiten für 30 Tage vor, mit der Möglichkeit einer Verlängerung, sofern beide Seiten zustimmen. Während dieser Zeit sollen keine militärischen Operationen, einschließlich Raketen- und Drohnenangriffen, durchgeführt werden. Zudem beinhaltet der Vorschlag die Wiederaufnahme von US-Militärhilfen und der Weitergabe von Geheimdienstinformationen an die Ukraine.

    Reaktionen der internationalen Gemeinschaft

    Die internationale Gemeinschaft hat überwiegend positiv auf die Ankündigung reagiert. Europäische Staats- und Regierungschefs, darunter der französische Präsident Emmanuel Macron, begrüßten den Vorschlag und forderten Russland auf, dem Waffenstillstand zuzustimmen. Dennoch bleibt die Skepsis bestehen, ob Russland bereit ist, diesen Schritt zu gehen.

    Herausforderungen und Unsicherheiten

    Trotz der positiven Signale gibt es erhebliche Herausforderungen. Russland hat bisher keine offizielle Stellungnahme zum Waffenstillstand abgegeben, und es ist unklar, ob Präsident Wladimir Putin dem Vorschlag zustimmen wird. Zudem wurden Berichte über anhaltende militärische Aktivitäten auf beiden Seiten bekannt, was die Umsetzung eines Waffenstillstands erschweren könnte.

    Historische Perspektive

    Frühere Versuche, einen Waffenstillstand zu erreichen, waren von Rückschlägen geprägt. Beispielsweise wurden im Jahr 2022 Friedensverhandlungen geführt, die jedoch ohne nachhaltige Ergebnisse blieben. Die aktuelle Initiative unterscheidet sich insofern, als sie unter direkter Beteiligung der USA erfolgt und einen klar definierten Zeitraum für den Waffenstillstand vorsieht.

    Wirtschaftliche Aspekte

    Neben militärischen und politischen Überlegungen spielen auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Im Rahmen der Verhandlungen wurde ein Abkommen über ukrainische Rohstoffe diskutiert, das „so schnell wie möglich“ abgeschlossen werden soll. Dies könnte sowohl für die wirtschaftliche Stabilität der Ukraine als auch für die Sicherung von Ressourcen für die USA von Bedeutung sein.

    Ausblick

    Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um zu sehen, ob Russland dem vorgeschlagenen Waffenstillstand zustimmt. Sollte dies der Fall sein, könnte dies den Weg für umfassendere Friedensverhandlungen ebnen. Andernfalls besteht die Gefahr einer Fortsetzung des Konflikts mit unabsehbaren Konsequenzen für die Region und die internationale Gemeinschaft.

    Von Andreas Brucker

  • USA nimmt Militärhilfe für die Ukraine wieder auf – und weitere World-News

    USA nimmt Militärhilfe für die Ukraine wieder auf – und weitere World-News

    Die USA haben angekündigt, die Pause bei der Geheimdienstkooperation mit der Ukraine sofort aufzuheben und die Militärhilfe wieder aufzunehmen. Die Entscheidung fiel nach stundenlangen Gesprächen in Saudi-Arabien. Kiew erklärte sich bereit, den Vorschlag der Trump-Regierung für einen 30-tägigen Waffenstillstand mit Russland zu unterstützen.

    In einer gemeinsamen Erklärung betonten die USA und die Ukraine, dass die Bedingungen eines Waffenstillstands von der Zustimmung Russlands abhingen. Zudem vereinbarten beide Seiten, so schnell wie möglich ein Abkommen zur Entwicklung der kritischen Mineralressourcen der Ukraine abzuschließen.

    Von Russland gab es zunächst keine offizielle Stellungnahme. Moskau hatte keine Vertreter zu den Gesprächen entsandt.

    Präsident Trump erklärte vor Journalisten, dass er möglicherweise noch in dieser Woche mit Russlands Präsident Wladimir Putin sprechen werde. Er hoffe darauf, dass in den kommenden Tagen ein dauerhafter Waffenstillstand ausgehandelt werden könne.

    Wie geht es weiter?

    Nach den Gesprächen erklärte Außenminister Marco Rubio, dass das Abkommen nun den Druck auf Russland erhöhe, den Krieg zu beenden. „Der Ball liegt jetzt in ihrem Camp“, sagte er.


    Trump drohte Kanada – und ruderte zurück

    Ein Tag voller Verwirrung und Drohungen: Nachdem Präsident Trump am Vormittag Kanada mit einer Verdopplung der Zölle auf Stahl und Aluminium gedroht hatte, zog er die Drohung zurück, als Ontario die zuvor verhängten Zusatzgebühren auf Stromexporte in die USA aufhob.

    Die ursprünglich geplanten Zölle von 25 Prozent auf Stahl und Aluminium aus Kanada – sowie aus anderen Ländern – traten dennoch wie geplant in Kraft. Die Märkte reagierten nervös: Während die Aktienkurse zu Handelsbeginn einbrachen, erholten sie sich im Laufe des Tages wieder.

    Hintergrund der Entscheidung

    Trumps jüngste Zollandrohung war eine Reaktion auf Ontarios Vorhaben, eine 25-prozentige Zusatzgebühr auf Stromexporte in die US-Bundesstaaten Michigan, Minnesota und New York zu erheben.

    Der 51. Bundesstaat?

    Trump bekräftigte erneut seinen Wunsch, Kanada in die Vereinigten Staaten einzugliedern. Seiner Meinung nach sei es „die einzig logische Lösung“, wenn der nördliche Nachbarstaat zum 51. Bundesstaat werde. Er legte so deutlich wie nie zuvor dar, wie dies geschehen könnte, und erklärte, dass dadurch „alle Zölle und sonstigen Handelshemmnisse vollständig verschwinden“ würden.


    Ehemaliger Präsident der Philippinen Duterte verhaftet

    Die philippinischen Behörden haben den ehemaligen Präsidenten Rodrigo Duterte am internationalen Flughafen von Manila verhaftet, als er von einer Reise aus Hongkong zurückkehrte. Grundlage für die Festnahme war ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH).

    Duterte wird von dem Gericht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Rahmen seiner Anti-Drogen-Kampagnen angeklagt. Menschenrechtsorganisationen werfen ihm vor, für den Tod von rund 30.000 Menschen verantwortlich zu sein, von denen viele keine Verbindung zum Drogenhandel gehabt hätten.

    Wie geht es weiter?

    Duterte wurde in ein Flugzeug mit Ziel Den Haag gesetzt, wo sich der Internationale Strafgerichtshof befindet. Der Fall ist ein wichtiger Test für die juristische Reichweite des Gerichts sein, das seine Zuständigkeit aus dem Römischen Statut ableitet – einem Abkommen, das von 125 Staaten unterzeichnet wurde.


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Naher Osten: Israel und Libanon haben sich darauf geeinigt, Verhandlungen über Grenzstreitigkeiten aufzunehmen.

    Portugal: Das Parlament stürzte die Mitte-rechts-Regierung mit einem Misstrauensvotum. Damit muss das Land innerhalb von etwas mehr als drei Jahren zum dritten Mal eine Neuwahl abhalten.

    Pakistan: Bewaffnete Kämpfer haben einen Zug entführt und Dutzende Sicherheitskräfte als Geiseln genommen. Sie fordern einen Gefangenenaustausch mit der Regierung.

    Wirtschaft: Nissan-CEO Makoto Uchida tritt zurück. Das Unternehmen kämpft seit einiger Zeit mit rückläufigen Verkaufszahlen und sinkenden Gewinnen.

    Syrien: Angesichts zunehmender Gewalt in der Küstenregion haben Hunderte Zivilisten Zuflucht auf einem russischen Luftwaffenstützpunkt gesucht.

    China: Präsident Xi Jinping hat auf der jährlichen Legislativsitzung in Peking betont, dass nichts seine Pläne zur technologischen Vorherrschaft Chinas aufhalten dürfe.

    Handel: Japans Handelsminister konnte von der Trump-Regierung keine Zusicherung erhalten, dass sein Land von den neuen Zöllen auf Metalle und Autos ausgenommen werde.

    Weltraum: Astronomen haben 128 neue Monde rund um den Saturn entdeckt.

    Von Andreas Brucker

  • Ukraine-Krieg: USA heben „sofort“ die Aussetzung der Hilfe für Kiew auf – Ukraine unterstützt amerikanischen Vorschlag für 30-tägige Waffenruhe

    Ukraine-Krieg: USA heben „sofort“ die Aussetzung der Hilfe für Kiew auf – Ukraine unterstützt amerikanischen Vorschlag für 30-tägige Waffenruhe

    „Die USA müssen Russland überzeugen“, den Waffenstillstand zu akzeptieren, erklärte Wolodymyr Selenskyj am Dienstagabend nach den ersten amerikanisch-ukrainischen Verhandlungen seit dem angespannten Austausch zwischen Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten am 28. Februar. Fortschritte in Saudi-Arabien Die Verhandlungen zwischen Kiew und Washington in Dschidda dauerten am Dienstag, den 11. März, mehrere Stunden an. Es war das erste hochrangige diplomatische Treffen zwischen den beiden Seiten seit dem hitzigen Austausch zwischen Selenskyj und Trump Ende Februar. Die USA kündigten an, die Aussetzung ihrer Militärhilfe für die Ukraine „sofort“ aufzuheben. Diese Entscheidung wurde in einer gemeinsamen Erklärung des US-Außenministers Marco Rubio und des Nationalen Sicherheitsberaters Mike Waltz bekannt gegeben. Darüber hinaus unterstützt die Ukraine einen amerikanischen Vorschlag für eine 30-tägige Feuerpause mit Russland. „Der Ball liegt jetzt bei Russland“, erklärte Marco Rubio. Kie…

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  • Selenskyj in Saudi-Arabien: Friedensgespräche und neue Militärhilfen

    Selenskyj in Saudi-Arabien: Friedensgespräche und neue Militärhilfen

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Montag in Saudi-Arabien eingetroffen. Sein Ziel: Ein Treffen mit Kronprinz Mohammed bin Salman sowie Gespräche über mögliche Friedensverhandlungen und weitere militärische Unterstützung für die Ukraine.

    Parallel dazu findet am Dienstag in Riad ein wichtiges Treffen zwischen einer ukrainischen Delegation und Vertretern der USA statt. Allerdings wird es keine direkten Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und Russland geben – trotz früherer Spekulationen.

    „Die Ukraine will Frieden – Russland hält den Krieg am Leben“

    Kurz vor seinem Abflug nach Saudi-Arabien meldete sich Selenskyj auf Telegram zu Wort: „Die Ukraine sucht seit der ersten Sekunde des Krieges nach Frieden. Aber die einzige Ursache für die Fortsetzung des Krieges ist Russland.“

    Eine deutliche Botschaft, die zeigt, dass Kiew weiterhin auf diplomatische Lösungen setzt – allerdings unter der klaren Bedingung, dass Moskau seine Aggression beendet.

    USA bleiben außen vor – Fokus auf europäische Militärhilfe

    Entgegen ersten Berichten wird es keine direkten Verhandlungen zwischen den USA und Russland in Saudi-Arabien geben. Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa stellte klar: „Es sind keine Gespräche zwischen Moskau und Washington geplant.“

    Das bedeutet aber nicht, dass die Ukraine auf neue Unterstützung verzichten muss. Selenskyj kündigte am Sonntagabend auf X (ehemals Twitter) weitere europäische Waffenlieferungen an.

    Besonders wichtig für Kiew: Die schnelle Lieferung von IRIS-T-Luftabwehrsystemen aus Deutschland. Zudem investieren die skandinavischen Länder und die baltischen Staaten verstärkt in die europäische Rüstungsproduktion, um die Ukraine weiter zu unterstützen.

    Europas Verteidigung muss unabhängiger werden

    Angesichts der unsicheren politischen Lage in den USA – insbesondere mit Blick auf eine mögliche Rückkehr von Donald Trump – wächst in Europa die Sorge um die eigene Verteidigungsfähigkeit.

    Der französische Hochkommissar für Planung, Clément Beaune, brachte es auf den Punkt: „Trump oder kein Trump, Ukraine oder keine Ukraine – Europa braucht eine eigene Verteidigung.“

    Sein Fazit: Die EU wird in den kommenden Monaten Milliarden zusätzlich in ihre militärische Unabhängigkeit investieren müssen.

    Saudi-Arabien als Vermittler?

    Dass Selenskyj ausgerechnet in Saudi-Arabien um Unterstützung wirbt, ist kein Zufall. Riad pflegt gute Beziehungen sowohl zur Ukraine als auch zu Russland.

    Die Frage bleibt: Kann Saudi-Arabien eine Rolle als Vermittler zwischen Kiew und Moskau spielen?

    Bisher gibt es keine Anzeichen für direkte russisch-ukrainische Gespräche – doch Selenskyjs Besuch zeigt, dass die diplomatischen Bemühungen nicht nachlassen.

    Ob das Königreich in der Lage ist, die festgefahrene Lage zu lösen, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Die Ukraine sucht weiterhin internationale Unterstützung – sei es für die Verteidigung oder den Frieden.

    Von C. Hatty

  • Drohnenangriff auf Moskau: Ukraine schlägt zu

    Drohnenangriff auf Moskau: Ukraine schlägt zu

    Die russische Hauptstadt wurde von einer „massiven“ Drohnenoffensive erschüttert. Laut Moskauer Behörden sollen 91 Drohnen in der Region abgefangen worden sein. Der Angriff kommt zu einem heiklen Zeitpunkt – kurz vor einem Treffen zwischen Vertretern der Ukraine und der USA in Saudi-Arabien. Heftige Angriffe auf Moskau und Grenzregionen Moskau erwachte am Dienstag mit einer außergewöhnlichen Sicherheitslage: Eine Welle von Drohnenangriffen wurde über der Hauptstadt und ihrer Umgebung abgewehrt. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden insgesamt 337 Drohnen über russischem Territorium abgefangen – allein 91 davon im Gebiet Moskau. Die Attacke forderte mindestens einen Toten und drei Verletzte in den Ortsteilen Leninski und Domodedowo. Während der Kreml die Ukraine für den Angriff verantwortlich macht, gab es bislang keine offizielle Bestätigung aus Kiew. Nicht nur Moskau war betroffen. Besonders in den grenznahen Regionen zur Ukraine gab es massive Zwischenfälle:

    Ku…

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  • Wirtschaftsängste lassen Weltmärkte einbrechen – und andere World-News

    Wirtschaftsängste lassen Weltmärkte einbrechen – und andere World-News

    Die Börsen weltweit erlitten gestern massive Verluste, nachdem US-Präsident Donald Trump einen Tag zuvor nicht ausgeschlossen hatte, dass seine Handelspolitik eine Rezession auslösen könnte. Der S&P 500 fiel um 2,7 Prozent – der stärkste tägliche Rückgang seit Monaten. Gleichzeitig traten mehrere Vergeltungszölle gegen die USA in Kraft.

    Investoren reagierten unter anderem auf ein am Sonntag ausgestrahltes Interview, in dem Trump von einer „Übergangsphase“ für die US-Wirtschaft sprach und weitere Zölle in Aussicht stellte. Besonders stark betroffen waren große Technologieunternehmen, deren Aktienkursverfall erheblichen Einfluss auf den Markt hatte. Die Verkaufswelle setzte sich heute in Asien fort, wo die Börsen ebenfalls im Minus eröffneten.

    Analysten von JPMorgan Chase warnten vor einem „deutlich erhöhten Risiko einer globalen Rezession in diesem Jahr aufgrund extremer US-Politik“. Sie bezifferten die Wahrscheinlichkeit eines wirtschaftlichen Abschwungs auf 40 Prozent.

    Analyse: „Die Marktvolatilität hat weniger mit den schlechten Nachrichten über Zölle zu tun als mit der Unsicherheit über diese Zölle – insbesondere darüber, was die Politik genau ist, wohin sie führt, wie lange sie andauern wird und welches Endergebnis sie haben könnte“, erklärte David Bahnsen, Chief Investment Officer der Bahnsen Group.


    Rubio: Ukraine muss Zugeständnisse machen

    Der US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die Ukraine im Rahmen einer möglichen Einigung zur Beendigung des Krieges einige der von Russland seit 2014 eroberten Gebiete abtreten müsse. Auf dem Weg nach Saudi-Arabien zu Gesprächen mit hochrangigen ukrainischen Vertretern sagte Rubio vor Journalisten: „Das Wichtigste, womit wir hier herausgehen müssen, ist das klare Signal, dass die Ukraine bereit ist, schwierige Entscheidungen zu treffen.“

    Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reiste nach Saudi-Arabien, wo er Kronprinz Mohammed bin Salman traf. Dieser hat sich zunehmend als Vermittler zwischen der Ukraine und Russland positioniert.

    Ein kürzliches, kontrovers diskutiertes Treffen zwischen Präsident Trump und Selenskyj im Weißen Haus hat die Zustimmungswerte des ukrainischen Präsidenten in seiner Heimat steigen lassen und ihm eine Atempause von seinen Kritikern verschafft.

    An der Front: Ukrainische Streitkräfte konnten die russische Offensive in der Ostukraine, insbesondere in der Region Donezk, zum Stillstand bringen und begannen, kleinere Gebiete zurückzuerobern, so Aussagen von Soldaten und Militärexperten.


    Kurdische Kräfte unterzeichnen Abkommen mit der syrischen Regierung

    Die kurdisch geführte Miliz, die den Nordosten Syriens kontrolliert, hat sich bereit erklärt, sich mit der neuen syrischen Regierung zu vereinen. Dies stellt einen bedeutenden Durchbruch für die neuen Machthaber dar, die das Land inmitten anhaltender Gewalt zu stabilisieren versuchen.

    Das Abkommen sieht vor, dass die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) bis zum Jahresende sowohl ihre zivilen als auch militärischen Strukturen sowie die Kontrolle über Öl- und Gasfelder in den neuen syrischen Staat integrieren.

    Unruhen: Bewaffnete Angreifer attackierten am Sonntagabend eine Stellung der syrischen Sicherheitskräfte in Damaskus, berichtete eine unabhängige Beobachtungsstelle. Dies nährt die Befürchtung, dass die jüngste Gewalt, die in der vergangenen Woche an der syrischen Küste ausbrach, sich weiter ausbreiten könnte.

    Entführungen: Nach der Machtübernahme durch die Rebellen im Dezember wurden sämtliche staatlichen Polizeikräfte und Sicherheitsbeamten entlassen. Seitdem häufen sich Berichte über Entführungen auf unbeaufsichtigten Straßen, was viele Einwohner dazu zwingt, nachts in ihren Häusern zu bleiben.


    WEITERE TOP-THEMEN

    • Südkorea: Eine Untersuchung der New York Times zu Präsident Yoon Suk Yeols Bemühungen, das Kriegsrecht zu verhängen, offenbart zahlreiche Fehleinschätzungen – darunter eine Überschätzung der Unterstützung durch seine Verbündeten.
    • Philippinen: Der frühere Präsident Rodrigo Duterte, bekannt für seinen blutigen Anti-Drogen-Krieg, wurde heute in Manila auf Grundlage eines Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhaftet.
    • Kanada: Mark Carney, ehemaliger Zentralbankchef, der überraschend zum Vorsitzenden der Liberalen Partei gewählt wurde, will als Premierminister die angeschlagene Wirtschaft des Landes neu ausrichten.
    • Vatikan: Papst Franziskus befindet sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr durch seine Lungenentzündung und andere Infektionen, teilten vatikanische Beamte mit.
    • Großbritannien: Ein Containerschiff kollidierte vor der nordöstlichen Küste mit einem Öltanker unter US-Flagge. Mehrere Explosionen zwangen die Besatzungen zur Aufgabe beider Schiffe.
    • Grönland: Unter dem Eindruck von Präsident Trumps einstiger Drohung, die Insel zu annektieren, wählen die Bewohner heute ein neues Parlament, das über den künftigen Weg zur Souveränität entscheiden könnte.
    • Rumänien: Die Wahlkommission des Landes hat den rechtsextremen Kandidaten Călin Georgescu von der Teilnahme an der Präsidentschaftswahl ausgeschlossen.
    • Bildung: Die Harvard-Universität verhängte einen Einstellungsstopp, nachdem Präsident Trump damit gedroht hatte, ihr die Bundesmittel zu entziehen.
    • Medien: Eine langjährige Kolumnistin der Washington Post trat zurück, nachdem die Zeitung sich weigerte, ihren kritischen Beitrag über Jeff Bezos zu veröffentlichen.
    • Unterhaltung: Michelle Obama wird Gastgeberin eines neuen Video-Podcasts – ihre nächste große öffentliche Rolle.

    Autor: P. Tiko

  • Hollandes Kritik: Macron schweigt zu Trumps Kehrtwende bei der Ukraine

    Hollandes Kritik: Macron schweigt zu Trumps Kehrtwende bei der Ukraine

    Emmanuel Macron mag eine klare Sicht auf die russische Bedrohung haben – aber warum bleibt er so still, wenn es um Donald Trumps Haltung zur Ukraine geht? Diese Frage stellt sich François Hollande, ehemaliger Präsident Frankreichs, der Macrons Zurückhaltung in einem Interview deutlich kritisierte. „Die Aggression geht von Wladimir Putin aus, keine Frage. Aber paradoxerweise trägt Donald Trump zur Eskalation bei“, erklärte Hollande. Der Grund: Trumps wankelmütige Politik gegenüber der Ukraine und seine Forderung, die Unterstützung durch die USA drastisch zu reduzieren. Trump und Selenskyj: Eine angespannte Begegnung Erst vor wenigen Tagen kam es zu einem aufsehenerregenden Treffen zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Dabei wurde deutlich, wie groß die Differenzen sind. Trump forderte mehr Dankbarkeit für die bisherige Hilfe der USA, während Selenskyj darauf bestand, dass sein Land weiterhin auf westliche Unterstützung angewiesen sei. Ein Schulterschluss? …

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  • Kanada bekommt einen neuen Regierungschef – und andere World-News

    Kanada bekommt einen neuen Regierungschef – und andere World-News

    Die Liberale Partei Kanadas hat gestern Mark Carney, einen erfahrenen Finanzexperten, zum neuen Parteivorsitzenden und damit zum Nachfolger von Justin Trudeau als Premierminister gewählt. Er soll sich auch der Herausforderung durch Präsident Trump stellen.

    Carney, der während der globalen Finanzkrise 2008 Kanadas Zentralbank als Chef der leitete und später die Bank of England durch den Brexit führte, hat bisher noch nie ein politisches Amt bekleidet. Dennoch konnte er sich mit 85,9 Prozent der Stimmen von mehr als 150.000 Parteimitgliedern durchsetzen.

    Carney wird voraussichtlich Anfang dieser Woche als Premierminister vereidigt, womit offiziell das Ende der Trudeau-Ära besiegelt wird. Da er jedoch kein Parlamentsmandat besitzt, wird er wohl bald Neuwahlen ausrufen. Sein Hauptgegner dabei: Pierre Poilievre, der Vorsitzende der Konservativen Partei.

    Klares Statement gegen Trump

    „Amerika ist nicht Kanada“, erklärte Carney in seiner Antrittsrede mit Blick auf Trumps Drohungen, das Land zu annektieren. „Und Kanada wird niemals, in keiner Weise, Teil Amerikas sein. Wir haben uns diesen Kampf nicht ausgesucht, aber Kanadier sind immer bereit, wenn jemand die Fehde-Handschuhe wirft.“


    Syriens Übergangspräsident ruft zur Einheit auf

    Nach heftigen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Anhängern des gestürzten Machthabers Baschar al-Assad hat Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Shara gestern zur Ruhe und Geschlossenheit aufgerufen. „Wir rufen die Syrer dazu auf, besonnen zu bleiben – das Land hat alle Grundlagen für ein Überleben“, erklärte al-Shara.

    Die Gewalt, die letzte Woche ausbrach, ist die schlimmste seit dem Sturz der Assad-Regierung Anfang Dezember. Laut der in Großbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden bereits mehr als 1.000 Menschen getötet, darunter etwa 700 Zivilisten – vor allem durch Regierungstruppen. Diese Zahlen konnten jedoch nicht unabhängig überprüft werden.

    Proteste gegen die neue Regierung

    Tausende Menschen gingen auf die Straße, um gegen die Übergangsregierung zu demonstrieren – die ersten Massenproteste seit Assads Sturz. Die Sicherheitskräfte versuchten unterdessen, die Unruhen unter Kontrolle zu bringen, während die Bevölkerung angewiesen wurde, in ihren Häusern zu bleiben.


    Friedensmission in der Ukraine? Neue Pläne für eine Waffenruhe

    Ein neues Papier von zivilen und militärischen Experten legt dar, wie eine Waffenruhe entlang der 700 Meilen (über 1.100 Kilometer) langen Frontlinie in der Ukraine überwacht und durchgesetzt werden könnte.

    Der Vorschlag sieht eine sechs Meilen (etwa zehn Kilometer) breite Pufferzone zwischen den russischen und ukrainischen Streitkräften vor. Rund 5.000 zivile Beobachter und Polizisten sollen das Gebiet patrouillieren – unterstützt von bis zu 10.000 ausländischen Soldaten.

    Drei Jahre lang schien eine Waffenruhe in weiter Ferne. Viele vermieden es sogar, das Thema anzusprechen, da die ukrainische Regierung und ihre Verbündeten den Fokus eher auf die Kämpfe legten. Doch Präsident Trumps Wunsch, den Krieg rasch zu beenden, hat die Frage nach einer Nachkriegsordnung wieder in den Mittelpunkt gerückt.

    Internationale Truppen in der Ukraine?

    Frankreich und Großbritannien haben vorgeschlagen, nach einem möglichen Waffenstillstand tausende Soldaten in die Ukraine zu entsenden. Noch ist unklar, welche Aufgaben diese Truppen übernehmen würden. Russland zeigt bisher keinerlei Bereitschaft, eine solche Mission zu akzeptieren und Trump hat sich negativ dazu geäußert, dass die USA Unterstützung leisten würden.


    WEITERE TOP-NEWS

    • Handelskrieg: China verhängt Zölle von bis zu 100 Prozent auf kanadische Produkte wie Rapsöl und Schweinefleisch.
    • Kroatien: Die Regierung versucht, die steigenden Preise in den Griff zu bekommen – Boykotte nehmen zu.
    • Diplomatie: Die Trump-Administration verhandelt über die Rückkehr russischer Diplomaten in die USA – einige könnten Spione sein.
    • Deutschland: Der Hamburger Flughafen hat wegen eines eintägigen Streiks des Bodenpersonals alle Flüge gestrichen.
    • USA: Der Secret Service hat nahe des Weißen Hauses einen Mann erschossen, nachdem es zu einer „bewaffneten Konfrontation“ kam.
    • Kanada: Drei maskierte Männer, bewaffnet mit Handfeuerwaffen und einem Sturmgewehr, eröffneten in einer Bar in Toronto wahllos das Feuer – mindestens zwölf Menschen wurden verletzt.
  • Frankreichs Militärhilfe für die Ukraine: 195 Millionen Euro aus eingefrorenen russischen Vermögen

    Frankreichs Militärhilfe für die Ukraine: 195 Millionen Euro aus eingefrorenen russischen Vermögen

    Frankreich hat beschlossen, eine neue Tranche von 195 Millionen Euro bereitzustellen, um die Ukraine militärisch zu unterstützen. Diese Mittel stammen aus den Zinserträgen eingefrorener russischer Vermögenswerte. Mit dieser Summe sollen unter anderem 155-mm-Artilleriegranaten sowie AASM-Präzisionsbomben geliefert werden, die für die ukrainischen Mirage-2000-Kampfflugzeuge bestimmt sind. Finanzierung durch eingefrorene russische Vermögenswerte Seit Beginn des Ukraine-Konflikts haben westliche Länder, darunter Frankreich, umfangreiche Sanktionen gegen Russland verhängt, die zur Einfrierung russischer Vermögenswerte führten. Die Zinserträge dieser eingefrorenen Gelder werden nun genutzt, um die ukrainischen Streitkräfte zu unterstützen. Die eingefrorenen russischen Vermögenswerte innerhalb der Europäischen Union belaufen sich auf rund 260 Milliarden Euro. Die daraus resultierenden Zinserträge sollen in die Stärkung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit sowie in den Wiederaufbau des Land…

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