Schlagwort: Übersterblichkeit

  • Hitzewelle mit dramatischen Folgen: Sterblichkeit in der Region Paris mehr als verdoppelt

    Hitzewelle mit dramatischen Folgen: Sterblichkeit in der Region Paris mehr als verdoppelt

    Die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Juni hat in der französischen Hauptstadtregion deutlich gravierendere Folgen ausgelöst als zunächst angenommen. Neue Auswertungen der französischen Gesundheitsbehörde zeigen, dass während der extremen Hitzeperiode in der Île-de-France nahezu 3.000 Menschen starben. Damit lag die Sterblichkeit in der Region mehr als doppelt so hoch wie gewöhnlich zu dieser Jahreszeit. Besonders der Großraum Paris entwickelte sich zum landesweiten Brennpunkt der Hitzewelle.

    Die aktualisierten Zahlen beruhen auf einer umfassenderen Auswertung der Sterbefälle und zeichnen ein noch düstereres Bild als die ersten Schätzungen Anfang Juli. Fachleute gehen zudem davon aus, dass die endgültige Zahl der hitzebedingten Todesfälle noch höher ausfallen dürfte, da bislang nicht alle Sterbeurkunden vollständig ausgewertet wurden.

    Dass die Île-de-France besonders stark betroffen war, überrascht Experten nur bedingt. Die Millionenmetropole leidet seit Jahren unter dem sogenannten Wärmeinsel Effekt. Straßen, Gebäude und versiegelte Flächen speichern tagsüber enorme Mengen an Wärme und geben sie während der Nacht nur langsam wieder ab. Dadurch kühlen die Temperaturen selbst in den frühen Morgenstunden kaum ab und liegen häufig noch bei über 25 Grad. Genau diese fehlende nächtliche Erholung setzt dem menschlichen Organismus massiv zu.

    Vor allem ältere Menschen sowie Personen mit Herz Kreislauf oder Atemwegserkrankungen geraten unter solchen Bedingungen an ihre Belastungsgrenze. Wer tagelang kaum Schlaf findet und sich von der Hitze nicht mehr erholen kann, trägt ein deutlich höheres Risiko für gesundheitliche Komplikationen. Besonders gefährdet sind Menschen, die allein leben oder auf Unterstützung angewiesen sind.

    Hinzu kommt ein weiteres Problem, das viele Pariser betrifft. Zahlreiche Wohnungen verfügen über keine Klimaanlage. Gerade ältere Bewohner leben häufig in Dachgeschosswohnungen oder schlecht isolierten Gebäuden, in denen sich die Hitze über mehrere Tage staut. Die Innenräume verwandeln sich regelrecht in Wärmekammern. Wer dort ohne ausreichende Kühlung ausharren muss, gerät schnell in eine lebensbedrohliche Situation.

    Bereits frühere Auswertungen hatten ergeben, dass rund 85 Prozent der zusätzlichen Todesfälle Menschen im Alter von über 65 Jahren betrafen. Die aktuellen Daten bestätigen diesen Trend und verdeutlichen einmal mehr, wie verletzlich diese Bevölkerungsgruppe gegenüber extremen Temperaturen bleibt.

    Besonders auffällig entwickelte sich die Zahl der Todesfälle in Privathaushalten. Während Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen nach den Erfahrungen des Hitzesommers 2003 ihre Schutzkonzepte deutlich verbessert haben, nahm die Sterblichkeit in den eigenen vier Wänden erheblich zu. Landesweit stieg sie während der Hitzewelle um rund 91 Prozent.

    Für Gesundheitsfachleute stellt genau diese Entwicklung eine der größten Herausforderungen dar. Viele gefährdete Menschen leben allein und geraten trotz bestehender Warnsysteme aus dem Blickfeld. Nachbarn, Angehörige und soziale Dienste spielen deshalb eine immer wichtigere Rolle. Denn manchmal genügt schon ein kurzer Besuch oder ein Anruf, um rechtzeitig Hilfe zu organisieren. Wer denkt schon daran, dass hinter einer verschlossenen Wohnungstür jemand still unter der Hitze leidet?

    Die Gesundheitsbehörde weist außerdem darauf hin, dass hitzebedingte Todesfälle oft nicht unmittelbar an den heißesten Tagen eintreten. Häufig verschlechtern sich bestehende Erkrankungen erst mit zeitlicher Verzögerung, sodass Herz Kreislauf Probleme oder Atemwegserkrankungen einige Tage später zum Tod führen. Deshalb dürfte das tatsächliche Ausmaß der Übersterblichkeit noch nicht vollständig erfasst sein.

    Die aktuellen Zahlen wecken unweigerlich Erinnerungen an den verheerenden Hitzesommer 2003, als in Frankreich rund 15.000 Menschen infolge extremer Temperaturen starben. Damals zog der Staat weitreichende Konsequenzen und führte Hitzepläne, Warnsysteme sowie verbesserte Schutzmaßnahmen für Pflegeeinrichtungen ein. Doch reichen diese Instrumente heute noch aus?

    Die Entwicklung in der Region Paris zeigt deutlich, dass sich die Herausforderungen mit dem fortschreitenden Klimawandel verschärfen. Hitzewellen treten häufiger auf, dauern länger und erreichen höhere Temperaturen. Gleichzeitig wächst die Zahl älterer Menschen, die besonders gefährdet sind. Die steigende Sterblichkeit in privaten Haushalten macht klar, dass der Schutz dieser Menschen künftig noch stärker in den Mittelpunkt rücken muss. Nur ein Zusammenspiel aus Vorsorge, Nachbarschaftshilfe und gezielten Schutzmaßnahmen hilft dabei, die Folgen künftiger Hitzewellen wirksam zu begrenzen.

    Ein Artikel von M. Legrand

  • Hitzewelle fordert in Frankreich bereits über 2.000 zusätzliche Todesopfer

    Hitzewelle fordert in Frankreich bereits über 2.000 zusätzliche Todesopfer

    Die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Juni 2026 hat in Frankreich nach ersten vorläufigen Auswertungen mindestens 2.025 zusätzliche Todesfälle verursacht. Das teilten die französischen Gesundheitsbehörden mit. Die endgültige Zahl könnte jedoch noch höher ausfallen, da bislang nicht alle Sterbeurkunden ausgewertet wurden.

    Zwischen dem 22. und 28. Juni wurden landesweit insgesamt 8.973 Todesfälle registriert. In der Vorwoche waren es noch 6.948. Damit stieg die Sterblichkeit innerhalb einer Woche um rund 29 Prozent. Der überwiegende Teil der zusätzlichen Todesfälle betrifft Menschen ab 45 Jahren, besonders stark betroffen sind ältere Menschen, die in ihren eigenen Wohnungen lebten.

    Die Gesundheitsbehörden bewerten die Hitzewelle als außergewöhnlich – sowohl wegen ihrer Intensität als auch wegen ihres ungewöhnlich frühen Auftretens im Jahr. Der 23. Juni gilt inzwischen als der heißeste jemals landesweit gemessene Tag in Frankreich und übertraf teilweise sogar die Rekordwerte der verheerenden Hitzewelle des Jahres 2003.

    Besonders hohe Übersterblichkeit wurde in der Region Île-de-France sowie in der Bretagne, der Normandie, den Pays de la Loire, Nouvelle-Aquitaine und Centre-Val de Loire festgestellt. Dort führte die extreme Hitze zu einer deutlich erhöhten Zahl von Todesfällen.

    Die Sterbefälle nahmen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und insbesondere in Privathaushalten zu. Nach ersten Auswertungen lag der Anstieg der Todesfälle in den eigenen vier Wänden bei rund 40 Prozent. Die Behörden weisen darauf hin, dass vor allem alleinlebende und sozial isolierte Menschen während extremer Hitzeperioden einem besonders hohen Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind. Sie appellieren daher an die Bevölkerung, gefährdete Angehörige und Nachbarn verstärkt zu unterstützen und regelmäßig nach ihnen zu sehen.

    Die bislang veröffentlichten Zahlen gelten ausdrücklich als vorläufig. Sie basieren überwiegend auf elektronisch übermittelten Sterbeurkunden, während ein Teil der papiergebundenen Meldungen noch nicht in die Auswertung eingeflossen ist. Die endgültige Bilanz der Hitzewelle dürfte daher erst in den kommenden Wochen feststehen und könnte die bislang gemeldeten 2.025 zusätzlichen Todesfälle noch übertreffen.

    Autor: P. Tiko

  • Hitzewelle in Frankreich: Rund 1.000 zusätzliche Todesfälle während der Junihitze registriert

    Hitzewelle in Frankreich: Rund 1.000 zusätzliche Todesfälle während der Junihitze registriert

    Die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Juni hat in Frankreich offenbar deutlich schwerere Folgen als zunächst angenommen. Nach einer ersten vorläufigen Auswertung der Gesundheitsbehörden wurden seit dem 24. Juni rund 1.000 Todesfälle mehr registriert als üblicherweise in diesem Zeitraum zu erwarten gewesen wären. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Übersterblichkeit. Ob und in welchem Umfang diese Todesfälle unmittelbar auf die extreme Hitze zurückzuführen sind, soll erst eine detaillierte epidemiologische Analyse in den kommenden Wochen klären. Besonders betroffen sind ältere Menschen. Etwa 85 Prozent der zusätzlich registrierten Todesfälle entfallen auf Personen im Alter von 65 Jahren und älter. Gerade diese Bevölkerungsgruppe reagiert besonders empfindlich auf lang anhaltende Hitzeperioden, da der Körper hohe Temperaturen schlechter ausgleichen kann und bestehende Erkrankungen häufig verschärft werden. Auffällig ist zudem die Entwicklung bei den Todesfällen in den eigenen vier Wä…

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  • Mehr als 60.000 Hitzetote in Europa im Jahr 2022

    Mehr als 60.000 Hitzetote in Europa im Jahr 2022

    Der Sommer 2022 war der heißeste Sommer, der bisher je in Europa gemessen wurde. Er war auch besonders tödlich, mehr als 60.000 Todesfälle sind auf die Hitze zurückzuführen, so eine am Montag veröffentlichte Studie, die dazu aufruft, die Anstrengungen zur Bewältigung zukünftiger Hitzewellen zu verdoppeln. Vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung erlebte der europäische Kontinent im vergangenen Jahr eine intensive Serie von Hitzewellen, die frühere Temperaturrekorde brachen und zu Dürren und Waldbränden führten. Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, hatte bereits über eine ungewöhnlich hohe Übersterblichkeit berichtet, aber der Anteil der Sterblichkeit, der auf die Hitze zurückzuführen war, war bislang noch nicht quantifiziert worden. Wissenschaftler des französischen Nationalinstituts für Gesundheit (Inserm) und des Barcelona Institute for Global Health (ISGlobal) haben Temperatur- und Sterblichkeitsdaten für den Zeitraum 2015-2022 für 823 Regionen in 35 europäischen…

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  • Starke Hitze hat seit 2014 mehr als 30.000 Todesfälle in Frankreich verursacht

    Starke Hitze hat seit 2014 mehr als 30.000 Todesfälle in Frankreich verursacht

    Eine am Freitag, dem 23. Juni von Santé publique France veröffentlichte Studie zeigt, dass seit 2014 in Frankreich zwischen 30.000 und 35.000 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben sind. Die Hitze tötet. Wie eine aktuelle Studie von Santé Publique France zeigt, sind seit 2014 in den Sommern in Frankreich zwischen 30.000 und 35.000 Menschen aufgrund der Auswirkungen von Hitze gestorben. „Es gibt eine sehr starke Auswirkung der Hitze auf die Sterblichkeit in Frankreich während des Sommers“, fasste Guillaume Boulanger, Forscher bei der Agentur für öffentliche Gesundheit, am Freitag, dem 23. Juni, auf einer Pressekonferenz zusammen. „Es ist bemerkenswert, dass ein großer Teil – nämlich ein Drittel – Personen unter 75 Jahren betrifft“. Diese Untersuchung ist eine der ersten, die die Zusammenhänge zwischen Hitze und Sterblichkeit in Frankreich auswertet. Nachdem die letzten Jahre durch eine Zunahme der sommerlichen Hitzewellen gekennzeichnet waren, insbesondere in den Jahren 2019 und 202…

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  • Statistikinstitut Insee stellt für Frankreich für das Jahr 2022 eine deutliche Übersterblichkeit fest

    Statistikinstitut Insee stellt für Frankreich für das Jahr 2022 eine deutliche Übersterblichkeit fest

    Insgesamt starben in Frankreich im Jahr 2022 etwa 675.000 Menschen, 53.800 Todesfälle mehr als erwartet. Das französische Statistikamt Insee stellte fest, dass in Frankreich im Jahr 2022 im Vergleich zu einem „normalen“ Jahr ohne Epidemien oder ungewöhnliche Ereignisse eine deutliche Übersterblichkeit bestand, wie aus den am Dienstag, dem 6. Juni, veröffentlichten Zahlen hervorgeht. So starben im Jahr 2022 in Frankreich 675.000 Menschen, 53.800 Todesfälle mehr als aufgrund des Alters der Bevölkerung und der in den vorangegangenen 10 bis 15 Jahren verzeichneten Trends zu erwarten war. Die Abweichung von der Prognose (+8,7 %) ist höher als in den Jahren 2021 (+6,9 %) und 2020 (+7,8 %), dem Jahr, in dem die Covid-Epidemie explodierte. Dennoch tötete Covid-19 im Jahr 2022 deutlich weniger Menschen, nämlich 38.300 gegenüber 59.100 Todesfällen im Jahr 2021, wie aus den Zahlen von Santé publique France hervorgeht. „Die Todesfälle aufgrund anderer Ursachen als Covid-19 haben also zugenommen“, …

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  • Hitzewellen 2022: 10.420 zusätzliche Todesfälle durch die starke Hitze

    Hitzewellen 2022: 10.420 zusätzliche Todesfälle durch die starke Hitze

    In einem am Montag veröffentlichten Bulletin zieht Santé publique France eine gesundheitliche Bilanz der Hitzewellen des Jahres 2022. Zwischen dem 1. Juni und dem 15. September stellten die Behörden 10.420 aussergewöhnliche Todesfälle fest und beobachtete eine höhere Sterblichkeitsrate in den Departements mit einer Hitzewarnung im Sommer (+19,9%). Der Sommer 2022, der zweitwärmste seit 1900, war wirklich kein normaler Sommer. Mit der globalen Erwärmung werden auch die kommenden Sommer wahrscheinlich ähnlich aussehen. Mit drei Hitzewellen zwischen dem 1. Juni und dem 15. September, 69 Departements mit mindestens einem Hitzetag, zwei roten Warnmeldungen und Temperaturen von über 40 °C in bislang von der Hitze verschonten Regionen hat dieser Sommer die Gefahren und Auswirkungen der Erderwärmung auf die Bevölkerung deutlich erhöht. Dies teilte Santé publique France (SPF) am Montag, dem 21. November, in einem Bulletin zur öffentlichen Gesundheit mit, das den gesundheitlichen Folgen dieser H…

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  • Mindestens 15.000 Todesfälle in Europa laut WHO wegen der Sommerhitze 2022

    Mindestens 15.000 Todesfälle in Europa laut WHO wegen der Sommerhitze 2022

    Allein dieses Jahr würde laut WHO mehr als 10% der gesamten Todesfälle ausmachen, die in den letzten 50 Jahren in Europa durch extreme Temperaturen verursacht wurden. Der Sommer 2022 war der wärmste Sommer, der in Europa je gemessen wurde. Ein Rekord, der nicht ohne Folgen blieb. Mindestens 15.000 Todesfälle stehen in direktem Zusammenhang mit den schweren Hitzewellen in diesem Zeitraum. Dies geht aus einer noch unvollständigen Schätzung hervor, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag, dem 7. November, anlässlich der COP27-Klimakonferenz veröffentlichte. Diese Bilanz, die 4.500 Todesfälle in Deutschland, fast 4.000 in Spanien, über 3.200 im Vereinigten Königreich und 1.000 in Portugal auflistet, „wird voraussichtlich noch steigen, da noch andere Länder von hitzebedingten Übersterblichkeiten berichtet haben“, so der Direktor des europäischen Zweigs der WHO, Hans Kluge, in einer Pressemitteilung. Nach Angaben der WHO sind extreme Temperaturen in den letzten 50 Jahren für 148…

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  • Statistikinstitut INSEE stellt für Juli in Frankreich eine Übersterblichkeit fest

    Statistikinstitut INSEE stellt für Juli in Frankreich eine Übersterblichkeit fest

    Nach vorläufigen Daten erreichte die durchschnittliche Zahl der Todesfälle pro Tag im Juli 1.750, nach 1.610 im Juni, meldet das Institut. Eine hohe Sterblichkeitsrate im Hochsommer. Das Nationale Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien (Insee) stellt in seinem Bulletin über die Anzahl der Todesfälle pro Tag, das am Freitag, dem 2. September online gestellt wurde, eine überhöhte Sterblichkeit im Monat Juli 2022 fest. „Die durchschnittliche Zahl der Todesfälle pro Tag ist im Juli stark angestiegen: Sie erreicht 1.750, nach 1.610 im Juni 2022“, schreibt das Insee. Das Institut weist jedoch darauf hin, dass es sich um „vorläufige Daten“ handelt, die „in den nächsten Wochen nach oben korrigiert“ werden können. Das Institut geht auch auf die Ursache für diese Übersterblichkeit ein: den Hitzesommer. Laut Insee lässt sich „das hohe Niveau der Todesfälle im Juli 2022 wahrscheinlich durch die Hitzewelle erklären, die Mitte Juli nach einer ersten Hitzewelle ab Mitte Juni aufgetreten ist“. …

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  • Covid-19: „12.000 unrechtmäßige Todesfälle“ – Abgeordneter beklagt hohe Sterblichkeit in privaten Pflegeheimen

    Covid-19: „12.000 unrechtmäßige Todesfälle“ – Abgeordneter beklagt hohe Sterblichkeit in privaten Pflegeheimen

    Bei einer Anhörung von Abgeordneten zu Misshandlungen in einigen privaten Pflegeheimen schätzte Jean-Louis Touraine, Abgeordneter und Vizepräsident des französischen Krankenhausverbands, dass 12.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid hätten vermieden werden können. Er sieht insbesondere auf die Arbeitsweise der privaten Heime in der Verantwortung. Bei einer Anhörung zu Misshandlungen in einigen privaten Pflegeheimen im Rahmen der Enthüllungen des Buches Les Fossoyeurs von Victor Castanet erklärte der Abgeordnete und Vizepräsident des französischen Krankenhausverbands, Jean-Louis Touraine: „Die Sterblichkeit aufgrund von Covid-19 wurde in privaten Einrichtungen als signifikant höher beobachtet als in öffentlichen Einrichtungen.“ Lesen Sie auch: Französische Regierung untersucht Pflegeskandal in Altersheimen Mangel an medizinischem Personal in privaten Einrichtungen. Der Abgeordnete fügt hinzu: „Man hätte in unserem Land 12.000 Todesfälle weniger in den Pflegeheimen haben können, wenn …

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