Schlagwort: Toter

  • Der Spaziergang eines Paares endet in einer Tragödie: Der Mann wird von der Flut mitgerissen

    Der Spaziergang eines Paares endet in einer Tragödie: Der Mann wird von der Flut mitgerissen

    Ein Ehepaar in den Sechzigern machte am späten Montagmorgen einen Spaziergang vor der Küste von Camiers im Departement Pas-de-Calais, doch der Spaziergang entwickelte sich zu einem Albtraum. Das Paar wurde von der Flut eingeholt. Der Mann starb, die Frau erlitt eine schwere Unterkühlung.

    Ein Paar hatte vor, einige Tage Urlaub am Meer in Camiers im Departement Pas-de-Calais zu verbringen. Am späten Vormittag des Montags machten der Mann und die 69-jährige Frau einen Spaziergang am Strand. Dabei achteten sie offensichtlich nicht auf die Gezeiten.

    Das Paar wagt sich zu weit vom Strand weg. „Sie hatten sich weit vom Strand entfernt auf eine Sandzunge bewegt“, erzählt ein Kitesurfer in der Zeitung La Voix du Nord. Am Morgen war Niedrigwasser, aber anschliessend stieg das Meer wieder an. Am Strand bemerkt der Kitesurfer, ein Arzt aus dem Badeort Camiers, dass das Paar in die Falle gehen wird. Er ruft ihnen zu, aber sie können ihn nicht hören. Er bittet einen Spaziergänger, den Notruf zu wählen, und springt selbst ins Wasser, um zu helfen.

    Als er das Paar erreicht, sind der Mann und die Frau auf der Sandzunge von der Flut eingeschlossen und haben keine Möglichkeit, an den Strand zurückzukehren. Die Frau treibt auf dem Rücken, der Mann liegt auf dem Bauch und hat das Gesicht im Wasser. Der Arzt und Kitesurfer begreift schnell, dass es für den Mann leider keine Rettung mehr gibt. Der Arzt bringt die Frau mit seinem Surfbrett zurück an den Strand. Einige herbeigeeilte Spaziergänger nehmen sich ihrer an und wärmen sie auf.

    Der Arzt geht erneut ins Wasser, um auch den Ehemann zu holen, und führt am Strand eine Herzmassage durch. Leider kann er den Ehemann nicht wieder ins Leben zurückholen. Auch der Feuerwehr, die inzwischen vor Ort eintraf, gelang es nicht, den Verunglückten wiederzubeleben. Die Frau wurde in stark unterkühltem Zustand in ein Krankenhaus in Boulogne-sur-Mer eingeliefert.

    Die Seepräfektur des Ärmelkanals weist darauf hin, dass man sich vor Spaziergängen am Meer unbedingt über die Gezeiten informieren sollte.

  • Aisne: Mann nach „kurzem Streit“ am Steuer seines Autos erschossen – Verdächtiger „aktiv gesucht“

    Aisne: Mann nach „kurzem Streit“ am Steuer seines Autos erschossen – Verdächtiger „aktiv gesucht“

    Ein Mann, der verdächtigt wird, einen anderen Mann in Château-Thierry (Aisne) mit einem Schuss ins Auge getötet zu haben, wird „aktiv gesucht“, wie die Staatsanwaltschaft von Soissons am Sonntag mitteilte.

    Ein 31-jähriger Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Château-Thierry (Aisne) am Steuer seines Autos durch einen Schuss ins Auge getötet, wie die Staatsanwaltschaft von Soissons in einer Pressemitteilung bekannt gab.

    Nach ersten Ermittlungen verließ gegen 2.30 Uhr eine Gruppe von etwa zehn Personen ein Bar-Restaurant in der Stadt, einer von ihnen verließ den Ort in seinem Fahrzeug, bevor er etwa zehn Minuten später zurückkehrte, wie der Staatsanwalt von Soissons, Julien Morino-Ros, in einer Pressemitteilung bekannt gab.

    Er sei dann aus seinem Fahrzeug ausgestiegen und zum Auto des Opfers gegangen, so die Staatsanwaltschaft weiter. De Täter zog eine Handfeuerwaffe und feuerte sofort in Richtung des Fahrgastraums, woraufhin er den Ort des Geschehens fluchtartig verließ.

    Die verschiedenen Zeugen, die beim Eintreffen der Polizeikräfte vor Ort waren, wiesen laut Staatsanwaltschaft einen fortgeschrittenen Alkoholisierungszustand auf.

    Ersten Zeugenaussagen zufolge hatten das Opfer und sein Angreifer, die sich vor diesem Abend wohl nicht kannten, einen kurzen und Streit über ein junges Mädchen, das das Opfer angesichts unangenehmen Verhaltens des mutmaßlichen Täters verteidigt hatte.

    Ein Verdächtiger im Alter von etwa 30 Jahren wurde von den Ermittlern identifiziert. Er ist den Behörden aufgrund mehrerer Verurteilungen wegen Gewalttaten und schweren Diebstahls durch Gerichte in Guadeloupe und der Region Paris bereits bekannt und war zwischen 2011 und September 2020 mehrfach inhaftiert.

    Nach dem tödlichen Vorfall befindet sich der mutmaßliche Täter auf der Flucht.

  • Maine-et-Loire: 41-Jähriger von eigenem Rottweiler getötet – Freund schwer verletzt

    Maine-et-Loire: 41-Jähriger von eigenem Rottweiler getötet – Freund schwer verletzt

    Ein 41-jähriger Mann wurde getötet, nachdem er von seinem Rottweiler in Tiercé bei Angers (Maine-et-Loire) angefallen worden war. Ein zweites Opfer wurde ins Bein gebissen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das Tier wurde eingefangen und eingeschläfert.

    Es geschah in der Nacht von Freitag, dem 29. auf den 30. Dezember 2023 in Tiercé, in der Nähe von Angers (Departement Maine-et-Loire). Ein 41-jähriger Mann wurde von seinem eigenen Hund angegriffen und tot in einem Auto aufgefunden. Sein Freund, der ebenfalls von dem Tier gebissen worden war, erlitt schwere Verletzungen am Bein.

    Wie die Zeitung Ouest-France berichtet, machte ein weiterer Mann, der zum Angeln an die Sarthe gekommen war, die schreckliche Entdeckung. Er sah ein geparktes Auto, in dem sich die beiden Opfer befanden. In der Nähe des Fahrzeugs sah der Angler einen Rottweiler, der, wie er sagte, eine bedrohliche Haltung einnahm. Der Angler beschloss nach kurzer Zeit, die Polizei und den Rettungsdienst zu verständigen.

    Hundeführer der Gendarmerie von Angers begaben sich an den Ort des Geschehens. Diesen gelingt es schließlich, das Tier zu überwältigen. Der Rottweiler wurde daraufhin in ein Tierheim gebracht und den städtischen Diensten übergeben. Den ersten Ermittlungen zufolge wurden die beiden Männer von dem Hund angegriffen: Beide haben sich wohl in ihr Fahrzeug flüchten wollen, hatten aber anscheinend die Fahrzeugschlüssel ihre Telefone draußen verloren.

    Eines der beiden Opfer – der Hundebesitzer – starb an den Folgen seiner Verletzungen. Eine mit ihm bekannte Züchterin aus dem Departement Charente-Maritime, sagte aus, dass er normalerweise „keine Sorgen“ mit dem Hund hatte: „Er rief mich oft an, um mich um Trainingstipps zu bitten“, erklärte sie gegenüber der Zeitung La Nouvelle République. Nach Angaben der Zeitung hatte das Tier sogar mehrere Preise bei Wettbewerben gewonnen. Der Rottweiler wurde inzwischen eingeschläfert. Das zweite Opfer, das ins Bein gebissen wurde, wurde ins Krankenhaus von Angers gebracht.

  • Seine-Saint-Denis: Mann wird bei seiner Festnahme mit über 10 Schüssen aus Elektroschockpistole getötet

    Seine-Saint-Denis: Mann wird bei seiner Festnahme mit über 10 Schüssen aus Elektroschockpistole getötet

    Er war nach seiner Festnahme am Donnerstagabend in Montfermeil zunächst ins Krankenhaus eingeliefert worden und lag im Koma, bevor er verstarb.

    Ein 30-jähriger Mann starb am Freitag, dem 5. Januar, nach seiner Festnahme durch die Polizei in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, wie die Staatsanwaltschaft von Bobigny bekannt gab. Er hatte bei seiner Festnahme durch die Polizei in Montfermeil (Seine-Saint-Denis) in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag etwa zehn Elektroschocks aus einer Elektroschockpistole erhalten.

    Der Mann starb am Freitagmorgen im Krankenhaus Pitié-Salpêtrière, in das er nach einem Herzstillstand eingeliefert worden war, wie die Staatsanwaltschaft von Bobigny bestätigte. Am Montag soll eine Autopsie durchgeführt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob die Taser-Schüsse für den Tod des 30-Jährigen verantwortlich sind.

    Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittlungen hatten gleichzeitig mindestens sechs Polizisten von ihrer Elektroschockpistole Gebrauch gemacht. Insgesamt waren es 18 Beamte, die nach dem Notruf eines Lebensmittelhändlers eingriffen. Die Ereignisse geschahen am Donnerstag kurz nach Mitternacht. Der Mann soll sich nach Aussagen der Polizisten in einem „Zustand der Übererregung“ und „Aggressivität“ befunden haben. Der Festgenommene wurde anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er im Koma lag.

    Die Inspektion der Polizei, IGPN, ermittelt wegen „vorsätzlicher Gewalt durch eine Amtsperson“.

  • Pyrenäen: 18-Jähriger tot und schwer verletzte Frau in der Nähe des Bahnhofs von Cerbère aufgefunden

    Pyrenäen: 18-Jähriger tot und schwer verletzte Frau in der Nähe des Bahnhofs von Cerbère aufgefunden

    Am Freitag, dem 5. Januar, wurde der leblose Körper eines 18-jährigen Mannes in der Nähe des Bahnhofs von Cerbère (Pyrénées-Orientales) gefunden. Eine 22-jährige Frau wurde schwer verletzt in der gleichen Gegend aufgefunden.

    Nach Informationen des Senders France Bleu wurden ein Mann und eine Frau an der Côte Vermeille zwischen Banyuls-sur-Mer und Cerbère im Departement Pyrénées-Orientales von einem Zug erfasst. Tatsächlich war es am Freitag, dem 5. Januar, gegen 6.30 Uhr ein Güterzugfahrer, der meldete, dass in der Nähe der Gleise zwei Personen lägen.

    Aber erst einige Stunden später wurde die Leiche eines 18-jährigen Mannes unweit des Bahnhofs von Cerbère entdeckt. Der Mann war dem Zustand seiner sterblichen Überreste zufolge von einem Zug erfasst worden. Die Staatsanwaltschaft Perpignan ordnete jedoch eine Autopsie an, die im Laufe der Woche durchgeführt werden soll, um die genaue Todesursache zu ermitteln.

    Zur gleichen Zeit wurde eine 22-jährige Frau mit einer zerfetzten Hand aufgefunden und in ein Krankenhaus eingeliefert. Bisher wurden keine weiteren Informationen über die Opfer bekannt gegeben.

  • Oise: Leiche eines Mannes mit mehreren Messerstichen gefunden – Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet

    Oise: Leiche eines Mannes mit mehreren Messerstichen gefunden – Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet

    Drei Personen wurden am Dienstagmorgen wegen Mordverdachts festgenommen und befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam.

    Die Leiche eines Mannes mit mehreren Messerstichen wurde am Montagmorgen in Saint-Just-en-Chaussée (Departement Oise) aufgefunden, berichtete der Sender France Bleu Picardie am Dienstag, dem 2. Januar.

    Das Opfer wurde am Montag kurz nach 5 Uhr morgens „in einem Unterstand auf dem Bahnsteig entlang der Eisenbahnlinie“ in der Nähe des Bahnhofs von Saint-Just-en-Chaussée gefunden, so die Staatsanwaltschaft von Beauvais. Nach den ersten Feststellungen des Gerichtsmediziners wies das Opfer Spuren zahlreicher Stichwunden auf.

    Drei Personen wurden am Dienstagmorgen von der Gendarmerie Amiens festgenommen und befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam. Die Verdächtigen wurden durch die „Auswertung der Videoüberwachung“ identifiziert.

  • Marseille: 42-jähriger Mann im 15. Arrondissement auf offener Strasse erschossen

    Marseille: 42-jähriger Mann im 15. Arrondissement auf offener Strasse erschossen

    Etwa 27 Hülsen vom Kaliber 7,62 wurden auf dem Boden entdeckt, so die Staatsanwaltschaft von Marseille. das ist das gängige Kaliber für Kalaschnikow-Sturmgewehre.

    Ein Mann wurde am Montag, dem 25. Dezember, gegen 23.30 Uhr im 15. Arrondissement von Marseille auf offener Straße mit einer Schusswaffe getötet. Dies berichteten die Sender Franceinfo und France Bleu Provence und bestätigten damit eine Meldung der Zeitung La Provence.

    Nach ersten Ermittlungen der Polizei schoss ein Mann zu Fuß mit einem Sturmgewehr auf das Opfer, ging dann zunächst zu Fuß weiter, stieg später in ein Fahrzeug und flüchtete.

    Das Opfer war bereits wegen Drogenhandels verurteilt worden.
    Das Opfer wurde als 42-jähriger Mann identifiziert, der den Polizei- und Justizbehörden bekannt war, insbesondere weil er bereits wegen Drogenhandels in Marseille verurteilt worden war, erklärte die Staatsanwaltschaft Marseille in einer Pressemitteilung. Auf dem Boden wurden etwa 27 Hülsen des Kalibers 7,62 entdeckt. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei in Marseille übernommen.

  • Korsika: Geschäftsinhaber erschossen vor seinem Geschäft in Pietrosella aufgefunden

    Korsika: Geschäftsinhaber erschossen vor seinem Geschäft in Pietrosella aufgefunden

    Ersten Ermittlungen zufolge wurde der 60-Jährige von zwei Killern ins Visier genommen, die etwa ein Dutzend Mal auf das Opfer feuerten. Zwei Verdächtige befinden sich in Polizeigewahrsam.

    Ein 60-jähriger Ladenbesitzer wurde am Dienstagmorgen, dem 19. Dezember, vor seinem Laden auf Korsika erschossen, berichtet der Sender France Bleu RCFM. Zwei Männer wurden nach der Tat in Polizeigewahrsam genommen.

    Der Name des Opfers war Eric Andraud. Er wurde am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr vor seinem Geschäft in Pietrosella in der Region Corse-du-Sud erschossen. Den Rettungskräften gelang es nicht, ihn wiederzubeleben. Ersten Ermittlungen zufolge wurde der 60-Jährige von zwei Schützen ins Visier genommen, die laut Augenzeugenberichten etwa ein Dutzend Mal auf ihr Opfer feuerten.

    Zwei Männer wurden festgenommen.
    Acht Kilometer vom Tatort entfernt wurde kurz nach der Tat ein ausgebranntes Auto aufgefunden. Zwei Männer, die sich in der Nähe aufhielten, wurden verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Der Staatsanwalt von Ajaccio, Nicolas Septe, bestätigte, dass ein Zusammenhang zwischen diesen „zwei Taten“ hergestellt worden sei. Er fügte hinzu: „Diese beiden Personen müssen ihre Anwesenheit am Tatort erklären“, bestand aber darauf, „äußerste Vorsicht“ mit vorschnellen Verdächtigungen walten zu lassen.

    Ebenfalls laut der Staatsanwaltschaft von Ajaccio stehen die Taten auf den ersten Blick nicht mit dem organisierten Verbrechen in Verbindung. Das Opfer war der Justiz bisher nicht bekannt. Die Ermittlungen werden fortgesetzt. Es wird wegen „Mordes in organisierter Bande“ und „Zerstörung von Eigentum durch Brandstiftung“ ermittelt. Die Kriminalpolizei ist mit den Ermittlungen betraut.

  • Paris: 34-jähriger Mann unter „verdächtigen“ Umständen tot in seiner Wohnung aufgefunden

    Paris: 34-jähriger Mann unter „verdächtigen“ Umständen tot in seiner Wohnung aufgefunden

    Eine Morduntersuchung wurde laut der Pariser Staatsanwaltschaft am Dienstagabend eingeleitet.

    Die Leiche eines 34-jährigen Mannes wurde am Dienstagabend, dem 12. November, in seiner Wohnung im 11. Arrondissement von Paris entdeckt. Dies berichtete der Sender Franceinfo am Mittwoch unter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle. Die Meldung wurde später von der Pariser Staatsanwaltschaft bestätigt.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen ereignete sich der Tod des 34-Jährigen unter Umständen, die als „verdächtig“ angesehen werden. Die Polizei wurde an den Tatort gerufen, nachdem die Mutter des Opfers die Leiche entdeckt hatte. Sie hatte sich Sorgen gemacht, weil sie seit Samstag nichts mehr von ihrem Sohn gehört hatte, und war mit dem Zweitschlüssel in seine Wohnung gelangt.

    Die Mutter des Opfers berichtete, dass sich an den Wänden und auf dem Boden Blut befand und dass der leblose Körper ihres Sohnes neben dem Bett auf dem Boden lag. Der Körper wies mehrere Blutergüsse auf, die darauf schließen ließen, dass er geschlagen worden war. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich in der Nähe des Körpers auch eine Spritze, Watte und etwas, das wie Drogen aussah.

    Die von den Behörden durchgeführten Ermittlungen in der Nachbarschaft erbrachten, dass es am Dienstag gegen 14.30 Uhr in der Wohnung des Opfers Lärm gegeben habe und dass dieser Lärm auf eine sadomasochistische sexuelle Beziehung hindeuten könnte. Nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft wurde die Mordkommission am Dienstagabend mit Ermittlungen wegen Mordes betraut.

  • Bayonne: Mann mit neun Messerstichen getötet

    Bayonne: Mann mit neun Messerstichen getötet

    Ein etwa 30-jähriger Mann wurde am Dienstagmorgen in Bayonne tot aufgefunden, sein Körper war mit mehreren Messerstichen übersät.

    Am Dienstagmorgen wurde in Bayonne der leblose Körper eines Mannes entdeckt, der mit neun Messerstichen getötet worden war. Der Körper lag auf den Marine-Alleen, berichtet der Sender France bleu Pays basque. Ein Passant hatte die Leiche entdeckt.

    Bei dem Opfer handelt es sich um einen etwa 30-jährigen Mann mit französischer Staatsangehörigkeit und afghanischer Herkunft. Nach ersten Erkenntnissen wurde er brutal geschlagen, erhielt neun Messerstiche und starb dann an den Folgen seiner Verletzungen.

    Die Tat soll sich in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden ereignet haben. Neben der Polizei begab sich auch der Staatsanwalt von Bayonne an den Fundort der Leiche, der auch der Tatort sein könnte.

    Die Staatsanwaltschaft Bayonne leitete eine Untersuchung wegen Mordes ein.

    Die Kriminalpolizei von Bayonne ist mit den Ermittlungen betraut und hat wenige Stunden nach dem Fund der Leiche auf einem Parkplatz der Industrie- und Handelskammer einen Verdächtigen festgenommen. „Es handelt sich um einen jungen Mann, der wie das Opfer afghanischer Herkunft und 25 Jahre alt ist“, erklärte der Staatsanwalt von Bayonne, Jérôme Bourrier, gegenüber dem Sender France Bleu Pays Basque. Der Verdächtige ist den Behörden außerdem wegen islamistischer Radikalisierung bekannt, wie der Sender France Bleu Pays Basque aus Polizeikreisen erfuhr.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen sollen die beiden Männer, die am selben Ort arbeiteten, am Abend vor der Tat einen heftigen Streit gehabt haben.