Schlagwort: Trauerfeier

  • Bernadette Chirac: Die politische Grande Dame kehrt ein letztes Mal in die Corrèze zurück

    Bernadette Chirac: Die politische Grande Dame kehrt ein letztes Mal in die Corrèze zurück

    Mit dem Tod von Bernadette Chirac verliert Frankreich eine Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg Politik, Wohltätigkeit und öffentliche Wahrnehmung geprägt hat. Die Witwe des ehemaligen Staatspräsidenten Jacques Chirac starb am 5. Juni im Alter von 93 Jahren. Die Trauerfeiern spiegeln die zwei Welten wider, die ihr Leben bestimmten: die nationale Bühne in Paris und die ländliche Corrèze, mit der sie politisch und persönlich eng verbunden war. Abschied zwischen Hauptstadt und Provinz Nach Angaben der Familie werden die Trauerfeierlichkeiten in zwei Etappen stattfinden. Zunächst ist für den 12. Juni eine religiöse Zeremonie in Paris vorgesehen. Zwei Tage später folgt ein öffentlicher Gedenkakt in der Corrèze, jener Region im Südwesten Frankreichs, die untrennbar mit dem politischen Aufstieg der Familie Chirac verbunden ist. Die Wahl dieses Rahmens ist mehr als eine organisatorische Entscheidung. Sie unterstreicht die besondere Rolle, welche die Corrèze im politischen Leben des Ehepa…

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  • Ein leiser Abschied für eine laute Ikone – Brigitte Bardot wurde in Saint-Tropez beigesetzt

    Ein leiser Abschied für eine laute Ikone – Brigitte Bardot wurde in Saint-Tropez beigesetzt

    Saint-Tropez hielt den Atem an. An diesem Mittwoch, 8. Januar, versammelt sich Frankreich in jenem Küstenort, der über Jahrzehnte untrennbar mit einem Namen verbunden war: Brigitte Bardot. Nicht auf der Leinwand, nicht im Blitzlichtgewitter, sondern auf dem letzten Weg. Still. Würdevoll. Genau so, wie sie es sich gewünscht hatte. Ein Sarg aus Rattan, bedeckt mit schlichten Feldblumen, wird durch die engen Gassen getragen. Kein Prunk, keine Inszenierung. Als der Trauerzug unter dem Applaus der Anwesenden langsam Richtung Meeresfriedhof zieht, scheint Saint-Tropez für einen Moment aus der Zeit gefallen. Bardot wird dort beigesetzt, neben ihren Eltern, unweit ihres ersten Ehemanns Roger Vadim. Ein letzter Rundgang durch den Ort ihres Herzens, den sie berühmt machte und der sie zugleich schützte. Am Vormittag zuvor hatte in der Kirche Notre-Dame de l’Assomption die offizielle Trauerzeremonie stattgefunden. Nur 400 Gäste waren zugelassen. Freunde, Vertraute, politische Persönlichkeiten. Unt…

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  • Verhängnisvolle Nacht in Clermont-Ferrand – Ein Soldat stirbt, ein Kamerad ringt mit dem Leben

    Verhängnisvolle Nacht in Clermont-Ferrand – Ein Soldat stirbt, ein Kamerad ringt mit dem Leben

    In den frühen Morgenstunden des 11. Juli 2025 wurde Clermont-Ferrand Zeuge eines dramatischen Vorfalls: Zwei Soldaten des 92. Infanterieregiments wurden nach einem Discobesuch brutal mit einem Messer attackiert. Die Tat kostete einem von ihnen das Leben. Der andere überlebte schwer verletzt. Der Tatort: Rue Saint-Claire, mitten im Zentrum, unweit von Lichtern, Musik und scheinbar unbeschwertem Nachtleben. Gegen 3:30 Uhr eskalierte dort eine Auseinandersetzung. Was als nächtliche Rauferei begann, endete in tödlicher Gewalt. Unter den Opfern: Caporal-chef Kévin Amodru, 28 Jahre alt, ein erfahrener Soldat mit mehr als neun Jahren Dienstzeit. Zunächst beim 54. Artillerieregiment, dann beim 92e RI. Sein Name steht jetzt für weit mehr als eine militärische Karriere – er steht für einen tragischen Verlust. Für einen Kameraden, der nie zurückkehren wird. Sein Begleiter, 23 Jahre alt, liegt weiterhin auf der Intensivstation. Stabil, aber gezeichnet. Von der Gewalt, der Nacht – und der Erinnerun…

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  • Trump und Selenskyj im Vatikan – Ein stilles Signal für den Frieden?

    Trump und Selenskyj im Vatikan – Ein stilles Signal für den Frieden?

    Es gibt Momente in der Weltpolitik, die überraschen – und manchmal auch Hoffnung wecken. Ein solcher Moment ereignete sich am 26. April 2025 im Petersdom zu Rom. Während der feierlichen Abschiedszeremonien für Papst Franziskus kam es dort zu einem Treffen, das niemand auf dem Radar hatte: Donald Trump, der amtierende US-Präsident, und Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, begegneten sich und sprachen miteinander. Nach Monaten eisiger Funkstille, ausgelöst durch einen diplomatischen Eklat im Weißen Haus, fanden die beiden Staatschefs erneut zusammen – und das ganz ohne Berater, ohne Dolmetscher, nur sie zwei.

    Rund 15 Minuten dauerte dieses Gespräch. Kein Marathon, eher ein politischer Espresso. Doch reichen solche kurzen Gespräche wirklich aus, um Bewegung in einen festgefahrenen Konflikt zu bringen? Vielleicht.

    Ein Gespräch unter Kuppeln und Symbolen

    Der Petersdom – diese Kulisse allein spricht Bände. Wo sonst, wenn nicht unter den riesigen Kuppeln des Vatikans, sollte man über Frieden sprechen? Ein Ort, an dem Jahrhunderte Diplomatie und Glauben sich überlagern. Genau hier saßen sie, Trump und Selenskyj, Kopf an Kopf. Keine Kameras, kein Blitzlichtgewitter, dafür ein Hauch von Geschichte, der in der Luft lag.

    Selenskyj beschrieb das Treffen später als „symbolträchtig“ und wagte sogar das große Wort „historisch“. Wer könnte es ihm verdenken? Nach Jahren des Krieges, des Leids, der unzähligen Gespräche ohne Ergebnis – da wirkt selbst ein 15-Minuten-Dialog wie ein Funken Hoffnung.

    Der harte Kern: Waffenstillstand und Friedensgespräche

    Aber worüber sprachen sie wirklich? Ganz klar stand ein Thema im Zentrum: der vollständige, bedingungslose Waffenstillstand in der Ukraine. Trump zeigte sich dabei gewohnt direkt. Seine Botschaft: Die Vermittlung der USA sei kein Selbstläufer. Sollten keine Fortschritte erzielt werden, könne die amerikanische Unterstützung auch enden. Ein drohender Zeigefinger – aber auch ein Anstoß für Bewegung.

    Ein bemerkenswerter Schachzug? Vielleicht ist es genau das, was in solchen Gesprächen zählt: Druck ausüben, Grenzen abstecken, aber gleichzeitig Gesprächsbereitschaft signalisieren.

    Moskau bleibt nicht stumm

    Interessant war auch, wie schnell nach dem Treffen Reaktionen folgten. Aus Moskau meldete sich Kremlsprecher Dmitri Peskow und bekundete Offenheit für Verhandlungen – ohne Vorbedingungen. Ein Satz, der aufhorchen ließ. Denn bisher zeigte sich Russland in den Friedensgesprächen eher unnachgiebig.

    Gleichzeitig war auch aus Kiew ein klares Zeichen zu hören: Die Bereitschaft zu einem bedingungslosen Waffenstillstand stehe. Worte, die Gewicht haben – wenn sie denn tatsächlich in Taten münden.

    Ein diplomatischer Hoffnungsschimmer?

    Doch reicht das? Internationale Beobachter bewerteten das Treffen vorsichtig optimistisch. Man sah darin einen diplomatischen Schritt in die richtige Richtung – vielleicht der erste seit Langem. Aber die Zweifel bleiben. Russland hat in der Vergangenheit oft andere Signale gesendet als es tatsächlich handelte. Noch immer gibt es Berichte über Angriffe, über Kämpfe, über zivile Opfer.

    Kann ein Treffen, das gerade einmal so lange dauert wie eine Kaffeepause, den Lauf der Dinge verändern? Oder ist es nur ein kleines Licht inmitten des Nebels?

    Warum ausgerechnet jetzt?

    Man könnte sich fragen: Warum gerade jetzt, warum in Rom? Vielleicht war es genau die richtige Zeit. Der Tod von Papst Franziskus hat die Mächtigen dieser Welt an einen Tisch, besser gesagt an einen Platz, gebracht. Ein Moment der Besinnung – und vielleicht auch der Einsicht. Manchmal entstehen aus Trauer neue Wege.

    Für Trump war es sicher auch eine Gelegenheit, sich erneut als globaler Vermittler zu inszenieren. Und Selenskyj? Der ergriff die Chance, seine Bereitschaft zum Frieden zu demonstrieren – in einem Rahmen, der die Welt hinschauen ließ.

    Bleibt der Funke bestehen?

    Es bleibt die Frage, ob aus diesem symbolträchtigen Gespräch mehr wird als eine Randnotiz in den Geschichtsbüchern. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob sich Verhandlungstüren wirklich öffnen oder ob sie rasch wieder zufallen. Hoffnung ist erlaubt, Skepsis bleibt gesund.

    Von C. Hatty

  • Massen bei der Beerdigung des Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah im Libanon

    Massen bei der Beerdigung des Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah im Libanon

    Es war ein Anblick, der tief in das kollektive Bewusstsein der Hisbollah-Anhänger eingebrannt bleiben wird: Zehntausende Menschen, alle in Schwarz gekleidet, versammelten sich in Beirut, um Abschied von Hassan Nasrallah zu nehmen. Der langjährige Anführer der libanesischen Miliz wurde bereits im September bei einem israelischen Luftangriff getötet, doch die Hisbollah wartete mit der öffentlichen Trauerfeier bis zum nahezu vollständigen Rückzug der israelischen Armee aus dem Süden des Landes am 18. Februar.

    Am 23. Februar wurde nun der erste große öffentliche Aufmarsch der Organisation seit dem Waffenstillstand abgehalten – und er geriet zu einer Machtdemonstration.

    Ein Stadion in Schwarz gehüllt

    Die Cité Sportive, das große Sportstadion im Süden Beiruts, verwandelte sich in ein Meer aus schwarzen Gewändern und gelben Hisbollah-Fahnen. Das Stadion, das bis zu 78.000 Menschen fasst, war restlos gefüllt. Auch die Straßen rund um das Gelände waren mit Trauernden überfüllt. Dort wurden für die Männer 35.000 und für die Frauen 25.000 Sitzplätze bereitgestellt – doch selbst diese Kapazitäten reichten nicht aus.

    Inmitten der Menge bewegte sich ein Lastwagen, auf dessen Ladefläche sich die Särge von Hassan Nasrallah und seinem Nachfolger Hachem Safieddine befanden – auch Safieddine war in einem israelischen Angriff ums Leben gekommen.

    Die Menge schwieg nicht. Immer wieder erklangen Sprechchöre gegen Israel, das in den Augen der Hisbollah der Erzfeind bleibt.

    „Nasrallah bleibt in uns lebendig“

    Während die Beerdigungszeremonie ihren Lauf nahm, trat der neue Hisbollah-Chef, Naïm Qassem, vor die Öffentlichkeit. Seine Rede wurde live auf riesige Bildschirme übertragen.

    „Hassan Nasrallah bleibt in uns lebendig“, erklärte Qassem mit fester Stimme. Er machte deutlich, dass die Hisbollah ihren Kurs nicht ändern werde: „Wir werden diesen Weg weitergehen.“

    Noch während der Trauerfeier flog die israelische Luftwaffe in niedriger Höhe über Beirut. Eine bewusste Machtdemonstration oder eine Warnung? Die Menschen auf dem Platz ließen sich davon jedenfalls nicht beeindrucken. Ein Redner der Veranstaltung konterte direkt: „Der Lärm eurer Flugzeuge macht uns keine Angst.“

    Iranische Unterstützung und Kampfansage

    Auch von höchster iranischer Stelle kamen Worte der Solidarität. Ali Khamenei, der oberste Führer Irans, richtete sich in einer Botschaft an die versammelten Hisbollah-Anhänger:

    „Der Feind muss wissen, dass der Widerstand gegen Usurpation, Unterdrückung und Arroganz niemals enden wird“, so Khamenei. Eine kaum verhohlene Kampfansage an Israel.

    Die Beziehungen zwischen der Hisbollah und dem Iran sind tief verwurzelt – finanziell, ideologisch und militärisch. Die Beerdigung von Nasrallah wurde daher nicht nur zur Trauerveranstaltung, sondern auch zur politischen Kundgebung.

    Was bleibt nach der Beisetzung?

    Die Symbolkraft dieses Tages ist unbestreitbar. Nach Monaten des Krieges, nach schweren Verlusten für die Hisbollah und nach dem Rückzug Israels aus dem Südlibanon versammelten sich Zehntausende, um ihre Entschlossenheit zu zeigen.

    Aber wie geht es weiter? Wird die Hisbollah sich nach diesen Verlusten zurückziehen oder sich noch stärker in zukünftige Auseinandersetzungen verwickeln lassen?

    Die Antwort darauf wird die Region früher oder später bekommen.

    Von C. Hatty

  • Attentat in Arras: Trauerfeier für Dominique Bernard in der Kathedrale von Arras

    Attentat in Arras: Trauerfeier für Dominique Bernard in der Kathedrale von Arras

    Die Trauerfeier für den ermordeten Lehrer Dominique Bernard fand am Donnerstagmorgen, dem 19. Oktober, in der Kathedrale von Arras (Pas-de-Calais) statt. Viele Menschen verfolgten die Zeremonie auch auf dem Rathausplatz, wo die Trauerfeier auf einem Großbildschirm übertragen wurde. Um 10.30 Uhr am Donnerstag, dem 19. Oktober, fuhr der Sarg von Dominique Bernard zu einer von seinen Freunden gespielten Musik in die Kathedrale von Arras (Pas-de-Calais) ein. Direkt hinter ihm lief sich seine Familie. Seine Frau und seine Schwester ergriffen zuerst das Wort, dann kam eine Kollegin des Lehrers und erzählte, wer Dominique Bernard für seine Kollegen war. „Dich sehe ich immer noch in den Fluren vor einer etwas unruhigen Klasse, die allein durch deine Anwesenheit zur Ruhe gebracht wurde“, erinnerte sich die Kollegin. Dominique Bernard wird zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.In der Kathedrale waren auch Emmanuel Macron und seine Frau sowie Bildungsminister Gabriel Attal. Monsignore Olivier Leborg…

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  • Attentat in Arras: Die Beerdigung des Lehrers Dominique Bernard findet heute in Anwesenheit von Emmanuel Macron statt

    Attentat in Arras: Die Beerdigung des Lehrers Dominique Bernard findet heute in Anwesenheit von Emmanuel Macron statt

    Die religiöse Zeremonie wird auf dem Place des Héros auf einer Großleinwand übertragen. Ein großer Teil des Zentrums von Arras ist von umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen betroffen. Mit großer Anteilnahme und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wird die Stadt Arras dem ermordeten Lehrer Dominique Bernard die letzte Ehre erweisen. Dominique Bernard wurde am vergangenen Freitag vor seinem Gymnasium bei einem Attentat getötet. Die Beerdigung des 57-jährigen Französischlehrers beginnt am Donnerstag, den 19. Oktober, um 10 Uhr in der Kathedrale von Arras (Pas-de-Calais). Die religiöse Zeremonie wird vom Bischof von Arras, Olivier Leborgne, geleitet und auf einer Großleinwand auf der Place des Héros am Fuße des Belfrieds der Stadt übertragen. Bei der Zeremonie wird Emmanuel Macron anwesend sein. Er wird von seiner Frau Brigitte sowie Bildungsminister Gabriel Attal begleitet. Frédéric Leturque, der Bürgermeister von Arras, kündigte gegenüber dem Sender Franceinfo an, dass das Staatsoberh…

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  • Tod von Pierre Soulages: Frankreich ehrt einen seiner größten Maler

    Tod von Pierre Soulages: Frankreich ehrt einen seiner größten Maler

    Am Mittwoch, dem 2. November, würdigte Präsident Emmanuel Macron im Hof des Louvre in Paris den Künstler Pierre Soulages, der letzte Woche im Alter von 102 Jahren verstorben war. Der am Mittwoch, dem 26. Oktober verstorbene Maler Pierre Soulages ist nach Georges Braque, Le Corbusier und André Malraux erst der vierte Künstler in 70 Jahren, dem im Herzen des Louvre eine offizielle Ehrung zuteil wird. „Welchen anderen Ort als diesen quadratischen Hof, umgeben von tausendjährigen Meisterwerken und ewigen Genies, und von seinen Freunden, von so vielen zeitgenössischen Talenten, könnte es geben, um ihm in der Stunde seines Abschieds die Ehre zu erweisen“, sagte Präsident Emmanuel Macron bei der Zeremonie am Mittwoch, dem 2. November. Der große französische Maler war neben Pablo Picasso und Marc Chagall einer der wenigen, die schon zu Lebzeiten eine Retrospektive ihres Werkes in den Mauern des Louvre erleben durften. Er ist einer von ganz wenigen Künstlern, dem in seiner Heimatstadt Rodez (Av…

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  • Begräbnis von Gaspard Ulliel: Die Filmwelt erweist dem bei einem Skiunfall getöteten Schauspieler die letzte Ehre

    Begräbnis von Gaspard Ulliel: Die Filmwelt erweist dem bei einem Skiunfall getöteten Schauspieler die letzte Ehre

    Dem Schauspieler Gaspard Ulliel, der im Alter von 37 Jahren nach einem Skiunfall ums Leben kam, wurde am Donnerstag um 11 Uhr in der Kirche Saint-Eustache in Paris die letzte Ehre erwiesen. Die französische Filmwelt und seine Angehörigen gaben dem Star, der zweimal mit einem César ausgezeichnet word…

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  • Beerdigung von Bernard Tapie in Marseille

    Beerdigung von Bernard Tapie in Marseille

    Nach der Ehrung im Velodrom folgen die Feierlichkeit in der Kathedrale von Marseille.

    Die Beerdigung von Bernard Tapie, der am Sonntag im Alter von 78 Jahren verstorben ist, findet am Freitag, 8. Oktober, in seiner Lieblingsstadt Marseille statt, wo der Geschäftsmann seine letzte Ruhe finden wollte. Nach der Messe, die um 11 Uhr beginnt, wird er auf dem Friedhof von Mazargues im südlichen Teil der Stadt beigesetzt. 

    Enge Freunde und politische Persönlichkeiten zollen ihm Respekt. „Wie Marseille haben Sie niemanden gleichgültig gelassen“, sagte der Präsident der PACA-Region Renaud Muselier, der als erster in der Kirche das Wort ergriff. Auch der Bürgermeister der Stadt, Benoit Payan, würdigte ihn als ein grosses „Adoptivkind“ der Stadt.

    Kapelle im Velodrom. Am Donnerstag wurde der Sarg von Bernard Tapie im Stadion des Olympique de Marseille aufgebahrt, dem Verein, dem er vorstand und den er zu einem europäischen Titel führte. In Anwesenheit von Hunderten von Anhängern fand eine Trauer-Zeremonie statt.

    Eine erste Ehrung in Paris. Eine erste religiöse Zeremonie fand am Mittwoch in der ehemaligen Benediktinerabtei Saint-Germain-des-Près in Paris im Beisein zahlreicher Persönlichkeiten statt, darunter die First Lady Brigitte Macron.

    Alle Artikel über Bernard Tapie finden Sie hier.

    Auf diesem Archivfoto vom 27. September 2018 winkt der französische Geschäftsmann und ehemalige Politiker Bernard Tapie nach seiner Ansprache bei einer Konferenz in der Handelskammer in Lüttich. (AFP/Dunand)