Schlagwort: Trump Zölle

  • Gemeinsamer Widerstand, unterschwellige Spannungen – Das deutsch-französische Gipfeltreffen in Berlin

    Gemeinsamer Widerstand, unterschwellige Spannungen – Das deutsch-französische Gipfeltreffen in Berlin

    Am Tegeler See in Berlin trafen sich Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am 23. Juli 2025 zu einem Arbeitsessen, das nicht nur symbolträchtig war, sondern auch konkrete Weichenstellungen für die europäische Politik in einer Phase globaler Umbrüche einleitete. Trotz sichtbar demonstrierter Einigkeit in zentralen Fragen bleibt die bilaterale Beziehung durch strukturelle Unterschiede und alte Konflikte belastet. Ein Schulterschluss gegen Washington Im Mittelpunkt der Gespräche stand die drohende Eskalation im transatlantischen Handelsstreit. US-Präsident Donald Trump hat für den 1. August weitreichende Strafzölle von bis zu 50 % auf EU-Importe angekündigt – mit besonderem Fokus auf die europäische Automobilindustrie. Deutschland sieht sich als wichtigster Autoexporteur in seiner industriellen Substanz bedroht. Frankreich, weniger direkt betroffen, stellte sich demonstrativ hinter Berlin. Macron betonte: „In einer Zeit wachsender globaler Spannungen müsse…

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  • Trump treibt den Handelskrieg weiter voran – und andere World-News

    Trump treibt den Handelskrieg weiter voran – und andere World-News

    Die von Präsident Trump verhängten Zölle sind heute Morgen in Kraft getreten. Sie treffen nahezu alle Verbündeten der USA mit drastischen neuen Abgaben und erhöhen die Einfuhrsteuern auf chinesische Waren auf über 100 Prozent. Trump erklärte, dass bereits 70 Regierungen auf die USA zugegangen seien, um Handelsabkommen auszuhandeln. Gespräche mit Japan und Südkorea sollen demnächst beginnen.

    China reagierte umgehend mit eigenen Zöllen, während die EU Vergeltungszölle auf amerikanische Produkte vorbereitet, die ab nächster Woche greifen sollen. Diese Pläne – und ähnliche aus anderen Ländern – schüren die Sorge vor einem wirtschaftlich sehr schädlichen Handelskrieg und einer globalen Rezession, da die Verluste an den Aktienmärkten weltweit zunehmen.

    „Das globale Handelssystem ist nur ein Beispiel dafür, wie die Trump-Regierung etwas zerstört“, schreibt David E. Sanger in der New York Times, „nur um dann zu offenbaren, dass es keinen Plan gibt, wie es ersetzt werden soll.“

    Märkte: Der S&P-500-Index verzeichnete zu Handelsbeginn gestern zwar deutliche Gewinne, schloss jedoch mit einem Tagesminus von 1,6 Prozent – und nähert sich damit einem Bärenmarkt. Das Auf und Ab ist teilweise darauf zurückzuführen, dass Investoren Trumps Entschlossenheit unterschätzt haben, die hohen Zölle tatsächlich umzusetzen“. Asiatische Börsen gaben bereits im frühen Handel deutlich nach.

    Automobilsektor: Trumps 25-Prozent-Zölle auf importierte Fahrzeuge, die bereits vergangene Woche in Kraft traten, veranlassen Unternehmen dazu, den Export in die USA zu stoppen, Fabriken in Kanada und Mexiko zu schließen und US-Arbeiter zu entlassen.


    Der Countdown läuft: Iran und die USA bereiten sich auf Gespräche vor

    Die für Samstag angesetzten Gespräche zwischen den USA und dem Iran sollen sich auf nukleare Abrüstung konzentrieren – eine Option, die Irans Führung mit großer Wahrscheinlichkeit ablehnen wird. Es könnte die letzte Chance des Westens sein, Teherans nukleare Fähigkeiten zu begrenzen und einen Krieg zu vermeiden.

    Obwohl Trump dem Iran kürzlich mit „Bombardierungen, wie sie es noch nie erlebt haben“, gedroht hatte, machte er zugleich deutlich, dass er ein Abkommen vorziehen würde. Der Zeitraum für diplomatische Gespräche ist allerdings begrenzt. Bis Ende Juli muss die EU entscheiden, ob sie harte UN-Sanktionen gegen den Iran wiedereinführen will. Sollte dies geschehen, kündigte Teheran an, sich aus dem Atomwaffensperrvertrag zurückzuziehen. In diesem Fall könnte Israel, mit Unterstützung der USA, militärisch gegen Irans Nuklearanlagen vorgehen.

    Der Druck auf Trump wächst, ein Abkommen zu erreichen, das weitaus strenger ist als jenes unter der Obama-Regierung. Als Druckmittel droht seine Regierung bereits offen mit möglichen Militärschlägen, falls die Gespräche scheitern.


    Schwere Überschwemmungen in Kinshasa: Dutzende Tote

    Nach tagelangem Starkregen wurden große Teile von Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, überflutet. Der Fluss, der sich durch die 17-Millionen-Metropole – eine der größten Städte Afrikas – zieht, trat über die Ufer und setzte Hauptstraßen unter Wasser. Hunderte Häuser wurden zerstört, Tausende Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

    Die Zahl der Todesopfer werde voraussichtlich noch steigen, teilten Behörden mit. Das Land wird zugleich von einer Offensive bewaffneter Rebellengruppen im Osten erschüttert.

    Eine ständige Bedrohung: Afrikanische Länder sind häufig von tödlichen Überschwemmungen und Dürren betroffen – Entwicklungen, die Wissenschaftler auf den Klimawandel zurückführen. In der Demokratischen Republik Kongo fordern Überschwemmungen fast jedes Jahr Hunderte Todesopfer.


    WEITERE TOP-NACHRICHTEN

    • Dominikanische Republik: Rettungskräfte suchten fieberhaft nach Überlebenden nach dem Einsturz des Daches eines Nachtclubs in Santo Domingo. Mindestens 98 Menschen kamen ums Leben.
    • Flugzeugabsturz bei Jeju Air: Laut Transkript diskutierten die Piloten von Flug 2216 am 29. Dezember 2024 unterschiedliche Landepläne, kurz bevor die Maschine abstürzte. 179 Menschen starben bei der verheerendsten Flugzeugkatastrophe in der Geschichte von Südkorea.
    • Ukraine: Zwei chinesische Staatsbürger wurden gefangen genommen, als sie im Osten an der Seite russischer Truppen kämpften, so Präsident Wolodymyr Selenskyj.
    • Internationaler Strafgerichtshof: Die Führungen von Israel, Ungarn und den USA versuchen, die Justiz im In- und Ausland zu schwächen.
    • Britische Royals: Prinz Harry erschien gestern vor dem Londoner Berufungsgericht. Es geht um seinen Rechtsstreit über den Polizeischutz in Großbritannien.
    • Verteidigung: Laut US-Militärkreisen könnte das Pentagon gezwungen sein, Lagerbestände in Asien – die zur Abschreckung Chinas vorgesehen sind – zu nutzen, um die Nachschublage im Nahen Osten zu sichern.
    • Belgien: Ist das Amt eines Royals ein Beruf? Der jüngere Bruder des Königs argumentierte vor Gericht, dass er Anspruch auf eine staatliche Pension habe.
    • USA: Ein 32-Jähriger gab an, seit seinem zwölften Lebensjahr in einem Raum gefangen gehalten worden zu sein. Um zu entkommen, setzte er den Raum in Brand.
  • Bitcoin im Sturm der Politik: Trumps Zollschock lässt die Krypto-Kurse taumeln

    Bitcoin im Sturm der Politik: Trumps Zollschock lässt die Krypto-Kurse taumeln

    Die Welt der Kryptowährungen kennt keine Langeweile – doch das, was sich in den letzten Tagen auf dem Markt abgespielt hat, lässt selbst hartgesottene Anleger nervös werden.

    Am Sonntag, dem 6. April 2025, rauschte der Bitcoin-Kurs um rund 5 % nach unten und landete bei 78.892,92 US-Dollar. Der dramatische Rückgang fiel zusammen mit einer politischen Breitseite aus Washington: Neue Zölle, eingeführt von der Trump-Administration, schicken nicht nur den Bitcoin, sondern die globalen Finanzmärkte auf Talfahrt.

    Ein alter Bekannter mischt wieder mit

    Donald Trump, laut und polternd zurück auf der weltpolitischen Bühne, hat erhebliche Strafzölle auf Warenimporte in die USA verhängt. 20 % auf Güter aus der EU, 26 % auf japanische Produkte und satte 34 % auf Importe aus China. Der Auslöser? Wieder einmal das Motto „America First“. Doch diesmal spürt nicht nur der Welthandel die Auswirkungen – auch die digitale Finanzwelt gerät ins Wanken.

    Natürlich blieb Bitcoin nicht allein auf dem Abwärtsstrudel. Ethereum büßte fast 10 % ein, rutschte auf 1.617,65 US-Dollar ab. Solana verlor ähnlich deutlich – mit einem Rückgang von 9,9 % auf rund 107,19 US-Dollar – und auch heute fällt der Kurs weiter. Wer da noch ruhig schlafen kann, hat vermutlich Nerven wie Drahtseile.

    Technische Warnsignale flackern auf

    Anleger und Analysten werfen in turbulenten Zeiten gerne einen Blick auf Charts und Muster. Und was sie dort sehen, dürfte nicht unbedingt Mut machen: Das gefürchtete „Death Cross“ kündigt sich an. Dabei sinkt der 50-Tage-Durchschnitt unter den 200-Tage-Durchschnitt – ein Zeichen, das viele als klares Alarmsignal interpretieren. Könnte das der Vorbote eines längerfristigen Abwärtstrends sein?

    Oder steckt mehr dahinter?

    Zwischen Angst und Hoffnung

    So düster die aktuellen Signale auch erscheinen mögen – es gibt sie noch, die Optimisten. Einige Experten rechnen mit einer regelrecht spektakulären Kehrtwende. Ihre Prognose: Bitcoin könnte schon bis Ende April auf 116.112 US-Dollar klettern – ein Plus von über 38 %.

    Wie das gehen soll? Entscheidend sei, dass sich die Märkte bald wieder beruhigen – und ob institutionelle Investoren in großem Stil einsteigen. Hoffnung ist also da – aber sie klammert sich an viele „Wenns“ und „Abers“.

    Was bedeutet das für Kleinanleger?

    Ziemlich viel. Wer sich bisher mit Kryptowährungen befasst hat, kennt das Spiel aus Auf und Ab, Hype und Panik. Doch wenn geopolitische Spannungen, drohende Handelskriege und technische Signale gleichzeitig auf den Markt einwirken, wird aus spekulativem Nervenkitzel schnell ein echter Risikospagat.

    Und mal ehrlich: Wer möchte sein Geld in einen Markt stecken, der möglicherweise von einem politischen Machtpoker abhängt?

    Nicht alle spielen nach denselben Regeln

    Der Bitcoin ist bekanntlich nicht an Landesgrenzen gebunden. Dennoch zeigt sich gerade jetzt, wie stark selbst dezentrale Systeme von internationalen politischen Entscheidungen beeinflusst werden. Kryptowährungen mögen unabhängig gedacht sein – aber sie schwimmen dennoch im selben Strom wie der Rest der Finanzwelt.

    Die alles entscheidende Frage

    Wird Bitcoin aus diesem Schlamassel als Sieger hervorgehen – oder reißt ihn der Sog der globalen Unsicherheiten weiter mit nach unten? Wer jetzt investiert, spielt nicht nur mit Zahlen, sondern auch mit Erwartungen, Stimmungen und Risiken.

    Der Drahtseilakt geht weiter

    Die kommenden Tage dürften spannend bleiben. Trumps Zollpolitik, Marktreaktionen, technische Indikatoren – alles hängt zusammen, alles beeinflusst einander. Und wie so oft bei Bitcoin gilt: Wer zu früh abspringt, verpasst vielleicht den Aufschwung. Wer zu lange bleibt, riskiert schwere Verluste.

    Aber das ist eben das Wesen dieser Währung – sie lebt vom Risiko, vom Mut und von einer gehörigen Portion Hoffnung. Und manchmal auch vom politischen Wahnsinn.

    Von C. Hatty